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Veröffentlicht am von Mike Lowrey

Hereditary - Das Vermächtnis: Ursprüngliche Fassung lief 3 Stunden

Regisseur Ari Aster erklärt, warum sein Horrorfilm in beiden Versionen gut ist

Mit Lob überschüttet wird der Dämonen-Horrorfilm Hereditary - Das Vermächtnis, der in den Kinos die Zuschauer das Gruseln lehrt. In Deutschland übrigens ungeschnitten ab 16 Jahren. Zu sehen bekommt man allerdings eine weitaus kürzere Fassung als die ursprünglich gefilmte. Ari Aster, Drehbuchautor und Regisseur in einer Person, erklärte, dass Hereditary zunächst satte drei Stunden dauerte. Viel Zeit verwendete der Film auf die familiären Beziehungen, damit die später auftauchenden Horrormomente umso intensiver wirken sollten. Am Ende hat man aber jede Menge dieser Story herausgenommen, während man die Gruselszenen unangetastet ließ:

So the original movie was much longer. We cut 30 scenes out. So I certainly know the work I had done to set up everything and to earn everything, but a lot of that stuff that we had earned in the longer cut, we cut for pacing. And so I’m actually extremely relieved that people still feel that everything’s earned, because it is actually … It’s less of a drama than it used to be. So I keep talking about it as this family tragedy, this family drama, that is going to be more of that than a horror film. But the fact is, we actually cut so much of that out, we didn’t cut any of the horror stuff out.

Auf die Frage, ob diese ursprüngliche Langfassung später den Weg auf Blu-ray finden würde, antwortete Aster ablehnend. Er wolle das nicht, weil der Film mit drei Stunden Laufzeit dann schon ziemlich lang und fordernd sei. Er würde mit dieser Fülle an Storytelling meditativer wirken und so für einen Großteil des anvisierten Publikums weniger einladend sein.

I don’t know. I think … I wouldn’t like to release the full cut, because I think at three hours, it was long. [...] It certainly made it more meditative. It was more demanding. It was less of a mainstream film. It was a film that would have locked out a good portion of the audience, that I think is now invited … Is in. But it was a film that really took its time. And so there was about an hour more of material that was not horror, that was just about the family going through what they’re going through, and not communicating, and not doing what they need to do to come together.

Hinter der Entschlackung der ursprünglichen bis hin zur endgültigen Fassung von Hereditary scheinen also neben den üblichen finanziellen Interessen des Studios, das einen Film möglichst häufig in den Kinos zeigen will, auch künstlerische Überlegungen hinsichtlich der Konsumierbarkeit zu stehen. Viele gute Filme nehmen sich zwar die Zeit, die sie brauchen, um ihr Publikum dann mit Wucht zu überraschen, anderen hätten aber ein paar Straffungen auch gut getan. Bei Hereditary sieht es nicht danach aus, als dass man in Zukunft diesen Vergleich anstellen kann, aber immerhin sind die Kritiken für die schlussendliche Schnittfassung auch sehr lobend. Und Kinder schockieren kann der Film auch.

Deutscher Kinostart für Hereditary - Das Vermächtnis ist der 14. Juni 2018.

Inhaltsangabe / Synopsis:

Als Ellen, die Matriarchin der Familie Graham, stirbt, beginnt die Familie ihrer Tochter kryptische und zunehmend erschreckende Geheimnisse über ihre Herkunft zu entschlüsseln. Je mehr sie entdecken, desto mehr versuchen sie das unheilvolle Schicksal zu überwinden, das sie scheinbar geerbt haben. Der Autor und Regisseur Ari Aster entfesselt ... [mehr]
Quelle: Collider
Mehr zu:

Hereditary - Das Vermächtnis

(OT: Hereditary, 2018)

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Kommentare

12.06.2018 00:29 Uhr - Bearserk
Trailer hat mir sehr gefallen!

Aber erstmal den Film schauen, bevor ich einer 3-Stunden-Fassung hinterher bin.

12.06.2018 00:43 Uhr - TheRealAsh
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Erfahrungspunkte von TheRealAsh 977
War mir gar nicht bewusst, dass der diese Woche ins Kino kommt, vor lauter Dinos. Ich finde es eigentlich schade, dass es die Version nicht geben soll, aber wer weiß, vielleicht kommt die ja doch noch. Eine vom Regisseur selbst gemachte Version ist auf jeden Fall besser als die Concorde-Fassung von Den of Thieves.

Auf den Soundtrack bin ich dieses Mal auch sehr gespannt, da Star-Saxofonist Colin Stetson (12 Years a Slave, Arcade Fire, Bon Iver) schon spezielle Mucke macht, die aber durchaus zu einem Horrorfilm passen könnte.

Und die Story soll ja ziemlich Psycho sein. Von daher, große Leinwand, ich komme!

12.06.2018 00:44 Uhr - cb21091975
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Auf die Frage, ob diese ursprüngliche Langfassung später den Weg auf Blu-ray finden würde, antwortete Aster ablehnend. Er wolle das nicht, weil der Film mit drei Stunden Laufzeit dann schon ziemlich lang und fordernd sei. Er würde mit dieser Fülle an Storytelling meditativer wirken und so für einen Großteil des anvisierten Publikums weniger einladend sein.

Könnte er den Leuten,die den Film kaufen wollen,selber überlassen.Oder man packt zwei Fassungen auf die Disc..

12.06.2018 08:42 Uhr - Captain Blitz
1x
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12.06.2018 00:44 Uhr schrieb cb21091975
Auf die Frage, ob diese ursprüngliche Langfassung später den Weg auf Blu-ray finden würde, antwortete Aster ablehnend. Er wolle das nicht, weil der Film mit drei Stunden Laufzeit dann schon ziemlich lang und fordernd sei. Er würde mit dieser Fülle an Storytelling meditativer wirken und so für einen Großteil des anvisierten Publikums weniger einladend sein.

Könnte er den Leuten,die den Film kaufen wollen,selber überlassen.Oder man packt zwei Fassungen auf die Disc..


Noch besser: man überlässt es dem Regisseur, was er wem präsentiert und zur Verfügung stellt.

12.06.2018 08:53 Uhr - sonyericssohn
DB-Helfer
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3 Stunden erfordern Sitzfleisch.
Aber der interessiert mich gewaltig !

12.06.2018 13:46 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 4.280
Drei Stunden können wenn sie gut gemacht sind und mit mitreisenden Dialogen oder Szenen gefilmt auch schnell vergehen. Gäbe ja einige Filmbeispiele beispielsweise bekannter Trilogien oder Mehrteilern, die gut mit dieser Laufzeit umgehen konnten oder Einzelstreifen wie Breaveheart.
Die Laufzeit ist im Horrorgenre doch eher ungewöhnlicher und vielleicht gerade deshalb interessanter

13.06.2018 14:19 Uhr - töfftöff
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"...in chilliges neues Terrain treibt" :D Wusste gar nicht, dass ein Horrorfilm "chillig" sein kann. Dann kann ich den ja ganz entspannt gucken :D. Schätze, da sollte eher "abschreckend"/"schaurig" stehen (engl. chilling)

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