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Veröffentlicht am von Mike Lowrey

Texas Chainsaw Massacre-Reboot: Regisseure wegen kreativer Differenzen gefeuert

Fede Alvarez' erneute Frischzellenkur für Leatherface mit Startschwierigkeiten

Der neunte Spielfilm rund um den texanischen Kettensägenkiller Leatherface will - mal wieder - back to the roots. Noch trägt er mit The Texas Chainsaw Massacre genau denselben Titel wie das Original und vielleicht bleibt es auch dabei, immerhin soll er ein Reboot von Tobe Hoopers Blutgericht in Texas sein. Evil Dead-Regisseur Fede Alvarez produziert das Ganze zusammen mit dem Filmstudio Legendary (das ja auch zwingend Filme drehen muss, um die Rechte an dem Franchise auch weiter zu erhalten). In den Brüdern Andy und Ryan Tohill schien man auch die geeigneten Regisseure gefunden zu haben, wenn man Alvarez' enthusiastische Ankündigung so hörte, in der er von ihrer Vision schwärmte.

Viel davon durften (oder konnten) sie letztlich aber nicht umsetzen, denn schon eine Woche nach Drehstart zog Legendary vorerst den Stecker. Das gefilmte Material muss sie derart unzufrieden gestimmt haben, dass sie sich von den Tohills trennten. Ähnlich wie bei gescheiterten Ehen, wo man von "unüberbrückbaren Differenzen" als unspezifischem Sammelbegriff spricht, sind es hier die "kreativen Differenzen". Die Zeit wird zeigen, ob dazu in Zukunft noch weitere Details ans Tageslicht kommen. Im Filmbusiness ist das, anders als bei der Durchschnitts-Ehe, sehr wahrscheinlich.

Die Regie übernimmt David Blue Garcia, der neben seinem Low Budget-Debüt, einem Indiefilm namens Tejano, vor allem seine Erfahrungen aus der Werbefilmbranche vorweisen kann. Ein gewisser Michael Bay hat so ja auch einmal angefangen und sich im Jahr 2003 auch am TCM-Franchise als Produzent versucht. Für Leatherface, der als Filmfigur schon keinen guten Start ins Leben hatte, sind aber auch die Querelen rund um das neue Reboot keine sonderlich guten Vorzeichen. Mal schauen, ob man dem Endprodukt die Schwierigkeiten ansieht oder ob Garcia die Rettung gelingt.

Das neue Texas Chainsaw Massacre-Reboot hat noch keinen Termin für einen Kinostart.

Quelle: Deadline
Mehr zu:

The Texas Chainsaw Massacre

(OT: Texas Chainsaw Massacre, The, 2021)

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Kommentare

26.08.2020 00:34 Uhr - Ned Flanders
4x
Ist das wirklich nötig?
Gibt es keine eigenen bzw neue Ideen, die man umsetzen kann?

26.08.2020 02:01 Uhr - töfftöff
1x
@ Ned Flanders

Für das Studio ist es offensichtlich notwendig, wenn es die Rechte an dem Franchise behalten möchte.

26.08.2020 04:54 Uhr - Barry Benson
1x
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In den Brüdern Andy und Ryan Tohill schien man auch die geeigneten Regisseure gefunden zu haben, wenn man Alvarez' enthusiastische Ankündigung so hörte, in der er von ihrer Vision schwärmte.

Viel davon durften (oder konnten) sie letztlich aber nicht umsetzen, denn schon eine Woche nach Drehstart zog Legendary vorerst den Stecker. Das gefilmte Material muss sie derart unzufrieden gestimmt haben, dass sie sich von den Tohills trennten. Ähnlich wie bei gescheiterten Ehen, wo man von "unüberbrückbaren Differenzen" als unspezifischem Sammelbegriff spricht, sind es hier die "kreativen Differenzen". Die Zeit wird zeigen, ob dazu in Zukunft noch weitere Details ans Tageslicht kommen. Im Filmbusiness ist das, anders als bei der Durchschnitts-Ehe, sehr wahrscheinlich.

