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Veröffentlicht am von Blade41

Ghostland erhielt erst nach Berufung eine FSK 16-Freigabe

Horror von Pascal Laugier wurde ursprünglich ab 18 Jahren freigegeben

Gestern haben wir darüber berichtet, dass der Horrorfilm Ghostland vom Martyrs-Regisseur Pascal Laugier ungeschnitten mit einer FSK 16-Freigabe in die deutschen Kinos kommen wird. Jetzt hat sich Capelight Pictures, welche den Film in Deutschland vertreiben, bei Facebook gemeldet und ein interessantes Detail bekannt gegeben. Denn so gab es bei der ersten Prüfung nämlich die "keine Jugendfreigabe"-Kennzeichnung. Erst in einem Revisionsverfahren konnte die Freigabe dann auf die finale FSK 16 gedrückt werden.

Nach dem erfolgreichen Revisions-Verfahren können wir vermelden, dass Pascal Laugiers Ghostland in Deutschland die FSK 16 Freigabe (uncut) bekommen hat. Und auch wenn es für die meisten von euch im Kino eh egal ist, für die Blu-ray später ist es doch ganz angenehm, keine "Strafgebühr" für Lieferungen berechnet zu bekommen - oder nicht noch mal zu Post rennen zu müssen, weil die Tochter zu Hause das Amazon-Päckchen nicht annehmen durfte.

Ghostland kommt am 5. April 2018 in die deutschen Kinos.

Inhaltsangabe / Synopsis:

Nach dem Tod ihrer Tante bezieht Colleen (Mylène Farmer) mit ihren Töchtern Beth (Crystal Reed) und Vera (Anastasia Phillips) das alte, leer stehende Haus der Verstorbenen. Gleich in der ersten Nacht im neuen Heim werden sie von brutalen Einbrechern überfallen. Das Trauma sitzt tief und prägt die Schwestern ... [mehr]
Quelle: Capelight Pictures
Mehr zu:

Ghostland

(OT: Incident in a Ghost Land, 2018)
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Kommentare

17.03.2018 00:09 Uhr - Knochentrocken
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Schon irgendwie putzig, dass eine Organisation, die sich um die Freigaben des Mediums „Film“ in deren Land kümmert, bei Berufungen, andere Altersfreigaben erteilen kann. Ich meine stellt euch mal vor, das hätten einige Labels schon vorher bei Rambo 2+3, Predator, Ein Mann sieht rot etc. pp. getan!
Das lässt die FSK schon irgendwo sinnlos dastehen. Sie sind zu dem Entschluss gekommen, dass ein Film erst ab 18 ist, dann kommt das Label und legt Berufung ein, dazu ein vlt. 10 seitiger Block mit Kommentaren und Begründungen, sowie Definitionen für eine Freigabe ab 16, da diese ausreicht.

Ergo könnte man meinen, dass hier nicht die FSK, sondern das Label den Film geprüft hat. Hehe...
War das bei der Bluray/DVD-VÖ von American Assassin nicht auch so?

Ohje und in Frankreich sind die meisten Filme ab 12 und in Italien sogar Per Tutti... oh man.

Der Film interessiert mich sehr.

17.03.2018 00:16 Uhr - Samyx
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Sehr löblich, aber ich dachte für die Heimkino-Medien gelten andere Maßstäbe und dass der Film dafür nochmal neu geprüft wird? Zb der Film "Unknown User" war im Kino ab 12 & auf Disc dann ab 16. In dem Fall wäre das Statement doch irgendwie unsinnig..?

17.03.2018 02:08 Uhr - spobob13
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17.03.2018 00:16 Uhr schrieb Samyx
Sehr löblich, aber ich dachte für die Heimkino-Medien gelten andere Maßstäbe und dass der Film dafür nochmal neu geprüft wird? Zb der Film "Unknown User" war im Kino ab 12 & auf Disc dann ab 16. In dem Fall wäre das Statement doch irgendwie unsinnig..?


