SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Unstable Unicorns NSFW · Not Save for Work Pack · ab 22,99 € bei gameware Zombie Army 4 Dead War · Die Kultjagd · ab 48,99 € bei gameware
Veröffentlicht am von Bob

Der Hobbit - Informationen zu den Extended-Szenen

Empire-Online liefert Details zu 3 Szenen (enthält Spoiler)

Wie bereits vor kurzem bestätigt wurde, wird Der Hobbit - Eine unerwartete Reise später für den Heimkinomarkt noch einmal um knapp 20-25 Minuten auf über 3 Stunden verlängert. Das englischsprachige Filmmagazin Empire erfragte nun in einigen Interviews mit den Machern und Schauspielern Infos zum Inhalt einiger Szenen, die im bereits fertigen Extended Cut später zu sehen sein werden.

Informationen gibt es zu 3 Szenen:

  • Gandalf trifft Bilbo noch als Kind und zaubert hierbei u.a. einen magischen Drachen aus dem Ärmel hervor, was Bilbo offensichtlich sehr gefiel. Diese Szene soll dabei helfen zu verstehen, warum Gandalf später ausgerechnet Bilbo für die Reise auswählt. Dass die beiden sich von früher kennen, auch wenn sich Bilbo erst nicht mehr so recht daran erinnert, wird auch in der Kinofassung kurz angesprochen, aber nicht in Form einer Rückblende gezeigt.
  • Die Zwerge, die eigentlich nur widerwillig Bruchtal betreten, haben offensichtlich eine zusätzliche Szene, in der sie sich, sehr zum Ärger der Elben, etwas daneben benehmen und die Gastgeber mit rüdem Verhalten ärgern.
  • Weiterhin wird es zusätzliche Momente mit dem weißen Ork, dem Hauptgegner der Helden, geben. Hier wurden laut Peter Jackson manches vor allem aus Zeitgründen entfernt.

Ob man der Veröffentlichungspolitik der Herr der Ringe-Filme folgt und den Extended Cut erst in einem Jahr kurz vor dem Release vom 2. Teil veröffentlicht oder schon im Frühjahr, wenn wohl auch schon die ersten Blu-rays und DVDs erscheinen, ist noch unklar. Da der Extended Cut bereits wie bestätigt komplett fertig ist, könnte man eigentlich darauf verzichten, die Fans zweimal zur Kasse zu bitten.

Inhaltsangabe / Synopsis:

Im Mittelpunkt steht der Titelheld Bilbo Beutlin, der unversehens an einer epischen Mission teilnehmen muss: Es gilt, dass Zwergenreich Erebor zu befreien, das vor langer Zeit vom Drachen Smaug unterworfen wurde. Überraschend taucht der Zauberer Gandalf bei Bilbo auf, und schon bald begleitet der Hobbit die Gruppe der ... [mehr]
Quelle: Empire
Mehr zu:

Der Hobbit: Eine unerwartete Reise

(OT: The Hobbit: An Unexpected Journey, 2012)
Schnittberichte:
Meldungen:

Aktuelle Meldungen

John Wick: Kapitel 3 - FSK-Prüfung für 4K UHD / Blu-ray / DVD uncut geschafft
Scarface mit Al Pacino: Ungeschnittene 4K-Blu-ray im Oktober 2019
The Punisher (2004) - Indizierung aufgehoben
Gesetz der Rache: Unrated Director
Once Upon a Time in Hollywood wohl verlängert als Mini-Serie
Starship Troopers 2: Held der Föderation ist vom Index
Alle Neuheiten hier

Kommentare

17.12.2012 00:41 Uhr - DON
5x
Dabei war der Film schon im Kino zäh wie Leder...naja, den werd ich mir sowieso nicht nochmal antun.
Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl entweder in Tim Burtons Alice oder vor der XBox zu sitzen.
Haarsträubend was aus dem ehemaligen Ausnahmeregisseur Peter Jackson geworden ist - Herr der Ringe ist doch auch was geworden!
Irgendwie dreht der seit Herr der Ringe vorbei ist nur noch großspurigen Mumpitz ohne Seele.
Ich fasse es immer noch nicht wie man ein schönes Buch so entstellen kann.

Nun, Leute die den Film mochten werden beherzt zugreifen (können).

17.12.2012 00:53 Uhr - Movie_Gucker
9x
Monatelang habe ich ungeduldig auf diesen Film gewartet. Und dann war er plötzlich da...
...und meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen!
Der Hobbit war echt das Highlight in meinem Kinojahr, aber das schlimme ist, dass jetzt die Warterei auf Teil 2 losgeht. :)

17.12.2012 01:11 Uhr - Scarecrow
8x
PJ hat es tatsächlich geschafft. Ein absoluter Leckerbissen. Für mich sind diese 170 Minuten noch nie so schnell verflogen wie vergangenen Mittwoch. Darum blicke ich jetzt schon mit leuchtenden Augen Richtung Q4 2013. Danke Peter Jackson. Noch zwei weitere Teile in dem Format (man darf nicht vergessen jetzt kommt SMAUG!) und fertig ist eine unfassbar magische Hexalogie. 10 / 10

17.12.2012 06:30 Uhr - Xavier_Storma
5x
User-Level von Xavier_Storma 2
Erfahrungspunkte von Xavier_Storma 95
Gute Ironie Scarecrow!

Was habt Ihr denn für einen Film gesehen?

Nach knapp 80 Minuten geht die Handlung los... davor? Nichts. Schöne Bilder (ohne Bewegungsunschärfe). Ein bekannter Score aber sonst? Gar nichts...

Eigentlich habe ich es geahnt. Ein 200 Seiten Buch kann man nunmal nicht als Trilogie verfilmen, so dümpelt die "Handlung" (Zwerge zu Hobbit und dann ab gegen die Orcs) wie ein tropfender Wasserhahn.

Der Film hätte auch in 80 Minuten erzählt sein können und würde dann zumindest als kurzweiliger Fantasy-Streifen durchgehen (so wie das Buch es eigentlich ist).
So wie er jetzt ist, ist es ein überladener, viel auf zu düster gepumpter, aufgeblähter Heissluftbalon.

Nette Bilder, schöner (weil bekannter) Score. Mehr (leider) nicht.

17.12.2012 06:52 Uhr - michaelmct
11x
...sorry aber wer mit dem Film nix anfangen kann, sollte vielleicht doch lieber bei Michael Bay und Co. bleiben ...die verblasen ihre 300 Mio. $ pro Film von Minute eins an mit hohler Action und austauschbaren Abziehbildschauspielern.

Wer hingegen auch mal etwas Dialog und atmosphärelastige Filmminuten genießen kann, dem wird der Hobbit sehr gefallen.

Zudem jeder der jetzt die große Vorlagendebatte anfangen will sich mal vor Augen führen sollte das Batman, Spiderman und Co. auf 50 Seiten Heftchen basieren und trotzdem 2-3 Stunden füllen können...zumal der Hobbit nicht nur streng das Buch verfilmt, sondern auch aus dem Herrn der Ringe und dem Silmarillon zitiert.

17.12.2012 07:43 Uhr - Doc Idaho
6x
User-Level von Doc Idaho 27
Erfahrungspunkte von Doc Idaho 18.927
17.12.2012 06:52 Uhr schrieb michaelmct
...sorry aber wer mit dem Film nix anfangen kann, sollte vielleicht doch lieber bei Michael Bay und Co. bleiben ...die verblasen ihre 300 Mio. $ pro Film von Minute eins an mit hohler Action und austauschbaren Abziehbildschauspielern.

Wer hingegen auch mal etwas Dialog und atmosphärelastige Filmminuten genießen kann, dem wird der Hobbit sehr gefallen.


Wer nichts mit dem Hobbit anfangen kann, soll bei Bay & Co bleiben? Es gibt Tausende von anderen Filmemachern und ihre Filme, wo man dann hinflüchten kann, die einen noch besseren Ruf als Jackson, Bay & Co haben.

Hobbit ist kein schlechter Film und mich persönlich hat er auch gut unterhalten, aber es gibt zahlreiche Ansatzpunkte für berechtigte Kritik. Hohle Action und ausgetauschte Szenen hat er oft auch.

Ein Beispiel ist die häufige Wiederverwendung von Musik aus den HDR-Filmen. U.a. als der Zwergenanführer sich am Ende den weißen Orc stellt. Hier bediente man sich bei der Musik einer wesentlich dramatischen Szene vom Ende von HDR3 als Frodo vor der Lava steht und Aragon vom Troll bedroht wird. Dass man hier für Hobbit Musik kopieren muss, ist ein Anzeichen dafür, dass der Komponist nicht in der Lage war etwas ähnlich wirkungsvolles neu zu erschaffen. Speziell für diese wichtige Szene im Film, die auch Bilbo definieren wird. Dass man hier nicht in der Lage war etwas Eigenständiges zu produzieren ist schwach.

