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Veröffentlicht am von Frankie

Alexander: The Final Cut - ab Februar

Nachdem im vergangenen Jahr schon ein verkürzter Director's Cut erscheinen war, hat Regisseur Oliver Stone nun noch einmal Hand an seinen gefloppten Film gelegt.

Herausgekommen ist eine 45 Minuten längere Filmfassung, die unter dem Titel Alexander Revisited: The Unrated Final Cut ab dem 27.02.2007 in den USA zu kaufen sein wird. Die Laufzeit wird sich durch die neuen, noch nie gezeigten Szenen, auf fast vier Stunden erhöhen. Aktuell scheint es jedoch so zu sein, dass es kein weiteres Bonusmaterial geben wird, nur ein Kinogutschein für "300" wird wohl dazugelegt. Ob diese Edition auch in Deutschland erhältlich sein wird, ist zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.


Inhaltsangabe / Synopsis:

Nachdem sein Vater, der mächtige König Philipp II., ermordet wird, besteigt der junge Alexander den Thron Makedoniens. Als neuer König und Herr über Griechenland beschließt er, in die Welt hinauszuziehen, Rache zu nehmen an den Persern und Kleinasien von ihnen zu befreien. Es beginnt ein Feldzug, wie ihn ... [mehr]

Kommentare

16.12.2006 13:37 Uhr -
Wat?? fast 4 stunden mehr?? da der film schon in der kinofassung stinklangweilig war...

16.12.2006 13:46 Uhr - Schaffi
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Wieso 4 Stunden mehr? Da steht doch nur was von 45 Minuten.

16.12.2006 13:59 Uhr -
Lesen! Er geht dann fast 4 Stunden!!! Alles Geldmacherei...

16.12.2006 14:09 Uhr - MaD_MaxXX
ja er dauert fast 4 stunden, aber es sind nicht 4 stunden dazugekommen......

16.12.2006 14:40 Uhr - Doc Idaho
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Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Fassung (genauso wie der andere DC) in Deutschland erscheint, ist sehr gering, da diese Fassungen exklusiv für Warner erstellt wieder, damit die ihre 35 Millionen für den Rechteeinkauf wieder reinbekommen (was spätestens dann auch gelungen sein dürfte). Da Warner mit dem ursprünglichen Deal mit Intermedia nicht so glücklich war, werden sie an den deutschen Rechteinhaber kaum den DC oder die UR zu einem vertretbaren Preis abtreten.

16.12.2006 15:46 Uhr - Twista
OHHHH NEIN !!! Dieser scheiss FILM noch länger,......
Naja 45 Minuten mehr um Alexanders schwule Frisur zu betrachten.......oh ne denn mist kuck ich nicht nochmal....

16.12.2006 15:57 Uhr -
genau der selben ahnung. ich mag ja historienschincken aber dieser dreck ist schon in der 15-minuten-versinon ( so lange hats gedauert bis ich erbrochen und vor erschöpfung geschlafen habe) viel zu lang.
was eigentlich verwunderlich ist. ich meine: ich mag eigentlich alle beteiligten (direction & cast) und kann eigentlich sowohl trash als auch blockbuster schauen, aber dieser film war einfach nur langweilig. stone sollte bei vietnam themen und verschwörungstheorien bleiben.
Von JFK sollen die mal ne ultimate-who-schoot-kennedy-edition rausbringen.

16.12.2006 17:09 Uhr - Playzocker
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Als Kurzfilmfassung schaue ich ihn mir vielleicht an - noch länger muss dieser stinklangweilige Schinken aber nicht wirklich werden...

16.12.2006 18:44 Uhr -
Tja, dann muss ich mal wieder eine Lanze für den Film brechen. Ich fand den Film von der Ausstattung, den Kostümen, den Effekte, den Schlachten und den Darstellern her sehr gelungen. Oliver Stone hat zwar kein Meisterwerk geschaffen, aber ein unterhaltsamen, vielleicht nicht immer historisch genauen Film gedreht. Vor allem Angelina Jolie und Collin Ferrell? überzeugten in ihren Rollen, ebenso Anthony Hopkins selbstverständlich. Der jetzt kommende Director´s Cut wird vielleicht einige Handlungen und Personen jetzt besser beleuchten und erklären. Ich freue mich darauf, falls er nach Deutschland kommt. Ach ja...und Schwul ist niemand in diesem Film. Aber ich gebe zu...Alexander sieht echt schwuchtelig aus. Naja, man sollte Menschen nicht durch ihr äusserstes bewerten.
Ende

