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Veröffentlicht am von The Undertaker

Jugendschutzgesetz - Novellierung soll im Mai 2021 in Kraft treten

Bundestag stimmt dem Entwurf zu; Gesetz durch einige Änderungen für das digitale Zeitalter angepasst

Knapp 20 Jahre ist es her, als das Jugendschutzgesetz zuletzt überarbeitet wurde. Lange hat es gedauert, nun steht ein neues Jugendschutzgesetz fest, welches am 05.03.2021 durch den Bundestag ging. Es soll laut Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend am 01.04.2021 in Kraft treten.

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) wird zur Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz ausgebaut. Es sollen von ihr dann auch die unterschiedlichen Stellen für Jugendschutz koordiniert und darauf geachtet werden, dass die vom Gesetz erfassten Plattformen ihren systemischen Vorsorgepflichten (z. B. sichere Voreinstellungen für Interaktionsrisiken, Beschwerde- und Hilfesystem) nachkommen. Sie erhält zudem einen neuen Beirat, in dem erstmals auch zwei Vertreter unter 18 Jahren aus Kinder- und Jugendverbänden vertreten sein werden. Er soll die Bundeszentrale in allen Fragen der Weiterentwicklung des Kinder- und Medienschutzes beraten.

So sollen Kinder und Jugendliche von den genutzten Internetdiensten (insbesondere Social-Media-Diensten) jetzt besser vor Interaktionsrisiken wie Mobbing, Cybergrooming, Hassreden, Tracking und Kostenfallen geschützt werden. Oben schon erwähnte Beschwerde- und Hilfesysteme sollen das unterstützen. Bei Spielen können sich diese Interaktionsrisiken auch auf die Altersfreigabe auswirken: Lootboxen bzw. ähnliche In-Game-Angebote oder Chatfunktionen können in der Praxis so eine höhere Altersfreigabe bewirken, weshalb es durchaus soweit kommen kann, dass die Entwickler und Anbieter in Zukunft ganz auf diese verzichten könnten.

Filme, Serien und Spiele sollen außerdem immer die gleiche Altersfreigabe erhalten, egal ob sie online oder offline angeboten werden. Zusätzliche Deskriptoren sollen weitere Transparenz für den Inhalt und die Gründe der Freigabe schaffen. Wir könnten also ähnliche Piktogramme/Symbole erhalten, wie es sie bei Spielen bereits von der PEGI gibt oder wie die ESRB es mit den entsprechenden Begriffen in Nordamerika macht (z.B. für Gewalt oder Nacktheit).

In Zukunft dürfen des Weiteren auch "erziehungsbeauftragte Personen" wie Lehrer mit den Schülern zwischen 6 und 11 Jahren in Filme ab 12 Jahren ins Kino. Dadurch werden Schulausflüge mit Kinobesuch erleichtert.

Zum Thema Indizierungen ändert sich auch etwas. Die Listeneinteilung von Medien in A-D, die es seit 2003 gab, fällt weg. In Zukunft wird es also wieder so wie vorher und bei Indizierungen von z.B. DVDs wird es demnach keine Einteilung in Liste A oder B mehr geben.

Weiterhin wird der Umgang mit u.a. nach §131 StGB beschlagnahmten Medien erweitert. § 18 Abs. 5 (hier geht es darum, dass Medien in die Liste aufzunehmen sind, die u.a. nach §131 StGB beschlagnahmt wurden) wird um Satz 2 „§ 21 Absatz 5 Nummer 2 bleibt unberührt“ erweitert. In diesem geht es darum, dass die BPjM von Amts wegen tätig wird, wenn die Voraussetzung für die Listenaufnahme eines Mediums nicht mehr vorliegen und das Medium gestrichen werden kann (z.B. weil keine Jugendgefährdung mehr gesehen wird). Man muss allerdings erst einmal abwarten, wie das nun alles in der Praxis umgesetzt werden wird.

Update 26.03.2021:

Nachdem der Bundesrat jetzt ebenfalls die Änderung beschlossen hat, soll das neue Jugendschutzgesetz nun laut BPjM doch erst am 1. Mai 2021 in Kraft treten.

Quelle: Bundestag BMFSFJ Spiegel

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Kommentare

06.03.2021 00:14 Uhr - voorheeskrüger
3x
Meiner bescheidenen Meinung nach ist es ein Schwachsinn Filme wo ab 12 sind Kinder ins Kino dürfen und den anschauen können.Nur weil ein erwachsener dabei ist wird das Kind dabei nicht älter.Die judndschützer habe ich noch nie verstandn und werde sie auch nie verstehen.

06.03.2021 00:20 Uhr - DanTheKraut
6x
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Mal wieder großes Kino.. ich weiß schon, warum ich ins Ausland ziehe. Hätte man die BPjM geschlossen so wie es sich für eine Demokratie gehört und den Paragraphen 131 StGB abgeschafft wäre man mit dem Jugendschutz im Jahr 2021 angekommen. So muss man sich mit der Rotzbehörde wohl bis zum Ende aller Tage rumschlagen.

