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Veröffentlicht am von theNEWguy

EU: Websperren noch nicht vom Tisch

Malmström gibt sich noch nicht geschlagen

Auf dem Europäischen Polizeikongress in Berlin setzte sich EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström erneut für Websperren ein. Ihrer Meinung nach sind diese nämlich nicht mit einer Einschränkung der Redefreiheit vergleichbar. Websperren sind ihrer Meinung nach nötig, da das Löschen von Internet-Inhalten ausserhalb Europas nicht immer möglich sei. 2010 hatte Malmström bereits von sich reden gemacht, als sie einen Entwurf zur Richtlinie von Kinderschutz vorstellte, welcher auch die Etablierung von Websperren beinhaltete. Diese Websperren sollten sich auf Inhalte mit Kinderpornografie beziehen. Ausserhalb des Polizeikongresses in Berlin hatte bereits ein Mitarbeiter von Malmström, Jakub Boratynski, ebenfalls Websperren gegen Kinderpornografie gefordert. Er bergründete dies damit, dass der "Geschäftszweig Menschenhandel" mit dem Verkauf von Kindern große Umsätze mache. Er erklärte weiterhin, dass weltweit etwa 8844 Instanzen so gespeichert seien, dass sie nicht einfach gelöscht werden können. Hier könnten Websperren seiner Meinung nach hilfreich sein.
Danke auch an Ryker für den Hinweis
Quelle: Heise

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Kommentare

17.02.2011 15:20 Uhr - Asgard
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Wenn man das nicht löschen kann; was soll dann so eine verkackte Websperre bringen? Das Zeug ist nachher immer noch da. Macht es denn nicht wesentlich mehr Sinn, den Urheber der Dateien ausfinding zu machen???

17.02.2011 15:24 Uhr - Superstumpf
17.02.2011 - 15:20 Uhr schrieb Asgard
Wenn man das nicht löschen kann; was soll dann so eine verkackte Websperre bringen? Das Zeug ist nachher immer noch da. Macht es denn nicht wesentlich mehr Sinn, den Urheber der Dateien ausfinding zu machen???

Natürlich würde es mehr Sinn machen. Aber eine Websperre ist halt die gemütlichere Lösung. Warum was großartiges unternehmen, wenn man weiterhin einfach auf dem Arsch sitzen kann? Das kann man doch nicht von Politikern ernsthaft erwarten ;-)

17.02.2011 15:28 Uhr - karacho
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Man kann sie nicht einfach löschen, und man kann sie nicht einfach sperren, also lieber versuchen es durchzubringen dass man sie sperren kann ... hier zeigt sich schon worums wirklich geht - die Tür zur Internetzensur aufstossen.
Missbrauchte Kinder werden hier einfach ein weiteres mal Missbraucht, nämlich sie als Grund zu benutzen für etwas was ihnen KEIN BISCHEN hilft.

17.02.2011 15:47 Uhr - Mr. Klotz
Purer Populismus. Politiker, die solche Vorhaben verfolgen gehören hingerichtet.

Immer diese Angst die Kontrolle und damit Macht zu verlieren. Da wird dann schnell unter dem Deckmantel des Jugendschutzes oder ähnlichem ein Gesetz verabschiedet, nur um im Nachhinein weitere Kontrollmechanismen einzusetzen.


17.02.2011 15:49 Uhr - Dragon50
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Websperren gibt es doch schon in Australien und da geht es doch... Naja aber die tun auch sachen sperren die nichts da mit zu tun haben zum Beispiel eine Seite über abtreibung sperren.....

17.02.2011 16:22 Uhr - JazzRogers
Die wissen aber schon dass fast 90% des Kinderpornohandels offline stattfindet oder? Wenn sie die Kinder vor Missbrauch schützen wollen, sollen sie härtere Strafen für Pederasten, Vergewaltiger und ähnliches Gesocks einführen. Aber in Deutschland hat ein Täter mehr Rechte als das Opfer.

Internetsperren nutzen keinem was, die zu umgehen dürfte für jeden Achtklässler schon kein Problem mehr sein. Wie erwähnt wird hier nur mit leeren Worthülsen um sich geworfen um endlich Kontrolle über das zu bekommen was sie einfach nicht kontrollieren können.

17.02.2011 16:30 Uhr - Schnickel
Websperren sind wie Augen verschliesen. Nur weil mans nicht mehr sieht ist es noch lange nicht weg.

17.02.2011 17:14 Uhr - Roughale
17.02.2011 - 15:47 Uhr schrieb KLOTZ
Purer Populismus. Politiker, die solche Vorhaben verfolgen gehören hingerichtet.

