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Veröffentlicht am von Jim

Südkorea schränkt MMO-Zugriff ein

19 MMOs sind nicht mehr die Nacht hindurch spielbar

Dass in Süd Korea gerne MMOs gespielt werden, ist keine Neuigkeit, gilt das Land doch zu denen mit den mitunter höchsten Raten von "Onlinesüchtigen". Da dies weltweit schon des Öfteren in den Medien auftauchte (zuletzt aufgrund eines Falles, in dem Eltern ihr Kind verhungern ließen, um sich um ein virtuelles Baby zu kümmern), will die südkoreanische Regierung, genauer gesagt das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus, dem nun einen Dämpfer versetzen. Die 19 beliebtesten MMOs werden mit einer Sperre versehen, welche sechs Stunden pro Tag aktiv ist. Dabei gibt es drei vorgeschriebene Zeiträume, welche jeder Spieler frei wählen kann. - 00:00 bis 06:00 - 01:00 bis 07:00 - 02:00 bis 08:00 Egal für welchen Zeitrhythmus man sich entscheidet, die ganze Nacht hindurchzuspielen ist damit unmöglich geworden. Erste Kritiker bemängelten bereits, dass es es nur eine Hand voll MMOs traf und die Spieler auch so einen Weg finden würden, diese Sperre zu umgehen, welche im zweiten Halbjahr in Kraft treten sollte.
Quelle: Kotaku

Kommentare

14.04.2010 00:03 Uhr - mastaeipod
Schon traurig sowas einführen zu müssen .

14.04.2010 00:05 Uhr -
Ich hab gehört, dass die ersten Grundschulen darüber nachdenken, ihren Unterricht auch eben genau zu diesen Zeiten anzubieten, damit die Schüler ihre Freizeit komplett zum Spielen zur Verfügung haben.

14.04.2010 00:07 Uhr - Nightmareone
Krass... doch irgendwie auch mal irgendwie sinnvoll.

Ja, ja... nun schreien wieder alle Eingriff in die Rechte etc. Ich sehe selbst wie manche Leute "wahrlich vergammeln" und fast nur noch für Online-Spiele leben. (Was da manchmal für Leute bei uns in den Laden trudeln und man fast direkt schon sehen kann, was für Erweiterungen etc. sie suchen).

Egal... ich finde es nicht gänzlich übertrieben.

14.04.2010 00:07 Uhr - J.Carter
lach mich schlapp! Jetzt kommt ein hirntoter Zombie im Bundestag bestimmt auf die Idee und sagt "das brauchen wir in Deutschland auch!!!"

14.04.2010 00:29 Uhr - livingdeadmanwalking

an und für sich, ist dass sogar mal ne Sinnvolle Idee. Wer täglich länger als 6 Stunden an einem Game sitzt, gehört eh in die Klapse.

14.04.2010 00:29 Uhr - Morte
Welch peinliches Zeugnis von Ohnmacht der Behörden einerseits, und von Realitätsverlust einiger Spieler andererseits.
Zweifellos nicht der richtige Weg, um der angesprochenen Probleme Herr zu werden. Und vor allem wieder einmal staatliche Bevormundung von Millionen aufgrund der Medieninkompetenz sehr viel Weniger.

14.04.2010 00:31 Uhr - Karaksonen1
Definitiv keine schlechte Idee,wenn man sieht,wie runtergekommen manche online Spieler werden.

14.04.2010 00:35 Uhr - Born Bad
@ livingdeadmanwalking
Ach ja, ist das so...?Und wer länger als 6 Stunden sinnlos TV schaut ist normal...?Selten so einen Sinnlosen Kommentar gesehen...

14.04.2010 00:40 Uhr - cutlerX
Tja, dies ist eben ein kommunistischer Staat und somit kann der Staat dort machen was er will.
Wir als Deutsche brauchen aber gar nicht darüber lachen, da sich unser Staat gerne (mit Hilfe des Paragrafen 131) über die Demokratie und das damit verbundene Recht auf freie Meinung, hinwegsetzt, um Games und Filme für Erwachsene zu zensieren.

Daher ist der vorherige Post -auch wenn er eher scherzhaft gemeint ist- gar nicht so abwegig, mal ganz davon abgesehen, dass in unserem Land absolut psychopatische Politiker -ich will keine Namen nennen, da man hier niemand beleidigen darf-, regieren, die sich bwusst über die Grundregeln unseres Landes hinwegsetzen und mit allen niedeträchtigen Mitteln wie z.B. Medienbeeinflussung, Tatsachen-Verdrehung, Beweis-Fälschung versuchen, Ihre kranken und kindischen Ideen durchzusetzen - und das unter dem Deckmantel von sogenanntem "Jugendschutz"...Sehr traurig und sehr gefährlich, dass unser Land von solchen Leuten regiert wird.

Mir ist daher überhaupt nicht zum Lachen zumute

14.04.2010 00:42 Uhr - Warlord
@mastaeipod
Ja, es is wirklich traurig sowas machen zu müssen, aber ich glaube dort is es bitter nötig. Wenn man sowas wie das mit den Eltern hört, die ihr Kind verhungern lassen, weil sie sich nur um ein virtuelles Baby kümmern...

Ich muss Nightmareone zustimmen, dass solche Maßnahmen, die sicher wieder viele als Repressalien sehen werden, nicht vollends sinnlos sind.
Ich hab bei uns an der Uni auch schon ein paar Typen gesehen, die WoW oder ähnliches zocken und voll dem Klischee entsprechen. Wenn die früh in der Vorlesung neben einem gesessen waren, einem die ganze Zeit die Ohren mit ihrem Rollenspiel vollgequatscht haben oder ständig gepennt haben, weil sie die ganze Nacht durchgezockt haben, hab ich mich schon manchmal gewundert, ob die noch wissen wo oben und unten oder die Dusche ist...
Ich will bei Gott nicht alle MMORPG Zocker in eine Schublade stecken, aber es gibt wirklich einen Teil der Zocker für die eine solche Sperre eingeführt werden sollte. Denn wenn jemand sein Leben für eine Fantasie Welt aufgibt sollte man da wirklich eingreifen.
Selbiges gilt aber genauso für Leute, die die ganze Nacht CS oder CoD oder ähnliches zocken

EDIT: @cutlerX

Die Kommunisten sind in Nordkorea, aber hier gehts um Südkorea...

14.04.2010 00:50 Uhr - livingdeadmanwalking
14.04.2010 - 00:35 Uhr schrieb Born Bad
@ livingdeadmanwalking
Ach ja, ist das so...?Und wer länger als 6 Stunden sinnlos TV schaut ist normal...?Selten so einen Sinnlosen Kommentar gesehen...


