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Veröffentlicht am von The Undertaker

Blade Runner 2049 bald ungekürzt im Handel

Wegen eines Kurzfilms in den Extras mit FSK 16-Freigabe

Blade Runner 2049 mit Ryan Gosling, Harrison Ford und Jared Leto wurde in den USA mit einem R-Rating freigegeben, bei uns vergab die FSK eine 12er-Einstufung. Laut der Osnabrücker Zeitung erhielt der Film diese aber erst in der zweiten Instanz, da der Verleih der ersten Prüfentscheidung widersprach.

Regisseur Denis Villeneuve schloss einen Extended Cut bereits aus, da er kein Fan von späteren Langfassungen ist und die Kinofassung alle Szenen enthalte, die er im Film haben wollte (wir berichteten). Am 15. Februar 2018 bringt Sony Pictures Home Entertainment Blade Runner 2049 in Deutschland auf den Markt.

Es wird ihn auf DVD, Blu-ray (auch als Steelbook) und Ultra-HD Blu-ray (ebenfalls zusätzlich im Steelbook), sowie Blu-ray 3D geben. Exklusiv bei Amazon.de kommt die Blu-ray zusammen mit einer Nachbildung des Deckart Blasters heraus. Aufgrund des Kurzfilms "2048: Nowhere to Run", welcher von der FSK ab 16 Jahren freigegeben wurde, kommen die Veröffentlichungen mit dieser Kennzeichnung in den Handel.

Inhaltsangabe / Synopsis:

30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films fördert ein neuer Blade Runner, der LAPD Polizeibeamte K (Ryan Gosling), ein lange unter Verschluss gehaltenes Geheimnis zu Tage, welches das Potential hat, die noch vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen in Chaos zu stürzen. Die Entdeckungen von K führen ihn auf die Suche nach Rick Deckard (Harrison Ford), einem seit 30 Jahren verschwundenen, ehemaligen LAPD Blade Runner. (Sony Pictures Deutschland)

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Kommentare

05.01.2018 00:38 Uhr - Knochentrocken
1x
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Hatte mich beim Blick auf Amazon schon gewundert. Hatte der Film dort ja eine FSK 12 auf dem Cover. Ich fragte mich, liegt es an einer Prüfung für den Handel, an einem Bonus in den Extras oder an einem Fehler seitens Amazon. Nun ist die Antwort da.

Ich muss mich wiederholen, aber für mich hätte Blade Runner 2049 eh von Anfang an diese Freigabe ab 16 erhalten.

05.01.2018 00:59 Uhr - Kerry
4x
Könnte bitteschön irgendwer die BD morgen in meinen Briefkasten beamen?
Noch 6 Wochen Wartezeit sind hart.
Für mich einer der faszinierendsten Filme des neuen Jahrtausends und keine einzige Sekunde zu lang.

05.01.2018 07:04 Uhr - hille
1x
Bei uns in der "Filmpassage " in Osnabrück, wurde das Hsusrecht genutzt und die FSK bei Filmstart auf 16 hochgesetzt. Hat überall hier Zustimmung bekommen. Mit Recht.
Leider sind nicht alle 3 Kurzfilme auf der BR . Schade.

05.01.2018 07:53 Uhr - deNiro
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05.01.2018 07:04 Uhr schrieb hille

Leider sind nicht alle 3 Kurzfilme auf der BR . Schade.


Also auf meiner Amazon- Webseite sind alle 3 Kurzfilme enthalten!?

05.01.2018 08:01 Uhr - Darth Avasarala
3x
05.01.2018 07:04 Uhr schrieb hille
Bei uns in der "Filmpassage " in Osnabrück, wurde das Hsusrecht genutzt und die FSK bei Filmstart auf 16 hochgesetzt. Hat überall hier Zustimmung bekommen. Mit Recht.
Leider sind nicht alle 3 Kurzfilme auf der BR . Schade.


Die Entscheidung des Osnabrücker Kinos kann ich in Teilen nachvollziehen.

FÜR diese Entscheidung spricht, dass der Film für manche (!) 12 und 13jährige nicht geeignet ist und in Begleitung der Eltern sogar ab 6 Jahren hätte gesehen werden können.

Das man den Film aber 14 und 15jährigen vorenthalten musste halte ich für übertrieben und das spricht das Kernproblem des deutschen Freigabesystems an.

1. Es ist ein UNDING, dass man 12jährige Kinder und 15jährige Jugendliche als Teil der selben Einstufungsgruppe behandelt. Wenn man bedenkt, dass es entwicklungsbedingte Unterschiede von bis zu zwei Jahren nach unten wie nach oben gibt, bedeutet dies, das geistig 10jährige wie geistig 17jährige behandelt werden!

2. An FSK 14 bzw. Elternrecht für FSK 16 (für 12-15 jährige) führt für mich kein Weg vorbei. Entweder man gibt den Eltern das individuelle Recht, den Entwicklungsstand ihres jugendlichen Sprösslings selbst zu beurteilen oder man richtet sich am DURCHSCHNITTLICHEN Betrachter aus (also FSK 14) anstatt wie bisher am "gefährdungsanfälligsten", wie es die FSK bei 16er-Einstufungen in der Regel tut.

Im Falle von Blade Runner 2049 sind sowohl FSK 12 als auch FSK 16 grundsätzliche Fehlbeurteilungen, aber da keine Alternative dazu existiert, sind solche Fehler vorprogrammiert... Siehe Dark Knight, Ghost in the Shell und so ziemlich jeder PG-13-Gruselfilm! Daher ärgert mich JEDE Einstufung, egal ob nun 12 oder 16. Für 12 ist vieles zu hart was für 14- und 15jährige aber nicht mehr gilt!

Das System ist einfach nicht mehr zeitgemäß, die Freigabestufen stammen aus den 50ern, als man erst mit 21 volljährig wurde und es kein Heimkino oder Privatfernsehen gab, von Internet und Smartphones ganz abgesehen.

Und wenn man die Litanei an Mündigkeitsbereichen ansieht, die man 14jährigen zugesteht, wirkt FSK 16 geradezu lächerlich. Sexuelles Schutzalter, Religionsmündigkeit, Strafmündigkeit, Schießen mit scharfer Munition im Schützenverein... you name it!

Nein FSK 16 ist überholt, zumindest so lange es absolut gilt. Es kann und darf nicht sein, dass ein 14- oder 15-jähriger seine Sexualität in der Realität frei ausleben darf, aber mit seinen Eltern nicht mal in fiktive Werke wie "Es" oder "Deadpool" ins Kino darf, von vielen PG-13-Filmen mal ganz abgesehen!

Hier hat der "Jugendschutz" eine extreme Schieflage, die mich tagtäglich ärgert. Und Blade Runner 2049 ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie reformbedürftig das System ist!

05.01.2018 08:40 Uhr - KKinski
2x
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05.01.2018 08:01 Uhr schrieb Darth Avasarala
05.01.2018 07:04 Uhr schrieb hille
Bei uns in der "Filmpassage " in Osnabrück, wurde das Hsusrecht genutzt und die FSK bei Filmstart auf 16 hochgesetzt. Hat überall hier Zustimmung bekommen. Mit Recht.
Leider sind nicht alle 3 Kurzfilme auf der BR . Schade.


Die Entscheidung des Osnabrücker Kinos kann ich in Teilen nachvollziehen.

FÜR diese Entscheidung spricht, dass der Film für manche (!) 12 und 13jährige nicht geeignet ist und in Begleitung der Eltern sogar ab 6 Jahren hätte gesehen werden können.


