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Veröffentlicht am von sausagemoo81

Bundesfighter II Turbo bekommt Probleme mit der Polizei

Das LKA in Baden-Württemberg ermittelt wegen Nazisymbolik

Deutschland tut sich ja immer noch etwas schwer damit, Computerspiele als Kunst gleichwertig zu Büchern, Filmen oder anderem anzuerkennen. So dürfen in Filmen, ernsten oder satirischen, beispielsweise Hakenkreuze, deren Verbreitung in Deutschland eigentlich verboten ist, gezeigt werden, in Computerspielen dagegen nicht. Weshalb Titel wie Wolfenstein II zuletzt und viele zuvor nur stark zensiert nach Deutschland kommen und andere ganz aus dem Verkehr gezogen werden (eine Übersicht gibt es hier).

Beim satirischen Prügelspiel Bundesfigher II Turbo, welches es rechtzeitig zur Bundestagswahl gab, bekommt man dagegen etwas zu sehen, was bei genauer Betrachung wie ein Hakenkreuz aussieht. Und zwar als Spezialattacke des Politikers Alexander Gauland (AfD). Diese Attacke führte nun, wie der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler berichtet, zu Ermittlungen durch das LKA Baden-Württemberg.

 

 

Verantwortlich für das Spiel sind die österreichischen Künstler von Colour Colliders, die laut vdvc für Bohemian Browser Ballett aktiv waren und u.a. vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk finanziert werden. Schon im September sagte ein Vertreter des BBB Spiegel Online gegenüber, dass es sich nicht um ein Hakenkreuz handelt, sondern einfach nur um eine Sprungattacke. Was die Ermittlungen der Polizei ergeben, wird sich noch zeigen müssen. Aktuell ist das Spiel unter http://bundesfighter.de zumindest noch abrufbar. Welche Auswirkungen das Spiel auf das Wahlergebnis im September hatte, ist unklar.

SB.com