Über die Sinnfülle deines Kommentars lässt sich leider auch nichts positive Sagen, zumal dass ich auch nicht behauptet hätte, dass TV-Glotzer besser sind.

Im Gegenteil.
Ich für meinen Teil schaue ich im TV eingentlich nur regelmässig Nachrichten, und ab und zu noch bei den Simpsons, und Two and a half man rein.
Ansonsten ist 90% im TV nicht weiter als Dreck für Leute mit dem Anspruch und Itellekt einer Scheißhausflige. Da könnte man als geistig gesunder Mensch sowieso nicht auf sechs Stunden kommen.

14.04.2010 00:50 Uhr - Gladion
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14.04.2010 - 00:40 Uhr schrieb cutlerX
Tja, dies ist eben ein kommunistischer Staat und somit kann der Staat dort machen was er will.

Allein diese Aussage macht alle deine anderen Aussagen nochmal um geschätzt 95% unglaubwürdiger. Mal abgesehen davon, dass der Rest auch nicht von viel höherer Qualität ist.

14.04.2010 00:54 Uhr -
14.04.2010 - 00:40 Uhr schrieb cutlerX
Tja, dies ist eben ein kommunistischer Staat und somit kann der Staat dort machen was er will.
Wir als Deutsche brauchen aber gar nicht darüber lachen, da sich unser Staat gerne (mit Hilfe des Paragrafen 131) über die Demokratie und das damit verbundene Recht auf freie Meinung, hinwegsetzt, um Games und Filme für Erwachsene zu zensieren.

Du bist ein lustiges Kerlchen.

14.04.2010 01:03 Uhr - Morte
An die Befürworter:
Nein, wenn ein Baby verhungert, weil die Eltern es vernachlässigen, dann haben da rechtzeitig das Jugendamt oder entsprechende Behörden einzuschreiten, anstatt gesetzmäßig ALLE Spieler dafür zu bestrafen. Und wenn die Leute nur selbst vor die Hunde gehen, dann haben auch da allenfalls Famile & Freunde zu intervenieren, und nicht 'Vater Staat' (irrwitziger Begriff btw), da Freizeitgestaltung nunmal Privatsache bleiben muss, auch wenn Ihr das als verschwendete Zeit anseht, das geht nur die betreffenden Personen etwas an! Wie gesagt, solange man sich nur selbst sein Leben versaut.
Ich hab übrigens nie MMOs gespielt, sind mir persönlich zu zeitaufwendig, und das WOW-Gelaber im Freundeskreis nervt mich auch oft, aber ich maße mir nicht an, meine Vorstellungen von sinnvoller Freizeitgestaltung auf andere Menschen zu projizieren, und erst recht nicht, meine Meinung Anderen per Gesetz regelrecht aufzuzwingen.

14.04.2010 01:12 Uhr - J.Carter
kann nicht glauben wie bescheuert einige hier sind! Ja der Staat muss uns vorschreiben was wir wann und wie zu tun haben, weil wir zu blöd dazu sind???

14.04.2010 01:24 Uhr - livingdeadmanwalking
@ J.Carter & Morte: Hier auf Deutschland kann man das auch eigentlich nicht übertragen. Es geht um Südkorea, wo es sich um hundertausende(!) Spielsüchtige handelt. Und die Sache mit den Eltern und dem Baby ist ja auch nur ein Beispiel, von vielen, welches man auch nicht exemplarisch nähmen sollte. Es gibt auch hunderttausende, die einfach nur ihre Arbeit verlieren, oder sich anders das Leen ruinieren, und das reicht schon.
DA ist ein Eingreifen des Staates durhaus sinnvoll. Was soll man den sonst machen? Zumal Vernunft bei einem Süchtigen nicht wirkt.

In dem Fall sollte der Staat vorschreiben, wann und wie DIE es tun dürfen. Eben wiel sie (vereinfacht gesagt) zu Blöd dafür sind.

14.04.2010 01:46 Uhr - Morte
@livingdeadmanwalking:
Hunderttausende Süchtige? Fällt mir ehrlich gesagt schwer, das zu glauben (Quelle?), aber vielleicht verstehen wir unter 'süchtig' hier auch etwas Anderes? Solange nicht eine Situation gegeben ist, die das blanke Funktionieren des Staates gefährdet sehe ich aber so oder so keine Veranlassung, in das Privatleben der Bürger einzugreifen. Das Leben ist schließlich voll von Süchten, und mit einigen davon kann man gut leben. Wenn hunderttausende einfach nur ihre komplette Freizeit mit MMOs verbringen, ohne dass Ihre Arbeit signifikant darunter leidet - warum nicht?

14.04.2010 02:40 Uhr - lollorosso
zuletzt aufgrund eines Falles, in dem Eltern ihr Kind verhungern ließen, um sich um ein virtuelles Baby zu kümmern


Kennt jemand "Die Spinne in der Yukka-Palme", oder, für die Jüngeren, sogenannte "urban legends"?

MMOs mit einer Sperre zu versehen ist doch (wieder mal) die Bekämpfung der Symptome und nicht der Ursachen (wie in Deutschland z.B. bei der Drogenpolitik zu beobachten, oder, um beim Thema zu bleiben, beim Umgang mit "Killerspielen" (ob diese überhaupt ein Problem oder Symptom darstellen, sei mal dahingestellt)).

14.04.2010 03:03 Uhr - livingdeadmanwalking
@Morte:
Sorry Hundertausende war falsch, es sollte Millionen heißen. Allein unter Jugendliche wurden 14% in Südkorea als süchtig eingestuft, bei 50 Millionen Einwohnern geht das natürlich in die Millionen, selbst wenn man da nicht die Erwachsehnen Süchtigen noch dazuzehlt.

Quelle: http://internet.magnus.de/netzleben/artikel/report-spielsucht-gefangen-in-der-virtuellen-welt.html

Wenn hunderttausende einfach nur ihre komplette Freizeit mit MMOs verbringen, ohne dass Ihre Arbeit signifikant darunter leidet - warum nicht?


Wenn es sich nur auf die Freizeit reduzeiren würde, dann gebe es ja auch kein Problem. Aber ein (echter) Spielsüchtiger kann da schon mal bis 24 Stunden (und mehr) drin verbringen.

14.04.2010 03:09 Uhr - livingdeadmanwalking

@Morte:
Sorry Hundertausende war falsch, es sollte Millionen heißen. Allein unter Jugendliche wurden 14% in Südkorea als süchtig eingestuft, bei 50 Millionen Einwohnern geht das natürlich in die Millionen, selbst wenn man da nicht die Erwachsehnen Süchtigen noch dazuzehlt.

