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Blood Rage

zur OFDb   OT: Blood Rage

Herstellungsland:USA (1987)
Genre:Horror, Splatter


Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,57 (14 Stimmen) Details

27.12.2015
brainbug1602
Level 26
XP 16.927
Vergleichsfassungen
R-Rated (Nightmare at Shadow Woods) ofdb
Label Arrow Video, Blu-ray
Land Grobritannien
Freigabe BBFC 18
Laufzeit 82:15 Min.
Unrated (Blood Rage) ofdb
Label Arrow Films, Blu-ray
Land Grobritannien
Freigabe BBFC 18
Laufzeit 79:27 Min.
Weiterer Schnittbericht:

Meldungen:
Blood Rage - Blu-ray erscheint in den USA und UK (12.07.2015)
Blood Rage kommt auch nach Deutschland (29.11.2015)
Blood Rage ab Januar 2016 auf Blu-ray und DVD (01.12.2016)

zurück zum Schnittbericht

Kommentare

27.12.2015 00:09 Uhr - Bearserk
Sehr interessanter Schnittbericht zu einem berraschend blutrnstigen Streifen!
Danke fr die Infos!

27.12.2015 00:14 Uhr - Intofilms
1x
Hammer-SB zu der wahrscheinlich besten Arrow-V des Jahres!

Die "Slasher"-Fassung ist das reinste Gorefest (bietet daneben aber auch noch einiges mehr!), und die Effekte sind eben auch SEHR gut gemacht, ein berdurchschnittlich guter Slasher...!

Somit erweist sich einmal mehr, dass zwischen 1980 und 1985 ganz einfach die besten Slasher-Filme gedreht wurden...!


27.12.2015 00:17 Uhr - oziboxer
1x
noch nie was von diesem film gehrt,weiss jemand obs den auf deutsch gibt

27.12.2015 00:23 Uhr - Intofilms
1x
Der kommt jetzt doch bald von Shock Entertainment mit einer extra neu angefertigten deutschen Syncro, wobei Shock sogar das fantastische Arrow-Master (wie auch fr "The Mutilator") lizensieren konnten...

27.12.2015 00:36 Uhr - Bearserk
27.12.2015 00:17 Uhr schrieb oziboxer
noch nie was von diesem film gehrt,weiss jemand obs den auf deutsch gibt


Meines Wissens nach bislang nicht.

27.12.2015 10:41 Uhr - Roland67
Da sieht man mal was fr Perlen bei uns nicht verffentlicht wurden; obwohl wie lang wre eine deutsche V wohl geworden ?

PS: Vielen Dank fr den Schnittbericht.

27.12.2015 17:20 Uhr - Melvin-Smiley
User-Level von Melvin-Smiley 2
Erfahrungspunkte von Melvin-Smiley 63
Auf den Film bzw. eine vernnftige Version habe ich verdammt lange gewartet und die Arrow-V ist auch direkt in's Regal gewandert.
Mir persnlich reicht die regulre "Blood Rage"-Version; der Integral-Cut ist eine nette Dreingabe, aber mehr auch nicht. Eine im Gore-Bereich zensierte Fassung braucht natrlich kein Mensch, aber der Vollstndigkeit halber ist diese natrlich auch nicht verkehrt und hilft zumindest beim Erstellen eines Schnittberichtes.

Der Film selbst ist ein kurzweiliger, sehr blutrnstiger und recht spannungsarmer Vertreter seiner blutigen Zunft. Sinn, Verstand & schauspielerische Leistungen sind totale Nebensache; besonders das grauenhafte Overacting der Mutter ist schlicht unertrglich.
Aber die Effekte der unzensierten Version entlohnen hier fr so manche handwerkliche Fehler am Endprodukt.
Eiserne Slasher-Fans kommen hier sicher auf ihre Kosten, sollten aber auch kein Meisterwerk erwarten.
Eine Verffentlichung hierzulande ist wnschenswert, wobei man sagen muss, dass man dem Film selbst mit rudimentrsten Englisch-Kenntnissen problemlos folgen kann und eine Shock'sche Porno-Synchro den Spa auch deutlich trben kann.

