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The Wicker Man

zur OFDb   OT: Wicker Man, The

Herstellungsland:Großbritannien (1973)
Genre:Horror, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,65 (17 Stimmen) Details
17.11.2013
Muck47
Level 35
XP 38.934
Vergleichsfassungen
Kinofassung
Label StudioCanal, Blu-ray
Land Großbritannien
Freigabe BBFC 15
Laufzeit 88:14 Min. (86:58 Min.)
Final Cut
Label StudioCanal, Blu-ray
Land Großbritannien
Freigabe BBFC 15
Laufzeit 93:08 Min. (91:54 Min.)
Vergleich zwischen der Kinofassung und dem Final Cut, beide vertreten auf der britischen 3-Disc 40th Anniversary Edition (Blu-ray)


6 abweichende Stellen
Differenz: 294,4 sec (= 4:54 min)



Hintergrund


Über die "Not the bees!"-Performance von Nicolas Cage im 2006 entstandenen Remake sollte man natürlich den Mantel des Schweigens hüllen, aber das hier besprochene Original aus dem Jahre 1973 bleibt auch weiterhin ein absoluter Klassiker des bizarren Horrorkinos. Sei es Christopher Lees manisches Spiel, Britt Eklands (gedoublete) Nacktszene oder einfach nur der geniale Soundtrack: Ein zugleich immer noch beunruhigendes wie auch wunderschönes Stück Kinogeschichte.

Die Zensurgeschichte war gleichermaßen seit jeher interessant. So wurde die Produktionsfirma British Lion im Laufe der Dreharbeiten von EMI aufgekauft und die neuen Verantwortlichen drängten zwischenzeitlich auf eine Art Happy End, was letzten Endes glücklicherweise vermieden wurde. Eine unfertige 103-Minuten-Kopie* des britischen Films landete dann aber in den Fingern der amerikanischen Produzenten-Legende Roger Corman, der angeblich die Empfehlung aussprach, rund 10 Minuten zu entfernen. Dies geschah einhergehend mit ein paar Umschnitten und resultierend in einer Länge von 88 Minuten für die britische Kino-Veröffentlichung dann auch - wohl nicht zuletzt weil man den Film als Double Feature mit Wenn die Gondeln Trauer tragen (Don't Look Now) vermarkten wollte.
Im Laufe der Zeit schien das Originalnegativ verloren und es bildete sich der (durch die Einführung von Moviedrome 1988 genährte) Mythos, dass dieses vom Studio achtlos weggeben wurde und letztendlich beim Bau einer Autobahn Verwendung fand. Zwischenzeitlich hatte Regisseur Hardy jedoch an seine oben erwähnte, unfertige Kopie nochmal selbst Hand angelegt und eine seiner ursprünglichen Vision am nähesten kommende 96-Minuten-Version wurde 1979 erneut in die Kinos gebracht.

Über die Jahre hinweg war aber die britische Kinofassung die gebräuchliche Version und erst zum 2001 erfolgten DVD-Release erlebte eine der anderen beiden Fassungen wieder eine weitere Verbreitung. Eine Telecine-VHS-Kopie der 103-minütigen Vorab-Version wurde (in entsprechend schlechterer Qualität) aufgetrieben, restauriert und als "Director's Cut" auf DVD veröffentlicht. Auch wenn dies die längste Variante des Films war, so war sie dennoch eben in dieser Form unfertig und entsprach somit entgegen der Bezeichnung der tatsächlichen Vorstellung des Regisseurs.

Deshalb wurde auf einer 2013 ins Leben gerufenen Facebook-Seite aktiv auf die Mithilfe von Fans vertraut und weiter nach der tatsächlichen Original-Version gesucht, welche eben die 1979 wiederaufgeführte Fassung darstellen sollte. Nach diversen Posts über erfolglose Nachfragen an allerlei Stellen konnte man am 23. Juli konnte dann tatsächlich verkünden:

Even though sadly, we were unable to locate the original negative – We are very excited to be able to present to you a version of the film that is true to Robins Hardy’s original vision and that isn't marred by inconsistencies, most importantly in respect to the quality of sound and image from scene to scene. This is the first proper HD restoration there has been, and this will allow us to release the longest cut ever before seen in UK cinemas! We’d say that deserves a high five!


Also angeblich nicht ganz die gesuchte Fassung, aber man kam der Sache nun scheinbar schon deutlich näher. Hardy selbst rechtfertigte daraufhin dann auch die entsprechend sinnvollere neue Bezeichnung "Final Cut" und äußerte sich etwas deutlicher über die Beschaffenheit der Fassung:

Sadly, it seems as though this has been lost forever. However, I am delighted that a 1979 Abraxas print has been found as I also put together this cut myself, and it crucially restores the story order to that which I had originally intended.