Dazu völlig blödsinnige Sequenzen wie das mit den Steinfiguren. Wo kommen die her? Was ist ihre Motiviation? Was soll das? Ja, sie zwingen die Gruppe in den Berg. Aber es unterscheidet sich nur in den Effekten von einer ähnlichen Szene bevor man in HDR1 nach Moria geht. Nur machte die dort mehr Sinn, weil Saruman involviert ist und einen Grund hat den Fortschritt der Gruppe zu stören. Hier dagegen. Nix. Es sind nur FX, die das nächste Kapitel einleiten und inhaltlich wieder eine billige Kopie einer bekannten Szene aus früheren Filmen. (Ich weiß nicht ob die Szene so im Buch vorkommt. Ist aber auch egal, es ist dramaturgisch äußerst schwach)

Weiterhin wurde den Actionszenen maßlos übertrieben. Millionen Hölzer brechen im Kampf in der Höhle gegen die anderen Orcs? Aber ausgerechnet die Konstruktion in der die die Zwerge stecken, hält bis zum Ende durch. Ja, Realismus ist hier nicht zu erwarten und braucht auch keiner, aber auf solche Effekte zurückzugreifen, macht deutlich, dass man nicht in der Lage war ähnlich Spektakuläres in glaubwürdigeren Szenen zu liefern. Des Spektakels wegen ging mans in Lächerliche. Da ist schlecht. Auch hier ist wieder ein Vergleich mit der Moria-Sequenz zwingend. Jeder Stunt dort (vor allem auf der Steinbrücke) ist mehr oder weniger nachvollziehbar und trotzdem höchstdramatisch. Hier in Hobbit wollte Jackson das Spektakel vertausenfachen und landete damit in Regionen, die nur noch als Farce zu bezeichnen sind. Er rennt damit in die gleiche falsche Richtung wie viele andere Filmemacher. Statt etwas neues, anderes zu erschaffen, was besser oder zumindest genauso gut ist, denken sie, dass eine Kopie des Alten aber mehrfach multipliziert der richtige Weg ist. Auch das ist wieder faul und uninspiriert.

Ja, Hobbit ist leichter, weniger dramatisch, weniger ernst. Ich kenne das Buch nicht, aber der Film trifftet teilweise ins Lächerliche ab. Da die Geschichte aber eigentlich nichts verloren. Gerade wo man ja ab und an versucht die Tragik/Härte/Düsternis der HDR-Filme einfließen zu lassen (gerade in den Rückblenden und mit dem fiesen weißen Orc). Hobbit wirkt so sehr unausgewogen.

Der Hobbit war ein guter Film, hat viele gelungene Szenen und war für mich auch nicht langweilig. Aber es gibt zahlreiche Ansatzpunkte für Kritik. die Filmemacher waren oft faul und kopierten lieber Bekanntes als Neues zu erschaffen. Wer das bestreitet, ist naiv. Aber ich freu mich trotzdem für ihn. Er wird viel mehr positive Filmerfahrungen haben als andere.

ciao

17.12.2012 08:50 Uhr - michaelmct
7x
17.12.2012 07:43 Uhr schrieb Doc IdahoIch kenne das Buch nicht, aber der Film trifftet teilweise ins Lächerliche ab. Da die Geschichte aber eigentlich nichts verloren. Gerade wo man ja ab und an versucht die Tragik/Härte/Düsternis der HDR-Filme einfließen zu lassen (gerade in den Rückblenden und mit dem fiesen weißen Orc). Hobbit wirkt so sehr unausgewogen.

Der Hobbit war ein guter Film, hat viele gelungene Szenen und war für mich auch nicht langweilig. Aber es gibt zahlreiche Ansatzpunkte für Kritik. die Filmemacher waren oft faul und kopierten lieber Bekanntes als Neues zu erschaffen. Wer das bestreitet, ist naiv. Aber ich freu mich trotzdem für ihn. Er wird viel mehr positive Filmerfahrungen haben als andere.

ciao


Du kennst das Buch nicht? Das sagt eigentlich schon alles. Dann sollte man den Film in der Tat lediglich mit anderen Fantasiewerken vergleichen und dann darf man die erste Stunde auch langweilig finden. Bei jeder Buchverfilmung ist es eigentlich Pflicht sich mit der Vorlage auseinander zu setzen und das filmische Werk danach diesbezüglich zu beurteilen. Insbesondere wenn die Buchvorlage gemeinhin als "unverfilmbar" eingestuft war. Die Schlacht von Helms Klamm z.B. ist in der Romanvorlage "Die zwei Türme" über ein paar Seiten verteilt während sie im Film 45 Minuten lang ausgedehnt wird...ist das auch langweilig? Zumal "Der kleine Hobbit" immernoch ein Kinderbuch ist. Stilistisch meilenweit vom Herrn der Ringe entfernt..aber dazu müsste man es ja kennen...

Realismus in einem Fantasie/Actionfilm? Also mal ehrlich...was soll das? Du glaubst hoffentlich nicht das Menschen die "in echt" von einer Shotgun getroffen werden danach 20 Meter durch die Luft segeln.. Aber das nur am Rande und was Action in HdR angeht, darf ich an die Mamukilszene (Olifanten) von Legolas erinnern? Legolas auf dem Schild in Helms Klamm? Die Totenschädelsequenz in der Extended usw....wirklich alles sehr realistisch.

Die Kritik am Filmscore kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen. Ich habe sowohl den Score aller 3 HdR Filme (die CE Boxen) als mir auch am WE noch den Soundtrack zum Hobbit bei Amazon geladen. Sicherlich zitiert sich Shore oft aber zum einen war das so gewollt und zum anderen ist es ein großer Unterschied ob man sich als Komponist zitiert oder kopiert. Howard Shore abzusprechen er wäre nicht in der Lage gewesen für den Hobbit komplett neue großartige Musik zu komponieren ist, wie sagst du so schön, naiv. Es soll aber auch Leute geben für die klingt jede Sinfonie von Beethoven gleich...

Jeder Film bietet Anlass zu Kritik..ob sie berechtigt ist oder nicht hängt stets an einem subjektiven Weltbild.

17.12.2012 09:33 Uhr - deNiro
3x
DB-Helfer
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 333
@michaelmct

damit ist eigentlich schon alles gesagt!

Ich muss gestehen, eigentlich hatte ich etwas Angst vor diesem Film.

Konnten die doch hohen Erwartungen erfüllt werden, oder muss man auch diesen Film abhaken? Auf der einen Seite war ich mir ziemlich sicher das ein Regisseur wie Jackson keinen 0815 Film abliefern wird, auf der anderen Seite standen die Vorzeichen dafür natürlich auch nicht optimal.

Und auch jetzt noch bin ich noch etwas bewegt wegen der vielen Eindrücke und Diskussionsthemen die der Film ohne weiteres hervorbringen wird.

Für mich ist der Hobbit absolut erstklassiges Fantasy Kino!
Doch das auch nur weil ich mich auf Mittelerde einlasse, weil ich Bock drauf hatte die Geschicht von Thorin zu erfahren, weil ich Bock drauf hatte zu erfahren wie Bilbo an den Ring kam und und und...
Zugegeben alle anderen werden es wohl schwer haben die erste Stunde zu überstehen.
Alle anderen werden in der zweiten Hälfte mit dem ein oder anderen Gänsehautmoment belohnt. Ich denke Jackson hat bis auf ein paar Kleinigkeiten (das 1:1 Übernehmen mancher Szenen aus HdR kann man sicherlich diskutieren, ich fands nicht weiter tragisch, wird so doch die Lücke zwischen HdR und Hobbit auch visuell geschlossen), alles richtig gemacht und auf jeden Fall die richtige Mischung gefunden!

Dieser Film wird die Leute, wie nicht anders erwartet, spalten! Aber hey, tun das nicht alle großen Werke?;)


17.12.2012 10:15 Uhr - Kaffeetrinken
1x
Ja, das Buch nicht kennen, aber die Verfilmung flamen......

Ich spar mir jeden weiteren Kommentar dazu.

Meine Meinung zum Film:

ICH BIN BEGEISTERT...

Und ich habe keine Sorge, das PJ die Geschichte auf zwei weitere Filme verteilt bekommt.

Und die Extended BD Box, sofern Sie (garantiert) irgendwann erscheint ist gekauft...


Und zum Thema Score usw...
Ähhh...? Was willst du ? Versteh ich gerade nicht.
Zum Beispiel in Star Wars ziehen sich BEKANNTE Melodien durch alle 6(!) Teile, und DAS GEHÖRT sich so.
Warum sollte das zum Beispiel in der Hobbit anders sein ?
Hey, es wird eine 6-teilige Reihe !
Aber manche Menschen WOLLEN immer irgendwo was Negatives finden, und sei es nur die Musik ....facepalm....

17.12.2012 11:52 Uhr - Roughale
1x
17.12.2012 10:15 Uhr schrieb Kaffeetrinken
Ja, das Buch nicht kennen, aber die Verfilmung flamen......


Da hast du wohl nicht genau gelesen, das war eine sehr gut begründete Kritik, bei der nur deutlich gemacht wurde, dass das Buch nicht bekannt ist, umk auszuschliessen, dass, wenn es da drin sein sollte (ich weiss es nicht mehr), dies als Gegenargument verwendet wird. Ich denke, der Trick zur Handlungs- bzw Routenänderung wär auch im Buch bei Doc Idaho nicht gut angekommen... Mich hat die Szene auch verwundert aber nicht so gestört, klar, es war ein klar auf Effekte abgezieltes Ding, mit etwas Transformers Ähnlichkeit (wo wir wieder bei Bay waären *gg*), funktionell und spektakulär - filmisch finde ich das durchaus akzeptabel, man müsste mal rausbekommen, inwieweit die Storm Giants bei Tolkien Erwähnung finden, oder ob es eine reine Erfindung für den Film ist... Das kleine Buch The Hobbit bietet halt nicht soviel, wie LotR, das sollte immer bedacht werden, aber das PJ jetzt was Kleines abliefern wird - find ich voll in Ordnung bisher... Eine Vorlage, auf die ich richtig heiss bin, wie es der Balrog Kampf bei LotR war, habe ich nicht parat, klar auf Smaug freue ich mich, aber auch auf all das, was uns noch aus Middle earth vorgesponnen wird!