27.12.2015 17:33 Uhr - Intofilms
Ich finde berhaupt nicht, dass man Louise Lasser "grauenhafte[s] Overacting" vorwerfen kann. Im Gegenteil, sie ist fr mich das schauspielerische Highlight nicht nur dieses Films, sondern fast schon des gesamten Slasher-Genres.
Die ist ber den gesamten Film hinweg psychisch einfach dermaen am Ende, dass ihr Suizid am Schluss fast schon so was wie eine Erlsung auch fr den Zuschauer ist. Jedenfalls ist das einer der konsequentesten filmischen Selbstmorde, die ich kenne. Und das ist ja im Grunde das Krasseste an dem Film.
Die heftigen Gore-Effekte bilden das augenfllig und unmittelbar ab, was als Psychodrama im Inneren eben nicht sofort ersichtlich wird. Mit anderen Worten, der ausschweifende Gore reflektiert hier lediglich den psychischen Horror. Die Verkrperung der Mutter durch Louise Lasser ist von einer beispiellosen Wucht!

27.12.2015 17:43 Uhr - McMurphy
User-Level von McMurphy 1
Erfahrungspunkte von McMurphy 8
hah. der macker aufm cover..
und "gabi drsel" bei 42:22 rechts

27.12.2015 17:55 Uhr - Melvin-Smiley
User-Level von Melvin-Smiley 2
Erfahrungspunkte von Melvin-Smiley 63
27.12.2015 17:33 Uhr schrieb Intofilms
Ich finde berhaupt nicht, dass man Louise Lasser "grauenhafte[s] Overacting" vorwerfen kann. Im Gegenteil, sie ist fr mich das schauspielerische Highlight nicht nur dieses Films, sondern fast schon des gesamten Slasher-Genres.
Die ist ber den gesamten Film hinweg psychisch einfach dermaen am Ende, dass ihr Suizid am Schluss fast schon so was wie eine Erlsung auch fr den Zuschauer ist. Jedenfalls ist das einer der konsequentesten filmischen Selbstmorde, die ich kenne. Und das ist ja im Grunde das Krasseste an dem Film.
Die heftigen Gore-Effekte bilden das augenfllig und unmittelbar ab, was als Psychodrama im Inneren eben nicht sofort ersichtlich wird. Mit anderen Worten, die uerst derben Gore-Effekte reflektieren den psychischen Horror. Die Verkrperung der Mutter durch Louise Lasser ist von einer beispiellosen Wucht!


Diese berdrehte Psycho-Show soll das schauspielerische Highlight dieses kleinen, sleazigen Slasher-Happens sein ? Wenn Du das so siehst, bitte, aber fr mich war das mit zunehmender Laufzeit nur noch nervig und fernab jeglicher Realitt.

*SPOILER* Dass sie sich am Ende konsequenterweise auch selbst ein Ende setzt, finde ich zwar passend und auch irgendwo befriedigend, aber das entschdigt auch nicht im geringsten fr diesen berdimensionierten Auftritt. *SPOILER ENDE*

Ich denke kaum, dass Gore-Effekte hier irgendetwas reflektieren sollen; dafr ist der Plot viel zu simpel gehalten und zu sehr auf das bloe Abbilden der Grausamkeiten reduziert. Ein effektives Gemetzel.
Fr mich ein wirklich unterhaltsamer und zuweilen recht dmlicher wie berzogener Slasher, aber auch ein beispielhaft blutiger Genre-Vertreter und darum geht es den meisten Fans hier schlielich auch.

