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Veröffentlicht am von Bob

Man of Steel bekommt vielleicht doch einen Extended Cut

Obwohl die Kinofassung der DC ist, besteht Chance auf etwas mehr ...

Im April konnten wir schon berichten, dass die Kinofassung von Man of Steel prinzipiell der Director's Cut von Regisseur Zack Snyder ist. Es ist auch bekannt, dass eigentlich nur eine Szene (dabei handelt es sich um eine Rückblende) gestrichen wurde und ansonsten eigentlich alles, was gedreht wurde, im Film ist.

Allerdings war der 1. Schnitt von Synder knapp unter 3 Stunden lang, während die Kinofassung nach dem Finetuning jetzt auf nur 148 Minuten kommt. Bei den zusätzlichen Momenten der 1. Schnittfassung eines Regisseurs handelt es sich oft um viele Kleinigkeiten in jeder einzelnen Szene, die sich einfach summieren. Nicht nur bei Man of Steel, sondern generell. Jemand kommt 5 Sekunden früher ins Bild, jemand Anderes geht 5 Sekunden länger raus. Und natürlich gibt es auch noch Dialogpassagen, die nicht mehr gebraucht wurden, weil man den Inhalt z.b. an einer anderen Stelle besser unterbringen konnte oder sie generell redundant sind. Wenn man den Schnitt eines Films optimiert, verliert man so schnell auch die 20-30 Minuten, die die Differenz jetzt bei Man of Steel ausmachen.

Aber das kann auch ein Nachteil sein, wenn in einem Film eigentlich sehr viel passiert und auch viel Zeit für Schaueffekte verwendet wird, und dann Geschichte oder Charaktere etwas vernachlässigt werden. Es fehlt vielen Filmen der letzten Jahre, gerade denen mit einer Laufzeit von weit über 2 Stunden, etwas Luft zum Atmen. Oft wird von einem Plotpoint zum nächsten gehetzt und keiner kommt zur Ruhe. Ein Kritikpunkt, den auch viele bei Man of Steel anbringen. Die vielen scheinbar unnötigen Momente, die weg-optimiert werden, sorgen hier oft für Entspannung und finden deshalb auch häufiger Einzug in Extended Cuts, bei denen man sich oft vielleicht fragt: was sollen die neuen Szenen jetzt bringen, da ist doch kaum Interessantes? Im zweiten Durchgang nach der Kinofassung oder nur als Schnittbericht gelesen, wirkt das sicher oft so, aber wie der Ersteindruck wäre, wenn man gleich die etwas luftigere Variante gesehen hätte, steht auf einem anderen Blatt.

Während Snyder also mit seiner Kinofassung zufrieden ist und es seinen Director's Cut darstellt, ist ein Extended Cut trotzdem nicht völlig ausgeschlossen, wie ein Interviewer bei Collider aus dem Regisseur herauskitzelte - zugegeben auch etwas drängend.

COLLIDER: Here’s the thing, I love Watchmen but I love the director’s cut – there’s few scenes that are key to making the film even better.  Could you see yourself eventually doing a quote-on-quote extended cut of Man of Steel?

SNYDER:  Yeah, I guess.  I really feel like–

COLLIDER: Because it moves fast.

SNYDER:  It does move fast.  I suppose but it got to the point – I guess, also because we edited so hard and we were in it so long – so for me, it happens incredibly organically now.  Even though it feels fast–

COLLIDER: I totally follow but there are moments where they’re talking and all of a sudden you know, the film moves.  For fans like me – superfans – another 10-20 minutes, I would have no problem with it.

SNYDER:  Of course not!  I don’t know.  I’m going to give that some thought but we really got to the point where –  because there’s not cut.  It’s not like the studio is forcing us to cut it.

 

Snyder denkt also darüber nach. Ob er das wirklich vor hat oder nur das Kapitel im Interview abhaken wollte, ist noch nicht bekannt. Aber wie bereits erwähnt, ist das Gehetze im Film und der Overkill, vor allem im 40 Minuten-Finale, für viele etwas zu viel. Einige dürften also einen Extended Cut, der die Sache etwas ruhiger angeht, also vielleicht begrüßen. Und Warner Brothers ist dem ein oder anderen Extra-Dollar durch eine weitere Fassung des Films sicher auch nicht abgeneigt.

Man of Steel startet diese Woche in den deutschen und österreichischen Kinos.

Inhaltsangabe / Synopsis:

Im Pantheon der Superhelden ist Superman der bekannteste und am meisten verehrte Charakter aller Zeiten. Clark Kent (Henry Cavill) ist ein junger Journalist in den Zwanzigern. Er fühlt sich von seinen eigenen Kräften verunsichert, denn sie gehen über seine Vorstellungskraft hinaus. Viele Jahre zuvor ist er von Krypton, ... [mehr]
Quelle: Collider

Mehr zu: Man of Steel (OT: Man of Steel, 2013)

Schnittbericht:

Meldung:

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Kommentare

18.06.2013 00:05 Uhr - Scarecrow
1x
Zack Snyder scheint sich mit dem "Reboot" nicht gerade beliebt gemacht zu haben. ^^ Von einem weiteren "Batman Begins" fehlt jede Spur. Ich kann mit seinen Filmen ohnehin nicht viel anfangen. "Dawn of the Dead" war noch ganz gut. Aber der Rest ... Autsch!

18.06.2013 00:12 Uhr - Tom Öozen
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Nix gut, Reboot!
Diese dauernd nervigen Neuauflagen alter Klassiker. Derselbe Käse wie die Amazing Spiderman Filme. Keine Ideen mehr am Start?
Es kann nur einen geben: Und das bleibt unvergesslich und einmalig Christopher Reeve!!!
Ich liebe die alten Superman Filme. Da konnte Dean Cain in Serie und Brandon Routh im Remake nichts wieder gut machen!

18.06.2013 00:13 Uhr - ta ta Hannibal
8x
Watchmen war hammer!
Aber das ist nur meine Meinung ;)

18.06.2013 00:16 Uhr - silverhaze
1x
Brachiales Mainstreamkino naja wems gefällt.

18.06.2013 00:27 Uhr - BoondockSaint123
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Ich bin kein Fan der DC Comics!...Da bleibe ich eigentlich lieber bei Marvel.Ich mochte nicht einmal die alten Superman Filme,aber Man of Steel hört sich nicht schlecht an.Alleine der Trailer verspricht ein Episches Werk.Da werde ich auf jeden Fall noch ins Kino gehen!

18.06.2013 00:31 Uhr - puRe
4x
Mit den alten Superman Filmen kann ich absolut nichts anfangen, aber die Trailer zu Man of Steel sehen sehr gut aus. Alles wirkt viel erwachsener und ernster, wie auch schon beim Dark Knight Reboot, was mir durchaus gefällt.

18.06.2013 01:32 Uhr - Nightmareone
1x
Was ein Gebabbel. Wartet doch erstmal bis er hier läuft. Bisher sind die Kritiken allesamt positiv. Nolan und Goyer hatten ebenfalls ihre Finger (nicht unerheblich) im Spiel, daher hinken Vergleiche zur aktuellen Batman Reihe widerum erheblich.

18.06.2013 02:09 Uhr - Hordak
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Hoffe der Superman Reboot ist besser als Nolan's Batman Trilogie. Totaler Schrott, zuviel Hype für nichts!
Nur Heath Ledger (Gott hab ihn selig) hat alle an die Wand gespielt! Leider konnte er den Streifen auch nicht retten! Meine Meinung.
Snyder's Filme sind im Gegensatz zu Nolan's Blockbuster!
Hoffe Goyer schreibt nicht so einen Mist wie bei Batman!
Lieber 1000 mal 300, Watchmen, Suckerpunch & Co als Batman und Inception! ^^

18.06.2013 04:02 Uhr -
12x
@Tom:

Superman Returns war kein remake sondern ein Sequel zu Donners Original. Erst informieren könnte helfen. Und grade bei Returns waren die Kritikpunkte das der Film zu altbacken und langwierig war mit zu wenig action. Man of Steel scheint da jetzt das genaue gegenteil zu sein (eine komplett andere version von Superman die sich absichtlich von Donners Version abgrenzt, sehr schnell im tempo und tonnenweise action) und es wird trotzdem rumgejammert.






Ich bin ein absoluter die hard Superman-fan seit 1998. Er ist seitdem mein absoluter Lieblings superheld der mich persönlich durch einige sehr dunkle Zeiten gebracht hat mit dem was er für mich bedeutet, vermittelt und symbolisiert.

Die Christopher Reeve Filme (zumindest die ersten beiden) sind Meilensteine des Genres und haben wie die comics im Jahre 1938 das Genre begründet. Damals waren sie bahnbrechend. Auch heute noch ganz ordentliche Filme aber auch so muss ich das als fan der comics sagen nicht gerade die idealste adaption (Dinge wie Erde um die Achse drehen und damit alles ungeschehen machen oder der "Vergessens-Kuss" sind totaler Käse, sowas kann Superman in den comics gar nicht und ruinieren für mich persönlich die Enden der jeweiligen Filme ungemein).

Zumal ich kein allzugroßer Fan des Golden Age und Silver Age Superman bin und die Reeve Filme sind natürlich Adaptionen dieser Versionen. Was mich bei diesen Versionen beispielsweise immens stört ist das Clark Kent bloss eine absichtlich trottelige maske ist und kein wirklicher charakter oder das Lois Lane nur Superman liebt (was aber ja logisch ist wenn Clark kein richtiger charakter ist). Dann natürlich das Lex Luthor in diesen Zeiten ein eher fast witziger krimineller ist bzw ein böser Wissenschaftler (Silver Age) ist ebenfalls eine Version des Charakters die mir gar nicht zusagt.

Was grade die ersten beiden Superman filme so herausragend machte sind zwei Dinge: die schauspielerischen leistungen von Reeve, Hackman, Terence Stamp ("Kneel before Zod!" - Legendär) und Brando sowie die bahnbrechende Musik von John Williams der hier vielleicht den besten superhelden score aller Zeiten geschaffen hat und die Tatsache das Donner den charakter und dessen Welt sehr ernst nahm während spätere Filme (grade die unterirdischen Teile III und IV) das ganze fast schon zur Parodie gemacht haben und Superman so ein bisschen zur Lachnummer des Genres verkommen ist.

Superman Returns war für mich ein zweischneidiges Schwert. Für das was der film ist (ein sequel zu Donners original der vor allem ein Liebesbrief an den ersten Film darstellt) war er sehr gelungen. Aber das war leider zu wenig. Im Grunde hat der Film bewiesen warum ein reboot so immens nötig war für den Charakter. Donners Version ist satte 35 Jahre alt. Und dies war eine Version des alten Superman. Ein Superman den es in den comics in dieser Form seit Jahrzehnten schon nicht mehr gibt. Die dinge hatten sich bereits 1988 mit der "Man of Steel" Miniserie von John Byrne massiv geändert:

Clark Kent war zu einem richtigen charakter geworden, keine tollpatschige maske mehr. Lois Lane liebt und heiratet Clark. Lex Luthor ist nun ein skrupelloser Milliardär und CEO von Lexcorp und einer der brilliantesten Männer des Planeten der viel düsterer und bösartiger ist als vor 1985. Die Superman comics sind wesentlich komplexer, daramatischer und gereifter geworden. Dies war der Modern Age Superman und das ist ein Superman den wir im Kino bisher nie gezeigt bekommen haben.

2011 hat DC mit dem Beginn seines New 52 Universums den Charakter sogar noch weitausmehr verändert als zuvor. Nun war er sogar nie mit Lois Lane zusammen sondern beginnt grade erst romantische gefühle für sie zu entwickeln und die beiden haben erst eine große Freundschaft miteinander und die dinge sind emotional viel komplexer. Die Kents sind tot, sein anzug ist nun eine kryptonische rüstung, der charakter ist wesentlich komplexer und düsterer und in seinen Anfangsjahren sogar aggressiver (er lässt bösewichter von dächern baumeln und rammt auch Batman beim ersten Treffen gleich mal munter in die nächste Wand).

Superman Returns hatte einen wahnsinns score, tolle nostalgie momente und einige wirklich atemberaubenden sequenzen (Stichwort: Flugzeug) aber einen ziemlich schlechten cast (Kate Bosworth war eine Beleidigung als Lois Lane), eine story die man als Lois/Clark fan der comics nur als Schlag ins Gesicht empfinden kann (Sie hat nen sohn mit Clark, weiss nichtmal das er Superman ist und zieht das Kind mit nem anderen Kerl groß ? gehts noch Warner?) und in der heutigen modernen zeit der Superhelden wirkte Superman hier altbacken, out of time und der Konkurrenz arg hinterherhinkend. Nicht wirklich würdig des Superman den ich so liebe und der in seinen besten comics in den letzten 20 Jahren der unbestrittene König des genres ist.