Dito der neue Star-Wars. Da wird der Imperator in zwei Teile geschnippelt und fällt schön langsam auseinander, anschließend werden der Leibgarde Köpfe abgehackt, bzw. ein Lichtschwert durch den Kopf "gesteckt". Das sollten 6jährige auch in Begleitung ihrer Eltern nicht sehen können. Es hat meinen 7jährigen Sohn jetzt zwar nicht traumatisiert, aber im Nachhinein wäre ich nicht mit ihm reingegangen.

05.01.2018 09:29 Uhr - Darth Avasarala
1x
05.01.2018 08:40 Uhr schrieb KKinski

Dito der neue Star-Wars. Da wird der Imperator in zwei Teile geschnippelt und fällt schön langsam auseinander, anschließend werden der Leibgarde Köpfe abgehackt, bzw. ein Lichtschwert durch den Kopf "gesteckt". Das sollten 6jährige auch in Begleitung ihrer Eltern nicht sehen können. Es hat meinen 7jährigen Sohn jetzt zwar nicht traumatisiert, aber im Nachhinein wäre ich nicht mit ihm reingegangen.


Zustimmung. Das FSK 12-Filme grundsätzlich in Elternbegleitung ab 6 Jahren gesehen werden können, halte ich für übertrieben. Die Star Wars-Szene ist zwar defig, aber noch lange nicht der Höhepunkt dessen, was im Jahre 2017 in 12er-Filmen zu sehen war. Guardians of the Galaxy 2 und Thor 3 haben für mich den Vogel abgeschossen. Die Art und Weise wie Yondu mit seinem Yaka-Pfeil mal so eben DUTZENDE Meuterer durchlöchert und pfeifend seinen Spaß dabei hat finde ich ehrlich gesagt schlimmer als so manche blutigen Bilder in 16er-Filmen. Ähnliches gilt für Valkyries "Auftritt" in Thor 3.

Kleinen Kindern soetwas zuzumuten ist genauso falsch wie Jugendlich ab 14 noch von der Hälfte aller Filme und Serien auszuschließen.

Was wir brauchen ist eine Fokussierung auf den KINDERSCHUTZ und eine Abwicklung des überzogenen Jugendschutzes. Für mich gibt es da klare Mündigkeitskriterien. Sexuelles Schutzalter, Strafmündigkeit und Religionsmündigkeit sollten an eine mediale Mündigkeit gekoppelt werden, die Kindheit und Jugend klar und eindeutig trennen... Also FSK 14 für (fast) alles!

Für EXTREME Filme kann ich mir eine Rest-FSK 16/18 mit Elternrecht bis 14 vorstellen, wobei das wieder eine wenig wünscheswerten Umkehreffekt hätte, da die KINDER dann bereits wieder genau wüssten, was "sehenswert" ist...An der Stelle kommt man nicht weiter, egal wie man's dreht und wendet.

Aber ansonsten führt kein logischer Weg an FSK 14 vorbei. Filme und Serien schlechter zu stellen als reale moralische und religiös relevante Entscheidungen wie Sex, Kirchenaustritt etc. ist nicht nachvollziebar. Umgekehrt MÜSSEN Kinder aber umfassender geschützt werden als bisher.

Hier frage ich mich, ob man nicht auch Smartphones in der Öffentlichkeit an ein Mindestalter koppeln sollte. Es tut weh, wenn sich 10jährige Mädels im Schulbus Chucky - Die Mörderpuppe reinziehen. Andererseits tut der Film keinem 14-15jährigen weh!

Nein, ich denke 14 ist unterm Strich die richtige Altersgrenze für freie Mediennutzung, eingebunden in ein logisches Korsett aus bereits existierenden Mündigkeitsstufen!

Ein "Medienführerschein", der an allen Schularten verpflichtend zu absolvieren ist, wäre der vielleicht richtige Weg. Information über Filmgeschichte, Spezialeffekte, Gewalt in der menschlichen Kultur bis hin zur Bibel und Shakespeare... Einordnen, Verstehen, Distanzieren lernen, anstatt mit Verboten die Sache noch spannender zu machen. Und dann FSK 14!

05.01.2018 09:44 Uhr - Roughale
3x
Immer diese (leider!) unnützen FSK Diskussionen. Leute, wenn ihr da was ändern wollt, engagiert euch in der Politik, oder werdet erwachsen, damit es euch nicht mehr nervt, wenn ihr nicht reinkommt^^

Auf den Film freue ich mich extrem, obwohl ich befürchte, dass er viel von seiner Wucht im Kino auf dem TV Bildschirm einbüssen könnte, mal sehen...

05.01.2018 10:13 Uhr - Darth Avasarala
4x
05.01.2018 09:44 Uhr schrieb Roughale
Immer diese (leider!) unnützen FSK Diskussionen. Leute, wenn ihr da was ändern wollt, engagiert euch in der Politik, oder werdet erwachsen, damit es euch nicht mehr nervt, wenn ihr nicht reinkommt^^


Das hab ich schon seit 19 Jahren hinter mir :-)

Aber nö, unnütz ist daran gar nichts und ja, ich werde demnächst mit meinen seit gut einem Jahr zusammengestellten Reflexionen und Ideen "in die Politik" gehen bzw. an Politiker und Verantwortliche herantreten. Das hier ist nur ein Testlauf, um Rückmeldungen zu erhalten. 2018 muss das Jahr werden, in dem endlich der gordische Knoten durchschlagen wird. Dutzende Indexfilme und 131er werde jährlich rehabilitiert, neuere Serien und Filme, die längst härter sind als vieles, was auf dem Index gelandet ist... die Zeit, nach A nun auch B zu sagen, ist reif. Endlich konsequent und logisch nicht nur Filmfreigaben sondern Jugendschutz an sich neu zu regeln... alles muss nachhaltig und rechtsstaatlich nachvollziehbar aufeinander abgestimmt und der Gegenwart angepasst werden.

Der Tag, an dem Quentin Tarantino's Star Trek für 15jährige im Kino Tabu ist, während dieselbe Altersgruppe legal poppen kann, darf niemals kommen. Bis dahin muss entweder das Schutzalter rauf oder die FSK-Freigabe runter. Sex und Star Trek müssen mindestens gleichwertig sein. Aber realen Sex liberaler zu behandeln als Star Trek, no way...

Statt Star Trek können Sie hier gerne eine andere SciFi- oder Fantasy-Serie einsetzen, z.B. Amazon's Mittelerde-Serie! Aber niemals kann es gerechtfertigt sein, irgendwas davon jugendschutzrechtlich bedenklicher einzustufen als das derzeit geltende Schutzalter. Darum geht es mir im Kern!

In den Staaten ist das gegeben: das R-Rating mag 17 heißen, wird aber durch das Elternrecht immer nach unten offen liberal ausgelegt. Das Schutzalter ist von Bundestaat zu Bundesstaat verschieden, entweder 16, 17 oder 18. Das passt an sich logisch zusammen, auch wenn 17 oder 18 schon hoch ist für das Schutzalter. Aber 14 wie bei uns, wenn gleichzeitig fast alle wichtigen Filme und Serie ab 16 oder 18 sind? Das ist total verdreht. Und damit kann und will ich mich nicht abfinden...

05.01.2018 10:58 Uhr - Kerry
2x
Ich gehe einmal davon aus, dass Bladerunner 2049 weder für 12jährige noch für 16jährige Kinder geeignet ist.
Nicht wegen der Gewalt, sondern weil die ganz überwiegende Mehrheit den Film schlicht noch nicht verstehen dürfte - und somit die anderen Kinobesucher durch den verursachten Lärmpegel stören.