16.12.2006 19:13 Uhr - Batman
@FreddyKruegerFulci
Bin da Deiner Meinung. Nur hoffe ich, das da noch ein paar ausgelassene Schlachten mehr zu begucken gibt. Bissl mehr Action bei 4 Stunden Laufzeit darfs schon sein, sonst wachen einige hier gar nicht mehr auf. ;o)

16.12.2006 21:23 Uhr -
Der Directors Cut, den ich gesehen habe, ist devinitiv besser als die normale Version. Zeigt er doch mehr Charakterdetails & geht etwas mehr auf die ganzen Mythen und Legenden jener Zeit ein (Herkules, Achilles...). Allerdings sieht man keine neue Schlachtszene(n). Diese 2. neue Fassung ist natürlich... nun, seltsam, da ich beim besten willen nicht verstehe was man(n) da noch groß reinstopfen könnte?! Neue Schlachtszenen braucht der Film, klare sache. Immerhin geht es hier um ALEXANDER, den wohl größten Feldherren, welcher ja bekanntlich nie eine Ausernandersetzung verloren hat, oder?! Gut, Stone hat mehr eine Biographische Verfilmung gemacht, die im gegensatz zu anderen Historienfilmen, sich stark an die "echten" Fakten hält, und nicht nur an die von Hollywood. Trotzdem, mehr Action sollte schon rein. Damals wurde ja auch sehr viel gemetzelt, also rein mit solchen Szenen in den Film. Aber würde es mehr davon geben, hätte man DAS dann nicht schon vorher dazu getan? Nun soll der Film ca. 4 Std. gehen, wird garantiert als "Actionfilm" vermarktet und bietet warscheinlich nur 10-15 min. Action... Darauf kann ich echt verzichten! Denn wenn ich schlafen will, geh ich ins Bett! Aber vielleicht wird das ja noch was?! Man sollte das nicht unbedingt voreilig negativ beurteilen. Immerhin ist Alexander so oder so profesionell & solide inzeniert. Nur halt relativ langweilig, weil Das worum es eigentlich geht, Alexanders Eroberungsfeldzug, kaum gezeigt wird. Was den Film wie aus den 60er oder 70er Jahren wirken lässt...

16.12.2006 21:40 Uhr - Doc Idaho
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Mich würde mal interessieren, inwiefern weitere Schlachtenszenen helfen sollen?
Sollten sie eurer Meinung nach dem reinen Selbstzweck dienen, etwas Blut und Getöse zu zeigen, damit manche nicht einschlafen?
Warum wären weitere Schlachten für die Charakterisierung Alexanders sinnvoll? Sollte man in den neuen 45 Minuten nicht lieber weitere Aspekte seines Lebens zeigen, die nicht nur das bisher gesehene kopieren, damit dem Zuschauer mehr Anhaltspunkte gegeben werden, die Figur Alexanders zu deuten.

Wer glaubt, dass dem Film vor allem weitere Actionszenen helfen würden, hat den Sinn einer (annähernden) Biographie nicht verstanden und ist bei rein fiktiven Geschichten besser aufgehoben.

Und ich fande den Film durchaus gelungen.

ciao

16.12.2006 22:23 Uhr -
@Doc Idaho:

auch wenn du recht hast, finde ich, dass ein paar mehr schlachtszenen dem film nicht schaden könnten. aber wie gesagt, ich fand den sowieso nicht so doll.


16.12.2006 23:01 Uhr - The Hitman
SB.com-Autor
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Hmm, da ich solche Schlachtenepen eigentlich gern mag und schon bei "Königreich der Himmel" ne längere Fassung erschienen ist, dachte ich mir bei "Alexander" fast das Selbe.

Tja, Voila und wieder eine dieser ominösen längeren Fassungen, ich denke, ich werd ihn mir mal ausleihen.

Da er ja auch von euch nicht so hoch gehandelt wird...

17.12.2006 00:02 Uhr -
Super!
Das braucht nun wirklich nicht zu sein. Die "normale" Fassung war schon absolut amatuerhaft zusammengestückelt und hatte weder Hand noch Fuß.

Anstatt massive Schlachten (die Schlachten dauerten ab und zu Tage, da hätte man ruhig ein, zwei zwanzig minütige Gemetzel einbauen können) zu zeigen wurde eine griechiche Soap aufgeführt.
All den Odipuskomplexmist hätte man in fünf Minuten abhandeln können.
Wichtige historische Dinge (wie zB. der kordische Knoten) und die wichtigsten Schlachten (es sieht im Film so aus als ob Alexander in zwei einzelnen Schlachten siegt und in einer dritten geschlagen wird) wurden erst gar nicht erwähnt. Eine simple Montage ("Eh! Even 'Rocky' had a montage!" '-} mit ein bißchen Voice-Over als Erklärung wäre ja schon fein gewesen.

