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Veröffentlicht am von sausagemoo81

Slender Man: Zensuren für das PG-13-Rating

Film über ein Teenager-Phänomen wurde für Teenager geschnitten

Da sind wir nun im Jahr 2018 und aus Internet-Memes werden Kinofilme. Es ist womöglich nur eine Frage der Zeit, dass sich Dinesh D'Souza um Pepe The Frog kümmert oder ein Social Justice Warrior Unfaithful Guy/Jealous Girlfriend viel zu ernst nimmt. Aber erst einmal ist der Slender Man an der Reihe, eine gruselig-schlanke Horrorgestalt ohne Gesicht, die vor allem Kinder entführt und 2009 im World Wide Web zur Welt kam.

Während der Dreharbeiten und Post-Production gab es bereits zahlreiche Berichte über Probleme zwischen den Machern und dem Verleih in den USA. Die Streitereien waren wohl so schlimm, dass die Produzenten versuchten, den Film von Sony zu lösen und lieber einen anderen Verleiher suchten. Dies klappte aber nicht. In dem Zusammengang berichtet Bloody Disgusting auch, dass ihnen von verschiedenen Quellen bestätigt wurde, dass einige Szenen des Films zensiert wurden, um ein PG-13 zu sichern. Ähnlich wie The Meg vor einigen Tagen.

BD: Sources tell us that Slender Man has similar behind-the-scenes issues and had several sequences chopped in order to force a PG-13 rating.

Während beim Hai-Film aber eine spätere Unrated-Version eher unwahrscheinlich ist, sind sie bei PG-13-Horrorfilmen fast schon Standard. Wir sind gespannt, was die Heimkino-Ankündigung in einigen Wochen verrät

In Deutschland startet der Film am 23. August 2018 in den Kinos. Eine Altersfreigabe gibt es gegenwärtig noch nicht, aber ein Trailer wurde schon mal FSK 16-geprüft.

Inhaltsangabe / Synopsis:

In einer Kleinstadt in Massachusetts vollziehen vier High School Mädchen ein Ritual, um die Legende des SLENDER MAN zu entlarven. Als eines der Mädchen unter mysteriösen Umständen verschwindet, befürchten die anderen, dass sie SEIN nächstes Opfer wird. (Sony Pictures Deutschland)
Quelle: Bloody Disgusting
Mehr zu:

Slender Man

(OT: Slender Man, 2018)

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Kommentare

12.08.2018 00:09 Uhr - Pentegrin
6x
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Ich weiß, die Freigabe sagt nichts über den Film aus. Aber, wenn man solche Szenen dreht, weil sie zum Film gehören, dann sollen sie bitte im Film bleiben und der Film bekommt halt ein R Rating. Es macht den Film doch unweigerlich schlechter, wenn geplante (wichtige) Elemente entfernt werden MÜSSEN (nicht zu verwechseln damit, dass die Filmemacher Szenen von selbst rausschneiden, um den Film zu verbessern).

12.08.2018 00:18 Uhr - LemmyKravitz
1x
Niedrige Freigabe gleich mehr Zuschauer gleich mehr Einnahmen , so einfach ist die Antwort ;-)

12.08.2018 00:20 Uhr - Melvin-Smiley
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12.08.2018 00:09 Uhr schrieb PeregrinTuk
Ich weiß, die Freigabe sagt nichts über den Film aus. Aber, wenn man solche Szenen dreht, weil sie zum Film gehören, dann sollen sie bitte im Film bleiben und der Film bekommt halt ein R Rating. Es macht den Film doch unweigerlich schlechter, wenn geplante (wichtige) Elemente entfernt werden MÜSSEN (nicht zu verwechseln damit, dass die Filmemacher Szenen von selbst rausschneiden, um den Film zu verbessern).


