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Sat.1 Nachmittag
| Label |
Sat.1, Free-TV |
| Land |
Deutschland |
| Freigabe |
ab 12 nachmittags |
| Laufzeit |
75:15 Min. (ohne Abspann) PAL |
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FSK 12
| Label |
Sat.1, Free-TV |
| Land |
Deutschland |
| Freigabe |
FSK 12 |
| Laufzeit |
86:37 Min. (ohne Abspann) PAL |
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17 Geschnittene Szenen = 11 Min. 22 Sec.
Verglichen wurde die zensierte SAT.1 Nachmittagsausstrahlung vom 23.12.2012 um 14:05 Uhr mit der ungeschnittenen 20:15 Uhr-Fassung vom 22.12.2012, welche der FSK 12 DVD/BD entsprach.
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Scrooge weicht länger erschrocken zurück und betrachtet ungläubig den Türknauf. Als er langsam mit seiner Hand danach greifen will, verwandelt sich das Gesicht von Marley urplötzlich in eine häßliche Fratze, Scrooge schreckt zurück und gerät ins Stolpern.
23 Sec.
Die gruselige Ankunft vom Geist Jacob Marleys wurde nahezu komplett gekürzt: Die kleinen Glocken über dem Raumeingang bimmeln immer heftiger und lauter, draußen fängt die Turmuhr an zu schlagen. Der verängstigte Scrooge hält sich die Ohren zu, bis der Krach unvermittelt wieder aufhört. Dann beginnt jemand der Geräuschlage nach zu urteilen damit, schwerfällig die Holztreppe vor der Tür emporzusteigen. Oben angekommen, versucht derjenige zunächst, die (abgeschlossene) Tür auf "herkömmlichem" Wege zu öffnen. Scrooge krallt sich ängstlich an seinen Sessel.
Plötzlich fliegen jede Menge an Ketten hängende Eisengewichte durch die verschlossene Tür hindurch und landen krachend auf dem Fußboden (wirkt ohne den dazugehörigen 3D-Effekt nicht mal halb so imposant). Scrooge schaut wie erstarrt auf die Tür, aus welcher die Geisterketten herausragen.
134 Sec.
Marley jammert lautstark, dass er blind gewesen ist und sein ganzes Leben vergeudet hat. Scrooge faßt kurz etwas Mut und erwidert, er sei doch all die Jahre ein guter Geschäftsmann gewesen. Marley will antworten, dabei hakt sich allerdings sein maroder Kiefer aus, Scrooge erschrickt. Marley bewegt also seinen Unterkiefer mit mehr oder minder passenden Handbewegungen, um seinem ehemaligen Partner darüber aufzuklären, dass die Menschheit bzw. das Wohl der Allgemeinheit sein Geschäft hätte sein müssen.
Dann dreht er Scrooge den Rücken zu, richtet scheinbar seinen Kiefer und dreht sich wieder um. Offenbar hat er den Unterkiefer mit einem über seinem Kopf zusammengebundenen Stück Haut wieder fixiert, kann dadurch aber auch nicht mehr sprechen. Also löst er den Knoten etwas und erklärt, dass er nicht mehr viel Zeit hat.
63 Sec.
Scrooge schaut länger auf die Heerschar von Geistern vor seinem Fenster, unter anderem haut einer von ihnen beständig mit seinem Kopf gegen das ihm anhaftende Eisengewicht. Scrooge schaut nach unten, wo ein paar Geister vor einer frierenden Mutter mit einem kleinen Kind auf dem Arm schweben. Einer von ihnen will ihr helfen, schaut dann nach oben und erspäht Scrooge, der erschrickt.
Der Geist fliegt daraufhin rasend schnell auf das Fenster bzw. Scrooge zu und in der Folge durch ihn hindurch. Scrooge wirbelt es zu Boden, wo er eine Rolle rückwärts vollführt und sogleich wieder auf seinen Füßen landet.
19 Sec.
Scrooge fliegt deutlich länger auf dem silbernen Trichter schreiend in den Nachthimmel hinein. Schließlich löst sich der Trichter unter ihm auf, Scrooge segelt "führerlos" nach vorne.
19 Sec.
Auch auf dem Weg nach unten fehlen nahezu sämtliche Einstellungen des fallenden und schreienden Scrooge.
14 Sec.
Der Geist der der gegenwärtigen Weihnacht erklärt weiter, dass sein Leben um Mitternacht endet und dieser Zeitpunkt bereits begonnen hat. Scrooge bemerkt eine Hand, die unter dem Gewand des Geistes hervorlugt. Er fragt, ob dies tatsächlich eine Hand oder doch eher eine Klaue sei. Der Geist erwidert, es könne wohl eine Klaue sein, so wenig Fleisch wie sich darauf befindet.
Der Geist öffnet sein Gewand und zwei kleine, verlotterte Kinder kommen zu Tage. Der Geist der gegenwärtigen Weihnacht erklärt ihm, dass dies die Kinder der Menschheit seien - Unwissenheit und Not. Das riesige Uhrwerk beginnt Mitternacht zu schlagen, der Geist greift sich mit jedem Schlag schmerzerfüllt an die Brust und fällt schließlich zu Boden, seine Fackel erlischt. Derweil machen sich die beiden "Kinder" auf Scrooges Frage hin, ob sie denn keine Zuflucht hätten, über ihn lustig bzw. spuken um ihn herum und konfrontieren ihn dabei mit seinen früheren Äußerungen Gefängnisse und Armenhäuser betreffend.
