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Veröffentlicht am von Blade41

Inglourious Basterds - Der Finalcut ist fertig

Endfassung ca. 1 Minute länger als Cannes-Version

Auf den Filmfestspielen in Cannes feierte Quentin Tarantinos neuester Streich Inglourious Basterds seine Weltpremiere.

Aufgrund der kurzen Dauer zwischen Beendigung der Dreharbeiten und dem Festival fertigte Tarantino innerhalb von ca. 6 Woche eine Art "Vorabversion" von Inglourious Basterds an, um ihn in Cannes zeigen zu können. Diese hatte eine Laufzeit von ca. 151 Minuten. Nach der Uraufführung und dem Ende der Filmfestspiele setzte sich Tarantino erneut an den Schneidetisch, um seinen Finalcut zu erstellen.

Nach dem Schneideprozess hat das World-War-II-Drama jetzt eine Laufzeit von ca. 152 Minuten und wird in dieser Form am 20. August 2009 in die deutschen Kinos kommen.

Mittlerweile hat auch die MPAA den Film bewertet und ihn wie erwartet mit einem R-Rating passieren lassen. Die Begründung für die Freigabe liest sich wie folgt:

Rated R for strong graphic violence, language and brief sexuality

Inhaltsangabe / Synopsis:

Im deutsch besetzten Frankreich muss Shosanna Dreyfus (Melanie Laurent) mit ansehen, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa (Christoph Waltz) brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut. Zur gleichen Zeit formt ... [mehr]
Quelle: Filmstarts
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Inglourious Basterds

(OT: Inglourious Basterds, 2009)
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Kommentare

17.07.2009 00:44 Uhr - colman
bin schon sehr gespannt.

ok, die frage ist, was wird er hier kriegen?

ich tippe auf fsk 18 und zwar ungeschnitten. zumindest in den kinos

17.07.2009 00:47 Uhr - blackbelt
Freu mich auch schon sehr auf den Film! Ich tippe auf FSK 18 Uncut fürs Kino...auf DVD wirds wohl eher ne SPIO/JK-Freigabe werden.

17.07.2009 00:51 Uhr -
Laut den Medien von Cannes hieß es das der film um ca 25 minuten gekürzt wurde um eine knapp 2 std fassung ind die deutschen kinos zu bringen ??


Inglourious Basterds ist, so wie er in Cannes auf dem Festival präsentiert wurde, 2 Stunden und 27 Minuten lang. Publikumswirksam ist das nicht gerade; auch wenn sich Fans daran nicht stören werden, ist das Sitzfleisch des amerikanischen Publikum doch eher nicht auf derart lange Filme vorbereitet. Viele Cannes-Kritiker bemängelten bereits die Länge des Films. Quentin Tarantino hatte selbst vor, ein oder zwei Szenen zu kürzen, da er enorm unter Zeitdruck stand und das Festivalpublikum auch etwas als Testpublikum gesehen hat. So weit so gut. Nun will aber die Weinstein Company mit seinem Boss Harvey Weinstein, dass knapp 40 Minuten entfernt werden. Auf slashfilm wird spekuliert, dass dies allein dem Publikum und damit dem Kassenergebnis geschuldet sei.

Das allein dürfte allerdings nicht der Grund sein. Als zäh, weitschweifig, etwas langweilig, gar geschwätzig wurde der Film von Cannes-Kritikern bezeichnet; er sei viel zu lang und warum er dies ist, sei nicht so richtig nachvollziehbar. Ihn zu kürzen hieße also auch, sich zu konzentrieren, Tempo zu machen, Unwichtiges zu entfernen. Also nicht nur eine kassentechnische, sondern auch eine künstlerische Entscheidung. Aber der Regisseur sollte selbst entscheiden, ob er dies möchte und Produzenten sollten keinen Druck ausüben. Soweit die Idee von der Freiheit der Kunst.

Insofern haben wir hier einen klassischen Konflikt zwischen Regisseur und Produzent, der schon in alten Hollywood-Tagen immer wieder für Aufschrei sorgte und wohl nie ausgestanden sein wird, denn Film ist Teamarbeit und ist eben doch vom Publikum und dem Geld abhängig. David O. Selznick und Alfred Hitchcock, Jerry Bresler und Sam Peckinpah, Bernd Eichinger und Oliver Hirschbiegel sind nur einige Beziehungen zwischen Produzent und Regisseur, die auf wackligen Beinen standen. Die Dispute und die Kontroversen zwischen den beiden Parteien haben aber auch einige der besten Werke der Filmgeschichte hervorgebracht.

Sollte Quentin Tarantino seinen neuesten Streich Inglourious Basterds wirklich so radikal kürzen, können sich seine Fans die Szenen wahrscheinlich auf der DVD anschauen. Ich kann nur hoffen, dass Christoph Waltz nicht in den Hintergrund gedrängt wird, nur damit der Star Brad Pitt in glanzvollerem Licht erscheint. Wir sind gespannt, wie sich die Sache entwickelt.

17.07.2009 01:09 Uhr - Homer666
In der Newsmeldung steht doch, dass es zwar zum Umschnitt kam, die Version aber jetzt länger ist, also nicht 40 Minuten oder ähnliches cut. Hätte mich auch gewundert, Trantino-Filme sind in der Regel ja etwas länger. Freu mich auf den Film, seh ihn schon nächste Woche in der Pressevorführung, in der Einladung stand leider keine Längenangabe, aber die Termine sind alle so gesetzt, dass 2 1/2 Stunden durchaus passen können - und so wirds auch sein.
Warum geht eigentlich hier jeder von einer 18er Freigabe aus? Außer Reservoir Dogs und Kill Bill Teil 1 sind alle Tarantinos ab 16 und keiner hatte Probleme mit der Zensur in Deutschland. Und da der Film ja eher Wert auf Dialoge setzt statt auf Gewalteskapaden könnts auch eine 16er werden, würde mich jedenfalls nicht schockieren.

17.07.2009 01:11 Uhr - Laughing Vampire
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Wie dem auch sei, ich zumindest kann's nicht erwarten, den Film anzusehen. Tarantino at his best. Mir latte, was die tollen Kritiker sagen, mir hat schon Death Proof bestens gefallen, und der wurde ja zerrissen...

17.07.2009 01:21 Uhr - ~Phil~
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Kein Tarantino Film wird aber besser sein als Pulp Fiction. Das ist absolut unmöglich!!

17.07.2009 01:48 Uhr - the game
Das wird der erste QT den ich definitiv meiden werde...
Und "ZED" hat zu 100% recht!!