06.03.2021 00:25 Uhr - Polter
12x
@voorheeskrüger: Nicht schlimm. die judndschützer (!?) verstehen Dich auch nicht und ich ebenfalls nicht. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und einen mündigen Erwachsenen zu jedem Film, den Du Dir anschaust.

06.03.2021 00:28 Uhr - TheRealAsh
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Schöne neue Welt, die solche Bürger hat...

06.03.2021 00:31 Uhr - Rigolax
6x
06.03.2021 00:14 Uhr schrieb voorheeskrüger
Meiner bescheidenen Meinung nach ist es ein Schwachsinn Filme wo ab 12 sind Kinder ins Kino dürfen und den anschauen können.Nur weil ein erwachsener dabei ist wird das Kind dabei nicht älter.Die judndschützer habe ich noch nie verstandn und werde sie auch nie verstehen.


Dem gemeinen 11,5-Jährigen mit im Vergleich zu seinen Altersgenossen womöglich überdurchschnittlicher Medienkompetenz und emotionaler sowie intellektueller Gefasstheit sollte also verwehrt werden, im Beisein einer erziehungsbeauftragten Person im Kino einen formell "ab 12" Jahren eingestuften Film zu rezipieren, selbst wenn entsprechender Film wohlmöglich eher in die Kategorie einer "FSK 12 Light" fiele wie etwa bei Harry Potter und die Kammer des Schreckens?

Inwiefern erschiene dies verhältnismäßig? Kognitiv müsste man sich womöglich auch etwas anstrengen, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass
a) der Altersraum zwischen 6 und 12 Jahren enorm ist, eine hohe Spannweite an kindlicher Entwicklung abdeckt,
b) die FSK-Gremien womöglich manchmal notgedrungen eine 12er-Einstufung verteilen, obwohl entsprechende Filme jugendschutzmedial mit einer fiktiven 10er-Einstufung gut bedient wären, was die nächstniedrigere ab 6 aber faktisch unmöglich macht, folglich dem Wohl jüngerer Kinder Rechnung getragen wird und die 12er-Einstufung für fiktiven optimalerweise "ab 10"-Film gewählt wird,
c) dass die FSK-Gremien ohnehin auf sogenannte gefährdungsgeneigte Minderjährige abzielen, die eine Minderheit in der jeweiligen Kohorte darstellen. Zitat aus den FSK-Grundsätzen: "Ein Film oder Trägermedium darf für eine Altersgruppe nur freigegeben werden, wenn er die Entwicklung oder Erziehung keines Jahrganges dieser Altersgruppe beeinträchtigen kann. Dabei ist nicht nur auf den durchschnittlichen, sondern auch auf den gefährdungsgeneigten Minderjährigen abzustellen. Lediglich Extremfälle sind auszunehmen."
d) eine erziehungsbeauftragte Person vorhanden ist, die das Kind beobachten kann und ggf. vorzeitig das Kino verlässt im schlimmsten Fall oder auch nur beruhigend auf das Kind einwirkt und den Film auch im Nachgang besprechen kann?

06.03.2021 00:41 Uhr - SoundOfDarkness2
4x
Und meine Befürchtung ist wie üblich, daß sich dadurch wieder alles für Volljährige erschwert.

06.03.2021 00:50 Uhr - Rigolax
Der Zusatz "§ 21 Absatz 5 Nummer 2 bleibt unberührt" in § 18 Abs. 5 JuSchG dürfte auch nur rein deklaratorisch sein, also faktisch nichts ändern an der Verwaltungspraxis der BPjM bzw. PjM, oder wie die sich künftig schimpfen soll.

Aus der JuSchG-Änderungsgesetz-Entwurfsbegründung (langes Zitat, aber vielleicht halbwegs interessant):

"Die Ergänzung stellt klar, dass auch Listeneintragungen, die aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung gemäß § 18 Absatz 5 Satz 1 erfolgt sind, der Überprüfung durch die Prüfstelle für jugendgefährdende Medien zugänglich sind, wenn bekannt wird, dass die Voraussetzungen für die Aufnahme eines Mediums in die Liste nicht mehr vorliegen. Voraussetzung für die Aufnahme eines Mediums in die Liste ist stets, dass ein jugendgefährdender Inhalt zum Zeitpunkt der Entscheidung über die Listenaufnahme – beziehungsweise über den Verbleib in der Liste – vorliegt. Dass dies der Fall ist, wird in § 18 Absatz 5 Satz 1 unterstellt, wenn entweder ein Gericht das Vorliegen eines der genannten Straftatbestände festgestellt hat und Rechtsmittel dagegen nicht mehr möglich sind oder – im Fall von gerichtlichen Beschlüssen, die zwar nicht in formelle Rechtskraft erwachsen, aber von Satz 1 mitumfasst sind –, Rechtsmittel nicht erhoben worden sind.

