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Veröffentlicht am von sausagemoo81

Mission: Impossible - Fallout ohne düsteren Subplot

Wie ein Handlungsstrang wegfiel und andere Storyänderungen

Spoiler

Seit dieser Woche ist Mission: Impossible - Fallout, der mittlerweile 6. Teil der Reihe, in den deutschen Kinos zu sehen. Und da ihn vermutlich auch viele bereits gesehen haben, können wir uns nun darüber unterhalten, welche Szenen oder Handlungsblöcke es nicht in den fertigen Film geschafft haben. Und das obwohl einige davon im 1. Trailer vor vielen Monaten angekündigt wurden. Ob es deswegen erneut eine Klage wie bei einer früheren McQuarrie/Cruise-Kooperation geben wird, wird sich erst noch zeigen müssen.

Bereits die Szene oben im Titelbild, in der Ethan Hunt beinahe mit einem Truck kollidiert und die den Höhepunkt des 1. Trailers darstellte, ist im fertigen Film nicht zu sehen. Auch die beiden Szenen unten, einmal in Kashmir und einmal im Club in Paris sind nicht in der Kinofassung. Mehrere geplante Actionszenen wurden also offensichtlich zumindest in Teilen gedreht, aber dann für den fertigen Film wieder verworfen. Warum das so ist, erklärte Regisseur McQuarrie in einem Interview.

McQuarrie: What Mission has taught me is just let all that go. What needs to happen? What needs to happen next? What is the most compelling thing that can happen next? [...] The finished screenplay rules. In Mission, the finished screenplay does not. The finished screenplay actually confines and limits. Through discovery, all I really need to know is where is the location and what assets need to be there on the day including vehicles, props, sets and actors. Everything that happens in that scene is malleable, and it can change so long as it conforms to what’s been shot. It does not need to conform to what hasn’t been shot. What hasn’t been shot is completely malleable.

Das Drehbuch hatte beim Start nur 33 Seiten und war  damit definitiv zu kurz für einen Film, der fast 2,5 Stunden geht und in der Regel ein Drehbuch mit deutlich mehr als 100 Seiten als Basis hat. Aber das spielte für die Macher keine Rolle, denn man neigt zu Improvisationen direkt am Drehort. Die Geschichte lässt sich ständig neu anpassen, wenn neue Ideen aufkommen. Man muss nur respektieren, was davor kam, aber alles, was erst noch gedreht werden soll, kann angepasst werden. Filme ohne echten Plan gehen oft nach hinten los oder erfordern irgendwann noch sündhaft teure Nachdrehs, aber mit M:I-6 schien es ausnahmsweise mal geklappt zu haben. Für viele Zuschauer ist es der beste Film der Reihe. Nicht nur in den Actionszenen, sondern auch bezüglich der Story, für die man sich dieses Mal etwas mehr Zeit nahm. Aber aufgrund dieser Arbeitsweise gibt es eben auch viele Szenen, die es nicht in den fertigen Film schaffen.

Hier besonders hervorzuheben ist ein wichtiger Handlungsstrang, der ursprünglich einmal viel mehr Zeit der Geschichte beanspruchen sollte, dann aber verkürzt und durch anderes Material ersetzt wurde.

McQuarrie: The stuff that didn’t make it into the film, and there’s remnants of it in the movie … when they go into the bathroom, the whole idea was to assume the identity of John Lark. Ethan ends up having to assume Lark’s identity without the mask. That was gonna be the plot of the whole movie: Ethan assumes the villain’s identity, but looks like himself. And, he must go on convincing people that he is the villain, which forces Ethan to have to do darker and more horrible things in pursuit of his aim, the first of which was breaking Lane out of prison. That was eventually going to take Ethan down a very dark path, all of which Tom really embraced, and which I pursued for a very long time. But, in clinging to that idea, I realized that the movie was not moving forward. It was becoming more about that idea as well as much more intellectual. It was happening at the expense of all the other characters, and the movie was just getting very long before getting back to the things you’re obligated to do in a Mission: Impossible. So, I let it go, and as soon as I let it go, the whole England segment of the movie came together.