@Cinema(rkus)
Hier ist wieder ein perfektes Beispiel, für "unüberbrückbaren Dfferenzen" zwischen Produzenten und Regisseur(ohne Testscrennings) die nicht in einem "kreativen Boot" sitzen! Wenn es ums Geld geht, entscheiden am Ende immer die Studiobosse/Produzenten!
Bis denne,...
Barry😉

26.08.2020 07:00 Uhr - Ralle87
6x
Angeblich war die Vision der Regisseure sehr düster und brutal, lt. Alvarez.
Was man von dem Franchise auch erwartet.
Aber klasse, dass die, die den Hauptteil der Arbeit zu verantworten haben, sich nicht mehr kreativ austoben können.
Da kann man auch gleich am Anfang die Geldgeber nach nem fertigen Script fragen und das dann abarbeiten.
Lachhaft.

26.08.2020 07:46 Uhr - Thodde
1x
Ein gewisser Michael Bay hat so ja auch einmal angefangen und sich im Jahr 2003 auch am TCM-Franchise als Produzent versucht.


Häh? Michael Bay war 2003, als er das TCM-Remake produzierte, schon ein lange etablierter A-Klasse Megaplayer in Hollywood. Der hatte da schon BAD BOYS, THE ROCK, ARMAGEDDON, PEARL HARBOUR und BAD BOYS 2 inszeniert sowie ARMAGEDDON und PEARL HARBOUR auch bereits selbst mit produziert.

26.08.2020 08:01 Uhr - Cinema(rkus)
5x
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Thodde

Ich denke der Satz, den Du kritisch hinterfragst ist so gemeint, dass eben auch Michael Bay mal in der Werbe-Film-Branche angefangen hat.

26.08.2020 10:01 Uhr - Mike Lowrey
1x
Moderator
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26.08.2020 08:01 Uhr schrieb Cinema(rkus)
Thodde

Ich denke der Satz, den Du kritisch hinterfragst ist so gemeint, dass eben auch Michael Bay mal in der Werbe-Film-Branche angefangen hat.


Exakt.

26.08.2020 10:38 Uhr - D-P-O / 77
1x
Ich befürchte ein Reboot-Massacre. :(

26.08.2020 11:12 Uhr - Aero
6x
Daher verwundert es mich auch nicht, warum immer mehr Regisseure ihre Projekte bei Streamingdiensten wie Netflix, Amazon und Konsorten realisieren...Hollywood stirbt aus

26.08.2020 12:10 Uhr - contaminator
2x
Bin großer Fan der TCM Reihe aber von dieser Idee bin ich gerade genauso wenig angetan wie vom überflüssigsten Halloween-Quatsch 2018

26.08.2020 14:47 Uhr - McMurphy
4x
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Bin nur großer Fan des Originals. Diese dreckige Atmosphäre ist heute gar nicht mehr einzufangen.

26.08.2020 14:51 Uhr - John Wakefield
6x
Wenn es denn unbedingt ein Reboot geben muss, dann übernehmen sie bitte persönlich Herr Alvarez. Ansonsten lässt man es einfach bleiben.

26.08.2020 14:57 Uhr - contaminator
3x
26.08.2020 14:47 Uhr schrieb McMurphy
Bin nur großer Fan des Originals. Diese dreckige Atmosphäre ist heute gar nicht mehr einzufangen.


Der von '74 bleibt eh ungeschlagen 😏

26.08.2020 15:31 Uhr - D-P-O / 77
10x
Zum Thema: "dreckige Atmosphäre" ...

"Texas Chainsaw Massacre: The Beginning" ist ein Paradebeispiel dafür, wie es bei neueren Produktionen aussehen kann! - Der ist dreckig, fiebrig und brachial.

26.08.2020 15:50 Uhr - McMurphy
1x
User-Level von McMurphy 1
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26.08.2020 15:31 Uhr schrieb D-P-O / 77
Zum Thema: "dreckige Atmosphäre" ...

"Texas Chainsaw Massacre: The Beginning" ist ein Paradebeispiel dafür, wie es bei neueren Produktionen aussehen kann! - Der ist dreckig, fiebrig und brachial.

Der Film ist einfach unsagbar schlecht. Die Darsteller so unsympathisch, dass man auf jeden Fall für die Sickos ist. Einfach nichts sieht nach dem Jahr 1969 aus, in dem der Streifen spielen möchte. Das fängt bei den Babyboy-Frisuren an und geht mit Songs, die schon hörbar aus den 70ern sind, weiter. Dass ein Prequel ziemlich spannungsarm ist, bringt es leider mit sich, da man weiß, dass alle überleben. Man versucht, mit "Ekelszenen" und den übertriebenen Matschgeräuschen (Typisch für die Hostel-Saw-Zeit) den Karren ausm Dreck zu ziehen. Langweilig.

