R-rated = 111:09 Min.
Unrated = 111:21 Min.
Differenz = 11,5 Sekunden bei 9 Unterschieden
Alex, du hast mich enttäuscht. Nach deinem wegweisenden HIGH TENSION, der dem Slasher-Genre eine frische Blutspritze verpasste (hehehe, man verzeihe den schwachen Kalauer!) und den Grundstock für eine Reihe herausragender französischer und englischer Terrorfilme legte (FRONTIER(S), INSIDE oder MARTYRS seien exemplarisch genannt), folgte 2006 dein fulminantes Hollywood-Debüt mit dem Remake zu Cravens THE HILLS HAVE EYES. All Eyes on Aja, hieß die Devise. Das Skript zu P2 war der erste Punktabzug…..ok, Franck Khalfoun führte da Regie, der hat bestimmt was vermasselt, deshalb war der Flick eher lahm….denkste, Puppe! Dein neuestes Werk ist wieder ein Remake, diesmal eines aus dem asiatischen Bereich (INTO THE MIRROR, Südkorea) und langweilt wieder größtenteils. Denn auch hier ist der Goregehalt niedrig angesiedelt und der Spannungsfaktor hält sich ebenfalls in Grenzen. Woran liegts? Du konntest dich nicht entscheiden, was du da eigentlich drehst. Ist es ein Geisterfilm? Oder einer mit Dämonen? Oder mit einer gespaltenen Persönlichkeit? Mehr Action, oder doch mehr Thrill? Gore oder nicht? Heraus kam ein wirres Stück Kino mit unmotivierten Gewalteinlagen, die mehr gewollt als gekonnt wirken. Zwar sind diese – wie von dir gewohnt – außerordentlich drastisch, fügen sich aber nicht nahtlos in das Bild ein. Kiefer Sutherland versucht, ’nen gebrochenen (weil Tabletten- und Alkoholsüchtig) Antihelden auf die Leinwand zu bringen (Warum überhaupt? Was ihn in die Sucht trieb – war er überhaupt süchtig? – wird nicht erklärt) und scheitert dabei kläglich. Ein besonders guter Schauspieler war er nie, deshalb kann er auch keinen Film alleine tragen. Erst recht keinen, der so wirr ist, wie dieser! Gutes Beispiel Amy Smart! Hatte sie in BUTTERFLY EFFECT noch reichlich Gelegenheit, Herzen zu brechen und ihr Talent auszuschöpfen, gehören ihr in MIRRORS nur ein paar Zeilen und ein mitleidiger Gesichtsausdruck, bevor sie völlig unvermittelt das Zeitliche segnet. Punkte gibt es für den guten Score von Javier Navarrete, der schon den brillianten PAN’S LABYRINTH veredelte und die gelungene Kameraarbeit von Maxime Alexandre (deinem Kumpel, der dich schon bei HIGH TENSION und HILLS HAVE EYES unterstützte). Alles andere ist belanglos – vorsichtig ausgedrückt! Schade drum…..für amerikanische Verhältnisse und die dortigen Gepflogenheiten mag das vielleicht ausreichend sein, meine Ansprüche sind höher.
Nichtsdestotrotz mußte für ein R-rated die Kinofassung etwas entschärft werden, wie der Blick auf die jetzt erschienene Unrated-DVD aus Amerika zeigt. Das Cover hat wieder einen reißerischen Text („…too terrifying for theaters“), allerdings wurden nur Gewaltspitzen in Form von Großaufnahmen oder zusätzliche Einstellungen entfernt, um die MPAA zufriedenzustellen. Besonders wichtig oder gar übermäßig drastisch sind die Kürzungen nicht ausgefallen, so das der geneigte Zuschauer auch mit der deutschen Version gut bedient ist. Denn Kinowelt hat angekündigt, einzig die R-rated-Kinoversion auf DVD zu veröffentlichen! Eine Unrated-Fassung ist zur Zeit nicht geplant und wird aller Voraussicht nach auch nicht im deutschsprachigen Ausland veröffentlicht werden. Verglichen wurde hier die R-rated mit der Unrated-Version, die beide auf der US-DVD enthalten sind.
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3:47 Min.
Pre-Title-Sequenz: Lewis schneidet sich die Kehle auf. Hier fehlt eine zusätzliche Großaufnahme der blutigen Wunde, die darauffolgende Halbtotale ist ebenfalls zu Beginn gekürzt.
( 3 Sek. )
46:00 Min.
Angela tötet sich / wird umgebracht. Die erste Seiteneinstellung von ihrem Gesicht in der Badewanne wird in der Unrated-Version von einem Zwischenschnitt auf den Spiegel unterbrochen. Blut spritzt darauf.
