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Blade Runner 2049 - Extended Cut wird nicht erscheinen

Denis Villeneuve will erste Fassung mit 4 Stunden nicht zeigen

Blade Runner 2049, der Anfang Oktober in die deutschen Kinos kam, setzt die Story von Blade Runner (1982) fort. Mit Harrison Ford kehrte auch der Hauptprotagonist aus dem Original in seiner alten Rolle zurück, Hauptdarsteller war allerdings Ryan Gosling. In den USA gab es für das Sequel ein R-Rating, bei uns gab die FSK den Film ab 12 Jahren frei.

Ein großer Unterschied zum Vorgänger ist die Laufzeit, denn während das Original etwa 117 Minuten lang ging, flimmert Blade Runner 2049 ganze 163 Minuten über dem Bildschirm. Wie Ridley Scott in einem Interview mit Vulture verriet, schrieb er einen Großteil des Drehbuchs mit, doch findet er den Film viel zu lang.

Regisseur Denis Villeneuve ließ jetzt in einem Interview mit Collider durchblicken, dass es keinen Extended Cut von Blade Runner 2049 geben wird. Seine erste Fassung ging etwa vier Stunden, was aber nichts Ungewöhnliches bei der ersten Schnittfassung eines solchen Films ist. Es gab auch die Überlegung, den Film als Zweiteiler in die Kinos zu bringen. Da er aber kein Fan von späteren Langfassungen ist und die Kinofassung alle Szenen enthalte, die er im Film haben wollte, bleibt diese also die einzige Fassung.

Inhaltsangabe / Synopsis:

30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films fördert ein neuer Blade Runner, der LAPD Polizeibeamte K (Ryan Gosling), ein lange unter Verschluss gehaltenes Geheimnis zu Tage, welches das Potential hat, die noch vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen in Chaos zu stürzen. Die Entdeckungen von K führen ihn auf die Suche nach Rick Deckard (Harrison Ford), einem seit 30 Jahren verschwundenen, ehemaligen LAPD Blade Runner. (Sony Pictures Deutschland)

Mehr zu: Blade Runner 2049 (OT: Blade Runner 2049, 2017)

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Kommentare

30.12.2017 00:26 Uhr - Knochentrocken
2x
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Bei DEM Film ist mir das echt Latte!!! 😂😂😂
Die Kinofassung ist auch so schon hammer!
Im Kino hat mich der Film wirklich gefesselt, bombastische Bilder und eine unglaubliche Musik, die mich in den Bann gezogen hat! Man kann es kaum beschreiben. Genau so wie man kaum beschreiben kann, dass die Black&Chrome Fassung von Mad Max 4 ganz anders ist als die Farbversion.

Ps: hätte Blade Runner 2049 in 100 Jahren keine FSK 12 gegeben!

30.12.2017 03:38 Uhr - Romero Morgue
6x
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@ Weltraumgott

Ist doch völlig Wumpe welche Freigabe der Film erhalten hat. Erfreuen wir uns doch einfach an dem ungeschnittenen Filmvergnügen.
Ich glaube auch nicht, dass der BLADE RUNNER viele Jungzuschauer ins Kino gelockt hat. Dafür ist die Thematik nicht Mainstream genug! 😉

30.12.2017 08:01 Uhr - Necron
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Finde die Entscheidung gut. Für mich war die Kinofassung lang genug mit bereits 163 Minuten. Das der Film durch eine noch längere Laufzeit unbedingt besser wird sehe ich da nicht...

30.12.2017 08:26 Uhr - Darkwater
3x
Ausgerechnet Scott findet den Film zu lang? :-D

30.12.2017 08:46 Uhr - deNiro
3x
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Als "Cineast" bin ich natürlich schon neugierig welche zusätzlichen Szenen da noch gedreht wurden. Als "Konsument" langt mir natürlich die Kinofassung.

Hoffentlich verschwindet das Material nicht in irgendeiner Salzmine, nur um dann 90 Jahre später, auf einem uns noch unbekannten Medium, aufwendig restauriert zu erscheinen - siehe Metropolis.

30.12.2017 09:25 Uhr - Tobayashi
Bin ebenfalls sehr angetan von dem Film. Das ganz, ganz große Meisterwerk, als das er von vielen bezeichnet wird, ist er meiner Meinung zwar nicht (gerade der Score immitiert sehr viel, ohne eigene Akzente zu setzen; die Antagonistin bleibt ziemlich blass und der Showdown war auch relativ unspektakulär).

Als Fortsetzung kann der Film jedoch problemlos bestehen und das allein sagt schon sehr viel über die Qualität. Mir kam oft der Vergleich zu den Ghost in the Shell Animes, wo Teil 2 auch sehr viel anders macht und trotzdem irgendwie die Brücke zu Teil 1 schlägt. Schade dass dort die Realverfilmung so abgesifft ist und sich darauf beschränkte, die besten visuellen Momente einfach 1:1 nachzuäffen. Blade Runner 2049 ist im Prinzip das, was ich mir von einer Ghost in the Shell Realverfilmung erhofft hatte.