26.08.2020 16:17 Uhr - DFense
1x
26.08.2020 02:01 Uhr schrieb töfftöff
@ Ned Flanders

Für das Studio ist es offensichtlich notwendig, wenn es die Rechte an dem Franchise behalten möchte.


Da fände ich es aber wesentlich besser wenn die einfach eine weitere Fortsetzung machen würden, oder eben eine Geschichte die in dem Franchise spielt, weitere Vorgeschichte oder was auch immer. Aber dieser ganze Reboot-Wahn, der jetzt schon so lange durch Hollywood geistert, der lässt mich erschauern. Für manche Werke sollte es ein Reboot-Verbot geben :-)

26.08.2020 17:09 Uhr - Warehouse Maniac
2x
So Erstmal Hi an alle,
nachdem ich schon seit Jahren hier unterwegs bin hab ich mich jetzt endlich dazu durchgerungen und nen Account erstellt.
Und nehm gleich an der Konversation Teil.

@D-P-O / 77 Stimm ich dir voll und ganz zu, vor allem in der UNRATED-Fassung extrem Geil!

Für mich der beste Chainsaw der Neuzeit.

26.08.2020 17:40 Uhr - D-P-O / 77
1x
26.08.2020 17:09 Uhr schrieb Warehouse Maniac
So Erstmal Hi an alle,
nachdem ich schon seit Jahren hier unterwegs bin hab ich mich jetzt endlich dazu durchgerungen und nen Account erstellt.
Und nehm gleich an der Konversation Teil.

@D-P-O / 77 Stimm ich dir voll und ganz zu, vor allem in der UNRATED-Fassung extrem Geil!

Für mich der beste Chainsaw der Neuzeit.


Du sagst es...

Aktuell gibt es die ungeschnittene Frankreich-Blu-ray "Massacre à la tronçonneuse: Le Commencement" [Director's Cut], von Metropolitan Vidéo, für schlanke 9 Euro
bei Amazon.fr! - Der ist da übrigens ab 16 freigegeben. :D

Grüße

26.08.2020 17:52 Uhr - John Wakefield
10x
Ich glaube nicht, dass TCM: THE BEGINNING den Anspruch hatte geschichtlich korrekt zu unterhalten. Der Film macht seine Sache ganz gut. Wen interessiert da die korrekte Soundtrack- oder Frisurenauswahl? BTW: Hoopers Film basiert lose auf ED GEIN. Und zwar ziemlich lose. Genauso wie Hitchcocks PSYCHO(1960).
Also nix mit True Crime oder sonstigem Anspruch auf Authentizität.
Der Film wollte schocken und provozieren. Ziel erreicht.

26.08.2020 17:59 Uhr - Barry Benson
1x
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26.08.2020 17:09 Uhr schrieb Warehouse Maniac
So Erstmal Hi an alle,
nachdem ich schon seit Jahren hier unterwegs bin hab ich mich jetzt endlich dazu durchgerungen und nen Account erstellt.
Und nehm gleich an der Konversation Teil.

Herzlich Willkommen!!!👋🏻

26.08.2020 18:44 Uhr - McMurphy
1x
User-Level von McMurphy 1
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@John Wakefield
"Anspruch auf Authentizität".. Das sind grobe Fehler, die der Lieblosigkeit geschuldet sind. Alles, was dabei rausgekommen ist, ist ein stumpfer Folterfilm.
Der Film wollte schocken und provozieren. Ziel erreicht.

Na, wenn das für einen guten Film ausreicht, hat sich die Diskussion hier eh.. ;)

26.08.2020 21:12 Uhr - KKinski
1x
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26.08.2020 04:54 Uhr schrieb Barry Benson
Hier ist wieder ein perfektes Beispiel, für "unüberbrückbaren Dfferenzen" zwischen Produzenten und Regisseur(ohne Testscrennings) die nicht in einem "kreativen Boot" sitzen! Wenn es ums Geld geht, entscheiden am Ende immer die Studiobosse/Produzenten!
Bis denne,...
Barry😉

Wer sonst? Die legen es ja auch auf den Tisch. Bei einem TCM-Reboot geht es nur darum mit einer bekannten Marke und 10 Millionen USD ein paar Millionen mehr rauszuholen. Der Kram wird nicht für das Feuilleton gedreht, der muss billig sein und genug Trottel ins Kino locken, damit die Produzenten sich ein neues Schiff kaufen können.