Statt 160m Gesabbel und 30m absolut amatuerhaft geschnittene Schlachten hätte man 50m Handlung und 140m Schlachten gebraucht.

Wenn man nun Stone kennt und den Dreck den er zuletzt gedreht hat ("World Trade Center") dann weiß man jetzt schon was dabei rauskommt: Mehr unsinniges Gesabbel von Angelina Jolie. (Hatte ich schon gesagt das sie in dem Film 'schauspielert' als sei sie auf Acid? ;->

16.12.2006 - 23:01 Uhr schrieb The Hitman
Hmm, da ich solche Schlachtenepen eigentlich gern mag


Ich eigentlich auch.

16.12.2006 - 23:01 Uhr schrieb The Hitman
und schon bei "Königreich der Himmel" ne längere Fassung erschienen ist,


"Kingdom of Heaven" krankt am gleichen Virus in der 'längeren Fassung': Zwar ist die Drum-Herum-Geschichte jetzt schlüßiger und einige Szenen wurden Ent-PG-13tn, (was ja nicht schlecht ist, den Scott ist als Regisseur fähiger als Stone) fehlt es doch immer noch den beiden großen Slachten am nötigen: Tiefe, Weite und Größe. ("Man, that sounded 'dirty'!" :->


17.12.2006 08:57 Uhr - Toxie81
Finde nicht das Scott fähiger als Stone ist, finde nur das Stone sich mehr an fakten hält und Scott eben alles schön verpackt. Fand die normale Fassung von Alexender eigentlich ganz gut,bin jedenfalls nicht eingeschlafen( das wäre auch das erste Mal bei einem Oliver Stone-Film).

17.12.2006 10:11 Uhr - Karate Kid

17.12.2006 10:17 Uhr - Karate Kid
Verdammt, schon wieder ein leerer Post! Sorry! ^^
@Topic
Kann ein langweiliger und schlechter Film, noch schlechter werden? Die Antwort ist ja, kauft euch die Unrated Final Cut Edition
Dannn sind euch weitere 45 minuten LANGEWEILE garantiert.
Wer es noch härter(langweiliger mag), für den wird bald die neue noch nie gesehene Super-duper-extendet-directors-executive-schlag-mich-tot-Edition erscheinen, mit extra 30 msek!

17.12.2006 12:38 Uhr - Batman
@Doc Idaho
Gerade, weil es eine Biografie ist, sollte man die anderen Schlachten nicht vernachlässigen. Glaube schon das die anderen Schlachten auch zu einer besseren Charakterisierung beitragen. Nicht umsonst haben wir es mit einem der grössten Schlachtherrn der Weltgeschichte zu tun.
Mir hat der Film auch gefallen und bin nicht eingeschlafen wie die anderen. Hab ihn sogar zweimal im Kino gesehen und bin sehr gespannt auf den Final Cut.

17.12.2006 21:46 Uhr - oni
Doom 04 schrieb:
Immerhin ist Alexander so oder so profesionell & solide inzeniert.

Dazu möchte ich sagen, daß ich solche Argumente immer sehr oft höre bei den so called MEGABLOCKBUSTERN.

Aber ganz ehrlich, ist das nicht das Mindeste, was man bei einem Film erwarten kann, der 155 Mio. Dollar gekostet hat?

17.12.2006 23:14 Uhr - Batman
@oni
"Aber ganz ehrlich, ist das nicht das Mindeste, was man bei einem Film erwarten kann, der 155 Mio. Dollar gekostet hat?"
Klar das ist das Mindeste und alles was darüber ist, hängt immer vom Auge des Betrachters ab!!!!!!
Die Geschmäcker sind eben verschieden. Einen Film der allen Menschen gefällt gibts nicht, nur welche die ziemlich vielen gefallen!
Aber es gibt auch Filme die haben ähnlich viel Geld gekostet und da weisste wirklich nicht, wo das Geld hingekommen ist oder was da soviel gekostet haben soll.
So eine Gurke kommt im Januar auf DVD raus: "A sound of thunder".

18.12.2006 06:51 Uhr -
Was wird länger sein?
Wieso kam die Fassung nicht schon längst raus?
Was ist mit einer deutschen VÖ?
Und wieso war die längere dann wahrscheinlich 230 Min. Fassung nicht im Kino?

18.12.2006 17:07 Uhr - oni
"Die Geschmäcker sind eben verschieden. Einen Film der allen Menschen gefällt gibts nicht, nur welche die ziemlich vielen gefallen!"

Ja, sicher und gerne, aber darum ging´s mir gar nicht.

