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Veröffentlicht am von Tom Cody

The House That Jack Built: US-Verleiher IFC Films bekommt Ärger mit der MPAA

IFC-Films handelt sich mögliche Sanktionen ein wegen der Aufführung der Unrated-Fassung

Lars von Triers diesjähriger Skandalfilm, The House That Jack Built, erhitzt weiterhin die Gemüter. Wie wir bereits hier berichteten, zeigte der amerikanische Verleiher IFC-Films das umstrittene Werk am 28.11.2018 in einer exklusiven Unrated-Fassung in ausgewählten Kinos, bevor der Streifen ab dem 14.12.2018 dann in einer gekürzten R-Rated-Version auch in regulären Kinos zu sehen sein wird. Doch in genau dieser zeitnahen Aufführung der beiden Versionen liegt für die MPAA das Problem (Die Motion Picture Association of America ist der Verband der sechs größten amerikanischen Filmproduktionsgesellschaften, sieht sich als Interessenvertretung der gesamten amerikanischen Film- und Fernsehindustrie und ist u.a. auch für das amerikanische Rating-System verantwortlich). Die MPAA wendete sich an IFC Films wegen der Screenings von Lars von Triers Serienkiller-Gorefestes (Diese Wortschöpfung von "deadline.com" muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen). Die Handelsgruppe behauptet, die ersten Vorstellungen verstießen gegen ihre Regeln, da sie nicht die gekürzte R-Rated-Version waren, welche in zwei Wochen in die Kinos kommt, sondern der explizit blutigere Director's Cut des Regisseurs.

Die MPAA sagte am Mittwoch in einer Erklärung, dass sie „dem Verleiher IFC Films mitgeteilt hat, dass die Vorführung einer Unrated-Version des Films in einer solchen Nähe zur Veröffentlichung der bewerteten Version eine Verletzung der Regeln des Ratingsystems darstellt. Die Wirksamkeit der MPAA-Ratings hängt von unserer Fähigkeit ab, das Vertrauen der amerikanischen Eltern aufrechtzuerhalten. Aus diesem Grund wird in den Regeln eindeutig festgelegt, wie die Ratings ordnungsgemäß verwendet werden. Die Nichteinhaltung der Regeln kann zu Verwirrung bei den Eltern führen und das Bewertungssystem untergraben - und kann zur Verhängung von Sanktionen gegen den Antragsteller des Films führen."

Nach den Bewertungsregeln der Handelsgruppe kann ihre „Classification & Ratings Administration“ „das von ihr vergebene Rating für den Kinofilm widerrufen". Der Vertriebspartner kann auch „für mehr als 90 Tage von der Teilnahme am Bewertungssystem ausgeschlossen werden" und/oder mit „jeder anderen in den [CARA]-Regeln aufgeführten Sanktion konfrontiert werden".

Nicht, dass viele Eltern wahrscheinlich ihre Kinder mitbringen würden, um sich diesen Film anzusehen, aber The House That Jack Built zeigt immerhin Matt Dillon als verrückt-sadistischen Killer in der Titelrolle, Uma Thurman spielt eine gestrandete Autofahrerin, die eigentlich wissen müsste, dass es keine gute Idee ist, in diesem gruseligen Lieferwagen mitzufahren und Riley Keough erleidet bei einem Date mit Jack ein furchtbares Schicksal. Die Uraufführung fand im Mai diesen Jahres in Cannes statt und war Lars von Triers großes Comback nach einem jahrelangen Ausschluss vom Festival.

In Deutschland läuft der Film, wie an dieser Stelle bereits gemeldet, seit dem 29. November 2018 in der ungeschnittenen Komplettfassung ohne Jugendfreigabe - offensichtlich aber nur in einer sehr überschaubaren Kopienanzahl.

