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Veröffentlicht am von The Undertaker

FSK entwickelt Selbstklassifizierungssystem

Studios sollen anhand eines Fragebogens selbst die Freigabe bestimmen

Wie vermutlich jedem unserer Leser bekannt sein dürfte, ist die FSK in Deutschland für die Freigaben von filmischen Inhalten zuständig. Dabei wird z.B. ein Film einem Gremium vorgeführt, welches dann über die Alterskennzeichnung urteilt, mit dem der Film im Kino oder fürs Heimkino erscheint.

Nun entwickelt die FSK aktuell ein Selbstklassifizierungssystem für diese Inhalte, um den Lizenzinhabern eine zeit- und ortsunabhängige Möglichkeit einer rechtssicheren Kennzeichnung zu bieten. So sollen sie in einem webbasierten, dynamischen Formular diverse Fragen zu den Risikodimensionen des Jugendschutzes wie Gewalt, Sexualität, Diskriminierung oder Drogenkonsum beantworten. Ein Algorithmus berechnet dann aufgrund der FSK-Spruchpraxis und Jugendschutzstandards automatisch die Freigabe.

So müssten die Rechteinhaber in Zukunft auch nicht mehr teils mehrere Wochen auf einen Prüftermin warten. Eine Rechtssicherheit der Kennzeichen wird ebenfalls angestrebt. Ein ähnliches System nutzt bereits die USK seit einigen Jahren für die Freigaben von Apps und Online-Games, wo der Hersteller ebenfalls auf Grundlage eines Fragenkatalogs die Freigabe erhält. Dort überprüft die USK regelmäßig die Einträge und kann, auch nach einer Beschwerde, gegebenenfalls die Freigabe korrigieren.

Quelle: FSK

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Kommentare

14.12.2018 00:05 Uhr - Knochentrocken
1x
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LoL. Find ich geil.

14.12.2018 00:12 Uhr - Rayd
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Abwarten wie sich das in der Zukunft entwickelt. Kann sich zum besseren wenden (besser als jetzt mein ich), oder ins Gegenteil verkehren (Evtl. Überzogen Programmiertes Programm und/oder überzogene Fragen).

14.12.2018 00:29 Uhr - Universal Terminator
1x
Da würd ich ja geen was dazu sagen,
Ich weiß nur überhaupt nicht was.

Das klingt in erster Linie super aber es klingt so als würde es veränderung bringen und das wird es wohl trotzdem nicht.

N versuch ists wert. Mal sehen was dabei rum kommt.

14.12.2018 00:31 Uhr - Rated XXL
KI rulez ;-)

14.12.2018 00:37 Uhr - Filme-Narr
Ich glaube, diese Sache würde für die Labels und uns Zuschauer eher nach hinten losgehen. Dieser Algorithmus ist sicherlich auf eine eher strenge Bewertung der Inhalte ausgelegt. Das bedeutet, dass eher mal keine oder die höchste Freigabe verhängt wird, während Menschen (in dem Fall unsere FSK-Freunde) auch mal nen guten Tag haben können und einem blutrünstigen Slasher eine Freigabe erteilen, die der "Algorithmus" verweigern würde.

14.12.2018 00:44 Uhr - antoniomontana
7x
Kurz gesagt: Freigabe-Würfeln per Algorithmus! 😎

14.12.2018 00:50 Uhr - SoundOfDarkness2
Macht die ESRB das nicht schon seit einigen Jahren so?

14.12.2018 00:51 Uhr - Sinclair
Ich sehe das ähnlich wie Filme-Narr.
Viele Inhalte, können in einem Film unterschiedlich behandelt werden. Gerade beim Thema Drogen, Sex und Gewalt ist die herangehensweise im Kontext des Films doch sehr maßgebend.
Wenn also ein Verleih event. eine niedrigere Freigabe erreichen will, könnte er durchaus der Meinung sein, daß diese Themen nicht verherrlichend dargestellt werden, sondern uns nur die negativen Folgen aufzeigt.
Wer kontrolliert das.
Und sind diese Filme dann auch indizierungsfrei.

Das wäre dann genauso, als ob die Autohersteller ihre eigenen Abgasuntersuchungen machen, um eine Zulassung zu bekommen. Das tun sie? Na dann ist ja alles in Ordnung.

14.12.2018 01:03 Uhr - Rated XXL
@Sinclair
Schwarmintelligenz und KI sind hier die Antworten ;-)

Ein Gremium kümmert sich um Fälle, die Beschwerden hervorgebracht haben.
Eine "Grüne" wird sich immer finden, die die Freigabe anzweifelt, somit haben wir das alte Modell, dies wird wahrscheinlich viele FSK-16 Fälle betreffen, bei der sich viele eine höhere Freigabe erwartet hätten.

14.12.2018 02:19 Uhr - Eh Malla
6x
Da habt ihrs liebe Freunde von der FSK! Da ihr nicht in der Lage seit alle Filme uncut freizugeben, werdet ihr in Zukunft durch eine Maschine ersetzt :D

14.12.2018 07:19 Uhr - 362
... aber eine Maschine ist auch (nicht fehlerfrei) nur so gut, wie der Mensch sie gestaltet, sie bedient.
Na, 'der Fragebogen könnte interessant werden' ;-)... da brauch man sicher pädagogisch wertvolle Grundkenntnisse und jahrelange praktische Erfahrung in der Psychologie, Soziologie, Pubertät, Doktortitel, -Einzel/Rudelverhalten Selbstversuche :-)

14.12.2018 07:30 Uhr - gruß
4x
14.12.2018 01:03 Uhr schrieb Rated XXL
@Sinclair
Schwarmintelligenz und KI sind hier die Antworten ;-)

Ein Gremium kümmert sich um Fälle, die Beschwerden hervorgebracht haben.
Eine "Grüne" wird sich immer finden, die die Freigabe anzweifelt, somit haben wir das alte Modell, dies wird wahrscheinlich viele FSK-16 Fälle betreffen, bei der sich viele eine höhere Freigabe erwartet hätten.


