| Label |
20th Century Fox, Blu-ray |
| Land |
Deutschland |
| Freigabe |
FSK 16 |
| Laufzeit |
144:54 Min. |
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| Extended Japanese Cut |
ofdb |
| Label |
20th Century Fox, Blu-ray |
| Land |
Deutschland |
| Freigabe |
FSK 12 |
| Laufzeit |
148:45 Min. |
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Tora! Tora! Tora! ist ein Kriegsfilm aus dem Jahr 1970 mit dem Versuch, den Angriff der Japaner auf Pearl Harbor historisch korrekt wiederzugeben. Der Film geht dabei relativ wertneutral vor, das liegt unter anderem daran, dass Szenen auf japanischer Seite von Toshio Masuda und Kinji Fukasaku (Battle Royale) gedreht wurden und die Szenen auf amerikanischer Seite von Richard Fleischer (Soylent Green). In den Kinos war der Film kein großer Erfolg, gilt aber unter Kritikern als Klassiker.
Die vorliegende Blu-Ray von 20th Century Fox enthält neben der originalen Kinofassung und der erweiterten Japan-Fassung noch zwei Dokumentationen über den Film und seine schwierige Entstehungsgeschichte (eigentlich sollte Akira Kurosawa als Regisseur für die japanischen Szenen dienen und dann wurde die Produktion des Films für ein Jahr wegen Geldmangels eingestellt, da man fürchtete der Film würde die Fox-Studios ruinieren).
Der Extended Japanese Cut hat zwei zusätzliche Szenen und läuft ca. 3:50 Minuten länger. Beide Szenen wurden im O-Ton belassen und sind mit Untertiteln versehen.
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1. Geänderte Eröffnungscredits
Kinofassung: 1:14 - 3:49
Japanische Fassung: 1:14 - 3:49
Kein Zeitunterschied.
Während des Vorspanns werden einige Credits eingeblendet, in der japanischen Version werden ein paar zusätzliche Schauspieler genannt. In der Kinofassung werden Toshio Masuda und Kinji Fukasaku als zusätzliche Regisseure genannt und der eigentliche Regisseur ist Richard Fleischer - in der Japanischen Fassung ist das genau umgekehrt.
| Kinofassung: | Japanische Fassung: | | | | | | | | |
2. Zusätzliche Szene
Kinofassung: 52:20
Japanische Fassung: 52:20 - 54:46
Die japanische Fassung ist ca. 145 Sekunden länger.
Die erste zusätzliche Szene spielt im Kaiserpalast, Admiral Yamamoto soll dem Kaiser, der den Krieg nicht will, Bericht erstatten. Kido Koichi, Minister des kaiserlichen Hofes, gibt Admiral Yamamoto die Anweisung ihm die sonst üblichen Antworten zu geben.
Minister Kido Koichi: Wie Sie wissen, hat das Kabinett, nachdem es Japan in den Krieg schickte eine Konferenz im Palast abgehalten. Seine Majestät, der an der Konferenz teilnahm die nur reine Formalität ist war während diesem Treffen deprimiert und wortlos. Heute wird seine Majestät die üblichen Fragen über den Krieg stellen und Sie werden ihm die üblichen Antworten geben. Diese Unterhaltung stellt ein wohl sehr tragisches Ritual dar zwischen seiner Majestät, der keinen Krieg will, und Eurer Exzellenz, da Ihr so sehr dagegen wart. Als Minister des Kaiserreichs ist es mir nicht erlaubt, diesem Ritual beizuwohnen. Glücklicherweise werde ich diese tragische Zeremonie nicht mit ansehen müssen. Ich kann Sie nicht weiter begleiten. Der Militärattaché wird von hier an übernehmen.
| Bilder nur aus der japanischen Fassung: | | | | | | | | | | |
3. Zusätzliche Szene
Kinofassung: 58:09
Japanische Fassung: 60:34 - 62:00
Die japanische Fassung ist ca. 85 Sekunden länger.
Die zweite zusätzliche Szene spielt in der Küche von einem der Flugzeugträger, dort versucht der Koch seinem Gehilfen die Bedeutung der Datumsgrenze zu verdeutlichen.
Koch: Weißt du, welches Datum heute ist?
Küchenhilfe: Der 1. Dezember.
Koch: Ja, aber heute Nacht wird es der 30. November sein. Wir werden in eine andere Zeitzone fahren und es wird fünf Stunden früher sein, dadurch verschiebt sich der Kalender um einen ganzen Tag zurück.
Küchenhilfe: Was redest du da? Das ist nicht möglich!
Koch: Du bist nicht der Hellste, aber ich versuche es dir zu erklären, also hör gut zu. Es ist jetzt kurz vor 13 Uhr, richtig? Wieso bereitest du also das Abendessen zu?
Küchenhilfe: Um 13 Uhr sollte es das Mittagessen geben.
Koch: Genau deshalb gibt es verschiedene Zeitzonen, um dies auszugleichen.
Küchenhilfe: Ich versteht nicht recht, aber wenn der Feind uns in diese Zeitzone folgt, würde es wohl nicht viel bringen, auf ihn zu schießen. Denn wie können die Kugeln von heute, den Feind von gestern erledigen?
| Bilder nur aus der japanischen Fassung: | | | | | | |
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Kommentare
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5.
30.10.2012 01:03 Uhr -
spobob13
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Klar ist Tora! Tora! Tora! der bessere Film. Der US Pearl Habour schlägt zwar die japanische Version in fast allen Belangen, aber der Film ist unerträglich patriotisch, daß einem übel wird.
Tora! Tora! Tora! ist hingegen eine nüchterne Aufarbeitung der historischen Fakten - und der ehrlichere Film.
Klar finden die Amis Ihre Version ganz toll (sind sie nicht alle kleine Marines?).
Sollen die doch mal einen Film machen, wo bei der Bombadierung einer japanischen Stadt, um die Entwicklung der Atombombe zu verhindern, ca. 100.000 Zivilisten das Leben kosten. Ach nee - wie kleine Kinder von den heroischen Helden pulverisiert werden ist nicht so ganz US-konform.
Die Bombadierung von z.B. Dresden wär doch sicher auch mal eine Ami-Verfilmung wert.
Zerspritzende oder ertickende Kleinkinder - ach wie zuckersüß!
Da gibt es noch so viele heroische Taten die man verfilmen könnte.
Zurück zu, Thema - die deutsche Cut-Kinoversion finde ich prima. Die recht belanglosen und untertitelten Scenen der Langfassung reißen einen immer wieder aus der Handlung raus. Eine noch längere Fassung ändert daran nichts.
Es gibt IMHO keinen älteren Film, der durch seine vollständige Version glänzt, wenn man die deutsche Syncho nutzt. Die eingefügten sind entweder untertitelt - oder es kommt noch schlimmer - und man bekommt eine kompett Neusynchro mit Super-Dupo HD Sound von irgendwelchen billig Dilettanten Studios geliefert.
Wer "The Good, the Bad and the Ugly" in der erweiterten Fassung auf deutsch ertragen durfte, wird sicher verstehen, wie ich das meine.
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