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08.01.2017 - 00:05 Uhr
von Blade41

zdf_neo zeigt Outcast und Wayward Pines

Ende Januar wird es düster auf zdf_neo. Denn ab dem 31. Januar 2017 zeigt der kleine Digitalsender zwei Mysteryserien als Free TV-Premiere. Den Anfang macht der Exorzismus-Horror Outcast, welche ab 22:30 Uhr zu sehen sein wird. Im Anschluss um ca. 23:20 Uhr wird in Doppelfolgen das von M. Night Shyamalan produzierte Wayward Pines gegezeigt. Beide Serien feierten in Deutschland auf dem Fox Channel ihre Premiere und sind auch bereits auf DVD/BD erhätlich. Die ersten Staffeln bestehen aus jeweils 10 Folgen und laufen in ungeschnittener Fassung.

Kommentare

08.01.2017 00:14 Uhr - wirsindviele
1x
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ZDFneo ist, neben ARTE, der beste Sender.
Beide Serien sind Top.

08.01.2017 00:14 Uhr - Kerry
4x
Dafür zahle ich gerne Fernsehgebühren.
2 tolle Serien, ungeschnitten und ohne störenden Werbemüll.

08.01.2017 00:25 Uhr - Ludwig
1x
08.01.2017 00:14 Uhr schrieb Kerry
Dafür zahle ich gerne Fernsehgebühren.
2 tolle Serien, ungeschnitten und ohne störenden Werbemüll.

Aber synchronisiert. :(

08.01.2017 01:02 Uhr - TheShield2013
13x
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Und wo ist das Problem? Wir sollten Froh sein das wir hier zum Großteil wirklich gelungene synchronisierte Filme/Serien haben. Ich müsste einige wirklich nicht mehr missen wollen weil sie für mich einfach Kult sind. Im original kann ich sie mir auf disc oder in den VOD angeboten anschauen. Warum es immer was zu meckern geben muss versteh ich nicht. Zeigt Pro 7, RTL usw mal was neues , wird da gemeckert, zu spät , zu viel Werbung ect. Jetzt zeigt neo das( gez zahlt sich mal aus) ohne Werbung und in HD Empfangbar für jeden , jetzt findet man eben was anderes. Wem das nicht gefällt soll sich die Blu rays kaufen, sky holen oder eben Netflix usw. Aber am besten immer das neueste , beste in bester Qualität und umsonst wenn es geht.

08.01.2017 02:44 Uhr - Martyr
2x
08.01.2017 01:02 Uhr schrieb TheShield2013
Und wo ist das Problem? Wir sollten Froh sein das wir hier zum Großteil wirklich gelungene synchronisierte Filme/Serien haben.


Das Problem ist eben, dass für viele eine Synchronisation eine absolute Zumutung ist und man darum lieber verzichtet. Gerade die an ein jüngeres Publikum gerichteten Filme und Serien sind synchronisiert komplett überflüssig.
Zweikanalton war früher auch nie ein Problem. Dass man das einfach wieder abgeschafft hat, obwohl man doch als ÖR einen Bildungsauftrag hat, ist wirklich sehr fragwürdig. Technisch sollte das gar kein Problem sein und finanziell noch weniger. Wie viele Millionen sparen die nochmal wegen dem Wegfall von Olympia?

08.01.2017 04:42 Uhr - jasiemichauch
Auf jeden Fall gucken!
Hab beide Serien auf Sky gesehen.Top!

08.01.2017 06:27 Uhr - Der Todesking
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Super news!!!

08.01.2017 06:56 Uhr - babyface
1x
Das Problem ist eben, dass für viele eine Synchronisation eine absolute Zumutung ist und man darum lieber verzichtet. Gerade die an ein jüngeres Publikum gerichteten Filme und Serien sind synchronisiert komplett überflüssig.
Zweikanalton war früher auch nie ein Problem. Dass man das einfach wieder abgeschafft hat, obwohl man doch als ÖR einen Bildungsauftrag hat, ist wirklich sehr fragwürdig. Technisch sollte das gar kein Problem sein und finanziell noch weniger. Wie viele Millionen sparen die nochmal wegen dem Wegfall von Olympia?

Gebe dir vollkommen Recht.
Zweikanalton war damals top,sehe Filme wenn es geht nur im Original, vor allem um Englisch zu lernen und zu verbessern.Untertitel brauche ich aber auch oft, manche Dialekte sind zu schwer mir mich.
Beim öffentlichen Fernsehen bin ich aber dennoch kritisch weil es nicht unabhängig ist.(Kenne einen aus meiner Familie der dort arbeitet, vor allem WDR ist extrem linkslastig,Wer nicht das richtige Parteibuch hat kommt dort nicht weiter)Die übertriebenen Pensionen dort sind nicht zu vertreten und haben zu Streit in der Familie geführt (Ja so was gibt es )Immerhin ist Sie ehrlich und gibt zu das es eigentlich ein Staatssender ist der indirekt Vorgaben aus dem Innenministerium erhält.

08.01.2017 07:45 Uhr - TheShield2013
2x
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Mag ja alles schön und gut sein , aber dadurch macht man sich eben von solchen Sendern abhängig. Da kauf ich mir die Sachen doch lieber oder hol mir eines der vielen Vod angeboten. Ich zahle auch nicht gern die GEZ und würde das gezahlte Geld in andere Dienste investieren. Aber da es eine zwangsabgabe ist hab ich auch keine andere Wahl. Ich entscheide gerne selber was ich wann schaue und wie ich es schaue. Deswegen investiere ich auch etwas Geld in mein Hobby

08.01.2017 10:23 Uhr - joecool69
6x
Ich bin vielleicht ein alter Sack aber noch "fresh" im Denken und nah am Zeitgeist! Hatte das letzte Schulenglisch vor etwas über 30 Jahren in der Schule und leider danach nicht mehr viel weiter entwickelt. Ich bin Deutscher und zahle meine Gebühren da kann ich auch eine adäquate Synchronisation erwarten!
Auch ich schaue gerne mal Serien die auf ein jüngeres Publikum zielen aber auch für ältere Zuschauer geeignet sind. Das einzige was man den Sendern vorwerfen kann ist das sie kaum noch den 2-Kanalton anbieten. In erster Linie sollte trotzdem eine Synchronisation bei den Öffi`s weiterhin Gang und Gebe sein ansonsten wäre eine Pflichtgebühr nicht rechtens!

08.01.2017 10:46 Uhr - Kerry
3x
Selbstverständlich gehört eine Synchronisation dazu.
Nich jeder kann perfektes Englisch - dies hat überhaupt nichts mit fehlender Bildung zu tun. Es gibt unendlich viele Lebens- und Bildungswege.
Ich kann mich noch daran erinnern, dass RTL Nitro den Versuch startete, eine Serie (ich glaube es war homeland) ohne Synchronisation auszustrahlen. Die Einschaltquoten waren verheerend.
Offenbar sind die Synchro-Hasser zwar bisweilen sehr lautstark, jedoch nach wie vor eine kleine Minderheit.
Im Zweifelsfalle: Deutsch versteht jeder, Englisch nach wie vor nur eine Minderheit.

08.01.2017 10:51 Uhr - devlin
2x
08.01.2017 01:02 Uhr schrieb TheShield2013
Und wo ist das Problem? Wir sollten Froh sein das wir hier zum Großteil wirklich gelungene synchronisierte Filme/Serien haben.