Quelle: http://internet.magnus.de/netzleben/artikel/report-spielsucht-gefangen-in-der-virtuellen-welt.html

(Edit: Shit, hab gerade gemerkt, dass der Artikel sich auf Aussagen Christian Pfeiffer´s stützt, weshalb er nicht unbedingt gut als objektive Quelle anzusehen ist.
Die Aussage über Südkorea habe ich aber auch schon in einem Artikel im Spiegel gelesen, der nix mit Pfeifer zu tun hatte)

Wenn hunderttausende einfach nur ihre komplette Freizeit mit MMOs verbringen, ohne dass Ihre Arbeit signifikant darunter leidet - warum nicht?


Wenn es sich nur auf die Freizeit reduzeiren würde, dann gebe es ja auch kein Problem. Aber ein (echter) Spielsüchtiger kann da schon mal bis 24 Stunden (und mehr) drin verbringen.

PS: Die erste Version diese Kommentars bitte löschen. Keine Ahnung, wieso der sich beim edititeren verdoppelt hat.

14.04.2010 03:32 Uhr - Morte
@livingdeadmanwalking:
Erstmal danke für den Link! Leider halte ich diesen Pfeiffer (etymologische Ähnlichkeiten zum Wort 'Pfeife' mögen zufällig sein oder nicht, hehe) für einen unglaubwürdigen Demagogen, der selbst keine Ahnung von der Materie hat (bevor die Frage kommt - das ist meine Meinung, eine (seriöse) Quelle kann ich nicht dafür angeben). Aber auch in dem Artikel taucht keinerlei wissenschaftliche Definition von 'Sucht' auf. Ich habe früher auch schon 12 Stunden am Stück gespielt (SNES und Konsorten, einfach weil mich z.B. 'Final Fantasy III (US)' in seinen Bann gezogen hatte). War ich deshalb damals gleich süchtig? Wer hat diese 14 % als 'süchtig' eingestuft? Darüber steht in dem Artikel leider ebenso wenig wie über die Auswirkungen solcher 'Süchtigen' auf die Gesellschaft - wobei die Kausalität imho eher andersherum vorliegt, soll heißen Online-Sucht ist ein Produkt der Gesellschaft. Und auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Wenn jemand 1 Woche nonstop durchdaddelt, so muss er selbst wissen, ob ihm das gut tut oder nicht. Dies zu entscheiden, liegt jedoch in meinen Augen nicht in der Kompetenz des Staates, da dieser den Einzelnen nicht kennen kann (sondern nur von Wenigen auf alle schließt, und entsprechend bevormundende Gesetze erlässt). Das kann aber keine Lösung sein, da die Frage, ob 24 h WOW sinnlos ist oder nicht, dagegen 24 h Workout oder 24 h Autorennen oder 24 h sonsteines Hobbys oder gar Berufes nur vom jeweiligen die Beschäftigung ausübenden Individuum beurteilt werden kann.
Und wer nicht zur Arbeit erscheint, weil er lieber online zockt, der wird seinen Job nicht lange behalten, aber dann macht ihn eben ein Anderer.
Und eine Frage direkt an Dich: Was ist für Dich ein 'Süchtiger'? Mir scheint, als ob ziemlich viel an dieser Definition hängt...

14.04.2010 05:45 Uhr - Schneidfix
Spielsucht sollte man keinesfalls herunterspielen oder gar verharmlosen
Ich kenne einen Bekannten der war das ganz schlimm
Hatte nur vor dem dummen Spiel gehockt , das Tag und Nacht
Verlor nach und nach alle Freunde und Familie war ihm egal

Bis sie ihm den Strom abstellten weil er kein Geld mehr hatte

14.04.2010 05:57 Uhr - mr.6pack93
Hmm, Onlinesucht genau zu definieren, fällt mir, als jemand der in den Ferien auch mal 12std. am Stück durchzocken kann ziemlich schwer. Körperliche Entzugserscheinungen gibt es nicht.
Psyichische Entzugserscheinungen sind wieder so ne Sache, wenn ich z.B. von der Schule heimkomm, hab ich auch das "Bedürfniss" mich an den PC zu setzten und erstmal ein paar Noobs zu kloppen.

Ich denke Süchtig ist man nicht dann, wenn man einen bestimmten Zeitraum verzockt hat, sondern nicht mehr in der Lage ist, sich Grenzen zu setzten und diese auch einzuhalten.
Was zu einem Realitätsverlust mit allem drum und dran führen kann.

Bevor jetzt Falmes kommen: Nein, ich bin nicht "betroffen", bin dabei mein Abi, wobei mein Durchschnitt bei 2,2 liegt.

Over and Out

14.04.2010 06:11 Uhr - ChowYunFat
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Ich stimme da den meisten zu. Sehr gute Entscheidung. MMO´s machen die meisten Menschen kaputt oder ziehen sie völlig aus der Realität... Ich meine sowas zu Verbieten wäre dumm aber anscheinend koennen die meisten nicht damit umgehen. Ich hab es auch erlebt das nen Kumpel regelrecht Süchtig war und somit auch viele REALE Freunde verloren hat. Naja ist Ansichtssache aber ich finde Reale Freunde wichtiger als irgendwelche Spinner im Netz.. Heute Spielen halt Kinder kaum noch draußen. Lieber die PSX anmachen oder weis der Geier. Ich wär aber auch nicht anders gewesen ;) Daswegen das ist echt mal ne gute Entscheidung und sollte auch in Deutschland eingeführt werden. Da wie gesagt die meisten es NICHT im Griff haben und sich sogar wie Suchtis verhalten in Sachen Argumenten etc.

14.04.2010 06:27 Uhr - HishoBunny
Welche Spiele sind den darunter betroffen?
Z.B. auch ClubAudition (Audition Online) ?

14.04.2010 06:47 Uhr - Doktor Trask
Bei Nordkorea und China kennt man das mit der Zeitbegrenzung etc. bei Südkorea kann man das zwar auch verstehen aber es kommt dennoch überraschend. Denke das uns Deutsche sowas auch erwarten wird, ist nur noch eine Frage der Zeit, wie so vieles was Games und deren Behandlung in Deutschland angeht.

14.04.2010 07:20 Uhr - AenimaD
Grins*, das ist ja mal ne facettenreiche Diskussion hier, würde mich aber auch interessieren was neben WoW wohl an Spielen dabei ist.

14.04.2010 07:58 Uhr - Jim
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>Kennt jemand Die Spinne in der Yukka-Palme, oder, für die Jüngeren, sogenannte urban legends?

Kennst du CNN?

14.04.2010 08:21 Uhr - gent
Dazu fällt mir die Prohibition ein, die auch wunderbar geklappt hat.

14.04.2010 09:16 Uhr - Walter Freiwald
Traurig, dass sowas nötig ist.

14.04.2010 09:21 Uhr - Doktor Trask
Nötig ist das nicht, es wird einfach gemacht.