Ich kann absolut verstehen, was Du meinst.
Kann aber mit kastrierten Versionen fürs Kino leben, wenn parallel eine unzensierte Variante für das Heimkino angekündigt wird.
Klar wäre es super, wenn der Film in vollem Umfang mit R-Rating laufen würde, aber zumindest hat man hier augenscheinlich nicht schon im Vorfeld einen PG-13 tauglichen Film gedreht, sondern ihn “lediglich“ nachträglich heruntergestutzt, was zumindest hoffen lässt. Da es aber ohnehin kein rabiater Actioner, oder ein Film ist, der hauptsächlich auf graphische Gewaltdarstellungen setzt, schätze ich mal, dass die Zensuren vermutlich eher gering ausfallen.
Egal, Kinogeld gespart und man darf gespannt sein, was uns im Heimkino erwartet.

12.08.2018 01:00 Uhr - Ned Flanders
Ziemlich Bluna diese Idee, dass mit einer niedrigeren Freigabe mehr Leute ins Kino gehen, wenn es später die uncut auf Scheibe gibt.
Man hätte 2x kassieren können.
Wer es weiß geht nicht ins Kino und spart sich das Geld,was man eventuell für einen Kinobesuch ausgegeben hätte wenn er nicht gekürzt wäre. So bekommen Sie eben nur Geld wenn er auf Scheibe uncut erscheint.
Wobei Horror/Gruselfilme ja dann doch nicht so die breite Masse ins Kino lockt, wie irgend ein Marvel,Fast and Furious usw.

12.08.2018 01:12 Uhr - Melvin-Smiley
2x
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12.08.2018 01:00 Uhr schrieb Ned Flanders
Ziemlich Bluna diese Idee, dass mit einer niedrigeren Freigabe mehr Leute ins Kino gehen, wenn es später die uncut auf Scheibe gibt.
Man hätte 2x kassieren können.
Wer es weiß geht nicht ins Kino und spart sich das Geld,was man eventuell für einen Kinobesuch ausgegeben hätte wenn er nicht gekürzt wäre. So bekommen Sie eben nur Geld wenn er auf Scheibe uncut erscheint.
Wobei Horror/Gruselfilme ja dann doch nicht so die breite Masse ins Kino lockt, wie irgend ein Marvel,Fast and Furious usw.


Erstens hat die breite Masse keine Ahnung von etwaigen Schnitten und zweitens zieht ein PG-13 natürlich mehr Interessenten an, als ein R-Rating.
Dem Verleiher ist doch vollkommen egal, ob ein kleiner Freak, der sich nit der Thematik beschäftigt, jetzt ins Kino geht, oder nicht. Dafür ist diese Nische zu unbedeutend.
So räumt man fürs Kino die Kids mit ab und die Nerds können ihr Geld für Unrated-VÖ im Heimkino lassen; klingt nach einem logischen Vorhaben.

12.08.2018 10:54 Uhr - alraune666
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12.08.2018 00:09 Uhr schrieb PeregrinTuk
Ich weiß, die Freigabe sagt nichts über den Film aus. Aber, wenn man solche Szenen dreht, weil sie zum Film gehören, dann sollen sie bitte im Film bleiben und der Film bekommt halt ein R Rating. Es macht den Film doch unweigerlich schlechter, wenn geplante (wichtige) Elemente entfernt werden MÜSSEN (nicht zu verwechseln damit, dass die Filmemacher Szenen von selbst rausschneiden, um den Film zu verbessern).


Das macht null Sinn, denn so laruft es meistens eben nicht ab! Die meisten Filme in den USA werden mit Zielfreigabe geordert ... versagt der Regisseur die zu liefern muss was raus, fertig! Das sie ‘zum Film gehoeren’ kann man nicht sagen, da es oft viel Spielraum gibt wie sehr eine derbe Szene in die Laenge gezogen wird oder wie im Endeffekt mehr oder minder intensiv im Schneideraum komponiert wird. Meistens bedeutet es ja gar keine klassischen ‘Schnitte’ oder das weglassen von extra Material, sondern wie lange gewissen Elemente gezeigt werden und wie schnell man aus einer bestimmten intensiven Situation im Film rausgeht. Das hat keinen Einfluss auf das was ‘geplant wurde’, denn geplant war ja eben ein Werk mit der niedrigeren Freigabe. Es macht den Film in keinem Fall unweigerlich schlechter. Es ist jedenfalls nicht so dass ein Film so wie er ist gewuenscht wurde und fuer ein niedrigeres rating verstuemmelt wird. Das hoert sich meist nur so an.