Die strafrechtliche Bewertung von Gewaltdarstellungen im Sinne des § 131 des Strafgesetzbuches (StGB) unterliegt allerdings einem ähnlichen, von technischen Weiterentwicklungen und sich ändernden Sehgewohnheiten geprägten Wandel wie die Bewertung der Jugendgefährdung. Sollten also auch hinsichtlich Medien, die aufgrund von § 18 Absatz 5 Nummer 1 in die Liste aufgenommen wurden, Umstände bekannt werden, die eine eigene Überprüfung durch die Prüfstelle für jugendgefährdende Medien erforderlich machen, so ist es rechtsstaatlich geboten, dass sie diese herbeiführt. Sonst entstünde beispielsweise die Situation, dass Filme, die aufgrund ihrer veralteten Darstellungsweise heute nicht mehr jugendgefährdend wirken und mit einem Alterskennzeichen versehen werden könnten, immer wieder folgeindiziert werden, ohne dass die Prüfstelle für jugendgefährdende Medien eine eigene, zeitgemäße Bewertung vornehmen könnte. Um das Risiko einer Abweichung von strafgerichtlichen Entscheidungen gering zu halten, soll die neuerliche Überprüfung gerichtlicher Beschlüsse erst erfolgen, wenn sämtliche strafprozessualen Rechtsmittel erschöpft sind. Dies betrifft insbesondere die Beschwerde gegen Beschlagnahmebeschlüsse nach § 304 der Strafprozessordnung."

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/249/1924909.pdf

06.03.2021 00:52 Uhr - Erzengel
5x
Ich persönlich würde ja die freigaben „0“, “6“ und „12“ abschaffen und in mit oder ohne Aufsichtsperson ersetzen, wer ein neugeborenes alleine vor die Glotze setzt interessiert sich auch nicht für Alterfreigaben. Außerdem gibt es Unterschiede in der Entwicklung von Kindern zu Jugendlichen, so sind einige viel früher als 12 in der lagen komplexe Filme zu verarbeiten während andere auch mit 16+ immer noch lachen wenn einer Pupst.

Außerdem verstehe ich immer noch nicht warum 18+ immer noch dem Jugendschutz unterliegt, da geht man ja gleich davon aus das das System versagt.

06.03.2021 00:53 Uhr - MouseRat
3x
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... und ich wusste schon vor dem Anklicken der News dass der Meister der unverständlichen Schachtelsätze wieder zugeschlagen hat.

06.03.2021 01:04 Uhr - Rigolax
3x
06.03.2021 00:53 Uhr schrieb MouseRat
... und ich wusste schon vor dem Anklicken der News dass der Meister der unverständlichen Schachtelsätze wieder zugeschlagen hat.


Wer sollte sich denn von solch Zuschreibungen angesprochen fühlen? Also wenn hypotaktischer Satzbau überfordert, tut mir das wirklich leid.

06.03.2021 01:19 Uhr - tanzderteufelmaniac
5x
Frage mich wieviele von den 709 Abgeordnete am 05.03.2021 im Bundestag anwesend waren.
Wahrscheinlich so um die 40 wie bei allen anderen Debatten und Sitzungen die man sich bei Phoenix auf YT angucken kann.
Die sind nur vollzählig anwesend wenns um ihre Diäten geht.

06.03.2021 01:46 Uhr - lappi
6x
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„Filme wo ab 12 sind“ - mir fehlen die Worte. Herzlichen Glückwunsch für den Mann, der die deutsche Sprache revolutioniertete.

Die hätten ja wenigstens die übergroßen FSK/USK-Flatschen abändern können.

06.03.2021 01:47 Uhr - Eichhörnchen0136
3x
Filme, Serien und Spiele sollen außerdem immer die gleiche Altersfreigabe erhalten, egal ob sie online oder offline angeboten werden.

Ein sinnvoller und überfälliger Schritt, um Verwirrungen zu vermeiden.
Beispiel: Videospiel "What Remains of Edith Finch"
- PC und Playstation Store: ab 12
- Microsoft Store: ab 6
- Nintendo eShop: ab 16

Dürfte auch interessant werden, wie sich die Interaktionsrisiken auf die Spruchpraxis auswirken werden.

Die Deskriptoren sind sicherlich eine sinnvolle Sache zur Orientierung, aber meines Erachtens wären Kurzbegründungen als Ergänzung wie z.B. bei PEGI oder der BBFC angebracht.

06.03.2021 02:18 Uhr - Rigolax
2x
06.03.2021 01:47 Uhr schrieb Eichhörnchen0136
Beispiel: Videospiel "What Remains of Edith Finch"
- PC und Playstation Store: ab 12
- Microsoft Store: ab 6
- Nintendo eShop: ab 16


Konnte ich grad schwer glauben, aber es stimmt. Das liegt offenkundig an Einstufungen durch die IARC-Routine, d.h. auf Basis eines Algorithmus automatisiert generiert. Anbieter in teilnehmenden Stores, die Big Three am Konsolenmarkt sind IARC-Stores, füllen bei Upload einen Fragebogen aus und darauf basierend wird das Rating errechnet. Wie hier zwischen 6 und 16 alles dabei sein konnte, entzieht sich aber meinem Verständnis. 'Korrekt' ist aber offenkundig die 12er-Einstufung, die nach § 14 JuSchG erteilt wurde und die man in der Datenbank unter USK.de einsehen kann. Grandioses Spiel meiner Meinung nach im Übrigen.