Aber 4 Stunden davon wären mir ehrlich gesagt zu viel.

30.12.2017 09:42 Uhr - Bearserk
1x
Hat mich im Kino aufgrund von Optik, Musik und Atmo ähnlich umgehauen wie Mad Max Fury Road!
Ist aber halt auch langsam erzählt so das er einem zu lang vorkommen könnte.

Ich würde aber schon gerne mehr von dieser Dystopie sehen hoffe mal auf typisches Marketing-Gerede.

30.12.2017 10:17 Uhr - 10Vorne
1x
Hatte mir den (ua) wegen der Lauflänge im Kino geschenkt - mit Werbung deutlich über 3 Stunden, das ist in den wenigsten Sälen noch halbwegs bequem, und in den modernen ganz großen lief der mangels Erfolg leider nur wenige Tage.

Im Heimkino hätte ich den mit 4 Stunden durchaus genommen, einfach an 2 Tagen gesehen. Insgesamt wäre Hollywood aus kommerzieller Sicht besser beraten, sich im Kino auf gut 2 Stunden Laufzeit zu beschränken und dann fürs Heimkino einen längere Fassung nachzulegen.

30.12.2017 10:56 Uhr - OllO
Der Film war nicht überragend aber auf jedenfall gut und eine würdige Fortsetzung. Ich würde gerne mehr von Ana de Armas als Joi sehen, vorallem bei einer Szene^^

30.12.2017 11:03 Uhr - Eisenherz
4x
Schon traurig, dass der Film fast als Flop zu bezeichnen ist. 260 Mio Einspiel bei 150 Mio Produktionskosten + geschätzt 50 Mio Promokosten. Da bleiben knapp 60 Mio Gewinn, der sich dann noch auf die Produzenten und die Kinos verteilen muss. Nach heutigen Maßstäben schrammt das hart am KO vorbei. :(

30.12.2017 12:58 Uhr - eisjok
1x
@Eisenherz

Film darf durchaus auch als Kunst gesehen werden und sollte sich nicht immer nur am Einspielergebnis messen müssen.
Das Ganze nur unter diesem Aspekt zu betrachten ist jedenfalls nicht mein Verständnis von Film.
Und schau dir doch einfach den ersten BLADE RUNNER an... da sah es zu Anfang auch nicht besser aus... und wie steht er heute da?

eisjok

30.12.2017 13:56 Uhr - Eisenherz
4x
30.12.2017 12:58 Uhr schrieb eisjok
Film darf durchaus auch als Kunst gesehen werden und sollte sich nicht immer nur am Einspielergebnis messen müssen.


Für die Industrie zählt aber leider heute nur noch das Einspielergebnis. Die Investoren interessiert der künstlerische Aspekt da eher weniger. Und zu warten, ob der Film 30 Jahre später vielleicht mal Kult wird, ist für die kein Investitionsgrund. Zwar ist der Film sicher unterm Strich kein Minusgeschäft, aber dank des geringen Gewinns wird es in nächster Zeit wohl kaum einen weiteren Teil der Reihe geben. Ohne Frage ein tolles Erzeugnis, aber eben (und vielleicht zum Glück für die Fans) kein Blockbuster-Massenmarktprodukt.

30.12.2017 14:07 Uhr - eisjok
@Eisenherz

Das dies so ist, habe ich ja auch nicht in Abrede gestellt... ich will Film aber nicht unter solchen Gesichtspunkten beurteilen müssen.
Und dieser Film ist doch auch ein schönes Beispiel für eine gelungene Gratwanderung... ich kann mir nicht vorstellen, dass die Produzenten ob der doch sehr gelungenen Fortsetzung und dessen Bedeutung weder heute und sicher auch nicht retrospektiv später betrachtet, darauf spucken werden.

eisjok

30.12.2017 14:12 Uhr - Loredanda Ferreol
1x
30.12.2017 11:03 Uhr schrieb Eisenherz
Schon traurig, dass der Film fast als Flop zu bezeichnen ist. 260 Mio Einspiel bei 150 Mio Produktionskosten + geschätzt 50 Mio Promokosten. Da bleiben knapp 60 Mio Gewinn, der sich dann noch auf die Produzenten und die Kinos verteilen muss. Nach heutigen Maßstäben schrammt das hart am KO vorbei. :(


Es ist ja nicht selten so, dass die Kinoauswertung eher als "Promomaßnahme" für die folgende Heimkinoauswertung gesehen wird. Ich nehme an, BR 2049 wird auf Blu-ray und durch Streaming noch ordentlich Umsatz/Gewinn bringen.

30.12.2017 15:11 Uhr - Knochentrocken
1x
User-Level von Knochentrocken 5
Erfahrungspunkte von Knochentrocken 448
Dass heute nur noch auf Einspiel geschaut wird, sieht man an den schlechten Cgi-Effekten. Billig produzieren und viel einspielen...