05.01.2018 11:43 Uhr - xUnimatux
3x
Ich danke dir Darth Avasarala!

Ich bin ein großer Filmfan seitdem ich damals Interstellar im Kino gesehen habe, und seitdem regt mich die FSK einfach nur auf.

Ich bin jetzt vor einigen Tagen 16 geworden und hatte auch vorher keine Probleme, da ich älter aussehe als ich eigentlich bin, aber trotzdem: Ab dem Alter von sagen wir jetzt 14, sollte man schon eine geistige Reife erreicht haben, um zu entscheiden was man verträgt und was nicht. Wieso man mit 15 nicht in einen FSK 16-Film reinkommt, jedoch sich mit 6 damals "Cloud Atlas im Kino angucken durfte, bleibt mir ein Rätsel.

Zu Blade Runner 2049: Einer der besten Filme 2017. Roger Deakins hat ganze Arbeit geleistet, ein wahrer Augenschmaus und die Story war grandios. Vor allem fühlt sich der Film, trotz seiner beachtlichen Laufzeit, gar nicht so lang an.


05.01.2018 11:55 Uhr - TheRealAsh
2x
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Ich finde Darth Avasaralas Ausführungen auch sinnvoll und durchdacht. Ich rege mich über die FSF-Begründungen ja immer so auf, was solchen Freigaben wie hier völlig entgegen läuft. Aber natürlich geht es da ums Geschäft. Und irgendwo soll Film natürlich auch interessant bleiben.

Danke auch an die Rückmeldung von xUnimatux, der ja aus seinem Erfahrungsschatz spricht. Ich habe ja schon geschrieben, dass mich Blade Runner 2049 bei der Erstsichtung extrem enttäuscht hat, bin aber mittlerweile ganz heiß auf die Bluray und hab jetzt schon verstanden, dass ich an den Film mit anderem Maß ran muss. Der Film ist einfach sehr modern und sehr gut. Da finde ich Rückmeldungen wie von dir, einfach super, xUnimatux!


05.01.2018 12:21 Uhr - Knochentrocken
2x
User-Level von Knochentrocken 5
Erfahrungspunkte von Knochentrocken 448
Am besten finde ich ja die Freigaben in England (jetzt scheissegal wie die Briten zensieren).
Wir sollten diese ungefähr übernehmen:

FSK 0 (Dokus und Zeichentrick)
FSK 6 (Zeichentrick und was weiss ich, Schmusefilme)
FSK 12
FSK 15
FSK 18 (und diese Filme, sind dann BITTE aber auch zu 100% UNCUT!!! Undzwar ALLE!)

Und wenn es bei einem erweiterten cut (Extended Cut oder DC) bei einem 18er Titel mehr Gewalt zu sehen gibt, tja dann machen wir daraus halt ein:

FSK 18+



Ich finde es ja auch immer noch bescheuert, dass Deutschland das EINZIGSTE Land ist, dass bei Videospielen noch die USK Freigabe vermarktet/vergibt.
Sogar England hat (ich weiss garnicht mehr wann) die PEGI übernommen.
Nur Deutschland ist das einzigste Land in der EU das dieses Freigabegremium NICHT als Urfrei-/vergabe erteilt... Blödsinn.


05.01.2018 13:02 Uhr - OUATIA
05.01.2018 07:04 Uhr schrieb hille
Bei uns in der "Filmpassage " in Osnabrück, wurde das Hsusrecht genutzt und die FSK bei Filmstart auf 16 hochgesetzt. Hat überall hier Zustimmung bekommen. Mit Recht.
Leider sind nicht alle 3 Kurzfilme auf der BR . Schade.

Komme ebenfalls aus Osnabrück und das gleiche haben die doch damals auch mit Ted 2 gemacht, oder ?
Bin jetzt auch 16 und liebe das Original. Hab den Film leider verpasst :(

05.01.2018 13:04 Uhr - OUATIA
1x
05.01.2018 12:21 Uhr schrieb Weltraumgott
Am besten finde ich ja die Freigaben in England (jetzt scheissegal wie die Briten zensieren).
Wir sollten diese ungefähr übernehmen:

FSK 0 (Dokus und Zeichentrick)
FSK 6 (Zeichentrick und was weiss ich, Schmusefilme)
FSK 12
FSK 15
FSK 18 (und diese Filme, sind dann BITTE aber auch zu 100% UNCUT!!! Undzwar ALLE!)

Und wenn es bei einem erweiterten cut (Extended Cut oder DC) bei einem 18er Titel mehr Gewalt zu sehen gibt, tja dann machen wir daraus halt ein:

FSK 18+



Ich finde es ja auch immer noch bescheuert, dass Deutschland das EINZIGSTE Land ist, dass bei Videospielen noch die USK Freigabe vermarktet/vergibt.
Sogar England hat (ich weiss garnicht mehr wann) die PEGI übernommen.
Nur Deutschland ist das einzigste Land in der EU das dieses Freigabegremium NICHT als Urfrei-/vergabe erteilt... Blödsinn.


Ja, FSK 15 wäre deutlich passender als 16. Dann würde auch endlich das Genölle von wegen "wir brauchen FSK 14" endlich aufhören ^^

05.01.2018 13:06 Uhr - Darth Avasarala
3x
05.01.2018 10:58 Uhr schrieb Kerry
Ich gehe einmal davon aus, dass Bladerunner 2049 weder für 12jährige noch für 16jährige Kinder geeignet ist.
Nicht wegen der Gewalt, sondern weil die ganz überwiegende Mehrheit den Film schlicht noch nicht verstehen dürfte - und somit die anderen Kinobesucher durch den verursachten Lärmpegel stören.


Dazu hat Unimatux bereits ein beeindruckendes Feedback abgegeben. Ja, es gibt 16jährige, die tatsächlich auch intelligente Filme verstehen, aber natürlich alle. Und die werden sich den Streifen dann auch nicht ansehen. Es geht um die ENTSCHEIDUNGSKOMPETENZ und nicht jeder 14-16jährige wird ohne Hirn geboren :-)

Und das mit dem Lärmpegel hätte sich erübrigt, wenn es wenigstens ein Elternrecht gäbe wie beim R-Rating in den Staaten.

05.01.2018 13:08 Uhr - OUATIA
1x
05.01.2018 09:29 Uhr schrieb Darth Avasarala
05.01.2018 08:40 Uhr schrieb KKinski

Dito der neue Star-Wars. Da wird der Imperator in zwei Teile geschnippelt und fällt schön langsam auseinander, anschließend werden der Leibgarde Köpfe abgehackt, bzw. ein Lichtschwert durch den Kopf "gesteckt". Das sollten 6jährige auch in Begleitung ihrer Eltern nicht sehen können. Es hat meinen 7jährigen Sohn jetzt zwar nicht traumatisiert, aber im Nachhinein wäre ich nicht mit ihm reingegangen.


Zustimmung. Das FSK 12-Filme grundsätzlich in Elternbegleitung ab 6 Jahren gesehen werden können, halte ich für übertrieben. Die Star Wars-Szene ist zwar defig, aber noch lange nicht der Höhepunkt dessen, was im Jahre 2017 in 12er-Filmen zu sehen war. Guardians of the Galaxy 2 und Thor 3 haben für mich den Vogel abgeschossen. Die Art und Weise wie Yondu mit seinem Yaka-Pfeil mal so eben DUTZENDE Meuterer durchlöchert und pfeifend seinen Spaß dabei hat finde ich ehrlich gesagt schlimmer als so manche blutigen Bilder in 16er-Filmen. Ähnliches gilt für Valkyries "Auftritt" in Thor 3.