Wenn Filme mit 80 Mio. und mehr produziert werden, dann sind das meist die größen, die teuren, die angestrebten Blockbuster und leider auch oft die inhaltlich belanglosen Werke der Filmgeschichte.

Dann heißt es oft:
"Schöne Kamera, super Bilder etc."
- aber mit so einem Budget ist das ja keine große Kunst.

Mit 80 Millionen drehe ich halt auf 35mm, da hole ich mir die besten Optiken, da gibt´s den schönsten Negativfilm, da sind genügend Lampen am Set und die Manpower und die Zeit, das ganze auszuleuchten.

Sorry für den nicht direkt inhaltlichen Diskurs zum Film "Alexander", aber die Tendenz schöne Bilder anstelle von notwendigen Bildern zu machen sehe ich immer mehr. Zudem soll zu oft der fehlende Inhalt kaschiert werden und mit Eyecandy wenigstens ein Zuschauerreiz geschaffen werden.

18.12.2006 18:21 Uhr - Batman
@oni
Das liegt wohl daran das die Verleihfirmen bei solchen Summen weniger Risiko eingehen wollen und den Film meist nach einem Erfolgsschema drehen.
Während man bei Filmen mit kleineren Summen oder Indepentproduktionen mehr den Film so zu sehen bekommt,wie der Regiesseur ihn zeigen wollte. Leider zählt auch hier die Devise "Money rules".

18.12.2006 18:43 Uhr - Batman
@jakobs
"1.Was wird länger sein?
2.Wieso kam die Fassung nicht schon längst raus?
3.Was ist mit einer deutschen VÖ?
4.Und wieso war die längere dann wahrscheinlich 230 Min. Fassung nicht im Kino?"
Lieber Jakobs!
Hast Du auch die News und alle postings gelesen? Glaube nicht, denn dort stehen die Antworten auf Deine Fragen.
1. Film kommt erst am 27.2.2007 auf DVD heraus, bis dahin musst Du dich an Oliver Stone wenden, um näheres zu erfahren. Soviel ich weiss, gabs für den Final Cut sogar Nachdrehs, bin aber nicht 100% sicher.
2. Weil Oliver Stone erst während der Arbeiten zu "World Trade Center" den Beschluss fasste den "Final Cut" zu veröffentlichen und erst "WTC" fertigmachen musste, bevor er sich an Alexander Final Cut machte.
3. Dazu les Dir die News durch und Doc Idahos erstes posting.
4. ist doch klar: Die längere Fassung gabs da noch nicht und ausserdem kann ich mich noch sehr gut erinnern das Gott, die Kritiker und die Welt herumjammerten der Film ist mit seinen ca. 3 Stunden schon zu lang und extra deshalb für Europa nochmal die Schere angesetzt wurde. Was glaubst Du was gesagt worden wäre wenn er 4 Stunden lang ist? 4 Stunden Filme wirst Du sehr selten im Kino erleben weil das einfach zu lang ist. Dafür gibts DVD. Eine Ausnahme war da z.B. "Der mit dem Wolf tanzt". Den gabs in der längeren Version im Kino! Und wenn ihr mich fragt da war auch eine Pause noch sinnvoll bei ca.4 Stunden aber heutzutage machen die schon Pause, wenn der Film grad mal 2 Stunden 20 minuten lang ist! Wasn Witz!
Okay. alles klar Jakobs?

18.12.2006 20:16 Uhr -
Also bei einem Film der über 150 Millionen Dollar verbraten hat kann man eigentliche "etwas" mehr erwarten als gezeigt wurde, oder?! Klar, viel Geld ging in die Kostüme & sonstige Austatung, dennoch...
Irgend jemand schrieb hier, das es keine weiteren Schlachtszenen bedarf, da es hier ja um eine art Biographische Charakterverfilmung geht (wie Patton). Trotzdem muß mehr Kampfaction gezeigt werden, da das damals halt dazu gehört hat. Immerhin wurden die Perser & andere ja nicht totgelabert, oder? Das mit der Charakterdarstellung ist angebracht, da zweckmäßig. Aber (mehr) Massenschlachten sind praktisch pflicht, weil notwendig. Alles andere wäre wie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" in der Antike. Und DAS muß ja wirklich nicht sein...
Das Szenen nachgedreht wurden, hab ich leider nicht gehört. Was aber nichts heißen muß, immerhin hat Wolfgang Peterson bei der Deutschlandpremiere vom Poseidon-Remake behaubtet, er hätte neue Szenen für Troja nachgedreht (mehr & vor allem härtere Kampfszenen für die Männer, sowie weiter Erotikszenen für die Frauen...), und seitdem hab ich nichts weiter dazu vernommen. Und wieder heisste es: ABWARTEN!
Wenn Alexander bis zu 4 Std. gehen soll, gut, nur her damit. Ich geb mich (zumindest manchmal) auch mit "weniger" zufrieden! Aber kein Studio würde das wohl finanzieren, wenn so gut wie nichts los ist!? Die DVD-Käufer wollen immerhin unterhalten werden & nicht wegen genialer langeweile einen Gehirntumor bekommen... ;-)