30.12.2017 15:27 Uhr - MartinRiggs
4x
Warte ich eben bis 2042 auf den Final Cut. :-D
Nee Spaß beiseite. Der Film hatte mich so schon positiv überrascht. Nein von wegen... ich war geflasht! Alleine die Eröffnungsszene hatte mich in den Kinositz gedrückt. Von der Musik, dem Sound und dem BASS ganz zu schweigen. Ich bekomm jetzt schon wieder Gänsehaut. Herrlich!!!

30.12.2017 16:27 Uhr - Terminator20
Das Original gehört zu meinen Lieblingsfilmen (aber auch nur im internationalen Kinocut + Off Kommentaren alles andere ist purer Schrott). Aber der Teil hier ist wirklich einfach nur stinklangweilig, die Story ist absolut 08/15, Harrison Ford wusste schon wieso er sich das Drama nur eine Stunde gibt und nicht die vollen 2.5 Stunden. Der Hauptdarsteller eine absolute Fehlbesetzung, furchtbar langweilige Dialoge dazu teilweise Szenen die absolut gekürzt gehören (die Szene wo er durch Gebäude läuft bestimmt 5 Minuten lang, warum???). Und was mich am meisten angekotzt hat, die BluRay hat wieder diesen beschissenen Graustich, weil mans fürs Kino gemastered hat und einen Fick auf perfektes Schwarz gibt, ich kann es nicht mehr sehen. In der Las Vegas Szene merkt man dann richtig, das hier andere Kameras verwendet wurde, weil dort hat man wieder perfektes Schwarz.

Genau den selben Dreck ziehen sie auch bei Marvel Filmen ab, nehmt euch doch mal ein Beispiel an "Lucy" perfekt abgeliefert was Farben + Kontrast + Schwarzwert angeht.

So lang sich das nicht verändert wird das nichts mehr. Wer sich heute noch normales Kinobild gibt der ist eh nicht mehr zu retten, alles unter Dolby Cinema ist ein Verbrechen an den Augen. Aber nun kommen sowieso wieder die 800 € LED TV Experten mit cloudingverseuchten Kisten um die Ecke und wollen mir erzählen wie gut LEDs sind.

Oder die Projektoridioten die noch nie guten Kontrast gesehen haben (ausgenommen Laserprojektoren) lasst es Freunde! Einmal einen gut gemasterten Streifen auf einem OLED gesehen und ihr wisst was ich meine. Blade Runner 2049 gehört da nicht dazu.

30.12.2017 17:27 Uhr - Loredanda Ferreol
13x
30.12.2017 16:27 Uhr schrieb Terminator20
Das Original gehört zu meinen Lieblingsfilmen (aber auch nur im internationalen Kinocut + Off Kommentaren alles andere ist purer Schrott). Aber der Teil hier ist wirklich einfach nur stinklangweilig, die Story ist absolut 08/15, Harrison Ford wusste schon wieso er sich das Drama nur eine Stunde gibt und nicht die vollen 2.5 Stunden. Der Hauptdarsteller eine absolute Fehlbesetzung, furchtbar langweilige Dialoge dazu teilweise Szenen die absolut gekürzt gehören (die Szene wo er durch Gebäude läuft bestimmt 5 Minuten lang, warum???). Und was mich am meisten angekotzt hat, die BluRay hat wieder diesen beschissenen Graustich, weil mans fürs Kino gemastered hat und einen Fick auf perfektes Schwarz gibt, ich kann es nicht mehr sehen. In der Las Vegas Szene merkt man dann richtig, das hier andere Kameras verwendet wurde, weil dort hat man wieder perfektes Schwarz.


Mit diesem Beitrag beweist erneut deine großmäulige Inkompetenz.

Die Kinofassung mit Off-Kommentar ist sicherlich jene Fassung mit der die meisten hier "aufgewachsen" sind. Nur ist es so, dass Scott diesen Kommentar eigenlich nicht geplant hatte und nur als Zugeständnis genehmigt hat bzw. zulassen musste. Den DC (ohne Kommentar) als "puren Schrott" zu bezeichnen, zeigt einmal mehr deinen begrenzten Horizont auf.

Weiterhin ist es absolut lächerlich, dass du meinst, Ford hätte sich das Drama 'nur eine Stunde gegeben' und wäre dann abgehauen. Dass Filme nicht chronologisch gedreht, und erst in der Postproduktion zu seinem Ganzen geformt werden, dürfte auch jedem noch so Halbdummen bekannt sein. Oder was willst du mit deiner hanebüchenen Aussage diesbezüglich zum Ausdruck bringen?

Und ja, der neue BLADERUNNER nimmt sich Zeit. Aber das scheint in einem an Aufmerksamkeitsdefizit-leidenden wie dir schon Wutgefühle hochkochen zu lassen. Auweia!

Ach und, wo hast du die Blu-ray, die erst im Januar erscheint, gesehen?

30.12.2017 17:40 Uhr - dok
wie wär's stattdessen mit einer kurzversion , etwa 120 minuten ?