Wenn hier jetzt also einige behaupten Superman der im Film bisher immer der Version entsprach die schon seit 25 Jahren nicht mehr zeitgemäß ist hätte keinen Reboot nötig während es bei Batman scheinbar aber völlig okay (und notwenig) war zu rebooten nach dem Desaster das Batman & Robin (1997) war - dem muss ich leider sagen das er keine Ahnung von der Materie hat.


Aber wirklich kein superheld hat einen modernen reboot so nötig gehabt wie Superman. Die vorherige Version ist seit Jahrzehnten überholt in den comics, Superman returns hat gezeigt wie altbacken diese Version inzwischen ist. DC hat in den comics inzwischen Supermans origin story 4 (!) mal einem reboot unterzogen seit Donners Film im Jahre 1978 - zählt man die Earth One und Earth 2 Versionen dazu sogar 6 mal. Weil sich die Zeiten ändern und die superhelden des Golden oder Silver Age heute so nicht mehr funktionieren. es ist eine andere Ära, eine andere Gesellschaft, eine andere Zeit, mit anderen Schwerpunkten.

Darum ist es kein Wunder das sich DC irgendwann dachte das es auch mal höchste Zeit wurde Superman im Kino an die moderne Vorlage anzupassen. Der Erfolg der Batman filme gab DC dann endlich die Mut und Zuversicht Superman das zu geben worauf seine Fans seit Jahrzehnten warten : einen modernen Superman. Eine der häufigtsen reaktionen von Superman fans auf man of Steel die ich bei twitter bisher lese ist "Das ist endlich der Superman film auf den ich gewartet habe".


Die Serie Lois & Clark war so eine halb silver age/halb 90er Jahre version Supermans mit elementen der modernen version (Clark als charakter) aber immer noch sehr viel camp.

Die erste wirkliche moderne live-action Interpretation des Superman Mythos war die Serie SMALLVILLE (meine absolute Lieblingsserie und bei weitem bisher liebste version der Geschichte) die von 2001 - 2011 also ganze 10 Jahre lief und Clarks werdegang vom 14 jahre alten farmboy zum legendären Man of Steel darstellte und im grunde als moderne neuinterpretation angesehen werden kann die in den letzten 3, 4 Seasons sogar das ganze DC Universum neu erschuf. Die serie ist bis heute die längste fantasy/drama serie aller Zeiten und Tom Welling ist damit übrigens der schauspieler der Clark Kent/Superman damit bisher am längsten gespielt hat.

Die serie hat so eine große fanbase und hat solch eine tolle neuinterpretation von Superman geschaffen die am ende der Vorlage wirklich sehr treu war (und trotzdem neue twists reinbrachte) das die serie inzwischen als "Smallville Season 11" comic serie fortgesetzt wird (quasi ein "Superman Year One" im SV-universum) welches zu DCs derzeit meist verkauftesten serien gehört, vor allem im digital bereich.

Aber so genial Smallville auch war (Und ich derzeit schaue ich die komplette serie derzeit wieder durch - auch in Ehren von Supermans 75. geburstag) - es war nur eine TV serie und kein Kinofilm (auch wenn einige episoden, vor allem das serienfinale definitiv sich wie ein Film anfühlten) und im Kino mussten die Fans weiterhin auf eine moderne Interpretation warten - bis jetzt.


Man of Steel grenzt sich absichtlich sehr stark von der vorherigen version Supermans ab und macht klar das es sich hierbei wirklich um eine neue und der modernen Zeit entsprechenden version Supermans handelt. Die Handlung und mythologie die MoS erschafft hört sich für mich persönlich sehr stark nach einer Mischung aus der miniserie "Birthright" (2004) und "Superman Earth One" (2010) an - beides waren auch laut Goyer starke Einflüsse auf sein script (sowie zahlreiche moderne Batman comics inspirationen für die Nolan filme waren wie etwa Year One, Killing Joke, The man who laughs, Long Halloween, Knightfall oder Dark Knight Returns)

Der Film scheint aber Kritiker und Fans gewaltig zu spalten. Rottentomatoes hat derzeit einen score von nur 57 % vergeben was im vergleich zu Superman I (93 %), Dark Knight (94 %) oder Avengers (93 %) ausserordentlich wenig ist. Selbst Superman returns (74 %) hat mehr.

Während die Fans zu überwältigender Mehrheit online den Film preisen als den bewegensten und gigantischsten Superman film aller Zeiten der endlich die ersehnte moderne version von Superman darstellt und der film ist auf den viele lange gewartet haben und Superman endlich wieder zu einem relevanten, ernst zu nehmendem big hitter macht im genre.

Selbst rottentomatoes selbst ist in seinem consensus eigentlich sehr positiv. Der film wird beschrieben als extrem episch und unterhaltsam der Superman endlich wieder zu einemd er großen macht hat aber wohl leider seine schwächen in charaktertiefe und plot grade im letzten drittel wo es nur noch übergigantische action deluxe zu geben scheint.

Die größte Kritik, auch von seiten von einigen Superman fans und Autoren scheint zu sein das der film für einen Superman film ungewöhnlich kühl, hart und melancholisch zu sein scheint und viele den spaß, die freude und den leichteren Ton einer typischen Superman adaption vermissen. Das ist wiederum aber wohl absolut Absicht von Snyder und Goyer die ja mit diesem Film eine moderne Version Supermans erschaffen wollten die sich von dem was es bisher gab abhebt und mehr in die emotionale Tiefe geht und dem ganzen einen realistischeren touch gibt. Und seien wir mal ehrlich mit Goyer (Crow, Blade, Batman) als scriptwriter konnte man doch nicht wirklich einen freudigen sonnenschein-Superman film erwarten.

Ironischerweise scheinen grade viele Batman fans die Superman bisher immer als den kitschigen moralapostel abgetan haben in den letzten Jahren (auch irgendwo ironisch da Batman und Superman sehr gute freunde sind und zueinander aufblicken in den comics) Man of Steel ziemlich gut zu finden dank des düsteren und melancholerischen Tons.

Man of Steel ist im übrigen auch der beginn eines DC Film Universums indem laut warner auch die anderen DC Helden existieren. Und ja das bedeutet definitiv auch einen erneuten reboot von Batman da Nolans version eigenständig ist und nicht in das eher scifi-haftere universum passt das Man of Steel hier einführt - also gewöhnt euch schonmal an den Gedanken bald einen neuen Batman zu sehen. Das ganze steuert dann natürlich früher oder später (hoffentlich!!) auf einen Justice League film zu. Bleibt nur zu hoffen das Warner/DC sich ein beispiel an Marvel nehmen und das jetzt ordentlich aufziehen.

Allein deswegen ist Man of Steel schon ganz bestimmt kein "weiterer überflüssiger reboot". was der film auch für stärken und schwächen hat (und als die hard Superman nehme ich das sicher auch etwas anders war als die meisten hier) - Man of Steel ist unter Garantie ein film auf den Superman fans gewartet haben und der absolut notwendig war. Endlich eine moderne Version von Superman im Kino.

Wer das nach 35 Jahren trotzdem als überflüssig ansieht darf gerne dem Kino (und bitte auch den newsthreads zu dem film) fern bleiben.

Ich erwarte es jedenfalls mit unbeschreiblicher Freude mein größtes fiktives Idol überhaupt endlich in einer angemessenen, modernen version die die sinne zum explodieren bringt aufd er leinwand zu erleben. für mich als Superman fan der letzten 15 Jahre wird das ein magischer Abend.


PS: Sry für den sehr langen Beitrag - aber hier gehts nunmal um eines meiner größten Leidenschaften überhaupt :P das trifft einen nerv bei mir. Wenn ich da erstmal in Fahrt komme gibts kein Halten mehr bis alles was mir dazu im Kopf umhergeht niedergeschrieben ist ;)

18.06.2013 08:54 Uhr - JasonXtreme
8x
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Super informativ, ich habs sehr gerne gelesen, danke :-)

Zu den Leuten die Snyders und Nolans Filme hier mit Müll gleichstellen fäll tmir nix mehr ein. Zu sagen die Batman Streifen von Nolan sind scheiße, ist fernab jeglicher Realität, selbst wenn sie einem persönlich nicht gefallen. Ebenso sieht das bei Snyder aus

18.06.2013 09:37 Uhr - Xaitax
1x
Manohmanohman...du übertreibst aber gewaltig. Glaubst du,jemand hat Zeit sich dein Roman zu lesen?

Snydes 300 war aber echt genial. Bin mirganz sicher,dass Man of Steel besser als sein Vorgänger wird,der war nun wirklich Teenie-schrott.

18.06.2013 11:04 Uhr - e1m0r
1x
Klasse Beitrag, Deathstroke :)

Ich persönlich bin absolut heiß auf den Streifen und hatte mir den Soundtrack extra als Special Edition geholt, läuft hoch und runter :) Donnerstag geht es in direkt rein

18.06.2013 11:07 Uhr - MeinungDeinung
1x
@Deathstroke: Danke für deine Zusammenfassung!

@Topic: Himmel, bin echt gespannt auf MAN OF STEEL. Karten für die 3D-Version sind seit 5 Minuten reserviert.

18.06.2013 11:15 Uhr - demented
Du weisst schon, dass der Film konvertiert wurde ?

18.06.2013 11:38 Uhr - MeinungDeinung
@demented: Danke für den Hinweis. Is mir aber eh schnurz da ich Brillenträger bin und dadurch der Tiefeneffekt eh nicht so extrem bei mir ankommt.

18.06.2013 11:57 Uhr - Skinner
1x
@Deathstroke
Danke für den schönen Beitrag.
Ich freue mich auch riesig!!

18.06.2013 12:07 Uhr - sprudelbirne
Nolan's Batman ist Scheiße?

Blind,taub und dumm?

Ich freue mich auf Men of Steel,stehe total auf Bombast,aber bitte in 2D.

18.06.2013 13:00 Uhr - Scarecrow
18.06.2013 01:32 Uhr schrieb Nightmareone
Bisher sind die Kritiken allesamt positiv.

Es gibt noch andere Seiten als Filmstarts, cinema usw.
Kleiner Tipp: RottenTomatoes! Da schafft er es nicht mal auf 60%. lol.

18.06.2013 13:09 Uhr - Tom Öozen
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@Deathstroke,
Mannomann, was viel zu lesen hier!!Bis ich deinen Roman durch hatte....
Ich respektiere deine Haltung und Meinung als eingefleischter Hardcorefan absolut.
Gegen Snyder-Filme wetterte ich nicht im geringsten. Sind allemal gut(Bei Watchmen weiss ichs noch net; hab ich daheim rumstehen, aber noch nicht gesehen!).
Superman ist auch mein Lieblingssuperheld, mit Batman konnte ich noch nie was anfangen; aber das is wohl auch Geschmackssache, gottseidank! Gut, ich bin vielleicht nicht so penetrant Fan wie du, aber ich bin mit den alten Reeve Streifen aufgwachsen. Und werde halt nun mal bezweifeln, ob das Reboot, den Charme der Originale trägt. Es wird härter und actionreicher zugehen, klare Sache. Aber wie gesagt, Reeve (war ein Klasse Schauspieler R.I.P) war einfach der für mich überzeugenste und symphatischste Superman. In den alten Konzepten hat alles gestimmt: Story, Gegenspieler, Darsteller, Musik und Dramatik. Teil 3+4 waren deutlich schlechter, aber immer noch recht unterhaltsam und kultig! Vor allem Supermans Kampf gegen sein böses Ego war spannend und darstellerisch zum mitfiebern. Aber wie gesagt, alles Ansichtssache und Gottseidank sind Meinungen und Geschmäcker unterschiedlich! ;-)

18.06.2013 14:54 Uhr -
3x
Und noch ein "Roman" von Beitrag :P Wens stört darfs gerne ignorieren statt rumzumaulen...


Natürlich wird Man of Steel NICHT wie die alten Superman klassiker sein und sich auch nicht so anfühlen. Das ist aber ja gerade der Sinn der Sache. Diese alten Filme stellen eine Version Supermans dar die heute nicht mehr aktuell ist (im Grunde ist sie schon seit 1988 nicht mehr aktuell!). Der moderne Superman ist eine andere welt auch wenn er natürlich die selben Grundeigenschaften hat - in seinem Kern ist er derselbe. Der Held der für Wahrheit, Gerechtigkeit und vor allem Hoffnung steht und im Gegensatz zu Batman die menschen inspirieren will sich dem Licht zuzuwenden.