Inhaltsangabe / Synopsis:

THE HOUSE THAT JACK BUILT erzählt die Geschichte eines hochintelligenten Serienkillers namens Jack (Matt Dillon) im Zeitraum von zwölf Jahren aus dessen Perspektive. Jack betrachtet jeden einzelnen seiner Morde als Kunstwerk und tauscht sich in seinen Gedanken regelmäßig mit dem mysteriösen Verge (Bruno Ganz) aus. Während die Polizei dem Killer über die Jahre immer dichter auf den Fersen ist, geht Jack immer größere Risiken ein, denn er ist noch nicht zufrieden mit seinem Werk... (Concorde Filmverleih)
Quelle: deadline.com

Kommentare

01.12.2018 00:30 Uhr - deNiro
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Komme gerade aus dem Kino und muss sagen, dass der Film durchaus "beschäftigt"

Und selbstverständlich vermag es von Trier auch hier wieder, das ein oder andere Tabu zu brechen und den kleinen Sadisten in jeden von uns zu füttern. Auch wenn einige Szenen derb, sehr derb rüberkommen, zwischen den Zeilen schwingt auch immer eine Art grotesker, schwarzer Humor mit, der die gezeigte Gewalt an manchen Stellen stark überzeichnet, fast "comichaft", wirken lässt.

Erwähnenswert ist vor allem die erstklassige schauspielerische Darbietung aller Mitwirkenden, allen voran die von Dillon und Ganz!

Auch wenn dieses Werk ganz sicher wieder stark polarisieren und provozieren wird, vielleicht gerade deshalb, für mich neben "Geister" und "Idioten", der Beste von Trier,

01.12.2018 00:42 Uhr - Laughing Vampire
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...hä?

Und der Film kann bei mir zumindest warten. Aus irgendwelchen Gründen muß ich mir immer fast alles anschauen, was "kontrovers" ist, und mit von Triers Filmen bin ich mittlerweile auch seit Jahren vertraut, aber der Mensch erscheint mir mit zunehmendem Alter immer unsympathischer (nicht wegen ein paar Nazi-Witzen, so etwas ist mir völlig egal) und seine Filme dümmer und oberflächlicher... Ich mein, was für ein erbärmlicher Schlappschwanz. Hat Angst vor dem Fliegen und war noch nie in Amerika, aber fast alle seine Filme spielen in einem Fantasie-Amerika. Ich kann's nicht ausstehen, wenn Leute Dinge behandeln, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben.

Aber mal abwarten. Vielleicht ist es ja doch eine positive Überraschung.

01.12.2018 01:05 Uhr - Fratze
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01.12.2018 00:42 Uhr schrieb Laughing Vampire
...hä?

Und der Film kann bei mir zumindest warten. Aus irgendwelchen Gründen muß ich mir immer fast alles anschauen, was "kontrovers" ist, und mit von Triers Filmen bin ich mittlerweile auch seit Jahren vertraut, aber der Mensch erscheint mir mit zunehmendem Alter immer unsympathischer (nicht wegen ein paar Nazi-Witzen, so etwas ist mir völlig egal) und seine Filme dümmer und oberflächlicher... Ich mein, was für ein erbärmlicher Schlappschwanz. Hat Angst vor dem Fliegen und war noch nie in Amerika, aber fast alle seine Filme spielen in einem Fantasie-Amerika. Ich kann's nicht ausstehen, wenn Leute Dinge behandeln, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben.

Aber mal abwarten. Vielleicht ist es ja doch eine positive Überraschung.

Karl May war auch nie in Amerika...

01.12.2018 01:10 Uhr - TheRealAsh
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01.12.2018 00:30 Uhr schrieb deNiro
Komme gerade aus dem Kino und muss sagen, dass der Film durchaus "beschäftigt"

Und selbstverständlich vermag es von Trier auch hier wieder, das ein oder andere Tabu zu brechen und den kleinen Sadisten in jeden von uns zu füttern. Auch wenn einige Szenen derb, sehr derb rüberkommen, zwischen den Zeilen schwingt auch immer eine Art grotesker, schwarzer Humor mit, der die gezeigte Gewalt an manchen Stellen stark überzeichnet, fast "comichaft", wirken lässt.

Erwähnenswert ist vor allem die erstklassige schauspielerische Darbietung aller Mitwirkenden, allen voran die von Dillon und Ganz!