Kommentare wie den von DON, belächle ich besser nur, er sass wohl mit den gefangenen Pferden am Lagerfeuer^^

17.12.2012 12:08 Uhr - SamCrow
3x
Ein Film muss als eben solcher funktionieren und nur das ist primär zu bewerten. Die Vorlage spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

17.12.2012 12:21 Uhr - Scarecrow
3x
Die Dramaturgie ist in "Die Gefährten" einfach deutlicher. Das ist doch klar. Da gibt die Vorlage, "Der Hobbit", vorerst einfach nicht mehr her. Hier wird kein Boromir von Pfeilen durchbohrt, hier stürzt auch kein Gandalf in die Tiefen von Moria. Nein, die eine kleinige ulkige Unternehmung von Zwergen, einem Hobbit und einem Zauberer, die sich aufmachen einen Drachen zu erlegen. Während in HdR der Eine Ring die Stellung des bedrohlichen Etwas stets gerecht wurde fehlt diese Komponente hier. Und jetzt ist der erste Teil für viele schon langweilig. Ich muss ehrlich sagen Unterhaltung wurde selten größer geschrieben als zum Auftakt der neuen Trilogie. Selbst Radagast (der von allen Seiten zerfetzt wird) ist ein toller Kontrast zu Saruman und Gandalf. Und auch das Einflechten von Azog, der ja laut Tolkien längst tot ist, stört mich nicht und wurde richtig gut in Szene gesetzt, mein Gott was für ein Ekel.

Und wie es weitergeht wissen Buchliebhaber und -kenner ja. Es wird deutlich düsterer, Ich freue mich ganz besonders auf Smaugs Angriff auf Seestadt. Oh, das wird gewaltig. Das wird ein einziger Augenschmaus. Und dann sind Beorn und Thranduil auch nicht zu vergessen.

Go Peter, sammle mit dem 2. Teil auch endlich die Kritiker ein. :D

17.12.2012 12:41 Uhr - Egill-Skallagrímsson
2x
DB-Helfer
User-Level von Egill-Skallagrímsson 4
Erfahrungspunkte von Egill-Skallagrímsson 227
Hallo allerseits,
Also für mich ist der Hobbit eindeutig das Highlight des Jahres und die Extended kann mir gar nicht früh genug ins Haus kommen ;-)

Ich hatte Vertrauen in Peter Jackson, dass er aus einer doch recht hauchdünnen Vorlage wieder eine monumentale Fantasy-Trilogie zimmert und mit dem ersten Teil hat mich der Mann nicht enttäuscht. Die zusätzlichen Szenen - nicht im Buch vorkommend - fand ich Klasse. Soviel dazu.


@Doc-Idaho

ACHTUNG SPOILER!!!!!!!!!

Die Steinriesen tauchen ebenfalls im Buch auf und man erfährt auch dort nicht allzu viel über sie, allerdings sind sie dort praktisch noch passiver: Zwar bekriegen sie sich ebenfalls, aber die Gruppe gerät nicht mal direkt in eine Konfrontation, d.h. wird nicht um ein Haar zermalmt, wie es im Film geschieht. Fand ich auch etwas seltsam, solch bekriegende Riesen tauchen wirklich nicht einfach klanglos aus dem Nichts auf, aber wie gesagt - aufgrund der Buchvorlage habe ich nichts ausführlicheres dazu von Jackson erwartet (fand die Szene btw ziemlich cool). Der Hobbit ist im Vergleich zu HDR doch recht flott geschrieben.

Muss allerdings recht geben, dass die Actionszenen im Berg tatsächlich ebenfalls over-the-Top ware... dass die Zwerge gerade nochmal so über alles hinüberkommen, während es bei den Orks sauschnell durchbricht (wie kann man nur in so eine Art Festung innerhalb eines sehr hohen Gebirges leben und dann nur solche Gerüste konstruieren, die bei doch recht geringen Spannungen durchbrechen? Natürlich auch ohne Geländeabsperrungen), na gut... ich drücke ein Auge zu ^^



Allgemein - es wurde ja schon gesagt - ist der Hobbit weitaus kindischer, märchenhafter und komödianter (Kinderbuch würde ich es jetzt nicht nennen, da das für mich heissen würde, es wäre ausschließlich für Kinder geeignet) als HDR, weshalb ich auch solch eine Einstellung für den Kinobesuch hatte: Der Hobbit wird weniger erwachsen, weniger düster und weitaus mehr auf Humor abzielend sein als die HDR-Trilogie und würde deshalb sicher ganz anders funktionieren. Natürlich ist es dank der vorigen Trilogie auch praktisch unmöglich, den Film ohne den HDR-Maßstab zu betrachten, weshalb ich manche Enttäuschung durchaus verstehen kann.

Mit sicherheit treibts mich nochmal ins Kino ;-)

17.12.2012 12:43 Uhr - brundlefly
1x
Die beschriebenen Szenen fallen für mich in genau die Kategorie von Szenen, die mich auch schon im Film gestört haben: Szenen, die die Handlung einfacht nicht weiterbringen und für die eigentliche Story (grob zusammengefasst: Zwerge, Hobbit und Zauberer wollen einen Schatz von einem Drachen zurückerobern) vollkommen unnötig sind.
Ich stimme SamCrow vollkommen zu wenn er sagt, dass eine Buchverfilmung losgeläst vom Buch bewertet werden sollte, aber wenn man die beiden schon vergleicht: Das Buch ist eine Standalone-Story, die nichts mit dem Herrn der Ringe zu tun hat (natürlich abgesehen davon, dass alles im selben Universum und der selben Chronologie spielt und einige Figuren aus Herr der Ringe auch hier auftauchen). Das Buch ist ein Prequel zum Herrn der Ringe, mit vielen Anspielungen auf die Verfilmung desselbigen, z.B. der alte Bilbo als Erzähler, Frodo kommt auch vor, Anspielungen auf Sauron, usw.
Wenn das die einzigen nicht storyrelevanten Szenen wären, oder wenn diese ganzen unnötigen Szenen gut wären und nicht alles so lustlos wirken würde, dann würde ich ja nichts sagen, aber leider ist das nicht der Fall. Die Vorstellung der Zwerge z.B. ist viel zu sehr in die Länge gezogen (und es bleibt trotzdem keine einzige Figur im Kopf hängen. Vergleicht das mal mit den vielen (Neben-)Figuren in Heat, der da einfach eine viel bessere Charakterzeichnung vorzuweisen hat ohne dass es sich anfühlt als wäre die Story mal kurz unterbrochen worden).
Der Höhepunkt der Unnötigkeit ist dann sicherlich die Figur Radagast (Der im Buch nur einmal kurz erwähnt wird, wenn wir schon vergleichen). Ohne jetzt groß Spoilern zu wollen, diese Figur hätte man komplett aus dem Film streichen können und es wäre immernoch ein und der selbe Film. Ok, er spielt kurz auf Sauron an, aber für die Story des Hobbits ist er einfach nicht nötig. Und ein Hasenschlitten? Also bitte!
Das wäre auch schon gleich mein nächster Kritikpunkt: ich fand den Film einfach, selbst für einen Kinderfilm, viel zu klamaukig. Beispiele wären der eben genannte hasenschlitten, bzw die gesamte Figur Radagast, die Vorstellung der Zwerge in Beutelsend und die Szene mit den Trollen (Trolle mit Sprachfehler). Das kann man, auch in einem Kinderfilm, besser machen, siehe Tim und Struppi. Ok, der hat auch ein oder zwei grenzwertige Szenen, aber im großen und ganzen ist der Film sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder sehr gut geeignet.
Außerdem hat der Film ja den Anspruch, ein Prequel von Herr der Ringe zu sein, was sich ja doch eher an Erwachsene richtet. Wie hier schon jemand erwähnt hat, wirkt das ganze dadurch eher unausgewogen.

Ich finde, man hätte aus dem Buch einen ca. dreistündigen Film machen sollen, der nichts mit Herr der Ringe zu tun hat. Oder wenn schon drei Filme, dann mit einer so großartigen Inszenierung, dass diese einen alles andere vergessen lässt. Ich bin gerne bereit, über Schwächen im Drehbuch hinwegzusehen, solange der Regisseur trotzdem einen großartigen Film bietet (Meiner Meinung nach ist das bei Avatar und The Dark Knight Rises sehr gut gelungen).
Aber die Intention der Macher hier ist leider nur zu offensichtlich: Ein relativ kurzes Buch soll krampfhaft auf drei dreistündige Filme gestreckt werden. Aus welchen Gründen auch immer. Herausgekommen ist dabei im ersten Teil leider nur Durchschnitt. Die einzige Szene, die ich als wirklich herausragend bezeichnen kann, ist die mit Bilbo und Gollum. Letzterer ist den Filmemachern wirklich großartig gelungen und Andy Serkis spielt hier wirklich hervorragend. Leider wird diese tolle Perfomance dadurch beschädigt, dass es in der Höhle, in der sich die beiden befinden, taghell ist. Selbst wenn man nicht weiß, dass es im Buch hier stockdunkel sein soll, macht es doch einfach keinen Sinn, dass eine Höhle, die so tief im Berg liegt, taghell erleuchtet ist. Und wenn da schon so viel licht runterkommt, sollte es doch für Bilbo auch ein leichtes sein, wieder hinauszufinden, was Gollum dann irgendwie unnötig macht. Auch hier gibt es wieder unzählige Beispiele von Werken, die Szenen im Dunkeln einfach besser filmen: z.B. The Descent, Der Pate, Akte X, David Fincher Filme, usw.