Das ist vollkommen richtig, Filme werden für die Heimkinoauswertung nochmals geprüft, weil der Gesetzgeber davon ausgeht, dass die Filme zu Hause für Kinder leichter zugänglich sind. Zudem befinden sich auf dem Datenträgern meist noch Trailer und Zusatzmaterial welche theoretisch eine höhere Alterkennzeichnung haben könnten.

Bezahlen müssen letzlich wir Kunden diesen ganzen Prüfwahn. Und ja - in einem bildungsfernen (früher hiess das politisch unkorrekt noch asozial oder ASSI) Haushalt der sich einen Dreck um den Nachwuchs kümmert, ist die Zugänglichkeit eines Filmes mit höherer Altereinstufung für die Kinder immer gegeben. Da hilft es aber sicher auch nicht einen Flatschen mit der nächst höheren Altereinstufung auf das Cover zu drucken.

Für mein Empfinden ist eine zusätzliche FSK-Prüfung oft nicht nötig. Ein Film in gleicher Fassung wie für die Kinoauswertung sollte auch nur einmal geprüft werden. Trailer erhalten automatisch die gleiche Freigabe wie der fertige Film. Das Zusatzmaterial bestehend aus Interviews und Filmreportagen erhält automatisch die gleiche Freigabe, ausser der Rechteinhaber möchte das Zusatzmaterial für eine geringere Altereinstufung neu prüfen lassen.
Deleted Scenes in den Extras müssen aber logischerweise geprüft werden.

17.03.2018 05:43 Uhr - mondaysghost
5x
Die Freigabe auf dem Flatschen gilt auch nur für den Verkauf. Die Eltern sollen nur dafür sorgen, das das seelische Wohl des Kindes nicht gefährdet wird. Es liegt liegt allein in ihrem Ermessen, welche Filme ihre Kinder schauen dürfen und welche nicht. Ich kenne zum Beispiel jemanden, der seiner Tochter das Parfüm nicht zeigt, obwohl sie älter als 12 Jahre ist. Mit meinem Junior hab ich auch schon Filme wie Spiel mir das Lied vom Tod geschaut, obwohl er noch keine 16 ist. Das liegt im eigenen Ermessen und hat mit Bildungsfern oft nichts zu tun.

17.03.2018 07:59 Uhr - Puedder
17.03.2018 05:43 Uhr schrieb mondaysghost
Die Freigabe auf dem Flatschen gilt auch nur für den Verkauf. Die Eltern sollen nur dafür sorgen, das das seelische Wohl des Kindes nicht gefährdet wird. Es liegt liegt allein in ihrem Ermessen, welche Filme ihre Kinder schauen dürfen und welche nicht. Ich kenne zum Beispiel jemanden, der seiner Tochter das Parfüm nicht zeigt, obwohl sie älter als 12 Jahre ist. Mit meinem Junior hab ich auch schon Filme wie Spiel mir das Lied vom Tod geschaut, obwohl er noch keine 16 ist. Das liegt im eigenen Ermessen und hat mit Bildungsfern oft nichts zu tun.
Das ist nicht ganz richtig. Medien, die nicht jugendfrei sind, dürfen Kindern und Jugendlichen nicht zugänglich gemacht werden. Sobald der rote Flatschen drauf ist, sind Eltern in der Pflicht diese Medien von ihren Kindern fernzuhalten. Das gilt für Filme, Spiele, wie auch Pornografie. Wenn du also meinst dein 12 jähriger müsse unbedingt GTA spielen und kaufst ihm das Spiel, dann ist das Kindeswohlgefährdung und strafrechtlich relevant.

17.03.2018 08:07 Uhr - dicker Hund
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Ist doch schön, wenn die Labels sich endlich wehren und nicht mit vorauseilendem Gehorsam Selbstzensur betreiben.