Der Part, in dem Ethan Hunt die Identität von John Lark annimmt, hätte im Film also der Hauptplot sein und Hunt dazu zwingen sollen, zumindest für eine Weile den Bösen zu spielen. Ob das auch das Töten eines Unschuldigen bedeutet hätte, wollte der Regisseur nicht kommentieren, denn möglicherweise braucht man das noch für einen späteren Film. Und auch wenn Cruise von der Idee begeistert war, wurde sie am Ende verworfen, denn die anderen Team-Mitglieder wurden in diesem Handlungsverlauf scheinbar vernachlässigt und der Film wäre noch länger geworden als er jetzt ohnehin schon ist. Der Regisseur deutet auch an, dass die komplette Sequenz in London nur zustande kam, weil man die "Hunt als Böser"-Story nicht weiter verfolgte und Ersatz brauchte.

Ob es das entfernte Material später auf Blu-ray zu sehen sein wird, ist noch unklar.


Inhaltsangabe / Synopsis:

Nach einer missglückten Mission wird Geheimagent Ethan Hunt (Tom Cruise) mehr denn je mit den Konsequenzen seiner vergangenen Taten konfrontiert. Während ihn seine Vergangenheit heimsucht, sieht sich die Welt einer schweren nuklearen Bedrohung ausgesetzt. Unter der Führung des neuen IMF-Chefs Alan Hunley (Alec Baldwin) müssen Ethan, seine Kollegen ... [mehr]
Quelle: THR

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Kommentare

05.08.2018 00:15 Uhr - PeregrinTuk
1x
SPOILER

Passend zum Thema:
Mir gefiel der Film sehr gut. Zumindest die ersten zwei Drittel. Man, war das genial. Tolle Action, gute Handlung, schon allein die Szene auf der Toilette war das Eintrittsgeld wert. Doch leider war das letzte Drittwl nicht meins. Die Hubschrauber Szenen waren mir viel zu übertrieben und unrealistisch, außerdem war sowieso im Vorhinein klar, dass die Bomben mal wieder auf die letzte Sekunde nicht explodieren.
Da hätte ich mir etwas gewünscht, was eher ähnlich der ersten beiden Drittel gewesen wäre. Etwas, das nicht im Vorhinein klar gewesen wäre.
Aber egal, der Film war gut. Mit Teil 3 det beste der Reihe, meiner Meinung nach!

05.08.2018 04:34 Uhr - WeltraumkarateKaktus
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Nach Teil 1 und 2 der beste Teil der Reihe, meiner Meinung nach!

Schade dass es die Szenen in Kashmir, wo sie die Leichen entdecken, nicht in den fertigen Film geschafft haben.
Aber ein geiler Film war es auf alle Fälle!

05.08.2018 05:23 Uhr - KKinski
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Klingt alles etwas schräg. Als ob die den 180.000.000 USD-Film mit einem nicht Mal im Ansatz halbfertigen Drehbuch beginnen. Ich tippe eher auf die Tatsache, dass ein böser Guter deshalb nicht im Film ist, weil so ein Element den Zuschauer aus Studiosicht überfordern könnte.

05.08.2018 08:39 Uhr - sausagemoo81
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05.08.2018 05:23 Uhr schrieb KKinski
Als ob die den 180.000.000 USD-Film mit einem nicht Mal im Ansatz halbfertigen Drehbuch beginnen.

Das passiert leider in letzter Zeit immer häuiger. Men in Black 3, der noch teurer war, war auch so ein Beispiel. Genauso wie Iron Man oder Edge of Tomorrow. Selbst Klassiker wie Der weiße Hai und Casablanca starteten ohne fertiges Drehbuch.

05.08.2018 09:08 Uhr - KKinski
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05.08.2018 08:39 Uhr schrieb sausagemoo81
05.08.2018 05:23 Uhr schrieb KKinski
Als ob die den 180.000.000 USD-Film mit einem nicht Mal im Ansatz halbfertigen Drehbuch beginnen.

