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Veröffentlicht am von SilentKnight

Redwood Massacre: Annihilation mit deutscher Blu-ray-Premiere

Horror-Slasher erhielt ursprünglich Schnittauflage von der FSK

Redwood Massacre: Annihilation (2020) ist ein Horror-Slasher mit Danielle Harris und ein Sequel zum britischen Slasherfilm The Redwood Massacre - Das Böse lässt sich nicht töten (2014), welcher bereits auf Blu-ray erhältlich ist (wir berichteten).

Redwood Massacre: Annihilation ist seit Dezember 2021 bereits digital in Deutschland erhältlich. Wie uns EYK Media mitteilte, wurde der Film für die Veröffentlichung auf Blu-ray und DVD von der FSK abgelehnt und die Schnittauflage hätte ca. 2,5 Minuten betragen. Aus diesem Grund wird der Horrorfilm nun ungeprüft und somit ungekürzt für das Heimkino veröffentlicht.

In Deutschland erscheint Redwood Massacre: Annihilation erstmals auf Blu-ray & DVD in drei limitierten Mediabooks von Nameless Media im Vertrieb von EYK Media. Alle drei Cover sind jeweils auf 500 Stück limitiert und durchnummeriert.

Redwood Massacre Annihilation wird ab 27.05.2022 veröffentlicht und kann vorbestellt werden.

Inhaltsangabe / Synopsis:

Vor zwanzig Jahren verlor der Besitzer der berüchtigten Redwood Farm den Verstand und tötete seine Familie und sich selbst. Jetzt will ein Fremder, der von den ungelösten Redwood-Morden besessen ist, eine Gruppe hinterbliebener Familienmitglieder davon überzeugen, dass ein verrückter Killer mit Sackleinenmaske für das Massaker verantwortlich war. Doch ... [mehr]

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Kommentare

16.05.2022 02:47 Uhr - Seán
Ist ja löblich, wenn die auf eine gekürzte Veröffentlichung verzichten, ich dachte aber bisher, dass die FSK grundsätzlich keine Schnittauflagen erteilt.

16.05.2022 07:36 Uhr - FdM
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16.05.2022 02:47 Uhr schrieb Seán
Ist ja löblich, wenn die auf eine gekürzte Veröffentlichung verzichten, ich dachte aber bisher, dass die FSK grundsätzlich keine Schnittauflagen erteilt.


Wer beanstandet denn Szenen,die z.B. als Gewaltverherrlichung eingestuft werden ? Obi ?

Also machen die das nur in Ausnahmefällen,da ja nicht grundsätzlich ?

16.05.2022 08:42 Uhr - humptydumpty
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16.05.2022 07:36 Uhr schrieb FdM
16.05.2022 02:47 Uhr schrieb Seán
Ist ja löblich, wenn die auf eine gekürzte Veröffentlichung verzichten, ich dachte aber bisher, dass die FSK grundsätzlich keine Schnittauflagen erteilt.


Wer beanstandet denn Szenen,die z.B. als Gewaltverherrlichung eingestuft werden ? Obi ?

Also machen die das nur in Ausnahmefällen,da ja nicht grundsätzlich ?
Von der FSK gibt es jedenfalls keine Auflage oder Anleitung wie und wie viel geschnitten werden muss um eine FSK-Freigabe zu erhalten. Für die Schnitte ist immer das Label verantwortlich. Deswegen müssen ja "Problemtitel" manchmal mehrfach vorgelegt werden. Gerade zu VHS-Zeiten (und da vor allem im DTV Horror- und Actionbereich) war es durchaus auch üblich Filme schon mal großzügig zu "entschärfen" bevor die der FSK überhaupt vorgelegt wurden. Bei manchen Labels kommt es immer noch vor.

16.05.2022 09:17 Uhr - FdM
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16.05.2022 08:42 Uhr schrieb humptydumpty
16.05.2022 07:36 Uhr schrieb FdM
16.05.2022 02:47 Uhr schrieb Seán
Ist ja löblich, wenn die auf eine gekürzte Veröffentlichung verzichten, ich dachte aber bisher, dass die FSK grundsätzlich keine Schnittauflagen erteilt.


