Teil 5 der Schulmädchen-Reporte liegt von Kinowelt wieder in einer ungeprüften und einer von der FSK mit "keine Jugendfreigabe" versehenen Fassung vor. Der Unterschied liegt bei 16:30 Minuten in 2 Schnitten.
Entfernt wurde wieder mal eine Vergewaltigung, sowie die Verführung eines hilflosen Großvaters. Letzeres vollständig mit Gerichtsverhandlung und Vorspiel.
Die in der gekürzten Fassung komplett entfernte Episode Blutschande beginnt sehr manipulativ. Man zeigt das vermeintliche "Opfer" Margit als kleines Baby, bei der Taufe mit ihrem Großvater und der Off-Kommentar erläutert wie brav doch die Margit immer war, bevor sich der Großvater an ihr verging. Dann erzählt man von der Anklage wegen Blutschande und die Forderung des Staatsanwaltes nach der Höchststrafe von 5 Jahren für den geständigen Großvater. Der Großvater wird hier eindeutig als das pure Böse vorgestellt, während das Mädchen unschuldig erscheinen soll.
In den Rückblenden sieht man wie die 15 Jährige Margit vor dem Fernseher lümmelt und der Großvater hereinkommt. Margits Eltern sind weg. Sie unterhalten sich kurz über das miserable Fernsehprogramm, bevor der Opa seine Enkelin ins Bett schicken will. Die wehrt sich aber gegen diese Bevormundung und der Opa zieht ab um sich selbst schlafen zu legen. Dann nimmt Margit ein Sexheft an sich, das sich scheinbar ganz normal zwischen den anderen Illustrierten des Haushalts befunden hat und beginnt sich selbst zu befriedigen.
Als ihr auch das zu langweilig wird, klopft sie an Opas Zimmertür und tritt schließlich ein. Sie trägt ein durchsichtiges Hemdchen und kein Höschen. Sie tänzelt etwas um den Großvater herum und wiederholt immer wieder, wie langweilig es ihr doch ist. Dann legt sie sich auf sein Bett und versucht ihn zu verführen. Opa ist schockiert über Margits fehlendes Schamgefühl. Er will sie rausschmeißen und droht ihr damit, ihr verdorbenes Verhalten den Eltern zu verraten. Da sie aber unbedingt Sex mit ihm haben will, erpresst sie ihn, in dem sie damit droht der Polizei zu sagen, dass er sie vergewaltigen wollte. Nur wenn er mit ihr schläft, hält sie den Mund. Er gibt nach.
Wieder zurück im Gerichtssaal erzählt der Verteidiger vom Verhältnis, dass 3 Monate dauerte, dem Großvater, der erpresst wurde und irgendwann ein schlechtes Gewissen bekam, und das Verhältnis seiner Tochter und ihrem Mann beichtet. Die können es nicht glauben.
Der Großvater will es ihnen beweisen und als Margit das nächste mal halbnackt in sein Zimmer kommt, sind sie bereit das Schauspiel zu beobachten. Als sie nach einer Weile ins Zimmer kommen, sind sie schockiert. Der Vater schlägt seine Tochter für ihr Verhalten sogar, während die Mutter den Raum verläßt.
Nach der Aussage der Eltern erhält der Großvater nur 1 Jahr auf Bewährung.
11:32 Minuten
Die Steffi Episode geht weiter. Ein paar Klassenkameraden beobachten sie beim Sex mit einem älteren Mann. Am nächsten Tag in der Schule kommt einer der Kameraden auf sie zu, als sie gerade unvorteilhaft auf einer Leiter in der Biologiesammlung steht, zieht ihr das Höschen runter und begrapscht sie. Er ist sauer, dass sie nur mit älteren Männern schläft und nichts mit den Jungs in ihrem Alter zu tun haben will.
Nach diesem Vorfall ist Steffi sogar etwas stolz, den endlich interessieren sich die Jungs für sie und haben sie sogar auf eine Fete eingeladen, zu der sie natürlich geht. Als sie dort ankommt ist ihr der Ort aber nicht sehr geheuer und die anderen Partygäste fehlen auch. Seltsam. Nur ein paar Jungs sind da.
Vergewaltiger: Das ist ein Lager. Mein Vater ist Schrotthändler. Und wenn du hier raus kommst, bist du auch nur noch Schrott.
Sie versucht zu fliehen, aber die Jungs kriegen sie, reißen ihr die Klamotten vom Leib und vergewaltigen sie dann.
Am Ende liegt sie am Boden der Halle und der Off-Kommentar gibt seinen Senf dazu.
Kommentar: Steffi Bornemann. 18 Jahr alt. Mit 18 hat sie die Liebe kennen gelernt. Mit 18 wurde ihre Leidenschaft geweckt, die sie in immer stärkerer Gier zu stillen versuchte. Mit 18 Jahren wurde sie von ihren eigenen Klassenkameraden, die in ihr nur ein williges Lustobjekt sahen, vergewaltigt. Ist sie Opfer einer Verkettung tragischer Umstände? Oder hat sich ihr Schicksal zwangsläufig so entwickelt? Sie wird die Ereignisse, die ihr Leben veränderten nie vergessen. Bleibt nur zu hoffen, dass sie einmal dem Mann begegnet, der sie wirklich glücklich macht.
4:58 Minuten
Das Vergleichsmaterial wurde uns freundlicherweise von Kinowelt zur Verfügung gestellt.
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2. 02.08.2007 - 09:27 Uhr schrieb Bart Wux
Sex mit dem Opa? Sorry, aber ich finde, das gehört geschnitten...
darüber läßt sich sicherlich streiten, aber da es in den videotheken tonnen an (natürlich gefakten) inzest-pornos gibt, sehe ich da irgendwie die verhältnismäßigkeit nicht gewahrt.
*edit
ok, ich merke gerade, daß der vergleich etwas dämlich war, da pornografie vorausindiziert ist und gar keine freigabe durch die fsk anstrebt. asche über mein haupt. vielleicht kann ich mich mit der aussage retten, daß meiner meinung nach in für erwachsene freigegebenen filmen gar nichts geschnitten gehört(?).
Das Geschmacklose ist auch nicht die Thematisierung des Problems, sondern die Tatsache, dass es hier als Erotikfilm verkauft wird und die Sozialkritik doch sehr oberflächlich ausfällt. Ich wage nicht, zu schätzen, wie gering der Prozentsatz derer ist, die sich den Film hochinteressiert das Kinn reibend zu Gemüte führen und sich anschließend kritisch damit auseinandersetzen, anstatt sich beim Anblick des ersten nackten minderjährigen Körpers ihrem Geschlechtstrieb zu ergeben.
4. 02.08.2007 - 11:11 Uhr schrieb Bl00dShed
Nett! ^^
Aber im Vergleich zum 4ten (zumindest was ich im SB gesehen hab) ist der ja wieder etwas harmloser
Gut erkannt mein lieber ;) Teil 4 ist einfach nur göttlich. Würde dem ohne zu zögern 9/10 Punkte geben^^
Kann da Dustsucker nur Recht geben, vor allem, wenn man sich mal die Opa-Episode hier anschaut: Da wird ein erfundener Fall präsentiert, der sich als Denkanstoß verkauft und dessen Botschaft lautet: "Wer weiß ob immer die Opas, Onkels, Nachbarn etc. Schuld sind, wenn ein vermeintlicher Kinder/Jugendlichenschänder vor Gericht steht!" Und das ist unterste Kajüte, ganz besonders in einer so schmierigen, spekulativen Reihe.