Das passiert leider in letzter Zeit immer häuiger. Men in Black 3, der noch teurer war, war auch so ein Beispiel. Genauso wie Iron Man oder Edge of Tomorrow. Selbst Klassiker wie Der weiße Hai und Casablanca starteten ohne fertiges Drehbuch.
ich schließe ja nicht aus, dass das Drehbuch nicht ganz fertig war, aber einfach Mal so ein paar Explosionen und Verfolgungsjagden wird man nicht drehen, ohne zu wissen, wo die Reise hingeht.

05.08.2018 09:33 Uhr - sausagemoo81
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Der Regisseur meinte, dass man viele Szenen so drehte, dass man durch den Schnitt die Geschichte anpassen kann - eben auch durch den Wegfall von Elementen. In dem Zusammenhang erwähnt er auch explizit, dass z.b. Exposition immer nur an simplen Orten geschieht (im Auto, in einem Haus) nie an einem Ort, die Nachdrehs teuer machen, sollte man später was ändern wollen. Ohne Zweifel wurden hier mehr Actionszenen gedreht als nötig, weil man nicht wusste wo die Reise hingeht. Und dass die wegfallen hat nicht zwangsläufig was mit dem Studio zu tun.

05.08.2018 10:42 Uhr - Cinemaniac
05.08.2018 08:39 Uhr schrieb sausagemoo81
Selbst Klassiker wie Der weiße Hai und Casablanca starteten ohne fertiges Drehbuch.


Da gab es aber zumindest schon fertige Vorlagen (Roman bzw. Textbuch).

Ich habe den 6. M:I-Film nicht gesehen, aber braucht man da überhaupt ein Drehbuch ? Ist das nicht nur Tom Cruise, der in die Kamera lächelt und im Hintergrund explodiert was ? Oder so wie bei "Halloween" und "Freitag", wo man einfach nur die Nummer hinter dem Titel tauscht ?

05.08.2018 10:48 Uhr - alraune666
05.08.2018 08:39 Uhr schrieb sausagemoo81
05.08.2018 05:23 Uhr schrieb KKinski
Als ob die den 180.000.000 USD-Film mit einem nicht Mal im Ansatz halbfertigen Drehbuch beginnen.

Das passiert leider in letzter Zeit immer häuiger. Men in Black 3, der noch teurer war, war auch so ein Beispiel. Genauso wie Iron Man oder Edge of Tomorrow. Selbst Klassiker wie Der weiße Hai und Casablanca starteten ohne fertiges Drehbuch.


Wieso denn leider? Is doch Unsinn ... und wieso in letzter Zeit? Ein alles andere als ungewoehnlicher Vorgang ... die groessten Klassiker der Filmgeschichte wurden so geschaffen ...

05.08.2018 11:15 Uhr - alraune666
05.08.2018 10:42 Uhr schrieb Cinemaniac
05.08.2018 08:39 Uhr schrieb sausagemoo81
Selbst Klassiker wie Der weiße Hai und Casablanca starteten ohne fertiges Drehbuch.


Da gab es aber zumindest schon fertige Vorlagen (Roman bzw. Textbuch).

Ich habe den 6. M:I-Film nicht gesehen, aber braucht man da überhaupt ein Drehbuch ? Ist das nicht nur Tom Cruise, der in die Kamera lächelt und im Hintergrund explodiert was ? Oder so wie bei "Halloween" und "Freitag", wo man einfach nur die Nummer hinter dem Titel tauscht ?


Der Kommentar ueber MI6 ist ziemlicher Quatsch! Warum braucht man bei nem top Action Film kein Drehbuch? Der Kommentar ueber Halloween und Freitag war nicht gerade intelligenter ...

Bei Jaws gab es keine Vorlage, bei Casablanca ja, und? Gibt unzaehlige Beispiele fuer Filme bei denen man ohne fertiges Drehbuch startete. Viele Klassiker wurden so geschaffen ... Lawrence of Arabia, Topaz ...

