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Veröffentlicht am von Blade41

Enter the Void läuft ungeschnitten im Kino

Neuer Film von Gaspar Noé als Langfassung mit KJ-Freigabe

Durch seine kontroversen Filme Menschenfeind und Irreversibel hat sich der französische Filmemacher Gaspar Noé schnell einen Namen in der Filmwelt gemacht. Sein neuester Film Enter the Void wird am 26. August 2010 über Capelight in die deutschen Kinos kommen. Die FSK gab dem Drama mit einer Laufzeit von ca. 162 Minuten mit "keine Jugendfreigabe" ihre höchste Einstufung. Wie wir vom Label erfahren haben, handelt es sich dabei um die ungeschnittene, vom Regisseur präferierte Langfassung, welche die KJ-Freigabe erhalten hat. Es existiert auch eine Kurzfassung, welche ca. 150 Minuten läuft und in der eine komplette Sequenz fehlt. Diese wird in Deutschland allerdings nicht von Capelight ausgewertet.

Inhaltsangabe / Synopsis:

Oscar verbindet eine besonders intensive Beziehung mit seiner Schwester Linda, seitdem sie als Kinder miterleben mussten, wie ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Gemeinsam schlagen sie sich durch die Halbwelt von Tokio. Er hält sich mit kleinen Drogendeals über Wasser, sie tritt als Stripperin auf und ... [mehr]
Quelle: Capelight

Mehr zu: Enter the Void (OT: Enter the Void, 2009)

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Kommentare

09.08.2010 00:08 Uhr - cb21091975
bei der lauflänge müssen die sessel im kino aber sehr bequem sein..

09.08.2010 00:17 Uhr - PolloxTroy
1x
...eine Kurzfassung, welche ca. 150 Minuten läuft..."

Liest sich irgendwie seltsam :D

09.08.2010 00:20 Uhr - Nick Toxic
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Erfahrungspunkte von Nick Toxic 26
Kurzfassung 150 Min.???
Ist aber immer noch verdammt lang.
Fand seine Filme ganz gut, aber ob ich mir den bei der Laufzeit im Kino antue...keine Ahnung...

09.08.2010 00:38 Uhr - SanchezMyrick
Auf DVD werde ich mir den Film auf jeden Fall besorgen! Ob ich ins Kino gehe, mal sehen...

09.08.2010 00:48 Uhr - maneaterpsycho
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freu mich schon drauf kino ich lomme

09.08.2010 01:09 Uhr - wonz
den werd ich mir auch geben. bis jetzt war ja alles von gaspar noé höchst sehenswert.
auf filmstarts gibts schon ein review der kurzfassung:
http://www.filmstarts.de/kritiken/101861-Enter-The-Void.html

09.08.2010 01:16 Uhr - XTC-Krieger
Ich warte auf die BD und schau das mal entspannt im Sessel bei nem Glas Whiskey.

09.08.2010 01:17 Uhr - Kahler Hahn
die Story liest sich für Noes Verhältnisse ja fast zahm... aber interessant

09.08.2010 01:46 Uhr - gniwerj
weiß nich was ich von noé halten soll. hab mir irreversibel zur hälfte sangesehen und bin zum entschluss gekommen, dass ich den ziemlich schlecht find. einfach aus dem grund dass er lediglich bei memento klaut und außer 2 skandalbeschwörenden szenen - die ich nun wirklich nicht sehen musste - nur langeweile und schlechte klischees zu bieten hat. menschenfeind hab ich dann nicht mal mehr in erwägung gezogen. stimmen meine vorurteile da, oder sollt ich mich damit nochmal auseinandersetzen und dem hier auch 'ne chance geben?

09.08.2010 03:43 Uhr - jasiemichauch
Hallo zusammen,
habe ENTER THE VOID am 11.07.2010 auf der NIFFF gesehen.
Sex, Tod, Drogen(DMT) und Reinkarnation, um es ganz kurz zusammenzufassen.
Und Gaspar Noé versteht es auch das ganze dementsprechend visuell umzusetzen. Diese visuelle Umsetzung macht den Film anstrengender als die Laufzeit selbst(http://www.youtube.com/watch?v=tPxgi-PiNFE). Laut Programmheft lief die Fassung auf der NIFFF 141min. Mir kam es vor wie eine Ewigkeit. Es war aber zu keinem Zeitpunkt langweilig.
Der Film war der anspuchsvollste im Programm und hat zurecht den H.R. Giger Preis gewonnen.
Die FSK Freigabe ist am ehesten auf die zahlreichen expliziten Sex-Szenen zurückzuführen.
Insgesammt war der Film eine Erfahrung wie zum ersten mal Alejandro Jodorowskys THE HOLY MOUNTAIN zu gucken.
Also auf jeden Fall anschauen!