06.03.2021 02:58 Uhr - MouseRat
1x
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@Rigolax: mein Post war bloß wieder ein schlechter Scherz, nix für Ungut. Aber kürzere Sätze bzw. eine kurze Zusammenfassung deines Kommentars zum Ende hin würden für viele User hier deren Verständlichkeit erleichtern. Juristische Fachssprache ist aber zugegeben eh nicht so mein Ding, von daher...

06.03.2021 03:49 Uhr - mikemuc2001
4x
MÜLLBEHÖRDEN ZERSTÖREN DEN SOZIALEN FRIEDEN
PORNOS KÖNNEN AUCH ÜBERALL-UND VON JEDEM-GEGUCKT WERDEN

06.03.2021 04:01 Uhr - Rated XXL
1x
Entfällt dann der Gang zum Gericht. Kann die BPjM quasi selbst ein 131-er entschlagnahmen?

06.03.2021 06:16 Uhr - Cocoloco
06.03.2021 04:01 Uhr schrieb Rated XXL
Entfällt dann der Gang zum Gericht. Kann die BPjM quasi selbst ein 131-er entschlagnahmen?

Sicher nicht, ist nicht deren Kompetenz. Der 131er Paragraph hat auch keine Jugendschutzgrundlage. Ganz andere Baustelle.

06.03.2021 08:52 Uhr - Anti-Pirat
3x
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Es scheint hier zumindest Ansätze einer sinnvollen Reform zu geben, was mehr ist, als man von der Bundesregierung optimistisch erwarten kann. Die hier ziemlich gescholtene Erweiterung des "Erzieherprivilegs" ist dabei wohl die sinnvollste Entscheidung. Es geht nicht darum, dass 'plötzlich' 8jährige in 12er Filme gehen sollen, sondern, dass ein Lehrer die Möglichkeit hat, seine Schüler in einen solchen Film mitzunehmen unter seiner Feststellung, der Film sei dafür auch geeignet. Gestärkt wird also die pädagogische Entscheidungsposition, was nicht schlecht ist.

Die Listenteilung halte ich weiterhin für eine richtige Sache, aus dem einfachen Grund, dass eine gewisse Rechtssicherheit gegeben ist, ist mein Artikel "nur" auf A indiziert. Die Unterteilung in Träger- und Telemedien würde natürlich so oder so fallen, auch hier wäre es sinnvoller, sie entsprechend zu ersetzen, da die Funktion des "Index" eben auch in der Rechtssicherheit besteht: Die Liste indizierter Seiten braucht nur der Provider, die Liste indizierter Medien im Sinne des Inhalts, brauchen andere Stellen.
Die Partizipation Jugendlicher im Prozess ist reiner Kitsch und aus meiner früheren Erfahrung als "kommunaler Jugendvertreter" einfacher Blödsinn.
Angleichung der Freigaben ist eine sinnvolle Sache.

06.03.2021 08:57 Uhr - meteor83
1x
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Was heißt Dann bitte genau die Bpjm kann von Amts wegen das Medium von der Liste streichen, wenn diese nur dann
1) auf Liste A sich befindet? ( und wenn ja geht sie dann ab den 01.04.21 ihre ganze Liste selber durch ? Das heißt haben wir dann eventuell eine kleine Welle von Aufhebungen von Indizierungen zu erwarten?)
2) und wenn auf Liste B ist und noch nicht beschlagnahmt dann auch ?
3) und wenn das Medium auf Liste B ist und zusätzlich noch beschlagnahmt ist, dann nicht ( also dann muss der Publisher selber wie immer bisher zum Gericht, um die Beschlagnahme aufheben zu lassen.
Die hätte auch die Automatischen Listenstreichungsfristen deutlich verkürzen können bei allen Medien. Verpasste Chance unter anderem.

06.03.2021 09:04 Uhr - The Undertaker
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06.03.2021 08:52 Uhr schrieb Anti-Pirat
Die Unterteilung in Träger- und Telemedien würde natürlich so oder so fallen, auch hier wäre es sinnvoller, sie entsprechend zu ersetzen, da die Funktion des "Index" eben auch in der Rechtssicherheit besteht: Die Liste indizierter Seiten braucht nur der Provider, die Liste indizierter Medien im Sinne des Inhalts, brauchen andere Stellen.

Ich habe gerade nochmal nachgesehen, ich glaube die Unterscheidung bleibt doch (neuer §1a), nur werden an manchen Stellen die "Trägermedien" zukünftig "Film oder Spielprogramm" genannt. Vermutlich bleibt es also bei eine Liste für Träger- und eine für Telemedien (die nicht-öffentlich ist), aber Neuindizierungen werden nicht mehr in A/B oder C/D unterteilt. Habe es in der News korrigiert.