Auch wenn dieses Werk ganz sicher wieder stark polarisieren und provozieren wird, vielleicht gerade deshalb, für mich neben "Geister" und "Idioten", der Beste von Trier,


Kann dir nur zustimmen, komme auch grad aus dem Kino und war begeistert. Vor allem das Ende ist echt mal was anderes;-)

01.12.2018 01:24 Uhr - Ralle87
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01.12.2018 00:30 Uhr schrieb deNiro
Komme gerade aus dem Kino und muss sagen, dass der Film durchaus "beschäftigt"

Und selbstverständlich vermag es von Trier auch hier wieder, das ein oder andere Tabu zu brechen und den kleinen Sadisten in jeden von uns zu füttern. Auch wenn einige Szenen derb, sehr derb rüberkommen, zwischen den Zeilen schwingt auch immer eine Art grotesker, schwarzer Humor mit, der die gezeigte Gewalt an manchen Stellen stark überzeichnet, fast "comichaft", wirken lässt.

Erwähnenswert ist vor allem die erstklassige schauspielerische Darbietung aller Mitwirkenden, allen voran die von Dillon und Ganz!

Auch wenn dieses Werk ganz sicher wieder stark polarisieren und provozieren wird, vielleicht gerade deshalb, für mich neben "Geister" und "Idioten", der Beste von Trier,


Mein Interesse ist voll und ganz geweckt.
Gerade dann, wenn Filme Grenzen überschreiten oder Dinge sehr kontrovers darstellen, ist bei mir die Alarmglocke an.
Ein Film, der nicht nach dem Sehen noch für Diskussionen sorgt, einen schockiert im Sessel zurück lässt oder zum nachdenken anregt, ist doch genauso schnell wieder vergessen wie angeschaut.
Deswegen fand ich, im Gegensatz zu allen meinen Freunden, Siegburg von Uwe Boll extrem stark. Ein Film wie ein Schlag in die Fresse. Genau das erhoffe ich mir von THTJB.

01.12.2018 01:29 Uhr - voorheeskrüger
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01.12.2018 00:42 Uhr schrieb Laughing Vampire
...hä?

Und der Film kann bei mir zumindest warten. Aus irgendwelchen Gründen muß ich mir immer fast alles anschauen, was "kontrovers" ist, und mit von Triers Filmen bin ich mittlerweile auch seit Jahren vertraut, aber der Mensch erscheint mir mit zunehmendem Alter immer unsympathischer (nicht wegen ein paar Nazi-Witzen, so etwas ist mir völlig egal) und seine Filme dümmer und oberflächlicher... Ich mein, was für ein erbärmlicher Schlappschwanz. Hat Angst vor dem Fliegen und war noch nie in Amerika, aber fast alle seine Filme spielen in einem Fantasie-Amerika. Ich kann's nicht ausstehen, wenn Leute Dinge behandeln, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben.

Aber mal abwarten. Vielleicht ist es ja doch eine positive Überraschung.







Nur weil einer Angst hat ist er für dich ein Schlappschwanz.Dumme Aussage,Angst zu haben ist menschlich.Jeder hat vor irgendetwas Angst.Übrigens ich war auch noch nie in Amerika.

01.12.2018 03:17 Uhr - OliM
2x
Der Film steht auch definitiv auf meiner "must watch"-Liste!
Bin sehr gespannt!

Und zur Meldung: Promo ist halt alles ;)

01.12.2018 03:46 Uhr - Laughing Vampire
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01.12.2018 01:05 Uhr schrieb Fratze
01.12.2018 00:42 Uhr schrieb Laughing Vampire
...hä?