Das Feiern deutscher Synchronisationskünste entspricht im Grunde dem Feiern "gelungener Karaokeshows". Und mal ehrlich: So großartig ist es nicht, ständig die gleichen stereotypen und übertrieben akzentuierten Stimmen zu hören, die mit den Originalstimmen der Darsteller meist kaum etwas gemein haben.

08.01.2017 10:46 Uhr schrieb Kerry
Offenbar sind die Synchro-Hasser zwar bisweilen sehr lautstark, jedoch nach wie vor eine kleine Minderheit.
Im Zweifelsfalle: Deutsch versteht jeder, Englisch nach wie vor nur eine Minderheit.


Das ist Unsinn. Es ist schlichtweg eine Frage der Gewöhnung. Grundbegriffe zum Verständnis der englischen Sprache lernt sogar jeder Haupt- und Sonderschüler in Deutschland. Im Gegensatz zu unseren westlichen Nachbarländern basiert hier eine florierende Synchronindustrie darauf, dass die Deutschen darauf konditioniert wurden, synchronisierte Filme den Originalen vorzuziehen.

Die Schweiz, USA, Frankreich, Spanien, die Niederlande oder Skandinavien belegen, dass die Bevorzugung synchronisierter Filme schlichtweg antrainiert ist.

Nein, ich bin kein "Synchro-Hasser".

08.01.2017 11:17 Uhr - Kerry
5x
08.01.2017 10:51 Uhr schrieb devlin
Das ist Unsinn. Es ist schlichtweg eine Frage der Gewöhnung. Grundbegriffe zum Verständnis der englischen Sprache lernt sogar jeder Haupt- und Sonderschüler in Deutschland.

Und warum genau sollte ein Mensch ohne bzw. mit unvollständigen englischen Sprachkenntnissen dazu gezwungen werden, eine Unterhaltungssendung auf Englisch zu sehen?
Und weshalb sollte man sich an die englische Sprache "gewöhnen"? Wir leben hier nicht in GB.
Ganz davon abgesehen, dass Dein "sogar" bzgl. der Haupt- und Sonderschüler dann doch etwas abwertend klingt. Jene haben absolut identische Rechte wie Du ebenfalls. Eine "Sonderschule" gibt es übrigens nicht mehr.

08.01.2017 11:25 Uhr - devlin
3x
08.01.2017 11:17 Uhr schrieb Kerry
Und warum genau sollte ein Mensch ohne bzw. mit unvollständigen englischen Sprachkenntnissen dazu gezwungen werden, eine Unterhaltungssendung auf Englisch zu sehen?
Und weshalb sollte man sich an die englische Sprache "gewöhnen"? Wir leben hier nicht in GB.
Ganz davon abgesehen, dass Dein "sogar" bzgl. der Haupt- und Sonderschüler dann doch etwas abwertend klingt.


Du hast recht: Niemand sollte gezwungen werden zu lernen, sich weiterzuentwickeln oder gar andere Menschen ohne den "Zwischenfilter" einer Synchronisation verstehen zu müssen. Das wäre barbarisch.

Es geht mir lediglich um das Aufzeigen, dass die Konditionierung der Deutschen auf Synchronisationen ein weltweit einmaliges Phänomen ist, das es in diesem Ausmaß in keinem anderen Land gibt. Dass "sogar" deutsche Haupt- und Sonderschüler Englisch lernen ist eine Tatsache - wo liegt da eine Abwertung? Schließlich hast du behauptet, Englisch würde nur eine Minderheit verstehen. Das ist schlichtweg Unsinn.

08.01.2017 11:17 Uhr schrieb Kerry
Eine "Sonderschule" gibt es übrigens nicht mehr.


Ein guter Freund von mir ist Lehrer an einer Förderschule. Es wird ihn überraschen, wenn du ihm verrätst, dass es gar keine Sonderschulen gibt. Es ist dasselbe.

08.01.2017 11:43 Uhr - devlin
Edit. :)

08.01.2017 11:51 Uhr - TheShield2013
5x
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Das mag sein das wir in Deutschland eine Sonderstellung haben , aber sollen wir uns dafür jetzt entschuldigen? Oder es nicht annehmen? Ich würde sagen mein Englisch ist ganz passabel da ich auch beruflich damit zu tun habe und ich schaue mir gewisse Filme auch sehr gern im original an. Aber da wir doch eben die großartige Möglichkeit haben zu wählen in welcher Form wir was sehen wollen , sollten wir doch eher froh darüber sein anstatt immer zu meckern. Und wenn im free tv eben nur die deutschen Fassungen mittlerweile ausgestrahlt werden , gibt es immernoch die Möglichkeit seine Favoriten als DVD, Blu ray oder eben im pay tv bzw vod Diensten anzuschauen. Ja das kostet Geld, aber dann muss man eben Abwegen. Ich für meinen Teil bin zufrieden mit der Situation was Filme und Serien und Synchronisierung in Deutschland betrifft. Da haben wir wahrlich andere Probleme

08.01.2017 12:09 Uhr - devlin
4x
08.01.2017 11:51 Uhr schrieb TheShield2013
Das mag sein das wir in Deutschland eine Sonderstellung haben , aber sollen wir uns dafür jetzt entschuldigen? Oder es nicht annehmen?
(...)
Ich für meinen Teil bin zufrieden mit der Situation was Filme und Serien und Synchronisierung in Deutschland betrifft. Da haben wir wahrlich andere Probleme


Wir befinden uns auf einer Seite, die sich mit Zensuren befasst. Die subtilste Form von Zensur wird (vor allem in Deutschland) über eine Sprachbarriere geschaffen. Es wird im Vorfeld darüber entschieden, welche Filme der breiten Mehrheit überhaupt zugänglich gemacht wird - das sind überwiegend mainstreamige US-Produktionen. Sicher könnte man den Deutschen auch französische, spanische, russische oder italienische Produktionen zugänglicher machen, wenn man sie synchronisieren würde.

Dass die Mehrheit der Deutschen "kein Interesse" an solchen Produktionen hat liegt doch vor allem darin begründet, dass sie damit schlichtweg nicht aufgewachsen ist und diese als "fremd" ansieht.

Man mag das, was man kennt. Und deutsche Kinder wachsen vor allem mit synchronisierter US-Massenware auf. Man braucht sich dafür nicht zu schämen - aber man könnte mal kurz über diesen Zustand nachdenken.

08.01.2017 12:17 Uhr - Kerry
4x
08.01.2017 11:25 Uhr schrieb devlin
Ein guter Freund von mir ist Lehrer an einer Förderschule. Es wird ihn überraschen, wenn du ihm verrätst, dass es gar keine Sonderschulen gibt. Es ist dasselbe.

Eben.
"Förderschule", nicht "Sonderschule".
Und ich bezweifle, dass die dortigen Absolventen über ausreichende Englischkenntnisse verfügen, um einer dialoglastigen Serie zu folgen.
In Saarland beispielsweise wird zudem als erste Fremdsprache wahlweise die Sprache des Nachbarn (Frankreich) gelehrt, ebenso in diversen anderen grenznahen Regionen. Was ich im Sinne des nachbarschaftlichen Zusammenlebens auch nicht für verkehrt halte.
In Osten der Republik war lange Zeit Russisch die Sprache der Wahl.
Es mag ja sein, dass die Mehrheit der heutigen Schulabgänger über passable englische Sprachkenntnisse verfügt.
Dies ist jedoch lange nicht die Mehrheit der Bevölkerung.