Kleinen Kindern soetwas zuzumuten ist genauso falsch wie Jugendlich ab 14 noch von der Hälfte aller Filme und Serien auszuschließen.

Was wir brauchen ist eine Fokussierung auf den KINDERSCHUTZ und eine Abwicklung des überzogenen Jugendschutzes. Für mich gibt es da klare Mündigkeitskriterien. Sexuelles Schutzalter, Strafmündigkeit und Religionsmündigkeit sollten an eine mediale Mündigkeit gekoppelt werden, die Kindheit und Jugend klar und eindeutig trennen... Also FSK 14 für (fast) alles!

Für EXTREME Filme kann ich mir eine Rest-FSK 16/18 mit Elternrecht bis 14 vorstellen, wobei das wieder eine wenig wünscheswerten Umkehreffekt hätte, da die KINDER dann bereits wieder genau wüssten, was "sehenswert" ist...An der Stelle kommt man nicht weiter, egal wie man's dreht und wendet.

Aber ansonsten führt kein logischer Weg an FSK 14 vorbei. Filme und Serien schlechter zu stellen als reale moralische und religiös relevante Entscheidungen wie Sex, Kirchenaustritt etc. ist nicht nachvollziebar. Umgekehrt MÜSSEN Kinder aber umfassender geschützt werden als bisher.

Hier frage ich mich, ob man nicht auch Smartphones in der Öffentlichkeit an ein Mindestalter koppeln sollte. Es tut weh, wenn sich 10jährige Mädels im Schulbus Chucky - Die Mörderpuppe reinziehen. Andererseits tut der Film keinem 14-15jährigen weh!

Nein, ich denke 14 ist unterm Strich die richtige Altersgrenze für freie Mediennutzung, eingebunden in ein logisches Korsett aus bereits existierenden Mündigkeitsstufen!

Ein "Medienführerschein", der an allen Schularten verpflichtend zu absolvieren ist, wäre der vielleicht richtige Weg. Information über Filmgeschichte, Spezialeffekte, Gewalt in der menschlichen Kultur bis hin zur Bibel und Shakespeare... Einordnen, Verstehen, Distanzieren lernen, anstatt mit Verboten die Sache noch spannender zu machen. Und dann FSK 14!

Kannst du (oder wer auch immer) mal erklären was eigentlich alle am PG für FSK 12 Filme sso schlimm finden ? Ich meine ja weil Eltern sowieso am Ende entscheiden dürfen was sie ihren Kindern zeigen und nur weil das jetzt eine öffendliche Veranstaltung ist, soll das abgeschafft werden ?

05.01.2018 13:11 Uhr - Terminator20
Schön das hier in den Kommentaren schon wieder fleißig gespoilert wird (zu Star Wars 8) wirklich top Leistung.

Der Film ist locker eine FSK 12 so stinklangweilig wie der ist und die "Gewaltszenen" sind ja wohl ein schlechter Witz, da läuft ja Mittags auf RTL 2 mehr Gewalt als bei diesem Film.

05.01.2018 13:11 Uhr - OUATIA
05.01.2018 13:06 Uhr schrieb Darth Avasarala
05.01.2018 10:58 Uhr schrieb Kerry
Ich gehe einmal davon aus, dass Bladerunner 2049 weder für 12jährige noch für 16jährige Kinder geeignet ist.
Nicht wegen der Gewalt, sondern weil die ganz überwiegende Mehrheit den Film schlicht noch nicht verstehen dürfte - und somit die anderen Kinobesucher durch den verursachten Lärmpegel stören.


Dazu hat Unimatux bereits ein beeindruckendes Feedback abgegeben. Ja, es gibt 16jährige, die tatsächlich auch intelligente Filme verstehen, aber natürlich alle. Und die werden sich den Streifen dann auch nicht ansehen. Es geht um die ENTSCHEIDUNGSKOMPETENZ und nicht jeder 14-16jährige wird ohne Hirn geboren :-)

Und das mit dem Lärmpegel hätte sich erübrigt, wenn es wenigstens ein Elternrecht gäbe wie beim R-Rating in den Staaten.

Mein Lieblingsfilm ist z.B Es war einmal in Amerika. Den sah ich schon mit 14 und habe ihn komplett verstanden, wo ich mir auch gut vorstellen kann, dass es viele Erwachsene gibt die zu dämlich dafür sind (deshalb wurde er ja auch in den USA chronologisch geschnitten und stark gekürzt). Oder schau dir mal Inception an..

05.01.2018 13:18 Uhr - Darth Avasarala
2x
05.01.2018 13:04 Uhr schrieb OUATIA

Ja, FSK 15 wäre deutlich passender als 16. Dann würde auch endlich das Genölle von wegen "wir brauchen FSK 14" endlich aufhören ^^


Nö, würde es nicht. Denn zum einen bestünde dann immer noch FSK 18 weiter, zum anderen ist FSK 15 auch nur Augenwischerei.
Als HÖCHSTE Altersfreigabe ja, aber nur 16 auf 15 zu senken und den Index abzuschaffen, reicht nicht, solange Schutzalter, Religionsmündigkeit und Strafmündigkeit bei 14 liegen. Das muss aus einem Guss sein und zusammenpassen.

Meinetwegen kann man gerne alles davon ab 15 festlegen (wem 14 zu früh ist, was ich mehr als verstehen kann) oder meinetwegen sogar 16.

Wer schon UK zitiert: da ist das Schutzalter 16, in Irland sogar 17.

Aber ich sag's noch einmal: wer über die sexuelle Verwendung seines Körpers, auch jenseits aller traditionellen Moralvorstellungen, selbst entscheiden darf, muss auch in der Lage sein, zu entscheiden, welchen Film er ansehen möchte. Wer zudem noch über die Annahme oder Ablehnung jener religiösen Moralvorstellungen entscheiden darf (Religionsmündigkeit), der kann nicht daran gehindert werden, mögliche Verstöße dagegen in medialer Form zu konsumieren.

Die allermeisten Kriterien des Jugendschutzes waren ursprünglich religiös geprägt... deshalb die jahrzehnte lange Ablehnung von Zombiefilmen und anderem Horror. Auch wenn man sich alle Mühe gibt, die Kriterien heute mit "Entwicklungspsychologie" zu verbrämen und dabei auch noch auf das Konstrukt des maximalen Schutzes für besonders empfindliche, gefährdete Jugendliche ausweichen muss (da sonst die Altersfreigaben aufgrund neuere wissenschaftlicher Erkenntnisse um 1-2 Jahre abgesenkt werden müssten)... im Kern ist der deutsche Jugendschutz ein Tugendschutz!

Religionsfreiheit, sexuelle Mündigkeit und Strafmündigkeit gehören zusammen und müssen auch mit der medialen Mündigkeit vereinbar sein und logisch aufeinander aufbauen. Und das ist derzeit nicht der Fall.

05.01.2018 13:26 Uhr - Darth Avasarala
3x
05.01.2018 13:08 Uhr schrieb OUATIA

Kannst du (oder wer auch immer) mal erklären was eigentlich alle am PG für FSK 12 Filme sso schlimm finden ? Ich meine ja weil Eltern sowieso am Ende entscheiden dürfen was sie ihren Kindern zeigen und nur weil das jetzt eine öffendliche Veranstaltung ist, soll das abgeschafft werden ?