Aber die ganze welt Supermans ist seit 1988 eine andere. dramatischer, komplexer, moderner. Den camp und diese leichtherzige Golden/Silver age atmo der alten filme gibt es heute nicht mehr. Die zeiten sind einfach anders und mit den 90ern und später 2004 mit Birthright fing einfach eine andere Ära an. Eine die sich sehr von der 40er - 80er Ära unterscheidet.

Das Ziel bei Man of Steel war es gerade nicht einen Film zu machen der wie die alten filme ist und wieder den alten Donner Superman beinhaltet. Wenn du das willst dann musst du Superman Returns schauen, dieser film wurde gemacht spezifisch als weiterführung von Donners Version und als tribut an die 80er Ära Supermans und dessen Fans.

Man of Steel aber will etwas vollkommen neues erschaffen was sich absichtlich von Donners Version abgrenzt. Du sagst er wird den charme der originale nicht besitzen. Richtig wird er auch nicht - weil er den charme der originale gar nicht besitzen will. Im gegenteil Man of Steel soll sich gerade nicht so anfühlen wie der Reeve Superman. Das ist die grundsätzliche Idee die dahintersteckt.

es wird keinen Trottel Clark geben, keinen funny Lex, keinen unemotionalen Tyrannen-Zod, kein John Williams Theme und keine campy atmosphäre. Denn das ist der Golden/Silver Age Superman den Donner damals verfilmt hat. Man of Steel ist der modern age Superman.

Erst einmal wird der Film sehr viel ernster sein (So einigen Kritikern sogar zu ernst), sehr viel dramatischer, drastischer und natürlich millionenfach explosiver und bombastischer aber vor allem auch emotionaler und komplexer. Er wird sich mit einem thema befassen das in den modernen comics oft zum zentralen Thema wurde: die Bürde der letzte sohn seiner rasse zu sein, das gefühl der isolation davon zwischen zwei welten zu leben und im grunde weder zu der einen noch zu der anderen wirklich zu gehören. Superman wird gerne als der moralische strahlemann angesehen aber das ist her heutzutage nicht mehr. Superman ist ein charakter der mit einer großen Bürde zu kämpfen hat, ständig darum kämpfen muss akzeptiert zu werden, über den die einsamkeit wie ein schatten hängt. Denn auch wenn er Menschen hat die ihn lieben wie Lois oder seine Eltern die Kents so fühlt er sich trotzdem immer wieder allein. Dann natürlich die bürde all diese kräfte zu haben und diese nie einzusetzen um sich selber Vorteile zu verschaffen sondern nur um anderen zu helfen. Viele sehen diese Selbstlosigkeit als seine wahre Stärke an und dies ist etwas was beispielsweise Batman nicht hat. Batman sieht sich selbst auch nicht als held , sagt immer wieder das Superman der bessere von ihnen beiden ist. Das liegt daran das Batman nicht die Kindheit hatte in der ihm diese werte von seinen eltern vermittelt wurden. Superman aber hatte die Kents. Die Kents haben ihn zu dem gemachtd er er ist.

In Smallville sagte Clark einmal das jonathan und Martha seine beiden größten Geschenke sind und im Smallville comic gab es eine geniale szene als Supergirl ihm sagt das sie seine adoptiv eltern nie kannte. Daraufhin sagt Clark zu ihr "Aber du kennst mich" Supergirl "Ja" Clark: "Dann kennst du auch meine adoptiv eltern"

Und diese art von Geschichten wo es wirklich um die emotionale komplexität geht und darum was es wirklich bedeutet Superman zu sein und was für eine massive Bürde das ist und wie sehr er versucht seinen Platz in der welt zu finden und versucht die menschen zu inspirieren - das ist eine Tiefe und gewicht die es in den comics der 40er bis 70er kaum gab und die es nicht in den reeve filmen gibt. Weil das einfach eine andere Ära war. Die Reeve Ära war nunmal simpler, bunter, leichtherziger und campiger. Aber der moderne Superman ist ein anderer und das Ziel von Man of Steel war es nie einen weiteren reeve-Superman mit dessen stil und charme zu erzeugen sondern einen Superman für ein modernes zeitalter, einen der den heutigen comics und deren Ära entspricht. Einen Superman wie es ihn im Kino bisher nie zu sehen gab und der lange überfällig war. Die Reeve Ära von Superman endete bereits vor 25 Jahren.

Wer also einfach ein "Remake" von Donners Superman erwartet der wird natürlich enttäuscht werden. natürlich wird MoS nicht deren stil und charme haben. Denn es ist kein remake von Donners Fil, es ist eine adaption der modernen ära Supermans. Eine gänzlich neue Version von grund auf - genauso wie es die "man of Steel" comic serie 1988 war als das gesamte DC Universum von vorne gestartet wurde.


Christopher Reeve war natürlich ein großartiger Schauspieler und Mensch. Wenn George Reeves der Golden Age Superman war dann ist Reeve ohne Diskussion DER Silver Age Superman und der Superman der 70er/80er Ära. Aber er war nie der modern age Superman und wird es auch nie sein da es sich hier um eine gänzlich andere Version des Charakters dreht. Für mich persönlich wird immer Tom Welling der modern age Superman sein aber nachdem was bisher zu sehen war ist Henry Cavill definitiv die perfekte Inkarnation Supermans für die seit 2011 neu angebrochene Ära des letzten Sohn Kryptons. Seine darstellung als Superman wird auch von fans und kritikern bisher gleichermaßen gepriesen.

In Smallville Season 2 und 3 hatte Christopher Reeve übrigens Gastauftritte (seine letzten beiden Auftritte im Superman universum vor seinem Tod) und in der episode "Rosetta" war es Reeves Charakter Virgil Swann der Tom Wellings Clark Kent enthüllt das er Kal-El von Krypton ist. Die szene ist im grunde ein überreichen der Superman fackel vom Silver Age Superman (Reeve) zum (ersten) modern age Superman (Welling). Ein absoluter Gänsehaut moment. In dieser szene (und auch im serienfinale 8 Jahre später) ist übrigens John Williams Superman und Krypton Themes aus den alten Reeve Filmen zu hören.

Wenn Reeve in der szene zu Clark sagt "You wont find the answers by looking to the stars. Its a journey you must take by looking at yourself. You must write your own destiny- Kal-EL" Das ist ein richtig richtig großer Moment.

Als Reeve 2004 starb war am ende einer Smallville episode zu lesen:

"Dedicated in loving memory to Christopher Reeve. He made us believe a man could fly."

Und als Tribut an die Reeve Filme stand auf dem Poster zum Serienfinale:

"Believe"

18.06.2013 15:35 Uhr - FaceJunkies
1x
Ich glaube dass ich der einzige bin,der von Zach Snyder nicht viel hält.
Ausser beim Dawn of the dead remake,finde ich den rest seiner Filme total langweilig!
300 ist sehr overhyped,ausser den Kampfszenen in Zeitlupe und der optik hat der Film nix besonderes an sich.
Bei Watchmen bin ich nach 1 stunde eingepennt,da mich kein Charakter interessiert hat und Sucker Punch fand ich von Snyder eher wie eine Art Experiment,wie weit er mit den Effekten gehen kann.

Zach Snyder kann gute Actionszenen machen und kommt auch super mit der kamera klar,aber ich finde seine erzählweise einfach total langweilig.
Und deshalb werde ich Man of steel wahrscheinlich mir nicht im Kino ansehen.

Natürlich ist das nur meine Meinung,ich weiss dass viele gegen meine Meinung sind.

18.06.2013 15:53 Uhr -
1x
Der Mann heisst übrigen ZACK Snyder nicht Zach ;)

300 ist für mich einer der coolsten Filme aller Zeiten. Klar gehts da hauptsächlich um stilvolles Gemetzel aber darum guckt man sich den ja auch an :P Ich schau nen Friday the 13th Film ja auch nicht wegen der intelligenten story.

Watchmen gehört zu den besten superhelden filmen aller Zeiten. War für die Kritiker aber schwer verdaulich. Für comic fans aber eines der größten Juwelen.

Sucker Punch seh ich auch eher als Snyders Versuch einfach mal was ganz verrücktes und überdrehtes zu machen wo es hauptsächlich um look und style geht.

Dawn of the Dead ist okay als moderner zombiefilm aber verdient den namen Dawn of the Dead nicht. Dafür fehlt dem Film einfach das was einen Dead Film auszeichnet. Okay Man of Steel hebt sich zwar auch ungemein von Donners Superman ab aber im Gegensatz zu dawn ist MoS ja auch kein remake.

18.06.2013 15:58 Uhr - FaceJunkies
@Deathstroke

Ja "zack" sorry,verwechsele den immer mit Zach Galafianakis oder wie der geschrieben wird :P
Klar ,300 hat geile Actionszenen,aber der Film war mir vieel zu lang gezogen.
Watchmen,hab ich gehört dass er fast 1:1 wie im Comic umgesetzt wurde,dafür zwar Hut ab,aber bin trozdem eingepennt :D

18.06.2013 16:08 Uhr - Agregator
Ich werd den Film nicht anschauen weil ich einfach keine Lust habe mir zum 1000. Mal die eine Superman Story zu geben die wieder bei Null anfängt.Ich hab alle Filme gesehen und auch Smallville und weiss halt mittlerweile wie er auf die Erde kam.Da muss ich keine 12 € für nen 3D Film ausgeben nur um die ganze Story nochmal zu sehen.Mir wärs lieber es würde endlich mal die finale Staffel von Smallville bei uns rauskommen.Bei Batman lass ich mir das ja noch eingehen das man da ein Begins gedreht hat aber nicht bei einem Superheld von dems 2 Serien & 5 Filme gibt!

18.06.2013 17:14 Uhr -
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300 ist auch fast 1:1 von Frank Millers comic übernommen - man hat sogar einige Bilder direkt kopiert im Film. Das 300 zu lang ist finde ich überhaupt nicht der is richtig schön kurzweilig vom feeling her. Allein bei der Bildgewalt kann einem da doch unmöglich langweilig werden. Ts Leute gibts.

Übrigens gibts von Superman 4 Serien (Adventures of Superman, Superboy, Lois & Clark, Smallville) sowie natürlich noch die Animated series aus den 90ern.

Man of Steel ist aber eben absichtlich nicht "dasselbe" wie die filme und serien die es davor gab sondern was ganz eigenständiges. Superman wie in diesem Film gab es bisher nicht zu sehen. Weder im Kino noch im TV.

Finale Season von Smallville kommt dieses Jahr noch raus. ich hab sie allerdings schon seit 2 Jahren als US-Import hier stehen. auf deutsch gucke ich filme und serien eh nicht.

18.06.2013 17:29 Uhr - Jack Bauer
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Wollen wir hoffen, dass es qualitativ in Richtung WATCHMEN oder DAWN OF THE DEAD geht und nicht in die Richtung von allem anderen, was Snyder inszeniert hat. Und wollen wir hoffen, dass Nolan als Produzent genug Einfluss hatte und Snyders wahrscheinliche Schwachsinnsideen ein bisschen zügeln konnte (aber davon ist auszugehen, Nolan kann ja mittlerweile auch machen, was er will).

Zur Einstimmung gestern mal wieder SUPERMAN RETURNS gesehen und ja: es kann nur besser werden.

18.06.2013 17:40 Uhr - Agregator
@ Deathstroke

weiss schon das es im August rauskommt aber trotzdem hat es zu lange gedauert und ich kauf mir nunmal keine Serie auf Englisch wenn ich nur die Hälfte verstehen.Und zum Film - wenn ich die Trailer so sehe gehts im Endeffekt darum wie er zu Superman wird und das Lex das dann auch weiss (als er den Bus rettet) - und die Story kenn ich halt zu genüge.Am Ende muss es halt jeder für sich entscheiden ob er sich dem Film anschaut - ich machs definitv nicht!Für mich ists halt auch ein weiterer Beweis für die Einfallslosigkeit die im Moment vorherrscht und man nur noch 2. oder 3. Teile oder irgendwelchen Reboots oder Ramkes vorgesetzt bekommt"

18.06.2013 17:41 Uhr - FaceJunkies
@Deathstroke

Am anfang war ich von den Bildern von 300 fasziniert,aber nach 20 minuten hat es bei mir nachgelassen,und ich sah es mir wie einen normalen Film an.
Aber ein Bildgewaltigen Film macht schon lange keinen guten Film aus!
Langgezogen fand ich vorallem die Kämpfe,die später immer eintöniger wurden.

Achja vllt habe ich vergessen zu erwähnen,dass ich allgemein Fantasy- Filme nicht mag,oder Filme mit Fantasy elementen.