08.01.2017 12:19 Uhr - devlin
2x
08.01.2017 12:17 Uhr schrieb Kerry
"Förderschule", nicht "Sonderschule".

Keine Ahnung, welche Probleme du mit dem Begriff Sonderschule hast:
"Eine Förderschule – auch Sonderschule..." https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6rderschule_(Deutschland)

08.01.2017 12:17 Uhr schrieb Kerry
Und ich bezweifle, dass die dortigen Absolventen über ausreichende Englischkenntnisse verfügen, um einer dialoglastigen Serie zu folgen.

Es geht nicht um das Verständnis komplexer Wissenschaftsdokumentationen. Wer allerdings beispielsweise seine Hiphop-Songs einigermaßen versteht, der wird auch die Zusammenhänge in einem Tarantino-Film im Original verstehen. Diese Entscheidung wird ihm allerdings abgenommen, da Originalproduktionen im deutschen TV kaum stattfinden.

08.01.2017 12:36 Uhr - Martyr
2x
Eigentlich gehts doch darum, dass viele Zweikanalton bevorzugen würden und nicht darum per se auf Synchronisationen zu verzichten. Zweikanalton war in den 80ern und 90ern ganz normal und hat z.B. mir persönlich viel gebracht. Das Privatsender das nicht hinbekommen ist nochmal was anderes, wie wenn das öffentlich rechtliche Fernsehen (mitsamt seinem durch die Bürger getragenen Bildungsauftrag!) dies einfach nicht mehr anbieten WILL!

Ich bin jedenfalls immer wieder erstaunt wie gut die Englischkenntnisse anderer Nationen sind, was ich auch darauf zurückführe, dass dort eben nichts synchronisiert wird oder eben nur als "Lektor Tonspur" (in Polen üblich, ein Sprecher vertont alle Schauspieler ähnlich einer Tonspur für Gehörlose, gibts auch auf manchen DVDs, recht witzig).

08.01.2017 12:41 Uhr - Martyr
3x
08.01.2017 12:17 Uhr schrieb Kerry

Und ich bezweifle, dass die dortigen Absolventen über ausreichende Englischkenntnisse verfügen, um einer dialoglastigen Serie zu folgen.


Es gibt auch Menschen, die einer dialoglastigen Serie oder einem anspruchsvollen Film auf deutsch (bzw. in der Muttersprache) nicht folgen können, sonst bräuchte man ja kein RTL2... es wäre aber fatal, sich nur am niedrigsten Niveau zu orientieren!
Auch Förderschüler (in unserem föderalistischen Bildungssystem gibt es noch beide Bezeichnungen fürs "Brettergymnasium") sollten aber doch die Chance haben, ihre Englischkenntnisse auszubauen. Emotionales Lernen anhand eines Filmes oder einer Serie ist da eigentlich eine gute Möglichkeit.

08.01.2017 12:45 Uhr - devlin
3x
08.01.2017 12:36 Uhr schrieb Martyr
Eigentlich gehts doch darum, dass viele Zweikanalton bevorzugen würden und nicht darum per se auf Synchronisationen zu verzichten. Zweikanalton war in den 80ern und 90ern ganz normal und hat z.B. mir persönlich viel gebracht. Das Privatsender das nicht hinbekommen ist nochmal was anderes, wie wenn das öffentlich rechtliche Fernsehen (mitsamt seinem durch die Bürger getragenen Bildungsauftrag!) dies einfach nicht mehr anbieten WILL!

Ich bin jedenfalls immer wieder erstaunt wie gut die Englischkenntnisse anderer Nationen sind, was ich auch darauf zurückführe, dass dort eben nichts synchronisiert wird oder eben nur als "Lektor Tonspur" (in Polen üblich, ein Sprecher vertont alle Schauspieler ähnlich einer Tonspur für Gehörlose, gibts auch auf manchen DVDs, recht witzig).


Einer der Gründe für diesen Missstand (den wir als deutsche Synchronkunst feiern) ist doch offensichtlich: Die Öffentlich-Rechtlichen verdienen mit Synchronisationen gutes Geld. Würden sie mehr Filme und Dokus in der Originalfassung zeigen, dann würden sie sich selbst das Wasser abgraben. Da passt es gut ins Bild, dass sie keine Telekolleg-Sprachkurse mehr anbieten.

08.01.2017 12:49 Uhr - TheShield2013
6x
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Mag ja alles schön und gut sein , aber wer sich weiterbilden will , der hat bestimmt andere Möglichkeiten als auf das öffentlich rechtliche Fernsehen angewiesen zu sein in der heutigen Zeit. Egal um welche Sprache es sich handelt.

08.01.2017 13:01 Uhr - devlin
3x
08.01.2017 12:49 Uhr schrieb TheShield2013
Mag ja alles schön und gut sein , aber wer sich weiterbilden will , der hat bestimmt andere Möglichkeiten als auf das öffentlich rechtliche Fernsehen angewiesen zu sein in der heutigen Zeit. Egal um welche Sprache es sich handelt.

Eben: Wenn man es will. Aber wieso sollte man etwas wollen, von dem einem beigebracht wird, dass man es eigentlich gar nicht braucht, weil es ihm "zubereitet" gereicht wird?

Franzosen wachsen mit der eigenen Kultur in Film, Musik und Literatur auf (so wie alle unserer Nachbarn) und deren Kultur lebt, weil sie sie von kleinauf kennen. Dermaßen eingelullt in vorgefertigte Bequemlichkeiten kommen eben nicht mehr viele auf den Gedanken, dass es außerhalb dieser Blase noch etwas anderes gibt. Das Feiern der "weltbesten Synchronkultur" entspricht dem Feiern der weltbesten Filteranlage.

08.01.2017 13:04 Uhr - Martyr
3x
08.01.2017 12:49 Uhr schrieb TheShield2013
Mag ja alles schön und gut sein , aber wer sich weiterbilden will , der hat bestimmt andere Möglichkeiten als auf das öffentlich rechtliche Fernsehen angewiesen zu sein in der heutigen Zeit. Egal um welche Sprache es sich handelt.


Man ist darauf sicherlich nicht angewiesen... aber es wäre eben ein Anreiz für die einen und eine Genugtuung für die anderen. Wo ist das Problem, wenn beides angeboten wird und man die Wahl hätte? Genau darum gehts.

08.01.2017 13:15 Uhr - TheShield2013
2x
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Das Problem liegt bei den Anstalten, warum kann ich dir nicht sagen, vielleicht müssen unsere Gebühren anderweitig verschwendet werden. Ich will bloss damit sagen das ich es schade finde , das man sich abhängig von dennen macht. Und zu devlin, jeder hat seine Kultur da hast du recht. Aber ich kann es nicht mehr hören wir in Deutschland hier und da , vielleicht ist einfach die Tatsache das woanders nicht wegen jedem Scheiss ständig gemeckert wird und immer nur das negative sieht. Jeder muss das beste aus seinem Leben machen, auch wenn es nur so kleine Dinge sind wie jene über die wir uns hier unterhalten. Ich denk im großen und ganzen geht es uns nicht viel schlechter als anderen Ländern. Man kann es Bequemlichkeit nennen ja , aber willst du das ernsthaft als Vorwurf nehmen. Wenn man englisch ect lernen möchte , muss man selber dem arsch hoch kriegen oder es eben lassen. Dafür ist jeder selbst zuständig und nicht irgendwelche tv Anstalten dennen die Zuschauer meistens eh am arsch vorbei gehen.

