Erotibot ist der neueste Streifen von Naoyuki Tomomatsu, der Genre-Fans durch Eat the School Girl, Stacy: Attack of the Schoolgirl Zombies und zuletzt Vampire Girl vs Frankenstein Girl bekannt sein könnte. Mit Maria Ozawa und Asami sind auch wieder zwei vergleichsmäßig bekannte Mädels aus dem horizontalen Gewerbe besetzt.
Ein nicht wirklich empfehlenswerter Low-Budget-Softerotik-Quark voller absurder Szenen, gewürzt mit ein paar Splatter-Einlagen. Letztere betreffen häufig die titelgebenden Roboter, welche gemäß ihrer äußerlichen Erscheinung weiß bluten. Zwischendurch erwischt es jedoch auch mal die menschlichen Protagonisten und hier wurde dann für die deutsche Fassung die Schere angesetzt.
Doch nicht nur da gibt es Abweichungen: An zwei Stellen hat die deutsche Fassung Blur-Effekte bei Geschlechtsteilen, die zumindest bei der zum Vergleich vorliegenden, japanischen DVD nicht zu verzeichnen sind. Auffällig ist in dem Zusammenhang auch, dass 8-Films uns gegenüber vorab lediglich von 3 Schnitten gesprochen hat, es unabhängig von den zwei Blur-Zensuren aber auch noch einen Schnitt bei der entsprechenden Szene gibt, welcher die Gesamt-Schnittmenge auf 4 anhebt. Es ist also möglich, dass 8-Films nur ein entsprechend vorab bearbeitetes Master zur Verfügung hatte (was wohl bedeuten würde, dass die wie beim Label üblich zu erwartende, spätere Uncut-VÖ in Österreich auch entsprechend zensiert sein wird) und es sich hier nicht um eigens vom Label durchgeführte Zensuren für den deutschen Markt handelt. Andererseits: Zensur hin oder her, bei Pferde-Penissen und sonstigen per google massenweise schnell auffindbaren Sex-Fotos aus dem Mittelalter verpasst der geneigte Zuschauer an den entsprechenden Stellen auch nicht allzu viel...
Wie so oft ist der Hauptfilm in der gekürzten Fassung sogar ab 16 Jahren freigegeben worden, trotzdem prangt der verkaufsfördernde rote Flatschen auf dem Cover.
Laufzeiten sind nach dem Schema
FSK 16 (KJ DVD) in NTSC-Geschwindigkeit / Britische DVD in NTSC-Geschwindigkeit angeordnet
Die japanische DVD hat etwas mehr (1,3 sec) Schwarzbild am Beginn der Filmdatei.
Zur Einordnung der nächsten drei Zensuren: Tamayo wird von Diener 1 quasi in Sex unterrichtet und er erzählt hier von allen möglichen, verschiedenen Stellungen. Passend dazu werden dem Zuschauer dann entsprechende Fotos gezeigt.
Blur-Zensur 24:43 / 24:44
Bei der kurzen Foto-Aufnahme vom Pferde-Sex wurde der Penis geblurrt.
kein Zeitunterschied
Deutsche DVD
Ungekürzte Fassung
24:43 / 24:44-24:49
Weitere Bilder werden gezeigt und fehlen diesmal bei der deutschen Fassung gleich komplett. Zuerst das vorige deutlich länger und erneut von Pferden, dann S/W-Fotos von Menschen in größtenteils recht experimentellen Positionen.
Glaubt man Fan-Untertiteln aus dem Netz, sind bei diesen Praktiken natürlich die hemmungslosen Europäer gemeint bzw Diener 1 kommentiert aus dem Off: "(From American sex, which is just rough) to European, which quests for the abnormal."
4,8 sec
Blur-Zensur 24:45-24:48 / 24:51-24:54
Auch die nächsten, schnell aufeinander folgenden Bilder zu japanischen Stellungen sind allesamt bei den Geschlechtsteilen unkenntlich gemacht.
kein Zeitunterschied
Deutsche DVD
Ungekürzte Fassung
60:18 / 60:24-60:47
Asami geht länger auf Tamayo zu und setzt das Schwert an den Brustwarzen an.
Die meint herausfordernd: "Do it."
Tsukiyo bestärkt: "Azami, do as she wishes."
Bevor sie zustechen kann, hört man aus dem Off: "Please wait!"
Tsukiyo und Asami drehen sich verwirrt um.
Die letzten Worte wurden in der deutschen Fassung schon vorgezogen während der Sekunde zuvor, bei der sich Asami mit dem Schwert nähert, gezeigt. Hier heißt es: "Nicht so fix, die Dame!"
22,8 sec
62:44 / 63:13-63:46
Asami etwas länger, dann sieht man von hinten, wie sich ihr Kopf langsam vom Rumpf trennt.
Diener 3 / Sukekiyo / Erotibot kommentiert "An opening!", reißt den Kopf komplett ab und schmeißt ihn zu Boden. Viel Blut spritzt, Tsukiyo schaut ungläubig.
33 sec
63:33 / 64:35-65:32
Tsukiyo verliert noch ihr Oberteil (die Macher waren nicht wirklich kreativ genug, einen sinnvollen Grund für Nacktheit zu finden) und zu Ansichten von Brüsten und Hintern wird eine Weile gezeigt, wie sie gegrillt wird und letztendlich recht blutig in ihre Einzelteile zerfällt bzw als Skelett zu Boden geht.
56,9 sec
Cover der ungekürzten japanischen DVD:
Frontcover der ungekürzten britischen DVD:
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Da soll mal einer die FSK verstehen! Normale Pornos, Ekelpornos
und Zeichentrickporno kommen ohne Probleme in die Videothek, aber kaum ist da mal
ein Horrorfilm wo Hardcoreszenen vorkommt, machen die sich gleich ins Hemd!
Den Unterschied zwischen angeblich kunstvollen Filmen wie im Reich der sinne und solchen Filmen versteh ich immer noch nicht... Bei den einen darf Hardcore gezeigt werden und hier wird sogar geblurrt. Komisch, normalerweise sind ja die Japaper die Pixel Spezialisten...
Okay, den brauch ich. Zumindest Eat The Schoolgirl war so disgusting, dass ich ihn irgendwie mochte (abgesehen davon spielt er in meiner japanischen Lieblingsstadt Osaka, jaha), und das hier scheint irgendwie auch alles zu haben, was mein Herz für einen schmuddeligen Solo-Filmabend begehrt! :D
Maria Ozawa reicht als Grund aber eigentlich auch schon.
"which quests for the abnormal." schon witzig wenn sowas ausgerechnet aus japan kommt.. aber perversion gibts ja überall, und grade deutschland ist ja weltweit berüchtigt, was die clickzahlen gewisser fetische angeht..