27.12.2015 18:30 Uhr - Intofilms
Ja, sorry, ich hab gerade wohl unabsichtlich gespoilert. Das wollte ich nicht. Auch jetzt muss ich das leider wieder tun:

SPOILER
Dass der "Plot viel zu simpel" usw. sei, finde ich auch nicht. Ich finde ja gerade, dass der Film zwar schon ein exemplarischer Slasher ist (insofern ist der Titel "Slasher" ja auch so passend!): blutig und natrlich auch sleazig und natrlich mit einem stereotypischen Setting usw. Und natrlich befriedigen die spektakulren Effekte auch und v.a. die Erwartungshaltung der Fans.

Daneben bietet der Film aber doch auch noch mehr. Er lsst z.B. ganz bestimmte zentrale Fragen bewusst offen und schafft damit Ambivalenzen. Ich denke da sofort an die Kuss-Szene zwischen Mutter und Sohn, die einerseits zu lange und intensiv ist, andererseits aber auch vielleicht gerade noch im Rahmen sein knnte...? (Ich tendiere eher zu Ersterem.) Damit liegt doch der Schluss nahe, dass hier gar ein inzestuses Verhltnis besteht (nicht der einzige Anhaltspunkt in dieser Richtung), das dann gewissermaen auch die Triebfeder fr Terrys Wahnsinn sein knnte. Auerdem wird in der einen Extra-Szene der "Shadow Woods"-Fassung - als Terry mit seiner Freundin zur Sache kommen will, dies aber nicht so recht klappen will - zumindest angedeutet, dass er ganz offensichtlich impotent ist. Und damit bekommt der Film auch eine gewisse Meta-Ebene, indem er das Morden sozusagen als sexuelle Ersatzhandlung inszeniert. Diese Theorie ist natrlich nichts revolutionr Neues. Aber mir gefllt irgendwie, dass der Film das hier so grausig-schn illustriert...

Und der gespaltene Kopf des Stiefvaters in spe am Ende des Films ist mMn eine sehr gelungene, entsetzlich-schne Metapher fr Schizophrenie (an der Terry ja offensichtlich leidet).
SPOILER ENDE

(Mein ganz persnliches) Fazit: Ich hatte durchaus einen lediglich solide gemachten, wenn man so will: simplen Slasher aus der Hochphase des Genres erwartet (ich kannte den zuvor nmlich noch nicht), wurde dann aber eben doch gewaltig berrascht, dass ich da noch so einiges mehr 'herauslesen' konnte...!

P.S. @Melvin-Smiley:
Ich habe jetzt (20:00 Uhr) gerade noch mal nach Kritiken gegoogelt, weil ich schon irgendwie verunsichert war, dass man Louise Lassers schauspielerische Leistung so krass anders bewerten kann, als ich das tue. Und das erste, das mir angeboten wurde, war eine Review von DVD Beaver - eine Seite, die ich eh regelmig und gerne konsultiere, aber weniger um Inhaltliches in Erfahrung zu bringen, sondern v.a. immer dann, wenn ich mich ber die Gte von Restaurierungen informieren mchte (in dieser Hinsicht ist die Seite wirklich SEHR zu empfehlen!).

Jedenfalls, hier hat mich doch sofort der buchstblich erste Satz in meiner persnlichen Meinung besttigt:

"The Film:

The highlight [...] is the performance of Louise Lasser."

Kann echt nicht nachvollziehen, wie man das SO dermaen krass anders empfinden kann, sorry...

28.12.2015 00:51 Uhr - marioT
27.12.2015 18:30 Uhr schrieb Intofilms
Kann echt nicht nachvollziehen, wie man das SO dermaen krass anders empfinden kann, sorry...


Ich empfinde es genauso krass anders...;-)
Die Darsteller an sich agieren mit unter IMO auf absolutem Laien Niveau, und die Dialoge werden fast durch die Bank hlzern/amateurhaft herunter geleiert. "Louise Lasser" legt dabei aber ein Overacting von theatralischer Peinlichkeit an den Tag, als gebe es kein Morgen mehr.
Hier passt der Spruch: "Gewollt, aber nicht gekonnt", wie die Faust aufs Auge.