17.03.2018 08:33 Uhr - BigLeballski
1x
Oh! Da muss ich jetzt ja doch ins Kino. Normalerweise boykottiere ich ja Filme unter 18. Da er ja aber ab 18 WAR könnte man ja mal einen Blick riskieren. Einfach nur toll, wie durch solche Meldungen zusätzliche Kinobesuche ermöglicht werden, die sich grundsätzlich sehr interessant anhören, aber durch zu lasche FSK Entscheidungen dann doch ihren Reiz verlieren. Ob Pascal das gut findet? Er hat den Film doch mit voller Absicht für eine FSK 18 Freigabe gedreht. Ich hoffe jetzt nur noch, dass möglichst schnell bekannt gegeben wird, dass Tomb Raider ursprünglich auch ab 18 war. Würde da gerne bis nächsten Donnerstag rein. Unter aktuellen Umständen aber bestimmt nicht.

17.03.2018 08:42 Uhr - fidezi
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17.03.2018 07:59 Uhr schrieb Puedder
Das ist nicht ganz richtig. Medien, die nicht jugendfrei sind, dürfen Kindern und Jugendlichen nicht zugänglich gemacht werden. Sobald der rote Flatschen drauf ist, sind Eltern in der Pflicht diese Medien von ihren Kindern fernzuhalten. Das gilt für Filme, Spiele, wie auch Pornografie. Wenn du also meinst dein 12 jähriger müsse unbedingt GTA spielen und kaufst ihm das Spiel, dann ist das Kindeswohlgefährdung und strafrechtlich relevant.


Natürlich sollten Eltern sich gut überlegen welche Medien sie ihren Kindern zutraun und dabei mögen die FSK Freigaben ja auch eine gute erste Orientierung sein und am Ende muss das jeder im Grundsatz mit sich und seinem Gewissen selbst aus machen.
Zumindest im strafrechtlich relevanten Bereich bewegen sich Elter aber nicht so schnell; bei bloßem zugänglich machen einer Schrift mit einer höheren FSK Freigabe kommt in aller Regel nur die Ordnungswidrigkeit nach § 28 JuSchG in Betracht und die erfasst die Erziehungsberechtigten in aller Regel nicht.
Sogart bei indizierten oder den Tatbestand des § 131 StGB bzw. § 184 StGB erfüllenden Schriften gibt es immer noch das sogennante Erziehersprivileg ( § 27 Absatz 4 JuSchG, § 131 Absatz 4 StGB,
§ 184 Absatz 2 StGB) das eine Strafbarkeit nach diesen Vorschriften grundsätzlich ausschließt wenn ein Personensorgeberechtigte Täter handelt. Das ganze steht dann auch noch unter dem Vorbehalt das keine gröbliche Verletzung der Erziehungspflicht vorliegt, aber bereits aus der Existenz der Vorschrift ist zu entnehmen das die Erziehungsberechtigten sich nicht in jedem Falle strafbar machen.

17.03.2018 08:50 Uhr - Dissection78
4x
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Freut mich. Der wird früher oder später angetestet. Laugier hat mit "Martyrs" zwar ein brachialeres Werk gedreht, doch seine beiden anderen Spielfilme "Saint Ange" und "The Tall Man" sind ja eher zurückhaltende, keineswegs schlechte Grusler. Ausschließlich Blutworscht muss auch nicht sein.
Zugegeben, warum man die Möglichkeit eines Kinobesuches an der Altersfreigabe des jeweiligen Streifens ausrichtet, verstehe ich persönlich nicht ganz, aber jeder gerne nach seiner Fa­çon.