Immer diese Angst die Kontrolle und damit Macht zu verlieren. Da wird dann schnell unter dem Deckmantel des Jugendschutzes oder ähnlichem ein Gesetz verabschiedet, nur um im Nachhinein weitere Kontrollmechanismen einzusetzen.



Hinter dem Wort Populismus hätte auch ein Doppelpunkt gepasst - der folgende Satz ist beste Til Schweiger Polemik^^

Aber ansonsten hast du natürlich Recht!

17.02.2011 18:01 Uhr - Billy Berserker
Bei Wikileaks werden dann bestimmt Inhalte mit Kinderpornografie gefunden !!!

17.02.2011 18:14 Uhr - Dovchenko
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17.02.2011 - 15:24 Uhr schrieb Superstumpf
Warum was großartiges unternehmen, wenn man weiterhin einfach auf dem Arsch sitzen kann?


Aber selbst zum auf dem Arsch sitzen sind die Politiker noch zu fein. Man könnte sich ja eigentlich die Arbeit sparen, wenn man schon nicht das vernünftige tun kann, es ganz zu löschen, kann es den Politikern doch eigentlich auch vorbeigehen ob Pedobär es nun ansehen kann oder nicht.

17.02.2011 18:26 Uhr - Gladion
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17.02.2011 - 16:22 Uhr schrieb JazzRogers Wenn sie die Kinder vor Missbrauch schützen wollen, sollen sie härtere Strafen für Pederasten, Vergewaltiger und ähnliches Gesocks einführen.

Härtere Strafen sind nämlich schon seit Menschengedenken die Lösung solcher Probleme und haben sich bewährt.

17.02.2011 - 16:22 Uhr schrieb JazzRogers Aber in Deutschland hat ein Täter mehr Rechte als das Opfer.

Das ist natürlich Unfug, schau nicht so viele Rachefilme :D

@Topic: Ich denke schon, dass die Leute da gute Absichten haben mit Internetsperren. Ich wäre nicht so voreilig, denen irgendwelche Böswilligkeit zu unterstellen. Ich glaube nur, dass die einfach keine Ahnung haben wie Computer funktionieren. 'Sperren' klingt viel endgültiger als es letztendlich ist, das sollten diese Leute mal begreifen. Geholfen wird damit sicherlich niemandem.

17.02.2011 20:22 Uhr - Ripp3r
Dazu fällt mir nur die Meinung meines Lieblingskabarettist ein:

http://www.youtube.com/watch?v=fuaa1OuVdxk

seh ich genauso xD ^^

wenn es nur nicht so trauirg wäre...


17.02.2011 20:44 Uhr - JazzRogers
Sieh es mal von der anderen Seite. Ein Täter darf nicht nachträglich in Sicherheitsverwahrung genommen werden, selbst wenn eine Rückfallquote als wahrscheinlich erachtet wird. Der Täter darf nicht öffentlich benannt oder gezeigt werden. Jugendämter greifen auch nur sporadisch ein (und das weiß ich aus Erfahrung!) Zu der Sache mit dem Strafmaß, ein Ersttäter kann durchaus bei guter Führung nach 3-5 Jahren wieder an der frischen Luft sitzen. Das Opfer hingegen ist ein Leben lang geschädigt und nichtmal recht auf eine ordentliche Entschädigung. Das ist beängstigend und ungerecht. Zudem Gefängniss in DE ja eher nem Ferienheim für Verhaltensauffällige ist. Sorry aber es ist so...

17.02.2011 - 18:26 Uhr schrieb Gladion
17.02.2011 - 16:22 Uhr schrieb JazzRogers Wenn sie die Kinder vor Missbrauch schützen wollen, sollen sie härtere Strafen für Pederasten, Vergewaltiger und ähnliches Gesocks einführen.

Härtere Strafen sind nämlich schon seit Menschengedenken die Lösung solcher Probleme und haben sich bewährt.

17.02.2011 - 16:22 Uhr schrieb JazzRogers Aber in Deutschland hat ein Täter mehr Rechte als das Opfer.

Das ist natürlich Unfug, schau nicht so viele Rachefilme :D

@Topic: Ich denke schon, dass die Leute da gute Absichten haben mit Internetsperren. Ich wäre nicht so voreilig, denen irgendwelche Böswilligkeit zu unterstellen. Ich glaube nur, dass die einfach keine Ahnung haben wie Computer funktionieren. 'Sperren' klingt viel endgültiger als es letztendlich ist, das sollten diese Leute mal begreifen. Geholfen wird damit sicherlich niemandem.