17.12.2012 12:54 Uhr - brundlefly

17.12.2012 13:25 Uhr - deNiro
DB-Helfer
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 333
17.12.2012 12:43 Uhr schrieb brundlefly
Ich stimme SamCrow vollkommen zu wenn er sagt, dass eine Buchverfilmung losgeläst vom Buch bewertet werden sollte, aber wenn man die beiden schon vergleicht: Das Buch ist eine Standalone-Story, die nichts mit dem Herrn der Ringe zu tun hat (natürlich abgesehen davon, dass alles im selben Universum und der selben Chronologie spielt und einige Figuren aus Herr der Ringe auch hier auftauchen).


@brundlefly

Aber sonst hat der Hobbit rein gar nichts mit HdR gemein, außer den Hauptakteuren, das gemeinsame Universum, eine chronologische Geschichte usw.
Sorry, musst grad an "Life of Brain" denken, so unter dem Motto: "Was haben die Römer den schon groß für uns getan? Bildung z.B.! Ja außer der Bildung? Straßen! Ja, und außer der Bildung und den Straßen? Frieden! Jaa, und außer...."

Kann deine Kritik nur teilweise nachvollziehen, ich versteh auch nicht wie man einen Fantasyfilm unter Kriterien wie "War die Höhle dunkel genug? ansieht. Hättest du es nicht erwähnt, ich hätte es wahrscheinlich in 10 Jahren nicht bemerkt!
Oder der Punkt mit den Trollen und derren Sprachstörung (evtl. bist du ja Logopäde und achtest auf solche Sachen), was zur Hölle machst du dir für Gedanken beim Film schauen?

Das ist dann wohl doch jammern auf hohen Niveau!

17.12.2012 13:31 Uhr - burzel
DB-Helfer
User-Level von burzel 8
Erfahrungspunkte von burzel 859
@ bundlefly

nicht zuletzt wirkt Hobbit/Gollum unausgegoren, weil bereits im HDR-Film als auch im Hobbit-Buch, die Dunkelheit der Höhlen neben dem Ring als eine Erklärung herangezogen wird, warum Gollum so aussieht, wie er aussieht.

@ Egill-Skallagrímsson

es ist und bleibt ein Kinderbuch, auch wenn es nicht ausschliesslich für Kinder geeignet ist und Erwachsene es auch mögen.
Es ist in der Mitte der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts enstanden und, glaubt man den Quellen eine Geschichte, die zuerst nur in gesprochener Überlieferung vorlag, weil Tolkien diese seinen Kindern als "Gute-Nacht-Geschichte" erzählte; er hatte gar nicth vor, das Buch zu schreiben und zu veröffentlichen; er wurde von seinen Kindern dazu "gedrängt".
Man kan an der recht einfachen Sazbildung und Vokabularverwendung im Original recht gut erkennen, das es primär für Kinder gedacht ist.

17.12.2012 13:45 Uhr - Doc Idaho
4x
User-Level von Doc Idaho 27
Erfahrungspunkte von Doc Idaho 18.927
17.12.2012 08:50 Uhr schrieb michaelmct
Du kennst das Buch nicht? Das sagt eigentlich schon alles.

Was sagt es im einzelnen?

Dann sollte man den Film in der Tat lediglich mit anderen Fantasiewerken vergleichen und dann darf man die erste Stunde auch langweilig finden.

Was du nicht verstanden hast - Teil 1
Ich fand den Film nicht langweilig. Steht auch nirgends. Ich hab sogar explizit geschrieben, dass ich ihn nicht langweilig fand.

Bei jeder Buchverfilmung ist es eigentlich Pflicht sich mit der Vorlage auseinander zu setzen und das filmische Werk danach diesbezüglich zu beurteilen.

Ich sehe es nicht als Pflicht an sich mit der Vorlage zu kennen. Ich vergleiche auch nicht den Film mit dem Buch, sondern beurteile nur den Film (im Kontext anderer Filme). Es ist sicher von Vorteil, aber keine Pflicht, die Vorlage zu kennen. Was ich als Pflicht ansehe ist aber, dass du meine Beitrag genau liest, wenn du dich damit schon auseinandersetzt und ihn beurteilst :-)

Insbesondere wenn die Buchvorlage gemeinhin als "unverfilmbar" eingestuft war. Die Schlacht von Helms Klamm z.B. ist in der Romanvorlage "Die zwei Türme" über ein paar Seiten verteilt während sie im Film 45 Minuten lang ausgedehnt wird...ist das auch langweilig? Zumal "Der kleine Hobbit" immernoch ein Kinderbuch ist. Stilistisch meilenweit vom Herrn der Ringe entfernt..aber dazu müsste man es ja kennen...

Was du nicht verstanden hast - Teil 2
Es geht um Hobbit und das Buch habe ich nicht gelesen. Ich hab nirgends Kritik an HDR geäußert und auch nicht gesagt ob ich das Buch kenne oder nicht.

Realismus in einem Fantasie/Actionfilm? Also mal ehrlich...was soll das? Du glaubst hoffentlich nicht das Menschen die "in echt" von einer Shotgun getroffen werden danach 20 Meter durch die Luft segeln.. Aber das nur am Rande und was Action in HdR angeht, darf ich an die Mamukilszene (Olifanten) von Legolas erinnern? Legolas auf dem Schild in Helms Klamm? Die Totenschädelsequenz in der Extended usw....wirklich alles sehr realistisch.

Was du nicht verstanden hast - Teil 3
Es geht nicht um die Realität in unserem Leben, sondern um die fiktive Realität des Films. Fiktive Werke, insbesondere aus dem Genre-Bereich, erschaffen eigene Regeln und eine eigene Logik. Der gilt es zu folgen. Wenn eine Geschichte etabliert, dass ein Raumschiff maximal Warp 5 beherrscht, aber dann trotzdem mal erkennbar schneller am Ziel ankommt, muss die Geschichte erklären wieso (Extra-Energie aus den vorderen Schilden) oder sich gefallen lassen, das es all dramaturgische Faulheit kritisiert wird.

Ich hab ein ähnliches Beispiel oben aus dem Hobbit genannt. Als in der Höhle alles zusammenbricht und teilweise hunderte von Metern in die Tiefe stürzt, sieht man tausende von Hölzern zerbersten. Dadurch werden für diese Szene physikalische Regeln aufgestellt. Aber das Holzgerüst ist davon nicht betroffen. Es bleibt heil, den ganzen Sturz über, ständig an harten Stein stoßend. Es ist unlogisch.

Ein anderes Beispiel, wo viele sicher weniger Probleme mit der Kritik haben. Transformers 3 und umstürzenden Hochhaus. Der Neigungswinkel passt sich an die Erfordernisse der Schauszenen an. Genauso wie das Stockwerk in dem sich die Helden befinden.

Es sind billige Tricks. Man will etwas zeigen, man will jemanden an einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort haben. Also ignoriert man die Logik. Der Hobbit tut das gleiche - natürlich nicht in dem Umfang wie Transformers 3. Aber eben auch.

Du kannst jetzt sagen, dass es egal ist. Ist legitim. Aber solche billige Tricks des dramaturgischen Effekts wegen oder weil man halt partout etwas Spektakuläres zeigen will und man sich nicht in ein logisches Korsett schnüren lassen will, das bedient die Ignoranz des Publikums. Die Geschichte verliert an Substanz. Und erfahrene Kinobesucher, die in der Lage sind dies zu erkennen, erteilen so zumindest Abzüge in der B-Note. Es ist künstlerisch einfach weniger wertvoll.

Und bevor du in die Richtung argumentieren willst, mir ist bewusst, dass es Filme gibt, in denen die Geschichte nur Mittel zum Zweck ist oder aus anderen Gründen ohne oder von weniger Bedeutung ist und hier anders herangegangen werden muss. Dies ist beim Hobbit aber nicht der Fall.

Du kannst gerne wieder das Argument anführen, dass der Hobbit ein Kinderbuch ist und es da vernachlässigbarer ist als in Erwachsenenliteratur. Damit hast du auch Recht. Allerdings hat die Verfilmung des Hobbits nicht den Anspruch ein Kinderfilm zu sein. PJ geht darüber hinaus. Bewusst, zumindest in einigen Szenen.

Die Mängel stören den Film imo nur wenig. Aber zumindest mit einigen anderen Elementen (siehe unten für Musik) ergibt sich hiermit der Eindruck, dass PJ seinen Film nicht unter Kontrolle hatte.