18.12.2006 20:40 Uhr -
habe letztens eine bessere version gesehen:
"alexander im tal der geilen amazonen".
ne mal im ernst: das alexander ordentlich gemacht ist steht ja außer frage, und das stone als director kompetent ist auch nicht.
aber es gehört zu einem film ja wohl bedeutend mehr als gute bilder zu liefern.
alexander ist einfach zu langweilig. stone hätte erstens mehr tempo in die laberszennen bringen können ( das geht auch ohne speedschnitte wie bei natural born killers, scoot hat das ja auch bei gladiator hingekriegt) und zweitens hätten mindesten 30% des films schlachtszennen beinhalten müssen, da alexander ja als kriegsherr in die geschichte eingegangen ist.

18.12.2006 20:44 Uhr -
Naja, da ich auf historischen Filme stehe und eh ein Uncut-Freak bin, werde ich mir auf jeden Fall die 4Std.DVD zulegen. (oder besser noch vorerst ausleihen). Falls der Film doch so langweilig sein sollte, dann schaue ich ihn mir halt in doppelter Geschwindigkeit auf PowerDVD an. Und damit hat sichs erledigt.

19.12.2006 02:34 Uhr -
machs besser in vierfacher, dann lebst du länger ;)

19.12.2006 13:26 Uhr -
Ich schliesse mich der meinung von "adrianmajewski" an! Vorzüglich treffende Argumente. :-) ...wenn es einen Film wie "Alexander vs die fettbusigen & knackärschigen notgeilen Killeramazonen vom Mars" (was wohl der etwas andere Invasionsfilm wäre...) geben würde, wäre dies garantiert sehr lustig, aber voll unrealistisch... Immerhin waren die meisten ja schwul, wobei schwul damals nicht so als das gesehen war, wie man es heute sieht: Es wurde zwar nicht gerne gesehen, aber es wurde anerkannt. Heutzutage ist das etwas anders...
Und eine 4 Std. Version im schnelllauf zu "geniessen" ist auch nicht das wahre. Dann pick ich mir lieber nur die guten Szenen raus!

19.12.2006 20:04 Uhr -
nein, nicht alles klar, denn man kann ruhig 2 Versionen ins Kino bringen, so können Fans selber wählen, und wenn Szenen verändert wurden, why not, außerdem wieso sollte Oliver Stone so dämlich sein den Final Cut nicht schon am Anfang gemacht zu haben, wieso sollte der um 20 Millonen oder was weiss ich US $ den Film nachdrehen? Die selben Schauspieler noch mal holen, das ganze Set aufbauen? Wie soll das funktionieren?

20.12.2006 05:21 Uhr -
@doom44: ich versten dein letztes post nicht so ganz, wie kommst du auf das thema schwul?

21.12.2006 01:03 Uhr - Batman
@jakobs
Warum keine 2 Versionen ins kino bringen?
Ganz einfach weil es zu teuer ist und ein zu grosses Risiko für den Verleih. Wie Du in den Posts hier lesen kannst sind lange Filme nicht unbedingt beliebt bei allen Zuschauern. Und bei den Verleihfilmen und Kinobesitzern auch nicht, weil sich die Anzahl der Vorstellungen pro Tag auf 1/2 beschränkt, was bedeutet er hat ein viel längere Laufzeit bis sich seine Kosten für Verleih und Kinobesitzer eingespielt haben. Und wenn dann die meisten die Kurzvariante wählen, floppt das Ding gewaltig. In den USA ist das ein bisschen anders, weil da die Verleihfirmen die Kinos mieten um ihre Filme zu zeigen und nicht die Kinobesitzer Kopien leihen müssen, wie in Deutschland. Da verschiebt sich die Sachlage ein bisschen , auch weil es mehr Kinos gibt als in Deutschland. Aber auch dort sind überlange Filme nicht unbedingt beliebt. Zudem werden die meisten Grossproduktionen erst mal einem Testpuplikum vorgeführt, das nach der Vorstellung befragt wird und nach deren Urteil dann die Filme noch nachbearbeitet werden. Da käme eine 4 Stunden Film sowieso nicht durch schätze ich mal. Und da halt alles eine Sache des Geldes ist lässt man die Fans lieber auf DVD entscheiden, welche Version sie mögen, denn das ist billiger und risikoloser. Auf einen Kommentar der Verkaufspraktien dieser Verleih verzichte ich hier lieber. Und wenn man schon nicht, wie angedacht war, die extented Versionen der erfolgreichen "Herr der Ringe" Triologie im Kino zeigt, denke ist erst recht nicht den umstrittenen "Alexander".
Warum Final Cut nicht am Anfang an machen?
also hier denke ich mal handelt sich nicht um Geldmacherei des Verleihs sondern um die Kreativität des Regiesseurs, dem wirklich was an seinem Film liegt und so lange daran rumbasteltbis er seine perfekte Version verwirklicht hat. Ähnlich wie George Lucas an seinen Star Wars Teilen rumwerkelt. Alle die schon mal ein eigenes Projekt wie Film, Buch usw. gemacht haben, werden verstehen was ich meine. Nach Drehs funktionieren, wenn Du den Verleih überzeugen kannst noch mal Geld rauszurücken oder wenn Du selber wieder Geld angesammelst hast um weiterzumachen. Dies kann der Grund sein warum er nicht gleich eine 4 Stundenversion geplant hatte. Und vielleicht stehen ja einige Kulissen noch.
So das muss jetzt aber reichen!



