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Veröffentlicht am von The Undertaker

Der Exterminator erscheint im Oktober 2013 auf Blu-ray

NSM Records bringt Unrated-Fassung im Mediabook

Der Exterminator (1980) musste in den USA für ein R-Rating gekürzt werden, in Deutschland war er dagegen von Anfang an ungekürzt zu sehen und wurde so auch auf VHS veröffentlicht. 1983 wurde die VHS dann von der BPjS auf den Index gesetzt, 2007 erfolgte die Folgeindizierung.

Nachdem es schon länger eine DVD des Films gibt, wird NSM Records ihn aber auch bald auf Blu-ray herausbringen. So werden zwei Mediabooks als DVD/Blu-ray Combo erscheinen und den Unrated Director's Cut enthalten. Hier eine Auflistung der Extras:

  • Audiokommentar mit Mark Buntzman (Produzent von The Exterminator & Regisseur, Produzent & Drehbuchautor von The Exterminator 2) (ohne UT)
  • Einleitung von James Glickenhaus
  • Fire and Slice: Making The Exterminator (Interview mit James Glickenhaus) [HD]
  • 42nd Street Then and Now - Eine Tour durch NEw York´s ehemaligen Schmuddekbezirk mit Regisseur Frank Henenlotter [HD]
  • Aushangfotos
  • Filmografien
  • TV Spots
  • Originaltrailer
  • 12-seitiges Booklet mit einem exklusiven James Glickenhaus Interview

Erscheinen wird der Titel am 15. Oktober 2013.

Inhaltsangabe / Synopsis:

Nach Vietnamkrieg und Flucht aus der Gefangenschaft der Vietkong führen John Eastland und sein farbiger Freund Michael Jefferson in New York ein einfaches und friedliches Leben, bis ein Verbrechen geschieht. Mit mutigem Einsatz können die beiden ehemaligen Frontkämpfer einen Raubüberfall verhindern. Doch die Verbrecher kehren zurück. Sie fallen ... [mehr]

Mehr zu: Der Exterminator (OT: Exterminator, The, 1980)

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Kommentare

30.08.2013 00:32 Uhr - Rob Lucci
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Nach Death Wish wohl der beste Film zum Thema Vigilantismus und mit der wohl zweifellos besten Enthauptungsszenen der Filmgeschichte.
Da ich aber schon die Blu-ray von Arrow Video besitze, werd ich diese Veröffentlichung wohl überspringen, da es nichts wirklich neues bietet.

30.08.2013 01:07 Uhr - David_Lynch
Ich bin ja kein Fan von Mediabooks und Combo-Releases, aber hier bleibt nur eins zu sagen: GOIL!

30.08.2013 03:09 Uhr - ParamedicGrimey
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GLICKENHAUS!

30.08.2013 03:42 Uhr - Tom Cody
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Ääh...der nach "DEATH WISH" beste Film zum Thema "Vigilantismus"? Ein ganz klares "NEEIIIN"! Dann schon eher "MAD MAX", "MS. 45", "WALKING TALL" (das Original), "MAN ON FIRE" (Original), "GET CARTER" (Original), "POINT BLANK", "DEATH SENTENCE", "TAXI DRIVER", "HARRY BROWN", "ROLLING THUNDER","TAKEN-96 HOURS", "VIGILANTE", "THE HORSEMAN" etc.etc.etc. (das wird sonst `ne SEHR lange Liste) Dem extrem blassen Hauptdarsteller Robert Ginty konnte ich auch noch nie etwas abgewinnen. Und die beste Enthauptungsszene? Definitiv David Warner`s Ableben in "DAS OMEN". Zu Glickenhaus selber fange ich lieber gar nicht erst an...

30.08.2013 06:43 Uhr - Robocop2
Guter dreckiger film, der vielleicht nicht der beste ist, aber immer wieder net zum anschauen. das selbe gilt für teil 2. Und die enthauptungsszene am anfang ist echt der hammer. sowas gibt es heutzutage garnicht mehr!

30.08.2013 10:31 Uhr - eatindust
FYI:
baugleich, wahrscheinlich bis auf die deutsche tonspur, mit der Arrow Video version:
http://www.arrowfilms.co.uk/index.php?tle_id=558&art_id=44

30.08.2013 11:38 Uhr - deNiro
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Die Enthauptungsszene ist trotzdem extrem heftig und gehört zum krassesten in diesem Bereich. Und wie will man überhaupt messen, welche da am "besten???" ist. Ist doch eher eine subjektive Einschätzung!