09.08.2010 04:37 Uhr - maggot
Wär mal schön hier als erstes Kommentar zu lesen..."cool...freu mich drauf"...ob 53 min und völlig cut oder 162 min völlig uncut ist hier zimlich egal geworden...hauptsache aufregen!

Zum Film selbst...kann nicht viel dazu sagen, nur, dass Menschenfeind außer langweilig NICHTS war und Irreversibel genau das selbe Schiksal hat...eine ewig lange Vergewaltigung (dauert zwar nicht so lange im Film, aber als mitfühlender Mensch unendlich [wehe es kommt jetzt einer mit "Gewalt ist immer gleich"] und der Rest ist dann nur stupide...hab mehr Spaß daran meinen Freunden zuzusehen, wie sie sich fürs fortgehen "fertig" machen...

09.08.2010 11:32 Uhr - göschle
Neben dem üblichen Mainstream-Kino, kommt mir dieser Gaspar Noe Film gerade recht - wird auf jeden Fall geschaut.

09.08.2010 11:46 Uhr - quentin3
Irreversible als langweilig zu kritisieren spiegelt die Erwartungshaltung wieder, ihn als Unterhaltungsprodukt sehen zu wollen. Irreversible will aber nicht unterhalten und "klaut" auch nicht von Memento (dafür sind beide Filme zu grundverschieden), genau so wenig wie er auf plakative Botschaften verzichtet. Stattdessen stellt er ein schmerzhaft realistisches Protokoll einer Nacht in unseren (wir=die Welt) Großstätten dar. Und wenn man wirklich einen Film über eine Vergewaltigung und ihre Folgen drehen will, ist die Art/Ausführlichkeit wie sie gedreht wurde die meiner Meinung nach einzig richtige. Statt halbromantisch wegzublenden ist die Szene so lang, brutal und abartig, dass man am liebsten auf seine Füße kotzen und den Film ausschalten würde. Nahezu unschaubar das Ganze und genau so muss das sein.

Menschenfeind ist an sich noch radikaler. Ein von Vorurteilen zerfressendes Ekelpaket, das endlos lange Hasstriaden vor sich her monologisiert. Die Nazis sind schuld, dass sein Vater tot ist, die Ausländer, dass er keine Arbeit hat, die Bullen weil sein Leben versaut ist. Doch neben all diesen blinden Denunziationen, in die er sich hineinsteigert sagt dieses Monster, dieser tatsächliche Menschenfeind (hier finde ich den deutschen Titel tatsächlich mal besser als den originalen) auch immer wieder Dinge, welche einfach leider völlig zutreffen. Und im Finale wird dies dann auf die Spitze getrieben. Wie der Zuschauer hier mit seinem eigenen Moralkonstrukt torpediert wird und dieses in einer absoluten Härteprobe zwangsweise auf Käfigcharakter und Scheinheiligkeit hin überdenken muss, das hat's bisher noch in keinem Film gegeben. Ein Faustschlag für den Drang immer alles fein in richtig und falsch einteilen und sich selbstverständlich immer auf der richtigen Seite positionieren zu wollen.

Für mich also beides starke Stücke, daher bin ich auch auf seinen nächsten Wurf enorm gespannt. Soviel Mut darf man auf jeden Fall auch mal mit einem Kinobesuch würdigen (gibt ja auch ne Pause in der Mitte ;) ).

09.08.2010 11:51 Uhr - göschle
Kontroverses Arthauskino setzt eine gewisse Leidensfähigkeit seines Publikums voraus, aber das macht's ja gerade so spannend.

09.08.2010 12:45 Uhr - Kimme
Ich hoffe das Benoît Debie Kameratechnisch nochmal richtig was raushaut.
Hab mal gelesen das Noe sagte, im Vergleich zu Enter The Void sieht Irreversible wie eine Fingerübung aus. Bezogen auf die Kamera jetzt.
Die Tunnel und Wandfahrten zu Beginn und im Rectum waren schon super und die stroboskop-artige Szene zum Ende (Anfang) war auch genial inszeniert.
Vinyian hatte auch geniale Kamerafahrten.
Gab ja in Cannes ne gewisse Enttäuschung über Enter The Void (zumindest wenn ich manche Kritiken gesehen habe) aber war ja nur ne "vorläufige" Fassung.
Noe ist für mich neben von Trier der beste und extremste Arthouse Regisseur und ich freu mich derbe auf den Streifen.