( 1 Sek. )
46:05 Min.
Eine zusätzliche Großaufnahme, als der Kiefer weiter auseinandergerissen wird.
( 1 Sek. )
46:15 Min.
Und ein abschließender Zoom auf das Spiegelbild, in dem der Kiefer fast abgerissen ist - vor der Vogelperspektive auf die Badewanne.
( 2 Sek. )
77:19 Min.
In der Esseker-Farm. Annas Bruder zeigt das Verlies. Dabei werden Flashbacks eingeblendet. Die ohnehin gräßliche Großaufnahme der abbrechenden Fingernägel wird dabei in der Unrated-Version von zwei superkurzen Großaufnahmen von Annas Augen und Mund unterbrochen.
( 8 EB )
81:52 Min.
Rückblende St. Matthews. Die Nahaufnahme der kleinen Anna auf dem Bett wird durch einige kurze Einstellungen von ihren Wunden und Augen unterbrochen.
( 2,5 Sek. )
96:57 Min.
Alternatives Bildmaterial: als Schwester Anna von den Spiegelscherben getroffen wird, geschieht das in der Unrated-Fassung etwas blutiger. Einen Zeitunterschied gibt es nicht!
Alternatives Bildmaterial
100:53 Min.
Ben stößt den Dämon auf das gebrochene Heizungsrohr. In der Unrated erfolgt nach der Seiteneinstellung bereits eine Großaufnahme vom aus der Brust ragenden Rohr.
( 12 EB )
100:55 Min.
Diese Großaufnahme erfolgt in der Kinoversion jetzt und läuft etwa eine halbe Sekunde länger!
( + 12 EB )
101:02 Min.
Allerdings nur in der Unrated-Version vorhanden, ist eine zusätzliche Großaufnahme des aus der Brust ragenden Rohres sowie ein Kamerazoom auf das schreiende Gesicht des Dämons, nachdem Ben mit der Pistole auf den Dämon zielt.
( 1,5 Sek. )
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Cover der US-DVD:
Der folgende Schnittbericht wurde ausschließlich für die Präsentation auf www.schnittberichte.com hergestellt.
Jede Veröffentlichung (auch nur auszugsweise) ohne ausdrückliche Genehmigung des Autoren und Copyright-Inhabers verstößt gegen das Urheberrecht und wird gegebenenfalls straf- und zivilrechtlich verfolgt!
Copyright 2009, Matthias Mathiak
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Kommentare
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14.
15.01.2009 07:31 Uhr -
logan5514
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Ich schließe mich da LesboGecko an. "Horrorfilm" schein heut zu Tage nicht mehr "Horrorfilm" zu sein. Die blutgeile Meute erwartet Splatter am Laufenden Band und regt sich auf, wenn ein Regisseur wie Aja versucht sein Können zu zeigen und sich etwas suptilerem als sinnlosem "Geschnetzel" witmet. Das finde ich sehr schade, da so Aja nach nur wenigen Filmen direkt in eine Schublade gesteckt wurde und sein sehr guter Versuch sich weiter zu entwickeln als schlecht abgestempelt wird, da er auf andere Motive als Blut setzt.
Das Intro zu Mirrors fand ich mehr als albern und schlecht. Und wiederspricht dem seriösen, informierenden Schnittbericht. Aber jeder sollte seine Meinung vertreten dürfen.
Mirrors war für mich im Kino eine sehr schöne Überraschung, da ich nicht viel von einem Remake erwartet habe. Ich fand ihn spannend, dramatisch und gut inszeniert. Und auch Sutherland hat mich, entgegen einiger Meinungen, begeistert. Rundum würde ich sagen, dass Mirrors ein solider Film war, den ich mir gerne auf DVD noch einmal ansehen würde.
Leider wird in Deutschland nur die R-Rated veröffentlicht, was ich sehr schade finde, da meiner Einschätzung nach auch die Unrated in Deutschland sicher durch eine Prüfung gekommen wäre.
Allerdings bin ich mir bei 12 Sek. und nur wenigen Sekunden an Gewaltspitzen noch nicht sicher, ob die Kinowelt-DVD nicht doch noch für schmales Geld den Weg in meine Sammlung finden, da die Unrated nicht unbedingt eine Bereicherung des Film zu sein scheint!
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17.
15.01.2009 08:59 Uhr -
Il Gobbo
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20
8.498
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Hihihi....heute bekomme ich es aber dicke, was?
Tja, so ist das Leben - mal gewinnt man, mal verliert man.