12.08.2018 11:13 Uhr - alraune666
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12.08.2018 01:00 Uhr schrieb Ned Flanders
Ziemlich Bluna diese Idee, dass mit einer niedrigeren Freigabe mehr Leute ins Kino gehen, wenn es später die uncut auf Scheibe gibt.
Man hätte 2x kassieren können.
Wer es weiß geht nicht ins Kino und spart sich das Geld,was man eventuell für einen Kinobesuch ausgegeben hätte wenn er nicht gekürzt wäre. So bekommen Sie eben nur Geld wenn er auf Scheibe uncut erscheint.
Wobei Horror/Gruselfilme ja dann doch nicht so die breite Masse ins Kino lockt, wie irgend ein Marvel,Fast and Furious usw.


Nix Bluna ‘Idee’ ... eher Milchmaedchenrechnung von Dir ... die wissen schon wie sie Geld in ihre Kassen spuelen! Die Masse interessieren Freigabemodifikationen nen Scheissdreck ... nur ne poplige Minderheit denkt wie wir und das hat null Einfluss auf ihre Einspielergenisse und spaetere VOD oder physikalische Medien Verkaeufe.

12.08.2018 15:11 Uhr - Pentegrin
1x
User-Level von Pentegrin 2
Erfahrungspunkte von Pentegrin 84
12.08.2018 10:54 Uhr schrieb alraune666
12.08.2018 00:09 Uhr schrieb PeregrinTuk
Ich weiß, die Freigabe sagt nichts über den Film aus. Aber, wenn man solche Szenen dreht, weil sie zum Film gehören, dann sollen sie bitte im Film bleiben und der Film bekommt halt ein R Rating. Es macht den Film doch unweigerlich schlechter, wenn geplante (wichtige) Elemente entfernt werden MÜSSEN (nicht zu verwechseln damit, dass die Filmemacher Szenen von selbst rausschneiden, um den Film zu verbessern).


Das macht null Sinn, denn so laruft es meistens eben nicht ab! Die meisten Filme in den USA werden mit Zielfreigabe geordert ... versagt der Regisseur die zu liefern muss was raus, fertig! Das sie ‘zum Film gehoeren’ kann man nicht sagen, da es oft viel Spielraum gibt wie sehr eine derbe Szene in die Laenge gezogen wird oder wie im Endeffekt mehr oder minder intensiv im Schneideraum komponiert wird. Meistens bedeutet es ja gar keine klassischen ‘Schnitte’ oder das weglassen von extra Material, sondern wie lange gewissen Elemente gezeigt werden und wie schnell man aus einer bestimmten intensiven Situation im Film rausgeht. Das hat keinen Einfluss auf das was ‘geplant wurde’, denn geplant war ja eben ein Werk mit der niedrigeren Freigabe. Es macht den Film in keinem Fall unweigerlich schlechter. Es ist jedenfalls nicht so dass ein Film so wie er ist gewuenscht wurde und fuer ein niedrigeres rating verstuemmelt wird. Das hoert sich meist nur so an.


Ich weiß doch ganz genau, dass die gewünschte Freigabe vor dem Film schon fest steht ... nur wünsche ich mir halt, es wäre nicht so. Mehr habe ich mit dem Kommentar auch nicht ausgedrückt. Ich wünschte es wäre anders, Punkt. Und schneller aus grusligen Szenen rausgehen macht einen Horrorfilm natürlich viel, viel, viel besser.
Schön, wenn Dich das nicht stört, mich schon. Ich würde gern den gesamten Film sehen, fertig.

12.08.2018 18:00 Uhr - Eh Malla
1x
Das wars dann für mich wieder mal mit Kinobesuch. Ich liebe es!

13.08.2018 07:17 Uhr - Berny
Das mit Unfaithful Guy/Jealous Girlfriend zu ernst nehmen ist tatsächlich bereits passiert. Ich weiß nicht warum ich jetzt danach gegoogelt hab, aber dabei förderte ich das hier zu Tage:
https://www.youtube.com/watch?v=AUQOUChTUwg

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