30.12.2017 17:57 Uhr - Loredanda Ferreol
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30.12.2017 17:40 Uhr schrieb dok
wie wär's stattdessen mit einer kurzversion , etwa 120 minuten ?


Überspringe dann doch einfach einige Kapitel auf der Blu-ray. Oder ist das ironisch gemeint?

30.12.2017 18:10 Uhr - Martyrs666
6x
DB-Helfer
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@Loredanda Ferrell
Weil der gute Terminator20 wahrscheinlich ein SUPERwichtiger Filmkritiker ist, der alle Filme auf BluRay schon früher als andere bekommt.... ;-)
Entweder das, oder er ist a) ein Raubkopierer (und wundert sich dann über die Qualität) oder b) einfach nur ein armseliger Angeber!
Ich tendiere zu b), denn wer es nötig hat, immer mit seinem ach so tollen Equipment anzugeben, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen!

30.12.2017 18:13 Uhr - Roderich
7x
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30.12.2017 16:27 Uhr schrieb Terminator20
Das Original gehört zu meinen Lieblingsfilmen (aber auch nur im internationalen Kinocut + Off Kommentaren alles andere ist purer Schrott). Aber der Teil hier ist wirklich einfach nur stinklangweilig, die Story ist absolut 08/15, Harrison Ford wusste schon wieso er sich das Drama nur eine Stunde gibt und nicht die vollen 2.5 Stunden. Der Hauptdarsteller eine absolute Fehlbesetzung, furchtbar langweilige Dialoge dazu teilweise Szenen die absolut gekürzt gehören (die Szene wo er durch Gebäude läuft bestimmt 5 Minuten lang, warum???). Und was mich am meisten angekotzt hat, die BluRay hat wieder diesen beschissenen Graustich, weil mans fürs Kino gemastered hat und einen Fick auf perfektes Schwarz gibt, ich kann es nicht mehr sehen. In der Las Vegas Szene merkt man dann richtig, das hier andere Kameras verwendet wurde, weil dort hat man wieder perfektes Schwarz.

Genau den selben Dreck ziehen sie auch bei Marvel Filmen ab, nehmt euch doch mal ein Beispiel an "Lucy" perfekt abgeliefert was Farben + Kontrast + Schwarzwert angeht.

So lang sich das nicht verändert wird das nichts mehr. Wer sich heute noch normales Kinobild gibt der ist eh nicht mehr zu retten, alles unter Dolby Cinema ist ein Verbrechen an den Augen. Aber nun kommen sowieso wieder die 800 € LED TV Experten mit cloudingverseuchten Kisten um die Ecke und wollen mir erzählen wie gut LEDs sind.

Oder die Projektoridioten die noch nie guten Kontrast gesehen haben (ausgenommen Laserprojektoren) lasst es Freunde! Einmal einen gut gemasterten Streifen auf einem OLED gesehen und ihr wisst was ich meine. Blade Runner 2049 gehört da nicht dazu.


Blöd halt, dass der Film nicht für Blu-rays und Terminator20s albernen Angeber-OLED, sondern für's Kino produziert wurde und da der Kontrast bereits beim Ausgangsmaterial genau so ist, wie der Regisseur das wollte. Mag sein, dass das auf der kleinen Glotze nicht gut rüberkommt, aber ist halt so wenn es viel Nebel und Dunkelheit gibt.

Die sonstigen Terminator20-Dummaussagen zu Harrison Ford, der hier nur eine Nebenrolle spielt und dafür sogar ganz schön lange im Film zu sehen ist, lasse ich mal unkommentiert. Sollen sich andere darüber lustig machen.

30.12.2017 18:26 Uhr - elvis the king
3x
30.12.2017 11:03 Uhr schrieb Eisenherz
Schon traurig, dass der Film fast als Flop zu bezeichnen ist. 260 Mio Einspiel bei 150 Mio Produktionskosten + geschätzt 50 Mio Promokosten. Da bleiben knapp 60 Mio Gewinn, der sich dann noch auf die Produzenten und die Kinos verteilen muss. Nach heutigen Maßstäben schrammt das hart am KO vorbei. :(


Da liegst du aber vollkommen falsch, denn zu den 150 MIllionen Produktionskosten kannst Du nochmal um die 100 bis 150 MIllionen Werbekosten dazurechnen. Dazu kommt noch das die Kinobetreiber auch Geld abbekommen, also bleibt da nicht mehr viel über.

30.12.2017 18:41 Uhr - deNiro
4x
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 337
Großer Gott, das ich Loredanda Ferreol nochmal ein "Like" geben muss;)) Wie konnte es soweit kommen?

30.12.2017 19:12 Uhr - Loredanda Ferreol
4x
30.12.2017 18:41 Uhr schrieb deNiro
Großer Gott, das ich Loredanda Ferreol nochmal ein "Like" geben muss;)) Wie konnte es soweit kommen?