21.12.2006 21:43 Uhr -
Ich will es mal so ausdrücken: Es waren natürlich nicht alle schwul. Aber dennoch sehr viele. Immerhin reden wir hier von einer gewaltigen Streitmacht, die fast nur aus Männern bestand & über viele Jahre hinweg kreuz und quer durch die Lande zog & Krieg führte. Im Film (speziell der normalen Version) wurde ja öfters auf jene homo-erotische dinge verwiesen. Alexanders Vater, der König (Val Kilmer), hat eine Frau (geilie Jolie), fickt aber auf der Party einen Leibeigenen in den Arsch...
Das hat die ja eh prüden Amerikaner total angekotzt: Schwule Charaktere. Für die gleicht das einem Terrorakt. Hmm, warum war dann eigentlich "Brock Back Mountain" so erfolgreich... schwule Cowboys geht denen eigentlich erst recht auf den Keks, da es AMERIKANER sind. Jedenfalls habe ich deshalb, wenn auch nur indirekt, anfangs kurz darauf verwiesen. Man bedenke auch das der Directors Cut etwas weniger davon zeigt/andeutet. Die Sexszene mit Alexander & seiner Tusse geht zum Beispiel nun etwas länger. Stone wurde ja, sogar Gerichtlich, dazu gezwungen den Film umzuändern, da dieser ja so extrem gefloppt ist & das produzierende Studio beinah in den Ruin trieb!!!
Es gibt 2 arten von Filmen: Die 1. ist nicht erfolgreich, also ein Flopp, weshalb früher oder später mal eine längere Version rauskommt, damit ein Mindestgewinn erzielt werden kann. Die 2. ist, ihr werdet es bestimmt erahnen, die finanziell erfolgreiche. Diese bekommt höchstwarscheinlich auch eine weitere Version... aber nicht nur um eine bessere Filmvariante zu presentieren, sondern auch um NOCH MEHR Geld zu machen, als sie eh schon verdient haben.
Irgendwo dazwischen liegt die "alte" Fassung, welche als "Neuauflage" veröffentlicht wird. Ein Film, der an sich unverändert ist, aber neues Bonusmaterial & eventuell DTS-Sound hat.
So, ich bin etwas vom Kurs abgekommen, aber egal...

23.12.2006 01:29 Uhr -
@Doom04: Wen du mal "Patton" (mit GC Scott) und "Alexander" vergleichst wirst du sehen das ersterer ALLE Schlachten die Patton jeh geschlagen hat entweder anreißt oder zeigt. Auf jeden Fall sind sie IM BILD vorhanden.

Bei "Alexander" dagegen werden die anderen Schlachten und eben historisch wichtige Dinge (ich sagte schonmal "Kordischer Knoten") GAR NICHT MAL erwähnt!
Die Schlachten die gezeigt werden sind nicht nur teilweise historisch falsch sondern wirken mehr als fehl am Platz. Abgesehen davon das sie total stümperhaft gefilmt und geschnitten sind.

Stone konzentierte sich eindeutig auf historisch total unwichtige, noch dazu kaum belegte, Dinge und insenzierte ein 'Drama' was bei einem Feldherren solch historischer Tragweite allerhöchstens Ummantelung aber nicht Kernstoff hätte sein sollen.

