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Veröffentlicht am von The Undertaker

Kinder des Zorns (2009) kommt ungekürzt auf BD/DVD

Revision für 16er-Freigabe von Capelight Pictures war erfolgreich

Im Mai 2016 kündigte Capelight Pictures das TV-Remake von Kinder des Zorns (2009) an, welches noch nicht in Deutschland fürs Heimkino erschien und bisher nur im Pay-TV gezeigt wurde. Seitdem war es aber recht still um die Veröffentlichung geworden.

Am 27. Dezember 2017 bringt das Label ihn nun auf Blu-ray, DVD und auch im 4-Disc Steelbook in den Handel, in dem ebenfalls die ersten drei Teile enthalten sind. Das TV-Remake wird mit beiden Versionen (TV-Fassung und Unrated Version) erscheinen. Die Neuverfilmung bekam von der FSK erst nicht die gewünschte FSK 16-Einstufung, nach erfolgreicher Revision von Capelight wurde er dann aber doch noch mit dem blauen Siegel freigegeben.

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Burt und Vicki haben einige Eheprobleme und sind auf der Reise durch die USA. Auf ihrem Weg überfahren die beiden einen kleinen Jungen. Die Lage wird noch schlimmer, für beide, als sie feststellen das der Junge schon vor dem Unfall praktisch Tod war. So machen sich die beiden, mit dem toten Kind im Kofferraum, auf den Weg nach Gatlin. Dort angekommen stellen sie fest das es keine Erwachsenen mehr gibt und nur noch Kinder aber diese Kinder verstehen etwas anderes unter dem Begriff "spielen". (Jansen82)
Quelle: FSK

Kommentare

08.12.2017 00:13 Uhr - Martyrs666
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Die Revision wird dann wohl der Grund für die Terminversvhiebung sein, da die BluRay eigentlich heute (08.12.) erscheinen sollte. Ich freu mich jedenfalls drauf... Wollte das Remake schon seit längerem mal sehen!

08.12.2017 09:45 Uhr - Freak
Schon (nach wie vor) lustig, wie das mit der Freigabe-Verteilung so läuft.
Da wird von 'Fachleuten' geprüft, für welches Alter ein Film geeignet, bzw. nicht geeignet ist. Soweit, so gut (mehr oder weniger).
Ist der Anbieter damit allerdings nicht einverstanden, geht er in Revision,
und plötzlich ist der Film dann doch anders zu bewerten, als vorher.
Es kommen andere 'Fachleute', oder vielleicht gar 'Noch-mehr-Fach-Leute', die die Entscheidung der 'Fachleute' ... ähm, überdenken und evtl. revidieren.
Damit ist die Freigabe, sowie die 'Leute vom Fach' welche diese vergeben,
mal voll für'n A****, da der Anbieter sie beeinflussen kann, wie er will.

- braucht er eine lukrativ höhere Auszeichnung, kommen Trailer mit höherer Freigabe drauf. In manchen Fällen auch nur einfach grundlos eine höhere Freigabe.
- braucht er eine lukrativ niedrigere Auszeichnung, geht er in Revision.

...und das ganze geht ja bekanntlich noch weiter...

- will er ihn vom Index haben, weil ein Remake, oder eine Fortsetzung im Kino ansteht, ... Kein Problem: Antrag stellen, und (in der Regel) runter mit dem Teil. ... Dann Neuprüfung (gerne auch mit blauem Siegel), und geritzt ist die Sache.
- ist er mit dem Verbot nicht einverstanden, ... ab vor Gericht, und dann ab in die Freiheit mit dem Teil.

Nicht falsch verstehen! In vielen Fällen finde ich das ja ok (als Filmsammler)!

Nur die Logik dahinter gefällt mir nicht (GAR NICHT!), weil sie einfach nicht mehr existiert.
Hier wird keine klare Linie gezogen, dass der Film X nunmal nicht für 16-jährige geeignet sein soll (z.B.), oder der Film Y angeblich Gewalt verherrlicht und Selbstjustiz propagiert. Hier wird nur klargestellt, dass die FACHLEUTE keine Fachleute sind, sondern tatsächlich einfach nur HÄNDLER.

Fazit: Lieber habe ich eine klare Linie (welche mir manchmal auch nicht gefallen mag), die sich selber aber treu bleibt, und damit auch eine Existenzberechtigung hat,
als diese Firmen-gesteuerte Pseudo-Kontolle.

Sorry für den überlangen Text, aber das musste mal (wieder) raus.

08.12.2017 13:21 Uhr - gruß
5x
08.12.2017 09:45 Uhr schrieb Freak
Schon (nach wie vor) lustig, wie das mit der Freigabe-Verteilung so läuft.
Da wird von 'Fachleuten' geprüft, für welches Alter ein Film geeignet, bzw. nicht geeignet ist. Soweit, so gut (mehr oder weniger).
Ist der Anbieter damit allerdings nicht einverstanden, geht er in Revision,
und plötzlich ist der Film dann doch anders zu bewerten, als vorher.
Es kommen andere 'Fachleute', oder vielleicht gar 'Noch-mehr-Fach-Leute', die die Entscheidung der 'Fachleute' ... ähm, überdenken und evtl. revidieren.
Damit ist die Freigabe, sowie die 'Leute vom Fach' welche diese vergeben,
mal voll für'n A****, da der Anbieter sie beeinflussen kann, wie er will.