Ist immernoch geschmackssache,natürlich habe ich nix gegen Leute die diese Filme lieben,da es soger tatsächlich noch leute gibt die Transformers geil finden^^

18.06.2013 17:54 Uhr -
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@Jack:

Zur Einstimmung die Reeve Version schauen (und Superman returns gehört dazu da ein sequel zu Donners original) ist eine ganz schlechte Idee da Man of Steel absichtlich eine ganz andere Version von Superman ist die nichts mit der vorherigen zu tun hat. Lies dir lieber die graphic novels Birthright und Superman Earth One durch wenn du dich auf Man of Steel einstellen willst.

@Agregator:

Lex Luthor kommt im Film gar nicht vor. Und die ganze Historie Kryptons und wie und warum Kal-El zur Erde geschickt wird ist eine ganz andere, da wird auch eine stark veränderte Mythologie aufgebaut beispielsweise das das Superman S das symbol auf Krypton für hoffnung ist und nicht das familiensymbol des House of El (das stammt direkt aus dem Birthright novel) oder das [ACHTUNG SPOILER!] Kinder of Krypton genetisch hergestellt werden und nicht geboren (Kal-El ist etwas besonderes weil er geboren wird und aus Liebe erschaffen wurde)[SPOILER ENDE] ist schonmal gänzlich anders als die bisherigen Versionen.

den trailern nach zu urteilen trifft Kal ja später als erwachsener sogar in irgendeiner Form auf Jor-El, das gab es ebenfalls definitiv nicht vorher. Oder das Clark die welt bereist bevor er Superman wird (ebenfalls ein element aus Birthright) oder das Zod zur Erde kommt um Kal-El zu finden und diesen erpresst die welt zu vernichten wenn er sich nicht offenbart (Das wiederum stammt fast 1:1 aus Superman earth One) wie im Trailer zu sehen war - das sind alles dinge die man bisher in keiner live action version von Superman erlebt hat. Zumal der Ton viel realistischer und düsterer ist statt der eher leichtherzigeren typischen Donner-Superman atmo.

Sicher gehts darum wie Clark zu Superman wird aber der weg dahin ist ein ganz anderer. Zumal das Ende laut Berichten eine 40 Minuten ultraschlacht sein soll die in sachen action allen in den schatten stellt was es im genre bisher zu sehen gab und endlich Supermans ganze power filmisch in szene setzt. Der letzte akt soll sogar noch heftiger und epischer sein als der showdown in Avengers. Wer sich das als fan des genres entgehen lässt - selber schuld.

Zumal Man of Steel der Auftakt zu einem DC Filmuniversum darstellt, ähnlich wie Iron Man das MCU (Marvel Cinematic Universe) gestartet hat.

18.06.2013 18:05 Uhr - Agregator
Mag sein das ich da was falsch interpretiert habe aber das ändert einfach nichts daran das ich mir den Film nicht anschaue - und das obwohl ich Fan des Genres bin...Und mit dem DC Filmuniversum bin ich ja mal gespannt ob das genauso erfolgreich sein wird wie bei Marvel denn ausser Batman und Superman liefen zb Green Lantern ja nicht gerade überragend (obwohl ich den jetzt gar nicht so schlecht fand)!

18.06.2013 18:08 Uhr - Tom Öozen
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Da sieht man mal, was sich einen echten Fan schimpft. Der hat sich mit der Materie durch und durch auseinandergesetzt.

18.06.2013 18:24 Uhr - Prison
18.06.2013 00:12 Uhr schrieb Tom Öozen
Nix gut, Reboot!
Diese dauernd nervigen Neuauflagen alter Klassiker. Derselbe Käse wie die Amazing Spiderman Filme. Keine Ideen mehr am Start?
Es kann nur einen geben: Und das bleibt unvergesslich und einmalig Christopher Reeve!!!
Ich liebe die alten Superman Filme. Da konnte Dean Cain in Serie und Brandon Routh im Remake nichts wieder gut machen!

Reeve war genau genommen der 2. Superman Darsteller. Aber trotzdem der BESTE.

18.06.2013 18:31 Uhr - Hähnchen
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@Deathstroke

Super Beiträge!!!

Da ich mit Superman aufgewachsen bin (41 Jahre) und er immer noch mein Lieblings Superheld ist, kenne ich mich auch ein wenig im Metier aus.

Klar mag ich auch allgemein Superhelden, Comics wie Filme.

Was die heut zu Tage auf die Beine stellen finde ich schon Klasse!

Der eine Höhepunkt waren die Superman Filme Ende der 70, Anfang der 80er, den nächsten gab es, meines erachtens, erst wieder bei Tim Burtons Batman, sowie Batmans Rückkehr und dann kam erst mal lange gar nichts, außer evtl ein paar kleine Aussnahmen wie Spawn, usw.

Der Auftakt oder bzw die Wende fing dann mit X-Men und Spider-Man Anfang 2000 an und es reißt nicht ab und ich finde das auch gut so!!!!!

Im Grunde genommen werden sie immer besser und aufwendiger, aber Außnahmen gibt es immer wieder, wie z.B. Ghost Rider, Catwoman, usw.


Nun zu Superman:

Ich freue mich wie ein Kind auf den neuen Film!

Die ersten 3 Superman Filme finde ich Genial (ja auch den dritten, der hat viel Humor und Reeve als böser Superman ist einfach Göttlich).

Der Score ist Super und als Bryan Singer ihn in Returns wieder benutzt hat, war das Gänsehaut pur!

Ich mag Returns eigentlich sehr gerne, aber die Aktion auf 2,5 Stunden verteilt, war schon eindeutig zu dürftig, da man 2006 schon anderes gewöhnt war.

Singer es eh falsch angepackt und es hätte eigentlich einen Neustart sein müssen... welcher Teenager oder Jugendlicher von 2006 würde sich denn vorher noch die 2 ersten Superman Filme angucken, bzw wer kennt die schon?!

Neustart nach 20 Jahren vom letzten Superman Film, wäre schon sinnvoll gewesen!

Der neue passt zur Zeit! Dramatik, Aktion, ein wenig düster, aber das Bild kann ich mir erst Sonntag machen :-)

Nach meinen Comics aus den 70er bis 1985 bin erst 1993 kurz wieder eingestiegen, als Superman starb und die Wiederauferstehung kam. Das war schon ein Highlight.

Leider gab es da zur Zeit keine Comics von Superman, die wurden erst wieder 1996 eingeführt und ab da las ich sie wieder regelmäßig.

Leider ist es auch wieder weniger geworden, da sie jede paar Jahre eine Crisis rein bringen und einen Neustart machen.

Ich fande es toll, das sie die verschiedenen parallel Universum aufgegeben hatten und es nur noch 1 Erde gab, aber ich glaube das ist seit paar jahren auch wieder hinfällig.

Schade drum.

Jedenfalls habe ich bis jetzt noch kein Comic weg gechmissen, aus den 70 bis Heute und das sind nicht wenig (fast das ganze DC Universum und teilweise auch Marvel)

Falls es keinen interessiert, ich musste es einfach mal los werden ;-)

Wie gesagt, ich freue mich unglaublich auf diesen Film und auf alle weiteren Filme, wie Steel 2, JLA, Flash, usw..

Die letzten 3 Batman Filme waren Super, aber "Begins" irgendwie der Beste. Auch Tim Burtons Batman war spitze, besonders Michelle Pfeiffer als Catwoman :-P

In diesem Sinne "Auf auf und davon"

18.06.2013 18:35 Uhr -
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Sobald klar ist das die kommenden DC Filme alles zu einem Universum gehören das auf Justice League hinarbeitet werden diese automatisch viel erfolgreicher werden als Green Lantern. Bei Green Lantern war zudem das problem das der Film einfach eine schlechte adaption war der im grunde von allen Kritikern übelst in den Boden gestampft wurde. Mit solch vernichtenden Kritiken ist es kein Wunder wenn die Zuschauer wegbleiben. So gern die Leute auch sagen das ihnen Kritiken nicht so wichtig sind, sie beeinflussen so einiges in der Wahrnehmung eines Filmes bevor man ihn selbst gesehen hat. Gute und überwältigende kritiken führen zu positiver Mund zu Mund propaganda. wenn ein film dann auch noch im Vorfeld mit großer spannung erwartet wird wie etwa bei Avengers dann klingeln die kassen ganz gehörig. Und in diesem Zuge profitieren davon auch andere Filme wie jetzt beispielsweise bei Iron Man 3 zu sehen ist der als nachfolger zu Avengers inzwischen 1.2 Milliarden eingespielt hat.

Filme über Flash, Green Lantern und vor allem Wonder Woman werden jedenfalls sicher nicht so auf die Fresse fliegen wie der erste GL Film wenn man eine respektvolle adaption abliefert und von vornherein klar ist das diese Filme zum selben universum gehören wie Man of Steel und der nächste Batman.

Bleibt nur zu hoffen das Warner auch wirklich diesen Weg endlich mal geht. Sie neigen dazu Marvel versuchen hinterherzuhetzen was bisher dazu führte das sie einfach keine einheitliche Linie und Vision entwickeln so wie Marvel das getan hat. Bei Warner hat man das gefühl sie springen immer hin und her und sind immer am Hinterherlaufen ohne wirklich eigene Linie. Hoffe mit Man of Steel ändert sich das jetzt. Ich habe aber schon die befürchtung das warner jetzt einfach so schnell wie möglich nen Justice League oder Worlds Finest (Superman & Batman) film zusammenschustern will ohne große vorbereitung und Story die auf lange zeit vorbereitet wird und über mehrere Jahre hin durchdacht ist.

Warner brauch jemanden wie bei Marvel Joss Whedon (Avengers) oder jüngst Mark Waid (X-Men) der den franchise aus kreativer sicht einheitlich gestaltet und überwacht. Oder jemand wie Marvel Studios president Kevin Feige der dem ganzen eine klare linie und vision über einen größeren zeitraum verpasst.

Wobei Warner das ja schon grade versucht. David Goyer und Zack Snyder sind für mehrere Filme verpflichtet worden und werden sicher ähnlich wie Whedon bei Marvel die kreativen oberhäupter der DC Filme sein.

18.06.2013 18:36 Uhr -
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18.06.2013 18:24 Uhr schrieb Prison
18.06.2013 00:12 Uhr schrieb Tom Öozen
Nix gut, Reboot!
Diese dauernd nervigen Neuauflagen alter Klassiker. Derselbe Käse wie die Amazing Spiderman Filme. Keine Ideen mehr am Start?
Es kann nur einen geben: Und das bleibt unvergesslich und einmalig Christopher Reeve!!!
Ich liebe die alten Superman Filme. Da konnte Dean Cain in Serie und Brandon Routh im Remake nichts wieder gut machen!

Reeve war genau genommen der 2. Superman Darsteller. Aber trotzdem der BESTE.


Genau genommen war Reeve der dritte nach Kirk Alyn und George Reeves ;) Und Reeve war der beste ja - der beste Golden/Silver Age Superman. Der moderne Superman wiederum ist eine ganz andere Kiste.

18.06.2013 19:29 Uhr - Agregator
@ Tom Öozen

Wer sagt denn das ich ein Fan bin?Nur weil i Smallville und die alten Supermanfilme angeschaut habe bin ich noch lange kein Fan der Tag und Nacht damit verbringt sich über den Film zu informieren.Die anderen Serien ausser Smallville hab ich auch nicht gesehen.Finde halt die Filme mit Reeve gut und Smallville - aber das wars dann auch schon.

18.06.2013 19:30 Uhr -
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@Hähnchen:

Großartiger Beitrag von dir und ich muss sagen das es mir echt eine Ehre ist jemanden zu treffen der seit 40 jahren (Das muss ich mir erstmal reinziehen!) Superman fan ist. Auch das du den Man of Steel nie aufgegeben hast in der alld er Zeit finde ich sehr sehr beeindruckend. Ein wahrer fan.

Ich stimme mit fast allem was du sagtest überein (Nur das ich Superman III sehr schlecht fand und The Dark Knight mein liebster Batman film ist was aber auch damit zu tun hat das der Joker mein absolut liebster comic bösewicht aller Zeiten ist).

Ich bin auch ein riesenfan von Catwoman (habe ihre monatliche US serie abonniert) und fand wowohl Pfeiffer als auch Hathaway sehr gute Umsetzungen (über Halle Berry leg ich hier mal den Mantel des Schweigens) finde aber das auch diese beiden keine idealbesetzungen von Catwoman waren. Die bisher beste Catwoman adaption die ich je gesehen habe war im Videogame Batman: Arkham City. Das war schlicht perfekt. Hoffentlich wird sie so auch in den kommenden Batman filmen.

es ist cool das du Death of Superman von 1993 erwähnt hast - denn das ist der comic der mich zum Superman und DC fan gemacht hat. Doomsday ist übrigens bis heute neben Joker mein liebster villain überhaupt.