Och, deNiro, ich habe das nicht publik gemacht, dir aber auch schon - obwohl du mich anscheinend, wie ich herauslese, als "politischen Feind" abgespeichert hast - einige Likes gegeben. ;-)

30.12.2017 19:32 Uhr - deNiro
5x
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 337
30.12.2017 19:12 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
30.12.2017 18:41 Uhr schrieb deNiro
Großer Gott, das ich Loredanda Ferreol nochmal ein "Like" geben muss;)) Wie konnte es soweit kommen?


Och, deNiro, ich habe das nicht publik gemacht, dir aber auch schon - obwohl du mich anscheinend, wie ich herauslese, als "politischen Feind" abgespeichert hast - einige Likes gegeben. ;-)


Ach du warst das!?;)

30.12.2017 22:55 Uhr - Roughale
2x
Leute geht doch nicht immer auf Troll20 ein...

Ich brauche keine längere Version, ich fand den Film einfach klasse, so wie er im Kino lief. Extra gedrehte Szenen dürfen aber gerne als Bonus dabeiliegen ;)

30.12.2017 23:35 Uhr - jrtripper
30.12.2017 12:58 Uhr schrieb eisjok
@Eisenherz

Film darf durchaus auch als Kunst gesehen werden und sollte sich nicht immer nur am Einspielergebnis messen müssen.
Das Ganze nur unter diesem Aspekt zu betrachten ist jedenfalls nicht mein Verständnis von Film.
Und schau dir doch einfach den ersten BLADE RUNNER an... da sah es zu Anfang auch nicht besser aus... und wie steht er heute da?

eisjok


der film muss als Kunst gesehen werden, sonst wird in einem jahr keiner mehr wissen das es ihn gibt.
das war für mich die schlechteste Fortsetzung des Jahrhunderts.
ja, wie steht der erste denn da?
für mich wie der zweite, überflüssig wie sonst was.
da wäre ein film über das Liebesleben der Kreuzspinne interessanter.

gute Einspielergebnisse, machen noch lange keinen guten film, das sagt nur, dass sich viele leute den angeguckt haben, sonst nix.
dieser hier wird nicht in meine Sammlung eingehen.

31.12.2017 00:58 Uhr - eisjok
3x
@jrtripper

... muss er ja auch gar nicht.
Wenn der Film nicht deinen Geschmack trift, so bleibt dies dir allein natürlich auch vorbehalten.
Ein klares, vor allem sachlich begründetes Argument bleibst Du aber schuldig.
Ist doch immer wieder witzig, wie allein Geschmack als Qualitätskriterium herhalten muss...
Nichts für ungut... aber bitte demnächst vorher bitte immer ersteinmal das Organ zwischen den Ohren bemühen.

eisjok

31.12.2017 07:53 Uhr - dok
1x
30.12.2017 17:57 Uhr schrieb Loredanda Ferreol
30.12.2017 17:40 Uhr schrieb dok
wie wär's stattdessen mit einer kurzversion , etwa 120 minuten ?


Überspringe dann doch einfach einige Kapitel auf der Blu-ray. Oder ist das ironisch gemeint?

keineswegs . jeder film wird gekürzt , bevor er ins kino kommt , und dieser hier wurde zu wenig gekürzt , meiner meinung nach . und das sage ich als ausgeprochener fan von langsamen filmen . hier ist einfach zu wenig fleisch am knochen , zu wenig handlung , zu wenig emotionen , zu wenig drama .

31.12.2017 08:35 Uhr - jrtripper
31.12.2017 00:58 Uhr schrieb eisjok
@jrtripper

... muss er ja auch gar nicht.
Wenn der Film nicht deinen Geschmack trift, so bleibt dies dir allein natürlich auch vorbehalten.
Ein klares, vor allem sachlich begründetes Argument bleibst Du aber schuldig.
Ist doch immer wieder witzig, wie allein Geschmack als Qualitätskriterium herhalten muss...
Nichts für ungut... aber bitte demnächst vorher bitte immer ersteinmal das Organ zwischen den Ohren bemühen.

eisjok

und nun benutze dein teil mal, der persönliche Geschmack ist das einzige Kriterium, was überhaupt zählt, wer was anderes behauptet lügt sich nur in die tasche.

31.12.2017 08:52 Uhr - eisjok
1x
@jrtripper

???

Ich wünsche dir einen guten Übergang und alles Gute für das neue Jahr.

eisjok

31.12.2017 09:26 Uhr - Eisenherz
8x
Ein Termi20-Kommentar zu Silvester. Wenigstens endet das Jahr mit einem Lacher! :)

31.12.2017 09:52 Uhr - jrtripper
31.12.2017 08:52 Uhr schrieb eisjok
@jrtripper

???