Schlimm finde ich daran nur, dass dies bei FSK 12 mit einer Sechsjahresspanne (!) gilt, bei FSK 16 aber gar nicht! Es gibt genug Filme, die sehr hart an der Grenze zwischen FSK 12 und 16 liegen... man nehme nur die Dark Knight Trilogie. Batman Begins und The Dark Knight Rises waren ab 12, also in Elternbegleitung quasi ab 6... The Dark Knight war ab 16, durfte also nicht mal mit 15 in Elternbegleitung gesehen werden...Alle drei Filme waren übrigens PG-13 in den Staaten und ab 12 in UK...

Und solange es solch einen Irrsinn gibt, bin ich gegen DIESES PG bei FSK 12.

Entweder ein umfassendes Elternrecht für alle Freigaben oder gar keines! Die jetztige Situation verursacht Kopfschmerzen...

05.01.2018 13:42 Uhr - Darth Avasarala
1x
05.01.2018 12:21 Uhr schrieb Weltraumgott
Am besten finde ich ja die Freigaben in England (jetzt scheissegal wie die Briten zensieren).
Wir sollten diese ungefähr übernehmen:

FSK 0 (Dokus und Zeichentrick)
FSK 6 (Zeichentrick und was weiss ich, Schmusefilme)
FSK 12
FSK 15
FSK 18 (und diese Filme, sind dann BITTE aber auch zu 100% UNCUT!!! Undzwar ALLE!)

Und wenn es bei einem erweiterten cut (Extended Cut oder DC) bei einem 18er Titel mehr Gewalt zu sehen gibt, tja dann machen wir daraus halt ein:

FSK 18+


FSK 18 halte ich für überholt, nicht nur weil die anderen relevanten Mündigkeitsbereiche deutlich darunter liegen. Es kann mir auch niemand erklären, WIE MAN ÜBERHAUPT einen 16- oder 17-jährigen daran hindern soll, etwas zu sehen, wenn er es sehen will.

Klar müssen die Eltern ihrer Verantwortung bei KINDERN gerecht werden, aber von Eltern zu erwarten, die Smarthphones und Browser-Verlaufslisten ihrer 16jährigen Sprösslinge zu kontrollieren, ist ja sowas von weltfremd. Das kann man bis 14 machen, bei empfindlichen Kindern vielleicht bis 15, aber dann greift einfach mal die Privatsphäre...

Österreich, die Niederlande oder Schweden haben daraus längst die richtigen Lehren gezogen... dort sind alle Filme ab 16 bzw 15 frei...

Meiner Meinung nach bräuchten wir:

FSK 0 - 6 - 10 - 14
oder
FSK 0 - 5 - 10 - 15

Letzteres aber nur, wenn Schutzalter, Religionsmündigkeit und Strafmündigkeit auch auf 15 angehoben werden.

Mit 0 - 6 - 12 - 16 könnte ich auch leben, wenn das Elternrecht bei FSK 16 gilt.

FSK 18, Index und §131 sind weltfremd und durch den Umkehreffekt selbst kindergefährdend. Kostenlose Empfehlungslisten für neugierige Kinder zu schaffen kann nicht Aufgabe des Jugendschutzes sein!

05.01.2018 14:10 Uhr - Darth Avasarala
Kann sein, dass ich bei der Koppelung von Schutzalter etc. und Jugendmedienschutz zu systemisch denke, aber das ist wirklich ein Punkt, der mich auch emotional sehr bewegt.

Wie kann es sein, dass 14- und 15-jährige sämtliche Dinge in Sachen Sex ausprobieren dürfen, und solange kein Entgelt fließt und keine Kamera mitläuft, das auch alles total legal ist... und all das am Ende als weniger jugendgefährdend eingestuft wird als z.B. die Serien Arrow oder Gotham anzuschauen? Oder Star Trek Discovery (wenn's ne 16 wird, was sehr wahrscheinlich ist)...
Fast alle Genre-Serien sind ab 16 (oder 18) und all das wird jugendschutzrechtlich höher bewertet als reale sexuelle Handlungen, die zweifelsohne zum Teil in Formen stattfinden, die man sich vor 50 Jahren als Erwachsener hätte nicht vorstellen können!

Ganz ehrlich, da fühle ich mich als Genre-Fan schon ziemlich veralbert und in ne moralisch unbequeme Ecke gedrängt. Und das belastet mich auch sehr.

Deshalb muss meiner Meinung nach das Schutzalter identisch mit der höchsten Altersfreigabe für Filme und Serien sein, ob nun 14, 15 oder 16.


05.01.2018 14:22 Uhr - hille
05.01.2018 13:02 Uhr schrieb OUATIA
05.01.2018 07:04 Uhr schrieb hille
Bei uns in der "Filmpassage " in Osnabrück, wurde das Hsusrecht genutzt und die FSK bei Filmstart auf 16 hochgesetzt. Hat überall hier Zustimmung bekommen. Mit Recht.
Leider sind nicht alle 3 Kurzfilme auf der BR . Schade.

Komme ebenfalls aus Osnabrück und das gleiche haben die doch damals auch mit Ted 2 gemacht, oder ?
Bin jetzt auch 16 und liebe das Original. Hab den Film leider verpasst :(


Genau. Bei TED 2 auch. Völlig gerechtfertigt.

05.01.2018 15:29 Uhr - fidezi
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05.01.2018 14:10 Uhr schrieb Darth Avasarala
Kann sein, dass ich bei der Koppelung von Schutzalter etc. und Jugendmedienschutz zu systemisch denke, aber das ist wirklich ein Punkt, der mich auch emotional sehr bewegt.

Wie kann es sein, dass 14- und 15-jährige sämtliche Dinge in Sachen Sex ausprobieren dürfen, und solange kein Entgelt fließt und keine Kamera mitläuft, das auch alles total legal ist... und all das am Ende als weniger jugendgefährdend eingestuft wird als z.B. die Serien Arrow oder Gotham anzuschauen? Oder Star Trek Discovery (wenn's ne 16 wird, was sehr wahrscheinlich ist)...
Fast alle Genre-Serien sind ab 16 (oder 18) und all das wird jugendschutzrechtlich höher bewertet als reale sexuelle Handlungen, die zweifelsohne zum Teil in Formen stattfinden, die man sich vor 50 Jahren als Erwachsener hätte nicht vorstellen können!

Ganz ehrlich, da fühle ich mich als Genre-Fan schon ziemlich veralbert und in ne moralisch unbequeme Ecke gedrängt. Und das belastet mich auch sehr.

Deshalb muss meiner Meinung nach das Schutzalter identisch mit der höchsten Altersfreigabe für Filme und Serien sein, ob nun 14, 15 oder 16.



Die deutsche Jugendschutzgesetzgebung kann man, mit gutem Recht, sowohl in ihrer Gesamtkonzeption als auch in jeder auf sie zurückgehende Einzelentscheidung kritisieren.
Dein Vergleich erscheint mir jedoch zumindest schwierig.

Aus meiner Sicht bestehen schon erhebliche Unterschiede zwischen den geschilderten Situationen.
Ein Verbot von einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen Jugendlichen ab 14 Jahren würde sich ja zwangsläufig an die Jugendlichen selbst richten z.B. im Rahmen eines Strafgesetzes.
Ein solches Gesetz würde unmittelbar in den Kernbereich der persönlichen Lebensführung des Jugendlichen eingreifen.
Es währe von Verfassungswegen daher einem besonders hohen Rechtfertigungsdruck unterworfen.
Ob ein solches Gesetz diesen Anforderungen genügen könnte erscheint mir zumindest zweifelhaft; Stichwort Sexuelles Selbstbestimmungsrecht, Fragmentarischer Character des Strafrechtes und nicht zuallerletzt der allgemeine Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.