14.04.2010 11:26 Uhr - KoRn
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is ja mal geil. ich find das stark!

14.04.2010 11:42 Uhr - Herzlos
Keine Regierung hatt jemanden Vorzuschreiben wie lange man seinen Hobby am Tag nachgeht. Das sowas in Korea passiert wundert mich nicht wirklich, aber hier wird das niemals Fuss fassen können. Die Leute sollen solange spielen wie sie wollen, solange sie niemanden damit Schaden. Das hier wieder die wildesten Geschichten kommen war ja klar.

14.04.2010 11:58 Uhr - Flufferine
sorry,was ist denn MMO-bin wohl zu alt für diesen Wissenstand ...

14.04.2010 12:01 Uhr - Warlord
@Herzlos
Das Problem ist, dass die Leute in Südkorea sich teilweise schon oder eben wie in dem Fall mit dem Baby anderen mit ihrer Onlinesucht schaden. Und wenn etwas soweit geht wie die Onlinesucht in Südkorea, muss die Regierung einschreiten.
Klar ist das Problem bei uns noch lange nicht so bekannt und wird deswegen (auch von vielen hier wie mir scheint) auf die leichte Schulter genommen, aber es ist genauso gefährlich wie Alkoholismus oder Drogensucht. Und bei der Aussage, dass man Alkoholismus und Drogensucht einen Riegel vorschieben sollte wird mir hier wohl jeder zustimmen, also warum sollte man sich um Onlinesucht nicht kümmern ?

Und an alle, die behaupten, dass man sich und anderen mit Onlinesucht nicht schadet:
http://www.sueddeutsche.de/computer/465/320335/text/

@Flufferine
Eine MMO ist ein Massiv Multiplayer Onlinegame, also sowas wie World of Warcraft. Ein Online Rollenspiel mit einer enormen Anzahl an Spielern

14.04.2010 12:14 Uhr - BBFC18
Tja, dies ist eben ein kommunistischer Staat und somit kann der Staat dort machen was er will.
Wir als Deutsche brauchen aber gar nicht darüber lachen, da sich unser Staat gerne (mit Hilfe des Paragrafen 131) über die Demokratie und das damit verbundene Recht auf freie Meinung, hinwegsetzt, um Games und Filme für Erwachsene zu zensieren.


Nein, es gibt überhaupt keine kommunistischen Staaten mehr.
Aber es gibt Staaten die Aufgrund ihrer Politik von anderen Staaten als "kommunistisch" bezeichnet werden.
Eigentlich ist Südkorea auch ein demokratischer Staat ; wieviele andere Staaten; nur durch die Diktatur läuft da alles nicht wirklich demokratisch.Das ist auch in Deutschland möglich, und das hatten wir auch schon und es ist keineswegs ausgeschlossen das sowas irgendwann mal wieder kommt.

Südkorea sei ein kommunistischer Staat ist keine Entschuldigung.. Viele volljährige Bürger leiden darunter. Dagegen ist die Bevormundung, die man als volljähriger Bürger in Deutschland kennt, ja noch gar nix.

Meiner Meinung nach hat so eine Regierung in Südkorea genauso wenig was zu suchen wie Deutschland. Da bist du wohl anderer Meinung oder?^^

14.04.2010 12:18 Uhr - Bokusatsu
Ich bin zwar kein Fan von MMOs aber diese Bevormundung ist schlimm.Aber es ist auch das Klischee das Spieler von z.B. World of Warcraft sich wie Heroinsüchtige verhalten.Als Spieler sollte man nach der Meinung der Regierung nur noch Hello Kitty spielen.

14.04.2010 13:10 Uhr - Lugge
Naja... ich denke jeder hat ein Recht darauf zu entscheiden wie lange er spielen will oder nicht.

Allerdings war ich noch nie in Sued Korea, deshalb faellt es mir schwer eine Meinung zu formen... da ich auch nur die Berichte ueber die Spielejunkies kenne.

Sollen Sie eben die Games ab 18 freigeben oder so...

14.04.2010 13:12 Uhr - Mugatu
14.04.2010 - 03:32 Uhr schrieb Morte
Aber auch in dem Artikel taucht keinerlei wissenschaftliche Definition von 'Sucht' auf. Ich habe früher auch schon 12 Stunden am Stück gespielt (SNES und Konsorten, einfach weil mich z.B. 'Final Fantasy III (US)' in seinen Bann gezogen hatte). War ich deshalb damals gleich süchtig?


Wenn ich deine Auffassung richtig verstehe, dann sollte man ein Kind (oder einen Jugendlichen), welches täglich mehr als 6 Stunden spielt... nunja, einfach spielen lassen?

Einfach dagegen sein und sich Anarchie wünschen bringt uns nicht weit

14.04.2010 14:49 Uhr - Gnu
Kleiner Hinweis: Südkorea ist nicht kommunistisch. Vielleicht verwechselt der eine oder andere das mit Nordkorea. Eine Diktatur ist Südkorea meines Wissens auch nicht.

Darüberhinaus hätte ich persönlich gegen die Sperrzeiten nichts einzuwenden. Zwischen 1:00 und 7:00 betreibe ich zum Beispiel etwas, das nennt sich Schlafen.

14.04.2010 14:49 Uhr - leproph
Warum flüchten sich so viele Jugendliche und auch Erwachsene in virtuelle Realitäten?
Was stimmt nicht mit der südkoreanischen Gesellschaft?
Diese Zwangsbevormundung scheint passabel zu begründen, die Suchtis schmälern am Ende der Fahnenstange das Bruttosozialprodukt.
Diese kleine Zwangspause, zwecks physischer/psychischer Erholung (wer schaut schon Fernsehen, wenn er weiß, dass nach 6h Schlaf WoW ruft?), könnte vielleicht funktionieren.
Aber was ist mit den verantwortungsvollen Spielern, die aufgrund des Jobs nur Nachts abspannen können?

14.04.2010 14:55 Uhr - Hi_hat
Nächste Woche taucht bestimmt schon das erste Tutorial im koreanischen Netz auf, wie man's umgehen kann :-/

14.04.2010 15:41 Uhr - Sodom
Der größte Bullshit daran ist die Tatsache, dass die, die tagsüber arbeiten und erst abends zum Zocken kommen, so richtig gearscht sind.

14.04.2010 15:51 Uhr - mad_hatter
14.04.2010 - 14:55 Uhr schrieb Hi_hat
Nächste Woche taucht bestimmt schon das erste Tutorial im koreanischen Netz auf, wie man's umgehen kann :-/


Wenn die Server abgeschaltet werden, bzw. vom Netz genommen werden, kann man es nicht umgehen. Einzige Möglichkeiten wären privat oder ausländische Server. Aber wer gibt schon seinen geliebten Charakter auf.



