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Keine Jugendfreigabe
| Label |
KSM, DVD |
| Land |
Deutschland |
| Freigabe |
FSK keine Jugendfreigabe |
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Uncut-Screener
| Label |
KSM, DVD |
| Land |
Deutschland |
| Freigabe |
ungeprüft |
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Rabies, der im Original Kalevet heißt, ist der erste Horrorfilm aus Israel und hat deswegen schonmal einen Exotenbonus. Davon abgesehen ist er durchaus anschaubar, da seine Stärke darin liegt, dass alle Charaktere eine Persönlichkeit spendiert bekommen und sich nicht auf das wahllose Abschlachten von gesichtslosen Personen konzentriert wird. Das hat zwar zur Folge, dass man hier keinen echten Slasher präsentiert bekommt, sondern eher einen Survivalthriller, der auch nicht so recht als Horrorfilm klassifizierbar ist (auch wenn das Cover-Artwork etwas anderes verkaufen will). Für das Horrorentwicklungsland ein solider Genrevertreter, dem die großen Effekte fehlen, der dafür aber auch nicht langweilig wird.
Bei der FSK wurde der Film von KSM jedoch nur in einer geschnittenen Fassung mit dem "Keine Jugendfreigabe"-Siegel freigegeben. Schaut man sich die Zensuren an, wird man das Gefühl nicht los, als hätten es da in der Vergangenheit schon deutlich schlimmere Schauwerte durch die Prüfung geschafft. Wer nicht auf die seit geraumer Zeit veröffentlichte US Unrated-DVD zurückgreifen will, muss also wohl noch ein paar Monate warten, bis sich ein Uncut-Import in Österreich anbahnt. Dass es so kommen wird, ist bei KSM alles andere als unwahrscheinlich.
Verglichen wurde die geschnittene FSK Keine Jugendfreigabe-DVD mit der ungekürzten Screener-DVD (beide von KSM).
5 Schnitte = 41,08 Sec.
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0:42:07: Die kurze Nahaufnahme der abgeschossenen Finger wurde gekürzt.
2,04 Sec.
0:54:01: Mike verpasst Pini noch 4 weitere harte Faustschläge ins Gesicht, während jener weiter versucht, den Stein zu greifen.
12,64 Sec.
0:55:35: Die KJ-Fassung zeigt nur kurz, wie Yuval von dem Eisenstab aufgespießt wird. In der Uncut-Fassung sieht man das länger und zudem wird gezeigt, wie er an sich herab schaut und Blut aus seinem Mund fließt.
11,48 Sec.
1:06:44: Noch zweimal wird mit der Axt ausgeholt und auf den im Off liegenden geschlagen.
9,8 Sec.
1:09:55: Hier wurde kaum merklich zensiert, denn statt eines harten Schnitts verwendete man einen Überblendeffekt, der zwar etwas deplatziert wirkt, aber vielleicht als Stilmittel rüber kommt, wenn man nicht wüsste, was der Beweggrund ist. In der Uncut-Fassung tröstet Shri nämlich noch und sagt über den ermordeten Polizisten, dass zumindest er bekam, was er verdient hat. Ein bisschen Rechtfertigung, ein bisschen Rachegerede. Zur Sicherheit nahm KSM das raus.
5,12 Sec.
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Kommentare
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16.
08.02.2013 13:41 Uhr -
Oberstarzt
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Uaah, wenn ich den geilen deutschen Titel schon lese kräuseln sich mir die Nackenhaare.
Ich dachte zuerst an ein Remake von Cronenbergs Rabid, nein, an ein Remake des gleichnamigen Ingmar Bergman Klassikers, dachte ich nicht :-)
Und dann noch der billig wie reißerisch klingende Titel "A big Slasher Massacre", lol, da sieht man mal, an welche Zielgruppe der Verleih denkt. Fehlen nur noch die Worte "Splatter" und "Gore" im Untertitel, dann wär's perfekt, aber zuviele Worte sind wohl zu anstrengend für die Zielgruppe, und der Streifen bliebe noch im Regal liegen.
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