Diese Version lief dann jedenfalls in der Folgezeit noch kurz in britischen Kinos und wurde nun in Großbritannien auf DVD/Blu-ray veröffentlicht.

* Alle Laufzeitangaben der Einheitlichkeit halber in Kino-/NTSC-Geschwindigkeit angegeben. Die Vorab-Fassung ist aber selbst auf der BD nur in PAL-Geschwindigkeit enthalten und somit trotz den kürzeren 99 Minuten identisch. Bezüglich des 1979-Rereleases basierend auf Angaben aus wikipedia, also keine 100%ige Garantie auf Korrektheit.



Der Final Cut


Zuerst der für viele vermutlich interessanteste Aspekt: Nein, es gibt leider abgesehen von den Sonnengott-Einblendungen und Texttafeln zu Beginn/Ende KEIN komplett neues Material zu sehen. Jegliche gegenüber der Kinofassung zusätzlichen Szenen kennt man schon aus dem vor mehreren Jahren aufgelegten "Director's Cut" (im Folgenden nur noch DC genannt) bzw der Vorab-Fassung. Letztendlich handelt es sich bei dem Final Cut um eine Art Hybrid-Fassung, die eindeutig auf der Kinofassung basiert, aber zumindest den auffälligsten Änderungs-Szenenblock des DCs wieder umsetzt.

So kommt auch hier die Szene mit der verführerisch tanzenden Britt Ekland erst in der zweiten Filmhälfte und damit viel passender zu einem Punkt, an dem Howie einerseits das Mysterium um Rowan scheinbar aufgelöst hat und seine Begegnungen mit den Dorfbewohnern andererseits immer kuriosere Formen angenommen haben. Ebenfalls genau wie im DC geht damit einher, dass dafür an der früheren Stelle im Film die in der Kinofassung ganz fehlende Szene zu sehen ist, bei der Willow (Ekland) von Lord Summerisle (Lee) ein Knabe zum Liebesspiel auf das Zimmer geschickt wird. Die in der Kinofassung an dieser Stelle zudem verkürzt mit Rückblenden aufgegriffene Kirchenszene markiert die 3. und letzte Übereinstimmung zwischen Final Cut und DC. Auch hier wird sie zu Beginn in vollständiger Form gezeigt und bietet so einen narrativ perfekten Einstieg bzw der Film beginnt mit dem braven Christen Howie, dessen Weltbild im Verlauf des Films konsequent Schritt für Schritt (auch mit Hilfe der wie gesagt erst später kommenden Verführungs-Szene mit Willow) erschüttert wird.

Dafür hat man aber die anderen im DC neuen Szenen zu Beginn, welche Howie auf dem Revier und seinem Weg nach Summerisle zeigen, weggelassen. Der über Aufnahmen vom landenden Howie laufende Vorspann ist entsprechend auch nicht verkürzt wie im DC, sondern 1:1 identisch zur Kinofassung - was eben auch für den Rest des Films gilt. Manche zugegebenermaßen durchaus eher überflüssigen, kurzen Zusatz-Szenen mittendrin, aber auch das nur im DC wieder vollständige Lied über Willow in der Bar oder der neu eingesprochene Satz über das für Äpfel bekannte Summerisle fehlen hier also wieder. Dafür ist nun wieder die Szene enthalten, welche am nächsten Morgen bzw unmittelbar nach Willows Verführungs-Tanz in der Kinofassung vorkam und im DC warum auch immer fehlte. Leider ist eben jener nun schon so oft angesprochene Tanz allerdings hier auch identisch zur KF, während er im DC um rund eine Minute erweitert war.

