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Veröffentlicht am von Mike Lowrey

Cat Run bekommt keine Freigabe von der FSK

Universal veröffentlicht Action-Komödie mit SPIO/JK-Gutachten

Wird ein Film von der FSK abgelehnt, gibt es standardmäßig einen überschaubaren Rahmen von Möglichkeiten, wie ein Filmlabel vorgehen kann. Bei der Actionkomödie Cat Run, die offensichtlich auch Folterelemente enthält, ist dieser Fall nun eingetreten.

Universal Pictures wird die ungekürzte Fassung zunächst mit Segen der Juristenkommission SPIO veröffentlichen. Dort erhielt man für den Film das Siegel "keine schwere Jugendgefährdung". Wie wir vom Label erfuhren, wird man diese Fassung in den deutschen Verleih bringen sowie in den österreichischen und schweizerischen Handel.

Man plane jedoch, den Film erneut zur FSK-Prüfung zu geben. Glückt das, darf man sich wohl auf eine zusätzliche, zensierte, aber dafür indizierungsfeste FSK-Fassung einstellen. Genauso verfuhr man zuletzt mit Death Race 2.

Cat Run wird ab dem 08.12.2011 im Verleih erhältlich sein.

Inhaltsangabe / Synopsis:

Die Edelprostituierte Cat ist auf der Flucht nachdem sie Zeugin eines Mordes durch den korrupten US-Senator Krebb wurde. Erbarmungslos gejagt von der auf extreme Folterpraktiken spezialisierten Auftragskillerin Helen Bingham, den skrupellosen Handlangern des Senators und zwei dilettantischen Amateur-Detektiven, entpuppen sich Letztere bald als ihre einzigen Verbündeten... (Universal Pictures)
Quelle: Universal Pictures
Mehr zu:

Cat Run

(OT: Cat Run, 2011)
Meldung:

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Kommentare

28.10.2011 00:06 Uhr - Moviefreak120
klingt eher Trashig, taugt der Film was ?

28.10.2011 00:31 Uhr - Disco Jackson
WAS!?!? DER kriegt keine FSK18!?!? Der ist eher harmlos was Gewalt betrifft. Hab den auf dem FFF gesehen. Der ist eher eine sehr gelungene witzige Action Komödie

28.10.2011 00:59 Uhr - bernyhb
komodie. da haben wir doch den grund. gewaltverherlichung. gleich verbieten. und dsds gleich mit.

28.10.2011 01:32 Uhr - Catfather
Die Freigabe ist ebenso witzig wie der Film selbst...
Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

28.10.2011 01:32 Uhr - Dissection78
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Mit Paz Vega? Dann kann der Film soo schlecht nicht sein (obwohl..."The Spirit" war ja auch nicht wirklich gut, ha). Werd ihn mir mal anschauen.

28.10.2011 06:32 Uhr - deMitch
Super Film. Eines der Highlights des diesjährigen FFFs in meinen Augen. Und für eine Komödie erstaunlich brutal.

28.10.2011 07:22 Uhr - Thodde
Der Film rockt. Braucht am Anfang ein bisschen, um in Fahrt zu kommen, aber spätestens mit dem Auftritt von Janet McTeer als knigge-geschulten Killerin geht die Post ab. Hab selten so gelacht wie bei diesem Teil.

Dass der keine FSK-16 kriegn würde, war klar, aber dass die FSK dem Film gleich ganz die Freigabe verweigert, ist absolut lächerlich.

28.10.2011 07:28 Uhr - manno20
28.10.2011 - 07:22 Uhr schrieb Thodde
Der Film rockt. Braucht am Anfang ein bisschen, um in Fahrt zu kommen, aber spätestens mit dem Auftritt von Janet McTeer als knigge-geschulten Killerin geht die Post ab. Hab selten so gelacht wie bei diesem Teil.

Dass der keine FSK-16 kriegn würde, war klar, aber dass die FSK dem Film gleich ganz die Freigabe verweigert, ist absolut lächerlich.


Tiny Toons ist viel witziger.

28.10.2011 08:41 Uhr - guilstein
Habe den Film noch nicht gesehen und kann mir da eigentlich kein Urteil erlauben, aber mal generell gefragt braucht eine Komödie Folterelemente? Braucht überhaupt irgendein Film (ausser vielleicht eine Reportage über die "Nachrichtenbeschaffung" beim US Geheimdienst) Folterelemente?

Splatter gehört für mich zur Action dazu, oder besser gesagt es ist die logische Folge von Gewalt-Action. Action ist rasant/mitreissend und deswegen unterhaltsam, aber was ist denn so toll daran, wenn man dabei zusieht, wenn jemandem stundenlang mit einem Zahnstocher im Auge rumgepopelt wird?