Im Film-Bereich sind mir ausschließlich Fälle bekannt, in denen CDU/CSU gegen nach ihrer Ansicht zu lasche Freigaben vorgegangenen sind...

14.12.2018 08:09 Uhr - PeregrinTuk
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14.12.2018 00:37 Uhr schrieb Filme-Narr
Ich glaube, diese Sache würde für die Labels und uns Zuschauer eher nach hinten losgehen. Dieser Algorithmus ist sicherlich auf eine eher strenge Bewertung der Inhalte ausgelegt. Das bedeutet, dass eher mal keine oder die höchste Freigabe verhängt wird, während Menschen (in dem Fall unsere FSK-Freunde) auch mal nen guten Tag haben können und einem blutrünstigen Slasher eine Freigabe erteilen, die der "Algorithmus" verweigern würde.


Korrekt, das sehe ich genauso. Beispiel Kriegsfilm: Filme wie Der Soldat James Ryan tragen eine FSK 16, obwohl sie von der Grausamkeit auch locker eine FSK 18 tragen könnten, wenn man sie mit anderen 18er Titeln vergleicht. Die FSK gab diese Filme trotzdem ab 16 frei, da es wichtig ist, dass auch jüngere verstehen, wie schlimm doch der Krieg war. Die Ausnahme bildeten Patriotismuskriegsfilme wie We were Soldiers, die Krieg dafür nutzen, um Gewalt zu zeigen, oder selbstzweckhafte Gewalt wie in Band of Brothers Folge 3 die Panzerszene (dafür gab es auch eine FSK 18).
Wird der Algorithmus soetwas unterscheiden können? Ich denke wohl eher nein, also allea FSK 18. Demzufolge werden die FSK Freigaben wohl eher strenger, da eine Maschine kaum Gewalt in den Kontext einordnen kann.

14.12.2018 08:28 Uhr - The Undertaker
3x
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Bisher ist noch gar nicht klar, ob dann nur noch so geprüft wird. Das halte ich aber für unwahrscheinlich, ich denke es wird beide Möglichkeiten geben. Für den ganzen Kleinkram wie Trailer, TV-Spots etc. oder auch Animationsfilmen wird man dann als Studio wohl direkt den Fragebogen nehmen (geht schneller und ist vielleicht auch noch billiger?) und für Filme, wo das Studio zwischen zwei Freigaben schwankt (16er oder doch ab 18 wegen Thematik?) kann ich mir vorstellen, dass man erstmal guckt wie dieser Fragebogen so ist und was dabei rum kommt und sonst in Zukunft lieber die normale Prüfung beantragt.

Nur was ich interessant finde: wenn man einen richtig harten Splatterfilm prüfen will und es per Fragebogen macht, kann das Studio doch der Ansicht sein, dass es gar nicht soo heftig ist und sowieso die 18er anstrebt. Wie kommen dann noch Freigabeverweigerungen bei diesem System zu stande? Gar nicht mehr?

Wir wissen alle, dass die FSK bei ihren Freigaben immer unterschiedlich bewertet, je nachdem welche Leute im Gremium sitzen. Die einen würden den Film uncut ab 18 freigeben, die anderen nur gekürzt ab 18. Dann kommt jetzt Label XY daher und kreuzt nicht die ganz schlimmen Dinge an sondern die mittleren. Sie können ja immer sagen "also wir finden den Film nicht so hart, weil ..." und "also eine 18er sollte da schon drin sein, wie wir finden und daher haben wir auch so angekreuzt".

Wenn die FSK JEDE Freigabe nach Fragebogen kontrollieren würde, warum dann überhaupt dieses System? Kann man sich doch dann sparen. Vermutlich wird es daher nur Stichproben bei der Überprüfung geben. Also ich bin schon gespannt, wie das in Zukunft laufen wird. ^^

14.12.2018 08:51 Uhr - Dogger
14.12.2018 07:19 Uhr schrieb 362
... aber eine Maschine ist auch (nicht fehlerfrei) nur so gut, wie der Mensch sie gestaltet, sie bedient.


Ich glaube, der spruch traf zu, als Maschinen noch gross wie Haeuser waren und nichts konnten.
AI bedeutet, sie sind selbst lernend, somit irgendwann besser und schneller als jeder Mensch.

Aber ich glaube, so ein Bewertungssystem ist ganz gut, wenn sie die Parameter nicht uebertreiben und das Studio entsprechend antwortet, duerfte es wohl weniger Probleme geben, als heutzutage.
Und ausserdem wird es sicherlich billiger sein fuer die Studios und den Steuerzahler.

14.12.2018 09:35 Uhr - Jack Bauer
1x
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Wie soll ein Algorithmus Dinge wie Kontext bewerten?

Das wird in den meisten Fällen wohl eher zu überzogen hohen Freigaben führen.

14.12.2018 10:23 Uhr - OllO
1x
FRAGENFORMULAR: Zeigt ihr Film "Die satanische Todesschlacht der Kettensägenzombies (Killer Cut)" wirklich keine bildliche Darstellung von Gewalt?