28.12.2015 07:54 Uhr - Melvin-Smiley
1x
User-Level von Melvin-Smiley 2
Erfahrungspunkte von Melvin-Smiley 63
@ Intofilms

Man kann auch in solche Horror-Schnellschsse natrlich viel hereininterpretieren, aber gerade dieser Film lsst mit seiner "sehr bersichtlichen" Story doch extrem wenig Platz fr irgendwelche Mutmaungen.
Aber warum soll man auch auf biegen und brechen irgendwelche Interpretationen vom Zaun brechen, wenn ein Film einfach nur solide und blutig unterhalten will ? Halte ich fr unntig und ziemlich weit hergeholt.
Ich kann Deinen Erklrungsversuchen nun einmal so gar nicht folgen bzw. sie fr mich nachvollziehen und von daher bleibt ihr "Schauspiel" einfach die gruseligste Komponente am kompletten Film.
Dass "Blood Rage" dazu nicht mit Momenten geizt, bei denen man sich gern mal an den Kopf fasst bzw. diesen schttelt, drfte darber hinaus klar werden, wenn man sich das Verhalten fast smtlichen Nebendarsteller anschaut.
Ich mag den Film. Ich mag ihn aber gerade, weil er ein gradliniger und unterhaltsamer Slasher ohne viel Story-Ballast ist. Fr mich stehen hier die Effekte klar im Vordergrund und diese sind wirklich hervorragend. Zumindest hier drfte Einigkeit bestehen. ;)

28.12.2015 13:14 Uhr - marioT
1x
27.12.2015 18:30 Uhr schrieb Intofilms

The highlight [...] is the performance of Louise Lasser."



Okay, aber wenn man den Satz komplett zitiert....
"The highlight of this sometimes humorous horror film is the performance of Louise Lasser"
Eventuell mal daran gedacht, dass diese Aussage auch mit einem Augenzwinkern in Richtung ihres lcherlichen Overacting gemeint sein knnte. ;-)

Ansonsten kann ich da nur Melvin-Smiley beipflichten.
Ein billiger, aber ansehnlicher Slasher, mit blutigen FX.
Darstellerisch und auf die Handlung bezogen aber eine ganz schne Gurke.
Zudem ist die alte Version auch von der Kameraarbeit und der Ausleuchtung absolut grottig.
Die Darsteller im Fokus werden gut belichtet, aber smtliche Hintergrnde bleiben im Halbdunkel.
Sogar bei den Aufnahmen am Tag und im freien, bleiben die Hintergrnde dunkel und man erkennt viele Details berhaupt nicht.
Erst die neue Abtastung lsst den Film quasi in neuem Licht erscheinen und alles hinter den Darstellern erscheint heller und ist endlich gut zu erkennen.

28.12.2015 20:55 Uhr - Intofilms
@Melvin & Mario:

Kumpels, ich kann Euch beide sogar sehr gut verstehen...;-) Meine Interpretationsbemhungen sind sicher nicht jedermanns Sache, sondern einfach eine kleine, zhe Marotte von mir, die immer mal wieder herauskommt, wenn die Gelegenheit gnstig ist - und in diesem Fall scheint sie mir eben sogar ganz besonders gnstig zu sein.
Fr mich ist jedes knstlerische Werk (egal ob Hoch- oder Unterhaltungskultur, egal ob Roman, Popsong, Gemlde, Fotografie oder eben Film usw.) per se ein Text, der verschiedene Lesarten zulsst oder gar herausfordert - mal mehr, mal weniger.

Und meine Lesart von "Blood Rage" ist eben die, dass John Grissmer hier ein Familien-(Horror-)Drama in die Form eines Slasher-Films kleidet und sich dabei gewandt und effektiv seiner Requisiten bedient, um die Darstellung der Ereignisse einer etablierten Logik folgen zu lassen (exemplarischer Slasher), es handelt sich also gewissermaen um eine Travestie.