17.07.2009 02:08 Uhr - Laughing Vampire
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Ne, ich fand Kill Bill den bisher besten ;D

17.07.2009 02:23 Uhr - kramer820
Ich kenn das italienische Original und vermute, dessen Charme wird er sowieso nicht erreichen, aber ob er unbedingt besser oder schlechter ist, wird sich zeigen. Und zur Lauflänge: das Original von 1978 geht 95 Minuten, das reicht vollkommen für so eine Geschichte.

17.07.2009 02:27 Uhr - brachialromanti
17.07.2009 - 01:09 Uhr schrieb Homer666
Warum geht eigentlich hier jeder von einer 18er Freigabe aus? Außer Reservoir Dogs und Kill Bill Teil 1 sind alle Tarantinos ab 16 und keiner hatte Probleme mit der Zensur in Deutschland.


Weil Quentin bisher nicht mit NS-Thematik gespielt hat. Und gerade in deutschen Landen wird dies mit Samthandschuhen angefasst, sofern es kein "Untergang", "Das Boot", "Stalingrad" oder jüngst "Valkyrie" ist.

Bei den Filmen unter seiner Regie hast du schon recht, aber er hat somit dennoch bisher 33%ig eine 18er-Quote.

Wenn du nun die Filme dazuzählst, bei denen er am Drehbuch o.Ä. beteiligt war, steigt diese Quote doch schon erheblich an. "True Romance", "Killing Zoe", "Natural Born Killers", "Desperado", "From Dusk till Dawn" usw. seien da nur einmal als Beispiele genannt.

Aber 33% sind auch schon einiges. Und auf bestimmte Freigaben ziehlt er auch nicht ab, da haben Regisseure ganz andere Präferenzen.

17.07.2009 04:26 Uhr - KungFuChicken
Abschauen ist auf jeden Fall Pflicht für mich. Drüber entschieden wie er ist wird dann, aber ich bin eigentlich guter Dinge.
Der soll am besten sofort rauskommen.

17.07.2009 06:43 Uhr -
Ich wette mit euch, wenn der Final Cut jetzt 1 min kürzer wäre, gäbe es wieder großes rumgeheule hier. :)

17.07.2009 06:50 Uhr - eisjok
Guten Morgen Frontier,

auch wenn ich Deinen interessanten Ausführungen nicht ganz folgen will, vielen Dank dafür.
Ich bin schon der Ansicht, dass, obwohl tatsächlich viele gute (Regie-)Werke trotz Querelen mit den Produzenten entstanden sind, dieser Ärger den Filmen IMMER auch geschadet hat. Die führende kreative Kraft eines Films ist nun einmal der Regisseur, er nimmt letztlich auch Einfluss auf die Musik, den Schnitt, den Ton u.s.w. - so sollte es zumindest sein.
Gerade der Fall Peckinpah zeigt dies besonders deutlich.

Bleibt zu hoffen, dass Tarantino dem Druck nicht nachgibt, denn soviel Einfluss auf die Produzenten hat er wohl, um den Film nach seinen Vorstellungen ins Kino zu bringen.

Leider sind die Einspielergebnisse für einen Regisseur auch wichtig und Geld muss natürlich verdient werden. Hier dürften sich Produzent und Regisseur aber recht entspannt zurücklehnen, lange und Wortreiche Filme sind letztlich Tarantinos Markenzeichen. Abgesehen vom ersten KILL BILL ist die Action nie bestimmend in seinen Filmen gewesen.
Von diesem Bonus dürfte er noch zehren!

Hoffen wir!

Viele Grüße

eisjok

17.07.2009 07:57 Uhr - Dari73
@kramer820:

ausser dem Titel und dem Grundkonstrukt WWII, Nazis etc. haben die beiden Titel auch nicht viel gemeinsam. Ich sehe da kein Remake drin und von daher halte ich den Vergleich mit Enzos Werk nicht standhaft.

Wenn ein Regisseur Geschichten erzählen kann, dann darf er soviel Zeit darauf opfern wie es ihm für nötig erscheint ... "wenn er es kann". bin mal gespannt was daraus geworden ist (auch eher skeptisch)

17.07.2009 08:26 Uhr - lassie28816
Gott ich freu mich wie doof auf diesen Film...allein der Trailer liess mich schon freudensprünge machen. Tarantino gehört zu meinen lieblingen, wobei ich sagen muss das auch er schrott abgeliefert hat. Aber gut ich werd ihn im Kino schauen und irgendwann die längere Fassung (was ja in der heutigen Zeit so sicher wie das Amen in der Kirche ist) kaufen...Wird langsam Zeit...

17.07.2009 08:54 Uhr - Schneidfix
2 Std 30 Min ?
Warum sollten Amis da kein Sitzfleisch haben ?
Bei Harry Potman und Transformators hocken die Kids auch ihre Zeit ab ^^
Und das viel Gelaber drin ist wurde ja schon besprochen
Bei Death Proof war es schon extrem das Tussengeschwätz
Deswegen finde ich die kürzere Grindhouse Version viel besser

17.07.2009 09:31 Uhr - Prince Goro
Mein 2. Libenlingsreigisseur dreht einen Film mit Til ''meine Show interessiert niemanden und wird von der Prime Time ins Nachmittagsprogram abgesetzt'' Schweiger, Daniel Brühl und die ganze Top Riege der deutschen Schauspielkunst.
Mich wundert das Ralph Möller, die alte Pflitzpiepe nicht auch noch mitspielt...
Ich könnte echt heulen! ;(

Meine QT Hitlist:
1. Kill Bill (komplett, ist ja auch ein Film)
2. Pulp Fiction (Kult.)
3. Reservoir Dogs (Kult die 2.)
4. Jackie Brown (Das war wohl nichts! Ausser das Jane Fonda Zitat: ''Willst du Ficken?'')

From Dusk Till Dawn wäre auf Platz 1, ist aber kein Tarantino Solofilm.

Werde mir den Film trotzdem angucken, um ihn mal gesehen zu haben.

17.07.2009 09:39 Uhr - Herr Kömmlich
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17.07.2009 - 09:31 Uhr schrieb Prince Goro
Mein 2. Libenlingsreigisseur dreht


... und vergisst dabei glatt "Death Proof"

17.07.2009 10:14 Uhr - Undertaker
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Ich bin auch sehr gespannt auf den Film, wobei die Änderungen zur Cannes-Version überraschend gering ausgefallen sind. Die lange Laufzeit wird aber dennoch viele vom Kinobesuch abhalten. Das ist irgendwie ein nicht erklärbares Phänomen. Dabei sind die Überlängenzuschläge meist moderat, wenn man sie ins Verhältnis setzt.

17.07.2009 10:28 Uhr - Absurd
Einen Film zumachen der sich am Töten von deutschen Soldaten aufgeilt ist natürlich in ordnung.. ich finde dies Pervers.