08.01.2017 13:57 Uhr - Jimmy Conway
5x
08.01.2017 02:44 Uhr schrieb Martyr
08.01.2017 01:02 Uhr schrieb TheShield2013
Und wo ist das Problem? Wir sollten Froh sein das wir hier zum Großteil wirklich gelungene synchronisierte Filme/Serien haben.


Das Problem ist eben, dass für viele eine Synchronisation eine absolute Zumutung ist und man darum lieber verzichtet. Gerade die an ein jüngeres Publikum gerichteten Filme und Serien sind synchronisiert komplett überflüssig.
Zweikanalton war früher auch nie ein Problem. Dass man das einfach wieder abgeschafft hat, obwohl man doch als ÖR einen Bildungsauftrag hat, ist wirklich sehr fragwürdig. Technisch sollte das gar kein Problem sein und finanziell noch weniger. Wie viele Millionen sparen die nochmal wegen dem Wegfall von Olympia?

NEIN. Das Problem ist, dass die Menschheit verdummt, zu einem Haufen Mist verkommt.
Mal im Ernst, TheShield hat Recht!
Ständig wird nur gemotzt. Ich könnte kotzen. Ekelhafte dumme Menschen. Kein Wunder warum Haustiere als bessere Freunde gelten.
Und so scheiß Kommentare von Ludwig, sind nur die Bitterkeit, die das ganze würzen.

Und wenn man den besten Schnitzel bekommt, kann man noch über die Farbe der Panade meckern. Dumm, echt dumm.

Im Übrigen ist es erschreckend, wie viele deutsche Bürger mittlerweile NICHT mehr ihre eigene Sprache beherrschen. Da ist es natürlich ratsam, anderen Quatsch mitzumachen.

08.01.2017 14:26 Uhr - S.K.
2x
DB-Co-Admin
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Auf "Outcast" bin ich sehr gespannt. Ob Kirkman mir neben "The Walking Dead" eine ebenso süchtig machende Serie beschert? Wäre nicht unglücklich drüber. :)

08.01.2017 14:40 Uhr - Kerry
Habe mir die erste Folge damals auf FOX angesehen, von jener war ich sehr angetan. Spielt eindeutig im TWD-Universum.
Danach habe ich irgendwie den Anschluss verpasst, werdie dies auf zdfneo nun nachholen.

08.01.2017 15:08 Uhr - Ludwig
2x
08.01.2017 10:46 Uhr schrieb Kerry
Selbstverständlich gehört eine Synchronisation dazu.
Nich jeder kann perfektes Englisch - dies hat überhaupt nichts mit fehlender Bildung zu tun.

Doch, natürlich. Wir reden hier von einer Weltsprache, die man im Leben immer wieder braucht.
Und wenn man nur mit unsynchronisierten Filmen aufwächst, lernt man diese Sprache quasi spielend. Das sieht man ja an allen Ländern um uns herum wo Filme nicht synchronisiert werden. Die sprechen alle wesentlich besser Englisch als der Durchschnittsdeutsche.
Synchronisationen sind Bildungshemmer, also schon allein deshalb schlecht.

08.01.2017 15:16 Uhr - Ludwig
1x
08.01.2017 11:51 Uhr schrieb TheShield2013
Das mag sein das wir in Deutschland eine Sonderstellung haben , aber sollen wir uns dafür jetzt entschuldigen? Oder es nicht annehmen? Ich würde sagen mein Englisch ist ganz passabel da ich auch beruflich damit zu tun habe und ich schaue mir gewisse Filme auch sehr gern im original an. Aber da wir doch eben die großartige Möglichkeit haben zu wählen in welcher Form wir was sehen wollen , sollten wir doch eher froh darüber sein anstatt immer zu meckern. Und wenn im free tv eben nur die deutschen Fassungen mittlerweile ausgestrahlt werden , gibt es immernoch die Möglichkeit seine Favoriten als DVD, Blu ray oder eben im pay tv bzw vod Diensten anzuschauen. Ja das kostet Geld, aber dann muss man eben Abwegen. Ich für meinen Teil bin zufrieden mit der Situation was Filme und Serien und Synchronisierung in Deutschland betrifft. Da haben wir wahrlich andere Probleme

Und Andere sind das eben nicht, und äussern diese Meinung eben. Wo ist das Problem? Vor allem wenn auch noch gut argumentiert wird.

"Es gibt grössere Probleme" ist wirklich das übelste Scheinargument, um eine Diskussion abwürgen zu wollen. Das sollte man grundsätzlich lassen.

Im übrigen schreibt man abwägen klein und mit "ä".


08.01.2017 15:23 Uhr - Martyr
08.01.2017 13:15 Uhr schrieb TheShield2013
Ich will bloss damit sagen das ich es schade finde , das man sich abhängig von dennen macht.


Du hast das schon mehrfach erwähnt... trotzdem weiß ich echt nicht, was du damit meinst. Gerade wenn man keine Englisch kann, ist man doch abhängig von "dennen" vom deutschen TV... und das wiederrum kritisiert du ja eigentlich.

Außerdem ist die Tendenz hier ja jetzt klar: Diejenigen, die scheinbar Probleme mit Englisch haben, stören sich daran wenn es Zweikanalton GÄBE. Scheint mir sehr egoistisch, denn dann scheint ja Neid der Grund zu sein... oder manche wissen schlicht nicht, was Zweikanalton überhaupt ist :)

08.01.2017 15:24 Uhr - TheShield2013
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Tut mir leid , wahrscheinlich hab ich zuviel von der Weltsprache in letzter Zeit genutzt, da kann richtiges deutsch schon etwas zu kurz kommen ;)

@Martyr es geht mir einfach nur darum , das man immer etwas finden muss wo man motzen kann. Jetzt zeigt neo die Serien schon ohne Werbung und in HD und jetzt fehlt eben der Zweikanalton. Natürlich ist es ärgerlich , besonders da man dafür GEZ bezahlt. Ich versteh nur nicht was du damit meinst wenn du sagst es störe jemand der kein englisch kann am Zweikanalton? Ich sehe da keinen Sinn dahinter, da so jeder bekommt was er möchte. Wer da mit Neid kommt , der hat ein ernsthaftes Problem würde ich sagen. Wir reden jetzt hier ständig über Originalton. Englisch ok , kann man als Argument bringen ist ja die Weltsprache! Was aber mit den anderen tollen Filmen ist , seien sie aus Frankreich, China, Japan oder sonst wo Her? Soll ich jetzt jeden Sprache lernen um diese Filme zu verstehen oder genieße ich den Luxus in mir auf deutsch anschauen zu können. Die Qualität der Synchronisation sei mal dahin gestellt , gibt natürlich viel Müll da draußen. Aber hätte ich darauf geachtet , hätte ich viele Filme wohl niemals gesehen da ich einfach weder Mandarin noch französisch , spanisch oder vor allem koreanisch kann , wo wirklich viele tolle Filme in den letzten Jahrzehnten erschienen sind. Untertitel wären natürlich eine Möglichkeit, aber die kann man genauso versauen wie eine Synchronisation von daher . Das ist meine Meinung, ich finde es gut das wir diesen Luxus besitzen, wer es nicht mag , auch gut. Jedem das seine

08.01.2017 15:26 Uhr - NoCutsPlease
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Vorab: Ich bin weder Synchrohasser/O-Ton-Fetischist noch Englischallergiker.