Die Regelungen des JuSchG richten sich dagegen, im Bezug auf das Verbot der Abgabe von Medien entgegen der entsprechend Einstufungen, an die Händler, Programmanbieter und Vertreiber; nicht an den Jugendlichen selbst.
Kein Jugendlicher macht sich strafbar wenn er Filme entgegen der entsprechenden Alterseinstufung sieht.
Noch dazu geht es bei der Alterseinstufung ja auch nicht nur um sexuelle Inhalte sondern um den Gesamt Character des betreffenden Filmes. So können, zumindest aus meiner Sicht, Gewaltdarstellungen oder auch bestimmte Botschaften bzw. Wertungen von Filmen für die Entwicklung bestimmter Jugendlicher, durchaus Problematischer sein als eine reale sexuelle Beziehung des Jugendlichen mit Gleichaltrigen.

Generell sollte man Vorsichtig sein Altersgrenzen aus anderen Rechtsgebieten z.B dem Bürgerlichen Recht ( Beschränkte Geschäftsfähigkeit mit 7 Jahren, gemäß § 106 BGB/ bzw. den differenzierten Regeln zur Deliktsfähigkeit gemäß § 828 BGB) oder gar den Regeln zur Schuldunfähigkeit des Kindes im Strafrecht ( § 19 StGB).
Diese Altersgrenzen sind an die Eigenheiten des jeweiligen Rechtsgebietes angepasst und können nicht ohne weiteres direkt auf das Gebiet des Jugendschutzes übertragen werden.

05.01.2018 16:20 Uhr - xUnimatux
3x
Lustig, wie aus einem simplem Bericht über die Blade Runner 2049 Blu-Ray ein harter FSK-Rant wurde. Ist aber feierlich :D

Finde dieses eigenständige Hochsetzen von Altersfreigaben in Kinos sehr kontraproduktiv. Man schützt die Leute vor Inhalten die gar nicht schädlich sind und büßt einiges an Geld ein. ^^ Ted 2 habe ich damals mit 13 gesehen. War dummer, überzogener Spaß, und das war es für jeden meiner gleichaltrigen Kollegen auch. Finde in diesen Punkten die FSK doch etwas besser als die MPAA. Es ist echt ein Jammer wenn ein Film wie "Stand by me" ein R-Rating bekommt weil ein paar mal "fuck" gesagt wird. Das finde ich wirklich ziemlich erbärmlich.
Bei Blade Runner 2049 ist die Freigabe auch verständlich. Ich fand eine Szene vielleicht etwas ekelhaft (Geburt des Replikanten), aber die Gewalt an sich war eher dezent inszeniert und ist eigentlich für 12-jährige verkraftbar, ob es jeder versteht ist die andere Frage.

Anders ist es verwunderlich wenn ein Film wie das Ghost in the Shell-Remake hierzulande ab 16 ist. Naja, ich hoffe, dass sich schleunigst etwas an diesem System ändert. Ich war letztes Jahr 55 mal im Kino, habe mich jedes mal normal verhalten und bin minderjährig. Ja, das ist möglich! ^^

05.01.2018 16:22 Uhr - ???
3x
User-Level von ??? 2
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...Ana de Armas ist mit riiiiiiiiiiiesen Abstand das Schärfste, was ich 2017 auf der großen Leinwand bestaunen konnte. Allein ihretwegen lohnt sich schon das Anschauen dieses Films. :) :) Alles andere im Film wird nebensächlich, wenn sie erscheint. :).....ich möchte in einer Welt leben, in der man Jois kaufen kann. :D :D

Mal abgesehen davon - toller Film & mit das Beste, was 2017 im Kino lief! (Kann das Original natürlich nicht toppen!!!) :)

05.01.2018 16:40 Uhr - OUATIA
2x
05.01.2018 16:20 Uhr schrieb xUnimatux
Lustig, wie aus einem simplem Bericht über die Blade Runner 2049 Blu-Ray ein harter FSK-Rant wurde. Ist aber feierlich :D

Finde dieses eigenständige Hochsetzen von Altersfreigaben in Kinos sehr kontraproduktiv. Man schützt die Leute vor Inhalten die gar nicht schädlich sind und büßt einiges an Geld ein. ^^ Ted 2 habe ich damals mit 13 gesehen. War dummer, überzogener Spaß, und das war es für jeden meiner gleichaltrigen Kollegen auch. Finde in diesen Punkten die FSK doch etwas besser als die MPAA. Es ist echt ein Jammer wenn ein Film wie "Stand by me" ein R-Rating bekommt weil ein paar mal "fuck" gesagt wird. Das finde ich wirklich ziemlich erbärmlich.
Bei Blade Runner 2049 ist die Freigabe auch verständlich. Ich fand eine Szene vielleicht etwas ekelhaft (Geburt des Replikanten), aber die Gewalt an sich war eher dezent inszeniert und ist eigentlich für 12-jährige verkraftbar, ob es jeder versteht ist die andere Frage.

Anders ist es verwunderlich wenn ein Film wie das Ghost in the Shell-Remake hierzulande ab 16 ist. Naja, ich hoffe, dass sich schleunigst etwas an diesem System ändert. Ich war letztes Jahr 55 mal im Kino, habe mich jedes mal normal verhalten und bin minderjährig. Ja, das ist möglich! ^^

Komplett deiner Meinung. Ich frage mich auch was in den Köpfen einiger User vorgeht, dass man findet, dass Filme wie Ted 2 nicht für 12 Jährige geeignet sei, nur wegen versauten Sprüchen. Und ja, dass Stand by me R-ratet war habe ich auch vor kurzen gesehen. Die MPAA hat wirklich einen absoluten Knall.. Über solche Holköpfe kann man sich aufregen und nicht über die FSK !

05.01.2018 18:27 Uhr - Freeman
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05.01.2018 12:21 Uhr schrieb Weltraumgott
Ich finde es ja auch immer noch bescheuert, dass Deutschland das EINZIGSTE Land ist, dass bei Videospielen noch die USK Freigabe vermarktet/vergibt.
Sogar England hat (ich weiss garnicht mehr wann) die PEGI übernommen.
Nur Deutschland ist das einzigste Land in der EU das dieses Freigabegremium NICHT als Urfrei-/vergabe erteilt... Blödsinn.



😩
👆http://www.einzigste.info👆

05.01.2018 18:36 Uhr - Darth Avasarala
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05.01.2018 15:29 Uhr schrieb fidezi

Die deutsche Jugendschutzgesetzgebung kann man, mit gutem Recht, sowohl in ihrer Gesamtkonzeption als auch in jeder auf sie zurückgehende Einzelentscheidung kritisieren.
Dein Vergleich erscheint mir jedoch zumindest schwierig.

Aus meiner Sicht bestehen schon erhebliche Unterschiede zwischen den geschilderten Situationen.
Ein Verbot von einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen Jugendlichen ab 14 Jahren würde sich ja zwangsläufig an die Jugendlichen selbst richten z.B. im Rahmen eines Strafgesetzes.
Ein solches Gesetz würde unmittelbar in den Kernbereich der persönlichen Lebensführung des Jugendlichen eingreifen.
Es währe von Verfassungswegen daher einem besonders hohen Rechtfertigungsdruck unterworfen.
Ob ein solches Gesetz diesen Anforderungen genügen könnte erscheint mir zumindest zweifelhaft; Stichwort Sexuelles Selbstbestimmungsrecht, Fragmentarischer Character des Strafrechtes und nicht zuallerletzt der allgemeine Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.