Die Sperre wird ja nicht aus bock eingeführt. Scheinbar scheinen in Südkorea viele Spielsüchtig zu sein und dies ist wohl zu einem merkbaren Problem geworden. Ich habe auch schon gelesen, dass Dauerzocker in Korea gestorben sind, weil sie keine Pausen gemacht haben. Die Sperre trifft auch eine Zeit, in der ich denke mal die wenigsten Online sind, bzw. nur ''Hardcoregamer'' / ''Süchtige''?

14.04.2010 16:53 Uhr -
Südkorea ist so kommunistisch wie Lenin Kapitalist war
Nordkorea ist kommunistisch...

14.04.2010 17:43 Uhr - DJ Lebowski
Ich kann eh immernochnich verstehen warum man überhaupt sowas spielt.....

14.04.2010 17:52 Uhr - Doktor Trask
In Südkorea gibt es genauso viele Süchtige durch Computerspiele wie es Amokläufer in Deutschland durch Computerspiele gibt. Alles ist durch die Medien und Leuten ala Pfeiffer und Hopf hochgepusht, glaubt nicht immer das was euch die Medien und die Obrigkeit als Wahrheit verkaufen wollen.

14.04.2010 18:08 Uhr - AuD!
ich kann diese entscheidung durchaus verstehen. spiele wie WoW, GW, metin2 etc. bergen durchaus ein enormes suchtpotenzial das schon so manche existenz ruiniert hat. immerhin ist es ja kein komplettes verbot.

14.04.2010 18:33 Uhr - Marco1979
Reichen 6 Stunden nicht?Arbeiten,Freunde,Frau/Mann und Kind und Schlaf sollten jawohl noch drin sein.Der Tag hat nur 24 Stunden.Find es gibt wichtigeres als MMOs!

14.04.2010 18:37 Uhr - Try This @ Home
wirklich sehr traurig, wieviele befürworter des verbotes sich auf dieser seite hier tummeln.
die user dieser seite scheinen nicht wirklich die intelligentesten zu sein.
wie würdet ihr das finden, wenn man euch etwas vorschreiben würde?
bin zwar selber splatter- und 'killerspiele'-fan, aber diesen leuten würde ich es so richtig wünschen, dass ihre geliebten spiele oder filme verboten werden + freiheitsstrafe nur für den besitz.

wo soll das denn noch hinführen, wenn auf der einen seite i-welche idioten i-welche bescheuerten regelungen machen und auf der anderen seite ganz viele idioten dem auch noch zustimmen?

14.04.2010 18:48 Uhr - cube VII
Auweia!

Das Miniterium für Sport,Kultur und Tourismus? Da arbeiten bestimmt eine Unzahl von Sozialpädagogen, Psychologen, Suchtexperten und Jugendschützern!

Das ist doch alles nicht mehr wahr, Wie kann man nur Leuten Kompetenzen zugestehen die sie offensichtlich garnicht nicht besitzen!

14.04.2010 18:56 Uhr - Doktor Trask
14.04.2010 - 18:33 Uhr schrieb Marco1979
Reichen 6 Stunden nicht?Arbeiten,Freunde,Frau/Mann und Kind und Schlaf sollten jawohl noch drin sein.Der Tag hat nur 24 Stunden.Find es gibt wichtigeres als MMOs!

Richtig aber das Leben besteht auch nicht nur aus Arbeiten, Lernen und der Gesellschaft Nutzen bringen, etwas Spaß muß schon sein, gut auch Freizeitvergnügen sollte nicht Überhand nehmen aber muß man es denn immer so machen das ALLE bestraft werden weil einzelne Personen einem am Kopf haben? Ich denke doch wohl eher nicht. Wenn ich frei habe zocke ich sofern ich die Lust und die Zeit habe auch durch, ich spiele auch regelmäßig und gerne weiß aber wo die Grenzen sind, ich mag es nicht wenn FREMDE meinen für mich die Grenzen ziehen zu müssen, das kann ich auch selbst tun, soviel Selbstentscheidung und Freiheit sollte man schon haben, bei solchen Gesetzen/Regulierungen fällt das aber zumindest Teilweise weg und das ist bedauerlich wie ich finde.

14.04.2010 19:06 Uhr - Tafhir
Ich selbst spiele WoW seit geraumer Zeit und treffe mich immernoch mit Kumpels oder meiner Freundin, gehe meiner Ausbildung nach und esse und schlafe regelmäßig. Finde es auf jeden Fall schlimm dass es Leute gibt die sich deswegen zu Grunde richten oder sogar ihre Kinder vergessen bis sie vor Hunger sterben. Aber darf man deshalb gleich ALLE mit solchen Maßnahmen behandeln? Das ist wieder klarer Fall von Bevormundung (also ein Wunder, dass es das noch nicht in Deutschland gibt). Es ist ein Hobby was vielen Menschen spaß macht, wie anderen Fußball gucken/spielen oder sonstigen Sport treiben also ist es eine Frechheit anderen Menschen vorschreiben zu wollen wie lange sie am Tag ihrem Hobby nachgehen dürfen.

14.04.2010 19:26 Uhr - Sinclair
Also wenn ich die Meldung richtig lese, soll die Sperre nur für 6 Stunden gelten, die sich der User auch noch selbst aussuchen kann.
Diese 6 Stunden in der Nacht könnten dann ausnahmsweise einmal zum Schlafen genutzt werden.
Im Großen und ganzen immer noch eine faire Lösung.
Wenn es tatsächlich viele Jugendliche gibt die die ganze Nacht durchzocken, kann es dadurch tatsächlich zu schweren Folgen kommen.

So, jetzt könnt ihr damit Anfangen mich als Verräter fertig zu machen.



14.04.2010 19:47 Uhr - Try This @ Home
14.04.2010 - 19:26 Uhr schrieb Sinclair
Wenn es tatsächlich viele Jugendliche gibt die die ganze Nacht durchzocken, kann es dadurch tatsächlich zu schweren Folgen kommen.

aber die kiiinder...
mit der masche kam zensursula auch immer.

dann findest du es ja auch ok, dass filme und games aus jugendschutzgründen zensiert werden.

14.04.2010 19:55 Uhr - Xavier_Storma
User-Level von Xavier_Storma 2
Erfahrungspunkte von Xavier_Storma 95
Für solche Leute sind MMOs Flucht vor der Realität. Erschreckend, dass sich solche Menschen nur in der digitalen Welt aufwerten können.
Es spricht natürlich nichts dagegen diese Spiele zu spielen (obwohl ich für mich sagen kann, dass so was für mich totale Zeitverschwendung wäre, und ich wenn ich mit Leuten "interagieren" will, mich lieber mit Freunden treffe), aber für "Süchtige" sollte es dennoch Hilfestellungen geben, wie sie in das echte Leben zurückfinden.
Es ist wie mit Drogen und Alkohol.