STUDIO: Nein, natürlich nicht^^

FRAGENFORMULAR: Okay, Freigabe ab 12.

14.12.2018 10:53 Uhr - radioactiveman
14.12.2018 00:37 Uhr schrieb Filme-Narr
Ich glaube, diese Sache würde für die Labels und uns Zuschauer eher nach hinten losgehen. Dieser Algorithmus ist sicherlich auf eine eher strenge Bewertung der Inhalte ausgelegt. Das bedeutet, dass eher mal keine oder die höchste Freigabe verhängt wird, während Menschen (in dem Fall unsere FSK-Freunde) auch mal nen guten Tag haben können und einem blutrünstigen Slasher eine Freigabe erteilen, die der "Algorithmus" verweigern würde.


Sehe ich sehr ähnlich. Die werden die Freigaben nicht an die Labels verlagern um die Sache zu "entschärfen". Freigaben sind oftmals Ermessungssache. Wieso hat z. B. Taken ne 16er und weitaus harmlosere Filme 18er? Und wenn die Freigaben dann getätigt sind, kontrolliert die wer? Das ist doch in Deutschland schon zwingend.

14.12.2018 11:04 Uhr - Eh Malla
1x
14.12.2018 08:28 Uhr schrieb The Undertaker
Bisher ist noch gar nicht klar, ob dann nur noch so geprüft wird. Das halte ich aber für unwahrscheinlich, ich denke es wird beide Möglichkeiten geben. Für den ganzen Kleinkram wie Trailer, TV-Spots etc. oder auch Animationsfilmen wird man dann als Studio wohl direkt den Fragebogen nehmen (geht schneller und ist vielleicht auch noch billiger?) und für Filme, wo das Studio zwischen zwei Freigaben schwankt (16er oder doch ab 18 wegen Thematik?) kann ich mir vorstellen, dass man erstmal guckt wie dieser Fragebogen so ist und was dabei rum kommt und sonst in Zukunft lieber die normale Prüfung beantragt.

Nur was ich interessant finde: wenn man einen richtig harten Splatterfilm prüfen will und es per Fragebogen macht, kann das Studio doch der Ansicht sein, dass es gar nicht soo heftig ist und sowieso die 18er anstrebt. Wie kommen dann noch Freigabeverweigerungen bei diesem System zu stande? Gar nicht mehr?

Wir wissen alle, dass die FSK bei ihren Freigaben immer unterschiedlich bewertet, je nachdem welche Leute im Gremium sitzen. Die einen würden den Film uncut ab 18 freigeben, die anderen nur gekürzt ab 18. Dann kommt jetzt Label XY daher und kreuzt nicht die ganz schlimmen Dinge an sondern die mittleren. Sie können ja immer sagen "also wir finden den Film nicht so hart, weil ..." und "also eine 18er sollte da schon drin sein, wie wir finden und daher haben wir auch so angekreuzt".

Wenn die FSK JEDE Freigabe nach Fragebogen kontrollieren würde, warum dann überhaupt dieses System? Kann man sich doch dann sparen. Vermutlich wird es daher nur Stichproben bei der Überprüfung geben. Also ich bin schon gespannt, wie das in Zukunft laufen wird. ^^


Die FSK wird in Zukunft auf ihrer faulen Haut am Strand von Mallorca liegen und sämmtliche Fragebögen nach dem Motto "ja,ja..." durchwinken. Stichproben kommen dann von irgent so einem gewissenhaften "Jugendschützer/in" aus Bayern, die haben ihren Job in der Vergangenheit immer wieder mal zu ernst genommen ;D

14.12.2018 12:05 Uhr - Laughing Vampire
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14.12.2018 00:50 Uhr schrieb SoundOfDarkness2
Macht die ESRB das nicht schon seit einigen Jahren so?

PEGI, glaube ich. Nicht?

Und kein Plan, was ich davon halten soll. Im Zweifel nein, außerdem wird das System ja nicht grundlegend geändert. Die Freigaben an sich sind mir nämlich völlig egal. Aber ob sie ihre anmaßenden, prätentiösen Texte ("...keine pädagogischen Empfehlungen, sondern...") dann beibehalten können, wenn kein "professionelles" Gremium mehr hinter der Freigabe steckt?

14.12.2018 12:07 Uhr - filmcollector
so dezimiert man künftig unterschiedliche Entscheidungen, eine "KI" macht immer genau das, was ihr einprogrammiert wurde. Das kann nun scheiße oder gut sein.

14.12.2018 12:08 Uhr - jrtripper
1x
14.12.2018 08:51 Uhr schrieb Dogger
14.12.2018 07:19 Uhr schrieb 362
... aber eine Maschine ist auch (nicht fehlerfrei) nur so gut, wie der Mensch sie gestaltet, sie bedient.


Ich glaube, der spruch traf zu, als Maschinen noch gross wie Haeuser waren und nichts konnten.
AI bedeutet, sie sind selbst lernend, somit irgendwann besser und schneller als jeder Mensch.


ich glaube hier überschätzt jemand die technik.
die häuser großen computers konnten auch nur binär arbeiten, eben nur nicht so schnell.
also, schneller auf jeden fall.
aber besser auf keinen fall, das ist und bleibt wunschdenken.
du wirst niemals der maschine bei bringen können, warum du einen film ab 16 freigeben willst, ein anderer ab 18 und wieder ein anderer ab 18, aber schwer geschnitten.
dafür spielen zuviele sachen eine rolle, die die software nicht ermessen kann.