"Patton" ist einer der wenigen Filme die den AA als Bester Film wirklich verdient haben.
Nochdazu zeigt er alle historisch wirklich belegten Dinge über Patton, setzt diese in den richtigen historischen Kontext und baut eine spannende Geschichte die sich das ansehen lohnt.

Stone dagegen verliert sich in seinen eigenen Hasischfieberträumen und spekuliert teilweise wild ins Blaue hinein als sich auf die Fakten zu konzentieren. Nicht nur das: Er erfindet ganze Teile der Geschichte und Figuren, schreibt sie um wie sie ihm in den Kram paßen und am Ende kommt ein einziges durcheinander ohne Hand und Fuß heraus.

23.12.2006 07:20 Uhr -
@tank the hatchet: dir ist aber schon klar das platoon auch von stone ist? ich frag das nur weil man bei deinem post das gefühl hat du würdest nicht nur von zwei verschieden filmen sonder auch directors sprächen. obwohl ich seit alexander und world trade center auch das gefühl habe das man oliver stone einer gehirnwesche unterzogen oder gegen einen untalentiert clon ausgetascht hat. der mann hatte ja früher nicht nur einen überweltigenden filmstell sondern konnte, wie du bereits bei platoon als beispiel angeführt hattest ein echte händchen für realistische und spannende geschichten. eine echte schamdel

23.12.2006 07:39 Uhr -
@ doom 04: ja, diese bösen studios. alle wollen sie viel geld verdienen mit diesen filmen in die sie investier haben. ;) bei einem 155 millionen flop ist das aber kaum verwunderlich. allerdings fraglich ob so schlau. eine dvd zu pressen kostet ja auch geld. natürlich gibt es viel filme die im kino flopten und dan auf dem video/dvd markt erfolgreich wurden (z. bsp. bloodsport, waterworld oder auch (leider) alone in the dark). aber im falle von alexander ist nicht das problem das er schlecht oder historisch ungenau ist (auch solch filme sind nicht selten finanziel erfogreich); viel fataler ist das dem streifen einfach jeder unterhaltungswert fehlt. und selbst als stone completist würde ich mir den streifen deswegen auch nicht kaufen, schon gar nicht in einer extendet edition, die dann warscheinlich teurer als die alte keiner-will-sie-haben-fassung ist.

23.12.2006 12:03 Uhr - Batman
@adrianmajewski
Sorry, wenn ich mich einmische aber ich glaube Du hast was falsch verstanden.
"Tank the Hatchet spricht nicht von "Platoon" von Oliver Stone, sonder von dem Film "Patton" aus dem Jahre 1970 von Franklin J. Schaffner der auf der Biografie von dem legendären amerikanischen General George S. Patton Jr beruht. Der Film hat nichts mit Oliver Stone zu tun.
Bin einer Meinung mit "Tank the hatchet", wobei man fairerweise sagen muss das eine Biografie von Alexander nie so historisch genau sein kann wie die von einer Person, die in den letzten 300 Jahren lebte und von der jede Menge Zeitdokumente vorhanden sind während man bei Alexanders leben ja von 75-80 % Vermutungen ausgehen muss. Bei "Patton" ist das sogar noch einfacher da es ja noch lebende Verwandte gibt. Ich geh sogar soweit zu sagen, das "Alexander" gar keine Biografie ist, sondern eher eine Stonsche Version oder Vision wie er "Alexander" sieht.Da ist die historische Genauigkeit eher zweitranigig. Das sowas nicht alle gefällt ist klar, aber künstlerisch nachvollziehbar. Hier zeigt sich die Güte des Regisseurs, der seine Version zeigen will und nicht die die alle abnicken. Da das Geld regiert gelingt es natürlich Stone nicht immer und er musste Kompromisse eingehen.Die Werke der wirklich grossen Regiesseure wie Kubrick waren immer schon umstritten und ihr Wert wurde erst nach Jahren richtig gewürdigt. Ob einem das gefällt oder nicht bleibt jedem selbst überlassen.Ich möchte auch hier nicht behaupten das Oliver Stone ein Meisterregiesseur ist, das überlass ich jedem selbst und den Filmkritikern sowie Filmhisorikern, aber für meinen Teil steht er auf gleicher Stufe wie Sam Peckinpha, Stanley Kubrick oder Elia Kazan. Regiesseure die sich ihr Leben lang für ihre Filme einsetzten, das ihre Version gezeigt wurde und ihr Filme nicht dem Massengeschmack angeglichen wurde. Und egal ob man nun das Ergebnis gut oder schlecht findet, ist mir so ein Film lieber, als einer der nach einem sogenannten Erfolgsrezept gemacht wurde. Ich habe grössten Respekt vor diesen Personen.
Um zurückzukommen auf das eigentliche Thema:
Ich, für meinen Teil, finde nicht das "Alexander" keinen Unterhaltungswert hat.