Die Kritik am Filmscore kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen. Ich habe sowohl den Score aller 3 HdR Filme (die CE Boxen) als mir auch am WE noch den Soundtrack zum Hobbit bei Amazon geladen. Sicherlich zitiert sich Shore oft aber zum einen war das so gewollt und zum anderen ist es ein großer Unterschied ob man sich als Komponist zitiert oder kopiert. Howard Shore abzusprechen er wäre nicht in der Lage gewesen für den Hobbit komplett neue großartige Musik zu komponieren ist, wie sagst du so schön, naiv.

Was du nicht verstanden hast - Teil 4
Ich hab nicht Shores Score kritisiert, der dann auch zu hören ist. Ich habe die Entscheidung kritisiert vor allem in einer Szene nicht etwas Eigenständiges zu bringen, sondern auf etwas Bekanntes zurückzugreifen. Und ich vermute, dass der Grund hierfür daran liegt, dass Shore in den Augen von Jackson nicht in der Lage war etwas neues zu schreiben, was den gewünschten Effekt hat. Nämlich hochdramatische Musik für eine hochdramatische Szene. Also nahm er lieber was bekanntes, etabliertes. Das hat rein gar nix damit zu tun, dass es üblich ist gleiche Themen später wieder zu verwenden, wie es ein anderer hier anmerkte. Dagegen spricht gar nix. Aber hier sieht es aus wäre Shore nichts gleichwertiges oder gar besseres eingefallen. Und das ist Versagen auf hohem Niveau.

Es soll aber auch Leute geben für die klingt jede Sinfonie von Beethoven gleich...

Der Satz ist nichtssagend und nicht halb so intelligent wie du wohl denkst.

Jeder Film bietet Anlass zu Kritik..ob sie berechtigt ist oder nicht hängt stets an einem subjektiven Weltbild.

Der hier dagegen sagt sehr viel über dich aus.

17.12.2012 13:46 Uhr - DON
1x
17.12.2012 06:52 Uhr schrieb michaelmct
...sorry aber wer mit dem Film nix anfangen kann, sollte vielleicht doch lieber bei Michael Bay und Co. bleiben ...die verblasen ihre 300 Mio. $ pro Film von Minute eins an mit hohler Action und austauschbaren Abziehbildschauspielern.

Hmm...ich hab gestern mal wieder Die Gefährten geschaut (um mich zu vergewissern).
Soll ich mal im Detail ausführen wie dumpf, austauschbar und seelenlos Der Hobbit wirklich ist?
Ist für mich keinen Deut besser als Michael Bays Filme.
Selbst die echten Landschaften sind so durch den digitalen Fleischwolf gedreht dass sie nach Videospiel aussehen, die "Gegner" (der fette Ork) und der "Endboss" (Albino Ork) lächerlich und völlig unglaubhaft animiert, die Musik wie in HdR nur aufs 100-fache aufgeblasen, die Witze auf Brösel Niveau und die Action hohl, unnötig und nur digital.
Und dann kommt noch dazu, dass der Film drei Stunden braucht um die ersten sechs Kapitel eines relativ kurzen Buches zu erzählen (gestreckt mit mehr oder weniger sinnvollen Nebengeschichten aus den HdR Anhängen und dem Silmarillion).
Von dem netten, feinfühligen Witz Tolkiens hat es beinahe nichts in den FIlm geschafft und Mittelerde sieht inzwischen aus wie Disney Land und manchmal grenzt die Darstellung der Figuren beinahe schon an Parodie.
Peter Jackson will uns doch nicht wirklich erzählen, dass Radargast mit Vogelscheiße im Gesicht Tolkiens Vorstellungen entspricht?!
Naja, nach dem ganzen Dreck der dieses Jahr an Blockbustern so auf einen losgelassen wurde (The Dark Knight Rises) muss man zugeben, dass der Hobbit zumindest ohne größere Schmerzen schaubar war und seine handvoll gute Szenen hatte (Gollum, die Ratssitzung in Bruchtal, die Ankunft der Zwerge), im Ganzen aber ein Griff ins Klo und ersetzbar ist.

17.12.2012 13:52 Uhr - Doc Idaho
User-Level von Doc Idaho 27
Erfahrungspunkte von Doc Idaho 18.927
17.12.2012 12:41 Uhr schrieb Egill-Skallagrímsson
@Doc-Idaho

ACHTUNG SPOILER!!!!!!!!!

Die Steinriesen tauchen ebenfalls im Buch auf und man erfährt auch dort nicht allzu viel über sie, allerdings sind sie dort praktisch noch passiver: Zwar bekriegen sie sich ebenfalls, aber die Gruppe gerät nicht mal direkt in eine Konfrontation, d.h. wird nicht um ein Haar zermalmt, wie es im Film geschieht. Fand ich auch etwas seltsam, solch bekriegende Riesen tauchen wirklich nicht einfach klanglos aus dem Nichts auf, aber wie gesagt - aufgrund der Buchvorlage habe ich nichts ausführlicheres dazu von Jackson erwartet (fand die Szene btw ziemlich cool).


Danke für die Aufklärung. Die Szene war ganz gut inszeniert. Aber sie kommt aus dem nichts und hat nur das Ziel die Gruppe in die Höhle zu treiben. Es gibt eine Mitte und ein Ende, aber keinen Anfang.

ciao

17.12.2012 14:08 Uhr - deNiro
DB-Helfer
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 333

Aber sie kommt aus dem nichts und hat nur das Ziel die Gruppe in die Höhle zu treiben.

Rechtfertigt das alleine nicht schon die Szene?

17.12.2012 14:15 Uhr - Doc Idaho
User-Level von Doc Idaho 27
Erfahrungspunkte von Doc Idaho 18.927
17.12.2012 14:08 Uhr schrieb deNiro

Aber sie kommt aus dem nichts und hat nur das Ziel die Gruppe in die Höhle zu treiben.

Rechtfertigt das alleine nicht schon die Szene?

Ja, ein Grund war nötig. Nur hätte es ein besserer sein sollen oder der Grund warum sie die Höhle müssen, selbst einen Grund haben :-) Hier wird ne logische Kette von Ereignissen unsanft (*g*) unterbrochen.

Bitte jetzt nicht fragen, was ich gemacht hätte. Ich hatte nicht jahrelang Zeit für ein Drehbuch.

17.12.2012 14:17 Uhr - deNiro
DB-Helfer
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 333
Danke Antwort reicht mir auch so;)

17.12.2012 14:49 Uhr - brundlefly
17.12.2012 13:25 Uhr schrieb deNiro
17.12.2012 12:43 Uhr schrieb brundlefly
Ich stimme SamCrow vollkommen zu wenn er sagt, dass eine Buchverfilmung losgeläst vom Buch bewertet werden sollte, aber wenn man die beiden schon vergleicht: Das Buch ist eine Standalone-Story, die nichts mit dem Herrn der Ringe zu tun hat (natürlich abgesehen davon, dass alles im selben Universum und der selben Chronologie spielt und einige Figuren aus Herr der Ringe auch hier auftauchen).


@brundlefly

Aber sonst hat der Hobbit rein gar nichts mit HdR gemein, außer den Hauptakteuren, das gemeinsame Universum, eine chronologische Geschichte usw.


Das habe ich so nicht geschrieben. Die Figuren, die in beiden Werken vorkommen, haben außerdem in HDR nur Nebenrollen (wobei Gandalf eine etwas größere Nebenrolle hat). Und den Hobbit muss man auch nicht gelesen haben um HDR zu lesen. Grob gesagt ist das einzige was im Hobbit großartig mit HDR zu tun hat, die Szene in der Bilbo den Ring findet.


Kann deine Kritik nur teilweise nachvollziehen, ich versteh auch nicht wie man einen Fantasyfilm unter Kriterien wie "War die Höhle dunkel genug? ansieht. Hättest du es nicht erwähnt, ich hätte es wahrscheinlich in 10 Jahren nicht bemerkt!
Oder der Punkt mit den Trollen und derren Sprachstörung (evtl. bist du ja Logopäde und achtest auf solche Sachen), was zur Hölle machst du dir für Gedanken beim Film schauen?

Das ist dann wohl doch jammern auf hohen Niveau!


Wie gesagt, so lange der Rest stimmt, sehe ich gerne über solche Sachen hinweg, bzw. sie würden mir vielleicht auch gar nicht auffallen. Aber in diesem Fall ist der Film einfach nicht gut genug inszeniert dafür, da bemerkt man die negativen Seiten natürlich eher. Das hohe Niveau der HDR-Filme erkenne ich da leider nur bei Gollum. Die HDR-Filme sind übrigens ein gutes Beispiel für das was ich meine: da gibt es auch genug über das man sich aufregen könnte (z.B. dass Frodo von allen Figuren gefeiert wird, aber eigentlich immer von irgendwem gerettet werden muss), aber da fällt sowas auf Grund der weitaus besseren Inszenierung, Musik und des, trotz allem, weitaus besseren Drehbuchs mit weitaus interessanteren Figuren, nicht so ins Gewicht.

Aber jedem das seine :)

17.12.2012 14:55 Uhr - Roughale
@DON: Ich denke, du solltest dir einfach keine Blockbuster ansehen, da ist zuviel Vorurteil in dir... Hast du die 48fps Version gesehen? Vielleicht wirkt es dadurch künstlicher, ich habe nur 24fps gesehen und fand die Landschaftsaufnahmen atmemraubend schön und realistisch!