05.08.2018 11:17 Uhr - Tom Cody
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05.08.2018 10:42 Uhr schrieb Cinemaniac
Ich habe den 6. M:I-Film nicht gesehen, aber braucht man da überhaupt ein Drehbuch ? Ist das nicht nur Tom Cruise, der in die Kamera lächelt und im Hintergrund explodiert was ? Oder so wie bei "Halloween" und "Freitag", wo man einfach nur die Nummer hinter dem Titel tauscht ?

Ich würde sogar sagen, das "M:I - Fallout" einer der wenigen, neueren Actionfilme ist, der sein Publikum nicht für völlig zurückgeblieben hält.
Da der Film auch konsequent die Geschichte aus "Rogue Nation" weitererzählt, ist die Kenntnis von Teil 5 eigentlich auch Voraussetzung. Auch einige Verweise auf "M:I III" oder "Ghost Protocol" würden dem Neueinsteiger garantiert entgehen.

Das es im Trailer Einstellungen gibt, die es nicht in den fertigen Film schafften , ist eigentlich auch ein alter Hut. Das gibt's immer mal wieder.

Unterm Strich bleibt ein erstklassiger Actionfilm, der über 2 ½ Stunden ohne Längen top unterhält, mit ein paar wirklich atemberaubenden Stuntszenen und knallharten Fights (Der Kampf auf der Toilette - aber hallo!). Sämtliche Nebendarsteller (Simon Pegg, Henry Cavill, Rebecca Ferguson, Vanessa Kirby etc.) sind überzeugend besetzt und absolut perfekt in ihren Rollen. Den Film sollte man sich wirklich auf der großen Leinwand gönnen!

05.08.2018 13:05 Uhr - alien-2001
Ich fühlte mich bis jetzt von keinem Teil der Reihe wirklich enttäuscht. Ach ja, der 6. kommt ja jetzt erstmals in 3D daher, was die vorherschende Meinung, 3D wäre ja bereits so gut wie tot, doch wieder deutlich entkräftigt. Freut mich um so mehr als großen 3D Fan auch im Heimkino.

05.08.2018 13:35 Uhr - Roughale
5x
05.08.2018 11:15 Uhr schrieb alraune666
Bei Jaws gab es keine Vorlage...


Häh? Der Roman von Peter Benchley handelt dann wohl von Goldfischen LOL

05.08.2018 14:20 Uhr - Baysongor
ich nehme an die "vision" vom ausbruchsversuch von lane, nach plan des bruders der weissen witwe, war wohl die ursprüngliche version (insbesondere die szene in der er den verletzten cop erledigen soll). interessant ja auch dass am ende der tatsächlichen ausbruchsequenz eine ähnliche szene kommt, in der er aber der polizistin mutmasslich das leben rettet.

05.08.2018 16:07 Uhr - sausagemoo81
3x
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05.08.2018 10:48 Uhr schrieb alraune666
Wieso denn leider? Is doch Unsinn ...


Ein Mangel an Disziplin und ein Mangel an vorausschauendem Denken haben weitreichende Konsequenzen und stehen immer langfristigem Erfolg im Weg. MI6 kollidierte mit anderen Filmen, deren Planung ebenfalls nicht ausreichend war (Justice League und Avengers) und man spürt es bei allen drei. Man kann ein System nicht nur nach seinen Ausnahmen beurteilen. Das ist der wahre Unsinn, Alraune666.

und wieso in letzter Zeit?


"In letzter Zeit" wird es immer mehr zur Regel und die Probleme sind auch immer öfter von außen sichtbar (Im DC-Universe, im Dark Universe, bei den Star Wars-Filmen und zahlreichen anderen Titeln) weil sich zu wenig Leute vorher fragen Was/Wie/Warum. Das führt zu Image-Problemen und zu enormen Kosten, die mit etwas besser Planung zu vermeiden wären. Investitionsmittel, die nun für andere Projekte fehlen, Investitionen, die mehr Einspiel an der Kino erfordern, Investitionen die deshalb die Riskiobereitschaft wirklich Neues zu zeigen mindert nicht erhöht.