14.12.2018 12:27 Uhr - filmcollector
ich glaub eher, dass du die Technik unterschätzt, es gibt weitaus komplexere Systeme mittlerweile, als diese geplanten FSK-Auto-Entscheidungen. Schau dir mal Konzern-Datenbanken an, die vergleichen zig unterschiedliche Daten und spucken dann ein Ergebnis aus. Das hier könnte man sogar mit einer etwas komplexeren Excel Tabelle lösen. Die Voraussetzung dafür ist einfach nur, dass man sich auf fixe Daten / Kriterien einigt und dann vielleicht noch sowas wie ein Punktesystem dazu, um die "Härte" der Kriterien noch variabler zu gestalten. Das macht ein Informatik-Student im Schlaf ..

14.12.2018 12:44 Uhr - Tom Öozen
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Weiss net, was des bringen soll, aber bitte, jedem das seine! Die FSK sollte feste Mitarbeiter in den Gremien haben, die wirklich Ahnung von Altersfreigaben haben und die stets eingesetzt werden, aber so kann das zu extrem überzogenen Niedrigfreigaben führen, damit die Studios mehr Kunden, die jünger sind, abgewinnen können, um Ihren Erlös zu steigern und keiner kontrolliert das wirklich; dann wird der Titel evtl. noch abgemildert und harmlos verändert, damit nichts auffällt und kontrolliert wird und zack haben wir aus einem potentiellen 18er Film plötzlich einen FSK12 Kinderstreifen, der dann och bedenkenlos um die Mittagszeit gezeigt werden kann im Free-TV. Habe das Gefühl, der Jugendschutz in Deutschland verabschiedet sich immer mehr und mehr!

14.12.2018 13:25 Uhr - ganja69
1x
14.12.2018 01:03 Uhr schrieb Rated XXL
@Sinclair
Schwarmintelligenz und KI sind hier die Antworten ;-)

Ein Gremium kümmert sich um Fälle, die Beschwerden hervorgebracht haben.
Eine "Grüne" wird sich immer finden, die die Freigabe anzweifelt, somit haben wir das alte Modell, dies wird wahrscheinlich viele FSK-16 Fälle betreffen, bei der sich viele eine höhere Freigabe erwartet hätten.


Was für ein Blödsinn. Mann muss die Grünen ja nicht mögen, aber da ist eher genau das Gegenteil der Fall.
https://www.zeit.de/1965/18/filmzensur-bei-uns-und-anderswo

14.12.2018 14:10 Uhr - Raskir
2x
14.12.2018 12:44 Uhr schrieb Tom Öozen
Weiss net, was des bringen soll, aber bitte, jedem das seine! Die FSK sollte feste Mitarbeiter in den Gremien haben, die wirklich Ahnung von Altersfreigaben haben und die stets eingesetzt werden, aber so kann das zu extrem überzogenen Niedrigfreigaben führen, damit die Studios mehr Kunden, die jünger sind, abgewinnen können, um Ihren Erlös zu steigern und keiner kontrolliert das wirklich; dann wird der Titel evtl. noch abgemildert und harmlos verändert, damit nichts auffällt und kontrolliert wird und zack haben wir aus einem potentiellen 18er Film plötzlich einen FSK12 Kinderstreifen, der dann och bedenkenlos um die Mittagszeit gezeigt werden kann im Free-TV. Habe das Gefühl, der Jugendschutz in Deutschland verabschiedet sich immer mehr und mehr!


Nach all den Jahren Frage ich mich immer noch, ob du den Schwachsinn den du schreibst wirklich ernst meinst, oder nur rumtrollen willst. Ist aber auch egal, da es in jedem Fall schwer unterhaltsam ist.

14.12.2018 14:33 Uhr - PeregrinTuk
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14.12.2018 12:44 Uhr schrieb Tom Öozen
Weiss net, was des bringen soll, aber bitte, jedem das seine! Die FSK sollte feste Mitarbeiter in den Gremien haben, die wirklich Ahnung von Altersfreigaben haben und die stets eingesetzt werden, aber so kann das zu extrem überzogenen Niedrigfreigaben führen, damit die Studios mehr Kunden, die jünger sind, abgewinnen können, um Ihren Erlös zu steigern und keiner kontrolliert das wirklich; dann wird der Titel evtl. noch abgemildert und harmlos verändert, damit nichts auffällt und kontrolliert wird und zack haben wir aus einem potentiellen 18er Film plötzlich einen FSK12 Kinderstreifen, der dann och bedenkenlos um die Mittagszeit gezeigt werden kann im Free-TV. Habe das Gefühl, der Jugendschutz in Deutschland verabschiedet sich immer mehr und mehr!


Das ist in meinen Augen falsch. Wieso sollte das momentane Verantwortungsbewusstsein sinken?

14.12.2018 14:58 Uhr - starscream
1x
Also die von Great Movies könnten sich freuen. Brauchen dann vllt nicht mehr so oft zensieren ;) :D

14.12.2018 15:52 Uhr - Filme-Narr
1x
14.12.2018 12:27 Uhr schrieb filmcollector
ich glaub eher, dass du die Technik unterschätzt, es gibt weitaus komplexere Systeme mittlerweile, als diese geplanten FSK-Auto-Entscheidungen. Schau dir mal Konzern-Datenbanken an, die vergleichen zig unterschiedliche Daten und spucken dann ein Ergebnis aus. Das hier könnte man sogar mit einer etwas komplexeren Excel Tabelle lösen. Die Voraussetzung dafür ist einfach nur, dass man sich auf fixe Daten / Kriterien einigt und dann vielleicht noch sowas wie ein Punktesystem dazu, um die "Härte" der Kriterien noch variabler zu gestalten. Das macht ein Informatik-Student im Schlaf ..