Und der Film kann bei mir zumindest warten. Aus irgendwelchen Gründen muß ich mir immer fast alles anschauen, was "kontrovers" ist, und mit von Triers Filmen bin ich mittlerweile auch seit Jahren vertraut, aber der Mensch erscheint mir mit zunehmendem Alter immer unsympathischer (nicht wegen ein paar Nazi-Witzen, so etwas ist mir völlig egal) und seine Filme dümmer und oberflächlicher... Ich mein, was für ein erbärmlicher Schlappschwanz. Hat Angst vor dem Fliegen und war noch nie in Amerika, aber fast alle seine Filme spielen in einem Fantasie-Amerika. Ich kann's nicht ausstehen, wenn Leute Dinge behandeln, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben.

Aber mal abwarten. Vielleicht ist es ja doch eine positive Überraschung.

Karl May war auch nie in Amerika...

Hab ja auch nicht behauptet, ein Fan von Karl May zu sein... Und das waren auch etwas andere Zeiten.
@voorheeskrueger: Das ist ja auch kein Vorwurf per se, niemand muß im Leben irgendetwas. Aber du drehst ja keine Filme, die in Amerika spielen und dieses Land behandeln? Meiner Meinung nach ist so eine Flugangst wirklich ein erbärmlicher Vorwand für Ignoranz, sonst ist sowas schnell überwunden. Soll er halt mal mit dem Schiff gehen.

01.12.2018 07:42 Uhr - deNiro
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01.12.2018 00:42 Uhr schrieb Laughing Vampire
...hä?

... und seine Filme dümmer und oberflächlicher... Ich mein, was für ein erbärmlicher Schlappschwanz. Hat Angst vor dem Fliegen und war noch nie in Amerika, aber fast alle seine Filme spielen in einem Fantasie-Amerika.


Schonmal was von Depressionen, bzw. Angststörungen gehört?
Von Trier leidet seit Jahren an dieser Krankheit, hat also herzlich wenig was mit "Schlappschwanz" zu tun!

@TheRealAsh

Absolut, ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass der komplette Film mal was anderes ist. Er besteht ja zu einem großen Teil nur aus "Vorkommnissen";)) Ich musste übrigens, was mir noch nie passiert ist, bei einer Szene mein Haupt vor Ekel abwenden;))

Ralle87

Ich denke da bist du bei THTJB sehr gut aufgehoben;) Der film "fickt" dein Gehirn, vorausgesetzt man lässt sich drauf ein.;)

01.12.2018 07:59 Uhr - Prentis Hancock
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01.12.2018 01:05 Uhr schrieb Fratze
01.12.2018 00:42 Uhr schrieb Laughing Vampire
...hä?

Und der Film kann bei mir zumindest warten. Aus irgendwelchen Gründen muß ich mir immer fast alles anschauen, was "kontrovers" ist, und mit von Triers Filmen bin ich mittlerweile auch seit Jahren vertraut, aber der Mensch erscheint mir mit zunehmendem Alter immer unsympathischer (nicht wegen ein paar Nazi-Witzen, so etwas ist mir völlig egal) und seine Filme dümmer und oberflächlicher... Ich mein, was für ein erbärmlicher Schlappschwanz. Hat Angst vor dem Fliegen und war noch nie in Amerika, aber fast alle seine Filme spielen in einem Fantasie-Amerika. Ich kann's nicht ausstehen, wenn Leute Dinge behandeln, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben.

Aber mal abwarten. Vielleicht ist es ja doch eine positive Überraschung.

Karl May war auch nie in Amerika...



http://karl-may-wiki.de/index.php/Amerikareise

01.12.2018 09:12 Uhr - Postman1970
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01.12.2018 00:42 Uhr schrieb Laughing Vampire
Ich mein, was für ein erbärmlicher Schlappschwanz. Hat Angst vor dem Fliegen und war noch nie in Amerika, aber fast alle seine Filme spielen in einem Fantasie-Amerika. Ich kann's nicht ausstehen, wenn Leute Dinge behandeln, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben.


Ist zwar alles offtopic, aber da kann ich meinen Mund nicht halten.
Und woher hast du deine Weisheit mit Löffeln gefressen?

Die amerikanische Intelligenz sitzt meistens nur in den größeren Städten an Ost- oder Westküste bzw. wird sie dort aber oft nur auf reichen Schultern einer Dynastie aus ehemaligen Ausbeutern oder gar Sklavenhalterfamilien getragen. Das berühmte "vom Tellerwäscher zum Millionär" gibt es fast gar nicht mehr.

