Vergleich zwischen der gekürzten deutschen FSK 16 Kinofassung und der ungekürzten UK-DVD BBFC 15.
Deutsche Kinofassung:124:58 Min.
UK-DVD:132:49 Min.
US-DVD:138:19 Min.
Differenz zur UK-DVD:7:51 Min.
Differenz zur US-DVD:13:21 Min. wegen NTSC
Für die deutsche Kinofassung wurden aus dem recht harten Kriegsfilm mit Mel Gibson neben Gewaltszenen auch einige Dialoge gekürzt!
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0:32:42
Col. Moore hält eine Rede in der er sagt, es werden wahrscheinlich nicht alle überleben. Aber er verspricht, dass er der erste ist, der das Schlachtfeld betritt und es als letzter auch wieder verlässt. Und egal ob tot oder lebendig, er wird keinen Mann zurück lassen.
( 149 Sec. )
1:04:25
Eine Brandgranate trifft einen Soldaten. Splitter hängen in seinem verbrannten Gesicht und ein weiterer Soldat versucht diese, Splitter mit einem Messer aus seinem Gesicht zu schneiden.
( 54 Sec. )
1:22:13
Der Vietcong greift die Stellung der US-Soldaten an. Es fehlen einige gegenseitige Erschiessungsszenen in Zeitlupe.
( 48 Sec. )
1:25:01
Beim Feuergefecht im Flussbett wird der schwarze Soldat getroffen. Ein anderer Soldat rennt zu ihm, wirft ihn auf seine Schulter, um ihn wegzubringen. Er wird jedoch von zwei Schüssen in den Bauch getroffen.
( 73 Sec. )
1:26:38
Ein Vietcong will Col. Moore mit einem Bajonett von hinten erstechen. Er dreht sich jedoch noch rechtzeitig um und schiesst dem Vietcong in den Kopf.
( 81 Sec. )
1:30:02
Weitere Aufnahmen des Feuergefechts.
( 33 Sec. )
1:33:25
Man sieht, wie Soldaten des Vietcong nach dem Napalmabwurf in Flammen stehen.
( 16 Sec. )
1:33:25
Die Napalmbomben treffen die US-Stellung. Man sieht diverse US-Soldaten brennend herum rennen.
( 16 Sec. )
1:35:57
Als man den verbrannten US-Soldaten anhebt, wird seine Haut vom Bein abgezogen.
( 5 Sec. )
1:46:55
Gespräch zwischen Moore und dem Sergeant Major. Moore fragt sich, wie Custer sich fühlte, als er seine Männer ins Gemetzel führte. Der Sergeant Major meint dazu nur, dass Custer eine Pussy war und Moore nicht.
( 65 Sec. )
1:50:15
Als Moore und seine Männer das feindliche Vietconglager erstürmen wollen, wartet der Feind bereits mit MG`s auf sie. Bevor sie jedoch das Feuer auf die US-Soldaten eröffnen können, tauchen die US-Hubschrauber auf und schiessen aus allen Mündungen. Die Soldaten des Vietcong werden regelrecht von den Kugeln zerrissen.
( 208 Sec. )
1:56:45
Kurzer Dialogschnitt als Moore von einem Soldaten das Tagebuch des Vietcong überreicht bekommt, der ihn mit dem Messer erstechen wollte.
( 7 Sec. )
1:59:36
Kurzer Dialogschnitt zwischen Moore und dem Fotographen. Moore sagt, dass er sich nicht dafür vergeben kann das seine Männer im Kampf gestorben sind und er nicht.
( 24 Sec. )
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Cover der UK-DVD:
Cover der US-DVD:
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Kommentare
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1.
05.04.2007 19:46 Uhr -
Hakanator
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Wer diesen Film als Kriegsfilm sieht, ist drauf reingefallen. Der Film ist Patriotismus in Reinkultur. Die Vietcong sind sowas von dumm und lebensmüde, als wären sie alle aus der nächsten Irrenanstalt entflohen, und die Amerikaner sind richtige Helden. Allein schon dieser alte Offizier, der in mit seiner .45er in den Krieg zieht(!), weil er sich mit der M16 nicht anfreunden kann...Mir jedenfalls wäre jedes Gewehr recht! Oder die Szene in der Kirche ("Lieber Gott, höre dir die heidnischen Gebete unserer Feinde nicht an und hilf uns, diese Mistkerle alle zum Teufel zu jagen"...), das ist einfach rassistisch. Wenn die Amis UND die Vietcong so fies gezeigt worden wären, dann wäre das realistisch, aber wenn nur die Amis als gute Menschen gezeigt werden...Ich weiß nicht. Ich sehe den Film als sehr guten Actionfilm, denn die Actionszenen sind äußerst blutig und cool umgesetzt worden! Für mich daher ein richtig harter, patriotischer Actionfilm, KEIN Kriegsfilm, eher sowas in Richtung "Rambo 2"...Aber toller SB!
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4.