08.01.2017 10:51 Uhr schrieb devlin
Die Schweiz, USA, Frankreich, Spanien, die Niederlande oder Skandinavien belegen, dass die Bevorzugung synchronisierter Filme schlichtweg antrainiert ist.

Das sind nur zum Teil gute Beispiele (Niederlande und Skandinavien auf jeden Fall, aber der Rest ist fraglich).
USA: Da sich der Rest der Welt in so vielen Dingen an der englischen Sprache orientiert, ist es ja klar, dass die Amis dahingehend faul sein können und mit dem Rest der Welt in IHRER Muttersprache kommunizieren. Außerdem liegt darin auch der Trend mit den US-Remakes fremdsprachiger Filme ein Stück weit begründet (ohne jetzt das Diskussionsfass "Remakes" aufmachen zu wollen) bzw. dass nicht-englischsprachige Filme dort häufig kaum beachtet werden.
Frankreich/Spanien: Auch dort wird fleißig synchronisiert (wie auch in Italien). Ich habe sehr viele Fassungen von nicht-französischen/nicht-spanischen Filmen aus diesen Ländern und da ist stets eine einheimische Synchronspur an Bord (und das betrifft nicht nur große Major-Labels).

Und ansonsten:
Wer etwas dazulernen möchte, tut dies. Wer nichts dazulernen möchte, tut es nicht (Beispiel: durch die Verfügbarkeit von wikipedia ist die Menschheit bislang auch nicht "schlauer" geworden, es meinen nur viel mehr Leute überall mit gefährlichem Halbwissen mitreden zu können).
Da ändert auch ein mehrsprachiges TV-Programm nicht wirklich etwas daran. Dass ein deutscher TV-Sender auf die deutsche Sprachversion zurückgreift, ist zudem einfach nur normal und per se nichts Verwerfliches (wobei ich eine optionale O-Tonspur durchaus begrüßen würde).

Und wir sind uns doch sicher alle darin einig, dass für WIRKLICHEN Film-/Seriengenuss das Fernsehprogramm ohnehin keine besondere Rolle spielt.

08.01.2017 15:43 Uhr - TheShield2013
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@NCP , :) dein letzter Satz sagt alles. Sehe ich auch so. Schönen Sonntag noch miteinander

08.01.2017 15:46 Uhr - devlin
2x
08.01.2017 15:26 Uhr schrieb NoCutsPlease
Da ändert auch ein mehrsprachiges TV-Programm nicht wirklich etwas daran.


Das sehe ich anders. Erstausstrahlungen von Marvel/DC-Filmen oder Game of Thrones und American Horror Story in Originalfassung würden meiner Meinung nach auch in Deutschland zur Hauptsendezeit gut angenommen werden, wenn sich das hiesige Publikum erst einmal an diese Angebote gewöhnt hätte. Allerdings bekommt es diese Wahl nicht einmal. Dazu wird an der "Überwindung dieser Sprachbarriere" schlichtweg zu viel verdient.

Dass die Deutschen dümmer und lernunwilliger als die Nachbarn im Ausland sind, das bezweifle ich. Sie haben es schlichtweg niemals gelernt, dass der Originalton von ausländischen Filmen der Normalzustand ist - nicht die Synchronisation.

Allerdings sehe ich den entscheidenden Punkt ebenso: Das Internet hat die Karten neu gemischt und niemand ist mehr auf einen progammierten Senderablauf angewiesen.

08.01.2017 15:54 Uhr - TheShield2013
User-Level von TheShield2013 3
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Die Möglichkeit bietet sich schon , sky zeigt einige Sachen erst im Originalton. Aber das kostet dann natürlich wieder, ich denk das ist das größere Probleme als das man lernunwillig ist. Ich könnte jetzt sagen pay tv im Ausland mittlerweile fast zum Standart gehört und wir hier eigentlich mit dem free tv das wir haben nicht zu schlecht bedient sind für die "normalen" Zuschauer dennen es egal ist ob ein Film geschnitten ist oder durch Werbung unterbrochen wird. Aber das ist ein anderes Thema.

08.01.2017 16:20 Uhr - Martyr
3x
08.01.2017 15:54 Uhr schrieb TheShield2013
Die Möglichkeit bietet sich schon , sky zeigt einige Sachen erst im Originalton. Aber das kostet dann natürlich wieder, ich denk das ist das größere Probleme als das man lernunwillig ist.


Und ganz genau darum geht es ja auch. Zweikanalton der öffentlich rechtlichen Sender wäre (von der Zwangsgebühr abgesehen) ja dann umsonst und für jeden verfügbar und somit kein Vergleich zu sky und Konsorten...

Nebenbei bemerkt: Manch einem würde es gut tun, auch mal was im O- Ton mit Untertitel zu schauen, den eigenen Deutschkenntnissen zuliebe, denn die Art und Weise wie manche sich hier ausdrücken ist wirklich katastrophal. Manche Kommentare muss man echt fünfmal lesen um halbwegs einen Sinn darin zu finden.

08.01.2017 16:34 Uhr - Kaiser Soze
6x
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Spanisch ist auch eine Weltsprache; chinesisch nicht zu vergessen.
Also, ab sofort sollten alle Filme und Serien im DEUTSCHEN TV nur noch auf chinesisch abgespielt werden!
- Ironie Ende -

Ich persönlich verstehe englisch doch ganz gut und schaue praktisch nie Filme unsynchronisiert, da die deutsche Sprache einfach schöner finde und diese passender für mich klingt. Wer das anders sieht, kann sich Filme natürlich in Originalsprache angucken / -hören (ggnfalls kaufen), aber wer ernsthaft im deutschen TV Ausstrahlungen in einer anderen Sprache als deutsch fordert - Zweiton vllt ausgenommern - ist mMn nicht ganz dicht. Nicht nur für ältere Leute und Leute wie mich, die einfach deutsch vorziehen, die deutsche Sprache ist die Sprache, die in Deutschland verbreutet werden soll(z.B. durchs ARD, ZDF und Dritte Programme). Redet mal mit Grundschullehrern oder sogar mit Tutoren an Unis und FHs, die deutsche Sprache können vielen Menschen, die in Deutschland leben immer schlechter...

08.01.2017 16:37 Uhr - TheShield2013
4x
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@Martyr Solltest du mich damit meinen , dann tut es mir leid. Ich verfasse meine Sachen im Moment mit dem Handy im fahrenden Reisebus. Sollten meine Texte nicht verständlich sein , bitte ich um Entschuldigung. Das meine ich wirklich ernst, dann tut es mir leid.

08.01.2017 19:02 Uhr - Kerry
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08.01.2017 15:08 Uhr schrieb Ludwig
08.01.2017 10:46 Uhr schrieb Kerry
Selbstverständlich gehört eine Synchronisation dazu.
Nich jeder kann perfektes Englisch - dies hat überhaupt nichts mit fehlender Bildung zu tun.

Doch, natürlich. Wir reden hier von einer Weltsprache, die man im Leben immer wieder braucht.