Der Final Cut ist somit in der Summe ein zweischneidiges Schwert. Irgendwie wurde schon eine sehr gute Wahl getroffen, was die Änderungen angeht und weil man als Basis auf das besser restaurierte HD-Master der Kinofassung zurückgriff, ist die Bildqualität zumindest über weite Strecken sehr ansehnlich. Darauf wurde noch gar nicht eingegangen: Hier stechen die zusätzlichen Szenen immer noch klar heraus, sie wurden aber eben auch in HD abgetastet und man sieht eindeutig, dass sie von einer anderen Quelle stammen. So ist der Ablauf der Einstellungen zwar wie oben erwähnt genau identisch zum DC, im Framebereich gibt es allerdings kleine Abweichungen und vor allem ist der Bildausschnitt anders. Siehe dazu den kurzen Vergleich im Anhang. Jedenfalls leitet dieser Aspekt auch über zu den Kritikpunkten an der Fassung: Die Qualität ist eben auch nicht homogen, was sicher den ein oder anderen stören wird und vor allem dem ursprünglichen Facebook-Post widerspricht, demzufolge man ja speziell von Bild/Ton keine Inkonsistenzen erwarten müsste. Man kann zudem befürchten, dass durch solch selektive Einfügen von eindeutig zusätzlichen, längeren Szenen vielleicht auch das ein oder andere Detail-Material übersehen wurde. Hier sei beispielsweise nochmal auf die Nacktszene mit Willow verwiesen, bei welcher trotz anderer Stelle im Verlauf des Films die HD-Variante der Kinofassung verwendet wurde, während die Szene im DC noch hier und da etwas länger lief oder Alternativmaterial zeigte. Womöglich hatte das großspurig bei den oben zitierten Facebook-Ankündigungen beschriebene Ursprungs-Master tatsächlich die hinsichtlich der 1979er-Fassung beschriebene Länge von 96 Minuten, durch das neue Zusammenbasteln für den "Final Cut" blieben aber dann doch nur die vorliegenden 93 Minuten übrig. Wenngleich die Angabe von 96 Minuten wie oben schon erwähnt so oder so mit Vorsicht zu genießen ist. Dass die neue Fassung kein wirklich komplett exklusives Material zu Tage gefördert hat, dürfte auch viele Interessenten enttäuschen.

Wie auch immer: Wer den Film noch gar nicht kennt, sollte klar zum Final Cut greifen. Komplettisten werden aber nicht darüber hinweg kommen, den Director's Cut zusätzlich noch im Regal stehen zu haben, um auch wirklich alles an verfügbarem Material zu haben. Erfreulicherweise ist dieser (in SD) wie eben auch die in einheitlicher HD-Qualität daherkommende Kinofassung zusammen mit dem Final Cut in der schicken 3-Disc-Edition enthalten.



Laufzeitangaben sind nach dem Schema
Kinofassung Blu-ray / Final Cut Blu-ray
angeordnet

Alternativ / Logos
00:00-00:44 / 00:00-02:06

Die Kinofassung (= KF) beginnt auf Blu-ray mit einem Freigabe-Hinweis, dem Logo von British Lion und einer Danksagung an die Inselbewohnung.

Im Final Cut (= FC) hingegen geht es gleich mit ein paar Credits los und nach einem Zoom auf den Sonnengott sowie einer Datums-Einblendung geht es weiter mit dem Gottesdienst, an dem Howie teilnimmt. Zunächst singt die Gemeinde ein Lied, dann führt Howie die Eucharistiefeier durch. Im Publikum sieht man seine Freundin Mary.

Final Cut 82,7 sec länger

Die weiteren zusätzlichen Szenen zu Beginn des Director's Cuts (= DC) fehlen allerdings bzw nach dem Gottesdienst geht es im FC mit den ganz normalen KF-Credits weiter, während Howies Wasserflugzeug landet. Besagte Szene hat somit wieder die ursprüngliche Dauer wie in der KF und ist nicht wie im DC etwas verkürzt.
Auch die folgenden z.T. durchaus sinnvollen Abweichungen des DCs (vollständiges Lied über Willow im Wirtshaus und der im Off andere Satz von Howie als Reaktion darauf, dass ihm Willow keinen Apfel zum Nachtisch geben kann), sind im FC ebenfalls NICHT vorhanden bzw hier ist dieser stets identisch zur KF.



17:34 / 18:56-19:13

Im Wirtshaus stimmt die Band ein romantisches Lied ("Gently Johnny") an. Diese sowie die folgende Abweichung genau identisch wie im DC!

16,7 sec



Alternativ / Umschnitt
17:37-22:43 / 19:16-22:53 bzw 51:47-56:01

Während der zwischendurch identisch enthaltenen Aufnahme von Howie über seinen Notizen in der KF im Off nicht, wie Lord Summerisle nach Willow ruft. Danach verlaufen die Fassungen alternativ, wobei in der KF lediglich nach verkürzter Rekapitulation des Gottestdienstes eine im FC/DC erst später (und so deutlich sinnvoller) vorkommende Szene vorgezogen wurde.