09.08.2010 14:03 Uhr - FRAG
Ja, Gaspar rules!!! Sollen andere ihre Splatter-Komödchen schauen, wenns denn tatsächlich was bringt. Das Problem von Noes Filmen ist, dass man schlecht ein paar Bier dazu trinken kann und dann noch was blickt. Manche Menschen glauben, Film und Bier gehören zusammen. Ich glaube das Gegenteil. Aber jedem seine Sache... Außerdem muss man jedem Regisseur danken, der dem Proleten-Zuschauer eins in die Fresse gibt (wie etwa Noe mit "Irreversible" oder Laugier mit dem unter anderen auch deshalb großartigen "Martyrs"). Schön halbbewusst sadistisch seine Folterfilmchen kucken, ohne vor sich selbst zuzugeben, dass man es einfach geil findet, wenn Menschen geschlachtet werden, ist halt ein bisschen dumm und schäbig. Aber da hilft ja dann das gute alte deutsche gemütliche Stubenbier! Das hat ja vor rund siebzig Jahren auch nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass die guten Deutschen etwas (strafrechtlich wie gewissensbezogen) unbedenklicher ihrem Schlacht-Verlangen nachkommen konnten.
Es ist eine Terror-Welt,
die dem Menschen so gefällt!
Deshalb, ein Hoch auf alle Regisseure, die die Gewalt der Unterhaltungsindustrie, wenn auch nur für die kurze Zeit der Länge eines Films, entreißen.

09.08.2010 15:13 Uhr - graf orlock
großartig! erwarte nicht weniger als sein drittes meisterwerk! wird definitiv im kino geguckt.

09.08.2010 15:32 Uhr - NUR DIE RUHE
Ich befürchte, dass ENTER THE VOID in den meisten Kinos nicht laufen wird alleine aus dem Grund, welche Filme noch am 26. August starten: The Expendables, Salt, Step Up 3D, Männertrip etc.
Ansonsten würde ich für meinen ersten Noé im Kino sogar mal wieder dorthin gehen. Wie müssen Farbenspiel, Stroboskop und irre Kamerafahrten erst auf der großen Leinwand wirken?!

09.08.2010 16:29 Uhr - jasiemichauch
Da muss ich quentin3 und FRAG beipflichten!
Gaspar Noés Filme sind eben immer wieder eine Tour de force.
Anstrengend aber lohnenswert. Und wenn es für stumpfe Videoten zu anstrengend/anspruchsvoll wird und für weltfremde Pseudointellektuelle zu explizit/brutal, dann muss es sich wohl um einen dieser unerträglichen SKANDALFILME handeln.
Ob Benoît Debie Kameratechnisch nochmal richtig was raushaut? In dieser Hinsicht ist ENTER THE VOID im Vergleich zu Irreversible ein Overkill.
Vor der Aufführung auf der NIFFF wurden Zuschauer die an Epilepsie o.ä. leiden, gebeten den Saal zu verlassen.
Und die haben nicht übertrieben.
Spätestens wenn die Seele des Protagonisten auf Wanderschaft geht, tut es regelmäßig richtig weh. Viele Zuschauer haben zwischendurch die Augen geschlossen. Damit sabotiert man aber praktisch die Intention des Regisseurs.
Also immer schön auf die Leinwand gucken. Ist wie Drogen umsonst ;-)

09.08.2010 19:10 Uhr - rebbrown2
09.08.2010 - 14:03 Uhr schrieb FRAG
Ja, Gaspar rules!!! Sollen andere ihre Splatter-Komödchen schauen, wenns denn tatsächlich was bringt. Das Problem von Noes Filmen ist, dass man schlecht ein paar Bier dazu trinken kann und dann noch was blickt. Manche Menschen glauben, Film und Bier gehören zusammen. Ich glaube das Gegenteil. Aber jedem seine Sache... Außerdem muss man jedem Regisseur danken, der dem Proleten-Zuschauer eins in die Fresse gibt wie etwa Noe mit "Irreversible" oder Laugier mit dem unter anderen auch deshalb großartigen "Martyrs". Schön halbbewusst sadistisch seine Folterfilmchen kucken, ohne vor sich selbst zuzugeben, dass man es einfach geil findet, wenn Menschen geschlachtet werden, ist halt ein bisschen dumm und schäbig. Aber da hilft ja dann das gute alte deutsche gemütliche Stubenbier! Das hat ja vor rund siebzig Jahren auch nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass die guten Deutschen etwas (strafrechtlich wie gewissensbezogen) unbedenklicher ihrem Schlacht-Verlangen nachkommen konnten.
Es ist eine Terror-Welt,
die dem Menschen so gefällt!
Deshalb, ein Hoch auf alle Regisseure, die die Gewalt der Unterhaltungsindustrie, wenn auch nur für die kurze Zeit der Länge eines Films, entreißen.