Englisch ist erst seit relativ kurzer Zeit als quasi-Standard auf den Schulen.
Es ist noch gar nicht allzu lange her, da konnte das Abitur ohne jedes Problem ohne Englisch erworden werden, Haupt- und Realschulabschluss dito. Möchtest Du all jenen Menschen ihre Bildung in Abrede stellen?
Ganz allgemein ist das an den Schulen vermittelte Niveau eher gesunken. Wenn ich sehe, was Menschen mit Abitur teilweise so alles im beruflichen Schriftverkehr schreiben, kommen mir die Tränen in die Augen. Auch Mathematik, Geschichte und allgemeines kulturelles / naturwissenschaftliches Basiswissen: bisweilen - trotz des höchsten deutschen Bildungsabschlusses - nur zum Kopfschütteln.
Ja, heutige Schulabgänger (zumindest ab der mittleren Reife aufwärts) können zumeist passabel Englisch. Auf der anderen Seite ist jedoch sehr, sehr viel verloren gegangen. Das auf der Schule vermittelte Wissen war schon einmal sehr viel breiter gestreut als heute.

08.01.2017 19:25 Uhr - 10Vorne
2x
Die Abschaffung des optionalen O-Tons auf den Ö-R. kann man sicher bedauern, ich vermute aber mal, dass das im Zusammenspiel mit der unverschlüsselten Ausstrahlung über Satellit alternativlos war. Wenn die Filme/Serien im Ausland nicht nur empfangen, sondern einfach so auf Englisch bzw. die jeweilige Herkunftssprache umgeschaltet werden können, wären die Rechte vermutlich unbezahlbar oder würden erst gar nicht vergeben.

Ansonsten ist das angesichts der unendlich vielen zweisprachigen Medien eine ziemlich fruchtlose Diskussion. Wenn man mal dann doch mal - wie aktuell auf Sky mit Westworld - mit einer O-Fassung zwangsbeglückt wird, muss ich aber auch sagen, dass ich lieber die Wahl habe bzw. eine vernünftige Synchro höre. Das Westerngenuschel von einigen Darstellern da hätte ich ohne die Subs einfach nicht verstanden (und dafür werde ich mich ganz sicher nicht rechtfertigen, unser Schulunterricht hieß nunmal "Englisch" und nicht "Südstaatenamerikanisch", und ganz ehrlich, das ständige Lesen nevt dann doch).

08.01.2017 19:33 Uhr - Martyr
1x
08.01.2017 19:02 Uhr schrieb Kerry
08.01.2017 15:08 Uhr schrieb Ludwig
08.01.2017 10:46 Uhr schrieb Kerry
Selbstverständlich gehört eine Synchronisation dazu.
Nich jeder kann perfektes Englisch - dies hat überhaupt nichts mit fehlender Bildung zu tun.

Doch, natürlich. Wir reden hier von einer Weltsprache, die man im Leben immer wieder braucht.

Englisch ist erst seit relativ kurzer Zeit als quasi-Standard auf den Schulen.
Es ist noch gar nicht allzu lange her, da konnte das Abitur ohne jedes Problem ohne Englisch erworden werden, Haupt- und Realschulabschluss dito. Möchtest Du all jenen Menschen ihre Bildung in Abrede stellen?
Ganz allgemein ist das an den Schulen vermittelte Niveau eher gesunken. Wenn ich sehe, was Menschen mit Abitur teilweise so alles im beruflichen Schriftverkehr schreiben, kommen mir die Tränen in die Augen. Auch Mathematik, Geschichte und allgemeines kulturelles / naturwissenschaftliches Basiswissen: bisweilen - trotz des höchsten deutschen Bildungsabschlusses - nur zum Kopfschütteln.
Ja, heutige Schulabgänger (zumindest ab der mittleren Reife aufwärts) können zumeist passabel Englisch. Auf der anderen Seite ist jedoch sehr, sehr viel verloren gegangen. Das auf der Schule vermittelte Wissen war schon einmal sehr viel breiter gestreut als heute.


Das kann man überhaupt nicht so sagen oder gar pauschalisieren. Was Bildung angeht herrscht Föderalismus - jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen. Die südlichen Bundesländer haben zusammen mit den westlichen Industriestandorten ganz klar die Nase vorne was das Niveau des Sprachenlernens angeht. Bilingualer Unterricht (z.B. Geschichtsunterricht in englischer Sprache) ist seit Jahren nichts unbekanntes mehr, in sämtlichen Schulformen.
Darüber hinaus gibt es Englischunterricht in der Berufschule und das nicht nur in den Sparten, wo dies auch unbedingt gebraucht wird. Auch Studieren ohne gute Englischkenntnisse ist schlicht unmöglich. Und das ist auch gut so. An Haupt- und Realschulen gibt es seit Jahren spezielle Kompetenzprüfungen in Englisch. Sogar vom Arbeitsamt gibt es Schulungen. Zudem gilt: Wer sich interessiert, lernt eben dabei. Ob das jetzt Filme, Bücher oder Reisen sind ist eigentlich egal.
Und nur weil man zu Zeiten von Leistungskursen am Gymnasium nicht Englisch im Abi machen musste - unterrichtet wurde man ja trotzdem... Mein abi ist auch schon fünfzehn Jahre her und wir wurden auch schon gut unterrichtet. Ich persönlich musste sogar nie Vokabeln lernen, da ich eben von klein auf z.B. James Bond Filme auf Englisch gesehen habe und mir das wirklich extrem viel gebracht hat.
Grundenntnisse in Englisch hat also jeder. Und diese ermöglichen es, z.B. mithilfe von Untertiteln eben diese Kenntnisse auszubauen.

Eben genau aus diesen Gründen ist ein bloßes Angebot von synchronisierten Inhalten nicht zeitgemäß, gerade in diesem Beispiel, also Serien, die sich eigentlich an (wie du sagst) jüngere Schulabgänger richten und nicht an ältere Zuseher, die ja ihrerseits mit Schlager und Volksmusik dauerhaft übersättigt werden, ganz egal ob die Jugend das mag oder nicht.

Ginge es hier jetzt nicht um Englisch, sondern um technische Neuerungen würde jeder von oben herab kommen und alle die das nich gleich hinbekommen belächeln. Auf diesem Gebiet muss man sich doch auch ständig weiterentwickeln, und das tut sich auch von selbst wenn man Interesse daran hat.

08.01.2017 19:43 Uhr - Evil Dawn
3x
08.01.2017 19:02 Uhr schrieb Kerry
Englisch ist erst seit relativ kurzer Zeit als quasi-Standard auf den Schulen.
Es ist noch gar nicht allzu lange her, da konnte das Abitur ohne jedes Problem ohne Englisch erworden werden, Haupt- und Realschulabschluss dito. Möchtest Du all jenen Menschen ihre Bildung in Abrede stellen?
Ganz allgemein ist das an den Schulen vermittelte Niveau eher gesunken. Wenn ich sehe, was Menschen mit Abitur teilweise so alles im beruflichen Schriftverkehr schreiben, kommen mir die Tränen in die Augen. Auch Mathematik, Geschichte und allgemeines kulturelles / naturwissenschaftliches Basiswissen: bisweilen - trotz des höchsten deutschen Bildungsabschlusses - nur zum Kopfschütteln.
Ja, heutige Schulabgänger (zumindest ab der mittleren Reife aufwärts) können zumeist passabel Englisch. Auf der anderen Seite ist jedoch sehr, sehr viel verloren gegangen. Das auf der Schule vermittelte Wissen war schon einmal sehr viel breiter gestreut als heute.


Also soweit ich weiß wurde Englisch bereits während der Schulzeit meiner Eltern (1970/1980er) Jahre gelehrt, wenn auch nicht so intensiv. Dein Satz von wegen "erst seit relativ kurzer Zeit" stimmt also nicht ganz.
Was den Rest mit dem sinkeden Niveau vermittelten Wissens betrifft, muss ich dir allerdings widersprechen. Ich habe eher das Gefühl, dass die Kenntnisse, die man von heutigen Schülern abverlangt immer größer werden. Das was du ansprichst ist warscheinlich eher auf das allgemein sinkende soziale Niveau zurückzuführen.
Achja, bevor ich es vergesse, hast du auch konkrete Beispiele für deine Argumente.