Und dennoch würde es eine liberale Entscheidung , weil die Prüfer einen "guten Tag" erwischt haben, nicht mehr geben.

14.12.2018 15:54 Uhr - Filme-Narr
14.12.2018 14:58 Uhr schrieb starscream
Also die von Great Movies könnten sich freuen. Brauchen dann vllt nicht mehr so oft zensieren ;) :D


Was? Meinst du, weil der Algorithmus deren Schund-Filme von vornherein die Freigabe verweigern würde?

14.12.2018 16:05 Uhr - PeregrinTuk
User-Level von PeregrinTuk 2
Erfahrungspunkte von PeregrinTuk 70
14.12.2018 15:54 Uhr schrieb Filme-Narr
14.12.2018 14:58 Uhr schrieb starscream
Also die von Great Movies könnten sich freuen. Brauchen dann vllt nicht mehr so oft zensieren ;) :D


Was? Meinst du, weil der Algorithmus deren Schund-Filme von vornherein die Freigabe verweigern würde?


Aber bei mir rumheulen, wenn ich übertriebene Gewaltszenen verurteile ... Spaß :p
Ich teile die Aussage. :)

14.12.2018 16:08 Uhr - filmcollector
1x
14.12.2018 15:52 Uhr schrieb Filme-Narr
14.12.2018 12:27 Uhr schrieb filmcollector
ich glaub eher, dass du die Technik unterschätzt, es gibt weitaus komplexere Systeme mittlerweile, als diese geplanten FSK-Auto-Entscheidungen. Schau dir mal Konzern-Datenbanken an, die vergleichen zig unterschiedliche Daten und spucken dann ein Ergebnis aus. Das hier könnte man sogar mit einer etwas komplexeren Excel Tabelle lösen. Die Voraussetzung dafür ist einfach nur, dass man sich auf fixe Daten / Kriterien einigt und dann vielleicht noch sowas wie ein Punktesystem dazu, um die "Härte" der Kriterien noch variabler zu gestalten. Das macht ein Informatik-Student im Schlaf ..


Und dennoch würde es eine liberale Entscheidung , weil die Prüfer einen "guten Tag" erwischt haben, nicht mehr geben.


Auch sowas ließe sich über virtuelle Profile programmieren, wobei das hier auf dem Niveau überhaupt keinen Sinn machen würde, denn grad das Problem der FSK war ja schon immer, dass die Entscheidungen davon abhingen, welche Leute / Gruppe die Entscheidungen jeweils treffen durften. Und das hatte dann zur Folge, dass man im Prinzip kein einheitliches System erkennen konnte. Deshalb wird ja über FSK Entscheidungen grad deswegen immer wieder debattiert.

Wenn sie das Ganze nun gut programmieren, wissen grad auch Labels nach einer Weile viel besser, wie dieses FSK-Programm wohl entscheiden wird und können sich vorab schon mal darauf einstellen, was im Moment gar nicht möglich ist. grad wegen dem "menschlichen Faktor", der nicht planbar ist. Und das ist, wenn sie es gut machen, eine absolute Vereinfachung und endlich mal eben ein System, dass grad nicht von der Tagesform irgendwelcher Prüfer abhängig ist.

Die Frage ist nur, wie gnadenlos dieser Algorithmus sein wird.

14.12.2018 16:25 Uhr - Darth Avasarala
Der Algorithmus wird zweifellos den Kontext weniger stark gewichten können als das ein Fünfergremium könnte und damit wird es wohl zu strengeren Freigaben kommen.

Das eigentliche Problem ist aber nicht der Algorithmus. Egal ob Computersystem, Laien-Gremium oder Professorenrunde: das eigentliche Problem des FSK-Systems ist nun mal die unzulängliche Freigabe-Profilierung... Im Prinzip ist es mir Wurst, ob ein Computer oder ein runder Tisch das Ergebnis ausspuckt... solange die Entscheidung zwischen 12-16-18 fallen muss, ist das Ergebnis in der Regel mangelhaft...

Ohne FSK 14 als Zwischenstufe ist jede zweite Entscheidung per se für den A... 14 ist die entscheidende Entwicklungsstufe für den Mainstream-Film, egal ob Fantasy, Horror oder Action... 12 ist oft zu liberal, 16 fast immer zu streng, wenn man mal von extremen Schlachtplatten absieht...

14, 14, 14... solange diese Reform nicht kommt, ist jede Veränderung überflüssig! Nur 10 - 14 - 18 kann endlich das Problem der vollkommen sinnfreien Ungerechtigkeiten auflösen. Zwischen 12 (faktisch PG-6) und 16 zu unterscheiden ist Irrsinn.
Ganze zehn Jahregänge von 6 bis 15 ohne natürliche Progression, dazu die Benachteiligung sexualmündiger, religionsmüdiger und strafmündiger 14- und 15-jähriger! Das ist Diskriminierung junger Genrefans und eine klare Benachteiligung des Geekdom gegenüber anderen Weltanschauungen und daher einfach nicht mehr hinnehmbar.

Klar, 18 im Ausnahmefall geht klar... aber wenn 3/4 aller Genreserien und die Hälfte aller Genrefilme strukturell schlechter gestellt sind als Sexualität und jede Religion, ist für mich Schicht im Schacht...