In der Kinofassung wird nun jedenfalls weich überblendet zu einer Aufnahme vom am Bett betenden Howie. Es erfolgen zwischen weiteren derartigen Aufnahmen einige verkürzte Rückblenden zu dem im FC/DC zu Beginn ausführlich gezeigten Gottesdienst, erst jetzt erfährt man also in der KF von Howies spirituellem Hintergrund.
Nach diesen knapp 50 sec, die zwar nicht wirklich exklusiv, aber zumindest in dieser Montage-Form wirklich fassungsexklusiv waren, bemerkt er, dass Willow an seinem Zimmer vorbeigeht und "Sergeant!" ruft. Ab hier wird genau das Material verwendet, was im FC später von 51:47-56:01 genau identisch zu sehen ist (ab hier entsprechend nicht mehr bebildert). Howie legt sich ins Bett, derweil wird im Erdgeschoss ein neues Lied angestimmt. Die nackte Willow singt und klopft im Takt dazu an die Wand. Howie realisiert, dass ihr Gesang ihn verführen soll und er schleicht an die Tür, hält sich letztendlich aber zurück.

Im Final Cut hingegen blickt Howie in der gleichen Einstellung noch auf und beobachtet das Schauspiel. Im Garten steht Lord Summerisle, an seiner Seite ein Jugendlicher, den er als Opfer an Aphrodite bezeichnet. Willow bittet ihn sogleich auf ihr Zimmer. Lord Summerisle nennt Willow die "Göttin der Liebe" in menschlicher Form, er sei nur ihr bescheidener Diener. Willow wirft ihm ein Kusshändchen zu. Lord Summerisle wünscht ihr viel Spaß, doch sie solle übermorgen bereit sein – am Tag des Todes und der Wiedergeburt, an dem es ein ernsthafteres Opfer geben werde.
Als der Jugendliche auf seinem Weg zu Willows Zimmer durch den Schankraum kommt, verstummen die Gäste kurz, dann stimmen sie wieder ihr melancholisches Lied an. Man sieht Lord Summerisle im Garten, er betrachtet einige Schnecken beim Liebesspiel an und lauscht den Geräuschen aus Willows Zimmer. Er führt ein Selbstgespräch, wohl wissend, dass Howie, der auf seinem Zimmer gerade zu beten versucht (ein paar Aufnahmen davon identisch wie in der KF), alles mithört. Dabei äußert er sich verächtlich über Christen und ihre Gebräuche. Die Geräusche aus Willows Zimmer werden eindeutiger. Howie wirft sich angewidert auf sein Bett. Die Musik und die Geräusche verstummen.

Kinofassung nur in diesem Szenenblock 89,6 sec länger



Alternativ / Umschnitt
22:50-23:47 / 23:00-23:32

Nach der in beiden Fassungen identisch als Zeichen für den nächsten Morgen gezeigten Aufnahme vom Anbringen des Maibaums laufen die Fassungen wieder auseinander.

In der Kinofassung folgt der Teil, den man später auch im FC (dort unmittelbar bzw eben ohne die kurze Maibaum-Unterbrechung) nach Willows Verführungs-Tanz zu sehen bekommt. Willow weckt Howie am nächsten Morgen und Sie fragt ihn, warum er ihrer "Einladung" nicht gefolgt sei. Howie antwortet, dass er verlobt sei. Willow meint, er werde doch heute abreisen, denn in seiner Verfassung sollte er sich nicht beim Maifeiertag sehen lassen. Dann verlässt sie das Zimmer.
(Timeindex FC: 56:01-56:58, nicht bebildert weil eben genau identisch)

Der Final Cut zeigt stattdessen (vom Ablauf her immer noch genau identisch wie im DC), wie Howie zu Willow kommt, die einen Tisch im Hof reinigt. Nach einigem small talk erkundigt er sich bei ihr, wo die Schule liegt, und sie deutet ihm den Weg.

Kinofassung nur in diesem Szenenblock 25 sec länger



52:02 / 51:47-56:58

Wie schon anhand der vorigen beiden Abweichungsstellen beschrieben, kommt hier dann nun im FC auch der Szenenblock mit Willows Verführungstanz sowie ihrem Besuch am nächsten Morgen. Im FC kommt dies also erst nachdem Willow das Foto mit Rowan entwickelt und zudem den im Kalendar umkreisten 1. Mai nochmal gesehen hat. Die Szenen passen hier also viel besser, immerhin verstärken sie Howies Unwohlsein, nachdem er die entscheidende Entdeckung gemacht hat - während die Aktion im KF zum früheren Zeitpunkt viel zu drastisch wirkt.

