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9.
09.10.2012 00:26 Uhr -
Jack Bauer
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3x |
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Jetzt war ich doch etwas geschockt, als ich sah, dass es hier einen Schnittbericht für die "Keine Jugendfreigabe"-Fassung gibt, wo ich mir die DVD gerade besorgt habe. Aber wenn es weiter nichts ist - halb so wild.
Zum Film: ich bin wirklich großer Fan des Aja-Films, aber trotzdem schon mit extrem tiefen Erwartungen an diese Fortsetzung herangegangen, weil sich nach anfänglicher Freude über so manchen Besetzungscoup (Ving Rhames und Christopher Lloyd wieder dabei [direkter Bezug zum Vorgänger], Gary Busey, dazu David Hasselhoff!) so nach und nach abzeichnete, dass die Fortsetzung doch eine extrem billige, dumme Angelegenheit werden würde (endgültige Gewissheit hatte man dann ja nach dem Trailer, der wirklich die schlimmsten Befürchtungen schürte), hatte aber doch noch Resthoffnungen, dass Gulager sich in der Form befinden würde, in der er den grandiosen FEAST gedreht hat und nicht in der Form, in der er die beiden furchtbaren FEAST-Fortsetzungen verbrochen hat.
Im Nachhinein bleibt nur festzustellen, dass PIRANHA 3DD tatsächlich selbst die tiefsten Erwartungen noch mit Leichtigkeit unterbietet. Ich hätte es jedenfalls selbst nach all den Hiobsbotschaften (vernichtende Kritiken, katastrophales Einspiel, miserabler Trailer etc.) nie für möglich gehalten, dass diese Fortsetzung derart schlecht geraten würde.
Da stimmt ja wirklich gar nichts: billigste TV-Optik (immerhin ist auch diese Fortsetzung ein Kinofilm mit moderatem Budget), unglaubliche dämliche Dialoge, bemühte Witze aus der Mottenkiste, wirklich null Spannung (wenn man darauf achtet, fällt auf, dass der Film tatsächlich keine einzige richtige Suspensesequenz hat) und überhaupt kaum ein roter Faden, an dem sich die "Handlung" entlanghangeln könnte. Dazu ist Ving Rhames in seinem hochnotpeinlichen Gastauftritt völlig verschenkt und zum Fremdschämen und was Christopher Lloyd geritten hat, seinen Auftritt aus dem ersten Teil hier fast exakt zu wiederholen, weiß er vermutlich selber nicht.
Das Schlimmste aber: das große Schlussmassaker, das nichts anderes als der absolute Höhepunkt sein soll, wird von Gulager dermaßen lahmarschig in Szene gesetzt, dass man sich verwundert die Augen reiben muss ob der Tatsache, dass dieser Mann immerhin für FEAST verantwortlich ist. Aja hatte das große Massaker mit toller Übersicht inszeniert, da war man zwar immer mittendrin, aber trotzdem nie so richtig orientierungslos. Hier werden einzelne Fressszenen ohne Sinn und Verstand aneinandermontiert, ohne den Raum und das Potenzial des Schauplatzes im geringsten zu nutzen oder sich überhaupt irgendwie um Übersicht oder ähnliches zu scheren.
Dazu dann als I-Tüpfelchen noch die grottigsten CGI-Effekte, die ich seit Jahren in einem Kinofilm gesehen habe - aber die konnten dann auch nicht mehr viel kaputt machen.
Lange Rede, kurzer Sinn: lieber noch ein Dutzend Mal den ersten Teil als noch einmal diese Fortsetzung!
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45.
09.10.2012 19:37 Uhr -
Präsident Clinton
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09.10.2012 17:07 Uhr schrieb deNiro
09.10.2012 16:55 Uhr schrieb Ripp3r
09.10.2012 14:45 Uhr schrieb Kaisa81
Hier wird wohl jeder scheiss Zensiert
Herrlich, wieder ein typischer Kaisa.
Manchmal frage ich mich ja ernsthaft, ob deine Beiträge Satire sein sollen.
ich fürchte nicht...
Wenn man sich seine Kommentare so anschaut, ist er anscheinend einfach nur jemand, der zu wenig Sonne abbekommt...
Vom Film erwarte ich nix mehr, dafür war der erste um so lustiger... :-)
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