17.03.2018 10:48 Uhr - Puedder
17.03.2018 08:42 Uhr schrieb fidezi

Natürlich sollten Eltern sich gut überlegen welche Medien sie ihren Kindern zutraun und dabei mögen die FSK Freigaben ja auch eine gute erste Orientierung sein und am Ende muss das jeder im Grundsatz mit sich und seinem Gewissen selbst aus machen.
Zumindest im strafrechtlich relevanten Bereich bewegen sich Elter aber nicht so schnell; bei bloßem zugänglich machen einer Schrift mit einer höheren FSK Freigabe kommt in aller Regel nur die Ordnungswidrigkeit nach § 28 JuSchG in Betracht und die erfasst die Erziehungsberechtigten in aller Regel nicht.
Sogart bei indizierten oder den Tatbestand des § 131 StGB bzw. § 184 StGB erfüllenden Schriften gibt es immer noch das sogennante Erziehersprivileg ( § 27 Absatz 4 JuSchG, § 131 Absatz 4 StGB,
§ 184 Absatz 2 StGB) das eine Strafbarkeit nach diesen Vorschriften grundsätzlich ausschließt wenn ein Personensorgeberechtigte Täter handelt. Das ganze steht dann auch noch unter dem Vorbehalt das keine gröbliche Verletzung der Erziehungspflicht vorliegt, aber bereits aus der Existenz der Vorschrift ist zu entnehmen das die Erziehungsberechtigten sich nicht in jedem Falle strafbar machen.

Du hast natürlich recht. Ich habe mich etwas undeutlich ausgedrückt. Es KANN als Kindeswohlgefährdung gewertet werden. Auch für Erziehungsberechtigte. Ich kenne Fälle in denen es so bewertet wurde. Dies betraf aber Grundschüler die dauerhaft Zugriff auf nicht jugendfreie Medien der Eltern hatten und wurde auch nur erschwerend, bzw. als ein Indiz für die sonstige Vernachlässigung bewertet. Eltern sollte aber bewusst sein, dass der rote Flatschen eben nicht nur eine lose Empfehlung ist. Wenn ein 16 Jähriger unbedingt das neue COD spielen muss, weil alle Jungs in seiner Klasse dies spielen, wird aber aufgrund dessen kein Jugendamt die Eltern belangen.

17.03.2018 11:47 Uhr - Thomi
17.03.2018 08:42 Uhr schrieb fidezi
17.03.2018 07:59 Uhr schrieb Puedder
Das ist nicht ganz richtig. Medien, die nicht jugendfrei sind, dürfen Kindern und Jugendlichen nicht zugänglich gemacht werden. Sobald der rote Flatschen drauf ist, sind Eltern in der Pflicht diese Medien von ihren Kindern fernzuhalten. Das gilt für Filme, Spiele, wie auch Pornografie. Wenn du also meinst dein 12 jähriger müsse unbedingt GTA spielen und kaufst ihm das Spiel, dann ist das Kindeswohlgefährdung und strafrechtlich relevant.


Natürlich sollten Eltern sich gut überlegen welche Medien sie ihren Kindern zutraun und dabei mögen die FSK Freigaben ja auch eine gute erste Orientierung sein und am Ende muss das jeder im Grundsatz mit sich und seinem Gewissen selbst aus machen.
Zumindest im strafrechtlich relevanten Bereich bewegen sich Elter aber nicht so schnell; bei bloßem zugänglich machen einer Schrift mit einer höheren FSK Freigabe kommt in aller Regel nur die Ordnungswidrigkeit nach § 28 JuSchG in Betracht und die erfasst die Erziehungsberechtigten in aller Regel nicht.
Sogart bei indizierten oder den Tatbestand des § 131 StGB bzw. § 184 StGB erfüllenden Schriften gibt es immer noch das sogennante Erziehersprivileg ( § 27 Absatz 4 JuSchG, § 131 Absatz 4 StGB,
§ 184 Absatz 2 StGB) das eine Strafbarkeit nach diesen Vorschriften grundsätzlich ausschließt wenn ein Personensorgeberechtigte Täter handelt. Das ganze steht dann auch noch unter dem Vorbehalt das keine gröbliche Verletzung der Erziehungspflicht vorliegt, aber bereits aus der Existenz der Vorschrift ist zu entnehmen das die Erziehungsberechtigten sich nicht in jedem Falle strafbar machen.