Der Geist der gegenwärtigen Weihnacht verendet derweil lauthals lachend, indem er zunächst skelettiert und dann vollkommen zu Staub zerfällt, welcher langsam verweht.
142 Sec.
Der Geist der zukünftigen Weihnacht schießt komplett aus dem Boden heraus bzw. auf Scrooge zu, fliegt dann aber direkt durch ihn hindurch. Scrooge kommt bereits früher zu Fall.
1,5 Sec.
Eines der Pferde der Schattenkutsche sieht Scrooge auf unheimliche Art und Weise an. Der Geist der zukünftigen Weihnacht richtet seinen Finger schlagartig auf Scrooge, der erschrickt.
10,5 Sec.
Scrooge wird eine ganze Weile von dem Schattenkutschengespann durch die Straßen gejagt, alsbald schon rücken auch noch die Häuserreihen immer näher zusammen bzw. verengt sich die Straße immer weiter. Scrooge läuft um sein Leben und kann schließlich in einer Seitengasse flüchten, eines der Pferde verfehlt ihn im Vorbeilaufen nur knapp.
Nunmehr die Gasse entlang rennend, versuchen plötzlich allerlei aus dem Boden wachsende, riesige Gestalten nach Scrooge zu greifen oder sich ihm zumindest in den Weg zu stellen.
57 Sec.
Das Schattenkutschengespann verfolgt Scrooge länger durch die engen Gassen, der Kutscher schlägt mit seiner Peitsche nach ihm.
19 Sec.
Der verkleinerte Scrooge landet zunächst in dem "sicheren", wenn auch nicht wirklich wohlriechenden Abwasserrohr. Nachdem er etwas das Rohr entlang gekrochen ist, schnuppert er an seinen Händen und stellt nach einem verächtlichen Laut fest, dass dies zweifelsohne der Weihnachtspudding sein muß. Er kriecht weiter zum Ausgang des Rohrs, welches ihn direkt auf die London Street führt.
Nachdem er sich in den Rinnstein abgeseilt hat, springt auch sofort wieder das Schattenkutschengespann auf den Plan - nunmehr gelenkt vom Geist der zukünftigen Weihnacht. Mini-Scrooge hetzt die Straße hinunter, logischerweise ohne wirklich vorwärts zu kommen. Eines der Pferde tritt mit seiner Hufe direkt hinter Scrooge mächtig in eine Pfütze, durch das aufspritzende Wasser wird der auf eine Flasche befördert und rutscht nun auf dieser die Straße entlang. Der Geist der zukünftigen Weihnacht versucht nach ihm zu greifen und kommt mit seiner Skeletthand immer näher - da endet die Straße, die Flasche mit Scrooge darauf zerschellt an einem Ablaufgitter und Scrooge wird abermals in ein Abwasserrohr geschleudert.
81 Sec.
Der Geist der zukünftigen Weihnacht zeigt Scrooge noch unerbittlich nach und nach dessen Geburts- bzw. Todesdatum auf dessen Grabstein. Der fleht, dass er nicht mehr der Mensch sei der er mal war und die Schatten zu ändern vermag bzw. fragt, warum er ihm all das zeigt, wenn es doch keine Hoffnung mehr für ihn geben soll.
27 Sec.
Scrooge wird länger in das Grab hineingesaugt, während er verzweifelt den Geist um Hilfe bittet. Bevor er gänzlich hineinfällt, kann er sich allerdings an einer großen Baumwurzel festhalten.
9,5 Sec.
Während Scrooge länger in der Graböffnung hängt, öffnet sich tief unter ihm ein Sarg über einer Feuersbrunst.
12 Sec.
Scrooge fällt nicht sofort, sondern hängt weiterhin an der Baumwurzel, während er den Geist der zukünftigen Weihnacht verzweifelt um Hilfe anfleht. Der dagegen offenbart ihm seine Totenfratze, Scrooge erschrickt zunächst. Dann besinnt er sich wieder und erklärt, dass er das Weihnachtsfest in Ehren halten und das ganze Jahr über daran denken will, auch werde er die Lehren aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft treu beherzigen.
Der Geist indes läßt sich nicht beirren und nimmt Scrooge mit einem Fingerzeig den Halt an der Wurzel, der fällt bereits früher schreiend in die Tiefe.
40 Sec.
Und natürlich rauscht Scrooge noch deutlich länger schreiend in die Tiefe bzw. fällt auf seinen Sarg zu.
10 Sec.
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Kommentare
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6.
25.12.2012 01:35 Uhr -
Maggro
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Meine Güte...
So macht der Film ja viel Sinn... Marley erklärt nur die Hälfte, Der Geist der gegenwärtigen Weihnacht verschwindet einfach, und der Geist der Zukünftigen Weihnacht taucht kaum auf. Dann sollen die Kinder lieber mal nen kleinen Albtraum wegen dem Film haben, anstatt dass man denen erklären muss warum sie am Ende nix verstanden haben...
Ich hatte mir den Film in der der Prime-Time-Ausstrahlung angesehen, und muss gestehen, dass ich mich den positiven Reaktionen hier nicht wirklich anschließen kann. Ich kenne als Vergleichsreferenz nur den Zeichentrickfilm von 1997, und den fand ich persönlich weitaus gelungener. Zwar hat dieser neue Film einschöneres, realistischer Setting, und die Leute sehen von der Kleidung und dem allgemeinen Aussehen weitaus besser aus, aber grafisch, und inhaltlich zeihe ich den alten Zeichentrick eindeutig vor. Besonders die Geister sehen da einfach besser aus, und nicht 90% aller im Filmauftauchenden Figuren haben die Stimme von Jim Carrey.
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