Und auch wenn viele Beteiigten an der Front sicher nur beste Absichten haben und deshalb auch gute Filme entstehen, ist nicht Kreativität Grund für dieses Vorgehen, sondern rein finanzielles Denken in der Chefetage. Einen Film zu einem fixen Termin ins Kino zu bekommen um Quartalszahlen und Boni zu sichern ist die Maxime. Nicht der Glaube, dass es zur Qualität eines Films beiträgt, wenn man ohne Drehbuch und ohne Plan loslegt. Hier zeigst du zu viel Naivität, Alraune666.

05.08.2018 22:09 Uhr - the proff
Es ist auch eine Frage der Wahrnehmung ob man denkt einen intelligenten Action-Film zusehen... ob diese Intelligenz ein Augenzwinkern hat und nicht nur weil man weiss dass man z.B nen Entspannungspunkt braucht...
Sicher Filme sind Objekte wo es um Manipulation geht,aber es ist ein Unterschied ob der/die Macher den Zuschauer liebevoll aufs Glatteis führen wollen/können oder ob sie die Nr.2 eines Kults sind,
Heutzutage da naiv sein...ts ts ts

06.08.2018 11:55 Uhr - janko
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Darstellung den Tatsachen entspricht. Bei einem Multimillionen-Dollar-Projekt, in dem außer den teuersten Stars auch zu planende Action-Szenen, zu realisierende special-effects und Stunts drinhängen, da fangen die doch nicht an zu Drehen und sagen "wenn wir am Ende vom Drehbuch angekommen sind, improvisieren wir eben."
Das ist doch nicht "Alien 3".

06.08.2018 11:59 Uhr - Thodde
Fand M:I 6 insgesamt auch super. Das einzige, was leider total vorhersehbar war, war die wahre Identität von John Lark.

06.08.2018 21:41 Uhr - Sammler
Also ich habe wie üblich keinen der Trailer gesehen und wurde sehr gut unterhalten. Selbst meine Freundin, die mit dem Genre normal gar nichts anfangen kann, war von der Spannung bis ans Ende an den Kinostuhl gefesselt. Was auch immer es also nicht oder schon reingeschafft hat, ist mir demnach relativ Banane. 8/10

07.08.2018 11:19 Uhr - McClane
SB.com-Autor
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sondern auch bezüglich der Story, für die man sich dieses Mal etwas mehr Zeit nahm


Das kann ich nicht bestätigen. "Mission Impossible 6" ist schon eine famose Stunt- und Actionshow, aber der Plot ist so etwas von egal - die Apostel spielen eigentlich keine Rolle, es geht nur um John Lark, dessen Identität der Film dem Zuschauer schon früh auf dem Silvertablett serviert und eigentlich hetzen nur diverse Parteien hinter dem MacGuffin-artigen Rogue-Nation-Leader her. Da fand ich Teil 3 und 5 wesentlich besser und kohärenter erzählt als den aktuellen.

23.08.2018 00:38 Uhr - Jimmy Conway
Habe den Film zweimal im Kino geguckt. Actionthriller Meisterwerk! Mit Teil 1 der geilste Streifen der Reihe. Ja, ich feier den Film ab, zurecht.
Und wer behauptet, der Film lebe nur von Action hat NULL Ahnung.
Cinematografie, Cast (neben Tom insbesondere Henry Cavill, Rebecca Ferguson, Sean Harris und Vanessa Kirby) ist top und von allen Teilen am interessantesten ausgearbeitet. Die Szenen in Paris sind alle atemberaubend. Die Actionszenen sorgen nicht nur für belanglosen 08/15 Bombast Overkill, sondern harmonieren und drücken einem jederzeit die Spannung auf.

Das Finale ist ja wohl in Sachen Kameraführung, Action und Spannung auch nicht mehr zu überbieten. Viele geile Szenen, halt alles was in Paris geschieht und eben das komplette Kashmir Szenario mit der Bedrohung.
Ach, was schreib ich lange...als Bond-Fan muss ich sagen "Hoch lebe M:I und Tom Cruise", Bond kann sich warm anziehen. Aktuell mehr denn je.

Ps.: inwiefern wird John Larks Identität früh bekannt gegeben? Doch erst kurz vorm Kashmir Finale als das IMF auf den Trick mit dem Austausch kam.

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