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Pro 7 Nachmittag
| Label |
Pro 7, Free-TV |
| Land |
Deutschland |
| Freigabe |
ab 12 nachmittags |
| Laufzeit |
88:21 Min. (ohne Abspann) PAL |
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FSK 12
| Label |
20th Century Fox, DVD |
| Land |
Deutschland |
| Freigabe |
FSK 12 |
| Laufzeit |
94:27 Min. (89:39 Min.) PAL |
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Der Actionthriller Unstoppable war die letzte Regie-Arbeit von Tony Scott, der sich vor allem im Action-Genre mit Filmen wie Top Gun, True Romance oder Der Staatsfeind Nr. 1 einen Namen machte, ehe er am 19.08.2012 Selbstmord beging.
Die Handlung des Films basiert lose auf einem ähnlichen Vorfall, der sich 2001 im US-Bundesstaat Ohio ereignete. Ein führerloser, und mit gefährlichen Chemikalien beladener Zug kommt aufgrund von nicht aktivierten Druckluftbremsen in Fahrt und eine Katastrophe droht.
Für eine Wiederholung am Nachmittag erleichterte Pro 7 den Film durch 14 Schnitte um nur 76,5 Sekunden (Abspann nicht mit gerechnet). Diese Fassung ist somit noch gut ansehbar; zudem muss man die meisten Zensuren als Alibi-Schnitte bewerten.
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31:42
Connie: "Sir, wir, wir reden hier nicht nur über einen Zug. Wir reden über eine Bombe, so groß wie das Chrysler-Building".
Bei Pro 7 wurde hier wegen dem Schnitt die Tonspur leicht verschoben.
7 Sek.
33:28
Pferd in Gefahr! Das ängstliche Pferd bäumt sich noch weiter auf und weigert sich, den Bahnübergang zu verlassen.
3,7 Sek.
33:33
Immer noch macht das Tier Schwierigkeiten.
3 Sek.
42:53
Der Mann, der sich auf den Zug hat abseilen lassen, wird nochmal in die Luft gerissen und durch die Frontscheibe der Lokomotive geschleudert. Danach hängt er leblos am Seil des Helikopters.
Nachrichtensprecher: "Ryan Scott hat sich bei der Aktion verletzt!"
9,2 Sek.
43:52
In der unzensierten Fassung sieht man noch kurz den Lokführer im Führerstand des entgleisenden Zuges. Das Bild ist dabei so verwackelt, dass man kaum etwas erkennen kann.
2 Sek.
44:11
Es fehlt eine Einstellung des brennenden, entgleisten Zuges, der von einem Hubschrauber aus gefilmt wird.
2 Sek.
1:10:07
Als Colson bei der Ankopplungsaktion den Bolzen einrasten will, wird sein Fuß zwischen den beiden Kupplungselementen eingeklemmt. Colson schreit vor Schmerzen. Er verliert den Halt und fällt nach unten zwischen die Lok und den Waggon.
4 Sek.
1:10:36
Es fehlen weitere Ansichten des besorgten Frank, des rasenden Zuges sowie von Will zwischen den Waggons.
9,3 Sek.
1:10:49
Noch immer hängt Will zwischen den Waggons. Es fehlen weitere Aufnahmen von ihm und seiner besorgten Frau.
Nachrichtensprecher: "Will Colson hat große Schwierigkeiten, sich fest zu halten. Das sieht nicht gut aus!"
Colson schafft es aber, sich hochzuziehen.
10 Sek.
1:11:02
Weitere Ansichten von Colson auf der Plattform.
3,3 Sek.
1:12:49
Die Reporterin fährt mit ihrem Bericht über die erhöht gebaute scharfe Kurve noch fort.
Reporterin: "Es heißt, dass es praktisch unmöglich ist, dass es dieser rasende, außer Kontrolle geratene Zug durch diese Kurve schafft".
5,6 Sek.
1:17:42
Bei Pro 7 fehlt eine weitere Einstellung, der sich auflösenden Bremsen von Zug 1206.
1,2 Sek.