17.07.2009 10:48 Uhr - LastBoyScout
Einen Film zumachen der sich am Töten von burmesischen Soldaten aufgeilt ist natürlich in ordnung.. finds okay, John Rambo war geil.
Jetzt sind wir halt im neuen Tarantino dran, was solls?!

17.07.2009 11:05 Uhr - Roughale
I want dem Nazi Scalps! Yeah!!!

Wer sich darüber aufregt, hat ein Problem - ehrlich!

Ich bin so heiss auf den Film, ich hoffe nicht, dass sich das negativ auswirkt, das lange Warten ist aber auch nervig...

17.07.2009 11:05 Uhr - eisjok
Einen Film zu machen der sich am Töten der gesamten Menschheit aufgeilt (Kampf der Welten, Independence Day u.s.w.) ist aber auch pervers!
So, das mußte jetzt aber mal gesagt werden!

eisjok

17.07.2009 11:11 Uhr - Hakanator
Das ist ein Tarantino-Film, und wer sich über die Perversität/Gewalt/was auch immer beschwert, hat nicht ganz verstanden, dass der Typ generell für seine leicht kranken Filme bekannt ist. :D

17.07.2009 11:36 Uhr - Prince Goro
@ Herr Kömmlich

Asche auf mein Haupt! ;)

Obwohl der Film auch nicht wirklich eine Erwähnung wert ist.

17.07.2009 11:45 Uhr - Alastor
17.07.2009 - 11:05 Uhr schrieb eisjok
Einen Film zu machen der sich am Töten der gesamten Menschheit aufgeilt (Kampf der Welten, Independence Day u.s.w.) ist aber auch pervers!
So, das mußte jetzt aber mal gesagt werden!

eisjok


Naja da sinds aber nicht die Protagonisten die sich irgenwo durchmetzeln.
Aber IB ist ja kein realistischer Kriegsfilm und seien und Filmnazis sind sowas wie realistische Sturmtruppen, die dürfen abgeknallt werden^^

17.07.2009 11:50 Uhr - J.T.
mir egal der soll ne schöne box wie kill bill oder grindhouse in japan rausbringen...dann wirds eh ein import...die deutsche syncro wird nach den trailern zu urteilen jetzt schon ein griff ins klo...

17.07.2009 12:05 Uhr - KoRn
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man in dem film wollen sie hitler in paris töten wieviel anspruch auf realität wird da wohl genommen?
meine fresse das ist nur ein film & wer was dagegen hat das nazis im film erschossen werden ist selbst einer! so :)

17.07.2009 12:25 Uhr - Bokusatsu
Ich freue mich schon auf den Film.Aber die DVD werde ich über das Ausland bestellen.Ich will kein deutsches Cover mit FSK Flatsche und zwei fehlenden bösen Kreuzen.

17.07.2009 12:28 Uhr - freshdumbledore
Ich hoffe das er mit ner 16er ungeschnitten durchkommt ^^, ich MUSS den im Kino sehen. Bin jetzt 16 und bin auch öfter in 18er Filme gekommen (Crank 2, John Rambo) aber das hat mehr mit Glück auf meiner Seite zu tun. Also Inglorious Bastderts ist für mich ein muss, und ich kann garantiert nicht auf die DVD Veröffentlichung warten die in den Sternen steht.

Ich persönlich fand Death Proof einfach nur langweilig. Dialoge waren allesammt irgentwie schlecht. Für mich ist der beste Pulp Fiction und danach kommt Kill Bill. Ich würde mir wünschen das er von Kill Bill auch irgentwann mal nen Recut macht wo die beiden Versionen in einem Film zusammengefasst sind. Fand den ersten Film nicht so gut, der 2. war dafür genial. Hab mir schon gedanken gemacht das vielleicht selbst zusammenzuschneiden, aber ich glaube das wäre die Arbeit nicht Wert (1 Monat arbeit würde da mindestens drinnstecken)

Wie gesagt hoffe der Film kommt mit ner 16er Uncut durch. Kann ich auch mal ganz entspannt ins kino gehen und muss nicht mit den Ticketverkäuferinnen darum Pokern das ich meinen Ausweis im Auto vergessen habe und zu Spät zum Film komme wenn ich ihn jetzt hole :D

17.07.2009 12:35 Uhr - eisjok
@Alastor,

muss ich Dir das jetzt wirklich erklären???

WAR NUR EIN SPASS, DER ZEIGEN SOLLTE WAS ICH VON KOMMENTAREN WIE DEN IN NR. 20 HALTE!!!

Bitte nichts rein interpretieren!!!

Generel: Die ganze Debatte um --wer wen, aus welchem Land, und wie brutal, in was für einer Anzahl, killt-- ist schon ziemlich schräg...!

Film ist Film und Tarantino ist halt Tarantino.
Das wird auch hier nicht anders sein.

In diesem Sinne

eisjok


17.07.2009 13:02 Uhr - Mikey
17.07.2009 - 00:51 Uhr schrieb Frontier
Laut den Medien von Cannes hieß es das der film um ca 25 minuten gekürzt wurde um eine knapp 2 std fassung ind die deutschen kinos zu bringen ??


Inglourious Basterds ist, so wie er in Cannes auf dem Festival präsentiert wurde, 2 Stunden und 27 Minuten lang. Publikumswirksam ist das nicht gerade; auch wenn sich Fans daran nicht stören werden, ist das Sitzfleisch des amerikanischen Publikum doch eher nicht auf derart lange Filme vorbereitet. Viele Cannes-Kritiker bemängelten bereits die Länge des Films. Quentin Tarantino hatte selbst vor, ein oder zwei Szenen zu kürzen, da er enorm unter Zeitdruck stand und das Festivalpublikum auch etwas als Testpublikum gesehen hat. So weit so gut. Nun will aber die Weinstein Company mit seinem Boss Harvey Weinstein, dass knapp 40 Minuten entfernt werden. Auf slashfilm wird spekuliert, dass dies allein dem Publikum und damit dem Kassenergebnis geschuldet sei.

Das allein dürfte allerdings nicht der Grund sein. Als zäh, weitschweifig, etwas langweilig, gar geschwätzig wurde der Film von Cannes-Kritikern bezeichnet; er sei viel zu lang und warum er dies ist, sei nicht so richtig nachvollziehbar. Ihn zu kürzen hieße also auch, sich zu konzentrieren, Tempo zu machen, Unwichtiges zu entfernen. Also nicht nur eine kassentechnische, sondern auch eine künstlerische Entscheidung. Aber der Regisseur sollte selbst entscheiden, ob er dies möchte und Produzenten sollten keinen Druck ausüben. Soweit die Idee von der Freiheit der Kunst.