17.12.2012 15:17 Uhr - deNiro
DB-Helfer
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 333
@Roughale
Die waren auch in der 48fps Fassung absolut beeindruckend.

@brundlefly

Meinst du das im Ernst? Frodo wurde nicht dafür gefeiert allen Hindernissen getrotzt zu haben, sondern dafür das er sich der Bürde des Ringes als solches gestellt hat. Da ging es weniger um physische Belastungen, sondern mehr um die psychischen!

Anyway, du kannst es wenden wie du willst. Der Hobbit und HdR gehören zusammen, übrigens genauso wie oben bereits jemand den Vergleich mit Star Wars erwähnte!

17.12.2012 16:02 Uhr - Kaffeetrinken
2x
Grob gesagt ist das einzige was im Hobbit großartig mit HDR zu tun hat, die Szene in der Bilbo den Ring findet.


Weswegen überhaupt alles in HDR losgeht, weshalb die Nazgul nach Hobbingen kommen, weshalb Frodo mit dem Ring nach Bruchtal will, etc....
In der Höhle verrät Bilbo seinen Namen und wo her herkommt.....Gollum verrät diesen Saurons Schergen.
Sonst wäre der Ring weiterhin auf ewig verschollen....

Ja, ich merke, die Geschichte hat wirklich überhaupt keinen Bezug zu HDR XD

17.12.2012 16:05 Uhr - DON
17.12.2012 14:55 Uhr schrieb Roughale
@DON: Ich denke, du solltest dir einfach keine Blockbuster ansehen, da ist zuviel Vorurteil in dir... Hast du die 48fps Version gesehen? Vielleicht wirkt es dadurch künstlicher, ich habe nur 24fps gesehen und fand die Landschaftsaufnahmen atmemraubend schön und realistisch!


Ja, das war definitiv die 48fps Version. Der Film sah teilweise wie eine HD-Serie in 3D aus, die Effekte wurden dadurch aber leider immer als solche entlarvt.

Ich meide schon seit längerem die meisten Blockbuster, aber im Falle vom Hobbit musste ich mir eine Meinung bilden:
Ich liebe die Bücher und fand die HdR Filme, sowie die meisten anderen Peter Jackson Filme, hervorragend.
Aber du hast natürlich Recht, Hollywood (und darunter fasse ich jetzt auch den Hobbit im Sinne von Blockbuster) geht derzeit in eine Richtung die mir nicht behagt - style over substance in Perfektion.

17.12.2012 16:13 Uhr - Kaffeetrinken
1x
Peter Jackson will uns doch nicht wirklich erzählen, dass Radargast mit Vogelscheiße im Gesicht Tolkiens Vorstellungen entspricht?!


Ich weiss nicht, was bei dir zuhause Vögel fressen, aber das ist Moos bzw Flechte XD

Soll auf die Verbundenheit zum Wald hinweisen....

Das Buch ist eine Standalone-Story, die nichts mit dem Herrn der Ringe zu tun hat (natürlich abgesehen davon, dass alles im selben Universum und der selben Chronologie spielt und einige Figuren aus Herr der Ringe auch hier auftauchen). Das Buch ist ein Prequel zum Herrn der Ringe, mit vielen Anspielungen auf die Verfilmung desselbigen, z.B. der alte Bilbo als Erzähler, Frodo kommt auch vor, Anspielungen auf Sauron, usw.


Was denn nu ? Kannst dich mal entscheiden ?
Standalone oder Prequel....bin verwirrt...

Vor allem....wie kann das BUCH auf den FILM anspielen ? Häh ? Da liegen einige Jährchen dazwischen und ich überlege, ob der alte Tolkien überhaupt Film schon kennen konnte, als er HDR geschrieben hat XD
Ja kannte er. ich weiss XD

Und Bilbo als Erzähler passt doch bestens, immerhin hat er das Buch ja laut HDR auch geschrieben, als Biographie einer abenteuerlichen Reise....hmm....was passt denn da nicht ?

17.12.2012 16:35 Uhr - deNiro
DB-Helfer
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 333
@ Kaffeetrinken
Genau diese Verwirrtheit meinerseits, wollte ich mit meinem Zitat aus "Life of Brian" zum Ausdruck bringen.
Du hast es wohl einfach besser auf den Punkt gebracht;)

@DON
Ich fand gerade die CGI Effekte waren der absolute Oberhammer, wenn man sich mal Gollum anschaut, ist dieser absolut perfekt. Und das selbst als die Kamera fast auf seiner Nase hockte!
Hatte bzgl. der 48fps ebenfalls bedenken, aber nach der ersten halben Stunde hatte ich mich daran gewöhnt und in den Actionszenen konnte man die Vorteile dieser Technologie bewundern und den Bewegungen besser folgen.

17.12.2012 17:28 Uhr - Evermore
1x
Ich fand den Film einfach nur klasse und (jetzt komms) sogar besser als das Buch!
Ich war gestern drin und hatte vorher schon befürchtet das er sich ziehen würde wie Kaugummi. Dem war nicht so. (Ist mir vorgekommen wie 30 min und wollte am Ende nur noch mehr :-D )
Ja der Film war recht Dialoglastig, aber diese waren allesamt recht spannend, lustig und auch informativ.
Ich hatte zwar Der Hobbit und Herr der Ringe gelesen, aber leider nicht das Similarion.
Und so war vieles in den Film neu für mich bzw erklärte so einiges.
Ansonsten war der stiel einfach klasse. Aus diesem (fast) Kinder Buch so ein episches Fantasy Meisterwerk zu zaubern war genau das richtige.
Jetzt hab ich mir das Similarion übrigens bestellt. Ich bin mal wieder voll drin in dieser Welt. Danke Peter Jackson! (-:

17.12.2012 17:32 Uhr - Furious Taz
1x
Hatte den Film am Samstag in 2D im Kino gesehen.

Und ich bin begeistert!!!

Freue mich schon wie verrückt auf Teil 2.

Was anders ist als bei Herr der Ringe ist wohl ganz klar der Humor.
Der Hobbit hat viel,viel mehr Humor als Herr der Ringe.

Und auch die Action ist echt krass.
Also da geht ordentlich rund.
Manchmal viel zu heftig z.b in dieser Goblin/Trogg Höhle dort unten.

Am besten fand ich die 3 Trolle.
Die sind echt Kult :D

17.12.2012 18:03 Uhr - Xavier_Storma
1x
User-Level von Xavier_Storma 2
Erfahrungspunkte von Xavier_Storma 95
17.12.2012 06:52 Uhr schrieb michaelmct
...sorry aber wer mit dem Film nix anfangen kann, sollte vielleicht doch lieber bei Michael Bay und Co. bleiben ...die verblasen ihre 300 Mio. $ pro Film von Minute eins an mit hohler Action und austauschbaren Abziehbildschauspielern.

Wer hingegen auch mal etwas Dialog und atmosphärelastige Filmminuten genießen kann, dem wird der Hobbit sehr gefallen.

Zudem jeder der jetzt die große Vorlagendebatte anfangen will sich mal vor Augen führen sollte das Batman, Spiderman und Co. auf 50 Seiten Heftchen basieren und trotzdem 2-3 Stunden füllen können...zumal der Hobbit nicht nur streng das Buch verfilmt, sondern auch aus dem Herrn der Ringe und dem Silmarillon zitiert.


Mit der ersten Aussage hast Du Dich selbst komplett ins Aus geschossen. Natürlich gibt es NUR Peter Jackson und Michael Bay (und co.). Genial. Nominiert für DIE Aussage des Jahres in der Sparte: "Nicht nachgedacht und emotional hingetippt."

Filmtechnisch ist DER HOBBIT zweifelsohne eine Wucht. Tolle Bilder, tolle Musik, hervorragender Schnitt und super Effekte (bis auf ein, zwei Einstellungen).
Handlungstechnisch ist der Film rein gar nichts. So wie es KING KONG (2005) bereits nicht gewesen ist. Einen Film auf Biegen und Brechen lang zu bekommen, nur weil man dran verdienen will, ist einfach falsch.

Ich liebe Dialoge. Eine meiner allerliebsten aktuelleren Filmszenen ist das Verhör des Jokers durch Batman in THE DARK KNIGHT, oder Picards Monolog über die Borg in DER ERSTE KONTAKT. Das ist immer subjektiv, und nein, im Hobbit ist leider nichts dergleichen hängengeblieben.

Die Comicverfilmungen sind KEINE Romanverfilmung.
Die Comicverfilmungen BASIEREN auf den Comics, während die Romanverfilmungen im Grunde die Geschichte wiedergeben sollen.
Beispiel "Schweigen der Lämmer", "Herr der Ringe", "Harry Potter" etc.

Es gibt auch 1 zu 1 Verfilmungen der Comics (THE WOLVERINE, SURROGATES), das sind aber Adaptationen. Hier muss man wirklich differenzieren.

Der Hobbit ist ein visuelles Spektakel, das leider keine relevante, aussagekräftige Handlung hat.

17.12.2012 18:17 Uhr - Evermore
2x
@ Xavier_Storma

"Der Hobbit ist ein visuelles Spektakel, das leider keine relevante, aussagekräftige Handlung hat."