- braucht er eine lukrativ höhere Auszeichnung, kommen Trailer mit höherer Freigabe drauf. In manchen Fällen auch nur einfach grundlos eine höhere Freigabe.
- braucht er eine lukrativ niedrigere Auszeichnung, geht er in Revision.

...und das ganze geht ja bekanntlich noch weiter...

- will er ihn vom Index haben, weil ein Remake, oder eine Fortsetzung im Kino ansteht, ... Kein Problem: Antrag stellen, und (in der Regel) runter mit dem Teil. ... Dann Neuprüfung (gerne auch mit blauem Siegel), und geritzt ist die Sache.
- ist er mit dem Verbot nicht einverstanden, ... ab vor Gericht, und dann ab in die Freiheit mit dem Teil.

Nicht falsch verstehen! In vielen Fällen finde ich das ja ok (als Filmsammler)!

Nur die Logik dahinter gefällt mir nicht (GAR NICHT!), weil sie einfach nicht mehr existiert.
Hier wird keine klare Linie gezogen, dass der Film X nunmal nicht für 16-jährige geeignet sein soll (z.B.), oder der Film Y angeblich Gewalt verherrlicht und Selbstjustiz propagiert. Hier wird nur klargestellt, dass die FACHLEUTE keine Fachleute sind, sondern tatsächlich einfach nur HÄNDLER.

Fazit: Lieber habe ich eine klare Linie (welche mir manchmal auch nicht gefallen mag), die sich selber aber treu bleibt, und damit auch eine Existenzberechtigung hat,
als diese Firmen-gesteuerte Pseudo-Kontolle.

Sorry für den überlangen Text, aber das musste mal (wieder) raus.


Meines Erachtens ergibt dein Text wenig Sinn im Gegensatz zum deutschen Jugendschutzsystem, das (mal abgesehen von berechtigter Kritik bezüglich Indizierungen, Verboten oder aber auch einfach der 18er-Freigabe) zumindest in sich schlüssig, wenn auch etwas zu komplex geraten ist. Dass gegen Urteile Revision eingelegt werden kann, ist nicht nur sinnvoll sondern in einer Demokratie selbstverständlich. Dass diese immer erfolgreich sind, ist ein Trugschluss, den man daraus zieht, dass man als Außenstehender hauptsächlich von diesen erfährt. Wenn sich an der Freigabe nichts ändert, hat der Verleiher kaum Grund die Info zu verbreiten.
Dass viele Filme auf Antrag vorzeitig vom Index gestrichen werden können, ist keine willkür sondern bewusst so geregelt. Was gibt es daran zu kritisieren (außer der Indizierungspraxis selbst?)
Dass Fachleute unterschiedlicher Ansicht sein können und deshalb unterschiedliche Entscheidungen treffen liegt in der Natur der Sache und des Menschen. Die Vorgaben sind ja nicht nach dem Schema "1 Liter Blut = ab 16 Jahren" aufgebaut.
Eine klare Linie ist grob gegeben, Schwankungen sind unumgänglich. Eine Änderung der Spruchpraxis muss ständig stattfinden, da sich Gesellschaft und Umgang mit Medien stetig ändern.

Kritik am deutschen Jugendmedienschutzsystem ist in vielerlei Hinsicht angebracht. Deine Kritik läuft aber ins Leere...

08.12.2017 22:09 Uhr - Freak
1x
Nichts für ungut (Kritik an meiner Aussage ist ja auch ok).
Wieso läuft meine Kritik an unterschiedlichen Bewertungen von Jugendschutz ins Leere?
Dies ist keine Bewertung eines Ölgemäldes, oder eines Burgers.
Hier sind klare Richtlinien von Nöten, und nicht die verschiedenen Meinungen der jeweiligen Prüfer - die Du hochgestochen als 'Schwankungen' bezeichnest.
'Schwankungen' von Index auf 12 (z.B. Warriors) sind doch keine 'Schwankungen' mehr!
Ja, man merkt, dass Du Dir entweder enorm viele Gedanken zum Thema machst, oder gar irgendwo dort arbeitest,
ABER bleib mal bitte auf dem Boden, mit Deiner Verherrlichung des deutschen Jugendschutzes. Sorry, da läuft noch viel zu viel total unkoordiniert.

11.12.2017 16:49 Uhr - McClane
SB.com-Autor
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Zwischen den 'Schwankungen' wie bei "The Warriors" liegen teilweise ca. 30 Jahre, in denen sich Gesellschaft, Medienkompetenz und Gewaltdarstellungen verändert haben. Vergleicht man etwa einen für die damalige Zeit harten Gewaltfilm der 1950er, etwa Robert Aldrichs "Kiss Me Deadly", mit einem derben Action- oder Horrorfilm der 1980er, dann sieht der alte Film nun einmal harmlos aus.

Und wie absurd bestimmte starre Richtlinien sein können, das sieht man etwa in den USA, in denen Filme wie "The King's Speech" ein R-Rating bekommen, weil da im Zuge einer Sprachtherapie mehrmals "Fuck" gesagt wird, ein Film wie "The Expendables 3" aber ein PG-13, weil die Helden das massenhafte Umballern irgendwelcher Übelwichte mit der richtigen Menge an Blut hinkriegen, damit man haarscharf am R-Rating vorbeischrappt. Insofern finde ich die deutsche Jugendschutzpraxis, trotz aller möglicher Verbesserungen, mit ihrem Blick auf den Kontext einer Gewaltszene (Selbstjustiz, abschreckend oder befürwortend, historisch, cartoonhaft oder realistisch usw.) doch wesentlich sinniger.

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