Insofern haben wir hier einen klassischen Konflikt zwischen Regisseur und Produzent, der schon in alten Hollywood-Tagen immer wieder für Aufschrei sorgte und wohl nie ausgestanden sein wird, denn Film ist Teamarbeit und ist eben doch vom Publikum und dem Geld abhängig. David O. Selznick und Alfred Hitchcock, Jerry Bresler und Sam Peckinpah, Bernd Eichinger und Oliver Hirschbiegel sind nur einige Beziehungen zwischen Produzent und Regisseur, die auf wackligen Beinen standen. Die Dispute und die Kontroversen zwischen den beiden Parteien haben aber auch einige der besten Werke der Filmgeschichte hervorgebracht.

Sollte Quentin Tarantino seinen neuesten Streich Inglourious Basterds wirklich so radikal kürzen, können sich seine Fans die Szenen wahrscheinlich auf der DVD anschauen. Ich kann nur hoffen, dass Christoph Waltz nicht in den Hintergrund gedrängt wird, nur damit der Star Brad Pitt in glanzvollerem Licht erscheint. Wir sind gespannt, wie sich die Sache entwickelt.



Was die Länge des Films betrifft, sooo wild sind 2 1/2 Stunden nun auch nicht...Und wer die Laufzeit als lang empfindet, es gibt genügend Beispiele, dass Filme lang sind
und trotzdem Kassenmagneten waren..

Schindler's Liste (187 min.), Titanic (auch ca. 180 min),
Ben Hur (203 min.), The Dark Knight (150 min)...

Ich denke, diese Filme sind Beweis genug dafür, dass auch das breite Publikum ordentlich Sitzfleisch haben kann und es auch bereit ist, sich auf solche Laufzeiten einzulassen..
Es kann mir wirklich keiner erzählen, die Leute würden sowas nicht hinnehmen...

Und noch ein allgemeines Wort zur Altersfreigabe. Wenn es in der Begründung der MPAA schon heißt, R-Rating wegen sehr graphischer Gewalt, das lässt dann doch durchaus darauf schließen, dass die FSK da einen 18-Stempel drauf haut statt ne 16-Freigabe zu machen...Weil wir wissen alle,
was der Verein in den letzten Monaten gerade aufgrund von Gewaltdarstellungen veranstaltet hat..Natürlich wissen wir nicht, wie der Gewaltpegel im Film aussieht, aber allein der Fakt, dass Tarantino das Nazithema auf humoristische Weise anpackt...Mal sehen, wie weit der Humor der FSK hier geht...

17.07.2009 13:10 Uhr - Alastor
17.07.2009 - 12:35 Uhr schrieb eisjok
@Alastor,

muss ich Dir das jetzt wirklich erklären???

WAR NUR EIN SPASS, DER ZEIGEN SOLLTE WAS ICH VON KOMMENTAREN WIE DEN IN NR. 20 HALTE!!!


Ich wiederhole

17.07.2009 - 11:45 Uhr schrieb Alastor ^^


17.07.2009 13:11 Uhr - kramer820
Ich hoffe mal nach Death Proof (Tarantinos schlechtester) auf weniger dummes Gelaber und mehr Action, nur die Laufzeit deutet nicht unbedingt darauf hin. Und das Inglorious Basterds die volle Zeit so unterhaltsam wie The Dark Knight oder Saving Private Ryan wird, mal abwarten.

17.07.2009 13:11 Uhr -
17.07.2009 - 00:44 Uhr schrieb colman
bin schon sehr gespannt.

ok, die frage ist, was wird er hier kriegen?

ich tippe auf fsk 18 und zwar ungeschnitten. zumindest in den kinos



Ich denke eher des wird wie bei John Rambo

17.07.2009 13:21 Uhr - Muck47
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Nur mal so zwischendurch bemerkt: dieses fragwürdige Sitzfleisch-Geschreibsel wurde 1:1 von moviepilot.de kopiert. Erwartet also keine allzu persönliche Stellungnahme von Frontier zu euren Anmerkungen...

17.07.2009 13:54 Uhr - COOGAN
@Prince Goro: Seit wann hat Jane Fonda in Jackie Brown mitgewirkt? Kann mich nur an Bridget Fonda erinnern...

17.07.2009 13:58 Uhr - Prince Goro
Seit heute! ;)
Ne hast recht, steht nicht umsonst an letzter Stelle.

17.07.2009 14:26 Uhr - LastBoyScout
@ eisjok
@ Alastor

Ich wollte mit diesem Kommentar nur klarmachen das es doch vollkommen egal ist, da IB sowieso ein total fiktiver Film ist, der kaum etwas mit den Ereignissen im 2.Weltkrieg zu tun hat, sondern nur unterhalten soll. Filmnazis sind ja sowieso von Grundauf böse (was nicht heissen soll das es bei den echten nicht genauso war oder -Gott bewahre-immernoch ist), meiner Meinung nach ist es da noch zu verkraften wenn ein paar von denen unbekümmert (bzw. Heroisch) abgeschlachtet werden.


Ach und:
17.07.2009 - 00:44 Uhr schrieb colman
bin schon sehr gespannt.
ok, die frage ist, was wird er hier kriegen?
ich tippe auf fsk 18 und zwar ungeschnitten. zumindest in den kinos
Ich denke eher des wird wie bei John Rambo


Der Film wurde ja auch kräftig von deutschen Studios unterstüzt bzw. mitfinanziert, vielleicht wird da ja bei der Freigabe ein Auge zugedrückt.
Kann ja sein . . .

MfG LBS

17.07.2009 15:14 Uhr - brachialromanti
Wäre ja nicht das erste Mal... ;)

17.07.2009 15:20 Uhr - Roughale
NEIN NEIN NEIN NEIN!

Oh ye yes yes yes

Wie kann man sich DARAUF allein nicht freuen?

Ich weiss es nicht genau, aber hiess es nicht, dass die Brutalität sich in Grenzen hält? Also weit weg von zB John Rambo - somit wär eine 16er Freigabe denkbar...

Death Proof mag QT's trägster Film sein, aber wer die Dialoge doof und langweilig fand, hat eventuell die Synchro gesehen, oder den Film nicht verstanden, also den Kontext der alten 70er Jahre Filme nicht berücksichtigt, da gab es sowas sehr oft - das hat er gut umgesetzt - klar, kein sehr action-reicher Film, aber trotzdem sehr gut! Mir hat die Langfassung besser gefallen, aber besonders, weil er nach Planet Terror nur abkacken konnte.

17.07.2009 15:29 Uhr - Gladion
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Oh, ich sehe jetzt schon, wie der Film in der Luft zerrissen wird - er ist nämlich nicht das, was der Trailer suggeriert und fokusiert sich nicht auf die Bastarde.