Ich fand, der Streifen ist ein wirrer Murks, der sich nicht entscheiden konnte, was er sein wollte. Und Kiefer Sutherland - hm, ok, als Sidekick immer eine Bereicherung :)
Ansonsten werde ich weiterhin meine unseriösen und albernen Intros verfassen - leider, leider treffe ich dabei nicht immer den Massengeschmack. Auch eine Form von Individualität, oder?
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21.
15.01.2009 09:57 Uhr -
Odo
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10
1.343
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15.01.2009 - 00:45 Uhr schrieb UnholyNoise
Lasst die Einltungen lieber weg denn die Autoren glänzen wie hier nicht gerade mit Klasse denn Ich bezüge haben in Reviews, Rezis und Einleitungen nichts zu suchen.
Ich finds witzig. Du schreibst, dass in Intros, Rezis usw. Ich-Bezüge nichts zu suchen haben. Dass Du mit dieser Aussage aber selber Deine Meinung als - wie schreibt Mondschatten so schön - gegebene Tatsache hinstellst, scheinst Du nicht zu bemerken. Wo bitteschön steht geschrieben, dass Ich-Bezüge (also die eigene Meinung) in Rezis o.ä. zu unterlassen sind? Rezis enthalten zwangsläufig IMMER die eigenen Meinung, wie sonst könnte man eine Bewertung abgeben? Was Du möchtest, ist eine bloße Inhaltsangabe ohne Wertung. Ok, darfst Du ja wollen, aber überlass das bitte mal schön den SB-Autoren, ob sie ihre Intros knapp, ausführlich, nüchtern, emotional oder witzig formulieren. Schliesslich steckt in einem SB eine Menge geopferter Freizeit und da soll der Autor dann auch bitte schreiben dürfen, wonach ihm ist. In Deinen eigenen SBs (sofern vorhanden) kannst Du das ja gerne anders handhaben.
Und um das abzuschließen: ICH persönlich liebe ausführliche Intros mit der eigenen Meinung des Autors. Denn wenn mich ein mir unbekannter Film aufgrund des vorliegenden Bildmaterials interessiert und im Intro keinerlei Infos zu finden sind, dann nervt mich das. Und wenn ich den Film kenne und mit der Meinung des Autors nicht konform gehe - who cares! Ich jedenfalls habe genug Selbstbewusstsein, um mich nicht gleich angegriffen zu fühlen ^^. Aber wie gesagt, das ist nur MEIN bescheidenes Empfinden...
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22.
15.01.2009 10:56 Uhr -
Hunter
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25. 15.01.2009 - 08:59 Uhr schrieb Il Gobbo
Hihihi....heute bekomme ich es aber dicke, was?
Tja, so ist das Leben - mal gewinnt man, mal verliert man.
Ich fand, der Streifen ist ein wirrer Murks, der sich nicht entscheiden konnte, was er sein wollte. Und Kiefer Sutherland - hm, ok, als Sidekick immer eine Bereicherung :)
Ansonsten werde ich weiterhin meine unseriösen und albernen Intros verfassen - leider, leider treffe ich dabei nicht immer den Massengeschmack. Auch eine Form von Individualität, oder?
Also mir gefällt das Intro, gerade weil du deine Meinung so offen vertrittst, außerordentlich gut. Im Prinzip ist mir eine kritische Auseinandersetzung mit einem Film auch viel lieber als ein plumpes "fantastisch" oder "grauenhaft". Interessant finde ich den Einwand du würdest hier nicht den Massengeschmack treffen. Liebe Leute, wenn es um den Massengeschmack ginge, dann könnte man "Schnittberichte.com" wahrscheinlich ganz einmotten, denn es geht hier größtenteils (es gibt auch Ausnahmen) doch eher um Filme, die von der breiten Masse der Gesellschaft abgelehnt, höchstens aber belächelt werden. Mainstream ist - und daran wird sich in naher Zukunft wohl nicht allzu viel ändern - vor allem Filmkunst a la "Titanic" aber sicherlich kein x-beliebiger Horrorfilm. Zum Tema Sutherland: Dass er kein guter Schauspieler sein soll ist Ansichtssache (ich teile die Meinung), aber dass heißt nicht unbedingt er wäre ein schlechter Schauspieler. Es gibt vermutlich auch nur eine Handvoll Schauspieler auf dieser Welt, die es vermögen einen Film alleine auf ihren Schultern zu tragen.
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42.