Die Großen nennen sich dann "Geschäftsleute" oder "Politiker" und sind gewollt gegen ein Sozialsystem oder ein besseres Bildungswesen, denn sonst könnten ihnen andere ihre unsauberen Machenschaften beweisen oder den Rang ablaufen.

Viele von sozial fragwürdiger Herkunft oder armen Familien sind deshalb oft gezwungen, bevor sie arbeitslos sind oder gar im Knast landen, mangels Sozialnetz in die Armee zu gehen wo sie aber auch nur mit bewaffnetem Machogehabe und Proletentum gefüttert als mit Allgemeinbildung oder gesellschaftlichem Benehmen und Mitgefühl versorgt werden.

Großkotzige, unbelehrbare und einfach nur asoziale Typen wie Trump als Musterbeispiel kommen deshalb als Provokateure und Ausbeuter überhaupt an die Macht.
Auch der Dieselskandal, aus dem aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird, wurde bewusst von den Amerikanern verkündet, obwohl ihre eigenen Dreckskärren als V8 Unmengen an Sprit verschleudern.

Der durchschnittliche Amerikaner ist für mich ein bittgottischer in der Allgemeinbildung recht einfach gehaltener Mensch (die Erde ist eine Scheibe, Sex ist etwas Unmoralisches), der schnell mangels besserem Wissen elitäre Kesseltreiber wählt.

Wir Deutschen denken immer, dass es uns schlecht geht - hier muss aber keiner hungern und wenn einer Krebs hat wird er immer operiert, egal ob er Kohle hat oder nicht. Staaten ohne Sozialsystem sind für mich in der heutigen Zeit untragbar und unmenschlich.

Wenn man sich etwas für Politik und Tagesgeschehnisse oder auch für Buchpublikationen und Reportagen interessiert, muss man übrigens nicht dort gewesen sein, um mitreden zu können.

Das sind alles Gründe warum auch ich Amerika nicht ab kann und erst gar nicht dorthin will ...

01.12.2018 09:38 Uhr - Knochentrocken
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Auf den freu ich mich riesig!
Von Trier mag ich eigentlich.

01.12.2018 11:24 Uhr - Gorehound35
Hallo Freunde! Ich freu mich auch schon sehr! Liebe harte und brutale Serienkiller Filme! :-)

01.12.2018 13:02 Uhr - Ned Flanders
1x
Ist irgendwie witzig, oder doch seltsam, das es immer bei Lars von Trier "Ärger" gibt. Also Werbung muss der nicht machen, das tun andere für ihn.

01.12.2018 13:07 Uhr - Alex_Gorbatschow
1x
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01.12.2018 09:12 Uhr schrieb Postman1970
01.12.2018 00:42 Uhr schrieb Laughing Vampire
Ich mein, was für ein erbärmlicher Schlappschwanz. Hat Angst vor dem Fliegen und war noch nie in Amerika, aber fast alle seine Filme spielen in einem Fantasie-Amerika. Ich kann's nicht ausstehen, wenn Leute Dinge behandeln, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben.


Ist zwar alles offtopic, aber da kann ich meinen Mund nicht halten.
Und woher hast du deine Weisheit mit Löffeln gefressen?

Die amerikanische Intelligenz sitzt meistens nur in den größeren Städten an Ost- oder Westküste bzw. wird sie dort aber oft nur auf reichen Schultern einer Dynastie aus ehemaligen Ausbeutern oder gar Sklavenhalterfamilien getragen. Das berühmte "vom Tellerwäscher zum Millionär" gibt es fast gar nicht mehr.

Die Großen nennen sich dann "Geschäftsleute" oder "Politiker" und sind gewollt gegen ein Sozialsystem oder ein besseres Bildungswesen, denn sonst könnten ihnen andere ihre unsauberen Machenschaften beweisen oder den Rang ablaufen.