Ich wünsche dir einen guten Übergang und alles Gute für das neue Jahr.

eisjok


ebenso

31.12.2017 11:11 Uhr - hardcore1982
2x
User-Level von hardcore1982 2
Erfahrungspunkte von hardcore1982 76
Für mich braucht Blade Runner 2049 keinen extendend cut. Grandioser Film der mich nach dem Kinobesuch weiterhin beschäftigt hat. Szenen haben sich fest eingebrannt und waren visuell sehr beindruckend, das Thema lässt einen noch längere Zeit über die eigene Auffassung von Leben und vor allen Dingen was macht Leben aus nachdenken. Ein Zukünftiger Klassiker, der sich nicht hinter dem Original verstecken braucht und für mich auf einer Stufe mit dem Erstling steht. Leider an der Kasse gefloppt, wird er aber hoffentlich über die Jahre zum Kultfilm wie das Original. Wäre dem Film zu wünschen.

Einen guten Rutsch an alle die sich hier auf der Seite tummeln.

31.12.2017 16:33 Uhr - Ghostfacelooker
9x
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'eigentlich wollte ich mich ja mit Seitenhieben fürs neue Jahr zurückhalten, aber da ja heute noch 2017 ist:
@Terminatort 20..dein aufgeblasener oLed der wahrscheinlich ein QLED sein soll, wobei das Q aller Wahrscheinlichkeit nach, am Ende vom I fehlt, kompensiert augenscheinlich, als intellektuelles Phallussymbol, selbig fehlerhaftes oder gänzlich nicht vorhandenes Erbgut, stimmts?

Hier ein guter Vorsatz von mir für dich in HD: bevor du weiter den Vorzeigeproll mit vermeintlicher Asche in der Tasche gibst, wäre es besser das du dir auch mal den ein oder anderen VHS Kurs oder Bildungsaspekt zu Gemüte führst. Für Leute wie dich die ja aufgrund ihres ultrateuren Bildschirms sozial Inkompetent sind, haben die Jungs und Mädels von den Herstellern auch die Mediathekfunktion einzelner Sender eingebaut, auf der man dann auch mal intellektuelle Beiträge auf Schwarz und Weiß durchleuchten kann, bis sich der Nebel auch bei dir lüften sollte.

Allen anderen einen guten Rutsch- Man liest sich 2018

01.01.2018 07:29 Uhr - spobob13
30.12.2017 11:03 Uhr schrieb Eisenherz
Schon traurig, dass der Film fast als Flop zu bezeichnen ist. 260 Mio Einspiel bei 150 Mio Produktionskosten + geschätzt 50 Mio Promokosten. Da bleiben knapp 60 Mio Gewinn, der sich dann noch auf die Produzenten und die Kinos verteilen muss. Nach heutigen Maßstäben schrammt das hart am KO vorbei. :(


Aufgrund der hohen Leihgebühren der grossen Studios, verdienen die Kinos eher am Verkauf von Popcorn und Getränken. Nach der Kinoauswertung kommt die Heimkino-Vö. die gut und gerne genau so viel Geld in die Kassen der Studios strömen läßt. Danach die Auswertung über Streamingdienste alla Netflix&Co. bis ganz am Ende die Free-TV steht. Zudem weitere Auswertungen über Merchandising via Spielzeug, Fast-Food-Ketten (Kids-Box) oder andere Brand-Name Werbeträger.Alles in allem sicher ein immer noch sehr einträgliches Geschäft für die Studios und deren Investoren. Die Kino-Vö. hat schon Gewinn gebracht und die Produktionskosten locker raus, und mit allen weiteren Auswertungen wird Gewinn gemacht. Von einem Flop oder dem KO würde ich deshalb nicht reden.
Auch wenn man mit dem 100sten X-Men Teil vieleicht mehr Gewinn machen kann, weil ein bestimmtes Mainstram-Puplikum angesprochen wird, wird man nicht das ganze Potential ausschöpfen können, weil die Geschmäcker unterschiedlich sind, und eine bestimmte Zielgruppe sich weder für Hobbits und Superhelden erwärmen kann. Somit ist es besser auch diese Gruppe zu bedienen, auch wenn damit keine keine neuen Rekordeinnahmen erzielt werden können.
Aus Sicht der Majors wäre es sicher schön, wenn alle auf Hirnbratzen-Kino stehen würden. Manche Menschen mögen leider eher ganz einfache Filme, wie solche die auf Arte laufen, oder tausende kleine Filme ohne mega grosses Budget die unglaublich viel Spass machen - siehe das Wild Bunch Studio. Auch solche Filme machen zum Teil gute Gewinne - viel weniger - aber eben immer noch viel besser als Nix.

01.01.2018 17:45 Uhr - der neue1067
1x
User-Level von der neue1067 1
Erfahrungspunkte von der neue1067 7
@ Terminator20

Hauptsache du glaubst es selbst was du hier so schreibst und von dir gibst!?!

Wenn du diese ganzen ach so tollen Geräte wirklich besitzen würdest dann würdest du hier nicht so auf dem Busch klopfen!
Wahrscheinlich wirst du im realen Leben nicht sonderlich wahrgenommen und bekommst auch sonst keine Beachtung. Und darum machst du hier regelmäßig auf dicke Hose weil du denkst das daß jemand glaubt was du hier für Märchen erzählst!?!

Entweder Märchen erzählen oder alles nieder machen und schlecht reden, das ist scheinbar deine Welt!!!