18.09.2007 16:57 Uhr -
Hakanator
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@Agent0815
Ich weiß schon, was mit Kriegsfilm gemeint ist. Aber selbst Kriegsfilme dürften nicht so "spaßig" sein wie "Wir Waren Helden". Ich meine damit, dass es einfach zu übertrieben und rassistisch ist, wenn ein Mann mit einem .45er Colt einen halben Trupp Vietcong ausschaltet (?!?), und weil viele Tode der ach so tapferen und tollen amerikanischen Soldaten ja relativ lang gezeigt werden. Da kann ein halb zerfetzter Ami noch seinem Kameraden sagen, dass er seiner Freundin ausrichten soll, er liebe sie. Die Vietcong werden natürlich gleich vom Kugelhagel zersiebt, die haben keine Zeit mehr, um auch nur ein Wort zu sagen ;) . Das ist teilweise so übertrieben, dass der Film nicht mal den Namen "Kriegsfilm" verdient. Ein Antikriegsfilm ist er sowieso nicht. Als Actionfilm finde ich ihn deswegen besser als Kriegsfilm. Gute Kriegsfilme gibt es genug andere. Aber der hier ist für mich ein guter Actioner mit Kriegsthematik. Ist meine persönliche Meinung, sorry aber nicht mal als richtigen Kriegsfilm kann ich dieses (super inszenierte) Stück Zelluloid bezeichnen ;) .
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7.
06.04.2008 00:50 Uhr -
Beavis
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Also ich fand den Film wirklich spannend und vor allem packend inszeniert, und da er halt aus amerikanischer Sicht erzählt wurde, ist ja logisch, dass nicht unbedingt gezeigt wird, wie die Vietcong sich noch vor ihrem tod verabschieden.
Und zu dem Vietcong, der Moore umbringen will: Hier sieht man zum Beispiel, wie die Vietcong die Schlacht erlebt haben, oder als ihr Anführer in der morgendämmerung auf dem Berg betet.
Nur finde ich die Zeitlupenszenen bzw. die Szenen gegen Ende, wo Moore aus dem Graben mit seinen Leuten auf die Vietcong zustrümt, logischerweise nicht getroffen wird und alle Gegner plattmacht, anschließend der Heli kommt und nochmals die Vietcong in Zeitlupe niedermäht, ein wenig zu patriotisch geraten.
Den Rest des Film finde ich keinesfalls patriotisch, man kann einen solchen Film nun mal nicht aus beiden Perspektiven gleich Ausfühlich zeigen, außer man dreht gleich 2, so wie Clint Eastwood es erst kürzlich getan hat.
@ NECRO
kleiner Schönheitfehler: es heißt Antisemit ^^
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21.
08.09.2011 10:23 Uhr -
Han Vollo
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Möchte auch mal meine Meinung kundtun, da ich einigen Kommentaren hier absolut nicht zustimmen kann. Ich sehe den Film deutlich stärker. Klar hat er ein paar typische Kriegsfilmklischees zu bieten, ist stellenweise schon sehr patriotisch angehaucht & klar publikumswirksam inszeniert, doch sollten auch die positiven Aspekte nicht unter den Tisch fallen. Aspekte, die ihn schon eher in Richtung Antikriegsfilm lenken. Z. B. wird hier auch die "Heimatfront" nicht ausgespart & diese Momente sind meiner Meinung nach sehr stark und beklemmend inszeniert (Taxifahrer bringen den Familien Verlustmeldungen). Sehr stark fand ich auch die Szene ACHTUNG SPOILER in der Kriegsberichterstatter Joe Galloway (der obwohl kein Soldat zwischenzeitlich wie ein echter, aufrechter Amerikaner auch zur Waffe gegriffen hat und in einen kleinen Blutrausch gerät), demonstrativ das Gewehr weglegt und wieder seine Kamera zur Hand nimmt & das Grauen dokumentiert. Patriotismus ist natürlich vorhanden, aber nicht in übertriebenem Masse & Rassismus kann man dem Film wohl kaum vorwerfen. Im Gegensatz zu manch anderem Genrevertreter bekommt der Feind hier nämlich ein Gesicht & wird als Mensch wie Du und Ich gezeigt. Die einfach nur bösen Charlies gibt es hier nicht und übertieben dümmlich werden sie auch nicht dargestellt.
Der übertrieben patriotischste Moment ist für mich kurz vor Schluss, wenn Col. Moore und seine Leute vorstürmen auf die feindlichen MGs zu. Da dachte ich beim ersten Ansehen nur "Typisch Hollywood, ihr versaut die Message". Entweder sterben sie den Heldentod oder machen den Feind heroisch nieder. Doch dann kommt der Heli-Angriff & dieses infernalische Niedermachen federt das gut abe wie ich finde und fegt den Hollywoodappeal gnadenlos weg.
Übrigens handelt es sich beim Gegner überwiegend um Angehörige der regulären nordvietnamesischen Armee. Die Vietcongs hingegen sind südvietnamesische Guerillas, die für den Norden kämpfen. Im Film laufen zwar auch ein paar Typen in der klassischen Vietcong-Aufmachung rum (schwarzer Pyjama, Strohhut), ich bin aber nicht sicher ob an der historischen Schlacht tatsächlich Vietcong-Einheiten teilgenommen haben.
So, das ist meine Sicht der Dinge
P.S.: Windtalkers ist als Antikriegsfilm wirklich übel. Kann man sich ansehen, unterhält gut, technisch sauber gemacht, geile Action. Aber da ist wirklich jedes bekannte Kriegsfilmklischee drin & die Japaner sind mal wieder ganz üble Gefangene misshandelnde Schweine
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