Aber wie gesagt, das ist meine ganz persnliche Wahrnehmung des Films. Und die muss niemand mit mir teilen, da muss mir keiner beipflichten. Das kann ich schon verkraften.

ABER:
Die schauspielerische Leistung von Lasser, da KANN ich nicht locker lassen, da die mich eben so sehr beeindruckt und berhaupt erst auf die von mir beschriebene Lesart gestoen hat.

Und ihr knnt es mir wirklich glauben: ich habe jetzt noch einmal eine neue Google-Suche gestartet, dies mal mit der Eingabe: /arrow blood rage review/, und der erste Treffer, der mir angeboten wird, kommt jetzt von einer Website namens 'pissedoffgeek.com' (klingt das nicht herrlich...?!), und dort kann man zum Thema Gte der schauspielerischen Leistung folgenden knappen, eineindeutigen (freilich subjektiven) Satz lesen:

"The acting ranges from good (Louise Lasser) to very poor[.]"

Hier wird ihre Performance freilich nicht so berschumend positiv bewertet, wie ich das tue, und auch von Highlight oder dergleichen ist hier keine Rede. Aber ich denke doch, dass die von Euch gewhlten Attribute wie 'grauenhaft, unertrglich, peinlich, Overacting' hier erst recht keine Besttigung finden, sondern im Gegenteil ganz entschieden und unmissverstndlich entkrftet werden...
(Und wie gesagt, das war jetzt wieder der buchstblich erstbeste, sozusagen x-beliebige Treffer, der mir serviert wurde, sorry...!)


Ich kann es wirklich vollkommen gelassen akzeptieren, dass man "Blood Rage" 'lediglich' als prototypischen Slasher rezipiert (wenngleich ich das als vertane Gelegenheit, verpasste Chance auffasse), berhaupt kein Thema, ich bin gerne ein 'guter Verlierer', gehrt einfach dazu!!! Denn SELBSTVERSTNDLICH 'funktioniert' der Film auch auf dieser Ebene BESTENS.

Aber Lassers Schauspiel derart herabzusetzen, ist und bleibt in meinen Augen VOLLKOMMEN unangemessen, vollkommen unverstndlich...

Und noch eine - wirklich - letzte Anmerkung zu meinem Interpretationseifer (und damit doch noch so etwas wie eine kleine Rechtfertigung, vielleicht sogar 'Entschuldigung' meinerseits):
Ist es denn nicht absolut faszinierend, gerade im scheinbar vllig Vertrauten, Altbekannten vllig Neues zu entdecken...?!

29.12.2015 15:48 Uhr - BUTCHA
2x
Hammer.........diese Beschreibung/Deutung ist pures Gold!

DANKE!

:-)

29.12.2015 17:27 Uhr - Rob Lucci
1x
User-Level von Rob Lucci 2
Erfahrungspunkte von Rob Lucci 51
28.12.2015 20:55 Uhr schrieb Intofilms
Aber ich denke doch, dass die von Euch gewhlten Attribute wie 'grauenhaft, unertrglich, peinlich, Overacting' hier erst recht keine Besttigung finden, sondern im Gegenteil ganz entschieden und unmissverstndlich entkrftet werden...

Sorry da muss ich jetzt mal nachfragen.^^ Also wenn ich dich richtig verstehe ist jede negative Meinung ber Louise Lasser vollkommen nichtig, da irgendein Reviewer behauptet sie wre gut?^^ Also wenn du jetzt ein Zitat von Roger Ebert gebracht httest, dann knntest du durchaus so argumentieren, keine Frage. Aber so ist es nur die Meinung von irgendeinem Typen der den Film gesehen hat. Ergo nicht aussagekrftiger als die Meinungen derer die hier etwas schreiben.