Das Buch hat in Grunde genommen ja nur die Story das nen Hobbit, nen Zauberer und 12 Zwerge nen Schatz von nem Drachen wiederholen...
Das ist es ja grade was Peter Jackson geschafft hat. Aus was wenigem aber guten was großes und richtig gutes zu machen. sehe ich zumindest so. (-;

17.12.2012 18:26 Uhr - deNiro
4x
DB-Helfer
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 333
@ Xavier_Storma

Ich frag jetzt einfach mal ins Blaue, welche relevante, aussagekräftige Handlung hast du denn erwartet?
Es geht hier um "DEN HOBBIT" plus Anhänge. Weiß nicht wie oft es jetzt schon erwähnt wurde was dieses Buch hergibt und was nicht!
Du sprichst von differenzieren, doch differenzierst du hier in diesem Fall selbst nicht genug.
Auch bin ich mit deiner Aussage das Romanverfilmungen die Geschichte wiedergeben sollen nicht 100% einverstanden. Ich denke jeder Regisseur hat die Freiheit die Vorlage so zu interpretieren wie er es für richtig hält! Auch wenn die Geschichte dadurch nicht 1:1 wiedergegeben wird.
Wie oben beschrieben hat Jackson in meinen Augen die richtige Mischung getroffen und das Maximale dabei rausgeholt. Und ehrlich gesagt,denke ich das sich die Geschichte in den weiteren Teilen weiterentwickeln wird.

@Evermore: da war wohl jemand schneller, aber schön zu sehen das wir das gleiche dachten;)

17.12.2012 19:10 Uhr - Dissection78
2x
DB-Co-Admin
User-Level von Dissection78 15
Erfahrungspunkte von Dissection78 3.898
Der Doc hat in meinen Augen schon recht: Ich sehe es ebenfalls nicht als Pflicht an, die Vorlage zu kennen, sondern beurteile nur den Film im Kontext anderer Filme.
Persönlich vergleiche ich Filme auch nicht (mehr) mit ihren literarischen Vorlagen, wenn ich diese schon gelesen habe. Da waren einige Erfahrungen etwas ernüchternd. So habe ich z.B. die Verfilmungen von "L.A. Confidential" und "Der Name der Rose" gesehen bevor ich die Bücher gelesen habe und fand sie klasse.
Nach einigen Jahren las ich dann die Romane erstmals und habe kurze Zeit später nochmal die Verfilmungen gesehen, wobei mich im direkten Vergleich die Unterschiede und Vereinfachungen in den Filmen gestört haben - aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Man kann Romane nun mal nicht wirklich 1:1 ins Medium Film übersetzen. Ich sehe Verfilmungen als Interpretationen von Regisseur und Drehbuchautor, die beim Zuschauer entweder gut ankommen oder eben nicht.

Deswegen ist es meiner Meinung nach auch egal, ob aus einem 380-Seiten-Buch wie "Der Hobbit" drei Filme à 3 Stunden gemacht werden. Die Filme müssen für sich genommen rund sein.
Keine Ahnung, ob das auf den ersten "Hobbit"-Film zutrifft, da ich ihn nicht gesehen habe, aber ich lasse mich gerne überraschen.

@ deNiro:
Ich denke jeder Regisseur hat die Freiheit die Vorlage so zu interpretieren wie er es für richtig hält!


100 % Zustimmung.

17.12.2012 19:40 Uhr - Xavier_Storma
User-Level von Xavier_Storma 2
Erfahrungspunkte von Xavier_Storma 95
Die Frage ist doch was man 1 zu 1 Umsetzung nennt. Klar, man kann die Zuschauer mit der Umsetzung jeden Kommas, jeden Punkts nerven, oder aber, man trimmt das Ganze (erinnern wir uns, es ist ein Film! ), streicht Längen und Unnötige Stellen und macht ein spannendes, kurzweiliges, tempo- und actionreiches (denn nur dafür würde das Buch herhalten) Abenteuer, in dem man 120 Minuten voller Spaß und Abenteuer verbringt, und anschließend den Film vergessen kann, mit dem guten Gefühl, gut und kurzweilig unterhalten worden zu sein.
Siehe DIE UNENDLICHE GESCHICHTE, WILLOW, DARK CRYSTALL (auch wenn das nur zum Teil Buchverfilmungen waren, sie waren spannend und kurzweilig, und genau in diese Kategorie hätte DER HOBBIT gehören können).

Okay, zugegeben... ich bin kein HERR DER RINGE Nerd. Die drei Originale mochte ich aber aufgrund ihrer Epik. Ich glaube, dass das der Fehler (zumindest in meinen Augen) ist: DER HOBBIT ist nunmal keine so epische Geschichte wie seine Fortsetzung. Ihn so aufzublähen, hat IMHO (und nur IMHO) dem Film geschadet. Viele Kritiker sehen das ähnlich (wobei ich die nie als Maßstab heranziehe... es zeigt mir nur, dass ich nicht der einzige bin, der so denkt).

Aber danke für die interessante Diskussion hier. Rock on!

17.12.2012 23:34 Uhr - McCoy
Also genau, wie in der Diskussion vor ein paar Wochen treffend vermutet:

Das HdR RipOff ruft komplette Begeisterung nur bei den eingefleischten Fans hervor. Alle anderen fanden ihn dann eher gut bis mäßig.

Also @ deNiro und die Co-Missionare: freut Euch dass der Film Euch so gut gefallen hat, aber akzeptiert auch, dass andere im Vorfeld Skepsis äußern. Und in diesem Fall wohl zurecht.

18.12.2012 07:36 Uhr - deNiro
DB-Helfer
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 333
Nur eingefleischte Fans also, so,so!

@Wenn du mein ersten Comment gelesen hättest, dann wüsstest du, das auch ich skeptisch war!

18.12.2012 09:51 Uhr - burzel
DB-Helfer
User-Level von burzel 8
Erfahrungspunkte von burzel 859
17.12.2012 17:28 Uhr schrieb Evermore
Ich fand den Film einfach nur klasse und (jetzt komms) sogar besser als das Buch!
Ich war gestern drin und hatte vorher schon befürchtet das er sich ziehen würde wie Kaugummi. Dem war nicht so. (Ist mir vorgekommen wie 30 min und wollte am Ende nur noch mehr :-D )
Ja der Film war recht Dialoglastig, aber diese waren allesamt recht spannend, lustig und auch informativ.
Ich hatte zwar Der Hobbit und Herr der Ringe gelesen, aber leider nicht das Similarion.
Und so war vieles in den Film neu für mich bzw erklärte so einiges.
Ansonsten war der stiel einfach klasse. Aus diesem (fast) Kinder Buch so ein episches Fantasy Meisterwerk zu zaubern war genau das richtige.
Jetzt hab ich mir das Similarion übrigens bestellt. Ich bin mal wieder voll drin in dieser Welt. Danke Peter Jackson! (-:


das Silmarillion ist leider kein Buch, das Tolkien so geschrieben und geplasnt hat. Es wurde von einen Nachkommen aus Aufzeichnungen und Fragmenten zusammengesetzt und behandelt sdiere Geschichte des Mittelerde-Iniversum vom Beginn der Zeiten an, als die Valar von Gottvater Iluvatar "ausgesandt wurden". Ein anderer Teil behandelt die Abenteuer Bereons und Lthiens, die Silmarillion (eine Art besonderer Edelstein) aus den Klauen von Morgoth zu entreissen.

Dementsoprechend ist das silmarillion auch teilweise etwas biblich geschrieben, da es abatzweise ganze Abstammungs-Auftzzählungen enthält.

Aber wenn du es lesen willst, lese auch "Die Kinder Huriens"

18.12.2012 15:12 Uhr - Wishmaster20
@ Doc Idaho
Danke für deine Beiträge.

18.12.2012 15:17 Uhr - Wishmaster20
@ michaelmct
Zum Thema Realismus. Die von dir angesprochenen Szenen gehen von daher ok und als in der Geschichte realistisch durch da Elben leichtfüßige wesen sind. Deswegen ist Legolas auch der einzige der am Berg nicht im Schnee versinkt.

19.12.2012 22:29 Uhr - Crossbone
17.12.2012 19:40 Uhr schrieb Xavier_Storma
Siehe DIE UNENDLICHE GESCHICHTE, WILLOW, DARK CRYSTALL (auch wenn das nur zum Teil Buchverfilmungen waren, sie waren spannend und kurzweilig, und genau in diese Kategorie hätte DER HOBBIT gehören können).



WILLOW war definitiv keine Literaturverfilmung. Sämtliche Romane und Texte wurden nach dem Film verfaßt(bzw. nach dessen Drehbuch).

19.12.2012 22:29 Uhr - Crossbone

20.12.2012 02:04 Uhr - AkiRawOne
@michaelmct
Ist ja schön für dich zu behaupten Michael Bay verschleudert alles für Bombastaction.
Dafür macht er Filme für erwachsene, die von The Rock, Con Air bis zur Transformers Trilogy alle geil sind.

20.12.2012 09:35 Uhr - deNiro
1x
DB-Helfer
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 333
Muss man diesen Comment ernst nehmen?

20.12.2012 10:34 Uhr - Roadie
User-Level von Roadie 1
Erfahrungspunkte von Roadie 25
Also das George Lucas und Ron Howard vor schreiben des Drehbuchs von WILLOW "Der Herr der Ringe" gelesen haben,ist ja mal eindeutig würde ich sagen. (wenn man WILLOW mal gesehen hat).