Wilde Thesen die du Aufstellst. Das Bier ist also Schuld am Übel dieser Welt. Warum ist man ein Prolet wenn man "Noes" Filme nicht mag. Das Problem ist bei Französischen in die Fresse Filmen der Sinn. Ich verstehe denn Erziehungs Faktor dieser Filme nicht. Genauso wenig verstehe ich Haneckes Intention bei „Funny Games".Ein Emphatischer Mensch füllt sich abgestoßen andere "Splatter Prolos „fühlen sich noch mehr durch diese neue Realistische Gewalt Darstellung angezogen. Ich verstehe schon denn Spiegel der einem hier vorgehalten wird und dass manche Regisseure eine Wut auf die Welt haben und diese nur in Dreck und Elend ertrinken sehen. Kino sollte Unterhalten, Verstören natürlich aber auch zum Nachdenken anregen oder Aufklärend wirken .Das muss aber nicht unbedingt durch Explizite Gewalt erzeugt werden .Brauchen wir einen Film wie "Matyrs" um zu erkennen wer wir sind. Zeigt mir ein "Menschenfeind „wirklich eine andere von mir selber losgelöstes ich? Zeigen Filme wie die „120 Tage von Sodom“ wirklich denn Menschen das der Nationalsozialismus mehr als Verachtens Wert ist .Oder versteht der sogenannte Prolet die Tiefere Thematik dieser Filme gar nicht, letzteres ist glaube ich durch meine Erfahrung der Fall. Für mich sind diese genannten Filme Inszenatorisch alle Top doch verpufft oft das angestrebte Ziel in einer Spirale aus Gewalt und Düsternis oder Hanebüchenen Storys.

09.08.2010 19:47 Uhr - eisjok
FRAG & rebbrown2,

Ihr beide habt nichts verstanden. Die Diskussion die Ihr lostretet dient nur Eurem jeweiligen Hang, der Welt Eure Meinung aufzudoktrieren.

Erkennt einfach, dass ENTER THE VOID nur eines will: provokant neue Grenzen setzen!
Unterhaltung bedeutet übrigens NICHT unbedingt Spaß!

Das wird dem einen gefallen, dem anderen nicht.
Aber egal von welcher Seite aus man den Film betrachtet:
Er bleibt Geschmackssache!!!

Euer Pseudo-Psyscho-Geschwurbel interessiert auf jeden Fall keinen.

eisjok

09.08.2010 20:23 Uhr - rebbrown2
09.08.2010 - 19:47 Uhr schrieb eisjok
FRAG & rebbrown2,

Ihr beide habt nichts verstanden. Die Diskussion die Ihr lostretet dient nur Eurem jeweiligen Hang, der Welt Eure Meinung aufzudoktrieren.

Erkennt einfach, dass INSIDE ohne Anspruch nur eines will: provokant unterhalten! Neue Grenzen setzen!

Das wird dem einen gefallen, dem anderen nicht.
Aber egal von welcher Seite aus man den Film betrachtet: Gut gemacht ist er.
Der Rest: Geschmackssache!!!

Euer Pseudo-Psyscho-Geschwurbel interessiert auf jeden Fall keinen.

eisjok


Eigentlich ging es um Noes Filme und ich glaube du willst uns jetzt deine Meinung aufdrücken.Ich habe persönlich nur zu einem Gedanken angeregt ob dem wer beipflichtet ist eine andere Sache.Und ich schwurble nie Pseudo sondern aus tiefem Herzen.

09.08.2010 20:48 Uhr - rebbrown2
Unterhaltung bedeutet übrigens NICHT unbedingt Spaß!

Da gebe ich dir recht.