Ich selbst fand das 'Schauspiel' von Louise Lasser auch fast unertrglich. Ich meine ich bin der Letzte, der etwas gegen Overacting hat, aber das hier ist leider Overacting von seiner schlimmsten und langweiligsten Sorte. Wenn ich auch mal interpretieren darf, so spielt Louise Lasser hier eine Frau, die sich dermaen hysterisch verhlt und derart an ihrem heilen Weltbild festhlt, dass sie nach kurzer Zeit so unertrglich wird, SPOILER das man sich als Zuschauer am Ende sehr ber ihren Selbstmord freut und die Credits mit einem breiten Grinsen ansieht.SPOILERENDE Sollte dies die Intention gewesen sein, dann okay, das hat Lasser wirklich gut rbergebracht.

Den Film an sich fand ich recht unterhaltsam. Hat zwar durchaus seine Lngen und die meisten Figuren sind einfach reines Slasherfilm-Schlachtvieh (auch wenn gerade manche Figuren den Film leider berleben mussten, die ich gerne als Opfer gesehen htte), aber er kann durchaus sehr gut auch bei mehrfachen Betrachten unterhalten.

29.12.2015 19:34 Uhr - KarateHenker
DB-Helfer
User-Level von KarateHenker 9
Erfahrungspunkte von KarateHenker 1.066
Es gibt selbstverstndlich diverse Reviewer, die Lassers unfreiwillig komisches Knallchargengezappel (ich weigere mich, das als Schauspiel zu bezeichnen!) ebebfalls als solches erkannt und abgewatscht haben. Auch da hilft Google.

29.12.2015 20:27 Uhr - Intofilms
1x
Habe jetzt mal Deinen Ratschlag befolgt und nach weiteren Reviews geschaut, und in der Tat gibt es da doch einige, die ganz genau in die Richtung lcherlich-berdrehtes Overacting gehen. Allerdings auch wiederum einige andere, die Lasser Schauspiel als 'stand-out performance' und ihre Figur als "most interesting character in the film" und "pathetically tragic" werten...
Jedenfalls bin ich jetzt so langsam doch irgendwie vershnt damit, dass man die von mir so angepriesene glaubhaft-berwltigende Intensitt von Lassers Schauspiel ganz offensichtlich auch VOLLKOMMEN anders empfinden kann: als vollkommen lcherlich und berzogen (was mir zwar nie in den Sinn gekommen wre; aber - ich bin ja lernfhig! - das ist mir jetzt durchaus eine LEHRE)...

Wirklich, dass ihre Performance so dermaen polarisieren knnte, war mir ABSOLUT nicht bewusst (sorry!), so berwltigt war ich von ihrem Auftritt (und bin es immer noch)...

29.12.2015 23:35 Uhr - marioT
2x
@Intofilms
Mal von den unterschiedlichen Standpunkten und Betrachtungsweisen abgesehen, finde ich es sehr schn wie du Filme angehst und dich auch wirklich noch in die Handlung bzw das Dargebotene hinein versetzt und auf dich wirken lsst.
Vielen Usern hier - so habe ich oft den Eindruck - geht das vllig ab, und gerade solche Filme werden nur noch nach dem Blutgehalt und den graphischen Gewalt-Aspekten, entweder gefeiert, oder gnadenlos abgewertet.
Wo dann bei mir die Lust auf eine Diskussion sofort gen Null tendiert.
Hier hingegen fand ich eine Diskussion interessant und lohnenswert.
So was nenne ich dann wirklich "Intofilms".
Respekt!
:-)

30.12.2015 18:53 Uhr - Intofilms
Danke Dir ganz herzlich, marioT!

Mit meinem User-Namen wollte ich aber ganz einfach nur "Ich steh auf Filme = I'm into films / movies" zum Ausdruck bringen (also ganz unprtentis) - keine besonders originelle Message zumal auf dieser Plattform, aber das zusammengezogene "Intofilms" hat mir dann doch ganz gut gefallen; aber eigentlich wollte ich ja "Kultfilmfan" nehmen...;-) Der Bestandteil 'film' war mir halt irgendwie wichtig...;-)

brigens, 'Blutgehalt und grafische Gewaltdarstellung': wenn Du wsstest...;)))

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