311,2 sec (= 5:11 min)


Anmerkung am Rande: Beim DC musste man auf die zweite Szene mit Willow und Howie am Morgen warum auch immer verzichten. Da Willows indirekte Anweisung, dass Howie am Maifeiertag in dieser Verfassung lieber nicht vor Ort sein sollte, recht wichtig für den weiteren Verlauf ist, stellt der FC mit dem Vorhandensein dieser Szene und dies am viel besser passenden späteren Zeitpunkt tatsächlich die beste Variante dar! Dafür war der DC aber bei der ersten Szene mit dem Verführungstanz an diversen Stellen etwas länger und bot u.a. auch alternative reaction shots von Howie, während dies wie gesagt nun im FC genau identisch zur KF verläuft.



Credits
87:57-88:14 / 92:52-93:08

Die Kinofassung endet nach dem Abspann mit einem weiteren Verweis auf die Produktionsfirma.

Im Final Cut (= FC) hingegen erneut der Sonnengott - diesmal fährt die Kamera aber von der Nahaufnahme zurück, während es ganz zu Beginn des Films noch anders herum war. Danach noch eine kurze Credits-Einblendung.

Kinofassung 1,4 sec länger






Abschließend noch ein kleiner Bildvergleich der neuen Szenen im Final Cut und im Director's Cut. Wie man sehen kann, lag für die HD-Auswertung wohl ein anderes Master zugrunde, was etwas blassere Farben aufweist, dafür jedoch mehr Bildinformationen sowie vereinzelt einen anderen Bildausschnitt hat.


Final CutDirector's Cut
Cover der 3-Disc 40th Anniversary Edition (Blu-ray):

Kommentare

17.11.2013 00:22 Uhr - Slasher006
Wow, 40 Jahre is der schon alt... Ich denke den werde ich mir mal im Final Cut geben...."Not the bees!" XD

17.11.2013 00:22 Uhr - Grosser_Wolf
Sehr informativ, vielen Dank. Und ein nettes Cover übrigens. Wird definitiv mal gekauft.

17.11.2013 08:07 Uhr - xMason Stormx
Gibts da nicht ein Remake mit Nic Cage,oder irre ich mich........?

17.11.2013 08:43 Uhr - notwist24
8x
DB-Helfer
User-Level von notwist24 5
Erfahrungspunkte von notwist24 317
steht oben im Text - oder irre ich mich ;-)

17.11.2013 12:52 Uhr - peda
Das ist also der groß angekündigte Final Cut? In meinen Augen total überflüssig. Da genügt mir allein der SB, um klar zu sagen: Für Erstgucker tut´s die Kinofassung, für Fans sollte es der DC sein. Den FC kaufe ich mir bestimmt nicht dazu.

17.11.2013 12:53 Uhr - nivraM
DB-Helfer
User-Level von nivraM 9
Erfahrungspunkte von nivraM 1.170
Ich freu mich schon auf den Final Cut. Sieht ganz gut aus, sowohl das Cover, als auch der Bildvergleich und die neuen Szenen.

17.11.2013 12:58 Uhr - Karushifâ
Jap da gibts ein Remake!Ist meiner Ansicht nach einer der schlechtesten Filme und gleichzeitig Nicolas Cages mieseste schauspielerische Leistung.Dafür ist der Soundtrack von Angelo Badalamenti großartig.

17.11.2013 13:37 Uhr - eyesore
User-Level von eyesore 2
Erfahrungspunkte von eyesore 93
Schade, als Fan des Filmes bin ich recht enttäuscht. Ich habe sowieso keinen Blu Ray-Player, aber sobald ich mir einen hole, werde ich wohl trotzdem als Kompletist zu der oben beschriebenen Blu Ray-Edition greifen. Obwohl ich rein von dem Bild das ich mir durch den (tollen) Schnittbericht machen konnte, wohl den DC favorisieren werde, trotz SD.

17.11.2013 20:31 Uhr - Oberstarzt
17.11.2013 08:07 Uhr schrieb xMason Stormx
Gibts da nicht ein Remake mit Nic Cage,oder irre ich mich........?

Es gibt vor allem einen gleichnamigen (Hammer)-Song von Iron Maiden auf dem Brave New World Album!

Der haut mehr rein als das unfreiwillig komische Nic-Cage-Remake :-)

18.11.2013 06:15 Uhr - cecil b
DB-Co-Admin
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Erfahrungspunkte von cecil b 5.066
Ein bisserl nerden: Die Idee zum Film hatte Christopher Lee, der durch ein Buch namens Ritual inspiriert wurde. Er selbst verzichtete auf eine Gage! Good old Dracula Christopher Lee hält das Drehbuch von the Wicker Man für das beste welches er je gelesen hat.

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