08.01.2017 19:49 Uhr - TheShield2013
2x
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Mag ja alles schön und gut sein, die Sache ist aber die , was machst du sollte der Film aber mal nicht auf englisch sein. Es gibt genügend Filme auch aus anderen Ländern, hast du da auch gute Grundkenntnisse ? In Deutschland werden ja nicht nur Englischsprachige Filme deutsch vertont. ich schaue mir keinen der alten John Woo Flme an nur um 2 stunden am Untertitel lesen zu sein oder dadurch die Sprache zu lernen. Ich möchte einen Film genießen können und das wäre in so einem fall nicht Sinn der Sache meine ich.

08.01.2017 20:06 Uhr - Martyr
1x
08.01.2017 19:49 Uhr schrieb TheShield2013
Mag ja alleas schön und gut sein, die Sache ist aber die , was machst du sollte der Film aber mal nicht auf englisch sein. Es gibt genügend Filme auch aus anderen Ländern, hast du da auch gute Grundkenntnisse ? In Deutschland werden ja nicht nur Englischsprachige Filme deutsch vertont. ich schaue mir keinen der alten John Woo Flme an nur um 2 stunden am Untertitel lesen zu sein oder dadurch die Sprache zu lernen. Ich möchte einen Film genießen können und das wäre in so einem fall nicht Sinn der Sache meine ich.


Ich persönlich schaue nichts in synchronisierter Form. Da ich das seit Jahren so mache, klingen Synchros für meine Ohren wie die Schlümpfe.
Gerade fernöstliche Filme funktionieren mMn auf deutsch überhaupt nicht. Man braucht die Exotik der Sprache um den Film angemessen erleben zu können. Wer schon einmal Samuraifilme gesehen hat, weiß sicher was ich meine. Natürlich bin ich da auch auf Untertitel angewiesen. Ich verstehe jeden, der das nicht will. Und nicht jeder will sich komplett auf einen Film einlassen. Außerdem wurden ja keineswegs alle Filme überhaupt synchronisiert. Es würde einem schon so manche Perle vorenthalten, wenn man nicht bereit ist im O- Ton zu schauen.
Aber ich persönlich habe dadurch höchstens etwas dazugelernt.

08.01.2017 22:42 Uhr - Romero Morgue
4x
1. Eine Synchronisation generell zu verteufeln oder als sclecht abzutun, ist mMn schon mal grundsätzlich falsch. Ich bin mit der deutschen Sprache aufgewachsen und geniesse nun mal auch den Luxus diese in meinen Alltag zu hören und anwenden zu können.
Über die Qualität einer entsprechenden Synch brauchen wir hier nicht reden - das ist ein völlig anderes Thema.
2. Kann eine Synchronisation durchaus Spaß machen (siehe z.B. alten Spencer/Hill Filme).
3. Eine Synch ist kein rein deutsches Thema wie viele Beispiele bereits belegt haben.
4. Unabhängig davon habe ich das Gefühl das sehr viele auf der Fremdsprache reiten und dieses als Grundform verlangen. Soll dann im Umkehrschluss auch jede andere Sendung nur noch in "Englisch" gesendet werden?
5. Bin ich für das Wahlrecht. Jeder sollte entscheiden könen ob er die Synch haben möchte oder nicht. Eine Einschränkung in beide Seite ist wiedesinnig.
6. Möchte ich einen Film geniessen und das kann ich in meiner Muttersprache natürlich am besten ohne mich durch das Lesen/Übersetzen ablenken zu müssen.
7. Finde ich die Diskussion am Ende völlig am Thema vorbei bzw. zu ausgeufert. Warum werden (wieder mal) viele Themen in einen Topf geworfen und teils unberechtigt vermischt (Beispiel Erziehung/Bildung/Jugendkultur)!

Ich persönlich finde, dass, bevor man etwas für Fremdsprachen regelt, lieber an die eigene Sprachkultur denken sollte. Leider ist hier das größte Manko vorhanden!

08.01.2017 22:49 Uhr - NoCutsPlease
2x
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08.01.2017 20:06 Uhr schrieb Martyr
Außerdem wurden ja keineswegs alle Filme überhaupt synchronisiert. Es würde einem schon so manche Perle vorenthalten, wenn man nicht bereit ist im O- Ton zu schauen.

Dem muss ich auf jeden Fall beipflichten. Gerade recht viele Perlen der internationalen Filmgeschichte, die nicht unbedingt mainstreamkompatibel/massenpublikumswirksam sind, haben noch nicht den Weg zu uns gefunden (und werden ihn auf absehbare Zeit wohl auch nicht finden). Da muss man sich dann manchmal Dingen wie italienischem Ton in Kombination mit englischen Untertiteln stellen, was deutlich mehr abverlangt als einen inhaltlich vergleichbaren Film muttersprachlich synchronisiert zu sehen. Unterm Strich hat sich diese Mühe dann aber auch stets gelohnt. Auf der anderen Seite bin ich jedoch schon sehr froh, dass man hierzulande in den meisten Fällen die Wahl hat, welche Sprache man denn hören möchte.

08.01.2017 15:46 Uhr schrieb devlin
Erstausstrahlungen von Marvel/DC-Filmen oder Game of Thrones und American Horror Story in Originalfassung würden meiner Meinung nach auch in Deutschland zur Hauptsendezeit gut angenommen werden, wenn sich das hiesige Publikum erst einmal an diese Angebote gewöhnt hätte.

Grundsätzlich würde es vor allem von denen wohlwollend angenommen werden, die sich schon jetzt gern mal den O-Ton geben. Es würde auch durchaus den einen oder anderen interessierten Neuling noch mit ins Boot holen, aber das große Umdenken in der breiten Masse (auch nach einer Weile) bezweifle ich. Klar, man kann das nicht hundertprozentig vorhersehen und es käme letztlich auf einen praktischen Feldversuch an, aber ich vermute eher, dass dann die Mehrheit der Zuschauer einfach zum deutschsprachigen Alternativprogramm weiterzappt.

08.01.2017 22:42 Uhr schrieb Romero Morgue
Warum werden (wieder mal) viele Themen in einen Topf geworfen und teils unberechtigt vermischt (Beispiel Erziehung/Bildung/Jugendkultur)!

Statt der Bildungsthematik hätte in der hiesigen Diskussion besser das Argument Platz finden sollen, dass man durch den Verzicht auf eine deutsche Synchro so einigen Titeln die lange Nase zeigt, die nach der Mediabook-Only-Masche im deutschsprachigen Raum veröffentlicht werden.

09.01.2017 01:38 Uhr - Ned Flanders
4x
Was wären das nur für langweilige Filme ohne Synchronisation geworden.
Zb. Hill/Spencer , deFunes, Celentano oder die Serie Die Zwei?? Das alles ist im Original alles andere als so unterhaltsam .

09.01.2017 10:05 Uhr - Stoi
3x
08.01.2017 06:56 Uhr schrieb babyface
...vor allem WDR ist extrem linkslastig,Wer nicht das richtige Parteibuch hat kommt dort nicht weiter)

Das ist beim ZDF nicht anders, nur umgekehrt.
Den WDR würde ich aber nicht als extrem linkslastig sehen, eben nur links.