Wer beanstandet denn Szenen,die z.B. als Gewaltverherrlichung eingestuft werden ? Obi ?

Also machen die das nur in Ausnahmefällen,da ja nicht grundsätzlich ?
Von der FSK gibt es jedenfalls keine Auflage oder Anleitung wie und wie viel geschnitten werden muss um eine FSK-Freigabe zu erhalten. Für die Schnitte ist immer das Label verantwortlich. Deswegen müssen ja "Problemtitel" manchmal mehrfach vorgelegt werden. Gerade zu VHS-Zeiten (und da vor allem im DTV Horror- und Actionbereich) war es durchaus auch üblich Filme schon mal großzügig zu "entschärfen" bevor die der FSK überhaupt vorgelegt wurden. Bei manchen Labels kommt es immer noch vor.


Ich habe es so verstanden, dass durchaus bei manchen Szenen gesagt wird : Wenn diese Szene enthalten ist,gibt es von uns nicht die gewünschte Freigabe.
Natürlich kann man dann im Laufe der Jahre ein Gespür bekommen,was denen eher sauer aufstößt und was mittlerweile nicht mehr so schlimm ist (brennende Leute z.B.).
Irgendwas muss ja kommuniziert werden,sonst würde ja jeder auf gut Glück irgendwelche Schnitte setzten,in der Hoffnung,dass es passt.
Die FSK sagt vielleicht nicht die Schnittdauer an,markiert allerdings Szenen,die eine Verweigerung der Freigabe rechtfertigen.

So habe ich das zumindest verstanden,bin aber offen für Updates.

16.05.2022 09:28 Uhr - humptydumpty
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16.05.2022 09:17 Uhr schrieb FdM
Ich habe es so verstanden, dass durchaus bei manchen Szenen gesagt wird : Wenn diese Szene enthalten ist,gibt es von uns nicht die gewünschte Freigabe.
Soweit mir bekannt, gibt es so etwas nur, wenn der Film sowieso eine FSK-Freigabe erhalten hat oder erhalten würde. Wenn es also darum geht eine bestimmte Szene zu schneiden um eine niedrigere Freigabe zu erreichen.

16.05.2022 10:25 Uhr - Roland67
Sofern die Fassung bei Prime Uncut war, ( mir ist nix aufgefallen), war der ziemlich lahm und kein Vergleich zum ersten Teil. ( vom Gore her)

16.05.2022 12:50 Uhr - FdM
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16.05.2022 09:28 Uhr schrieb humptydumpty
16.05.2022 09:17 Uhr schrieb FdM
Ich habe es so verstanden, dass durchaus bei manchen Szenen gesagt wird : Wenn diese Szene enthalten ist,gibt es von uns nicht die gewünschte Freigabe.
Soweit mir bekannt, gibt es so etwas nur, wenn der Film sowieso eine FSK-Freigabe erhalten hat oder erhalten würde. Wenn es also darum geht eine bestimmte Szene zu schneiden um eine niedrigere Freigabe zu erreichen.


Aha ... und wie soll man sowas eingrenzen ? Wenn der sowieso eine Freigabe erhalten hätte ...
Woher soll man sowas vorher wissen und worauf basiert diese Info ?

Das würde im Endeffekt doch bedeuteten,dass man einen Titel zig mal einreichen kann/muss,bis man sich dann rangetastet hat um zu erfahren : Jetzt bekommt ihr eine Freigabe ... ?

Die FSK sagt natürlich nicht das und das müsst ihr schneiden,aber es werden doch in der Kommunikation zumindest Szenen beanstandet.Natürlich setzten die Label dann selbst die Schere dort an,wo drauf hingewiesen wird,oder wo manche es vermuten bzw. einschätzen können.

So kann das ja auch nicht passen.

16.05.2022 13:00 Uhr - FdM
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16.05.2022 08:42 Uhr schrieb humptydumpty
16.05.2022 07:36 Uhr schrieb FdM
16.05.2022 02:47 Uhr schrieb Seán
Ist ja löblich, wenn die auf eine gekürzte Veröffentlichung verzichten, ich dachte aber bisher, dass die FSK grundsätzlich keine Schnittauflagen erteilt.