Also stimmt das da:

17.07.2009 - 10:28 Uhr schrieb Absurd
Einen Film zumachen der sich am Töten von deutschen Soldaten aufgeilt ist natürlich in ordnung.. ich finde dies Pervers.



schon mal überhaupt nicht.

17.07.2009 15:42 Uhr - brachialromanti
17.07.2009 - 15:20 Uhr schrieb Roughale
NEIN NEIN NEIN NEIN!

Oh ye yes yes yes

Wie kann man sich DARAUF allein nicht freuen?

Ich weiss es nicht genau, aber hiess es nicht, dass die Brutalität sich in Grenzen hält? Also weit weg von zB John Rambo - somit wär eine 16er Freigabe denkbar...

Death Proof mag QT's trägster Film sein, aber wer die Dialoge doof und langweilig fand, hat eventuell die Synchro gesehen, oder den Film nicht verstanden, also den Kontext der alten 70er Jahre Filme nicht berücksichtigt, da gab es sowas sehr oft - das hat er gut umgesetzt - klar, kein sehr action-reicher Film, aber trotzdem sehr gut! Mir hat die Langfassung besser gefallen, aber besonders, weil er nach Planet Terror nur abkacken konnte.

Kann ich genau so unterschreiben. Death Proof habe ich damals aus Ungeduld in einer beschissenen Fassung gesehen und erst im O-Ton auf DVD liebgewonnen. Und ob IB nun ab 16 oder 18 wird ist mir bis jetzt ziemlich schnuppe. Solange er uncut auf DVD erscheint ist alles im Lot. Wer die Synchro nicht mag, der drücke die AUDIO-Taste. Wer das Cover nicht mag, der besorge sich ein besseres.

17.07.2009 16:14 Uhr - Topf
17.07.2009 - 01:09 Uhr schrieb Homer666
Warum geht eigentlich hier jeder von einer 18er Freigabe aus? Außer Reservoir Dogs und Kill Bill Teil 1 sind alle Tarantinos ab 16 und keiner hatte Probleme mit der Zensur in Deutschland.


hmm..
reservoir dogs,natural born killers und from dusk till dawn,desperados,irgendwann in mexiko waren ab sechzehn?
das ist mir neu ;P
okay die letzten vier waren seine storys oder mitspielgelegenheiten.

17.07.2009 16:52 Uhr - marx1201
@Topf
Homer666 hat vollkommen recht! Ich frag mich seid wann hat Tarantino was mit der Story von Desperado (ohne s, mit s ist das Bier) und Irgendwann in Mexico zu tun hat. Okay, bei Desperado hat er mitgespielt, dann könntest du aber auch Muppets: Der Zauberer von Oz oder Little Nicky - Satan Junior mit aufzählen.
Lange Rede kurzer Sinn, letztes Wort hat eh die FSK, von daher sind alle Vermutungen am Schluss belanglos.

Ach ja, ich tipp auf FSK 12

17.07.2009 16:59 Uhr - freshdumbledore
FSK 12 wirds auf keinen Fall werden. Wird wohl ne 16er oder 18er sein.

Und der Film wird genau das was ihr erwartet. Nen Spaghetti Western der im 2. Weltkrieg spielt. Und der Film wird absolut nichts mit der wahren Geschichte zu tun haben.

Solange der Soundtrack bei dem Film stimmt können die Bewertungen schonmal nicht unter 7/10 gehen. Paar coole Dialoge dann sind es schon 8/10, und brisante Action mit nen bisschen Story dann kann da schonmal nichts schiefgehen.

17.07.2009 17:08 Uhr - marx1201
@freshdumbledore
Da hat wohl jemand seinen Ironieschutzhelm aufgezogen! :D

17.07.2009 17:24 Uhr - brachialromanti
17.07.2009 - 16:14 Uhr schrieb Topf
17.07.2009 - 01:09 Uhr schrieb Homer666
Warum geht eigentlich hier jeder von einer 18er Freigabe aus? Außer Reservoir Dogs und Kill Bill Teil 1 sind alle Tarantinos ab 16 und keiner hatte Probleme mit der Zensur in Deutschland.


hmm..
reservoir dogs,natural born killers und from dusk till dawn,desperados,irgendwann in mexiko waren ab sechzehn?
das ist mir neu ;P
okay die letzten vier waren seine storys oder mitspielgelegenheiten.

Hey Topf, kuckst du, was 02:27 Uhr geschrieben wurde und du hättest dir die Anschläge auf deiner Tastatur sparen können. ;)

17.07.2009 18:14 Uhr - sadman
Ich möchte Steiner nicht mit Inglorious Basterds vergleichen.(Aufgrund von anderer Thematik)

aber...

Steiner - das eiserne Kreuz kam damals(ebenfalls von Deutschen Studios mitproduziert) ungeschnitten mit FSK 16 in die Kinos und wurde später nur geschnitten (leider immer noch geschnitten!) veröffentlicht, ebenfalls mit der Freigabe ab 16 Jahren.

17.07.2009 19:37 Uhr - Lamar
Freue mich schon sehr auf den Film.

Aber man muß auch Sitzfleisch mitbringen :-))

Net ganz soviel wie bei Titanic, Schindlers Liste aber immerhin stolze 152 MIN.

17.07.2009 19:52 Uhr -
also wenn der film genauso unterhällt wie privat ryan dann vergehen doch die 2,5st wie im flug :)))ich freu mich schon drauf

17.07.2009 20:48 Uhr - generalcartman
ich bin auf diesen film soooo gespannt!! auf den warte ich schon eine ewigkeit! der trailer war ja auch richtig geil! wenn der aber indiziert wird, dann gibts aber ramba-zamba Òó

17.07.2009 21:36 Uhr - okami
in meiner gunst hat rodriguez tarantino schon längst überholt. ich finde, quentin wird mit jedem film schlechter :o( sein eigener ruf wird ihm langsam aber sicher zum verhängnis, da er den erwartungen nicht mehr gerecht wird.

...und europa/usa warten immer noch auf den kill-bill-1-uncensored-cut...

17.07.2009 22:05 Uhr - kramer820
@Roughale
Kontext der 70er Jahre? Solche belanglosen Dialoge auf Sex and the City-Niveau in Death Proof gab es bei Vorbild-Filmen wie Fluchtpunkt San Francisco nicht wirklich. Die Actionsequenzen waren zwar ok, aber es wirkte alles irgendwie erzwungen.

17.07.2009 23:43 Uhr - Muck47
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@Roughale
Kontext der 70er Jahre? Solche belanglosen Dialoge auf Sex and the City-Niveau in Death Proof gab es bei Vorbild-Filmen wie Fluchtpunkt San Francisco nicht wirklich. Die Actionsequenzen waren zwar ok, aber es wirkte alles irgendwie erzwungen.