16.01.2009 20:57 Uhr -
MarkoH01
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Keine Ahnung, welches Gras der Autor des Schnittberichtes geraucht hat, als er den Film gesehen hat, aber seine Behauptungen in der Einleitung sind absolut subjektiv und so gut wie überhaupt nicht anhand von Beispielen belegt - ganz abgesehen von der lächerlichen Behauptung über Sutherland, der alles andere als ein schlechter Schauspieler ist und dem es quasi hauptsächlich zu verdanken ist, daß aus 24 so eine Erfolgsserie geworden ist. Ausserdem sollte er den Film vielleicht nochmal sehen, wenn er nicht mal mitbekommen hat, warum der Sutherland Charakter so ein gebrochener Mensch geworden ist. Das wird im Film nämlich sehr wohl erklärt! Wie gut, daß der Autor sich auf Schnittberichte und nicht auf Reviews spezialisiert hat, denn dieser ist zumindest gelungen. Die paar Gore Ergänzungen machen für mich nicht gerade den riesen Unterschied - es scheint sich hier wohl eher um eine Marketing Masche zu handeln, um mal wieder mit den Worten "unrated" Geld machen zu können.
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43.
17.01.2009 11:57 Uhr -
Il Gobbo
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20
8.498
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Keine Ahnung, welches Gras der Autor des Schnittberichtes geraucht hat, als er den Film gesehen hat,(...)
Leider keines, aber hätte er vielleicht besser getan - um etwas Unterhaltung während des Filmes zu haben
(...) aber seine Behauptungen in der Einleitung sind absolut subjektiv und so gut wie überhaupt nicht anhand von Beispielen belegt(...)
Natürlich ist sie subjektiv - ist es immer, geht nicht anders! So etwas wie Objektivität gibt es im künstlerischen Bereich nicht. Das mit den fehlenden Beispielen - gut, hätte ich mehr drauf eingehen können. Mache ich gleich unten noch mal
(...)- ganz abgesehen von der lächerlichen Behauptung über Sutherland, der alles andere als ein schlechter Schauspieler ist und dem es quasi hauptsächlich zu verdanken ist, daß aus 24 so eine Erfolgsserie geworden ist.(...)
Ich habe nicht gesagt, das er ein schlechter Schauspieler ist. Er ist - meiner Meinung nach - nur kein besonders guter....so wie Pacino, Washington, Bale, Crowe oder De Niro - nur um mal ein paar Namen in den Raum zu werfen! Sutherlands Darstellung des Dr. Schreber in DARK CITY bspw. ist schauderhaft - subjektiv betrachtet natürlich! Und ich meine, dass das Konzept von 24 eher für den Erfolg verantworlich ist. Obwohl Sutherland den Bauer gut verkörpert, ohne Frage!
(...)Ausserdem sollte er den Film vielleicht nochmal sehen, wenn er nicht mal mitbekommen hat, warum der Sutherland Charakter so ein gebrochener Mensch geworden ist. Das wird im Film nämlich sehr wohl erklärt!(...)
Hm, was meinst du? Die kommentarlose Kamerafahrt über eine Zeitungsschlagzeile zu Beginn? Ein, zwei Andeutungen, das er einen Menschen erschossen hat (welchen, warum, wobei?)? Interessierte den Skriptschreiber wenig, sonst hätte er es vielleicht etwas deutlicher gemacht! Und wo war er denn süchtig? Als er ein, zweimal Pillen genommen hat? Oder, weil Frau und Schwester - du ahnst es - ein, zweimal Andeutungen gemacht haben? Kein Rückfall, egal welche Probleme er hat? Nee, fand ich mehr als schwach - lag aber am Skript!
Abschließend noch mal: ich weiß nicht, worum es geht. Aha, da wurde also ein Kaufhaus in einer alten Irrenanstalt errichtet (wie neu), in der die Patienten von einem merkwürdigen Doktor (auf den überhaupt nicht eingegangen wird) merkwürdigen Experimenten unterzogen werden (ebenfalls innovativ). Dann gibt es also einen Schizo, dem seine gespaltene Persönlichkeit in den Spiegel fährt (*lach*). Und die will zurück nach Mama und legt dafür jeden um, der in den Spiegel schaut (müssten eigentlich Hunderte sein, oder?). Jeder, der stirbt, wandert seelenmäßig in den Spiegel...und alle armen Seelen sind jetzt total bösartig und metzeln mit. Wollen alle raus und killen dafür - macht auch Sinn. So, und die Kills (die beiden) sind so dermaßen überzogen blutig, das es nicht in den Kontext passt. Warum muß man denn in mehrfacher Ausfertigung den Kiefer auseinanderreißen? Macht das in irgendeiner Weise Sinn, außer, das die Bloodhounds angesprochen werden sollen? Und, um zum albernen Schluß zu kommen: da wirds auf einmal dämonisch (ja, warum das denn?) und das "shocking ending" ist auch eher zum Gähnen.
