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Veröffentlicht am von sausagemoo81

Thor - Love and Thunder - Wichtige Storyelemente noch unklar

Regisseur weiß noch nicht, ob Jane Fosters Brustkrebs Teil des Films wird

Ein Film in Marvels Phase 4 des MCU ist Thor - Love and Thunder, in dem Jane Foster, Thors Freundin aus Thor (2011) und Thor: The Dark Kingdom (2013) als Mighty Thor die Hauptrolle übernehmen wird und und dabei auch Mjölnir, Thors Hammer, in die Hände kriegt.

Schauspielerin Natalie Portman war zuvor nicht allzu glücklich mit ihrer Rolle als Thors Freundin oder der Tatsache, dass ihre Wunsch-Regisseurin nicht Dark Kingdom drehen durfte, weshalb sie im 3. Teil, Thor: Tag der Entscheidung (2017), fehlte. Aber jetzt, wo sie im Mittelpunkt des 4. Teils steht, während sich Thor mit den Guardians of the Galaxy rumtreibt, ist sie natürlich super-happy. Auch wenn der Regisseur ein Dude ist.

Regisseur Taika Waititi, der auch den Vorgänger drehte, ist sich aber noch nicht sicher, wie er die Story um den Frauen-Thor umsetzt, denn in der Comic-Vorlage gibt es ein wichtiges Detail, welches sich nicht wirklich mit Disney-Filmen verträgt, die auch Familien ansprechen sollen. Jane Foster hat da nämlich Brustkrebs und braucht Chemo-Therapie. Jedes Mal wenn Jane den Hammer aufnimmt und Mighty Thor wird, wird zwar der Krebs unterdrückt, aber auch die Chemo verliert ihre Wirkung. Was sie zu spüren bekommt, sobald sie sich zurück in die sterbliche Jane verwandelt.

Dass Jane jedes Mal dem Krebstod etwas näher rückt, wenn sie zur unbesiegbaren Heldin wird, ist einer der Plotpoints, die Fans des Comics am meisten überzeugten. Für die Kinoverfilmung denkt man offensichtlich darüber nach, den Part von Jane Fosters Heldengeschichte fallen zu lassen.

Waititi:We’re not sure if we’re going to do a complete lift of that whole storyline. These things change through the shoot and even when we’re editing sometimes [...] Like, ‘Let’s get rid of that storyline where she’s got breast cancer. We’ll change it to something else, or maybe she’s fine.'”

Natürlich waren bisher keine der Filme 1:1-Umsetzungen der Comic-Vorlage, aber trotzdem sieht man sich bei Marvel offensichtlich dazu genötigt, sich für eine Änderung hier etwas genauer zu rechtfertigen und bereitet sich für die mögliche Kontroverse schon einmal vor. Der Film kommt aber erst im Jahr 2021 in die Kinos.

Quelle: Variety
Mehr zu:

Thor - Love and Thunder

(OT: Thor: Love and Thunder, 2022)

Kommentare

19.10.2019 00:31 Uhr - Romero Morgue
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Was soll sowas? Nicht, das ich Änderungen gegenüber per se kritisch bin, nein. Auch kenne ich die Comics nicht und mir ist es im Grunde erst mal egal in welcher Form diese dann verwirklicht werden. Aber so ein durchaus „interessantes“ Storygerüst komplett wegzulassen spiegelt doch nur das Saubermannimage der Verantwortlichen wieder. Es darf ja nicht zu real werden. Krebs ist mit DIE Krankheit der Zivilisation - warum das nicht auch im Film aufgreifen?! Verstehe ich nicht wirklich... 😐

19.10.2019 01:23 Uhr - Roderich
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Die Idee mit der Selbstaufopferung fand ich immer stark und man könnte sie implementieren ohne die sicher eher lustige Handlung eines Waititi-Films zu stören, nämlich indem sich das schädliche Unterbrechen der Chemo vielleicht erst am Ende als echtes Problem herausstellt und dieser Handlungsstrang in einem weiteren Film fortgesetzt wird.

Viel spannender allerdings finde ich die Frage, ob sie es hinbekommen, die sehr zierliche Natalie Portman in einen weiblichen Thor zu verwanden. Daß sie fleissig trainieren und superfit sein kann ist klar (siehe Black Swan), aber die Comic-Thor ist halt eher wie eine auch körperlich große Bodybuilderin gezeichnet.

19.10.2019 09:56 Uhr - Fliegenklatsche
Bei dieser News finde ich die Unterschiede zwischen dem Quellartikel und dem Artikel bei Schnittberichte spannend.

Der Quellartikel liest sich eher als Bestätigung, dass Waititi tatsächlich plant die "Mighty Thor" Storyline inklusive Brustkrebs als Vorlage zu nehmen, was bisher halt noch vollkommen unklar war, er aber nicht weiß ob er das 1:1 umgesetzt kriegt.