09.08.2010 21:18 Uhr - bleedingoutmysoul
@ eisjok:
Selten so einen Schwachsinn gelesen.
-
Noé's Filme sind absolut genial und tiefgründig,
ich kann es nicht fassen wie sie ( manchmal sogar auch von Befürwortern ) lediglich auf ein paar Punkte reduziert werden.
Klar, nach dem ersten Mal ansehen ( für viele sicher auch das letzte Mal ) hat man einen verschwommenen Umriss davon, was man gerade beobachtet hat und somit auch einen unweigerlichen Eindruck. Allerdings nützt dies dem geneigten Zuseher bei einem Noé so gut wie nichts!
Nach mehrmaligem Ansehen, langem Nachdenken und Interpretationen lesen, fallen einem erst so viele Punkte und Aspekte auf, diese man noch gar nicht beachtet hat.
Und es tauchen immer wieder neue auf, Noé's schier endlose Psychopuzzle fügen sich aber langsam immer zusammen.
Vieles ergibt erst nach Monaten Sinn, dann aber zweifelsohne.
Jedes Mal wenn ich wieder mit einem von Noé's Werken konfrontiert werde, komme ich zu weiteren Interpretationen.
Vieles hat Noé sicherlich so beabsichtigt.
Wer etwas anderes behauptet, bitte,
aber das wäre ziemlich sicher, sehr kurzsichtig.

09.08.2010 22:19 Uhr - dok
09.08.2010 - 03:43 Uhr schrieb jasiemichauch
Es war aber zu keinem Zeitpunkt langweilig.
Der Film war der anspuchsvollste im Programm und hat zurecht den H.R. Giger Preis gewonnen.

ganz deiner meinung , das war der interessanteste film des ganzen festivals .
aber jetzt soll es noch eine längere fassung geben ? muss das sein ?

09.08.2010 22:59 Uhr - Iconoclast
Habe Irreversible gesehen und fand ihn einfach abgrundtief schlecht. Man kam sich durchgehend vor, als wäre man total auf Drogen. Der Trailer zu Enter The Void sieht wieder genau so aus. Darauf kann ich verzichten.

10.08.2010 01:55 Uhr - maggot
Habe Irreversible gesehen und fand ihn einfach abgrundtief schlecht. Man kam sich durchgehend vor, als wäre man total auf Drogen. Der Trailer zu Enter The Void sieht wieder genau so aus. Darauf kann ich verzichten.


Genau meine Rede...will absolut nicht den Moralapostel spielen...aber ein Film, der sich profiliert durch eine minutenlange Vergewaltigunsszene und danach nur das stupide "Vorbereiten" auf einen schönen Abend zeigt ist für mich weder Kunst noch sonst was...der Film ist stinklangweilig...sonst nichts!
Warum jemand so einen Schund als Kunst oder dergleichen betitelt hängt wohl mit bestimmten Utensilien in der Tasche zusammen...sonst kann ichs mir echt nicht erklären...

Splatter und extreme Gewalt ist ok...passiert in dieser Form (hoffntlich) recht selten...aber ein Thema, wie Vergewaltigung ist einfach nur abartig, vor allem, weil es PASSIERT und das auch noch sehr häufig!

Kann sein, dass ich überreagiere bei diesem Thema, aber hört es mal von eurer eigenen Freundin :(

Edit: Sorry, falls ich jmd mit meiner Aussage angegriffen hab...will keinen kritisieren, der sich sowas reinzieht und es als geil betitelt...verstehs nur nicht...find auch genug gut, was manche nicht verstehen...ist meine Meinung...

10.08.2010 04:05 Uhr - eisjok
bleedingoutmysoul,

auch Du liegst natürlich falsch.
Noes Filme erschließen sich sicherlich nicht durch einen wie auch immer gearteten Anspruch, nein, seine Filme funktionieren auf einer ganz anderen Ebene.

Noe ist - wenn überhaupt - am ehesten mit Kubrick zu vergleichen, der zu seinem ''2001'' gesagt hat, dass er sich immer wieder darüber amüsiere, wer alles was in diesem Film sieht, wie unterschiedlich er gedeutet wird...

Wer sagt, er habe Noes Filme wirklich verstanden, hat sie eben NICHT verstanden, im Gegenteil, er reduziert seine Filme auf irgendwelche (Pseudo-)Deutungen.
Und genau das haben seine Filme eben NICHT verdient.
Es zeigt aber auch, dass wir heute anscheinend so abgestumpft sind und für alles Erklärungen ableiten (können) müssen.

Aber Film muss doch einfach auch NUR wirken dürfen...!