14.12.2018 16:41 Uhr - Filme-Narr
1x
14.12.2018 16:08 Uhr schrieb filmcollector
14.12.2018 15:52 Uhr schrieb Filme-Narr
14.12.2018 12:27 Uhr schrieb filmcollector
ich glaub eher, dass du die Technik unterschätzt, es gibt weitaus komplexere Systeme mittlerweile, als diese geplanten FSK-Auto-Entscheidungen. Schau dir mal Konzern-Datenbanken an, die vergleichen zig unterschiedliche Daten und spucken dann ein Ergebnis aus. Das hier könnte man sogar mit einer etwas komplexeren Excel Tabelle lösen. Die Voraussetzung dafür ist einfach nur, dass man sich auf fixe Daten / Kriterien einigt und dann vielleicht noch sowas wie ein Punktesystem dazu, um die "Härte" der Kriterien noch variabler zu gestalten. Das macht ein Informatik-Student im Schlaf ..


Und dennoch würde es eine liberale Entscheidung , weil die Prüfer einen "guten Tag" erwischt haben, nicht mehr geben.


Auch sowas ließe sich über virtuelle Profile programmieren, wobei das hier auf dem Niveau überhaupt keinen Sinn machen würde, denn grad das Problem der FSK war ja schon immer, dass die Entscheidungen davon abhingen, welche Leute / Gruppe die Entscheidungen jeweils treffen durften. Und das hatte dann zur Folge, dass man im Prinzip kein einheitliches System erkennen konnte. Deshalb wird ja über FSK Entscheidungen grad deswegen immer wieder debattiert.

Wenn sie das Ganze nun gut programmieren, wissen grad auch Labels nach einer Weile viel besser, wie dieses FSK-Programm wohl entscheiden wird und können sich vorab schon mal darauf einstellen, was im Moment gar nicht möglich ist. grad wegen dem "menschlichen Faktor", der nicht planbar ist. Und das ist, wenn sie es gut machen, eine absolute Vereinfachung und endlich mal eben ein System, dass grad nicht von der Tagesform irgendwelcher Prüfer abhängig ist.

Die Frage ist nur, wie gnadenlos dieser Algorithmus sein wird.


Dein letzter Punkt ist der entscheidende für Labels und Fans. Er wird wohl eher streng als mild ausfallen. So nach dem Motto: " Im Zweifel für den Jugendschutz".

14.12.2018 17:11 Uhr - 362
1x
14.12.2018 12:27 Uhr schrieb filmcollector
ich glaub eher, dass du die Technik unterschätzt, es gibt weitaus komplexere Systeme mittlerweile, als diese geplanten FSK-Auto-Entscheidungen. Schau dir mal Konzern-Datenbanken an, die vergleichen zig unterschiedliche Daten und spucken dann ein Ergebnis aus. Das hier könnte man sogar mit einer etwas komplexeren Excel Tabelle lösen. Die Voraussetzung dafür ist einfach nur, dass man sich auf fixe Daten / Kriterien einigt und dann vielleicht noch sowas wie ein Punktesystem dazu, um die "Härte" der Kriterien noch variabler zu gestalten. Das macht ein Informatik-Student im Schlaf ..

Man hat ja gesehen, was dabei heraus kommt, wenn man versucht es den Computern und Maschinen zu überlassen... siehe nur 'WARGAMES' oder 'TERMINATOR' ;¬)
Der Mensch sollte niemals die Kontrolle abgeben.

14.12.2018 17:35 Uhr - antoniomontana
3x
14.12.2018 16:25 Uhr schrieb Darth Avasarala
Der Algorithmus wird zweifellos den Kontext weniger stark gewichten können als das ein Fünfergremium könnte und damit wird es wohl zu strengeren Freigaben kommen.

Das eigentliche Problem ist aber nicht der Algorithmus. Egal ob Computersystem, Laien-Gremium oder Professorenrunde: das eigentliche Problem des FSK-Systems ist nun mal die unzulängliche Freigabe-Profilierung... Im Prinzip ist es mir Wurst, ob ein Computer oder ein runder Tisch das Ergebnis ausspuckt... solange die Entscheidung zwischen 12-16-18 fallen muss, ist das Ergebnis in der Regel mangelhaft...

Ohne FSK 14 als Zwischenstufe ist jede zweite Entscheidung per se für den A... 14 ist die entscheidende Entwicklungsstufe für den Mainstream-Film, egal ob Fantasy, Horror oder Action... 12 ist oft zu liberal, 16 fast immer zu streng, wenn man mal von extremen Schlachtplatten absieht...

14, 14, 14... solange diese Reform nicht kommt, ist jede Veränderung überflüssig! Nur 10 - 14 - 18 kann endlich das Problem der vollkommen sinnfreien Ungerechtigkeiten auflösen. Zwischen 12 (faktisch PG-6) und 16 zu unterscheiden ist Irrsinn.
Ganze zehn Jahregänge von 6 bis 15 ohne natürliche Progression, dazu die Benachteiligung sexualmündiger, religionsmüdiger und strafmündiger 14- und 15-jähriger! Das ist Diskriminierung junger Genrefans und eine klare Benachteiligung des Geekdom gegenüber anderen Weltanschauungen und daher einfach nicht mehr hinnehmbar.

Klar, 18 im Ausnahmefall geht klar... aber wenn 3/4 aller Genreserien und die Hälfte aller Genrefilme strukturell schlechter gestellt sind als Sexualität und jede Religion, ist für mich Schicht im Schacht...


Da ist er ja wieder..und die 14 steht immer noch!😎

14.12.2018 17:48 Uhr - Laughing Vampire
2x
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Erfahrungspunkte von Laughing Vampire 339
14.12.2018 12:44 Uhr schrieb Tom Öozen
[...]und zack haben wir aus einem potentiellen 18er Film plötzlich einen FSK12 Kinderstreifen, der dann och bedenkenlos um die Mittagszeit gezeigt werden kann im Free-TV. Habe das Gefühl, der Jugendschutz in Deutschland verabschiedet sich immer mehr und mehr!