Eben. Und da hat auch der O-Ton nichts genutzt (kenne die Synchro nicht).


in meiner gunst hat rodriguez tarantino schon längst überholt. ich finde, quentin wird mit jedem film schlechter :o( sein eigener ruf wird ihm langsam aber sicher zum verhängnis, da er den erwartungen nicht mehr gerecht wird.

*unterschreib*
Naja, mal abwarten, wie IB denn nun (in welcher Fassung auch immer) geworden ist.

18.07.2009 01:35 Uhr - Green_Hornet
Für alle die immer noch dran glauben, dass da n Actioner bei rumkommt: NEIN!!!
Die erste halbe Stunde besteht aus EINEM Dialog, in dem zwischen drei Sprachen gewechselt wird (Synchro kann hier nicht funktionieren, da sie englisch, deutsch und französisch sprechen und die Sprache als mächtige Waffe dargestellt wird -> eines DER Motive im Film).
Die Basterds sollen auch nur einen kleineren Teil der Handlung ausmachen. Überwiegend gehts um die Beziehung zw. einer franz. Kinobesitzerin und einem dt. Kriegshelden/Filmfan, dessen Leben als Probogandafilm verfilmt werden soll. Eingefangen wird die ganze Geschichte in quälend langen Einstellungen ala Leone und mit Morricones Sahnestückchen unterlegt.
Diese Info (u. mehr) lässt sich aus sämtlichen Kritiken entnehmen, weshalb ich nicht versteh warum hier z.T. von nem Actioner gesprochen wird.

Kanns nimmer abwarten, ich glaub da kommt was ganz großes auf uns zu!

18.07.2009 13:07 Uhr -
Hab mir mal den trailer angeschaut und muss sagen das ich teilweise etwas schokiert war. Ich bin beileibe kein Nazi viel eher das gegenteil aber für mich hörten sich die dialoge dort sehr kontra "deutsch" an. Klingt vielleicht etwas blöd weiß nicht genau wie ich meinen ersten eindruck beschreiben soll. Kann aber auch sein das ich mich irre wie gesagt nur den trailer gesehen mehr nicht.

18.07.2009 14:38 Uhr - brachialromanti
Probo-WAS? *lach*

18.07.2009 14:45 Uhr -
mal ne andere frage, was ist ein basterd?

18.07.2009 16:54 Uhr -
Wieder ein Film mehr in dem alle damals kämpfenden Deutschen Soldaten, viele unserer Großväter, als böse Nazis pauschalisiert werden.
Werde ich mir nicht ansehen.

18.07.2009 19:26 Uhr - J.T.
@ muckeeee

..du bist einer:D

18.07.2009 23:31 Uhr - Green_Hornet
@brachialromanti:
Probo-WAS? *lach*


Ja genau, Probogandafilm! Kennste nicht? Kommt von 'probogieren' und bedeutet soviel wie... ;-)))

19.07.2009 02:51 Uhr - fLuXt0R
Die Kinokarte ist so was von gekauft! :D

19.07.2009 06:30 Uhr - eisjok
18.07.2009 - 16:54 Uhr schrieb scor
Wieder ein Film mehr in dem alle damals kämpfenden Deutschen Soldaten, viele unserer Großväter, als böse Nazis pauschalisiert werden.
Werde ich mir nicht ansehen.


Du kannst schon noch Film von Realität unterscheiden, oder...???
So argumentiert, kann ich mir 90 Prozent aller Filme sparen, da sie von irgendwelchen Klischees getragen werden.

FILM IST FILM IST FILM IST FILM IST FILM IST FILM IST FILM IST FILM...!!!
Jetzt klar?!

Oder hab` ich da was überlesen und der Anspruch Tarantinos ist gewesen, ein zeitgeschichtlich korrektes Dokudrama zu drehen???

eisjok

19.07.2009 10:23 Uhr -
Den Film will ich. Ich bestell ihn mir gleich aus dem Ausland, sobald er erscheint, da ich irgendwelches Cut-Geschiss vermeiden will.
Die Nazis wurden, sind und werden immer die Bösen sein, solange man auf Dämonen, Höllenwesen oder sonstigen Quatsch verzichten will. Der Krieg ist lange zueende und die Nazis tot, die Menschheit ist jedoch selbst Schuld, denn solange man das Klischee Nazis=Böse wieder und wieder aufleben lässt,wird das 3. Reich nie sterben. Mir egal, ich weiss was wirklich war und was nie sein wird, von daher... ICH WILL DIESEN FILM.

20.07.2009 00:11 Uhr - Mar
64. 19.07.2009 - 06:30 Uhr schrieb eisjok

Du kannst schon noch Film von Realität unterscheiden, oder...???
So argumentiert, kann ich mir 90 Prozent aller Filme sparen, da sie von irgendwelchen Klischees getragen werden.

FILM IST FILM IST FILM IST FILM IST FILM IST FILM IST FILM IST FILM...!!!
Jetzt klar?!

Oder hab` ich da was überlesen und der Anspruch Tarantinos ist gewesen, ein zeitgeschichtlich korrektes Dokudrama zu drehen???


Vermutlich nicht, aber das macht überhaupt keinen Unterschied in Bezug auf scors Aussage. Sämtliche Propagandafilme waren auch "nur" Filme und alle ihre Autoren und Regisseure hätten sich im Zweifelsfall wohl damit entschuldigt, dass sie ja gar keinen zeitgeschichtlich korrekten Film hätten drehen wollen, sondern nur irgendeine Fiktion.

Trotzdem tragen sie zur Bildung eines falschen, undifferenzierten und in diesem Fall geradezu zynischen Geschichtsbildes bei. Tarantinos "Gut-gegen-Böse" (bzw. "Cool-gegen-Böse")-B-Movie-Mentalität hat nichts in einem historischen Kontext wie dem 2. Weltkrieg verloren.

Zudem finde ich die Annahme, dass 90% aller Filme in einem vergleichbaren Maß von Klischees geprägt sein sollen, reichlich bizarr.

20.07.2009 12:58 Uhr - eisjok
@Mar

Wie weit, lieber Mar, würdest Du denn gehen, ab wann ist Film für Dich so nah an der Realität um ihn bedenkenlos goutieren zu können???

Ich halte Deinen Einwand für völlig unsinnig!

Eine ganze Palette von Filmen könnte ich Dir aufzählen, gerade aus diesem Genre, die voller Klischees nur einem dienen, der Unterhaltung. Sicher kann man trefflich darüber streiten, in wie weit ein Kriegsfilm überhaupt unterhaltsam sein kann oder nicht, aber hier geht es ja um das Prinzip Film generell!
Dein Vergleich mit Propaganda-Filmen ist hier völlig fehl am Platz - ich sage nur: ÄPFEL mit BIRNEN!!!