30.08.2013 12:07 Uhr - Rob Lucci
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@Tom Cody 1:
Also da muss ich dir absolut widersprechen.
Zuerstmal ist Ms. 45 ein Rape - and -Revenge Film, Mad Max weitestgehend ein Polizeifilm 8Science Fiction) mit einem winzigen Rachefinale und Taxi Driver ist wohl auch alles andere als ein Vigilantismusfilm.
Die anderen von dir genannten Filme fand ich persönlich eher langweilig bis mittelmäßig (inbesondere die modernen Vertreter). Es fehlte schlicht das dreckige und kaltblütige, in anderen Worten es fehlt "sleaze". Einzige Ausnahme "Death Sentence, ein Film den ich absolut verabscheue. Sorry, aber wenn man einen Vigilantismusfilm dreht und dann am Ende den Vigilanten auf eine Stufe mit den Verbrechern stellt (ohne irgendeine Rechtfertigung dafür), kann man nur noch fassungslos den Kopf schütteln.
Vigilante von William Lustig wäre aber meine #3.^^

Ansonsten passt Ginty meines Erachtens gerade durch sein Aussehen perfekt in die Rolle. Er ist nicht dieser muskulöse Actionstar, sondern einfach ein vollkommen normaler unscheinbarer Mensch. Und das macht diesen Wandel umso interessanter, da es schlicht realitätsnäher wirkt.

Und das mit der Enthauptung meinst du doch nicht ernst oder? Natürlich die Enthauptung in "The Omen" ist gut (und sehr überraschend), aber man erkennt es klar als Effekt. In Exterminator ist es schon um einiges derber und besser gemacht.

30.08.2013 12:28 Uhr - Marcus Van Sciver
gibt`s schon uncut! Und so gut, dass man ein Mediabook bräuchte isser nicht!

30.08.2013 12:37 Uhr - Joker1978
Ich mag den exterminator! Aber mir gefällt auch der total hohle, zweite Teil sehr gut! Absolut gewaltverherrlichend und sinnlos.
Das mediabook hiervon muss es aber auch nicht sein...

30.08.2013 14:40 Uhr - sonyericssohn
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Ich weiß nicht..
Es war vor einigen Jahren.
Hatte so viel über den Streifen gehört und gelesen. Verstörend, ultrahart soll er sein. Aber viel passiert hier eigentlich ned.

30.08.2013 14:49 Uhr - Tom Cody
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@ Rob Lucci

Och ja, bei der Enthauptungsszene würde ich sogar einen Rückzieher machen und dir zustimmen, daß diese hier in "EXTERMINATOR" wirklich die fiesere ist. Einige von deinen Gegenargumenten sind ebenfalls durchaus diskussionswürdig. Es ist halt immer auch ´ne Frage, wie weit oder wie eng man die Begriffsdefinition des Vigilanten-/bzw. Selbstjustizfilms setzt. Für mich bleibt allerdings die Tatsache, daß "EXTERMINATOR", obwohl durchaus mal genießbar (anders als die Fortsetzung), genauso wie sein Regiesseur weit überschätzt wird.
"TAXI DRIVER" fällt, obwohl jetzt alles andere als ein sleaziger Exploitation-Film, meiner Meinung nach durchaus in diesen Bereich. Travis Bickle, der nach und nach den Verstand verliert und in seinem Wahn plant "den ganzen Dreck und Abschaum in New York von der Straße zu spülen", passt doch sehr gut in Schema. "THE HORSEMAN" (nicht zu verwechseln mit dem Dennis Quaid-Streifen "HORSEMEN") ist glaube ich, auch dreckig und kaltblütig genug, um deinen Ansprüchen zu genügen.
Zusätzlich hätte ich auch noch "THE BOONDOCK SAINTS", "I,THE JURY", "THE BRAVE ONE", "MAGNUM FORCE", "SUDDEN IMPACT", "THE BORN LOSERS"(1967), "HOBO WITH A SHOTGUN", "THE ANNIHILATORS", "THOU SHALL NOT KILL, EXCEPT...", "THRILLER-A CRUEL PICTURE", "COFFY", "ORIGINAL GANGSTAS", "OUTLAWS", "FIGHTING BACK"(1982 mit Tom Skerrit)) oder "GORDON`S WAR" (1973!) im Angebot. Und vielleicht hat ja der ein oder andere auch noch ein Beispiel, das besser ist als der Film von Glickenhaus...

30.08.2013 16:11 Uhr - Kable Tillman
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30.08.2013 12:07 Uhr schrieb Rob Lucci
Einzige Ausnahme "Death Sentence, ein Film den ich absolut verabscheue. Sorry, aber wenn man einen Vigilantismusfilm dreht und dann am Ende den Vigilanten auf eine Stufe mit den Verbrechern stellt (ohne irgendeine Rechtfertigung dafür), kann man nur noch fassungslos den Kopf schütteln.


Ich will keine Grundsatzdiskussion beginnen, aber für mich sind die Taten des Vigilanten Rechtfertigung genug, weshalb er auch ein Verbrecher ist. Und das sage ich als jemand, der fast allen Filmen mit Selbstjustiz- oder Rache-Thematik etwas abgewinnen kann.