Das stimmt nicht. Beispielsweise zeigst du deinem Kind Pornos, die grundsätzlich zu behandeln sind wie ein indiziertes Medium (zumindest 99 Prozent davon), machst du dich strafbar. Dabei ist es egal ob sie sich darin "zärtlich lieben" oder "gegenseitig vergewaltigen". :D

17.03.2018 13:35 Uhr - Laughing Vampire
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17.03.2018 08:33 Uhr schrieb BigLeballski
Ob Pascal das gut findet? Er hat den Film doch mit voller Absicht für eine FSK 18 Freigabe gedreht. Ich hoffe jetzt nur noch, dass möglichst schnell bekannt gegeben wird, dass Tomb Raider ursprünglich auch ab 18 war. Würde da gerne bis nächsten Donnerstag rein. Unter aktuellen Umständen aber bestimmt nicht.

Klar, der Franzose Laugier interessiert sich bestimmt irrsinnig für deutsche FSK-Freigaben.

Wobei ganz ungeachtet meiner Meinung und dem gesunden Menschenverstand eine FSK-18 hier vielleicht marktwirtschaftlich doch besser wäre. Ein harter französischer Horrorfilm, unzensiert, mit rotem Flatschen im 18er-Gestell wirkt doch sicher reizvoller... Das mit der Zustelling ist aber natürlich ein guter Ansatz. Betrifft mich als Schweizer zum Glück nicht, aber als ich in Deutschland gelebt habe, hat mich dieser Blödsinn plus die sowieso schon inkompetente Post fast wahnsinnig gemacht...

17.03.2018 14:58 Uhr - Martyr
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17.03.2018 08:33 Uhr schrieb BigLeballski
Oh! Da muss ich jetzt ja doch ins Kino. Normalerweise boykottiere ich ja Filme unter 18. Da er ja aber ab 18 WAR könnte man ja mal einen Blick riskieren. Einfach nur toll, wie durch solche Meldungen zusätzliche Kinobesuche ermöglicht werden, die sich grundsätzlich sehr interessant anhören, aber durch zu lasche FSK Entscheidungen dann doch ihren Reiz verlieren.


Die allermeisten Menschen begrüßen die immer liberaleren Freigaben für Filme. Für ein paar wenige scheint das interessanteste an einem Film die Freigabe zu sein... muss man glaube ich nich verstehen.
Man findet einen Film also interessant, dann kommt die FSK und bescheinigt eine Jugendfreigabe und schon ist der Film irrelevant... dann erfährt man von der ursprünglich härteren Freigabe und will ihn wieder sehen. Das muss sehr anstrengend sein! Noch dazu nennst du in anderen Kommentaren einige "Lieblingsfilme" die auch ab 16 sind... also eine komplett sinnfreie Aussage.

Was ich hier etwas heikel finde ist das Artwork. Eine Schauspielerin hat sich nämlich bei Dreharbeiten böse das Gesicht zerschnitten und Klage eingereicht. Das Cover ist mit diesem Wissen schön recht heftig...

17.03.2018 18:58 Uhr - elvis the king
17.03.2018 08:33 Uhr schrieb BigLeballski
Oh! Da muss ich jetzt ja doch ins Kino. Normalerweise boykottiere ich ja Filme unter 18. Da er ja aber ab 18 WAR könnte man ja mal einen Blick riskieren. Einfach nur toll, wie durch solche Meldungen zusätzliche Kinobesuche ermöglicht werden, die sich grundsätzlich sehr interessant anhören, aber durch zu lasche FSK Entscheidungen dann doch ihren Reiz verlieren. Ob Pascal das gut findet? Er hat den Film doch mit voller Absicht für eine FSK 18 Freigabe gedreht. Ich hoffe jetzt nur noch, dass möglichst schnell bekannt gegeben wird, dass Tomb Raider ursprünglich auch ab 18 war. Würde da gerne bis nächsten Donnerstag rein. Unter aktuellen Umständen aber bestimmt nicht.