Auch Deiner weiteren Ausführung:

--...Trotzdem tragen sie zur Bildung eines falschen, undifferenzierten und in diesem Fall geradezu zynischen Geschichtsbildes bei...--

will ich heftigst widersprchen.
Unabhängig vom Thema, ist Film auch immer geprägt von der jeweiligen Perspektive der kreativen Köpfe dahinter. Daher kann und darf man oftmals auch einfach keine differenzierte Betrachtung erwarten. Das weiß doch wohl ein jeder, oder?
Völlig unverständlich, dass Du gerade hier voraussetzt, dass die Zuschauer eben dieses nicht können.
Geh mal davon aus, dass ein Großteil aller Tarantino-Fans, aber auch der normalen Kinogänger sehr wohl einzuschätzen vermögen, dass es sich hier um einen fiktiven Film und nicht um ein realistisches Abbild der Geschichte handelt!

Deine Schlussfolgerung:

--...Tarantinos Gut-gegen-Böse (bzw. Cool-gegen-Böse)-B-Movie-Mentalität hat nichts in einem historischen Kontext wie dem 2. Weltkrieg verloren...--

erschreckt mich sehr, höre ich da doch den unterschwelligen Tenor der Bevormundung heraus! Verstehe ich das richtig, ein solcher Film sollte besser nicht gedreht werden???

Bitte, streng Deinen Grips ein wenig an.
Auf der einen Seite sich aufgrund irgendwelcher Reglementierungen aufregen, dann aber, wenn ein Film einmal nicht den eigenen Vorstellungen entspricht, gleich moralisieren...!

Trau einfach den Leuten ein wenig mehr zu!

Trotzdem liebe Grüße

eisjok


20.07.2009 15:36 Uhr - Mar
Deine Schlussfolgerung:

--...Tarantinos Gut-gegen-Böse (bzw. Cool-gegen-Böse)-B-Movie-Mentalität hat nichts in einem historischen Kontext wie dem 2. Weltkrieg verloren...--

erschreckt mich sehr, höre ich da doch den unterschwelligen Tenor der Bevormundung heraus! Verstehe ich das richtig, ein solcher Film sollte besser nicht gedreht werden???


Ja ;-)

Aber warum dich das erschreckt, weiß ich nicht, denn wie du dir wohl denken kannst, habe ich keine Möglichkeit, an dem Film was zu ändern. Es ist also nur meine persönliche Meinung... und die lautet, dass man von einem Film über den Zweiten Weltkrieg verlangen kann, einen Unterschied zwischen deutschen Soldaten und "Nazis" zu machen, die es wert seien, skalpiert usw. zu werden (so zumindest laut Trailern, Interviews usw. mein Eindruck von dem Film). Es geht doch auch differenzierter und trotzdem "unterhaltend", wie du etwa an Paul Verhoevens "Zwartboek" feststellen kannst, der extreme Spannung gerade durch das Aufbrechen primitiver Gut-Böse-Klischees erzeugt.

Filme müssen nicht nah an der Realität sein, aber wenn Tarantino seine märchenhaften Hau-Drauf-Geschichten erzählen will, dann doch bitte weiter im bunten Tarantinoland à la Kill Bill usw. und nicht im Zweiten Weltkrieg. Ich habe keine Lust, die Generation meiner Großväter im Kino als Schlachtvieh dargestellt zu sehen.

Wie gesagt ist es da auch kein Argument für mich, dass es kein realistisches Abbild der Geschichte sein soll. Das heißt doch nicht, dass allein deshalb jede Diffamierung und Entwürdigung erlaubt sein muss.

20.07.2009 19:31 Uhr - eisjok
Tja lieber Mar,

da kommen wir wohl auf keinen grünen Zweig.

Ich sehe einfach die von Dir ins Spiel gebrachte Diffamierung (und Entwürdigung) nicht.

Natürlich, Verhoeven`s ZWARTBOEK zeigt, das es auch anders geht. Aber der Film erhebt auch einen ganz anderen Anspruch, hat einen komplett anderen Ansatz.
All das, was Verhoeven`s ZWARTBOEK ist, will INGLOURIOUS BASTERDS gar nicht erst sein.
Hier ist Tarantino ehrlicher als Verhoeven, denn abgesehen von den (pseudo-)ambivalenten Charakteren einmal abgesehen, ist gerade ZWARTBOEK ein ziemlich verlogener Film.
Nimm nur einmal Sebastian Koch, er wird uns als besonders kritischer Zeitgenosse geschildert, ein Gegener des Systems. Weil er diesem System in hoher Position angehört, siehst Du eine differenzierte Zeichnung der Figur!
Jetzt aber mal ehrlich: wie glaubwürdig ist das denn? Wie ist dieser Mann denn überhaupt in diese Position gekommen, bei all den vielen Zweifeln die er hat?
Differenziert geht anders, oder???

Dennoch, in einem Punkt will ich Dir folgen:
Ob das, was wir bei Tarantino zu sehen bekommen, geschmackvoll ist oder nicht, darüber kann man durchaus streiten.
Aber er muss ja auch nicht unbedingt Deinen Geschmack treffen, oder?

Der Film wird sicherlich eine Freigabe erhalten, die nur Leute ins Kino lässt, die dem schon gewachsen sein werden.
Wenn diese dann in Deinen Augen keinen Geschmack haben - auch gut.
Wirst Du mit leben können und wohl auch müssen.
Es gibt bestimmt auch Vorlieben von Dir, die widerum Andere nicht mögen!

So ist das Leben.

In diesem Sinne

eisjok

20.07.2009 20:15 Uhr - Mar
Hier ist Tarantino ehrlicher als Verhoeven, denn abgesehen von den (pseudo-)ambivalenten Charakteren einmal abgesehen, ist gerade ZWARTBOEK ein ziemlich verlogener Film.

Wieso "pseudo-"? Die Figuren sind ambivalent.

Nimm nur einmal Sebastian Koch, er wird uns als besonders kritischer Zeitgenosse geschildert, ein Gegener des Systems. Weil er diesem System in hoher Position angehört, siehst Du eine differenzierte Zeichnung der Figur!
Jetzt aber mal ehrlich: wie glaubwürdig ist das denn? Wie ist dieser Mann denn überhaupt in diese Position gekommen, bei all den vielen Zweifeln die er hat?


Da könnte es mehrere Erklärungen geben. Die einfachste ist sicher, dass er seine Zweifel absichtlich geheimgehalten hat, um in die hohe Position zu kommen und von da aus seinen Einfluss für eine humanitärere Besatzungspolitik zu nutzen.