23.12.2006 14:23 Uhr -
sorry, erstmal. hab mich verlesen.
@batman: was alexander angeht glaube ich einfach nicht das der film es in hundert jahren zum klassiker bringt. dafür ist er einfach zu unterdurchnittlich, langatmig und es fehlt einfach alles was den film auch nur ansatzweise irgendein kultpotenzial verleit. er ist weder spannend, noch actionreich, noch hebt er sich in irgend einer form von anderen starbestzten flops, auser durch langeweile, ab. er ist nicht mal schlecht genug um irgendeinen trashstatus zu bekommen. er ist leider einfach nur belanglos. und darin sind sich auch die meisten menschen einig. bis auch eine minderheit (und ich meine jetzt nicht die schwulen).

23.12.2006 16:06 Uhr - Batman
Nur das ich hier nicht falsch verstanden werde. Ich glaube auch nicht das er je zum Klassiker wird.
Wie gesagt der Rest ist Geschmackssache.

27.12.2006 13:46 Uhr -
Das dieser Film mal Kultstatus erlangen wird, hallte ich auch für... unwarscheinlich. Stone wollte wohl auf seine art einen Film schaffen... nun... Ich wills mal so sagen: Mann kann sehen, das er ein Regisseur alter Schule ist. Dreht er doch meißtens zwar anspruchsvolle, aber irgendwie prinzipiell veraltete Filme. Damit meine ich seine art... alles wirkt ein wenig wie in einem Film aus den 70er oder 80er Jahren. Denn damals hat man Filme ja auf eine andere art & weise inzeniert. Er hält dies irgendwie aufrecht & hat deshalb wohl ein wenig Ärger mit den Produzenten bekommen. Die haben ja immer das letzte Wort... Klar, ist ja auch DEREN Geld. Die gehen damit ja auch ein enormes Risiko ein. Eine DVD zu verarbeiten kostet auch Geld, klar. Aber längst nicht so viel, wie WIR, die Käufer, bezahlen! Diese Leute denken im astronomischen Sinne:
1. Wieviel zahlen WIR?
2. Wieviel gewinnen WIR?
Ich könnte mir vorstellen das er anfangs gar keine Actionszenen machen wollte & nur 3-4 Std. lang die Figuren reden lassen wollte... Alptraum. So wie in den 60er Jahren, wo man fast nie was gesehen hat. Aber heutzutage muß ja alles schnell inzeniert & flott sein. Mit pompöser Austattung, vielen Effekten & massig Action. Ich glaube das Er damit ein problem hatte. Das nicht alles historisch korrekt ist, ist klar. Aber ein großteil der Fakten stimmen doch? Es wird nur halt nebenbei rückblickend erzählt, nicht genauer drauf eingegangen. Gut, die Kurzschwerter waren zu lang, die Speere waren zu kurz, in der 1. Schlacht gab es ursprünglich auch schon Elefanten, und und und...
Oh, kein "Gordischer Knoten"... stimmt, schade. Vielleicht kommt das ja noch in der nächsten Version. Verglichen mit andere Historischen Filmen ist Dieser ja wohl am authentischsten. Man darf halt nicht immer davon ausgehen, wieviel nicht stimmt... sondern wieviel stimmt. Und da kommen mehr echte Fackten zusammen als in Braveheart, Last Samurai, King Arthur, Jean Darc & Gladiator zusammen. Kingdom of Heaven ist da eine rare Ausnahme: Fast alles stimmt, war aber ursprünglich über mehrere Jahre & "Kreuzzüge" verteilt. Scott nahm sich die besten Sachen & stopfte sie in einen Film, der halt nur zu einer bestimmten Zeit abgeht.

04.01.2007 16:05 Uhr -
was wird länger sein?

09.01.2007 08:30 Uhr - gen78
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ich hoffe das diese fassung auch bei uns erscheint ! ein absolut genialer film. der kann gar nicht lang genug sein. toll gefilmt !

10.02.2007 22:55 Uhr - elvis the king
Schreib heute hier mein ersten Post, da ich sonst im Gamestarforum bin.
Ich kann echt nicht verstehen, wie man den Film so schlecht machen kann, ich kann auch nicht verstehen warum man den als so schwul sehen will. In den ganzen Film kommt einmal ein Kuss vor und das was.
Troja ist Dreck, aber Alexander finde ich gut und freue mich auf die Langfassung, wenns sie hoffentlich auch in Deutschland erscheint.

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