Die Regelungen des JuSchG richten sich dagegen, im Bezug auf das Verbot der Abgabe von Medien entgegen der entsprechend Einstufungen, an die Händler, Programmanbieter und Vertreiber; nicht an den Jugendlichen selbst.
Kein Jugendlicher macht sich strafbar wenn er Filme entgegen der entsprechenden Alterseinstufung sieht.
Noch dazu geht es bei der Alterseinstufung ja auch nicht nur um sexuelle Inhalte sondern um den Gesamt Character des betreffenden Filmes. So können, zumindest aus meiner Sicht, Gewaltdarstellungen oder auch bestimmte Botschaften bzw. Wertungen von Filmen für die Entwicklung bestimmter Jugendlicher, durchaus Problematischer sein als eine reale sexuelle Beziehung des Jugendlichen mit Gleichaltrigen.

Generell sollte man Vorsichtig sein Altersgrenzen aus anderen Rechtsgebieten z.B dem Bürgerlichen Recht ( Beschränkte Geschäftsfähigkeit mit 7 Jahren, gemäß § 106 BGB/ bzw. den differenzierten Regeln zur Deliktsfähigkeit gemäß § 828 BGB) oder gar den Regeln zur Schuldunfähigkeit des Kindes im Strafrecht ( § 19 StGB).
Diese Altersgrenzen sind an die Eigenheiten des jeweiligen Rechtsgebietes angepasst und können nicht ohne weiteres direkt auf das Gebiet des Jugendschutzes übertragen werden.


Wow, ich sehe, da hat jemand offenbar ein Jura-Studium und definitiv mehr Ahnung als ich :-)

Aber das ist genau das Problem. Diese Bestimmungen sind viel zu kompliziert und mit einander nicht vereinbar. Mir ging es auch nie um sexuelle Filminhalte alleine sondern um die Gesamtbefähigung, sich für einen bestimmten Film zu entscheiden. Das schließt natürlich auch Gewaltdarstellungen etc. mit ein.

Ich persönlich bin - Ihrem juristischen Fachwissen zum Trotz - der Meinung, dass es auf jedenfall eine sehr viel schwerwiegender Entscheidung sein kann, Sexualität auszuleben als eine fiktive Geschichte zu konsumieren. Die Risiken sind in keinem Fall vergleichbar. Schwangerschaft, HIV, emotionale Überforderung... was sind dagegen ein paar Alpträume wegen Zombies???

Ich denke, dass die "Gefährdung" durch Spielfilme und Serie überschaubar ist und in diesem Land deutlich überbewertet ist. Es geht hier eigentlich im Kern um Tugendschutz. Nur deshalb wehrt sich die "alte Garde" gegen jene unumgängliche Liberalisierung, zunehmend ohne Erfolg.

Natürlich müssen kleine Kinder geschützt werden, aber im Prinzip geht es nur um die Gewöhnung. Man kann sich mit 13 oder 17 an blutige Bilder gewöhnen. Der Erstkontakt bereitet halt zunächst Probleme, auch mit 17, 19 oder 21. Aber genau mit dieser Gewöhnung hatte der deutsche Gesetzgeber Jahrzehntelang auch bei Erwachsenen ein Problem, deshalb §131...

In einem Punkt muss ich Ihnen Recht geben und mir selbst zugestehen, dass ich mit meinem Vergleich Unrecht hatte. Da der Jugendschutz anders als beim Schutzalter ja keine strafrechtlichen Konsequenzen für die Zielgruppe mit sich bringt und außerdem auf die Öffentlichkeit bezogen bleibt, ist da schon ein Unterschied.

Vielen Dank für Ihnen qualifizierten Beitrag. Ohne jede Ironie.

05.01.2018 18:47 Uhr - Darth Avasarala
05.01.2018 16:40 Uhr schrieb OUATIA

Komplett deiner Meinung. Ich frage mich auch was in den Köpfen einiger User vorgeht, dass man findet, dass Filme wie Ted 2 nicht für 12 Jährige geeignet sei, nur wegen versauten Sprüchen. Und ja, dass Stand by me R-ratet war habe ich auch vor kurzen gesehen. Die MPAA hat wirklich einen absoluten Knall.. Über solche Holköpfe kann man sich aufregen und nicht über die FSK !


In Bezug auf versaute Sprüche ("profanity") geb ich euch recht. Das sollte wirklich kein Kriterium für eine Altersfreigabe sein. Und wisst ihr, was das Absurde ist? Genau wegen dieses Regel wird in einem Film, der auf ein R-Rating hinproduziert wird, erst recht hunderte Mal "f*ck" gesagt! Und das kommt dann viel unnatürlicher rüber als würde man fünfmal an der passenden Stelle einfach erlauben! Und da die Filme eh von Kindern geguckt werden, hören sie dann halt hundertmal "f*ck" statt nur fünfmal... vollkommen abstrus.

Dennoch bleibt meine Kritik an der FSK bestehen. Nicht an ihrer Arbeit, aber an ihren Arbeitsgrundlagen! Die armen Prüfer können ja auch nichts dafür, wenn sie sich zwischen 12 und 16 entscheiden müssen, wenn eigentlich 14 in den meisten Fällen die richtige Entscheidung wäre, mal ganz unabhängig von meiner Grundsatzdiskussion.
14 trifft es in sämtlichen umstrittenen Fällen. Sowohl härtere 12er als auch normale 16er könnten dann ab 14 freigegeben werden und alle wären glücklich. Sämtlicher Ärger entsteht nur, weil diese 14 fehlt und somit Kinder mit fast schon angehenden Erwachsenen in einen Topf geworfen werden, obwohl zwischen Jahrgangsstufe 6 und 10 nunmal Lichtjahre liegen! Und dann ist jede Einscheidung die falsche! 12 ist zu gechilled und 16 einfach zu streng... Und das ärgert mich jedes Mal wenn ich auf diese Riesenflatschen auf den Covern blicke... ich sehne mich nach ner rosaroten 14, die mich vom Cover anlächelt... um endlich Frieden zu bringen :-)

05.01.2018 23:03 Uhr - Pretender76
Soweit ich mich erinnern kann, gab es in meiner Jugend zu DDR Zeiten folgende Freigaben
P 6/14/16/18. Fehlt eigentlich nur die 12er Freigabe...
Zwischen ab 6 und ab 12 lag aber eine große lücke und die Freigaben waren eher willkürlich.
ZB wie folgt...( in einem Forum gefunden )
P6: Unendliche Geschichte, ET, Olsenbande, Otto - Der Film, Ödipussi,

P14: Krull, Kampf der Titanen, Beverly Hills Cop 1, Die Jagt nach dem grünen Diamanten,
Meuterei auf der Bounty (Mel Gibson), Excalibur, Amadeus, Staatsanwälte küsst man nicht, Star Trek, Dirty Dancing, Crocodile Dundee, Greystoke die Legende von Tarzan ( da durfte ick als 12 Jähriger nur in begleitung meines Papas rein )

P16: Teachers-Die Aufsässigen,

P18: Es war einmal in Amerika, Der Name der Rose

06.01.2018 12:32 Uhr - alraune666
05.01.2018 08:01 Uhr schrieb Darth Avasarala
05.01.2018 07:04 Uhr schrieb hille
Bei uns in der "Filmpassage " in Osnabrück, wurde das Hsusrecht genutzt und die FSK bei Filmstart auf 16 hochgesetzt. Hat überall hier Zustimmung bekommen. Mit Recht.
Leider sind nicht alle 3 Kurzfilme auf der BR . Schade.


Die Entscheidung des Osnabrücker Kinos kann ich in Teilen nachvollziehen.