1:18:45
Der Reporter beschreibt, was geschieht, wenn der Zug in der scharfen Kurve entgleist. Dazu sieht man eine entsprechende Animation.
Reporter: "Betroffen sein werden mindestens drei der Gebäude unterhalb der Brücke. Und es wird einen direkten Aufprall auf diese Treibstofftanks hier geben".
6,8 Sek.
1:20:49
Ein Kommentar eines weiteren Reporters wurde ebenfalls zensiert.
Reporter: "777 gewinnt an Tempo. Er ist außer Kontrolle und wird entgleisen. Frank Barnes und Will Colson werden die Opfer des größten Eisenbahnunglücks in der Geschichte des Nordostens sein".
Anschließend fehlt noch eine Ansicht des völlig fertigen Eisenbahn-Chefs Galvin.
9,4 Sek.
1:29:39
Am Ende des Films folgen noch ein paar Szenen, in denen das weitere Schicksal einiger Beteiligter in Textform kurz beschrieben wird. Diese sind auch bei Pro 7 noch enthalten. Der eigentliche Abspann fehlt natürlich vollständig.
4:48 Min.
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Kommentare
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17.
28.12.2012 19:51 Uhr -
Jack Bauer
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1x |
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Zustimmung, dass MAN ON FIRE sein letzter herausragender Film war. So alt ist der aber ja auch noch nicht und so viel hat Scott danach auch nicht mehr gedreht. ;-)
Seine ganz großen Meisterwerke sind meiner Meinung nach TRUE ROMANCE, THE LAST BOY SCOUT, eben MAN ON FIRE und natürlich auch TOP GUN (der mag inhaltlich heutzutage [und eigentlich auch schon damals] zu belächeln sein, aber die Flugsequenzen sind bis heute unerreicht - und der Film ist über 25 Jahre alt).
Der Aussage, Scott habe auch "Schrott" gedreht, würde ich aber ganz energisch widersprechen. Ich stimme sogar zu, dass DOMINO sein schwächster Film ist (der einzigen Tony-Scott-Film, den ich ansonsten nicht mindestens "gut" fand, ist SPY GAME). Den fand ich streckenweise auch enorm nervig, andererseits hat auch der seine richtig starken Momente, ist technisch einwandfrei und zumindest erkennt man auch hier Scotts einzigartigen Stil, dem er bis zum Schluss treu geblieben ist, ohne sich verbiegen zu lassen. Ein richtig schrottiger Film sieht für mich jedenfalls anders aus, auch wenn ich verstehen kann, dass viele den nicht mochten, ich hatte wie gesagt auch meine Probleme mit ihm.
Was seine letzten Filme und da im Speziellen UNSTOPPABLE angeht, finde ich, dass er da nochmal zu absoluter Höchstform aufgelaufen ist. Liest man eine bloße Inhaltsangabe, klingt das am ehesten nach einem TV-Thriller oder allerhöchstens nach einer B-Movie-DTV-Premiere. Scott hat daraus einen einzigen Adrenalinrausch voller atemloser, grandios inszenierter Action erschaffen.
Der Mann war eine Klasse für sich. Ich kann mich nur wiederholen, ich habe seit CRIMSON TIDE (auch ein wahnsinnig guter Film) jeden seiner Filme im Kino gesehen (und TRUE ROMANCE auch nur nicht, weil ich damals noch nicht rein durfte) und obwohl da zuletzt einige sicherlich auch nicht mehr die Klasse seiner früheren Arbeiten erreicht haben, war ein neuer Tony-Scott-Film immer eines des ganz großen Highlights für mich, wo ich mich auf den Kinobesuch schon Wochen im Voraus riesig gefreut habe.
Es gibt heute nur noch sehr wenige Regisseure, von denen man möglichst keinen Film im Kino verpassen möchte bzw. in deren Filme man schon allein deswegen rein geht, weil sie eben von diesem Regisseur sind. Tony Scott war für mich immer Pflichtprogramm - und wenn ich daran denke, dass er sich zwei oder drei Tage vor seinem Freitod noch mit Tom Cruise getroffen hat, um TOP GUN 2 zu planen und zu besprechen, dann möchte ich weinen.
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