Dass auch etablierte Medien - egal ob Zeitung oder Sender - tendenziell in politische Richtungen gehen, ist nichts ungewöhnliches. Der Spiegel ist linker als die FAZ aber beide lesenswert weil fundiert.
Deswegen die Öffentlich rechtlichen in Frage zu stellen, ist eher dumm.
Sie sind wichtig und man hat ja auch die Wahl.
Ich würde kotzen, hätten wir nur den Müll der Privaten - und da gibt es keinen, der wirkliches Qualitätsfernsehen bietet.

09.01.2017 15:36 Uhr - Frank Drebin
4x
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Mein lieber Schieber, hier wird aber emsig diskutiert, hab´ne Weile gebraucht, um alles zu lesen, aber ich fand es einfach sehr interessant (das gilt übrigens für ALLE Beiträge :) ).

Ich jedenfalls würde mal versuchen, den Blick auf das heutige "Schau-Angebot" im Fernsehen "andersrum" zu werfen:

Wir reden hier über 2 sehr interessante Serien, die es tatsächlich schaffen, mal ins ÖR zu kommen und dazu noch ungeschnitten und ohne Werbeunterbrechung (anders als zwischen 16 und 20 Uhr) gesendet werden.

Also wenn ich jetzt mal in die 80er gucke, deren Kind ich bin, da gab es die Möglichkeit, dass es entweder im 2-Kanal-Ton kam oder eben synchronisiert.

Einmal gesendet! Rum! Keine Wiederholung für laaaaaaaaange Zeit und ich wüsste auch nicht, dass es damals irgendne Serie KOMPLETT oder staffelweise auf eine VHS-Auswertung geschafft hätte! Korrigiert mich bitte, wenn es da eine gegeben haben soll (außer vielleicht Einzelepisoden von Kinderserien??).

HEUTE haben wir Digitales TV, DVD und Blu-Ray und ppv oder pay-tv, stream und weiß der Teufel was.

Ich kenne KEINE zeitgemäße Veröffentlichung EINER SERIE, die zurzeit OHNE den O-Ton auf Medium gepresst wird. Ich meine SERIEN, nicht Filme! Dass es bei denen noch eine Meeeenge nachzuholen gibt aufgrund der "guten alten Umstände" ist ja klar...

Doch haut mich bitte, wenn ich mich irre, wenn ich sage, dass es EIGENTLICH doch mittlerweile sowohl für Synchro-Hasser als auch für -Lieblinge die Wahlmöglichkeit gibt.
Nur: Sie hat ihren Preis, ganz klar!

Über Sat keinen 2-Kanal zu kriegen, finde ich ebenso sehr bedauerlich. Im Kabelnetz jedenfalls hatte ich die Option (zuletzt 2009, bevor ich umzog) noch mitbekommen, und witzigerweise auch auf meiner damals frischen VHS-Kopie tatsächlich (bei arte) mit aufgenommen, aber sei´s drum!

Aber: WIESO muss man jetzt wegen der Synchro ein Riesenfass aufmachen über Kulturverfall, schlechte Bildung, Verdummung o.ä.?

Tut es weh, sich etwas synchronisiert anzugucken, wenn man sich das "Zeug" noch später als DVD mit O-Ton kaufen kann?

Seid Ihr GEZWUNGEN, euch die Serie in Synchrofassung anzugucken, oder kann man nicht
auf die DVD warten?

Allein, was man damals in den 80ern/ 90ern an Geduld aufbringen musste, bis ein Kinofilm auf VHS rauskam, für womöglich noch 50 D-Mark, Alter, da lach´ich doch drüber, wenn ich jetzt bei amazon und Netflix vorbeischaue!

Kino ist teurer geworden, darüber kann man meckern, aber DARÜBER!?

Ich meine, wenn Euch die Serie interessiert, dann kann man doch auch differenziert schauen und sich mal vergegenwärtigen, dass eine Synchro SICHER atmosphärisch
anders ist als das Original. Aber dann per se zu unterstellen, sie würde alles ruinieren???

Lasst Ihr euch dann sofort von einer tollen Serie abschrecken und verpasst dann etwas Elementares im Leben ODER: "beißt man die Zähne zusammen" und schaut dann TROTZDEM mal die O-Ton-DVD-Spur!??

Ich muss The Shield da Recht geben: Wir können doch sehr froh sein, wenn wir das entscheiden können, auch wenn es Geld kosten sollte!

Tolle Diskussion, wirklich, aber man muss es ja nicht so verbissen sehen. :)

Guten Gruß an alle,
Frank :)

09.01.2017 17:04 Uhr - Ismael
@Frank Drebin
Amen.😇

09.01.2017 21:46 Uhr - sareph
@Frank
Sehr gut gesprochen!Oder wie Ismael sagt:Amen😀

10.01.2017 17:20 Uhr - hardcore1982
2x
@frank drebin
Ich Zähle mich zwar als o-ton gucker aber nicht als synchro hasser.
Im Endeffekt ist es doch auf beiden Seiten das gleiche, hier argumentieren jetzt synchro Freunde mit "seid froh, hört auf zu meckern" beim nächsten mal wenn ne news kommt wo ein synchronsprecher gewechselt wird es genau umgekehrt sein. Die synchrofreunde meckern und die andere Seite sagt "seid froh das die Serie überhaupt kommt" stellt euch nicht so an" same procedure as every year.

12.01.2017 10:08 Uhr - Frank Drebin
User-Level von Frank Drebin 2
Erfahrungspunkte von Frank Drebin 40
10.01.2017 17:20 Uhr schrieb hardcore1982
@frank drebin
Ich Zähle mich zwar als o-ton gucker aber nicht als synchro hasser.
Im Endeffekt ist es doch auf beiden Seiten das gleiche, hier argumentieren jetzt synchro Freunde mit "seid froh, hört auf zu meckern" beim nächsten mal wenn ne news kommt wo ein synchronsprecher gewechselt wird es genau umgekehrt sein. Die synchrofreunde meckern und die andere Seite sagt "seid froh das die Serie überhaupt kommt" stellt euch nicht so an" same procedure as every year.


Ich gebe zu, da ist was dran, an dem was du sagst, ganz klar.

Mir ging es lediglich darum, dass ich es manchmal schade finde, wenn es plötzlich zu weitschweifenden Auseinandersetzungen kommt, "nur" weil man unterschiedlicher Meinung ist.

Also nichts gegen gegenteilige Meinungen, aber man muss sich ja nicht so derbst hineinsteigern und mit Moralkeulen a la Bildungsverfall o.ä. kommen, auch wenn da sicherlich etwas dran sein MAG.

Weiß nicht, finde ich tendentiell ein wenig übertrieben, "Kultur" heißt ja schließlich auch irgendwo, dass sowohl O-Ton ALS AUCH Synchro vorkommen, und da denke ich, kann man auch ERFREUT sein, wenn beide Seiten Chancen haben, zu ihrem "Recht" zu kommen.

Kurz gesagt: Ich dachte, ich sage beiden Seiten mal, dass sie es eigentlich nicht so schlecht haben... Hab ja auch nicht immer Lust, alle, die mir "krummkommen", mit dem Wagen zu überfahren. Kannst meine Frau fragen, ich muss die Sauerei dann immer selbst wegmachen. ;)

Bis dahin: Gruß zurück an alle,
Euer Frank Drebin, S.E.

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