Kleiner Hinweis für jemanden, der komplett fernab jeglicher Realität in irgendeiner autoritären Phantasiewelt lebt: Kaum ein Kind/Jugendlicher schaut heute noch Fernsehen. Diese Form der Unterhaltung stirbt langsam aber sicher aus, und das ist eigentlich auch ganz gut so. Kein Millennial läßt sich vorschreiben, wann er was zu sehen hat. ;)

14.12.2018 18:05 Uhr - Melvin-Smiley
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Ich frage mich eher, wie sowas mit er derzeit gängigen Praxis der Freigabe-Verweigerung funktionieren soll. Dann müsste, nach meinem Verständnis Inhalt XY in unzensierter Form "vorgelegt" bzw. bewertet werden können und es gäbe quasi eine Lockerung für Inhalte, die nach bisheriger Praxis noch auflaufen bzw. eine Verweigerung erhalten würden.
Ob dieser Algorithmus nun einen Kontext beurteilen kann, wage ich zu bezweifeln, aber da die Entscheidung eines Gremiums ohnehin arg subjektiv und streitbar ist, halte ich eine digitale Abwicklung nicht nur für effektiver, sondern auch in der Praxis für eine sinnvolle Sache. Es wäre zur Einordnung nur interessanter, mehr Details über das Verfahren zu bekommen und wie z.B. die Rolle der SPIO/JK dadurch geändert wird.
Vielleicht ist dieses System auch ein Anstoß für eine Novellierung des bisherigen Systems; die wäre ohnehin längst überfällig.

14.12.2018 18:35 Uhr - 362
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Szene aus 'ParaNorman'
Norman sitzt im Wohnzimmer und schaut sich einen Zombie Film an... Dad kommt rein und erinnert Norman daran den Müll rauszubringen. Norman kommt in die Küche und seine Mom fragt 'was schaust du dir da eigentlich an' ? Norman antwortet 'och, nur Sex und Gewalt'... Mom erwidert 'das hört sich nett an'

14.12.2018 18:38 Uhr - Cocoloco
Der FSK-Gerät schläft nie ein! Der FSK-Gerät ist vor dem Chef im Geschäft und arbeitet schweißfrei!“

14.12.2018 18:45 Uhr - Bill Williamson
14.12.2018 18:05 Uhr schrieb Melvin-Smiley
Ich frage mich eher, wie sowas mit er derzeit gängigen Praxis der Freigabe-Verweigerung funktionieren soll. Dann müsste, nach meinem Verständnis Inhalt XY in unzensierter Form "vorgelegt" bzw. bewertet werden können und es gäbe quasi eine Lockerung für Inhalte, die nach bisheriger Praxis noch auflaufen bzw. eine Verweigerung erhalten würden.
Ob dieser Algorithmus nun einen Kontext beurteilen kann, wage ich zu bezweifeln, aber da die Entscheidung eines Gremiums ohnehin arg subjektiv und streitbar ist, halte ich eine digitale Abwicklung nicht nur für effektiver, sondern auch in der Praxis für eine sinnvolle Sache. Es wäre zur Einordnung nur interessanter, mehr Details über das Verfahren zu bekommen und wie z.B. die Rolle der SPIO/JK dadurch geändert wird.
Vielleicht ist dieses System auch ein Anstoß für eine Novellierung des bisherigen Systems; die wäre ohnehin längst überfällig.


Recht hast du auf jeden Fall.
Schließe mich an.
Alles richtig zu den Thema gesagt.

14.12.2018 18:45 Uhr - jrtripper
14.12.2018 16:08 Uhr schrieb filmcollector
14.12.2018 15:52 Uhr schrieb Filme-Narr
14.12.2018 12:27 Uhr schrieb filmcollector
ich glaub eher, dass du die Technik unterschätzt, es gibt weitaus komplexere Systeme mittlerweile, als diese geplanten FSK-Auto-Entscheidungen. Schau dir mal Konzern-Datenbanken an, die vergleichen zig unterschiedliche Daten und spucken dann ein Ergebnis aus. Das hier könnte man sogar mit einer etwas komplexeren Excel Tabelle lösen. Die Voraussetzung dafür ist einfach nur, dass man sich auf fixe Daten / Kriterien einigt und dann vielleicht noch sowas wie ein Punktesystem dazu, um die "Härte" der Kriterien noch variabler zu gestalten. Das macht ein Informatik-Student im Schlaf ..


Und dennoch würde es eine liberale Entscheidung , weil die Prüfer einen "guten Tag" erwischt haben, nicht mehr geben.


Auch sowas ließe sich über virtuelle Profile programmieren, wobei das hier auf dem Niveau überhaupt keinen Sinn machen würde, denn grad das Problem der FSK war ja schon immer, dass die Entscheidungen davon abhingen, welche Leute / Gruppe die Entscheidungen jeweils treffen durften. Und das hatte dann zur Folge, dass man im Prinzip kein einheitliches System erkennen konnte. Deshalb wird ja über FSK Entscheidungen grad deswegen immer wieder debattiert.

Wenn sie das Ganze nun gut programmieren, wissen grad auch Labels nach einer Weile viel besser, wie dieses FSK-Programm wohl entscheiden wird und können sich vorab schon mal darauf einstellen, was im Moment gar nicht möglich ist. grad wegen dem "menschlichen Faktor", der nicht planbar ist. Und das ist, wenn sie es gut machen, eine absolute Vereinfachung und endlich mal eben ein System, dass grad nicht von der Tagesform irgendwelcher Prüfer abhängig ist.