06.03.2021 08:57 Uhr schrieb meteor83
Was heißt Dann bitte genau die Bpjm kann von Amts wegen das Medium von der Liste streichen, wenn diese nur dann
1) auf Liste A sich befindet
2) und wenn auf Liste B ist und noch nicht beschlagnahmt dann auch ?
3) und wenn das Medium auf Liste B ist und zusätzlich noch beschlagnahmt ist, dann nicht ( also dann muss der Publisher selber wie immer bisher zum Gericht, um die Beschlagnahme aufheben zu lassen.

Zu 1+2: Ja. Zu 3: nur anhand des Gesetzestextes hätte ich gesagt ja, aber die Erklärung der Bundesregierung zu diesem neuen Satz 2 macht das alles doch wieder kaputt, demnach würde alles so bleiben wie bisher, also dass man erst vor Gericht muss.

06.03.2021 09:11 Uhr - meteor83
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@ The undertaker danke für die Antworten, ich hatte mein Beitrag noch editiert:
Kann man dann noch eine kleine Welle von Aufhebungen von betroffenen Medien (Spiele, Filme usw.) ab dem 01.04.21 durch die Bpjm erwarten ? Das wäre ja eine gute Nachricht.

06.03.2021 09:12 Uhr - The Undertaker
DB-Co-Admin
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Die werden sicher weiterhin so vorgehen wie bisher, die 25-Jahresfrist bleibt ja erhalten. Man ist ja 2003 auch nicht alles von vorher durchgegangen, nur weil es damals nicht in A/B unterteilt war. ;)

06.03.2021 09:32 Uhr - Knochentrocken
10x
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WOW. So viele neue Änderungen und zusätliche Aspekte für den Kinder- und Jugendschutz.
Da setzen die sich EINMAL nach 20 Jahren zusammen und kriegen es immer noch nicht hin bzw. vergessen schon wieder DAS zu ändern:

„Keine FSK-Freigabe (Freigabeverweigerung), nicht einmal die höchste FSK-Freigabe ab 18, weil der Film Jugendgefährdend ist. Aber die höchste FSK-Freigabe ab 18 darf NUR von Erwachsenen gekauft werden.“

DAS hätten sie ENDLICH mal ändern sollen! Dass die FSK 18 auch wirklich die HÖCHSTE Freigabe ist und diesen ganzen Schwachsinn von wegen „damit schützen wir die Jugend, wenn nicht einmal Erwachsene den Film uncut bekommen, sondern nur übers Internet - sobald er indiziert wurde oder sogar beschlagnahmt.“

Yay...
Aber hauptsache Lehrer, statt die gesetzlichen Vormünder können jetzt auch in 12er Filme mit Jüngeren. Kinder- und Jugendschutz, alles klar! Doppelmoral und Sinnlosigkeit hoch Unendlich. Hab ich nie verstanden, dass man mit 6 durch einen Erwachsenen, der dabei ist, in einen 6 Jahre höheren Film gehen darf, aber mit 15 nicht in einen 16er Film komme, wenn die Kontrollen beim Kino richtig durchgeführt werden.

Naja... was bringts.

06.03.2021 10:51 Uhr - meteor83
3x
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In diesem Zusammenhang wollte ich nur anmerken wie die BPjm in der heutigen Zeit (leider immer noch) denkt (bei vereinzelten Mitgliedern im Gremium zumindest). Bei dem Listenstreichungsbericht (aus Fragdenstaat) zu Left 4 Dead 2, hieß es unter anderem als Argument , dass die Entscheidung fast gekippt worden wäre weil einige im Gremium im Spiel eine "Verabredung zu gemeinschaftlichen Töten" gesehen haben. Da sieht man wieder mal, welches Geistes Kind da einige Vertreter der Gesellschaft sind. Der Vergleich mit KF2 auch interessant, v.a. weil sie KF2 als 'noch unrealistischer angesehen haben'. Weil L4D2 auch so realistisch ist mit Säure kotzenden Untoten, riesen Monster Tanks Charger usw. oO...(facepalm)

06.03.2021 11:55 Uhr - minimeini
2x
06.03.2021 09:32 Uhr schrieb Knochentrocken

Aber hauptsache Lehrer, statt die gesetzlichen Vormünder können jetzt auch in 12er Filme mit Jüngeren. Kinder- und Jugendschutz, alles klar! Doppelmoral und Sinnlosigkeit hoch Unendlich. Hab ich nie verstanden, dass man mit 6 durch einen Erwachsenen, der dabei ist, in einen 6 Jahre höheren Film gehen darf, aber mit 15 nicht in einen 16er Film komme,


Da oben im Text steht sinngemäß dass AUCH Lehrer als Erziehungsberechtigte und nicht STATT

06.03.2021 13:25 Uhr - Rigolax
1x
Wegen den Listenteilen: Die werden meines Erachtens formell/nominell abgeschafft, da die durch ein sogenannt pluralistisch besetztes, nicht juristisches Behördengremium verursachte faktische Verbotswirkung einer Listenteil-B-Indizierung verfassungswidrig war. Die Verfassungswidrigkeit wurde zumindest in juristischer Literatur teils gesehen.