So eine Szene erfüllt doch nur einen Zweck wenn sie dazu dient, den Bösen noch böser erscheinen zu lassen, aber damit kann man doch keinen Film füllen.

28.10.2011 09:32 Uhr - deNiro
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28.10.2011 - 08:41 Uhr schrieb guilstein
Habe den Film noch nicht gesehen und kann mir da eigentlich kein Urteil erlauben, aber mal generell gefragt braucht eine Komödie Folterelemente? Braucht überhaupt irgendein Film (ausser vielleicht eine Reportage über die "Nachrichtenbeschaffung" beim US Geheimdienst) Folterelemente?

Splatter gehört für mich zur Action dazu, oder besser gesagt es ist die logische Folge von Gewalt-Action. Action ist rasant/mitreissend und deswegen unterhaltsam, aber was ist denn so toll daran, wenn man dabei zusieht, wenn jemandem stundenlang mit einem Zahnstocher im Auge rumgepopelt wird?

So eine Szene erfüllt doch nur einen Zweck wenn sie dazu dient, den Bösen noch böser erscheinen zu lassen, aber damit kann man doch keinen Film füllen.


Was ist den dagegen einzuwenden wenn ein Film versucht mehrere Genre zu vereinen? Dieses Schubladendenken ist denke ich völlig überholt. Gehört in meinen Augen zur "künstlerischen" Freiheit eines Filmemachers sich auch über Genregrenzen hinweg zusetzen.

28.10.2011 09:41 Uhr - babayarak
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Action Komödie mit JK, gehts noch, ist so als wäre Hangover ab 18!!!!!!!!!


28.10.2011 09:43 Uhr - MajinChibi
Wie ich das Wort "brauchen" nicht leiden kann...

28.10.2011 10:00 Uhr - guilstein
@deNiro

Hat mit Schubladendenken nichts zu tun. Von mir aus kann der Filmmacher eine autobiografische Geschichte über ein behindertes Mädchen zusammen mit einer Space-Opera mischen. Ich finde einfach, dass das sogenannte Foltergenre eigentlich gar kein Genre ist, weil für mich, wie gesagt, Folter kein tragendes Element in einem Film sein kann. Ein Stilmittel vielleicht aber kein eigenes Genre.

Natürlich versuchen mich die letzten 10 Jahre Filmgeschichte eines besseren zu belehren, aber ich bleibe dabei: nachdem ich vor über 20 Jahren Guinea Pig gesehen hatte, wurde ich mir bewusst, dass Folter an sich nicht unterhaltsam ist. Sie ist nicht fies oder abschreckend, sondern als Genre einfach langweilig oder zumindestens mit der normalen Motivation einen Film zu sehen nicht zu vereinbaren.

Ausser man findet es geil, sich an den Schmerzen anderer zu erfreuen, aber dann hat man, glaube ich, ein kleines psychisches Problem!

28.10.2011 10:59 Uhr - Sinclair
Also, ehe jetzt der Eindruck entsteht, wir hätten es hier mit einem Folterfilm zu tun:
Es handelt sich hier eindeutig um die geilste Action-Komödie des Jahres, der mit spritzigen Ideen und Versatzstücken des Agentengenres zu arbeiten weiß.
Die Folterszenen sind einfach nur den überspitzten Verhörmethoden eines Jack Bauer geschuldet, als einem Splatterfilm a la Hostel.

28.10.2011 13:32 Uhr - AenimaD
28.10.2011 - 10:00 Uhr schrieb guilstein
@deNiro

Hat mit Schubladendenken nichts zu tun. Von mir aus kann der Filmmacher eine autobiografische Geschichte über ein behindertes Mädchen zusammen mit einer Space-Opera mischen. Ich finde einfach, dass das sogenannte Foltergenre eigentlich gar kein Genre ist, weil für mich, wie gesagt, Folter kein tragendes Element in einem Film sein kann. Ein Stilmittel vielleicht aber kein eigenes Genre.

Natürlich versuchen mich die letzten 10 Jahre Filmgeschichte eines besseren zu belehren, aber ich bleibe dabei: nachdem ich vor über 20 Jahren Guinea Pig gesehen hatte, wurde ich mir bewusst, dass Folter an sich nicht unterhaltsam ist. Sie ist nicht fies oder abschreckend, sondern als Genre einfach langweilig oder zumindestens mit der normalen Motivation einen Film zu sehen nicht zu vereinbaren.

Ausser man findet es geil, sich an den Schmerzen anderer zu erfreuen, aber dann hat man, glaube ich, ein kleines psychisches Problem!