Die Frage ist nur, wie gnadenlos dieser Algorithmus sein wird.


gut erkannt, mit dem menschlichen faktor.
der ist der wichtigste dabei und den kannste nicht simulieren.
du kannst ergebnisse vergleichen, aber wie das ergebnis in den köpfen zustande kommt, kriegste nicht mit der software hin, egal wie sehr du dir das schön redest.
vielleicht hat der prüfer einen schlechten tag, oder hat persönliche abneigungen gegen bestimmte filme und schon haste ein ergebnis, welches nicht auf logischen schlußvolgerungen basiert.

14.12.2018 19:47 Uhr - Necron
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Naja, wird alles im Moment noch entwickelt. Da kann jetzt alles mögliche bei rauskommen. Testen wird man es doch wohl hoffentlich auch erstmal vorab. Ergo alles ungegessene Eier im Moment und abwarten ;)

14.12.2018 21:25 Uhr - PeregrinTuk
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14.12.2018 19:47 Uhr schrieb Necron
Naja, wird alles im Moment noch entwickelt. Da kann jetzt alles mögliche bei rauskommen. Testen wird man es doch wohl hoffentlich auch erstmal vorab. Ergo alles ungegessene Eier im Moment und abwarten ;)


Stimmt. Wer weiß denn, ob das funktioniert und nicht eventuell nach ein paar Versuchen schon wieder umgeworfen wird.

14.12.2018 21:48 Uhr - Gregor de la Muerte
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Ein Algorithmus berechnet dann aufgrund der FSK-Spruchpraxis und Jugendschutzstandards automatisch die Freigabe.


Ich bin skeptisch.

15.12.2018 01:35 Uhr - Kaminski 12
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Ob dieser Algorithmus nun einen Kontext beurteilen kann, wage ich zu bezweifeln, aber da die Entscheidung eines Gremiums ohnehin arg subjektiv und streitbar ist, halte ich eine digitale Abwicklung nicht nur für effektiver, sondern auch in der Praxis für eine sinnvolle Sache.


der erste teil des satzes war vollkommen richtig,aber das was danach kommt finde ich nicht richtig!
im gegenteil,gerade weil die menschliche begutachtung eines films subjektiv ist,wird die beurteilung effektiver! das richtige wort für den algorithmus lautet eher "pragmatischer". vielleicht effektiver in der quantität,aber möglicherweise nicht in der qualität...
ein film wird bisher nicht nur von einer person begutachtet (so wie dann nur von einem computerprogramm),sondern von einem gremium!...
heisst also mehrere menschen,mit verschiedenen charakteren und auffassungen,aus verschiedenen fachgebieten (juristen,psychologen,filmkritiker etc. ...),die den film mit menschlichen kriterien sehen und beurteilen,mit den verschiedenen ängsten und hemmschwellen,die menschen nunmal haben! es wird diskutiert,abgewägt,einspruch erhoben usw.,heisst also man nimmt sich zeit für einen film,um ihn zu begutachten und entsprechend freizugeben. sicher ist das für filmfreaks besser,wenn ein film durch diese programm schneller abgewickelt wird,so kommt der film schneller mit freigabe auf den markt,ob aber die bewertungsqualität der heutigen entspricht wird man erst abwarten müssen! gerade weil es subjektiv beurteilt wird,ist die konventionelle filmbewertung so wichtig! da viele menschen (fachleute!) für eine breite masse entscheiden,nicht nur für das empfinden eines einzelnen... ein film der für dich und mich beispielsweise harmlos ist,kann für andere total verstörend sein! so eine entscheidung will man einem computer überlassen?!....
wie du schon schriebst...,kann das programm wirklich im kontext unterscheiden? was passieren kann (und jetzt wirds utopisch,aber auch mit mitlerweile mit einem stück wahrheit...) wenn man alles maschinen überlässt,sieht man ja bei terminator! ob der algorithmus diesen kommentar wohl löschen würde,weil er sich persönlich angegriffen fühlt? immerhin würde man da ja schon menschliche züge in ihm erkennen! ;)

15.12.2018 14:34 Uhr - Seán
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Ich hab mal gelesen, dass bei unseren niederländischen Nachbarn (wo die Höchstfreigabe 16 ist) so ein Selbstklassifizierungssystem schon Standard ist. Dort gibt es ja auch die Bildchen für die Kategorien Sex, Gewalt, Horror, Sprachgebrauch, Diskriminierung und Drogen.

Ich frag mich auch wie man den Zusammenhang eines Films berücksichtigen will oder ob wir wie in den USA eher nach Schauwerten Filme bewertet bekommen.

Wahrscheinlich wird es beim Geschlechtsverkehrt strenger. Ein paar Filme mit echtem GV sind ja ab 16 (9 Songs, Bedways, ...) glaube, dass Verleiher diese wohl durchweg ab 18 freigeben werden, was ich schlecht und unangemessen fände.

16.12.2018 02:53 Uhr - Rated XXL
15.12.2018 14:34 Uhr schrieb Seán
[...]
Wahrscheinlich wird es beim Geschlechtsverkehrt strenger. Ein paar Filme mit echtem GV sind ja ab 16 (9 Songs, Bedways, ...) glaube, dass Verleiher diese wohl durchweg ab 18 freigeben werden, was ich schlecht und unangemessen fände.

Wieso? Bist Du 16? ;-)

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