Ich habe eine sammlung von circa 1000 comics. Da ich noch nicht sooo alt bin (30) und "erst" seit 20 Jahren comics lese (bin durch Chris Claremonts und Jim Lees X-Men serie 1993 zum comic fan geworden) habe ich viele der classic stories die man heute natürlich nicht mehr in einzelheft form kriegt mir als TPs (Trade Paperback - sammelbände die mehrere hefte einer story enthalten) besorgt - Death of Superman stand da natürlich sofort ganz oben auf der Liste zusammen mit X-Men: Genesis (TP was die ersten 8 ausgaben der Jim Lee X-Men comics enthält durch die ich zum comic fan wurd).

Heute lese ich die deutschen comics gar nicht mehr sondern beziehe TPs, graphic novels und monatliche serien direkt aus den USA über einen comic händler in Hamburg. Meine monatlichen serien habe ich auch alle abonniert und kriege da einmal im Monat meine Ladung US-comics zugeschickt. das habe ich getan weil ich 1. die englische sprache bevorzuge und 2. die deutsche veröffentlichungspolitik bei comics grausam ist. da werden ganze serien nur teilweise veröffentlicht, mit anderen zusammengemischt und kommen ohnehin erst ein Jahr nach US release hier raus. Den trouble erspar ich mir und beziehe direkt aus den Staaten (Und teurer ist es auch nicht - rund 3 euro pro heft)

Viele comic fans sind ja gerne entweder Marvel oder DC Fans und hacken dann auf dem jeweils anderen Universum rum. Ich nicht. ich bin großer Fan beider Universen. Marvel seit 1993, DC seit 1998. Auch sind es sehr unterschiedliche universen die man kaum miteinander vergleichen kann.

Bei Marvel bin ich vor allem großer X-Men Fan. Mein allerliebster Marvel charakter ist Wolverine (war er schon vom ersten comic an den ich 1993 gelesen habe und nicht erst durch die filme - auch wenn Hugh jackman absolut genial ist in der rolle). Zudem war ich ein RIESEN Spider-Man fan von 1995 - 2008 (und habe dutzende von Spidey TPs und graphic novels) aber als seine ehe mit Mary Jane gelöscht wurde und er heute sogar tot ist (Stattdessen ist Doctor Octopus in Peter Parkers körper der neue Spider-Man. WTF??) habe ich Spider-Man komplett aufgegeben. Aber die Spidey comics der 80er und 90er gehören für mich zu den besten comics aller zeiten. Sowie natürlich der Tod von Gwen Stacy 1973 (da habe ich ein ganz edles hardcover format von indem die stories der Tode von gwen und ihrem vater gesammelt sind genannt "Death of the Stacys")

Seit dem ersten Iron Man film habe ich auch begonnen Avengers zu lesen, vor allem da um diese zeit rum Wolverine und Spider-Man den Avengers beigetreten sind.

Bei DC ist natürlich Superman mein absoluter favorite, gefolgt von Justice League und Wonder Woman. Seit einigen Jahren habe ich mich dann auch den Batman comics gewidmet (insbesondere den Joker und Catwoman-zentralen stories) und habe TPs von so ziemlich allen großen Batman stories. Batman ist gerade aktuell so ziemlich eine der besten comic serien die es derzeit gibt. Die letzte große story "Death of the Family" in welcher der Joker (der sein gesicht abgeschnitten bekommen hat und nun als maske trägt!) durch böse manipulationen Batman versucht über die grenze zu treiben und am ende die gesamte Bat-Family entzweit war die beste Joker-story seit über einem Jahrzehnt.

Derzeit läuft "Zero Year" eine story über die 6 Monate in Batmans leben nachdem er nach Gotham zurückkehrte und die zeigen genau wie er zu Batman wurde.

Grade an der Superman front tut sich dieses Jahr einiges bei DC (auch zum Anlass des 75-jährigen geburtstages von Supes). Grade ist die neue serie Superman Unchained gestartet mit dem wahnsinns kreativteam von Scott Snyder (autor der aktuellen Batman comics) und mein großer favorite Jim Lee als zeichner. Ich kann jetzt nach einer ausgabe schon sagen das Superman Unchained die beste Superman serie seit mindestens 5 Jahren ist. Und das artwork von Lee ist schlichtweg ein atemberaubendes meisterwerk das seinesgleichen sucht. Heute ist er ein Starzeichner (vllt. der aktuell beliebteste und berühmteste zeichner in der industrie) und ich bin stolz schon fan von ihm seit 20 Jahren zu sein.

Zudem startet ende diesen Monats eine neue Superman/Batman serie und im Oktober eine Superman/Wonder Woman serie. werde beide natürlich umgehend abonnieren.

Neben Superman, Wonder Woman und Batman bin ich inzwischen auch ein riesenfan von Catwoman und Deathstroke (daher der username^^) geworden.

Für alle die ihn nicht kennen: Deathstroke ist der ultimative söldner und attentäter der über erhöhste stärke, reflexe und agilität verfügt und als waffe Schwert und pistolen verwendet. Er ist so gut das er es sogar mit Batman aufnehmen kann wie man auch im trailer zum kommenden game Batman: Arkham Origins sieht. Marvels charakter Deadpool wurde als parodie auf Deathstroke erschaffen, die beiden haben sogar die selben nachnamen (Slade Wilson und Wade Wilson)

bei Marvel und DC laufen auch grade ordentlich die Motoren heiss. Marvel schliesst diese Woche den Event AGE OF ULTRON ab (Der böse super cyborg Ultron der einst vom Avenger Hank Pym erbaut wurde übernimmt die welt, legt diese in schutt und asche und die überlebenden superhelden versuchen einen verzweifelten kampf für das überleben der menschheit. Sehr Terminator-mäßig) und startet demnächst den event INFINITY bei der der kosmische Tyrann Thanos (der kurz in der post credits szene in Avengers zu sehen war!) die Erde invasiert mit einer übermacht wie es sie im Marvel Universum bisher noch nicht gab.

DC wiederum startet jetzt nächsten monat TRINITY WAR bei dem es zum krieg zwischen Justice League, der regierungs-gegründeten Justice League of America und der magischen Justice League Dark kommt was als endresultat die größten superhelden des DC Universums de facto ausschaltet.

Das führt wiederum im September zum "Villains month" bei der alle 52 serien von einem speziellem bösewicht übernommen werden (und wir reden hier von wirkich ALLEN großen DC villains) und auch der start wird zum event FOREVER EVIL indem die bösewichter das nun schutzlose DCU übernehmen.

Und dann ist da natürlich noch die Smallville Season 11 comic serie, die für mich derzeit absolut beste Superman serie die es gibt (SV ist auch meine absolut liebste TV serie aller Zeiten)

Da kommt dieses Jahr also noch einiges in Sachen comics angerauscht. Gestern habe ich den graphic novel "Wolverine Season One" erhalten, quasi eine moderne neuerzählung der zeit in Wolverines Leben nach dem Weapon X experiment bis hin zu seinem Einsteigen bei den X-men.

Meine derzeit monatlichen serien die ich abonniert habe sind:

MARVEL

Wolverine
All New X-Men
Avengers

DC

Superman Unchained
Batman
Justice League
Justice League of America
Smallville Season 11
Injustice (prequel comic zum game)
Catwoman
Batman/Superman (ab ende Juni)
Superman/Wonder Woman (ab Oktober)


und halt immer mal wieder bestimmte TPs und graphic novels die so rauskommen (wie halt jetzt grade Wolverine Season One)



Meine persönliche Best of Superman comic stories liste wäre:

Death of Superman
Return of Superman
Superman/Doomsday Hunter/Prey
The Wedding Album
Til Death do us part
Our worlds at war
Birthright
Whats so funny about truth, justice and the american way?
Superman/Batman Vol 1: Supergirl
For Tomorrow
Sacrifice
Last Son (Richard Donner hat hier mitgeschrieben!)
Brainiac
Superman Earth One

Und Smallville Season 11 sowie die neue Superman Unchained serie kann ich ebenfalls nur dringenst empfehlen.

18.06.2013 19:31 Uhr - Xavier_Storma
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@ Hordak:

Nolan Batman Filme totaler Schrott?
Ouch... selten so einen Selbstdisqualifizierenden Beitrag gelesen. Man muss die Geschichten nicht mögen, aber die Inszinierung war hervorragend, die Darsteller einfach wundervoll. Sie als vollkommenen Schrott mit Filmen der Sorty Asylum gleichzusetzen (IMHO vollkommener Schrott) ist wirklich nicht objektiv.

18.06.2013 21:11 Uhr - Tom Öozen
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18.06.2013 19:29 Uhr schrieb Agregator
@ Tom Öozen

Wer sagt denn das ich ein Fan bin?Nur weil i Smallville und die alten Supermanfilme angeschaut habe bin ich noch lange kein Fan der Tag und Nacht damit verbringt sich über den Film zu informieren.Die anderen Serien ausser Smallville hab ich auch nicht gesehen.Finde halt die Filme mit Reeve gut und Smallville - aber das wars dann auch schon.

Ich meinte auch Deathstroke!

19.06.2013 00:45 Uhr - Laughing Vampire
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Interessante Diskussion hier, schön, so viel Enthusiasmus für ein bestimmtes Thema zu sehen.

Ich weiß nicht, ob ich mir den Man of Steel anschauen werde: Ich habe von Superman weder die geringste Ahnung, noch interessiert mich die Materie. Wozu ich mich allerdings gerne äußere und wer für mich auch ein Grund für einen Kinobesuch wäre, ist Zack Snyder, von dem ich ein großer Fan bin.
Normalerweise sind meine Leidenschaft ja mehr oder weniger tiefsinnige, ernste europäische und asiatische Filme, das, was man "Arthouse" und "Avantgarde" nennt und so etwas. Filme, die leben. Fürs extreme Kino habe ich natürlich auch viel übrig, sonst wäre ich kaum auf dieser Seite. Womit ich im Normalfall aber überhaupt nichts anfangen kann, sind die ganzen Big-Budget-Hollywoodproduktionen: Nichts hasse ich mehr als diese seelenlosen, vorhersehbaren Schwachsinnsfilme, bei denen irgendwelche Menschen mit bekannten Namen ihre Gesichter zeigen dürfen. Daher meide ich ohnehin schon einmal gut 80% der Filme, die es (in kleineren Städten) ins Kino schaffen.

Zack Snyder ist für mich, neben einer Handvoll anderer Vertreter wie auch Tarantino oder Fincher, aber ein Beispiel, dass es auch anders geht. Der Mann ist, besonders, was Inszenierung, audiovisuelle Gestaltung und Atmosphäre betrifft, ein Genie, und er macht aus dem vielen Geld der großen Studios wirklich Filme, die es wert sind, angeschaut zu werden, die verblüffen und faszinieren, und das, ohne dabei besonders anspruchsvoll zu sein. Snyder bricht mit vielen Konventionen, die ich persönlich zum Kotzen finde -- beispielsweise orchestrale Soundtracks: Stattdessen gibt's einfach nur gute Musik, die perfekt zum Geschehen passt und einen einfach nur auf bestmögliche Art und Weise reizüberflutet. Beispiel: Björks "Army Of Me" in Sucker Punch oder der NIN-Score in 300 -- und überrascht den Zuschauer ständig. Besonders, was die Liebe zum Detail betrifft, ist der Kerl für mich unschlagbar: Seitenhiebe und Anspielungen en masse, perfekte Sets (einfach mal auf "Pause" drücken und alles anschauen), tolle Charakterzeichnungen, was weiß ich. Und das am laufenden Band.

So muss Bombast für mich sein. Kino als Achterbahnfahrt quasi. Ich bin auch ein großer Sucker-Punch-Fan, obwohl der Film fast überall verrissen wurde; einfach, weil er so abgefahren ist, so viel Spaß macht und irgendwo auch noch einen coolen, ungewöhnlichen Plot hat. "Watchmen" ist für mich auch einer der besten Filme aller Zeiten. Besser geht so etwas einfach nicht.

Von daher, mal schauen, ob ich mich reintraue. Ansonsten hoffe ich einfach, dass ich von dem Kerl noch viel sehen werde, quasi als Ablenkung von all den Żuławskis, Terayamas und Herzogs, mit denen ich mich sonst so gerne abgebe. :)

19.06.2013 06:50 Uhr - Hähnchen
Green Lantern fande ich auch gar nicht mal so schlecht, die haben evtl. schon viel zu viel gezeigt gehabt!