Tatsächlich wird aber weiterhin bei Telemedien davon abgesehen werden, Indizierungen und Streichungen regulär zu verkünden und die BPjM bzw. PjM prüft weiterhin auch auf die einschlägigen StGB-Tatbestände und teilt mutmaßliche Verstöße, wie bisher, an eine Staatsanwaltschaft weiter, die dann ggf. die Beschlagnahme bei einem Gericht anstößt. Das heißt also, es ändert sich nichts, außer dass es keine formellen Listenteile mehr gibt. (vgl. § 18 Abs. 6 und § 24 Abs. 2a JuSchG-Entwurf, https://spielerecht.de/wp-content/uploads/Jugendschutzgesetz-Entwurfsstand-3.-M%C3%A4rz-2021.pdf)

06.03.2021 16:13 Uhr - brutus302003
2x
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Wenn eine Lehrerin mit meinem 6 Jahre alten Sohn ins Kino geht und einen Film ab 12 mit ihm schaut ohne meine Zustimmung, könnte sie sich warn anziehen. Das geht gar nicht. Am besten schauen sich 6 Jährige dann auch noch Saw-filme im Kino mit Lehrer/in an, oder was? Jetzt spinnen die voll durch.

06.03.2021 16:16 Uhr - brutus302003
1x
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Aber erwachsenen Menschen sollen sehen was sie einem zumuten. Ich war in Kroatien, Bosnien und Sarajevo dabei. Was Ich dort sah kann kein Film wirklich zeigen. Da sagt niemand ,, Das darfst du nicht sehen" ... Was für eine Logik in der Filmwirtschaft

06.03.2021 17:07 Uhr - MrCreazil
2x
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06.03.2021 16:13 Uhr schrieb brutus302003
Wenn eine Lehrerin mit meinem 6 Jahre alten Sohn ins Kino geht und einen Film ab 12 mit ihm schaut ohne meine Zustimmung, könnte sie sich warn anziehen. Das geht gar nicht. Am besten schauen sich 6 Jährige dann auch noch Saw-filme im Kino mit Lehrer/in an, oder was? Jetzt spinnen die voll durch.


Äpfel mit Birnen. Ein FSK 12-Film hat erst einmal Nichts mit "Saw" zu tun, noch war irgendwo die Rede davon, dass Kinder einem vermeintlich vergleichbaren unverhältnismäßigen jugendgefährdenden Risiko ausgesetzt werden sollten. Eine Vielzahl von Vorredner hat schon zur Genüge herausgestellt, warum diese Änderung Sinn macht, sogar Beispiele gegeben, die eigentlich einleuchtend sein sollten. Natürlich sollte eine Erziehungsperson idealerweise im Vorfeld Rücksprache mit den Eltern halten und notfalls solche Kindern, deren Eltern sich dagegen aussprechen, eben von einem etwaigen Ausflug freistellen.

06.03.2021 17:28 Uhr - Roderich
4x
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06.03.2021 16:13 Uhr schrieb brutus302003
Wenn eine Lehrerin mit meinem 6 Jahre alten Sohn ins Kino geht und einen Film ab 12 mit ihm schaut ohne meine Zustimmung, könnte sie sich warn anziehen. Das geht gar nicht. Am besten schauen sich 6 Jährige dann auch noch Saw-filme im Kino mit Lehrer/in an, oder was? Jetzt spinnen die voll durch.


Bei dir zu Hause gibt es wohl nur die Alternativen Atomkrieg oder Blümchen pflücken. Die armen Lehrer mit solchen Eltern.

Die Reformen erscheinen mir eher sinnvoll, gehen zwar nicht sehr weit, aber verschlechtern eigentlich auch nichts wesentliches.

06.03.2021 20:56 Uhr - Laughing Vampire
2x
DB-Helfer
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06.03.2021 16:16 Uhr schrieb brutus302003
Aber erwachsenen Menschen sollen sehen was sie einem zumuten. Ich war in Kroatien, Bosnien und Sarajevo dabei. Was Ich dort sah kann kein Film wirklich zeigen. Da sagt niemand ,, Das darfst du nicht sehen" ... Was für eine Logik in der Filmwirtschaft

Mein Beileid.

06.03.2021 22:04 Uhr - redvega389
3x
Ist ja putzig dieser Bundestag in der Corona Impfstoff Beschaffung auf ganzer Linie Versagen und dann noch so ein Jugendschutzgesetz verbrechen, ich als Deutscher kann die Deutschen nicht mehr ernst nehmen, vorallem diejenigen die immer noch die CDU,CSU und die SPD wählen.

08.03.2021 16:21 Uhr - voorheeskrüger
06.03.2021 00:25 Uhr schrieb Polter
@voorheeskrüger: Nicht schlimm. die judndschützer (!?) verstehen Dich auch nicht und ich ebenfalls nicht. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und einen mündigen Erwachsenen zu jedem Film, den Du Dir anschaust.




ich respektirere deine Aussage hab damit kein Problem wenn du mich oder die jugendschützer mich nicht verstehn.Aver wenn eltern ein 7 jährigen jungen zum Film James Bond Spectre mit nehmen weil sie kein Babysitter gefunden haben und der film an 12 freigeben war und ab sechs jährige mit einem Eewachsenen reinkönnen dann muss ich mich wiederholen und sagen ich verstehe da den jugendschutz und jugendschützer nicht .Natürlich ist das die Entscheidung der Eltern.Für mich ist und bleibt diese freigabe Politik meiner Meinung nach schwachsinn.



