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Dread
OT: Dread
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Note: 6,53 (5 Stimmen) Details
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Inhalt:
Die drei Studenten Quaid (Shaun Evans), Stephen (Jackson Rathbone) und Cheryl (Hanne Steen), starten ein Projekt, das sich mit Furcht beschäftigt. Zu diesem Zweck sucht das Trio auskunftsfreudige Menschen, die über ihre ... [mehr]
Inhalt:
Die drei Studenten Quaid (Shaun Evans), Stephen (Jackson Rathbone) und Cheryl (Hanne Steen), starten ein Projekt, das sich mit Furcht beschäftigt. Zu diesem Zweck sucht das Trio auskunftsfreudige Menschen, die über ihre tiefsten Ängste und persönlichen Dämonen sprechen wollen. Doch weder Stephen noch Cheryl ahnen, dass dies für Quaid nur die Vorstufe ist. Er möchte die Studie noch weiter ausreizen: Denn er glaubt, dass man Ängste nur überwinden kann, wenn man mit ihnen konfrontiert wird. Oder aber man zerbricht an ihnen. Und um sein Experiment zum Erfolg zu führen, schreckt Quaid nicht davor zurück, Stephen und Cheryl die Hölle auf Erden erleben zu lassen … (03.06.2011, Quelle: Sunfilm) [einklappen]
Reviews
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1.
01.07.2012 21:14 Uhr -
cecil b
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Mitarbeiter
12
2.060
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Clive Barker zu verfilmen ist nicht leicht. Zu schwer greifbar, zu speziell ist sein Stil. Dread ist die Verfilmung von der Kurzgeschichte Moloch Angst, die in den Büchern des Blutes erschienen ist. Eine der besten Barker Verfilmungen.
Ein paar Philosophie- und Literaturstudenten versuchen sich noch im Leben zu orientieren. Einer von ihnen spricht davon, dass die aufrichtigste, einzig wertvolle Philosophie darin besteht, dass Menschen ihre Ängste erkennen und spüren, um zu verstehen. So kommt es dazu, dass die Studenten Menschen dabei filmen möchten, wie diese ihre Ängste und Geheimnisse offenbaren. Die Idee eskaliert schrecklich.
Dread ist in einem etwas gelackten Stil gedreht. Trotzdem hat man es hier nicht mit so einem sterilen MTV- scheiss wie in Michael Bays Remake Schundstreifen zu tun. Die Figuren sind keine platten Teenielabertaschen. Die Studenten sind aber sehr speziell. Sie sind zu ungewöhnlich, als dass sie einfach zugänglich sind. Und dass ist eine Stärke des Films. Die nicht durchschnittlichen Figuren machen Barkers Stil aus. Er erzählt von ungewöhnlichen Menschen, die ungewöhnliche, extreme Gedanken haben. Dass wirkt für manche Zuschauer sicher etwas gestelzt und unglaubwürdig, aber Barker ist eben kein Schema F Schriftsteller. Wer seinen Stil nicht mag oder versteht, wird Dread nicht mögen. Dread handelt von den abstrakten Philosophien psychotischer,traumatisierte Menschen, die ihre Wahrnehmung kultivieren, um die absolute Aufklärung über die Grenzen der menschlichen Seele zu erzwingen. Damit sind sie mit ihrem leiden nicht mehr allein. Dass ist natürlich nur für wenige verständlich. Damit ist der Film für viele nicht nachvollziehbar, und daher vielleicht langweilig. Dabei ist die ungewöhnliche Erzählung die Stärke des Films. Er versucht nicht alles im Stile Hollywoods zu erklären, sondern er konfrontiert den Zuschauer mit der "Aufklärung" des traumatisierten, psychotisch Erkrankten.
Dass ist recht düster und solide inszeniert. Auch die Schauspieler machen ihre Sache brauchbar. Außerdem ist der Film sehr hart, ohne künstliche Effekthascherei aufzudrängen. Ein paar Effekte sind nicht so brauchbar, aber der Film legt seinen Schwerpunkt auf seine Geschichte.Die überzogene Thematik des Films wird nicht allzu viele Freunde finden. Der Film grenzt sich aber angenehm vom Horrorstandart ab und hat verstanden, was Barkers Geschichte sagt. Nichts für das einfache Unterhaltungs-metzel- Interesse, aber harter Horror fürs Hirn !
Viel besser als die stumpfsinnigen Midnight Meattrain und Books of Blood Verfilmungen !
Mit Hellraiser, die beste Clive Barker Verfilmung. 8 PUNKTE Demented foreeeever !
Bewertung: 8/10
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2.
22.10.2012 12:22 Uhr -
Mad Paddy
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1x |
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6
505
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Der Einzelgänger Stephen freundet sich mit seinem exzentrischen Studienkollegen Quaid an. Gemeinsam wollen sie als Semesterarbeit eine Studie zur Ursache menschlicher Angst in Form eines Videos anfertigen. Dazu holen sie sich noch Cheryl, die sich mit Videoschnitt auskennt ins Boot. Sie beginnen andere Studenten zu interviewen, doch was diese zu erzählen haben reicht Quaid bei weitem nicht. Erst als Cheryl von ihren schlimmen Erfahrungen und den daraus resultierenden Ängsten berichtet, ist Quaid begeistert. Doch er will noch weiter gehen …
Hier stehen die Personen und ihre Psyche und die Geschichte die sie haben deutlich im Fokus. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, und wie man damit umgeht sagt viel über den Charakter aus. Ruhig inszeniert und trotzdem aufwühlend ist dieses gut gespielte, auf einer Kurzgeschichte von Clive Barker basierende, Indie-Horror-Drama. Kontraststarke Bilder erzeugen eine seltsam befremdliche Atmosphäre, die ein Gefühl von Isolation und Hilflosigkeit beschwört. Hier geht es nicht um Blutvergießen oder plakativen Terror, vielmehr geht es um einen subtil schleichenden Prozess, der Menschen verändert, sie aus purer Verzweiflung schreckliche Dinge tun lässt und den Zuschauer perplex zurücklässt.
Ruft ein echtes Ach-du-Scheiße-Gefühl wach.
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