14.04.2010 19:55 Uhr - Kaedros
Man kann die Situation und die Auswirkungen von Spielen in Südkorea nicht mit Deutschland oder einem anderen Land der Welt vergleichen.
Sie sind Vorreiter für den eSport, haben ein TV-Sender ähnlich wie Eurosport oder DSF, auf dem nur Matches
diverser (Profi)Ligen zu sehen sind incl. Live-Berichten und und und.
Ebenfalls werden die eSportler dort gefeiert wie Fußballstars bei uns mit allem drum und dran.

Auf der anderen Seite hat Südkorea dadurch ein echtes Problem mit der Spielsucht bekommen. Das sind nicht nur ein Dutzend auf ein paar Millionen, sondern einige Hunderttausend (man schätzt das ca. 10% der Gamer hochgradig suchtgefährdet sind).
Das die Regierung verzweifelt nach einer Lösung oder einer Möglichkeit zur Eindämmung sucht ist doch wohl klar.
Wir reden hier immerhin von Toten durch Vernachlässigung und Menschen die einfach vorm Rechner zusammengeklappen, weil sie bis zu 72h nur zocken ohne zu essen oder zu trinken. Viele davon müssen ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt werden, für andere kommt jede Hilfe zu spät.
Daher mußte die Regierung in irgendeiner Form reagieren und am schnellsten und einfachsten umzusetzten ist eben eine Sperre.

14.04.2010 19:57 Uhr - Doktor Trask
@Try This @ Home
Jaja der Simpsonsausspruch, ''Die Kinder, würde bitte jemand mal an die Kinder denken'' zieht einfach bei allen. ;O)

Mal ehrlich das eine Seite die gegen Bevormundung, unnötige Gesetze und Zensur ist derart viele Zensurbefürworter und Verharmloser beherbergt ist schon irgendwie peinlich wenn man mal so drüber nachdenkt.

14.04.2010 20:07 Uhr - magiccop
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Hab jetzt nicht alle Comments durchgelesen und fürs googeln bin ich grad zu faul ;)
Aber was sind MMOs?

14.04.2010 20:09 Uhr - Marco1979
14.04.2010 - 19:26 Uhr schrieb Sinclair
Also wenn ich die Meldung richtig lese, soll die Sperre nur für 6 Stunden gelten, die sich der User auch noch selbst aussuchen kann.
Diese 6 Stunden in der Nacht könnten dann ausnahmsweise einmal zum Schlafen genutzt werden.
Im Großen und ganzen immer noch eine faire Lösung.
Wenn es tatsächlich viele Jugendliche gibt die die ganze Nacht durchzocken, kann es dadurch tatsächlich zu schweren Folgen kommen.

So, jetzt könnt ihr damit Anfangen mich als Verräter fertig zu machen.





Das wären immer noch 18 Stunden,wem das nicht reicht der sollte mal drüber nachdenken!?

14.04.2010 20:10 Uhr - ichmir
Derlei Bevormundung ist der Falsche weg.
Anderen kann man solche Einschränkungen leicht zumuten, wenns einen nicht selber trifft gell...
Die die solche Maßnahmen hier jetzt noch begrüßen, wären die Ersten die laut aufschreien würden, wenn es sie selber träfe.
Oder wie würde es denen schmecken, die Gamer die länger als 6 Stunden zocken gerne in der klapse sehen, aber sich selber mitten in der Nacht auf der SB Seite tummeln und SB. com nur noch ab ab 23,00 Uhr erreichbar wäre, wieder unter dem Vorwand des Jugendschutzes, einer Sucht usw.
Wasser Predigen aber Wein trinken wollen...

14.04.2010 20:19 Uhr - AuD!
Aber was sind MMOs?


Multi Massive Online Games

dann findest du es ja auch ok, dass filme und games aus jugendschutzgründen zensiert werden.


ich finde nicht dass man das vergleichen kann. alleine schon von der extreme her...

außerdem ist bei WoW selber schon eine funktion eingebaut, bei der eltern eine exakte zeit festlegen können in der gespielt werden darf, danach is finito. is das auch bevormundung ?

14.04.2010 20:21 Uhr - Doktor Trask
@ichmir
Habe ich letztens auf der Gameseite von diesen GameStar-Redakteur Heinrich Lennard gesehen, dort konnte man einige Tests nur nachts und nur nach Registrierung lesen, dort war das Theater groß und das von den gleichen Leuten die vorher für andere Einschränkungen gestimmt hatten.
-
Und wie groß ist hier immer das Geheule wenn einer dieser Folterfilme (Habe nichts gegen diese Filme also nicht falsch verstehen) nur Cut erscheint, Doppelmoral wohin man auch blickt.

14.04.2010 20:21 Uhr - ichmir
DITO !!!

14.04.2010 20:23 Uhr - Doktor Trask
14.04.2010 - 20:19 Uhr schrieb AuD!
Aber was sind MMOs?


Multi Massive Online Games

dann findest du es ja auch ok, dass filme und games aus jugendschutzgründen zensiert werden.


ich finde nicht dass man das vergleichen kann. alleine schon von der extreme her...

außerdem ist bei WoW selber schon eine funktion eingebaut, bei der eltern eine exakte zeit festlegen können in der gespielt werden darf, danach is finito. is das auch bevormundung ?

Wenn es die Eltern für ihre Kinder machen aus Erzieherischen Gründen, zu ihren Schutz etc. natürlich nicht, wenn aber Erwachsene anderen Erwachsenen sowas aufzwingen dann eindeutig JA.

14.04.2010 20:26 Uhr - Kaedros
@AuD!

Ja das ist auch eine Bevormundung.
Da die Bevormundung bei den WoW-Accountsperrzeiten aber von den Eltern ausgeht ist es völlig in Ordnung. Leider wissen nur die wenigsten Eltern darum und noch weniger nutzen dies.
Wenn der Staat allerdings soetwas beschließt ist es etwas anderes, was man kritisch beäugen sollte und nur in Extremfällen gut zu heißen ist (wie im Beispiel Südkorea mMn)

14.04.2010 20:36 Uhr - ichmir
Kinder zu Kontrollieren obliegt in erster Linie den Eltern.
Da fehlt es dann an Medienkompetenz.
Wenn jemand sein Kind verhungern lässt, fehlt es woanders dann gehört der jenige in den Knast, das obliegt dem Staat.
Diese Zensur trifft dann den Großteil die sehr wohl mit Games vernünftig umgehen können...und zu einem Extremfall lässt sich alles deklarieren.