Eine Einführung hätte gereicht, wie er zu den Ring kommt und die Welt des OA erst im 2 Teil gezeigt, bzw. den Endgegener Parallax. Im 1 Teil nur erstmal wie er mit dem Ring auf unserer Welt zurecht kommt und ein paar kleine Gauner erledigt.

Zuviel Input für´s Normale Volk ;-)

Vielleicht machen sie es bei Reboot besser, falls eins kommt...

Das Iron Man 3 vom Hype von Avengers lebt kann man sehen, da er der schlechtetste der 3 Teile ist, aber am meisten einspielt! Schlimm eigentlich, nicht das die Regisseure den dritten Teil als Vorbild nehmen und die nächsten Comic Filme alle auf diesem Niveau sind.

Flash, auch einer meiner Lieblingshelden. Selbst die TV Adaption von 1990 fande ich gar nicht mal verkehrt, aber nur den Pilotfilm, danach wiederholte sich die Serie nur noch.
Ich hoffe da kommt auch mal ein anständiger Film raus.

Ich hoffe auch das Warner in Zukunft es vernünftig anpackt und nicht wie es zur Zeit Internet Seiten Berichten, Man of Steel 2014 und JLA 2015 raus bringen. Das wäre katastrophal, einfach nur ein Reinfall!!!
Marvel macht es richtig, sollen es ruhig bei denen abgucken.

@Deathstroke:
Ich bin 41 Jahre, aber noch nicht ganz von meiner Geburt an Superman Fan ;-) erst als ich 1978 das erste Comic von meinem Bruder in den Händen hielt, da fing es an.

Wenn jemand interesse an ein wenig zerfletterte Comics von Superman, Batman, Wonder Woman, Flash, Green Lantern, Spider-Man und Die Rächer aus den 70er hat, die gebe ich gerne an einen Fan ab.
Man wird sich schon einigen, man kann über alles reden :-)

Batman von 1989 fande ich natürlich auch super, da Jack Nicholson den Joker spielt. Einmalige Rolle!

Heath Ledger, finde ich, hat nur vom Hype gelebt, als er gestorben war (habe ihn Selig). Ich glaube nicht das Dark Knight so viel eingespielt hätte, wenn er noch am Leben wäre.

Begins hat glaube ich nur ca 350 Millionen eingespielt und Dark Knight gleich über ne Milliarde... ich weiß ja nicht.
Gut, bei Iron Man Teil 1 zu Teil 3 ist auch ein großer unterschied zum Einspielergebnis, aber ich werde das Gefühl nicht los, das es bei Batman eher so lief..

Batman Games wie Arkham Asylum und Arkham City sind halt schon geile Games. Atmosphäre Top! Score Top!

Vergisst nicht die ultimative Batman Comic Serie "Knightfall" zu erwähnen! Das Beste was jemals auf den Markt gebracht worden ist!

Ach ja, Doomsday einfach nur Hammer. Super Gegner. Angsteinflößend!

19.06.2013 15:48 Uhr -
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Najaich habe ja nicht von Batman comics der Vergangenheit geredet gehabt sonst hätte ich da sicher so einiges erwähnt - Year One, Killing Joke, Death in the Family, No mans land, The man who laughs, Knightfall, Long Halloween, Hush etc.

Knightfall war ein heftiges ding aber bei weitem nicht der beste comic aller Zeiten wie ich finde, gibt unzählige Batman comics die ich allein schon besser finde. Auch weil Bane es in meinen Augen nicht mit einem Joker oder Two-Face aufnehmen kann was charisma und bösartigkeit angeht. Ich finde Bane sogar recht zweideimensional.

Und ja es ist sicher so das der Tod von Ledger zu dem großen Hype geführt hat und der Film hätte sicher weniger eingespielt , wäre er nicht gestorben. Dennoch ist the Dark Knight der mit abstand beste Batman film, vielleicht sogar der beste superheldenfilm den es je gab. Die Inszenierung, komplexität, subtext, die sagenhaften performances, die atmosphäre und die zahlreichen einflüsse der comics machen den Film zum Meisterwerk der qualitativ wesentlich besser ist als Begins (oder Rises). Nicholsons Joker war mir immer zu harmlos muss ich gestehen und Michael Keaton war nicht gerade der ideale Batman.

Als Joker 1940 erschaffen wurde von Bill Finger und Jerry Robinson war er ein psychopath der im grunde das böse verkörperte und diabolisch und brilliant war. Er machte keine billigen witze sondern hatte einen bösen schwarzen humor. Dieser Joker war teilweise richtig furcht einflößend damals. Das war der Leserschaft in den 50ern wohl nicht mehr zuzumuten, weswegen DC den charakter mehr zu einem witzigem gauner gemacht hat der mit gags um sich wirft und nicht mehr so wirklich der böse psychopath war. Diese Version sah man dann auch in der 1966er Batman serie, gespielt von Cesar Romero.

Auch Nicholsons Joker war leider eher der witzige gag-Joker den es seit den 50ern gab. Erst ab 1986 (durch den immensen Erfolg von Frank millers Dark Knight Returns, welches eine wesentlich düstere und härtere version von Batman war als in den Jahren zuvor) begann DC die Batman comics in wesentlich düstere und abgründigere Gefilde zu führen und in diesem Zuge wurde der Joker nach dem Reboot 1986 endlich wieder jene bösartige, schwarzhumorige, diabolsiche psychopath der ein ständiges spiel mit Batman spielt um ihn über die grenze zu treiben. In stories wie Killing Joke oder The Man who laughs (eine moderne re-interpretation vom ersten aufeinandertreffen von Batman und Joker) wurde Joker für das moderne zeitalter definiert. Er war kein witzereisser mehr sondern wieder mehr so wie in den 40ern, nur deutlich komplexer und tiefgründiger.

Ledgers Joker basiert auf dem modernem bösem, psychopathen-Joker und war für mich persönlich endlich der Joker so wie ich ihn immer im Film sehen wollte. Ledger war schwarzhumorig, böse, furchterregend, brilliant und erschuf eine morbide faszination in seiner performance für die ich Joker in den comics schon so liebe. Natürlich war Ledgers Joker der sehr realistischen Nolan Welt von Batman angepasst und unterschied sich in einigen dingen darum von der comic vorlage (glasgow smile statt weissgefärbte haut, kein chemikalien unfall, keine vergangenheit als einst guter mann der durch tragödie in den wahnsinn getrieben wurde) aber Ledger hat die persönlichkeit und den kern des charakters so dermaßen perfekt verkörpert in dem filmd as Jack Nicholsons Joker dagegen wie ein Witz wirkt. Ich bin aber auch nicht mit dem Nichsolson Joker großgeworden und "mein" Joker war immer der moderne der Ende der 80er in den comics redefiniert wurde, daher seh ich das viellicht auch anders.

Ich jedenfalls finde das auch wenn Ledgers Tod einen sehr starken hype erzeugt hat, die qualität des films und vor allem seine bahnbrechende performance absolut nicht zur diskussion steht. Das ding ist ein meisterwerk. Begins hat übrigens rund 500 Millionen eingespielt, 350 millionen wär doch etwas arg wenig ;)

Iron Man 3 finde ich ziemlich cool. Er ist was anderes, geht mehr ins menschliche und ist reifer und nicht bloss reines spektakel. Auch wenn ich meine probleme mit gewissen dingen im film hatte (Die Darstellung von Kilian als der wahre Mandarin war etwas woran ich mich als comic fan erstmal gewöhnen musste und ich hätte gern mehr Iron Patriot in action gesehen) so hatte der film auch wirklich sehr viel zu bieten was einfach super war (Iron Patriot, Extremis sowie der showdown im Hafen oder natürlich Gwyneth Paltrow als Pepper die hier einfach sensationell genial ist). ich fand ihn nicht so gut wie den ersten Teil oder Avengers (der für mich beste Marvel film ever) aber Iron Man 3 war definitiv weit davon entfernt eine Enttäuschung zu sein der mir das gefühl gab 2 stunden meines Lebens vergeudet zu haben.

Worauf ich mich auch richtig derbe freue ist natürlich Thor: The Dark World im November. Den ersten Thor fande ich absolut grandios, der film hat die figur wirklich sehr gut eingeführt und vor allem seine mythologie was ein sehr wichtiges element für das MCU (Marvel Cinematic Universe) ist. solche sachen wie nordische "götter" (sind ja eigentlich keine, wurden nur von den Wikingern damals als solche verehrt als sie die Asgardians auf der erde sahen. das fand ich richtig genial gelöst) oder 9 verschiedene kosmische reiche kann auch tierisch nach hinten losgehen wenn man das nicht plausibel rüberbringen kann. Ganz davon zu schweigen das es nicht-comic leser verwirren kann ohne ende, das hat der Thor film 2011 aber sehr gut hingekriegt und gleichzeitig großartige charaktere mit denen man mitfühlt eingeführt. Thor gefällt mir in der filmversion ironischerweise viel besser als im comic weil er menschlicher und realistischer rüberkommt und nicht son hochgestochenes shakespeare-kauderwelsch von sich gibt. hat aber trotzdem alles was den charakter ausmacht und Chris Hemsworth ist großartig in der Rolle.

Zumal gefällt es mir das die Thor filme die fantasy-lastigen Filme im MCU sind. Iron Man ist mehr technologie-basierend, Captain America mehr down to earth action und spionage thriller (im nächsten Cap film der 2014 kommt) der sich mehr auf die SHIELD perspektive konzentriert aber die Thor filme sind epische fantasy filme mit einem Lord of the Rings-artigem flair. Dadurch finde ich wird es auch nicht langweilig weil es sich wirklich um ganz unterschiedliche arten von filmen bei diesen charakteren handelt. Und da ich ohnehin ein großer fan von epischer fantasy bin freue ich mich ungemein auf den nächsten Thor film.

Vor allem da die Dark Elves und Malekith the Accursed eingeführt werden, wir andere der 9 reiche zu sehen bekommen und wir nun auch endlich Odin, Sif und Jane wiedersehen. Jane kommt in diesem film sogar nach Asgard. das was der erste trailer zeigte sah wirklich sehr episch aus und der Film wird nochmal eine ganze ecke gewaltiger als der erste.

Marvels Idee diese filme alle im selben universum spielen zu lassen und zu einem Avengers-franchise zu verbinden ist echt ein meister-zug gewesen. Is wie bei ner serie, man kanns kaum erwarten wie es weitergeht. Jetzt hat man gesehen wie es Iron Man nach Avengers ergangen ist, jetzt kann ich es gar nicht erwarten wie es bei Thor und Cap aussieht.

Zumal 2014 auch noch ein ganz neuer Aspekt dazukommt mit dem Guardians of the Galaxy film. Das wird ein RICHTIG abgedrehter scifi film der sehr sehr stark in Richtung scifi geht und die kosmische Seite des MCU (sowie den bösewicht Thanos der in ZUkunft noch eine sehr große rolle spielen wird. Er ist der Meister der Alien armee die es in Avengers zu sehen gab) beleuchtet. Die Guardians of the Galaxy sind eine gruppe von Aliens, welche das böse in der galaxis bekämpfen. Iron Man hat sich ihnen in den comics derzeit angeschlossen. Ich bin echt gespannt wie Marveld as als film umsetzen will denn die charaktere von GotG sind ziemlich abgefahren und weit von realismus entfernt. Da hat man charas wie Starlord oder den waschbär Rocket Raccoon. Das wird intressant.

Aber da ich ja vor allem ein X-Men Fan bin was Marvel angeht (und vor allem Wolverine) warte ich natürlich mit irrer Vorfreude auf The Wolverine (Start: Juli 2013) und X-Men: Days of Future Past (Start: Sommer 2014).

The Wolverine spielt nach X-Men: The last Stand (und ist damit der erste X-film der nach X3 spielt) und basiert zu großen Teilen auf der legendären Wolverine miniserie von 1982 die in Japan spielt und bei der Wolverine es mit dem Yashida clan und der ninja organisation Hand zu tun bekommt. Viele charaktere dieser serie kommen im Film vor wie Mariko Yashida (neben Jean Grey Wolverines größte Liebe in den comics die er auch heiraten wollte, sie wurde dann aber vom Hand anführer Matsuo Tsurayaba ermordet), Shingen Yashida (Marikos vater welcher der kopf der Yakuza ist) oder Yukio (Attentäterin im dienste von yashida mit der Wolverine erst eine affäre und später eine freundschaft hat). Ausserdem fügt der film zwei weitere wichtige charaktere aus den X-comics hinzu, nämlich die fiese Viper (in den comics lange anführerin der terror organisation Hydra die Wolverine sogar einst in eine ehe mit ihr zwang) und natürlich der legendäre Silver Samurai (halb-bruder von Mariko der eine silberne rüstung hat und sein riesiges katana mit energie aufladen kann die es ihm ermöglicht sogar adamantium zu zerschneiden. Er war lange ein erzfeind Wolverines, nach Marikos Tod aber begruben sie diese Feindschaft und wurden sogar ab und zu verbündete. Der Silver Samurai starb letztes jahr in den comics und sein Sohn hat ihn als der neue Silver Samurai beerbt)

Der Silver Samurai im film scheint in einer silbernen high tech rüstung zu stecken wie die trailer gezeigt haben und ist RIESIG.