@deNiro

Ernst nehme ich überhaupt keinen Comment hier. Aber AkiRawOne´s Comment finde ich sehr lustig. Das er die Transformes Trilogy als Filme für erwachsene bezeichnet,da musste ich schon schmunzeln.



20.12.2012 12:43 Uhr - deNiro
DB-Helfer
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 333
Ja, süß nicht?;)
Stell mir grad vor wir mein Vater mit Transformers spielt und nebenbei drei ??? hört;)

21.12.2012 00:44 Uhr - oni
Also dass man die Buchvorlagen kennen muss, wenn man sich einen Film anschaut und dies quasi als Pflicht anzusehen ist, ist mal ein selten doofes Gegenargument, wenn einem eine Meinung nicht gefällt.

Dann bitte ich, dass ab jetzt bei allen Bond-Film-Rezensionen nur Leute mitreden dürfen, die die Bücher kennen. Und wer was zum "Weissen Hai" sagen will oder "Schweigen der Lämmer", der hat gefälligst nachzuweisen, dass er die Bücher kennt. Ganz zu Schweigen von "Trainspotting", "Troja", "Total Recall", "Blade Runner", "Uhrwerk Orange" und "2001". Die Liste kann man fast endlos verlängern und leztlich werden a) nur wenige die Bücher kennen und b) der Film letztlich trotzdem ein Film bleiben.

Ich weiss auch nicht was das bringen sollte? Filme und Bücher sind eigene Werke und werden eigenständig beurteilt. Punkt. Dabei gibt es Filme, die durchaus visionärer als die Bücher sind (z.B. Trainspotting) und andere, die dahinter zurück bleiben (Der Name der Rose). So what? Was zählt ist der Film und der muss so bewertet werden, wie man jeden anderen Film bewerten würde. Und das mag durchaus subjektiv sein.

21.12.2012 20:17 Uhr - Phileas
17.12.2012 06:52 Uhr schrieb michaelmct
...sorry aber wer mit dem Film nix anfangen kann, sollte vielleicht doch lieber bei Michael Bay und Co. bleiben ...die verblasen ihre 300 Mio. $ pro Film von Minute eins an mit hohler Action und austauschbaren Abziehbildschauspielern.
Das ist eine echt armselige und wenig überzeugende Argumentation. Ich weiß zwar jetzt nicht, was das mit Bay zu tun hat, aber wenn wir schon dabei sind. Sams Eltern in Transformers hatten mehr Charakter-Tiefe als alle Zwerge im Hobbit Film zusammen, von denen ich nach nur wenigen Tagen keinen einzigen Namen mehr kenne und. Zudem war es mir eigentlich schon während des Films egal, ob einer von denen ins Gras beißt. Die Zwerge sind in einigen Szene so dumm dargestellt, dass sie als Identifikationsfiguren allesamt wenig taugen.

17.12.2012 06:52 Uhr schrieb michaelmct
Wer hingegen auch mal etwas Dialog und atmosphärelastige Filmminuten genießen kann, dem wird der Hobbit sehr gefallen.
Wenn die Menge an Dialogen ein entscheidender Indikator für einen guten Film wäre, dann wäre Death Proof ein episches Meisterwerk. Die Hobbit hatte insbesondere in der ersten Hälfte einiges an Dialogen. Aber die waren allesamt relativ belanglos. Zur Story wird in den ersten Minuten alles erzählt danach kommen kaum noch Details hinzu und auch für die Charaktere bringen die Dialoge nicht weiter. Sehr schade. Besonders atmosphärisch empfand ich den krampfhaften Zwergen-Slapstick nicht sonderlich - damit hat sich PJ schon verdammt an Michael Bay angenähert.

Der Hobbit ist kein schlechter Film. Er ist ein technischer Leckerbissen ohne Frage. Optisch wie akustisch ein echter Genuss. Auch wenn einige CGI nicht gänzlich überzeugten und nachdem in LOTR schon 12h der Score immer sehr ähnlich war, hätte man nun ruhig mal etwas mehr variieren können. Inhaltlich ist der Film leider sehr wässrig, versucht viel zu oft - und vergebens - witzig zu sein und hat zudem mit einig paar schwer zu übersehende Logiklöcher.

Der Hobbit versucht permanent eine bedrohliche Atmosphäre aufzubauen - genau wie LOTR. Aber was soll diese Bedrohung denn nun sein? Die dummen Trolle, der weiße Captain-Hook? Oder ein Drache, der nix macht, wenn man sich von ihm fern hält? Auch hier wieder: einfach nur dünn. Dazu kommt noch, dass man mit einige haarsträubenden Szenen (das Holzgerüst in der Höhle, die Vögel am Schluss) quasi eine Welt etabliert hat, in der den Hauptcharakteren rein gar nix passieren kann. Das senkt die ohnehin schon mäßige Spannung weiter.

17.12.2012 08:50 Uhr schrieb michaelmct
Bei jeder Buchverfilmung ist es eigentlich Pflicht sich mit der Vorlage auseinander zu setzen und das filmische Werk danach diesbezüglich zu beurteilen.
Das ist ziemlicher Unfug.

Abgesehen davon sind einige Änderungen gegenüber dem Buch schwer zu verzeihen. Um noch mehr Mainstreamkompatibel zu sein, wurde nicht nur die grundlegende Motivation der Reise in ein anderes Licht gerückt, nein dadurch dass man die Zwerge und deren Ziel anders darstellt, ist der Hobbit im Gegensatz zum Buch eigentlich überflüssig auf der Reise - das ist natürlich ein Problem, denn schließlich soll er die zentrale Figur stellen.

17.12.2012 12:43 Uhr schrieb brundlefly
Das Buch ist eine Standalone-Story, die nichts mit dem Herrn der Ringe zu tun hat (natürlich abgesehen davon, dass alles im selben Universum und der selben Chronologie spielt und einige Figuren aus Herr der Ringe auch hier auftauchen). Das Buch ist ein Prequel zum Herrn der Ringe, mit vielen Anspielungen auf die Verfilmung desselbigen

Nein ist es nicht. Das Buch wurde 20 Jahre vor den LOTR Büchern geschrieben. Es ist also weder ein Prequel noch gibt es Anspielungen auf den LOTR. LOTR basiert auf dem Hobbit. So wird ein Schuh draus.

20.12.2012 02:04 Uhr schrieb AkiRawOne
@michaelmct
Ist ja schön für dich zu behaupten Michael Bay verschleudert alles für Bombastaction.
Dafür macht er Filme für erwachsene, die von The Rock, Con Air bis zur Transformers Trilogy alle geil sind.
Con Air ist nicht von Bay. Na ja, aber die Bruckheimer'schen Action-Filme haben halt seit Mitte der 90er alle den gleichen Stil - den von Bay - das kann man schon verwechseln. ;)

23.12.2012 00:47 Uhr - Alastor
21.12.2012 20:17 Uhr schrieb Phileas
Der Hobbit versucht permanent eine bedrohliche Atmosphäre aufzubauen - genau wie LOTR. Aber was soll diese Bedrohung denn nun sein? Die dummen Trolle, der weiße Captain-Hook? Oder ein Drache, der nix macht, wenn man sich von ihm fern hält?


Gegen den Drachen gehts nun mal erst wenn sie bei ihm sind.
Es geht numal um eine Gefahr die sie erreichen müssen, anders als im Herrn der Ringe in dem Sauron jagd auf die Protagonisten gemacht hat.

25.12.2012 03:20 Uhr - spobob13
Es gab wie in jedem Jahr viele gute Filme. Der Hobbit ist nach den Ausschnitten im Internet aber so grottig dämmlich. Das so ein Schrott jetzt schon bei IMDB - Nerds sei Dank - unter den besten Filmen aller Zeiten rangiert, ist ein Armutszeugnis, und zeigt die Macht von Extremisten.
In 50 Jahren wird man sich immer noch an meinetwegen Titanic von Cameron errinnern - aber der Hobbit Schrott wird dann nur noch in Statistik Jahrbüchern zu finden sein.

25.12.2012 23:08 Uhr - deNiro
DB-Helfer
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 333
Der nächste Kommentar den man nicht ernst nehmen muss, man was für ein Müll! Vielleicht bist du einfach der NERD!! "Die Macht von Extremisten", sorry selten so einen dämlichen Konmmentar gelesen.
Schau einfach weiter Spongbob, die 13 steht wahrscheinlich für dein Alter?

27.12.2012 20:46 Uhr - Long-von-Dong
1x
User-Level von Long-von-Dong 1
Erfahrungspunkte von Long-von-Dong 5
Wie kann man so viel Müll schreiben wie einige Leute hier? Fakt ist: der Hobbit ist ein Spitzenfilm der wahnsinnig gut unterhält und die knapp drei Stunden wie im Flüge Vergehen lassen.

Und mir brauch hier auch keiner mit Logikfehlern oder so einem Schwachsinn kommen, denn mal im ernst....Logik in so einem Film? Elfen, Orks, Trolle, etc...!? Solche Leute sollten dann lieber niveaulosen Action-Müll wie meinetwegen The Fast And the Furious angucken, etc...

Also Gehirn aus, abschalten, entspannen und in die famose Welt eintauchen!

10 Punkte ! Ich kann nicht mehr abwarten bis es endlich weiter geht!

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)
Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen Team Kontakt / Werben Mithelfen
© Schnittberichte.com (2019)