OMFG, zurück in deine Höhle...
Dass es Leute wie dich echt noch gibt. Mir fallen 10 Weltklasse-Komödien mit hohem Gewaltgehalt ein und du behauptest wirklich so einen Mist (bei einem Film, der nichtmal in irgendein Foltergenre passt). Das erträgt man hier echt nicht mehr. Was willst du in so einem Forum (ernsthaft)??? Und wie kannst du dir anmaßen, so einen Schxxß zu schreiben? Nur weil DU ein Guinea-Pig-Trauma hast, kann der Rest der Künstlerwelt nicht darunter leiden. Da interessiert mich auch nicht, was du vllt mit deiner Aussage im Nachhinein meinst, wenn du schon beim ersten Post nicht drüber nachgedacht hast... Aber sei's drum, Menschen wie dich wird's immer geben.


P.S.: Entschuldigt bitte, Admins, aber irgendwann ist gut...

28.10.2011 13:37 Uhr - Tank-the-Hatchet
Das FSK-Gremium das das geprüft hat sollte selbst mal überprüft werden!

Da ist bestimmt so ein Kirchenfreak dabei dem lesbische Liebe ein Dorn im Auge ist.

28.10.2011 16:28 Uhr - guilstein
@AenimaD

Gewalt ist nicht gleich Folter und fiktive Foltergeschichten sind nicht irgendwie schlimm oder moralisch fragwürdig, sondern einfach nur langweilig, deswegen kann man bei mir wohl nicht von einem Trauma, sondern einfach nur von Verdruss sprechen. Ich bin halt angeödet, dass sich mittlerweile jeder Film, der nur annährend auf ein R-Rated schielt mit diesem Thema schmücken muss. Tut mir leid, dass ich darum kämpfe mal wieder einen spannenden Horror-Film sehen zu können und wenn ich dazu diejenigen anspreche, die durch ihr Konsumverhalten die Filmindustrie in diese Richtung drängen könnten.

Deswegen halte ich das Forum hier schon für geeignet, aber vielleicht ist die Funktionsweise eines Forums für Menschen, die so selbstgerecht sind, dass sie anderen hier das Wort verbieten wollen, generell doch eher ungeignet.

28.10.2011 21:38 Uhr - Sonny Chibba
28.10.2011 - 10:00 Uhr schrieb guilstein
@deNiro

Hat mit Schubladendenken nichts zu tun. Von mir aus kann der Filmmacher eine autobiografische Geschichte über ein behindertes Mädchen zusammen mit einer Space-Opera mischen. Ich finde einfach, dass das sogenannte Foltergenre eigentlich gar kein Genre ist, weil für mich, wie gesagt, Folter kein tragendes Element in einem Film sein kann. Ein Stilmittel vielleicht aber kein eigenes Genre.

Natürlich versuchen mich die letzten 10 Jahre Filmgeschichte eines besseren zu belehren, aber ich bleibe dabei: nachdem ich vor über 20 Jahren Guinea Pig gesehen hatte, wurde ich mir bewusst, dass Folter an sich nicht unterhaltsam ist. Sie ist nicht fies oder abschreckend, sondern als Genre einfach langweilig oder zumindestens mit der normalen Motivation einen Film zu sehen nicht zu vereinbaren.

Ausser man findet es geil, sich an den Schmerzen anderer zu erfreuen, aber dann hat man, glaube ich, ein kleines psychisches Problem!


Laberst du n Müll....Man,man,man
Guinea Pig Trauma, das passt gut!!

28.10.2011 22:46 Uhr - guilstein
28.10.2011 - 21:38 Uhr schrieb Sonny Chibba

Laberst du n Müll....Man,man,man
Guinea Pig Trauma, das passt gut!!


Immerhin versuche ich meine Meinung zu begründen, eine Mühe, die sich die Leute die hier anders darüber denken nicht machen. Oder können sie es vielleicht nicht?

03.11.2011 18:05 Uhr - MrGoodcat
manche können es...ist aber in der Regel nicht nötig–interessiert nämlich keinen. Querdenker haben´s hier schwer!

04.11.2011 05:19 Uhr - becarac91
Immer diese Streitereien, nein entschuldigt: Diskussionen...
Es geht hier doch um einen speziellen Film (der übrigens ziemlich gut ist) und nicht um das Aufklären von Genres (Obwohl Torture Porn - FOLTERporno seit nicht allzulanger Zeit ebenfalls als Genre, wenn auch nur als Subgenre, bezeichnet wird)... Aber sei's drum, könnten wir uns also jetzt alle wieder lieb haben und uns dem Thema zuwenden? Also, ich find, dass die FSK mal wieder übertreibt und was meint ihr? :)

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