Langsam macht ihr euch echt nur noch lächerlich!
Oh der Film ist ab 16, also scheisse, ach ne, jetzt ist er doch gut, weil eigentlich ab 18 Jahren freigegeben!
Wisst ihr eigentlich noch was ihr für ein Blödsinn von euch gebt?
Der Film war früher ab 18 und daher echt super, aber seit er auf ab 12/16 heruntergestuft wurde ist er nicht mehr so interessant!
Geht es euch um den Film oder wahrlich nur um die Freigabe ab 18 oder indiziert?
In anderen Ländern wie die USA werden viele Komödien mit einem R-Rated bewertet und hier bekommen sie ne 12er Freigabe, und trotzdem sind sie nicht unbedingt der Bringer!
Oder wieder mal der Film It Follows als R-Rated Beispiel und bei uns ab 12 Jahren!
Macht den Film dadurch nicht schlechter, wiel er bei uns eine niedrigere Freigabe erhalten hat.
Schauen wir mal nach Großbritannien, da werden Filme die bei uns ab 12/16 Jahren unzensiert freigegeben werden, für eine 12/15er Freigabe um einige Sekunden zensiert.

17.03.2018 19:18 Uhr - NoCutsPlease
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Kann es nicht auch sein, dass der Kommentar von BigLewandowski einfach nur als provokante Ironie gedacht war?

17.03.2018 21:28 Uhr - BFG97
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Mir ist die Freigabe egal, mich hat vielmehr das Artwork neugierig gemacht. Ich weiß nicht genau was es ist, aber ich will das als Poster^^ wird so langsam mal wieder Zeit einen Horrorfilm im Kino zu schauen und ganz egal ob er nun ab 12, 16 oder 18 ist ;)

17.03.2018 21:52 Uhr - Darth Avasarala
17.03.2018 07:59 Uhr schrieb Puedder
17.03.2018 05:43 Uhr schrieb mondaysghost
Die Freigabe auf dem Flatschen gilt auch nur für den Verkauf. Die Eltern sollen nur dafür sorgen, das das seelische Wohl des Kindes nicht gefährdet wird. Es liegt liegt allein in ihrem Ermessen, welche Filme ihre Kinder schauen dürfen und welche nicht. Ich kenne zum Beispiel jemanden, der seiner Tochter das Parfüm nicht zeigt, obwohl sie älter als 12 Jahre ist. Mit meinem Junior hab ich auch schon Filme wie Spiel mir das Lied vom Tod geschaut, obwohl er noch keine 16 ist. Das liegt im eigenen Ermessen und hat mit Bildungsfern oft nichts zu tun.
Das ist nicht ganz richtig. Medien, die nicht jugendfrei sind, dürfen Kindern und Jugendlichen nicht zugänglich gemacht werden. Sobald der rote Flatschen drauf ist, sind Eltern in der Pflicht diese Medien von ihren Kindern fernzuhalten. Das gilt für Filme, Spiele, wie auch Pornografie. Wenn du also meinst dein 12 jähriger müsse unbedingt GTA spielen und kaufst ihm das Spiel, dann ist das Kindeswohlgefährdung und strafrechtlich relevant.


So ein grober Unfug! Sogar auf der Website der FSK ist zu lesen, dass die FSK-Freigaben nicht für Eltern gelten.

Unter "FSK - Fragen des Publikums" ist zu lesen:

"Darf ich meinem Kind zu Hause Filme zugänglich machen, die nicht für seine Altersgruppe freigegeben ist, ohne behördliche Konsequenzen befürchten zu müssen?

Grundsätzlich regelt der Staat nicht, wie welche Medieninhalte Eltern zu Hause ihren Kindern zugänglich machen. Das ist und bleibt Recht und Verantwortung der Eltern."


Darüberhinaus gibt es sogar für 131er-Filme eine Ausnahmeregelung für Eltern, solange keine gröbliche Vernachlässigung zu Grunde liegt:

"Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe b, Nummer 2 Buchstabe a ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die Person Berechtigte handelt; dies gilt nicht, wenn der Sorgeberechtigte durch das Anbieten, Überlassen oder Zugänglichmachen seine Erziehungspflicht gröblich verletzt."