02.01.2018 10:46 Uhr - McClane
1x
SB.com-Autor
User-Level von McClane 7
Erfahrungspunkte von McClane 637
01.01.2018 07:29 Uhr schrieb spobob13
30.12.2017 11:03 Uhr schrieb Eisenherz
Schon traurig, dass der Film fast als Flop zu bezeichnen ist. 260 Mio Einspiel bei 150 Mio Produktionskosten + geschätzt 50 Mio Promokosten. Da bleiben knapp 60 Mio Gewinn, der sich dann noch auf die Produzenten und die Kinos verteilen muss. Nach heutigen Maßstäben schrammt das hart am KO vorbei. :(


Aufgrund der hohen Leihgebühren der grossen Studios, verdienen die Kinos eher am Verkauf von Popcorn und Getränken. Nach der Kinoauswertung kommt die Heimkino-Vö. die gut und gerne genau so viel Geld in die Kassen der Studios strömen läßt. Danach die Auswertung über Streamingdienste alla Netflix&Co. bis ganz am Ende die Free-TV steht. Zudem weitere Auswertungen über Merchandising via Spielzeug, Fast-Food-Ketten (Kids-Box) oder andere Brand-Name Werbeträger.Alles in allem sicher ein immer noch sehr einträgliches Geschäft für die Studios und deren Investoren. Die Kino-Vö. hat schon Gewinn gebracht und die Produktionskosten locker raus, und mit allen weiteren Auswertungen wird Gewinn gemacht. Von einem Flop oder dem KO würde ich deshalb nicht reden.


Natürlich ist das Ding ein Flop. So einträglich wie die Zusatzverdienste der Kinobetreiber sind, für lau zeigen die die Filme nicht. Da gibt es teilweise sehr komplizierte Staffelmieten, bei denen die Abgabe an die Studios pr Woche festgelegt ist, aber im Mittel kann man von ca. 50% des Abspiels ausgehen, die beim Kinobetreiber bleiben. "Blade Runner 2049"-Merchandise ist mir noch nicht untergekommen, die Produktion von Blu-Rays und DVDs kostet Warner auch Geld usw. Sicher wird auch BR 2049 irgendwann mal in die schwarzen Zahlen kommen, aber das vielleicht erst bei der zigten TV-Ausstrahlung.

Die Faustformel lautet: Budget mit dem Faktor 2 bis 3 multiplizieren und man hat den Betrag, den ein Film ungefähr braucht um in die Gewinnzone zu kommen. Auch da gibt es immer wieder Ausnahmen, aber BR 2049 ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit NICHT bei der Kinoauswertung in die Gewinnzone gekommen.

02.01.2018 11:42 Uhr - muffin
1x
Ich möchte den Film so sehen wie er vom Regisseur gedacht war und wenn er 30 Stunden dauert.

02.01.2018 14:19 Uhr - Kusoge Monogatari
Das Problem an McClane's Beitrag ist einfach, auch der klingt mal wieder super professionell und am Ende steckt doch relativ wenig Substanz dahinter, es sei denn, er hat genaue Einblicke in die gesamte Finanzlage rund um den Film (und vermutlich auch weiß wie viel Gehalt die Person bekommen hat, die Ryan Gosling nach Drehschluss die Füße massiert hat).
Wo ich zustimme, im Kino wird Blade Runner 2049 wohl nicht mehr als ein Taschengeld mitgenommen haben. Das ist denke ich ein Fakt. Auf dem Papier sieht die Summe für einen R-Rated Sci-Fi Film gut aus, wäre der Film nicht so teuer gewesen.

Das Problem, wieso ich McClane's Beitrag so stirnrunzelnd entgegen genommen habe, ist einfach dieses analysieren, als ob man den genauen Überblick hat und ganz genau prophezeien kann, wie die Zahlen sich in den nächsten Jahren entwickeln werden. Es waren ja auch die Analysten, die dafür vermutlich auch noch bezahlt werden, die dem Film ein Startwochenende von 55 Millionen Dollar prophezeiht haben und dann natürlich eine peinliche Schlappe hinnehmen musste als man am Startwochenende gerade mal knapp 30 Millionen Dollar am BO eingenommen hat.

Komplett ignoriert wird in dem Beitrag die digitale Distribution. Ich sehe hier schon in kommender Zeit einen riesigen Markt für den Film. Alleine von der Distribution physischer Medien wird das Heimkino heutzutage eh kaum noch den Löwenanteil einnehmen. Insgesamt ist es viel zu schwammig, da nun so eine punktgenaue Analyse abzuliefern.

Was eine Langfassung angeht, ich finde die Kinofassung genau so optimal wie sie ist, würde vielleicht einige Szenen hier und da noch verkürzen (K. auf der Suche nach dem Holzspielzeug wo er gefühlte 5 Minuten auf seinen Zielort zuläuft). Sollte der Film im Heimkino einiges einspielen, würde ich eine Langfassung in einigen Jahren nicht ausschließen, einfach, um die Marke im Gespräch zu halten. Würde ich mir wohl auch ansehen, auch wenn ich einen 4 Stunden Cut eigentlich nicht bräuchte.