14.04.2010 20:38 Uhr - mr.6pack93
14.04.2010 - 12:01 Uhr schrieb Warlord
Und an alle, die behaupten, dass man sich und anderen mit Onlinesucht nicht schadet:
http://www.sueddeutsche.de/computer/465/320335/text/


Das war ja klar, dass die Bayrische Propagandazeitung Starcraft als "Kriegsspiel" bezeichnet.
Die haben von der Materie so viel Ahnung, wie *Irrationaler Vergleich nach Wahl einfügen*

Ausserdem kann ich nicht so richtig erkennen, in wie fern der Betroffene anderen damit geschadet haben soll ô.Ò

14.04.2010 20:59 Uhr - Warlord
@mr.6pack93

Könntest du dich bitte mal zusammenreißen ? Nur weil die Zeitung aus Bayern kommt is es nich gleich ne Propagandazeitung. Wir in Bayern sind nicht alle Bauern die mit der Mistgabel durchs Dorf ziehen, Hexen verbrennen und alles neue hassen, musst du wissen.
Außerdem ist "Starcraft" ein Spiel in dem es um Krieg geht, also ist es so gesehen ein Kriegsspiel und außerdem sind nicht alle Menschen so in der Materie wie diverse Leute hier. Nachsicht mit solchen Leuten scheint dir nicht so geläufig zu sein...

Ausserdem kann ich nicht so richtig erkennen, in wie fern der Betroffene anderen damit geschadet haben soll ô.Ò

Richtig lesen dann klugscheißen: Ich hab geschrieben, dass sie sich und anderen Leuten schaden können.
Sich hat er geschadet: Er ist tot.
Und zu den anderen: Schonmal nen Todesfall in der Familie gehabt ? Sowas kann einen ziemlich runterziehen, weißt du ? Es gibt Leute die durch sowas psychische Probleme bekommen, wenn ihre Kinder, Brüder, Männer, Väter sterben.

14.04.2010 21:37 Uhr - Der Eld
Hai ^^

Schaut mal hier was da zu Thema Onlinesucht geschrieben steht, auch wenn es nicht zu 100% auf MMOs anzuwenden ist.
--> http://de.wikipedia.org/wiki/Onlinesucht

Das sowas nötig erscheint einzuführen ist dramatisch und eigentlich eine Bankrott-Erklärung des Staates. Er kapituliert vor dem Problem und greift massiv in die Privatsphäre ein. Das beste Beispiel ist der normale Arbeiter. Wenn ich im Wechseldienst arbeiter ist jede zweite Woche versaut was das zocken betrifft (zumindest füt mich).
Wenn ich ernsthaft zocke will ich nicht nur ein, zwei Stunden in eine andere Welt abtauchen. Ich will mit Haut & Haaren gefressen werden ^^ Und die Alltagsrealität komplett ausblenden. Das kann erholsam & entspanned sein wie eine Woche Urlaub wenn man es nicht toternst nimmt.
Solange Ich, mein Leben, mein Umfeld, meine Arbeit nicht darunter leiden ist doch alles bestens. Ich tauche ja wieder auf sobald ich entweder...
...das Game durch habe...
...oder ich die Schnauze vorläufig voll hab...
Es spricht auch nichts dagegen wenn man sich mal komplett ein WE einschließt und Heavy Rain/Mass Effect/Final Fantasy/DAO/GTA etc. widmet.
Problematisch wird es wenn man nicht mehr in der Lage ist Grenzen einzuhalten oder noch schlimmer welche zu stecken.

...so long...

14.04.2010 21:50 Uhr - Marco1979
Sollen sich die Südkoreaner doch aufregen,ich finde 18 Stunden reichen!Weiß auch nicht warum sich manche hier so aufregen,is ja nicht bei uns,also?!

14.04.2010 22:05 Uhr - Xavier_Storma
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@ ichmir:

Finde ich nicht. Drogen sind letztlich auch aus gutem Grund verboten. Wenn es die Gesundheit einer Person, oder schlimmer anderer gefährdet, ist der Staat durchaus berechtigt hier einzugreifen.
Allerdings, und da stimme ich zu, ist es ein zweischneidiges Schwert, bei dem die Grenzen scharf gesetzt werden müssen.
Alle Gamer in die gleiche Tonne zu werfen, wäre falsch.
Zunächst müsste man sich ein differenziertes Diagnosesystem zur sicheren Erkennung einer Spielsucht überlegen, und solchen Leuten vor allem auch Therapiemöglichkeiten anbieten (so wie es im Fall von Drogen und Alkoholsucht möglich ist).

14.04.2010 22:24 Uhr - Bumbklaatt-Enemy
Finde ich bei MMOs sinnvoll. Betrifft ja weder die LAN Party oder das offline Vergnügen von irgendwem.

14.04.2010 22:28 Uhr - ichmir
Wenn der Staat sich die Freiheit nimmt, ein Limit zu setzen...
Der nächste Schritt ist dann das Totalverbot oder wie !?
Klar ist das in Südkorea aber je mehr Staaten auf den Zensur und Verbot-Trichter kommen, um so schneller könnte man hier auf ähnlich tolle Ideen kommen, wenn sich das überall durchsetzt.
Und wenn man dann schon dabei ist Spiele zu Zensieren/ Verbieten, sind die nächsten die es erwischt womöglich SB & Co., politisch anders denkende, Minderheiten oder weis der Geier wer noch. Hatten wir schon mal...
Das macht dann auch ein Diagnosesystem für Spinner überflüssig. Ist ja auch leichter und kostengünstiger als Leute zu therapieren.
Bei uns wurden die Gamer ja schon mit Kinderschändern in eine Tonne geworfen.
Jemand der sein Kind verhungern lässt ist zu therapieren...
mit dem Stock...

14.04.2010 23:45 Uhr - Mugatu
Ich kann mich hier echt nur noch wundern, von Politik und dem Begriff des "Miteinander" scheinen hier die wenigsten nur den Hauch einer Ahnung zu haben - für euch scheint die Institution eines Staates wohl der Teufel in Person. Fragt euch mal, wo ihr ohne diesen wärt. In einer Gemeinschaft müssen, JA ES MÜSSEN Kompromisse geschlossen werden.
Das kann doch nicht so schwer sein, daß zu verstehen. Immer nur dieses dumme Geschrei gegen Zensur - man kann nicht nur immer dagegen sein. Und kommt mir jetzt nicht mit eurer "Doppelmoral", ihr seid auch gegen Drogenkonsum, Rechtspropaganda, Tier- und Kinderpornografie - da seht ihr selbst: das mit der Zensur kann man nicht schwarz-weiss malen!