Der film wird auch ein sehr menschliches element haben und sich um Wolverines bürde der unsterblichkeit drehen und wie sehr ihm das zusetzt und einsam macht. Im film wird Wolverine scheinbar auch erstmals richtig verwundbar sein, was ihn an seine grenzen treibt um zu überleben und ihn im endeffekt stärker macht als je zuvor. Der film wird etwas sehr eigenständiges sein da er dieses japanische ninja/samurai flair haben wird und somit sich ganz anders anfühlt als die bisherigen X-Men filme und Hugh jackman meinte das in diesem film man den Wolverine der comics sehen wird wie nie zuvor. die trailer waren schon echt geil und grade als riesen Wolverine fan ist dieser film natürlich ein muss für mich.

Ist schon geil jetzt kommen innerhalb von einem monat Filme über meinen lieblings DC helden (Superman) und meinen lieblings Marvel helden (Wolverine) raus. Was ein Kino Sommer!

X-Men: Days of Future Past, der gerade gedreht wird und 2014 erscheint dürfte so ziemlich der größte und ambitionierteste X-Men film bisher werden. Der film adaptiert die legendäre "Days of future Past" story aus den 80ern in welcher die ermordung eines senators durch Magnetos Brotherhood of Mutants zu einer alternativen zukunft führt in welcher Magnetos und Xaviers größter alptraum wirklichkeit wird: Mutanten werden von haushohen Cyborgs genannt Sentinels gejagt und in Konzentrationslager gesteckt. Die Kitty pryde dieser zukunft schickt ihr bewusstsein in die Kitty der gegenwart um die X-Men zu warnen und die apokalyptische zukunft zu verhindern. In dieser alternativen zukunft sterben übrigens auch so einige der X-Men- sogar Wolverine! Die story gehört zu den düstersten und berühmtesten der X-Men comic historie.

Für die filmversion werden einige der schauspieler aus dem prequel First Class (james McAvoy, Michael fassbender, jennifer Lawrence und Nicholas Hoult) sowie fast alle schauspieler der alten X-Men trilogie (Patrick Stewart, Ian McKellen, Hugh Jackman, Shawn Ashmore, Halle Berry, Anna Paquin, Ellen Paige) vereint und es gibt auch neue charaktere wie Magnetos sohn Quicksilver (quasi Marvels version des Flash welcher erst zu Magneto gehörte, sich aber später zusammen mit seiner schwester Scarlet Witch den Avengers anschloss). Es wird natürlich die alternative zukunft zu sehen sein, Sentinels und so ziemlich die größte action die es je in einem X-Men film gab. Und Bryan Singer wird erstmals seit X2 wieder regie führen bei einem X-Men film so das man sicher sein kann das auch die menschliche dimension ausreichend beleuchtet werden wird.

Kurz gesagt, uns erwartet 2014 die ultimative X-Men reunion.

Folglich freue ich mich als 2 Jahrzehnte langer X-Men Fan natürlich wie irre auf diesen Film.

19.06.2013 17:12 Uhr - Hähnchen
Da kann ich nicht viel wiedersprechen, du hast dich wirklich gut in der Materie einegelebt und verliebt!

So ein Enthusiasmus habe ich doch nicht, aber schön sowas zu lesen und mit jemanden darüber zu Unterhalten, ist selten genug! :-)

Aber eines ist nicht wahr, "Begins" hat weit aus weniger eingespielt (nämlich 372 Million), da sich Warner früher gefreut hatte, das Superman Returns mehr eingespielt hatte, was aber bei den Ausgaben des Films nichts gebracht hat ;-)

Hier mal einige Links als Beweis:

http://www.moviejones.de/filme-113/batman/boxoffice/index.html

http://www.worldwideboxoffice.com/index.cgi?order=worldwide&start=1900&finish=2013&keyword=batman

http://www.the-movie-times.com/thrsdir/alltime.mv?world+ByWG+151


19.06.2013 17:12 Uhr - muffin
1x
Ich freu mich auf den Film, Snyder hat schon mit "300", "Dawn of the Dead" und "Watchmen" gezeigt das er es kann, lediglich "Sucker Punch" war nicht so mein Ding.
Auch die Filme von Nolan wie "Prestige", "Inception" und die die Batman-Trilogie, wobei mir "Batman Begins" immer noch am besten gefallen hat, sprechen für sich.
"Man of Steel" kann eigentlich nur gut werden.

19.06.2013 19:55 Uhr -
habs grad nochmal auf boxofficemojo nachgeschaut. In der tat Begins hat nur 374 Millionen eingefahren, das is ja doch immens wenig für einen Batman film.

Nolans Einfluss in Man of Steel wird gerne überschätzt. Nolan ist bloss Produzent und hat nicht wirklich viel Einfluss auf das Script oder die Regie gehabt. Lediglich das story konzept und der ursprüngliche Pitch stammte von ihm (und Goyer). Klar gabs sicher Gespräche mit Nolan aber hier darf man auf gar keinen Fall einen komplexen Nolan Film erwarten. Man of Steel hat alleine schon einen ganz anderen level an action und effekten als Nolan das machen würde. Ein Nolan Film ist weitaus weniger Bombast und hat mehr subtext.

Im übrigen war Nolan sogar gegen das Ende von Man of Steel und sogar DC weil es EXTREM kontrovers ist - und das ist noch harmlos ausgedrückt. Aber Goyer setzte sich am Ende durch, muss derzeit aber den Zorn einiger comic fans erdulden. Auch einige Superman comic autoren waren von dem Ende entsetzt (Mark Waid, der die legendäre origin story Superman Birthright 2004 schrieb war nach eigenen Angaben sogar so sehr von diesem Story punkt angewidert das der ganze film damit für ihn gestorben war).

Ich persönlich weiss um was es da geht, darüber aber jetzt meine persönliche Meinung zu verlieren wäre die mutter aller spoiler darum lass ich das.

20.06.2013 06:16 Uhr - Hähnchen
"EXTREM kontrovers"...

Ich weiß auch worum es geht, man kann es ja im Internet nach lesen und ich finde es gut und bin sehr gespannt drauf!

Entweder Samstag oder Sonntag ist es soweit!!! :-D

20.06.2013 16:28 Uhr -
Du findest es gut? Im Ernst? Du als Superman fan seit den 80ern findest das gut?

Es verrät ja auch nur so ziemlich alles was den kern des charakters ausmacht....Du bist ja ein komischer Fan.

20.06.2013 19:22 Uhr - Hähnchen
Tja so ist das..

Ich hätte es auch gut gefunden, als Tim Burton mit Nicolas Cage, Superman drehen und ihn als schizophren darstellen wollte!
Mal was anderes und einfach ne super Idee, die aber Ähnlichkeit mit den stählernen Blitz gehabt hätte.

Hal Jordan ist auch eigentlich ein Guter, aber als er im Comic Coast City und damit ca 2 Millionen Menschen ausgelöscht hatte und dann zu Parallax wurde, das war einfach fantastisch!

Leider wurde er wieder eingeführt und ist seitdem, ich denke wohl immer noch, ein guter Superheld..

21.06.2013 00:55 Uhr -
Ja aber das war ja auch verständlich, Hal wurde von Parallax übernommen. Das macht den Kern des Charakters nicht kaputt zumal hal Jordan nicht solch einen....nee ich kann darüber nicht richtig reden ohne massiv zu spoilern.


Ach scheiss drauf dann spoiler ich jetzt halt.

ACHTUNG!! AB HIER KOMMEN MASSIVE SPOILER ÜBER DAS ENDE VON MAN OF STEEL!! AUF KEINEN FALL WEITERLESEN WER DAS ENDE NICHT GESPOILERT HABEN WILL!



Frische und innovationen und neues reinbringen schön und gut - aber das was den charakter ausmacht und definiert, wofür er steht und wie er geformt wurde - das muss respektiert und beibehalten werden oder man ruiniert den charakter. Dieses Ende ist jedenfalls ein Verrat an Superman in meinen Augen und an seinen langjährigen Fans und macht alles zunichte was ihn grade definiert und von anderen abhebt.

Okay Superman tötet General Zod. Warum ist das falsch? Smallville hat da einige szenen die es auf den punkt genau definieren warum Superman niemals tötet.

SEASON 3 - Clark unter Einfluss von Rotem Kryptonit tötet beinahe Jonathan Kent.

JONATHAN: Los, tu es. Wenn ich wirklich einen Sohn großgezogen habe der töten kann dann töte!!

Und obwohl Clark auf rotem K ist tötet er Jonathan NICHT!


SEASON 5 - Nachdem Jonathan gestorben ist lässt Clark seinen schmerz an einem gangster aus der die uhr seines vaters geklaut und Martha Kent angegriffen hat. Clark tötet den Gangster fast aber lässt ihn am Ende doch gehen. Als er später gefragt wird warum er es nicht getan hat sagte er das dies gegen das gehen würde was Jonathan ihm beigebracht hat und das er seine stimme gehört hat die ihn davor bewahrt hat die grenze zu überschreiten die niemals überschritten werden darf.

SEASON 5 - Jor-El gibt Clark einen dolch mit dem er Lex Luthor töten soll da dieser die Hülle für den Geist Zods geworden ist und nur das zerstören der Hülle kann die Erde vor Zod retten. Clark sagt später das er es nicht tun kann da er niemals das Leben eines anderen nehmen könnte. Zwar hat er später tatsächlich die Klinge an Lex´Kehle als Zods diener Brainiac weltweites Chaos verursacht, entscheidet sich aber Lex nicht zu töten und wirft den Dolch stattdessen in Brainiac (der ist eine maschine, kein lebendiges wesen mit seele)

SEASON 8 - Brainiac übernimmt den Körper von Clarks freundin Chloe und verursacht beinahe das Ende der Welt. Die Legion of Super Heroes (Superhelden team aus dem 31. Jahrhundert das Superman verehrt) kommt in die Gegenwart um Chloe zu töten (um Brainiac zu stoppen). Clark hält sie davon ab und beharrt darauf das Töten NIEMALS eine option sein darf.

"Wenn euer Code irgendwas mit mir zu tun hätte dann wäre eure erste regel niemals zu töten" - Clark zur Legion

"Wann immer ihr wieder glaubt es gäbe keinen anderen Weg, erinnert euch daran was wir hier heute erreicht haben. es gibt immer einen Weg." - Clark

"Wir waren voreilig und wollten den einfachen Weg nehmen. Das wird nie wieder geschehen. Wir hätten niemals an dir zweifeln sollen, Kal-El. "Erhalte Leben um jeden Preis" - Das wird von nun an regel Nummer 1 im Legion Code sein" - Cosmic Boy

SEASON 8 - Oliver will das Clark Davis Bloome tötet bevor dieser zu Doomsday werden kann. Clark weigert sich und schwört niemals jemanden zu töten.

"Wir sollen für etwas stehen. Etwas besseres, etwas inspirierendes. Und wenn wir das nicht tun dann sind wir nicht besser als diejenigen die wir bekämpfen"


SEASON 11 :

"Superman tötet nicht" - Clark


Batman und Superman sind beide durch ihr Aufwachsen definiert. das ist fest in der Legende beider zementiert. Batman wuchs auf mit einem verlust, ohne eltern, getrieben von zorn, wut und trauer. Darum ist er jemand der mit Furcht und Einschüchterung arbeitet, der seine angst und wut zur waffe gegen das böse verwendet. Er führt einen Krieg gegen das böse was Gotham verpestet und er kämpft ihn mit allen Mitteln - auch wenn sie moralisch fragwürdig sind. Aber auch für Batman gibt es die goldene regel NIEMALS zu töten. Das ist die Linie die er nie überschreitet, über die ihn der Joker aber immer treiben will. Batman selber hat oft gesagt das wenn er Joker töten würde was viele Leben retten würde und eines der größten bösartigkeiten aller zeiten auslöschen würde - Batman nicht besser wäre als Joker. Er wäre genau solch ein Monster. Und Batman hat die eiserne regel niemals zu töten (nichtmal Joker) weil er dadurch all diejenigen die an ihn glauben verraten würde, weil er nichts besseres wäre als das böse Geschwür das er bekämpft, weil er dann für nichts besseres mehr stehen würde.