Es kann also keine Rede davon sein, dass FSK-Freigaben oder andere Beschränkungen für die eigenen Eltern gelten. Woher dieses Märchen stammt, das sogar angebliche Medienexperten hin und wieder verbreiten, ist mir ein Rätsel. Das Erziehungsrecht der Eltern hat Grundrechtsrang!

Problematisch wird es allerdings IMMER, wenn fremde Kinder mit dabei sind und deren Eltern Polizei und / oder Jugendamt einschalten.

17.03.2018 22:01 Uhr - Q. Tarantino
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17.03.2018 19:18 Uhr schrieb NoCutsPlease
Kann es nicht auch sein, dass der Kommentar von BigLewandowski einfach nur als provokante Ironie gedacht war?


Also bei mir hat's bei seinem Tomb Raider-Verweis Klick gemacht.

17.03.2018 22:02 Uhr - Darth Avasarala
17.03.2018 11:47 Uhr schrieb Thomi


Das stimmt nicht. Beispielsweise zeigst du deinem Kind Pornos, die grundsätzlich zu behandeln sind wie ein indiziertes Medium (zumindest 99 Prozent davon), machst du dich strafbar. Dabei ist es egal ob sie sich darin "zärtlich lieben" oder "gegenseitig vergewaltigen". :D


§184 StGB:
2) 1Absatz 1 Nr. 1 ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die Person Berechtigte handelt; dies gilt nicht, wenn der Sorgeberechtigte durch das Anbieten, Überlassen oder Zugänglichmachen seine Erziehungspflicht gröblich verletzt.


Ganz offensichtlich machen sich also die Eltern auch hier NICHT automatisch strafbar... Das ist das Gesetz, hab's nicht erfunden...

Allerdings sollte beachtet werden, dass bei unter 14jährigen hier auch wieder das Schutzalter greifen könnte / sollte. Und juristischen Kindern Pornos zugänglich zu machen erscheint mir als eine Form des Kindesmissbrauchs. Für 14-17jährige hingegen dürfte das Elternrecht greifen...

18.03.2018 01:55 Uhr - BigLeballski
4x
Ich löse auf:
NATÜRLICH war mein Kommentar hier reine Ironie.
Unglaublich wie manche hier ticken. Habe mich lange Zeit still gehalten und die top Schnittberichte zur untentbehrlichen Information (Großen DANK an alle Ersteller) und die Kommentare zur Erheiterung gelesen.
Schon heftig, dass solche, wie von mir geposteten Meinungen tatsächlich existieren und dann auch noch ernst genommen werden. Sachen gibt's...

18.03.2018 01:59 Uhr - BigLeballski
Übrigens freu ich mich tierisch auf den Film. Auch TALL MAN halte ich für einen ganz großen Geheimtipp und leider unterbewertet, obwohl er eindeutig die Handschrift Laugiers trägt. Oder? ... Oder? ... Oder? ...

18.03.2018 09:18 Uhr - rebbrown2
Leider nur Horror Stangenware von Laugier,die WWE produziert solche Filme,es war wirklich erschreckend für mich wie beliebig dieser Film war.Handwerklich sehr schön aber mehr auch nicht und für die gorehounds gibt es auch ein wenig eye candy obwohl mittlerweile jede Netflix Serie härtere Szenen hat als dieser Film.

18.03.2018 15:53 Uhr - elvis the king
18.03.2018 01:55 Uhr schrieb BigLeballski
Ich löse auf:
NATÜRLICH war mein Kommentar hier reine Ironie.
Unglaublich wie manche hier ticken. Habe mich lange Zeit still gehalten und die top Schnittberichte zur untentbehrlichen Information (Großen DANK an alle Ersteller) und die Kommentare zur Erheiterung gelesen.
Schon heftig, dass solche, wie von mir geposteten Meinungen tatsächlich existieren und dann auch noch ernst genommen werden. Sachen gibt's...


Für mich war das nicht ersichtlich, weil wir hier einige haben "hust" Thomi "hust" die das auch wirklich ernst meinen, daher auch dieser etwas ausufernde Text.

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