15.04.2010 00:40 Uhr - ichmir
Da haste dein Miteinander.

http://www.netzpolitik.org/2010/neue-internetzensur-rund-um-den-globus/


15.04.2010 00:50 Uhr - lollorosso
14.04.2010 - 07:58 Uhr schrieb Jim
>Kennt jemand Die Spinne in der Yukka-Palme, oder, für die Jüngeren, sogenannte urban legends?

Kennst du CNN?


Das lustige an urban legends ist ja gerade, daß sie auch und immer wieder durch "seriöse" Medien verbreitet werden...

Ich wollte auch nur zum vorsichtigen Umgang mit solchen Meldungen raten - was heißt mit solchen? - mit jeder Art von Statistik oder Nachricht. Und diese hier würde doch allerbestens in die "Yukkapalme" passen...

15.04.2010 00:58 Uhr - ichmir
Nix Yukkapalme...sind ja keine unseriösen Einzelmeldungen...
Natürlich sollte man vorsichtig mit dem Umgang solcher Meldungen sein, aber es ist schon erstaunlich und extrem auffällig wie man bei jeder Gelegenheit versucht die Leute zu kontrollieren. Mittels teilweise erstunken und erlogenen Begründungen.

www.falle-internet.de/

Gegen die Sperrung von Internetseiten –
gegen den Aufbau einer Zensurinfrastruktur -
gegen Kriminalität im Internet

15.04.2010 02:17 Uhr - j-d-s
Das zu umgehen, dürfte kein Problem sein. Geht ja auch bei der "Great Firewall of China".

15.04.2010 05:45 Uhr - mr.6pack93
14.04.2010 - 20:59 Uhr schrieb Warlord
Außerdem ist "Starcraft" ein Spiel in dem es um Krieg geht, also ist es so gesehen ein Kriegsspiel und außerdem


Ich bin mir sicher, viele Leute, die keine Ahnung von der Materie haben, hätten sich auch was drunter vorstellen können, wenn man Strategiespiel geschrieben hätte.

Dass die Zeitung aus Bayern kommt, hat nichts damit zu tun, dass ich von ihr einseitige und schlecht recherchierte Berichte über Themen, wie z.B. Games gewohnt bin.

15.04.2010 06:58 Uhr - Doktor Trask
@ichmir
Gib es doch auf, die Jahrelange Gehirnwäsche durch Staat und Medien hat die meisten hier total verblendet, rede mit einer Wand die bekommt eher Augen die sich öffnen lassen als das du hier auch nur einem Menschen die Augen öffnen könntest, die Leute wollen nicht verstehen, die wollen nur eine vorgefertigte Wahrheit haben weil es so einfach ist das zu tun und zu glauben was vermeintliche Obrigkeiten einem sagen,eines Tages wenn es zu spät ist werden einige hier sicherlich aufwachen, vorher aber nicht und es wird noch viel passieren, ist halt leider so.

15.04.2010 10:17 Uhr - Flufferine
@WARLORD,
vielen Dank für die Erklärung ;)

15.04.2010 11:02 Uhr - Meh
Ein Ansatzpunkt für das "Wieso" von Sucht:

In den meisten Fällen ist es Eskapismus, weil das Leben einfach für den Süchtigen nicht das (oder nicht schnell genug) bietet, was er braucht - u.a. Anerkennung.

Hierzu ein lehrreicher Artikel: http://www.cracked.com/article_18461_5-creepy-ways-video-games-are-trying-to-get-you-addicted.html


Wieso gerade in Südkorea? Wie in vielen "industriellen" Ländern herrscht ein brutaler, fast schon unmenschlicher, Erfolgsdruck.

Ich hab jetzt leider nichts auf die schnelle finden können, aber soweit ich mich an Fernsehberichte erinnern kann, haben die (Süd)Koreaner unlängst die Ganztagesschule eingeführt, die Schüler kommen teilweise erst gegen 22.00 Uhr (und später, je nach Anfahrtsweg) nach Hause.

Sozialer Druck ist die Ursache für solches Fliehen in virtuelle Realitäten.

Wie schon in intelligenteren Beiträgen genannt wurde, ist das mal wieder Bekämpfung von SYMPTOMEN, nicht von Ursachen.


Aber trotzdem find ich die Einstellung vieler Leute HIER schon bedenklich. Nach dem Prinzip a minore ad maius liegt es m.E. nahe, dass man davon ausgehen kann, dass wenn schon auf einer Seite, die sich gegen Bevormundung und Zensur richtet, die Leute nur solange gegen Zensur sind, wie sie selbst betroffen sind, muss ich davon ausgehen, dass es bei der Mehrzahl der Menschen (jedenfalls in Deutschland) noch schlimmer aussieht.

Oder anders:
Es werden Teile der Medien verboten (Filme, Spiele, Bücher). Die Leute finden es gut.

Dann bestimmt der Staat, wann man zu schlafen hat und wann man seinem Hobby nachgeht. Die Mehrzahl findet es gut.

Es wird das Internet teilweise gesperrt. Dass auch die bösen Seiten, die Korruption aufdecken migesperrt sind - reiner Zufall. Achja und das Stoppschild gg. die böse Kinderpornographie. Die Leute finden es gut.. (informiert Euch mal in die Richtung, sofern ihr einen SEHR starken Magen habt, da möchte man nämlich mehr kotzen als bei 2girls1cup (NICHT nach 2girls1cup googlen, echt jetzt <.<) oder ähnlichem.

Etc.; das könnte man jetzt beliebig fortführen.

Da braucht man sich nicht wundern, dass und wie totalitäre Staaten entstehen.

Und am Ende wills wieder keiner gewesen sein. Aber SEHENDEN AUGES untätig bleiben wenn der Rechtsstaat Stück für Stück abgetragen wird...


Übrigens;
Die Rechtssoziologie hat oft genug bewiesen, dass Verbote jedenfalls dann nichts bringen und nur umgangen werden, wenn und solange der Verbotsempfänger nicht mit dem Verbot einverstanden ist.


Leute, hört mal auf nichts gegen Einschränkungen von Menschenrechten zu haben, solange ihr glaubt, keine Nachteile davon zu haben.

Sapere aude, verdammt noch mal!

16.04.2010 20:16 Uhr - okami
ich bin eigentlich ein gegner von zensur und einschränkungen aller art. aber hier: ich weiß nicht. irgendwie habe ich das gefühl, dass diese einschränkung sinnvoll ist. die spiele an sich werden ja nicht verboten oder zensiert. aber der zeitliche rahmen wird eingeschränkt. gerade für minderjährige spieler finde ich diese art der '(zwangs-)erziehung' durchaus brauchbar.

19.04.2010 20:48 Uhr - Doktor Trask
Weiß einer welche Games betroffen sind? Ich frage mich nämlich ob nur westlcihe Games betroffen sind oder auch deren Eigenproduktionen (Die Koreaner hauen ja ein Online-Game nach dem anderen raus).

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