Aber wenn für dich comicartige Abziehfiguren und 65 Jahre alte Ressentiments ehrlicher sind, bitteschön...

Und natürlich werde ich damit leben müssen, habe ja auch nichts anderes behauptet ;-)

20.07.2009 21:19 Uhr - eisjok
Nun komm schon Mar,

jetzt nicht kleinlich werden!

--Comicartige Abziehfiguren-- sind wenigstens das, was man auch erwartet, daher auch mein Hinweis auf Tarantinos Ehrlichkeit!
Das weiß man bereits im Vorfeld, ohne den Film gesehen zu haben, da lässt Quentin Tarantino aber auch gar keinen Zweifel aufkommen!!!

Und natürlich kann man Sebastian Kochs Rolle so sehen wie Du das implizierst, dann kannst Du aber auch wirklich alles irgendwie erklären, immer... - so einfach geht`s nicht.
Zumal sich eine Bestätigung oder zumindest ein Hinweis auf Deine Vermutung in nicht einer Sekunde des Film`s auch nur andeutungsweise finden lässt.

Also, ärger Dich nicht, gib Dir einen Ruck und Tarantino zumindest eine Chance!

eisjok


20.07.2009 21:34 Uhr - Green_Hornet
Nochmal: Tarantino erzählt hier KEINE Haudraufgeschichte!
Die Basterds machen einen kleinen Teil aus! Die Hauptrolle hat eine Frau inne: Mélanie Laurent. Tarantino erzählt eine Geschichte über die Macht des Kinos und nimmt mit einem geschickten Kniff, den sich noch nie jemand getraut hat zu benutzen, allen Leuten das Wind aus den Segeln, die meinen er benutzt den "realen" WW2 um zu unterhalten.

ACHTUNG SPOILER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Tarantinolässthitlervoreinerbrennendenkinoleinwandsterben. Ernimmtihmsomitdiekrafteinesunsterblichendämonsdurchdiemacht
deskinosunddasisteinfachgenialundbefreiend.

20.07.2009 22:11 Uhr - Mar
Ich finde nicht, dass durch den Inhalt des Spoilers widerlegt wird, dass Tarantino den 2. Weltkrieg als Unterhaltungskulisse nutzt. Dass die beschriebene Idee mich nicht besonders begeistert, mal nur so nebenbei...

Außerdem, wenn die "Basterds" nur so eine kleine Rolle spielen, so ist es doch verwunderlich, dass sie inkl. martialischer Poster mit blutigen Messern, Knüppeln usw. im Mittelpunkt der Werbekampagne stehen. Soll da nicht etwa doch der Actionfan ins Kino gelockt werden?

20.07.2009 22:41 Uhr - Green_Hornet
@ Mar: den "realen" WW2
Was die Werbekampagne angeht, nunja, das Problem kennen wir ja schon gut genug von allen möglichen Trailern zu anderen Filmen. Aber mal wirklich: Wer erwartet von Tarantino schon ne Actionorgie??? Wären KB 1 & 2 zusammen, könnte man auch kaum von nem Actionfilm sprechen.

24.07.2009 20:21 Uhr - Tollwütiger
Der Film wird ein WWII-Drama???
Ich dachte das wäre ein Actionfilm bzw. Actionkomödie ohne viel Dramatik.

Bin mal auf die FSK-Freigabe gespannt.

27.07.2009 02:40 Uhr - colman
24.07.2009 - 20:21 Uhr schrieb Tollwütiger
Der Film wird ein WWII-Drama???
Ich dachte das wäre ein Actionfilm bzw. Actionkomödie ohne viel Dramatik.

Bin mal auf die FSK-Freigabe gespannt.


weder, noch^^

29.07.2009 16:45 Uhr - Homer666
Was war das für ein starker Film, wohl das erste Italo-Western-Märchen mit der Ikonographie des zweiten Weltkriegs. Inszeniatorisch äußerst dicht und mit tollen Figuren und Dialogen. Ich versteh die schlechten Kritiken nicht, zu lang war er nicht, denn der Film lebt von seinen Charakteren und das sind ja sehr vielen, bei vielen hätte ich mir mehr On Screen-Time erwünscht. Und was viele nicht verstanden haben ist anscheinend, dass es sich um ein Märchen handelt, ein bewußtes Fantasy-Produkt.
Was die Gewalt angeht, der Film hat seine Härten, ist aber auch nicht brachial und die Gewalt ist immer übersteigert und ist wichtig für die Story und die Atmosphäre, nie selbstzweckhaft. Deswegen trau ich ihm schon noch eine 16er zu.
Ich frag mich nur wieviele Amis nach diesem Film glauben werden, dass der zweite Weltkrieg wirklich so geendet hat. und ein paar Deutsche wohl auch...

22.08.2009 15:06 Uhr - Matthes
Film gesehen und ich geb ihm 6 von 10punkten. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Keine interessanten Verstrickungen, etwas farblose Charaktere und zu wenig neues. Der einzige Lichtblick in diesem Film ist Christopher Walz. Der Mann hat seine Rolle genial gespielt. Absolutes Multitalent!

22.08.2009 15:07 Uhr - Matthes
ah, pluspunkte gibt es noch für den ansprechenden Italowesternsoundtrack :-)

24.08.2009 21:16 Uhr - ~Phil~
User-Level von ~Phil~ 1
Erfahrungspunkte von ~Phil~ 25
Stinklangweiliger Film.. Null Action!! Zwei Stunden Gelabere!

08.09.2013 03:39 Uhr - spobob13
17.07.2009 11:05 Uhr schrieb Roughale
I want dem Nazi Scalps! Yeah!!!

Wer sich darüber aufregt, hat ein Problem - ehrlich!

Ich bin so heiss auf den Film, ich hoffe nicht, dass sich das negativ auswirkt, das lange Warten ist aber auch nervig...


Hab Null Problem danit. Cool wäre auch mal ein Film über eine Heldengruppe, die das sinnlose Abschlachten von japanischen Frauen und Kindern durch die glorreiche Us-Army verhindert hätte. Ich mein jetzt nicht die paar hundert tausend Atom-Opfer, sondern die Mio. Bombardierungs-Opfer noch lange davor. Wenn in x-hundert Jahren die Us-Macht abkackt - wird man sicher auch Filme über deren nicht von schlechten Eltern Greultaten filmisch berichten. Mit dann genausoviel Hass - wie im besprochenen Film.

Auch die deutsche Filmförderung hat einen kleinen Beitrag geleistet. Schade das man nie erfahren wird - wer den Bärenanteil für solch einen Hass Film beigesteuert hat.



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