Viele von sozial fragwürdiger Herkunft oder armen Familien sind deshalb oft gezwungen, bevor sie arbeitslos sind oder gar im Knast landen, mangels Sozialnetz in die Armee zu gehen wo sie aber auch nur mit bewaffnetem Machogehabe und Proletentum gefüttert als mit Allgemeinbildung oder gesellschaftlichem Benehmen und Mitgefühl versorgt werden.

Großkotzige, unbelehrbare und einfach nur asoziale Typen wie Trump als Musterbeispiel kommen deshalb als Provokateure und Ausbeuter überhaupt an die Macht.
Auch der Dieselskandal, aus dem aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird, wurde bewusst von den Amerikanern verkündet, obwohl ihre eigenen Dreckskärren als V8 Unmengen an Sprit verschleudern.

Der durchschnittliche Amerikaner ist für mich ein bittgottischer in der Allgemeinbildung recht einfach gehaltener Mensch (die Erde ist eine Scheibe, Sex ist etwas Unmoralisches), der schnell mangels besserem Wissen elitäre Kesseltreiber wählt.

Wir Deutschen denken immer, dass es uns schlecht geht - hier muss aber keiner hungern und wenn einer Krebs hat wird er immer operiert, egal ob er Kohle hat oder nicht. Staaten ohne Sozialsystem sind für mich in der heutigen Zeit untragbar und unmenschlich.

Wenn man sich etwas für Politik und Tagesgeschehnisse oder auch für Buchpublikationen und Reportagen interessiert, muss man übrigens nicht dort gewesen sein, um mitreden zu können.

Das sind alles Gründe warum auch ich Amerika nicht ab kann und erst gar nicht dorthin will ...


für viele Amerikaner ist Amerika spätestens 2008 gestorben. Daher war Trumps: Make america great again so erfolgreich. Jedoch musste es so kommen. Die sind einfach eine zu krasse Konsumgesellschaft. Die Welt ist leider endlich.

01.12.2018 13:23 Uhr - Eh Malla
1x
Gebt die Filme so frei, wie sie gemacht wurden! Dieser ganze Aufwand ums Schneiden etc. ist reine Zeit- und Geldverschwendung.

01.12.2018 14:12 Uhr - Laughing Vampire
1x
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01.12.2018 07:42 Uhr schrieb deNiro
01.12.2018 00:42 Uhr schrieb Laughing Vampire
...hä?

... und seine Filme dümmer und oberflächlicher... Ich mein, was für ein erbärmlicher Schlappschwanz. Hat Angst vor dem Fliegen und war noch nie in Amerika, aber fast alle seine Filme spielen in einem Fantasie-Amerika.


Schonmal was von Depressionen, bzw. Angststörungen gehört?
Von Trier leidet seit Jahren an dieser Krankheit, hat also herzlich wenig was mit "Schlappschwanz" zu tun!

Laughing Vampire und alle seine Geschwister leiden an Depressionen und Angststörungen! Genau deswegen kotzt mich das besonders an. Man kann und muß etwas dagegen machen. Es sich im eigenen Trott bequem zu machen und die Welt mit Nihilismus (seine ganzen Filme) zu übergießen ist einfach pubertär. Aber einmal von der Kritik anerkannt, immer anerkannt.

Und ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was du mir damit sagen willst, Postman70. Daß man an einem Ort gewesen sein muß, um wirklich etwas darüber sagen können, ist für mich einfach eine Selbstverständlichkeit und nicht explizit auf Amerika bezogen. Geh halt nicht nach Amerika, aber als Referenz wirst du dann auch nie gelten. Das merkt man auch gleich an deiner Textwand. (Übrigens, die BRD ist bislang der einzige Staat, aus dem ich abgehauen bin, weil ich's besonders nach 2015 vollkommen unerträglich dort fand... Zombie-Staat, dann viel lieber die USA. Aber das ist ein völlig anderes Thema, und jeder hat da andere Prioritäten. Es gibt auch Leute, die gerne in Xi Jinpings China leben, für mich undenkbar, aber so ist das eben!)