Also, lehnt Euch zurück und entspannt erst einmal! Versucht nicht etwas zu finden, wo es nichts zu finden gibt.
Noes Filme lassen sich nicht kategorisieren!

eisjok





10.08.2010 13:13 Uhr - naked mink
"Splatter und extreme Gewalt ist ok...passiert in dieser Form (hoffntlich) recht selten...aber ein Thema, wie Vergewaltigung ist einfach nur abartig, vor allem, weil es PASSIERT und das auch noch sehr häufig!"

Was soll denn das bitte schön heißen????????
Weil es tatsächlich Vergewaltigungen gibt, darf man sie filmisch nicht thematisieren???? Mit verlaub: Das ist ja der abgrundtiefste Schwachsinn, den ich je gehört habe!
Man MUSS es thematisieren, gerade deshalb, weil sonst stillschweigend über etwas hinweggegangen wird, was auch in unserer Gesellschaft alltägliche Realität ist!! Umso brutaler, umso besser, das denke ich, denn sonst kann man so einer Thematik nicht gerecht werden. Es soll ruhig allen die Mägen umdrehen, wenn sie soetwas sehen, alles andere wären scheinheilige Beschönigungen. Das wir über die Gewalt, die Tag für Tag überall auf der Welt gegen Frauen ausgeübt wird, stillschweigend hinweggehen, dass kann auch nur, entschuldigung, von einem Mann eingefordert werden.
Schlachten ist also erlaubt, aber bitteschön nur, wenn's spass macht, oder was? Also, das geht mir mal gar nicht runter ...

10.08.2010 13:17 Uhr - naked mink
Splatter und extreme Gewalt ist ok...passiert in dieser Form (hoffntlich) recht selten...aber ein Thema, wie Vergewaltigung ist einfach nur abartig, vor allem, weil es PASSIERT und das auch noch sehr häufig!

Was soll denn das bitte schön heißen????????
Weil es tatsächlich Vergewaltigungen gibt, darf man sie filmisch nicht thematisieren???? Mit verlaub: Das ist ja der abgrundtiefste Schwachsinn, den ich je gehört habe!
Man MUSS es thematisieren, gerade deshalb, weil sonst stillschweigend über etwas hinweggegangen wird, was auch in unserer Gesellschaft alltägliche Realität ist!! Umso brutaler, umso besser, das denke ich, denn sonst kann man so einer Thematik nicht gerecht werden. Es soll ruhig allen die Mägen umdrehen, wenn sie soetwas sehen, alles andere wären scheinheilige Beschönigungen. Das wir über die Gewalt, die Tag für Tag überall auf der Welt gegen Frauen ausgeübt wird, stillschweigend hinweggehen, dass kann auch nur, entschuldigung, von einem Mann eingefordert werden.
Schlachten ist also erlaubt, aber bitteschön nur, wenn's spass macht, oder was? Also, das geht mir mal gar nicht runter ...

10.08.2010 14:17 Uhr - JakkieEstakado
Jawohl !!! Endlich is es wieder soweit......ein neues Gaspar Noe Meisterwerk der Finsterniss und menschl. Grausamkeiten !!
Da bin ich ma gespannt was mich nach IRREVERSIBEL und MENSCHENFEIND erwartet ? Für mich der kontroverseste und härtesteFilm(Irreversibel) allerzeiten !!! Hatte noch nie ein so mieses Gefühl im Magen wie nach diesem Film..........bööööh.......heftigst.....richtig derbe und für die meisten Menschen zu viel des "guten".Ein Meisterwerk des Grauens !!! Eindeutig kein easy watching popcorn kino.............mit vorsicht zu geniessen !!!
Freu mich schon auf diesen Film..................

10.08.2010 15:28 Uhr - Forest
An quentin3

Vielen Dank für einen der wenigen sinnvollen Postings auf schnittberichte.com. Ich bin regelmäßiger Besucher dieser Seite seit mehr als zwei Jahren und endlich findet man mal jemand, der auf die Inhalte der Filme eingeht und nicht endlos nach mehr oder weniger Gewalt schreit und zudem noch die angemessene Orthografie beherrscht. Und ich muss Dir zu Deinem Posting auch Recht geben, besser hätte man Noé's Filme, in Kurzform, nicht beschreiben können. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf den neuen Film!

19.08.2014 17:51 Uhr - Dominic85
Naja. Schlecht ist der Film nicht aber unnötig in die Länge gezogen und das schtändige herum geschwirre mit der Kamera. Hab da mehr erwarted vom trailer her....

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