Wer beanstandet denn Szenen,die z.B. als Gewaltverherrlichung eingestuft werden ? Obi ?

Also machen die das nur in Ausnahmefällen,da ja nicht grundsätzlich ?
Von der FSK gibt es jedenfalls keine Auflage oder Anleitung wie und wie viel geschnitten werden muss um eine FSK-Freigabe zu erhalten. Für die Schnitte ist immer das Label verantwortlich. Deswegen müssen ja "Problemtitel" manchmal mehrfach vorgelegt werden. Gerade zu VHS-Zeiten (und da vor allem im DTV Horror- und Actionbereich) war es durchaus auch üblich Filme schon mal großzügig zu "entschärfen" bevor die der FSK überhaupt vorgelegt wurden. Bei manchen Labels kommt es immer noch vor.



1) Wer macht/gibt/erteilt denn Schnittauflagen ?
2) ...und warum war das üblich großzügig zu kürzen,um auf Nummer sicher zu gehen ?
Wegen den Kosten,was kleine Label sich nicht in dem Rahmen leisten konnten,wie große.

16.05.2022 13:24 Uhr - Kaiser Soze
5x
DB-Co-Admin
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16.05.2022 13:00 Uhr schrieb FdM
1) Wer macht/gibt/erteilt denn Schnittauflagen ?
2) ...und warum war das üblich großzügig zu kürzen,um auf Nummer sicher zu gehen ?
Wegen den Kosten,was kleine Label sich nicht in dem Rahmen leisten konnten,wie große.


Es gibt keine Auflagen. Es gilt der Grundsatz: Keine (18er-)Freigabe, wenn (einfache / schwere) Jugendgefährdung (im Heimkino).

Das Label / Der Rechteinhaber reicht eine ungeschnittene Fassung ein, erhält keine Freigabe und kürzt die Szenen, die man als "Übertäter" ausmacht. Das kann gut gehen, manchmal wird nicht genügend zensiert (eben weils keine Schnittauflagen / Beispiel / benannten Szenen) gibt, und manchmal hat man "mehr als nötig" raus genommen:

Zensur-FAQ
https://www.schnittberichte.com/artikel.php?ID=67#fsk-keine-freigabe-jugendgefaehrdung

Beispiel zu viel zensierten Fassung: Planet Terror (s. zweiter Absatz)
https://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=713793

Neben der ungeschnittenen SPIO/JK-Fassung waren auch noch eine zensierte 18er- und eine FSK 16-Versandhandelversion geplant. Dann erreichte uns jedoch die Nachricht, dass plötzlich keine FSK 16-Fassung mehr erscheinen soll. Der Grund dafür ist etwas kurios: Die von Universum eigentlich als 18er-Fassung geplante Schnittversion wurde von der FSK bereits ab 16 Jahren freigegeben, sodass man sich dazu entschied, jene noch mit etwas mehr (vormals geschnittenem) Material anzureichern und so für diese weniger zensierte Fassung das "Keine Jugendfreigabe"-Siegel zu erhalten, was auch gelang.


Und ja, bei x € pro Filmminute pro FSK-Prüfung wird / wurde sicherlich manchmal aus ökonomischen Gründen mehr entfernt, als unbedingt nötig. Aber zusätzlich sind solch schwammige Formulierungen in Richtung Jugendgefährdung problematisch (subjektive Entscheidungen u.a. je nach Prüfer). The Sadness erhielt (im Kino) auch erst bei der dritten Prüfung die 18er-Freigabe.
https://www.schnittberichte.com/news.php?ID=18035

16.05.2022 14:06 Uhr - humptydumpty
1x
User-Level von humptydumpty 6
Erfahrungspunkte von humptydumpty 576
16.05.2022 12:50 Uhr schrieb FdM
Das würde im Endeffekt doch bedeuteten,dass man einen Titel zig mal einreichen kann/muss,bis man sich dann rangetastet hat um zu erfahren : Jetzt bekommt ihr eine Freigabe ... ?
Bei Titeln bei denen eine Freigabe abgelehnt wird, ist es aber so. Mit einem "I Spit on Your Grave"-Remake geht man ja nicht zum Spaß mehrfach zur FSK. Wie oft wurde der immer weiter gekürzt und wieder vorgelegt? Fünfmal? Achtmal?