Rigolax ist das bei dir ankekommen das ich nicht die 11,5 jährigen damit meine sondern allgemein .




08.03.2021 18:31 Uhr - smart1312
06.03.2021 00:53 Uhr schrieb MouseRat
... und ich wusste schon vor dem Anklicken der News dass der Meister der unverständlichen Schachtelsätze wieder zugeschlagen hat.


Ich wusste gleich, auf wen dein Kommentar abzielt und konnte es direkt nachvollziehen.
Gleich nach seinem ersten Absatz musste ich aufhören weiterzulesen, weil solch ein Geschwurbel einfach unerträglich in einer Kommentarsektion ist.
Solche Leute sollten lieber bei ihrer Doktorarbeit bleiben und ihre akademischen Freunde damit weiter unterhalten...

08.03.2021 19:34 Uhr - Rigolax
1x
08.03.2021 16:21 Uhr schrieb voorheeskrüger
Rigolax ist das bei dir ankekommen das ich nicht die 11,5 jährigen damit meine sondern allgemein .


Das ändert nichts daran, dass deine Ansichten keine Differenzierung erlauben. Der Ratingbereich zwischen 6 und 12 ist einfach zu groß für statische Lösung. Das gibt es im Heimkinobereich ja auch nicht: es gilt das allgemeine Erziehungsprivileg der Eltern, d.h. sie können die FSK-Freigaben ignorieren, solange sie dem Kindeswohl nicht grob schaden.

Ich befürchte, hier ist es auch einfach nicht zu ertragen, wenn man Kinder in für sie formell "zu hoch" eingestuften Filmvorstellungen sieht. Warum das so ist, möchte ich nicht spekulieren, aber bitte für etwas mehr Verständnis plädieren. Im hypothetischen Fall, dass ein Kind sichtlich verstört ist, in einem ungeeigneten Film sitzt, sollte das natürlich auch scharf kritisiert werden. In dem Sinne sollten m.E. sich Kinobetreiber auch durchaus erlauben, Eltern zu fragen, wenn sie im Beisein kleinerer Kinder in einen 12er-Film gehen, und dieser Film insbesondere vielleicht weniger geeignet ist; nicht im Sinne von moralisieren, sondern um einen produktiven Hinweis, bei dem es im Endeffekt wohl dennoch auf die Eltern ankommen muss. Vielleicht könnte man das Gesetz aber dahingehend auch etwas spezifizieren und die FSK speziell bei Kinofassungen zusätzliche Hinweis nach dem Motto "ab 10 empfohlen" geben.

08.03.2021 19:37 Uhr - Rigolax
2x
08.03.2021 18:31 Uhr schrieb smart1312
06.03.2021 00:53 Uhr schrieb MouseRat
... und ich wusste schon vor dem Anklicken der News dass der Meister der unverständlichen Schachtelsätze wieder zugeschlagen hat.


Ich wusste gleich, auf wen dein Kommentar abzielt und konnte es direkt nachvollziehen.
Gleich nach seinem ersten Absatz musste ich aufhören weiterzulesen, weil solch ein Geschwurbel einfach unerträglich in einer Kommentarsektion ist.
Solche Leute sollten lieber bei ihrer Doktorarbeit bleiben und ihre akademischen Freunde damit weiter unterhalten...


Das tut mir auch wirklich unendlich leid. Muss schlimm sein, derart überfordert zu sein von minimal komplexeren Sprachbildern. Find's aber amüsant, dass ich hier offenbar schon notorisch bin, so viel kommentiere ich doch gar nicht, gerade in letzter Zeit.

08.03.2021 21:35 Uhr - voorheeskrüger
08.03.2021 19:34 Uhr schrieb Rigolax
08.03.2021 16:21 Uhr schrieb voorheeskrüger
Rigolax ist das bei dir ankekommen das ich nicht die 11,5 jährigen damit meine sondern allgemein .


Das ändert nichts daran, dass deine Ansichten keine Differenzierung erlauben. Der Ratingbereich zwischen 6 und 12 ist einfach zu groß für statische Lösung. Das gibt es im Heimkinobereich ja auch nicht: es gilt das allgemeine Erziehungsprivileg der Eltern, d.h. sie können die FSK-Freigaben ignorieren, solange sie dem Kindeswohl nicht grob schaden.