01.12.2018 19:03 Uhr - Alex_Gorbatschow
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01.12.2018 14:12 Uhr schrieb Laughing Vampire
01.12.2018 07:42 Uhr schrieb deNiro
01.12.2018 00:42 Uhr schrieb Laughing Vampire
...hä?

... und seine Filme dümmer und oberflächlicher... Ich mein, was für ein erbärmlicher Schlappschwanz. Hat Angst vor dem Fliegen und war noch nie in Amerika, aber fast alle seine Filme spielen in einem Fantasie-Amerika.


Schonmal was von Depressionen, bzw. Angststörungen gehört?
Von Trier leidet seit Jahren an dieser Krankheit, hat also herzlich wenig was mit "Schlappschwanz" zu tun!

Laughing Vampire und alle seine Geschwister leiden an Depressionen und Angststörungen! Genau deswegen kotzt mich das besonders an. Man kann und muß etwas dagegen machen. Es sich im eigenen Trott bequem zu machen und die Welt mit Nihilismus (seine ganzen Filme) zu übergießen ist einfach pubertär. Aber einmal von der Kritik anerkannt, immer anerkannt.

Und ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was du mir damit sagen willst, Postman70. Daß man an einem Ort gewesen sein muß, um wirklich etwas darüber sagen können, ist für mich einfach eine Selbstverständlichkeit und nicht explizit auf Amerika bezogen. Geh halt nicht nach Amerika, aber als Referenz wirst du dann auch nie gelten. Das merkt man auch gleich an deiner Textwand. (Übrigens, die BRD ist bislang der einzige Staat, aus dem ich abgehauen bin, weil ich's besonders nach 2015 vollkommen unerträglich dort fand... Zombie-Staat, dann viel lieber die USA. Aber das ist ein völlig anderes Thema, und jeder hat da andere Prioritäten. Es gibt auch Leute, die gerne in Xi Jinpings China leben, für mich undenkbar, aber so ist das eben!)


hey, nichts gegen die neuen Fachkräfte!

01.12.2018 23:24 Uhr - Pentegrin
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01.12.2018 00:42 Uhr schrieb Laughing Vampire
Hat Angst vor dem Fliegen und war noch nie in Amerika, aber fast alle seine Filme spielen in einem Fantasie-Amerika. Ich kann's nicht ausstehen, wenn Leute Dinge behandeln, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben.


Sehe ich genauso. Niemand, der nicht im Krieg gekämpft hat, darf Kriegsfilme drehen. Niemand, der nicht im Weltall war, darf Filme über den Weltraum drehen. Niemand, der nie einem Serienkiller gegenüberstand, darf Filme über selbige drehen. Niemand, der nie im Mittelalter gelebt hat, darf Filme über diese Zeit drehen. Und niemand, der nie gestorben ist, darf Filme über den Tod drehen.
Ja, ich glaube, das lass ich einfach mal so stehen.

02.12.2018 00:39 Uhr - antoniomontana
01.12.2018 13:23 Uhr schrieb Eh Malla
Gebt die Filme so frei, wie sie gemacht wurden! Dieser ganze Aufwand ums Schneiden etc. ist reine Zeit- und Geldverschwendung.


Wohl wahr, aber leider knallharte Realität.. hier werden unnütze Arbeitsplätze gesichert, die nur die nationale Gesetzeslage durchboxen! 😎

02.12.2018 03:08 Uhr - Laughing Vampire
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01.12.2018 23:24 Uhr schrieb PeregrinTuk
01.12.2018 00:42 Uhr schrieb Laughing Vampire
Hat Angst vor dem Fliegen und war noch nie in Amerika, aber fast alle seine Filme spielen in einem Fantasie-Amerika. Ich kann's nicht ausstehen, wenn Leute Dinge behandeln, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben.