16.05.2022 16:29 Uhr - Passfinder
3x
Der Film ist und bleibt ein todlangweiliger Rohrkrepierer, da helfen auch die schönen Mediabooks nichts.

16.05.2022 21:27 Uhr - FdM
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16.05.2022 14:06 Uhr schrieb humptydumpty
16.05.2022 12:50 Uhr schrieb FdM
Das würde im Endeffekt doch bedeuteten,dass man einen Titel zig mal einreichen kann/muss,bis man sich dann rangetastet hat um zu erfahren : Jetzt bekommt ihr eine Freigabe ... ?
Bei Titeln bei denen eine Freigabe abgelehnt wird, ist es aber so. Mit einem "I Spit on Your Grave"-Remake geht man ja nicht zum Spaß mehrfach zur FSK. Wie oft wurde der immer weiter gekürzt und wieder vorgelegt? Fünfmal? Achtmal?


Ok,danke für das Update.Ich hatte bisher gedacht,dass auch ein wenig kommuniziert wird und die mitteilen,wegen welchen Szenen eine Freigabe verweigert wurde...

16.05.2022 21:44 Uhr - FdM
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User-Level von FdM 2
Erfahrungspunkte von FdM 54
16.05.2022 13:24 Uhr schrieb Kaiser Soze
16.05.2022 13:00 Uhr schrieb FdM
1) Wer macht/gibt/erteilt denn Schnittauflagen ?
2) ...und warum war das üblich großzügig zu kürzen,um auf Nummer sicher zu gehen ?
Wegen den Kosten,was kleine Label sich nicht in dem Rahmen leisten konnten,wie große.


Es gibt keine Auflagen. Es gilt der Grundsatz: Keine (18er-)Freigabe, wenn (einfache / schwere) Jugendgefährdung (im Heimkino).

Das Label / Der Rechteinhaber reicht eine ungeschnittene Fassung ein, erhält keine Freigabe und kürzt die Szenen, die man als "Übertäter" ausmacht. Das kann gut gehen, manchmal wird nicht genügend zensiert (eben weils keine Schnittauflagen / Beispiel / benannten Szenen) gibt, und manchmal hat man "mehr als nötig" raus genommen:

Zensur-FAQ
https://www.schnittberichte.com/artikel.php?ID=67#fsk-keine-freigabe-jugendgefaehrdung

Beispiel zu viel zensierten Fassung: Planet Terror (s. zweiter Absatz)
https://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=713793

Neben der ungeschnittenen SPIO/JK-Fassung waren auch noch eine zensierte 18er- und eine FSK 16-Versandhandelversion geplant. Dann erreichte uns jedoch die Nachricht, dass plötzlich keine FSK 16-Fassung mehr erscheinen soll. Der Grund dafür ist etwas kurios: Die von Universum eigentlich als 18er-Fassung geplante Schnittversion wurde von der FSK bereits ab 16 Jahren freigegeben, sodass man sich dazu entschied, jene noch mit etwas mehr (vormals geschnittenem) Material anzureichern und so für diese weniger zensierte Fassung das "Keine Jugendfreigabe"-Siegel zu erhalten, was auch gelang.


Und ja, bei x € pro Filmminute pro FSK-Prüfung wird / wurde sicherlich manchmal aus ökonomischen Gründen mehr entfernt, als unbedingt nötig. Aber zusätzlich sind solch schwammige Formulierungen in Richtung Jugendgefährdung problematisch (subjektive Entscheidungen u.a. je nach Prüfer). The Sadness erhielt (im Kino) auch erst bei der dritten Prüfung die 18er-Freigabe.
https://www.schnittberichte.com/news.php?ID=18035


Danke sehr interessant.

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