Der Schnittberichte-Artikel liest sich dann eher so, dass ja schon immer feststand, dass Waititi die Brustkrebs-Story macht und Disney jetzt schon ein Verbot ausgesprochen hat und bereits voll im Schadenbegrenzungsmodus ist.

ich bin ja echt begeistert, dass Schnittberichte das Geld hat den Sausagemoo anzustellen, der mehr Hintergrundinfos hat als die Stümper von Variety.

19.10.2019 10:38 Uhr - Tom Cody
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19.10.2019 09:56 Uhr schrieb Fliegenklatsche
Der Quellartikel liest sich eher als Bestätigung, dass Waititi tatsächlich plant die "Mighty Thor" Storyline inklusive Brustkrebs als Vorlage zu nehmen, was bisher halt noch vollkommen unklar war, er aber nicht weiß ob er das 1:1 umgesetzt kriegt.

Der Schnittberichte-Artikel liest sich dann eher so, dass ja schon immer feststand, dass Waititi die Brustkrebs-Story macht und Disney jetzt schon ein Verbot ausgesprochen hat und bereits voll im Schadenbegrenzungsmodus ist.

ich bin ja echt begeistert, dass Schnittberichte das Geld hat den Sausagemoo anzustellen, der mehr Hintergrundinfos hat als die Stümper von Variety.

Auch wenn ich Fliegenklatsches Kommentare sonst sehr zu schätzen weiß, möchte ich hier doch mal kurz einhaken. Ich zerstöre hier wirklich nur ungern Illusionen (und vielleicht ist mir auch nur die mögliche Ironie entgangen), aber Geld bekommt (leider) keiner der Autoren, die ihre Beiträge hier normalerweise in der Freizeit und aus Hingabe zu ihrem Hobby recherchieren, z.T. übersetzen, zusammenstellen, anfertigen und korrigieren.
Dass nicht jeder, der auf englischsprachige Quellen zurückgreift, dabei ein ausgebildeter Anglist ist, ist klar. Wobei ich selber den Variety-Artikel jetzt auch ein wenig "wischi-waschi" bzw. unpräzise finde, denn wirklich genaues weiß man dort nämlich ebenfalls nicht. Da gibt es jede Menge "könnte" (bereits in der Überschrift), "vielleicht", "...sind nicht sicher" etc. im Text.

Was den eigentlichen Film angeht: Da Waititi mit "Thor: Ragnarok" den vielleicht zweitbesten Film des MCU gedreht hat (Spitzenreiter bleibt für mich weiterhin "Captain America: The Winter Soldier"), freue ich mich natürlich auch auf diesen Film. Da ich die Comic-Vorlage jetzt nicht kenne und auch kein großer Purist bin, ist es für mich nicht wirklich primär von Bedeutung, ob die Brustkrebs-Thematik jetzt im Film behandelt wird oder nicht. Obwohl es zugegebenermaßen eine sehr interessante Idee ist, welche der Figur der Jane Foster sicherlich mehr Tiefe verleihen würde.

19.10.2019 11:15 Uhr - Jimmy Conway
Auch wenn ich überhaupt kein MCU-Fan bin, aber der KREBSTOD von Peter "Star Lord" Quill war ein zentrales Thema, welches er aufarbeiten musste. Und dass der Tumor von seinem "wahren" Vater (Guardians of The Galaxy Vol. 2) eingepflanzt wurde, machte das Ganze bestimmt nicht weniger tragisch.
Also bitte erstmal überlegen, Leute.
Im Großen und Ganzen sind die MCU-Filme freilich weit weg von Dramatik.

20.10.2019 09:15 Uhr - sausagemoo81
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19.10.2019 10:38 Uhr schrieb Tom Cody
Ich zerstöre hier wirklich nur ungern Illusionen (und vielleicht ist mir auch nur die mögliche Ironie entgangen), aber Geld bekommt (leider) keiner der Autoren, die ihre Beiträge hier normalerweise in der Freizeit und aus Hingabe zu ihrem Hobby recherchieren, z.T. übersetzen, zusammenstellen, anfertigen und korrigieren.


Du kriegst vielleicht nix, für mich gibts pro News 1kg Wurstwaren.

20.10.2019 10:24 Uhr - Tom Cody
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20.10.2019 09:15 Uhr schrieb sausagemoo81
19.10.2019 10:38 Uhr schrieb Tom Cody
Ich zerstöre hier wirklich nur ungern Illusionen (und vielleicht ist mir auch nur die mögliche Ironie entgangen), aber Geld bekommt (leider) keiner der Autoren, die ihre Beiträge hier normalerweise in der Freizeit und aus Hingabe zu ihrem Hobby recherchieren, z.T. übersetzen, zusammenstellen, anfertigen und korrigieren.

Du kriegst vielleicht nix, für mich gibts pro News 1kg Wurstwaren.

Na, hoffentlich nicht die von Wilke, sonst würde ich anfangen, mir Gedanken (und ein wenig Sorgen) zu machen. ;-)

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