FÜR diese Entscheidung spricht, dass der Film für manche (!) 12 und 13jährige nicht geeignet ist und in Begleitung der Eltern sogar ab 6 Jahren hätte gesehen werden können.

Das man den Film aber 14 und 15jährigen vorenthalten musste halte ich für übertrieben und das spricht das Kernproblem des deutschen Freigabesystems an.

1. Es ist ein UNDING, dass man 12jährige Kinder und 15jährige Jugendliche als Teil der selben Einstufungsgruppe behandelt. Wenn man bedenkt, dass es entwicklungsbedingte Unterschiede von bis zu zwei Jahren nach unten wie nach oben gibt, bedeutet dies, das geistig 10jährige wie geistig 17jährige behandelt werden!

2. An FSK 14 bzw. Elternrecht für FSK 16 (für 12-15 jährige) führt für mich kein Weg vorbei. Entweder man gibt den Eltern das individuelle Recht, den Entwicklungsstand ihres jugendlichen Sprösslings selbst zu beurteilen oder man richtet sich am DURCHSCHNITTLICHEN Betrachter aus (also FSK 14) anstatt wie bisher am "gefährdungsanfälligsten", wie es die FSK bei 16er-Einstufungen in der Regel tut.

Im Falle von Blade Runner 2049 sind sowohl FSK 12 als auch FSK 16 grundsätzliche Fehlbeurteilungen, aber da keine Alternative dazu existiert, sind solche Fehler vorprogrammiert... Siehe Dark Knight, Ghost in the Shell und so ziemlich jeder PG-13-Gruselfilm! Daher ärgert mich JEDE Einstufung, egal ob nun 12 oder 16. Für 12 ist vieles zu hart was für 14- und 15jährige aber nicht mehr gilt!

Das System ist einfach nicht mehr zeitgemäß, die Freigabestufen stammen aus den 50ern, als man erst mit 21 volljährig wurde und es kein Heimkino oder Privatfernsehen gab, von Internet und Smartphones ganz abgesehen.

Und wenn man die Litanei an Mündigkeitsbereichen ansieht, die man 14jährigen zugesteht, wirkt FSK 16 geradezu lächerlich. Sexuelles Schutzalter, Religionsmündigkeit, Strafmündigkeit, Schießen mit scharfer Munition im Schützenverein... you name it!

Nein FSK 16 ist überholt, zumindest so lange es absolut gilt. Es kann und darf nicht sein, dass ein 14- oder 15-jähriger seine Sexualität in der Realität frei ausleben darf, aber mit seinen Eltern nicht mal in fiktive Werke wie "Es" oder "Deadpool" ins Kino darf, von vielen PG-13-Filmen mal ganz abgesehen!

Hier hat der "Jugendschutz" eine extreme Schieflage, die mich tagtäglich ärgert. Und Blade Runner 2049 ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie reformbedürftig das System ist!


Interessiert die meisten nen Scheiss sobald sie 18 sind! Egal was die machen irgendeiner noelt immer. Die Kosten die mit ner Aenderung verbunden waeren bringen es wirklich nicht! Muessen 14/15 jaehrige halt warten! Die Einstellungen gehen da sehr weit auseinander. Bei uns ist Sex fuer Jugenliche unter 16 gesetzlich verboten ... Alkohol inklusive Bier/Cider ist ein no go. In D sind sie da relaxter. Da die Variation an Reife von 13 bis 15 extrem auseinandergeht ist die gaengige 12 und 16 Regelung die sichere und rationalere. Es wird bestimmten Altersgruppen ja auch nix vorenthalten! Zuhause im Heimkino entscheiden letztendlich die Eltern. Ich weiss was meine schauen koennen und nicht die FSK. Allerdings, oft reagieren kids voellig anders als erwartet. Gibt genug Filme die obwohl offiziell altersgerecht ihnen mehr Probleme bereiten als Filme die noch gar nicht fuer ihr Alter freigegeben sind. Jetzt das vorhandene System umzuschmeissen waere voellige Geldverschwendung.

07.01.2018 08:42 Uhr - bone-fiesler
Bei uns in der "Filmpassage " in Osnabrück, wurde das Hsusrecht genutzt und die FSK bei Filmstart auf 16 hochgesetzt. Hat überall hier Zustimmung bekommen.


Bedauerlich. Damit hat man der Osnabrücker Jugend die Chance genommen auch mal in den Genuß eines guten Filmes zu kommen.

07.01.2018 13:26 Uhr - sagota
ich hab den film gestern auf bluray geguckt (US Bluray) und der film ist aufjedenfall fsk 16. die gewalt und brutalität lässt keine fsk 12 zu. die qualität der bluray is referenz btw^^

07.01.2018 16:55 Uhr - Foxfire1988
05.01.2018 13:11 Uhr schrieb OUATIA
05.01.2018 13:06 Uhr schrieb Darth Avasarala
05.01.2018 10:58 Uhr schrieb Kerry
Ich gehe einmal davon aus, dass Bladerunner 2049 weder für 12jährige noch für 16jährige Kinder geeignet ist.
Nicht wegen der Gewalt, sondern weil die ganz überwiegende Mehrheit den Film schlicht noch nicht verstehen dürfte - und somit die anderen Kinobesucher durch den verursachten Lärmpegel stören.


Dazu hat Unimatux bereits ein beeindruckendes Feedback abgegeben. Ja, es gibt 16jährige, die tatsächlich auch intelligente Filme verstehen, aber natürlich alle. Und die werden sich den Streifen dann auch nicht ansehen. Es geht um die ENTSCHEIDUNGSKOMPETENZ und nicht jeder 14-16jährige wird ohne Hirn geboren :-)

Und das mit dem Lärmpegel hätte sich erübrigt, wenn es wenigstens ein Elternrecht gäbe wie beim R-Rating in den Staaten.

Mein Lieblingsfilm ist z.B Es war einmal in Amerika. Den sah ich schon mit 14 und habe ihn komplett verstanden, wo ich mir auch gut vorstellen kann, dass es viele Erwachsene gibt die zu dämlich dafür sind (deshalb wurde er ja auch in den USA chronologisch geschnitten und stark gekürzt). Oder schau dir mal Inception an..



Dad war aber nicht der grund. Der grund war das der film in der ungekuzten fassung über 4 stunden lang war. Dewegen würde er gekürzt. Und das von Leone selber. da er ihn in der langfassung nicht veroffendlichen dürfte.

07.01.2018 21:29 Uhr - der neue1067
3x
User-Level von der neue1067 1
Erfahrungspunkte von der neue1067 7
@ Darth Avasarala

Auch wenn ich ihnen zum Teil Recht gebe was ihre Aussagen angeht muss ich doch ehrlich sagen das ich mittlerweile ziemlich angenervt bin von den sich ständig wiederholenden Kommentaren ihrerseits. Insbesondere der ständige Vergleich von sexueller Selbstbestimmung mit Altersfreigaben bei Filmen und das immer und immer wieder!!!! Ohne ihnen zu nahe treten zu wollen könnte man annehmen daß sie ganz schlechte Erfahrungen mit diesem Thema gemacht haben. Zum Beispiel eine Tochter die sehr jung schwanger wurde oder ähnliches?!?

Wie gesagt, ich bin mittlerweile extrem angenervt daß das hier irgendwie immer mehr ausufert und komplett am Thema vorbei geht. Auch wenn hier jetzt scheinbar Ruhe eingekehrt ist darf man ja wohl damit rechnen daß bei nächster Gelegenheit dasselbe von vorn los geht!!!





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