26.08.2020 21:37 Uhr - Barry Benson
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26.08.2020 21:12 Uhr schrieb KKinski
26.08.2020 04:54 Uhr schrieb Barry Benson
Hier ist wieder ein perfektes Beispiel, für "unüberbrückbaren Dfferenzen" zwischen Produzenten und Regisseur(ohne Testscrennings) die nicht in einem "kreativen Boot" sitzen! Wenn es ums Geld geht, entscheiden am Ende immer die Studiobosse/Produzenten!
Bis denne,...
Barry😉

Wer sonst? Die legen es ja auch auf den Tisch. Bei einem TCM-Reboot geht es nur darum mit einer bekannten Marke und 10 Millionen USD ein paar Millionen mehr rauszuholen. Der Kram wird nicht für das Feuilleton gedreht, der muss billig sein und genug Trottel ins Kino locken, damit die Produzenten sich ein neues Schiff kaufen können.

War ja auch nicht an dich(!!!) gerichtet und bezog sich auf eine Meldung bzw. Konversation mit Cinema(rkus) von gestern! Die heute erschienene o.g. News war ein perfektes Beispiel!

26.08.2020 22:16 Uhr - Warehouse Maniac
1x
@D-P-O / 77
Danke für die Info
Aber hab schon sehr lange die UNRATED-BluRay und DVD im Regal stehen.
😉

27.08.2020 11:26 Uhr - Lukas
1x
26.08.2020 15:50 Uhr schrieb McMurphy
26.08.2020 15:31 Uhr schrieb D-P-O / 77
Zum Thema: "dreckige Atmosphäre" ...

"Texas Chainsaw Massacre: The Beginning" ist ein Paradebeispiel dafür, wie es bei neueren Produktionen aussehen kann! - Der ist dreckig, fiebrig und brachial.

Der Film ist einfach unsagbar schlecht. Die Darsteller so unsympathisch, dass man auf jeden Fall für die Sickos ist. Einfach nichts sieht nach dem Jahr 1969 aus, in dem der Streifen spielen möchte. Das fängt bei den Babyboy-Frisuren an und geht mit Songs, die schon hörbar aus den 70ern sind, weiter. Dass ein Prequel ziemlich spannungsarm ist, bringt es leider mit sich, da man weiß, dass alle überleben. Man versucht, mit "Ekelszenen" und den übertriebenen Matschgeräuschen (Typisch für die Hostel-Saw-Zeit) den Karren ausm Dreck zu ziehen. Langweilig.


Volle Zustimmung! Gekröse allein macht halt keinen guten Film aus, deshalb ist Nispels Remake trotz geringeren Gewaltgrades der deutlich bessere Film als der schon sehr deutlich auf Gorehounds zugeschnittene Beginning.
Was die News zum aktuell geplanten Reboot angeht: Das klingt erstmal recht ernüchternd und lässt weitere Zweifel an der letztlichen Qualität des Endproduktes aufkommen.

27.08.2020 16:44 Uhr - John Wakefield
3x
26.08.2020 18:44 Uhr schrieb McMurphy
@John Wakefield
"Anspruch auf Authentizität".. Das sind grobe Fehler, die der Lieblosigkeit geschuldet sind. Alles, was dabei rausgekommen ist, ist ein stumpfer Folterfilm.
Der Film wollte schocken und provozieren. Ziel erreicht.

Na, wenn das für einen guten Film ausreicht, hat sich die Diskussion hier eh.. ;)


Tobe Hoopers TCM von 1974 ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Mehr muss ich hier wohl nicht dazu schreiben.
Aber eh.. ;)

28.08.2020 13:16 Uhr - McReedy
1x
26.08.2020 15:31 Uhr schrieb D-P-O / 77
Zum Thema: "dreckige Atmosphäre" ...

"Texas Chainsaw Massacre: The Beginning" ist ein Paradebeispiel dafür, wie es bei neueren Produktionen aussehen kann! - Der ist dreckig, fiebrig und brachial.

Sehe ich genauso!

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