Ich befürchte, hier ist es auch einfach nicht zu ertragen, wenn man Kinder in für sie formell "zu hoch" eingestuften Filmvorstellungen sieht. Warum das so ist, möchte ich nicht spekulieren, aber bitte für etwas mehr Verständnis plädieren. Im hypothetischen Fall, dass ein Kind sichtlich verstört ist, in einem ungeeigneten Film sitzt, sollte das natürlich auch scharf kritisiert werden. In dem Sinne sollten m.E. sich Kinobetreiber auch durchaus erlauben, Eltern zu fragen, wenn sie im Beisein kleinerer Kinder in einen 12er-Film gehen, und dieser Film insbesondere vielleicht weniger geeignet ist; nicht im Sinne von moralisieren, sondern um einen produktiven Hinweis, bei dem es im Endeffekt wohl dennoch auf die Eltern ankommen muss. Vielleicht könnte man das Gesetz aber dahingehend auch etwas spezifizieren und die FSK speziell bei Kinofassungen zusätzliche Hinweis nach dem Motto "ab 10 empfohlen" geben.





Toll geschrieben von dir.sehr schön formuliert.

15.04.2021 07:20 Uhr - POWERMAN
06.03.2021 16:16 Uhr schrieb brutus302003
Aber erwachsenen Menschen sollen sehen was sie einem zumuten. Ich war in Kroatien, Bosnien und Sarajevo dabei. Was Ich dort sah kann kein Film wirklich zeigen. Da sagt niemand ,, Das darfst du nicht sehen" ... Was für eine Logik in der Filmwirtschaft


Soldat brutus ryan war mittendrin der killer. Kroatien...bosnien...sarajevo...a serbian film....tut der so als ob der hier der american sniper in jugoslawien war.....entweder hast du da reifen gewechselt oder hattest einen blauen helm an und hast nur zugeguckt......Hahahahahahahaahahahahahahahaahahahahahahahahahaahhaahahahahahahahahsshahshshahahahahahaahahahah

15.04.2021 07:37 Uhr - POWERMAN

06.05.2021 16:20 Uhr - djcj
Nur dass ich das jetzt richtig verstehe: wenn ein Medium nach 2003 wegen Verdacht auf Paragraph 131 StGB auf Listenteil B gesetzt wurde, es jedoch nie einen Beschlagnahmebeschluss gab, darf ich das dann demnächst als quasi-Liste-A-Medium an Erwachsene verkaufen?

08.05.2021 15:25 Uhr - Eightcoins
Ich hoffe das bedeutet auch das Indizierungsgesetze geändert worden sind. Ein online laden kann nicht "Unter dem Tresen" verkaufen.

Indizierung beinhaltet ja auch das Gesetz "Keine Werbung an Minderjärhige", wo aber auch Anwesenheit von Cover und Titel allein zählen, wodurch die von Platformen wie Steam genommen werden müssen, obwohl der Verkauf an Volljährige ja erlaubt ist.

08.05.2021 15:33 Uhr - Eightcoins
06.03.2021 16:13 Uhr schrieb brutus302003
Wenn eine Lehrerin mit meinem 6 Jahre alten Sohn ins Kino geht und einen Film ab 12 mit ihm schaut ohne meine Zustimmung, könnte sie sich warn anziehen. Das geht gar nicht. Am besten schauen sich 6 Jährige dann auch noch Saw-filme im Kino mit Lehrer/in an, oder was? Jetzt spinnen die voll durch.


Ich bin persönlich auch nicht Fan von der "FSK 12 Filme ab 6 mit Eltern" Lösung in Kinos die schon seit Jahren existiert. Zuhause sollen Eltern das selber überlegen, ist deren Verantwortung. Aber das ist aus einen Grund FSK 12 und nicht FSK 6.


08.05.2021 15:37 Uhr - Eightcoins
06.03.2021 09:32 Uhr schrieb Knochentrocken
WOW. So viele neue Änderungen und zusätliche Aspekte für den Kinder- und Jugendschutz.
Da setzen die sich EINMAL nach 20 Jahren zusammen und kriegen es immer noch nicht hin bzw. vergessen schon wieder DAS zu ändern:

„Keine FSK-Freigabe (Freigabeverweigerung), nicht einmal die höchste FSK-Freigabe ab 18, weil der Film Jugendgefährdend ist. Aber die höchste FSK-Freigabe ab 18 darf NUR von Erwachsenen gekauft werden.“

DAS hätten sie ENDLICH mal ändern sollen! Dass die FSK 18 auch wirklich die HÖCHSTE Freigabe ist und diesen ganzen Schwachsinn von wegen „damit schützen wir die Jugend, wenn nicht einmal Erwachsene den Film uncut bekommen, sondern nur übers Internet - sobald er indiziert wurde oder sogar beschlagnahmt.“

Yay...
Aber hauptsache Lehrer, statt die gesetzlichen Vormünder können jetzt auch in 12er Filme mit Jüngeren. Kinder- und Jugendschutz, alles klar! Doppelmoral und Sinnlosigkeit hoch Unendlich. Hab ich nie verstanden, dass man mit 6 durch einen Erwachsenen, der dabei ist, in einen 6 Jahre höheren Film gehen darf, aber mit 15 nicht in einen 16er Film komme, wenn die Kontrollen beim Kino richtig durchgeführt werden.

Naja... was bringts.


Es ist schwer nicht zu denken dass da noch ein paar Moralhüter von der 60iger Jahre CDU drin sitzen die ja bekanntlich ein paar EX-NSDAP leute drinnen hatte

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