"No guns, no killing!" - The Dark Knight Rises


Superman wiederum ist von den Kents erzogen worden. diese haben ihm liebe und hoffnung und moral beigebracht. sie haben ihm den wert des lebens beigebracht und das Leben niemals genommen werden darf, das man für etwas besseres stehen muss. Superman hat oft gesagt das er seinen moralischen kodex von den Kents hat. Diese haben ihn geformt und das ist es was ihn wirklich zu Superman macht.

Jetzt überleg dir das mal - Batman weigert sich zu töten und rettet sogar den Joker vor dem Tod aber Superman exekutiert General Zod? Obwohl Batman selbst sagt das Superman die bessere person von beiden ist und Batman nie so ein wahrer held sein kann wie Superman - eben weil Superman auch im angesicht der größten verzweiflung nie das aufgeben würde was richtig ist und was für etwas besseres steht? Batman selbst sagte auch das Superman grade die welt inspiriert und ein vorbild ist weil er der welt zeigt wie man nach dem licht strebt.

Ein tötender Superman -egal unter welchen umständen- verrät alles was der charakter symbolisiert. Er zerstört alles was die Kents für Superman bedeuten denn wenn Superman tötet haben die Kents versagt. Joker wollte in den comics Superman sogar dazu zwingen ihn zu töten um Lois zu retten und Superman hat trotzdem Joker nicht getötet und später gesagt wenn er Joker getötet hätte, hätte er gewonnen.

Als Superman in "Injustice: Gods among us" Lois Lane verliert durch eine Aktion des Joker sagt Joker zu Batman "Ich habe ihn zerstört - das was ich aus ihm gemacht habe wird sogar lustiger sein als du. Ich habe gewonnen!" - Kurz darauf tötet Superman Joker und Joker lacht im sterben. Innerhalb der nächsten jahre wird Superman davon so korrumpiert das er zu einem bösen diktator wird, der erst vom Superman der richtigen Erde (Injustice spielte auf einer alternativen erde) gestoppt werden kann der zu m evil Superman sagt das Lois von ihm angewidert wäre.

Superman Birthright Autor Mark Waid sagte das es ihm das Herz brach und er angewidert war von der szene in der Superman Zod tötet. Weil es gegen ALLES geht wofür der charakter steht, was er symbolisiert, was ihn zu Superman macht. es geht gegen das was die Kents ihm beigebracht haben, es geht gegen das warum er ein Symbol ist zu dem die menscheit aufblickt, es geht gegen alles was Superman zu Superman macht. Es ist ein kompletter Verrat an dem charakter, seinen fans und seinen erschaffern.


Ich empfehle dir UNBEDINGT die 70er und 80er comics mal hinter dir zu lassen und dich neueren comics zuzuwenden. Ich rate dir unbedingt mal Action Comics 775 zu lesen. darin gibt es eine story die alles symbolisiert wofür Superman steht namens "Whats so funny about truth,justice and the american way?"

darin taucht eine gruppe von mächtigen aliens auf namens die Elite die das böse bekämpfen indem sie es überall töten wo sie es finden. Und die welt feiert sie sogar dafür. Superman ist davon vollkommen angewidert und entsetzt. Entsetzt das die menschen an solche wege glauben. Als er hört wie ein Kind sagt "ich will nicht mehr Superman sein, der darf ja gar nicht töten" ist Superman sehr geschockt. Geschockt das ein kind es bevorzugt zu töten.

Am Ende stellt sich Superman gegen die Elite und lässt die welt und den anführer der elite glauben er habe die anderen mitglieder der elite brutal umgebracht und alle welt ist tief geschockt. Bis Superman enthüllt das es nur vorgetäuscht war um ihnen zu zeigen wie brutal und hässlich dieser weg ist und warum er diesen niemals einschlagen wird.

"Ja sie haben es alle gesehen nicht wahr? Sie sahen die Hässlichkeit, die Wut und ich wette es hat ihnen Angst gemacht. es hat mir auch Angst gemacht die Grenze zu überschreiten, zu tun was ihr tut. Ich hatte große Angst davor, dachte es wäre so schwer. Aber weisst du was? Zorn ist einfach, Rache ist einfach, Hass und Ablehnung ist einfach. Zum Glück für dich - und mich - mag ich keine hässlichen und gnadenlose Helden. Ich glaube nicht an sie."

Der anführer der Elite fragt Superman daraufhin warum er überhaupt kämpft für eine welt die immer nur ein schöner Traum bleiben wird statt das böse einfach auszuradieren.

"Ich würde es nie anders wollen. Träume retten uns, erheben uns und verwandeln uns. Und ich schwöre bei meiner Seele das solange eine Welt in der wir alle Anstand, Ehre und Gerechtigkeit miteinander teilen Realität geworden ist werde ich niemals aufhören für diesen Traum zu kämpfen - niemals."

DAS ist Superman.

Der wahre Superman würde niemals seinem gegenspieler das Genick brechen.

Ein noch besseres Beispiel ist die story "Sacrifice".

Darin wird Superman von maxwell Lord kontrolliert der ihm glauben macht Batman sei Darkseid. Superman tötet Batman daraufhin fast und befördert ihn ins Koma. Später lässt Lord ihn glauben Wonder Woman sei Doomsday der gerade Lois Lane in stücke gerissen hat vor Supermans augen. Superman hält nichts zurück und kämpft mit all seiner power gegen Wonder Woman die ALLES aufbieten muss was sie draufhat nur um am Leben zu bleiben. Als Wonder Woman Maxwell Lord fragt wie sie Superman von seiner kontrolle befreien kann sagt Lord ihr das sie das nur kann wenn sie ihn tötet. Und WW bricht Lord daraufhin das Genick. Obwohl Superman dadurch wieder er selbst ist ist er ABSOLUT entsetzt und geschockt davon was WW getan hat und von nun an herrscht eine große kluft zwischen Superman, Batman und Wonder Woman.

Und jetzt soll dieser Held, unser Superman der so entsetzt und angewidert davon war das WW einem bösewicht das genick brach um die welt zu retten auf einmal derjenige sein der seinem gegenspieler das genick bricht? Wenn nicht einmal Batman so etwas tun würde? Und das nur weil "es mal was anderes" ist?

Nee sorry. Wenn schon Superman dann wirklich SUPERMAN.


21.06.2013 17:36 Uhr - wuv03
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Ich hab' mich hier ewig nicht mehr angemeldet aber dank dir Deathstroke hab ich nun doch mal meinen Account rausgekramt :D

Ich wollte einfach nur sagen, dass ich deine Beiträge super finde :)
Ich hab mich über deinen ersten langen Beitrag riesig gefreut und es tat richtig gut mal einen weiteren Comicfanatiker zu sehen, wo doch oft reges Gebashe in den Kommentaren herrscht :)

Für mich ist es wie bei dir mit Superman etwas ähnliches mit Batman, mit dem ich mich aus diversen persönlichen Gründen sehr identifizieren kann und dessen Geschichten mir über viele dunkle Stunden geholfen haben, daher fand ich den von dir erwähnten Punkt sehr plausibel und für mich nachvollziehbar.

Superman ist erst seit ein paar Jahren auf meinem Radar, seitdem lese ich mich aber durch die Jahre und suche noch ein bisschen nach "DEN" Storys. Death of Superman zB brauch ich noch ;)
Ich habe Smallville komplett durchgeschaut und das komplett am Stück, jeden Tag ein paar Folgen. Das war zur Zeit der letzten Staffel, sodass ich gerade fertig war, als dann auch die letzten Folgen kamen. Mann, die Serie hatte wahrlich reichlich Tiefpunkte, aber wenn sie gut war, war sie RICHTIG gut... Justice League und so...du weißt schon ;) Oder der zweite Auftritt von Hawkman, als sie die Flügel endlich richtig hinbekommen haben - das waren wahre Perlen.

Achja, eines ist mir noch eingefallen: Du meintest Kal-El is seinem leiblichen Vater nie begegnet. Daaaaaaas ist so gaaanz nicht richtig, wenn man ganz trickreich denkt. In Smallville ist er in Season 9 Folge Kandor...ok ok ein Klon aber technisch gesehen.. :D

Zu der töten oder nicht töten-Sache:
Batman tötet in TDKR den Fahrer und Talia. Da hab ich fast brechen müssen ^^
Und TKD ist vermutlich mein Lieblingsfilm, nur nebenbei ;)

28.06.2013 09:38 Uhr - Hähnchen
1x
ja mensch, was ist denn nun mit den geilen kommentaren hier los?

keiner sagt was zum neuen film...

selbst "Deathstroke" nicht? meidest du jetzt etwa den film, nur weil superman zod tötet?

das hat er 1980 in superman 2 auch getan, aber halt nicht so brutal, sondern mit seinem, ich sage mal "supersymbol" ;-)

bis auf ein paar außnahmen, wie z.b. rückblenden vom leiblichen vater und der nervigen wackelkamera, fande ich den film super!

schön düster, schöne klopereien, wo alles zu bruch geht, ein geiler weltenumwandler!

passt schon.

freue mich schon auf die nächsten 15 teile :-D

11.07.2013 16:18 Uhr - wuv03
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Fand den Film klasse und kann mit den Freiheiten, die er sich genommen hat, total leben :)
Solange sie im zweiten Film die Probleme, die Supes mit dem Kill hat, benutzen und weiterverarbeiten, bis er zu seiner "No-Killing"-Regel kommt, bin ich happy ;)

24.10.2013 15:02 Uhr - derBomber13
Ich frag mich warum soviel Leute nur schlecht über den neuen Film reden? Das ist mit Abstand die BESTE Superman Comic-Verfilmung die es gibt. Kein Mensch will, nachdem man die Comics gelesen hat, eine Lieblose Verfilmung von so einem Comic erleben. Hier stimmt einfach alles. Das Setting, die Charaktere und die Visuelle Umsetzung sind der Kracher.Es gibt auch keine ständigen Lois Lane Hilferufe weil die Frau sich mal wieder nicht zusammenreißen kann. Sie wird hier wirklich mal als starke Frau dargestellt die nicht immer auf die Hilfe von Superman angewiesen ist. Auch das es kein "Kryptonit" gibt was Clark schwächt ist wohl eine der besten Ideen die Snyder hatte. Mal abgesehen davon ist es der erste Teil von vielen und dafür ist er einfach Bombe. Genau so muss Superman sein, Laut, Brachial und schöne Optik. Wie ein Kollege schon erwähnte ist der Weltenformer das Krasseste was ich bisher gehört habe und ich bin ein echter Fetischist was das angeht. Guter Sound gehört zu jedem guten Action Kracher, was dieser Film eindeutig ist. Freue mir auf die nächsten Teile.

Auf auf und davon

Und nun noch kurz zu Deathstroke's Kommentar:

Smallville mit Superman zu vergleichen geht ja mal gar nich. Du ziehst hier Verbindungen die nicht mal in den Comics vorkommen aber meinst das es falsch ist Superman jemanden töten zu lassen? Es gibt genug Bände in denen Superman in irgendwelchen Paralleluniversen seine Gegner umbringt oder nicht zimperlich mit ihnen umgeht. Und ich kann mich nicht daran erinnern das Batman Talia eigenhändig tötet. Sie stirbt bei einem Unfall in nem Truck. Ausserdem ist das hier der Anfang und da kann Superman einem das Genick brechen und sich danach immer noch dazu entscheiden es nie wieder zu tun, was ja wohl mehr Sinn macht als einfach nur zu sagen "Ich töte keinen obwohl ich gar nich weiß warum". Superman mit Reeve war ein Klassiker aber wir leben in der Neuzeit und nicht 1970.

20.06.2017 00:46 Uhr - Freerider
1x
18.06.2013 02:09 Uhr schrieb Hordak
Hoffe der Superman Reboot ist besser als Nolan's Batman Trilogie. Totaler Schrott, zuviel Hype für nichts!
Nur Heath Ledger (Gott hab ihn selig) hat alle an die Wand gespielt! Leider konnte er den Streifen auch nicht retten! Meine Meinung.
Snyder's Filme sind im Gegensatz zu Nolan's Blockbuster!
Hoffe Goyer schreibt nicht so einen Mist wie bei Batman!

Lieber 1000 mal 300, Watchmen, Suckerpunch & Co als Batman und Inception! ^^



Man junge du hast keine Ahnung von Filmen, geh besser dein Winnie Pooh lesen
Die gequirlte scheisse die du hier labberst will keiner lesen.

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