Ne, ich fand den Film - ich wiederhole mich gerne - als verwirrend, um nicht zu sagen, völliger Murks!
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45.
09.03.2009 09:03 Uhr -
Kabukiman
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Es ist doch manchmal frappierend, wie die Geschmäcker variieren! Erstmal danke für den Schnittbericht, die Schnitte sind meines Erachtens nach nicht wichtig, deswegen muss niemand teures Geld für die Unrated ausgeben, man kann auch alles übertreiben. Was anderes ist es, wenn mal eben 20 Minuten fehlen, wie damals bei der 16-er von "Harte Ziele" oder fünf Minuten wie bei Saw III, aber die 10 Sekunden sind doch Banane.
Sehr verwundert - wie wohl auch die meisten anderen - war ich aber über die Rezension, die kann ich aber sowas von überhapt nicht nachvollziehen....
Ich fand den Film auch super, in dem Kaufhaus/Irrenhaus eine sagenhafte Atmosphäre, sehr spannend - und an der schauspielerischen Leistung von Kiefer Sutherland gibt es auch nichts zu mäkeln. Auch das Ende war klasse.
Auch technisch war der Film gut gemacht, tolle Kameraarbeit, also da gibt es eigentlich nichts zu meckern.
Natürlich kann man immer dieses oder jenes bemängeln, sei es, dass die Gebrochenheit des Hauptakteurs nur mit einem Zeitungsausschnitt kurz erklärt wurde etc., aber hey, wir haben hier einen HORRORFILM, keinen CITIZEN KANE.
Für mich ist der Regisseur Aja nach wie vor eines der momentan heißesten Horrortalente und auch ich muss mich fragen, was der Autor der Rezension da vorher für ein Splatterfestival erwartet hat.
Vielleicht hat er den Film auch an einem sonnigen, hellen Wintermorgen gesehen oder nach durchfeierter Nacht, man weiss es nicht. Jeder hat halt seinen eigenen Geschmack, aber die meisten anderen fanden den Film super, das ist ja auch hier der Tenor.
Ein Kumpel rief mich letzten Samstag von unterwegs an und fragte, ob es den schon im Mediamarkt gäbe, weil er dort gerade in der Nähe war und ihm der Film so gefallen hatte, dass er gleich die Blu-Ray besorgen wollte.
Fazit: Jeder Rezensent hat mal einen schlechten Tag, aber der Schnittbericht: Top!
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50.
14.11.2009 19:58 Uhr -
Fluxkompensator
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Super Schnittbericht, klasse Intro (wie immer, und wenn im Intro keine subjektive Meinung - wo denn bitte dann?)!
Was ich vom Film nicht behaupten kann: Hab den gestern gesehen und war maßlos enttäuscht! Logiklöcher ohne Ende und ein total vermurkster Schluss!
Was ich mich frage: Warum mussten denn die paar Szenen geschnitten werden, wo das meiste ja noch drin ist und nicht weniger heftig durch die Schnitte wird...
Apropos heftig: Die Badewannenszene ist böse, genau wie der Kehlenschnitt, sehe ich mir auch gerne an, in anderen Filmen, denn - wie oben schon von anderen gesagt - wozu das ganze? Der Sinn für den Film erschließt sich mir nicht, die Szenen fallen komplett raus und wirken absolut selbstzweckhaft, wie überhaupt die gesamte Grundidee mit den Spiegelseelen totaler Quark ist! Ein bissel Ring, ein bissel Poltergeist - hätte bloß noch gefehlt, dass man nicht "Candyman" in den Spiegel sagen darf :)
Und Amy Smart: In Crank so lecker - und hier? Och nö! Und ich hab nicht mal was gegen Kiefer Sutherland, find den sogar recht gut, aber was soll er gegen diesen Skriptmurks machen?
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51.
09.05.2011 04:00 Uhr -
Rated XXL
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Ist die sogenannte "Schweizer-Fassung" unrated?
Ich habe sie und habe keinen Unterschied zur deutschen Fassung entdecken können, naja, wenn es nur 11,5 Sekunden sind...
Ich kann nur jedem raten sich nicht diese, weil überteuerte, Fassung anzuschaffen...für Freaks, die den Film lieben, kann es aber lohnenswert sein...;-)
Ich habe beide Fassungen am Computer, mit zwei Laufwerken, verglichen und habe keinen Unterschied erkannt...also...Respekt für diesen Schnittbericht...;-)
Zum Film kann ich nur sagen, fand ihn recht gut, ist natürlich eine Hollywood-Produktion...und das merkt man...;-)
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