17.02.2011 22:09 Uhr - walker
Ich weiss nicht was denen das bringt...
Wenn was Auftaucht sollen die das Löschen und gut ist was bringt es das zu Blocken ?

Ist doch nur ne Zeitfrage dann haben die Pedophilen was um das Auszuhebeln bzw zu Umgehen das ist doch Witzlos.
Zumahl die dann auch selber den Braten Umdrehen können das das nicht gefunden wird.

Bin Seit Jahren im Netz Unterwegs und habe soetwas noch nicht gesehen sowas Tauschen die doch eh in eigenen Netzwerken aus wo kein Normalverbraucher hinkommt würde ich zumindest so machen.
Halte das alles für Übertrieben aber wenn was Auftaucht ist Löschen die Bessere Lösung und nicht Irgendwelche Sperren das trifft auch immer Unschuldige.

17.02.2011 22:51 Uhr - okrim01
Lest einfach hier... egal was gemacht wird man kann dieses treiben nicht unterbinden... http://mirror.wikileaks.info/wiki/Einblicke_in_die_Kinderpornoszene/index.html


17.02.2011 23:05 Uhr - Cheezburger
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Ich habs schonmal geschrieben, aber das Geld, was die Leute für solche Diskussionen oder dann eventuell sogar die Durchführung den Staat kosten bzw kosten würden, wäre in der Ausarbeitung präventiver Maßnahmen und selbstverständlich der Betreuung des Opfers und des Täterst, und selbstverständlich den Angehörigen der beiden deutlich besser aufgehoben.

18.02.2011 08:21 Uhr - benniblanco
warum nicht das internet komplett sperren. wenn man surfen will kann man vorher beim bka eine freigabe beantragen unter angabe der seiten, die man besuchen will. die entscheiden dann, ob es okay ist. die können sich dann per teamviewer mit draufschalten und das beobachten.

18.02.2011 11:14 Uhr - Weide_de
Zur Info:
INTERNETSPERREN BEI KINDESMISSBRAUCH – PARLAMENT

Homepages mit Darstellungen von Kindesmissbrauch sollen gelöscht statt nur gesperrt werden. Darauf verständigte sich der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des EU-Parlaments am 14. Februar 2011 in einer Orientierungsabstimmung mit deutlicher Mehrheit (s. EiÜ 02/11). Damit sprach sich der Ausschuss gegen den Kommissionsvorschlag KOM(2010) 94 aus, der nur eine Sperrung entsprechender Seiten vorsah. Nur für den Fall, dass ein Löschen nachgewiesenermaßen unmöglich ist, etwa weil sich der Server außerhalb der EU befindet, dürfe ein Mitgliedstaat über eine Sperrung nachdenken. Für entsprechende Gesetze sollten aber höchste Anforderungen gelten. Für die Einführung eines Richtervorbehalts, wie von Teilen des Ausschusses gefordert, fand sich keine Mehrheit. In Bezug auf die Mindeststrafen für den sexuellen Missbrauchs von Kindern, ist der Ausschuss im Wesentlichen den Vorschlägen der Kommission gefolgt. Auf der Suche nach einem Kompromiss wollen Parlament und Rat in den kommenden Monaten weiter verhandeln. Die Richtlinie wird den bisherigen Rahmenbeschluss 2004/68/JI zur Bekämpfung der Kinderpornographie ersetzen.


18.02.2011 13:27 Uhr - Cheezburger
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Dumm nur, dass diese Inhalte laut insider Informationen, ein Beispiel ist oben gegeben, solche Inhalte zumeist im EU Inland, oder man könnte auch sagen im kostengünstigen Deutschland gehostet werden. Nur Laien setzen ihre Inhalte nicht ausführlich geschützt auf ihre Server, das organisierte Verbrechen wird man damit niemals erreichen.

19.02.2011 17:46 Uhr - johnmarston
Das ist Symbolpolitik vom allerfeinsten, aber geholfen wird den Missbrauchsopfern dadurch in keinster Weise. Wie schon in
vorherigen Beiträgen gesagt wurde das beste Mittel gegen Kindesmissbrauch sind härtere Strafen, denn wer so ein widerwärtiges Verbrechen begeht gehört meiner meinung nach mindestens Lebenslang in den Bau (und mit Lebenslang mein ich bis zum letzten Atemzug)

19.02.2011 22:42 Uhr - Cheezburger
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Was als vielversprechender Post angefangen hat endete im unreflektierten Nachgeplapper der Medien und in weltfremden ineffektiven Forderungen.

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