Sehe ich genauso. Niemand, der nicht im Krieg gekämpft hat, darf Kriegsfilme drehen. Niemand, der nicht im Weltall war, darf Filme über den Weltraum drehen. Niemand, der nie einem Serienkiller gegenüberstand, darf Filme über selbige drehen. Niemand, der nie im Mittelalter gelebt hat, darf Filme über diese Zeit drehen. Und niemand, der nie gestorben ist, darf Filme über den Tod drehen.
Ja, ich glaube, das lass ich einfach mal so stehen.

Das ist tatsächlich ein gutes Argument und untergräbt meine Ansicht deutlich. Du hast recht, ganz so einfach ist das natürlich nicht. Aber eben: Jeder, der will, kann mal kurz nach Amerika fliegen, das Weltall z.B. ist da etwas komplizierter. Außerdem ist das nur meine persönliche Meinung, ich erhebe keinen allgemeinen Anspruch darauf. :)

02.12.2018 07:22 Uhr - Victor
1x
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Man geht ab hier.

02.12.2018 08:13 Uhr - Crazy
1x
*dieses Jahres

02.12.2018 10:47 Uhr - Pentegrin
1x
User-Level von Pentegrin 2
Erfahrungspunkte von Pentegrin 84
02.12.2018 03:08 Uhr schrieb Laughing Vampire
01.12.2018 23:24 Uhr schrieb PeregrinTuk
01.12.2018 00:42 Uhr schrieb Laughing Vampire
Hat Angst vor dem Fliegen und war noch nie in Amerika, aber fast alle seine Filme spielen in einem Fantasie-Amerika. Ich kann's nicht ausstehen, wenn Leute Dinge behandeln, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben.


Sehe ich genauso. Niemand, der nicht im Krieg gekämpft hat, darf Kriegsfilme drehen. Niemand, der nicht im Weltall war, darf Filme über den Weltraum drehen. Niemand, der nie einem Serienkiller gegenüberstand, darf Filme über selbige drehen. Niemand, der nie im Mittelalter gelebt hat, darf Filme über diese Zeit drehen. Und niemand, der nie gestorben ist, darf Filme über den Tod drehen.
Ja, ich glaube, das lass ich einfach mal so stehen.


Das ist tatsächlich ein gutes Argument und untergräbt meine Ansicht deutlich. Du hast recht, ganz so einfach ist das natürlich nicht. Aber eben: Jeder, der will, kann mal kurz nach Amerika fliegen, das Weltall z.B. ist da etwas komplizierter. Außerdem ist das nur meine persönliche Meinung, ich erhebe keinen allgemeinen Anspruch darauf. :)


Das stimmt allerdings, in seinem Leben sollte man Amerika mindestens einmal besucht haben. Das gilt auch für Australien usw. - etwas von der Welt zu sehen schadet nie.
Dann ist ja prima. :)

02.12.2018 11:44 Uhr - executor
Der Film ist alles, nur kein "Gorefest". 8-/

02.12.2018 22:56 Uhr - Fratze
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01.12.2018 07:59 Uhr schrieb Boss Nigger
01.12.2018 01:05 Uhr schrieb Fratze
01.12.2018 00:42 Uhr schrieb Laughing Vampire
...hä?

Und der Film kann bei mir zumindest warten. Aus irgendwelchen Gründen muß ich mir immer fast alles anschauen, was "kontrovers" ist, und mit von Triers Filmen bin ich mittlerweile auch seit Jahren vertraut, aber der Mensch erscheint mir mit zunehmendem Alter immer unsympathischer (nicht wegen ein paar Nazi-Witzen, so etwas ist mir völlig egal) und seine Filme dümmer und oberflächlicher... Ich mein, was für ein erbärmlicher Schlappschwanz. Hat Angst vor dem Fliegen und war noch nie in Amerika, aber fast alle seine Filme spielen in einem Fantasie-Amerika. Ich kann's nicht ausstehen, wenn Leute Dinge behandeln, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben.

Aber mal abwarten. Vielleicht ist es ja doch eine positive Überraschung.

Karl May war auch nie in Amerika...



http://karl-may-wiki.de/index.php/Amerikareise

Mea culpa, ich meinte natürlich vor der Niederschrift seiner amerikanischen Abenteuer.

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