02.01.2018 16:32 Uhr - McClane
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Meine Problem mit Kusoge Monogataris Beitrag ist der, dass er von einer himmelschreienden Naivität geprägt ist. Wer sich gerne einmal genau in die Modalitäten des Abrechnungswesens im Kino einlesen, dem empfehle ich das Buch "Blockbuster" von Robert Blanchett aus dem Jahre 2003, in damals aktuelle Abrechnungsmodelle haarklein erklärt werden, an denen sich auch heutzutage nur manches geändert hat. Nach dieser Lektüre kommt man dann vielleicht auch mal von Milchmädchen-Rechnungen weg, dass ein Film, der 200 Millionen Dollar gekostet hat, Gewinn macht, sobald er 200 Millionen und einen Dollar eingespielt hat.

Natürlich habe ich keine Einblicke in die Abrechnungszahlen von Warner, aber ein Blick in die Filmgeschichte und darauf, was bei welchem Einspiel als Flop galt, sollte einen doch davon überzeugen, dass BR 2049 keinen Gewinn gemacht hat. Wenn "The Amazing Spider-Man 2" (Budget von 200-293 Millionen gegen einen Gewinn von 708 Millionen Dollar) schon dazu führte, dass man lieber ein Reboot anstelle eines dritten Teils versuchte, wenn "Batman v Superman" (250 Millionen Budget / 873 Millionen Einspiel) schon durch Nebenkosten so teuer gewesen sein soll, dass er im Kinolauf nicht in die roten Zahlen gekommen sein könnte, wie einige Hollywood-Insider verlauten ließen, dann muss einem der gesunde Menschenverstand sagen, dass BR 2049 ein Misserfolg war (und das meine ich rein finanziell gesprochen). Beide Beispiele sind übrigens auch schon aus dem Streaming-Zeitalter. Auch Streaming-Lizenzen werden jetzt nicht so teuer verkauft werden, dass das TV- und DVD-Geschäft vor Neid erblasst, zumal es ja auch meistens so ist, dass Kinohits meist besser verkauft werden als Filme mit wenig oder keinem Erfolg.

Dass das Einspiel für einen R-Rated-Science-Fiction-Film, der noch dazu ein Quasi-Arthousewerk ist, das wenig massenkompatibel daherkommt, mehr als respektabel ist, kann man ruhig anmerken. Ändert trotzdem nix daran, dass der Film im Angesicht seines riesigen Budgets vermutlich keine schwarzen Zahlen geschrieben hat.

03.01.2018 00:12 Uhr - Kusoge Monogatari
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Ich weiß tatsächlich nicht ob ein Buch aus dem Jahr 2003 die beste Referenz ist, aber ich bestreite ja zum Beispiel gar nicht den kommerziellen Misserfolg von Blade Runner 2049. Man hats dann auch versäumt, das Marketing gut zu platzieren. Ein weiteres Problem wird auch "Es" gewesen sein, der die Leute kurz zuvor in Scharen in die Kinos geführt hat.

So lange genug Leute Freude an dem Film hatten kanns eh jedem egal sein, ob der Verleih hier Verluste eingefahren hat, da es von vornherein unwahrscheinlich war, dass da noch mehrere Sequels kommen werden. Weder Ford, Gosling noch Villeneuve wird der kommerzielle Misserfolg im Kino geschadet haben, da der Film von Kritikern und einem Großteil der Kinogänger mehr als positiv aufgenommen wurde (Warner/Sony werden es verkraften).

Die Gründe, wieso man "The Amazing Spider-Man" abgesägt hat waren aber komplett andere. "Rise of Electro" wurde von den meisten Leute in Stücke gerissen weil es einfach kein guter Spider-Man Film war (und an sich kein besonders berauschender Film). Zudem kam der Druck, dass Spider-Man ins MCU muss und selbstverständlich musste man sich da noch von Garfield trennen, den nicht einmal die Verantwortlichen von Sony berauschend fanden.

Ich will ja nicht stur sein und dir hier partout widersprechen, denn all das sind ja gültige Punkte, aber ich würde Blade Runner 2049 einfach noch nicht komplett tot reden. Aber ist auch komplett egal wie es dann kommt, genau wie Teil 1 wird der Film seine Anhängerschaft gefunden haben und er hat das Zeug dazu, in den nächsten Jahren zu einem Kultfilm zu avancieren. Natürlich wird es so einen nachträglichen Hype wie beim Original sicherlich nicht mehr geben.

03.01.2018 15:45 Uhr - dok
02.01.2018 16:32 Uhr schrieb McClaneÄndert trotzdem nix daran, dass der Film im Angesicht seines riesigen Budgets vermutlich keine schwarzen Zahlen geschrieben hat.

ich werde eh nie verstehen , warum der film 10 mal gekostet hat als sein vorgänger . auf all den digitalen scheiss setzt man doch , weil es angeblich billiger ist ?

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