30.08.2013 16:53 Uhr - crankster
Ein schöner Klassiker,der auf jeden Fall die Blu-Ray verdient hat.
Sollte aber mal wieder ein ungerechtfertigter Preis ausgerufen werden,weil sich alle am Titel 'Limited Director's Cut' hochziehen,dann gibt's die Scheibe halt wieder als US Import.

30.08.2013 18:24 Uhr - deNiro
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30.08.2013 14:49 Uhr schrieb Tom Cody 1
Und vielleicht hat ja der ein oder andere auch noch ein Beispiel, das besser ist als der Film von Glickenhaus...


Na ja, da möchte ich doch auch Peckinpah´s grandiosen "Straw Dogs" auch noch in der Liste wissen.
Müssig und schwierig ist die Diskussion deshalb, weil das Thema Selbstjustiz grundsätzlich ein beliebtes Thema im Thriller-bzw. Actionkino ist.
So könnte man natürlich auch die "Punisher" Filme dazu zählen.

30.08.2013 20:44 Uhr - dok
30.08.2013 03:42 Uhr schrieb Tom Cody 1
Und die beste Enthauptungsszene? Definitiv David Warner`s Ableben in "DAS OMEN"...

einverstanden :)

der exterminator hingegen ist ein dutzendfilm , den man am ehesten durch die 80er jahre brille "geniessen" kann . damals war DER renner in unserer videothek , aber meine ansprüche an einen film sind gewachsen in den letzten 30 jahren .

mal schaun , in welcher aussattung der film erscheint , beziehungsweise ob sie der zielgruppe zutrauen , den film im orginal mit untertiteln zu schaun . die dvds sahen in der beziehung ja armseelig aus .

30.08.2013 21:39 Uhr - Tom Cody
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30.08.2013 18:24 Uhr schrieb deNiro
30.08.2013 14:49 Uhr schrieb Tom Cody 1
Und vielleicht hat ja der ein oder andere auch noch ein Beispiel, das besser ist als der Film von Glickenhaus...


Na ja, da möchte ich doch auch Peckinpah´s grandiosen "Straw Dogs" auch noch in der Liste wissen.
Müssig und schwierig ist die Diskussion deshalb, weil das Thema Selbstjustiz grundsätzlich ein beliebtes Thema im Thriller-bzw. Actionkino ist.
So könnte man natürlich auch die "Punisher" Filme dazu zählen.


Ja, "WER GEWALT SÄT" hatte ich tatsächlich (als einen meiner persönlichen Favoriten) auch in Betracht gezogen, aber dann außen vorgelassen, da der Gewaltausbruch des Protagonisten hauptsächlich eine direkte Reaktion auf den gerade stattfindendenden Angriff auf sein Haus (und den Schutz suchenden "Henry Niles") ist. Andere planen da eher als Einzelperson ("COFFY", "MAD MAX", "THE HORSEMAN") oder als (ggf. Veteranen-) Gruppe ("THE ANNIHILATORS", "OUTLAWS", "ORIGINAL GANGSTAS") gegen den "kriminellen Abschaum" im Allgemeinen vorzugehen. Aber wie du ja ebenfalls auch ganz richtig angemerkt hast, sind die Grenzen im Actionfilm zwischen Vigilantenfilmen, Selbstjustiz-, Rape´n´Revenge Streifen, Cop-Thrillern etc. häufig fließend und nicht immer eindeutig voneinander zu trennen. Und klar, "Frank Castle" , der "PUNISHER", gehört unbedingt mit dazu.

30.08.2013 22:11 Uhr - deNiro
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30.08.2013 21:39 Uhr schrieb Tom Cody 1
30.08.2013 18:24 Uhr schrieb deNiro
30.08.2013 14:49 Uhr schrieb Tom Cody 1
Und vielleicht hat ja der ein oder andere auch noch ein Beispiel, das besser ist als der Film von Glickenhaus...


Na ja, da möchte ich doch auch Peckinpah´s grandiosen "Straw Dogs" auch noch in der Liste wissen.
Müssig und schwierig ist die Diskussion deshalb, weil das Thema Selbstjustiz grundsätzlich ein beliebtes Thema im Thriller-bzw. Actionkino ist.
So könnte man natürlich auch die "Punisher" Filme dazu zählen.


Ja, "WER GEWALT SÄT" hatte ich tatsächlich (als einen meiner persönlichen Favoriten) auch in Betracht gezogen, aber dann außen vorgelassen, da der Gewaltausbruch des Protagonisten hauptsächlich eine direkte Reaktion auf den gerade stattfindendenden Angriff auf sein Haus (und den Schutz suchenden "Henry Niles") ist.



Ok, ich seh es eigentlich etwas anders. Ich finde die Gewalteskalation am Ende des Filmes tatsächlich eher als Folge der vorangegangen Provokationen, da sprech ich gar nicht mal so sehr von der Vergewaltigung seiner Frau.

Ich geh sogar einen Schritt weiter und behaupte das dies ein Hauptmotiv des Filmes ist. Wie weit muss ein Mensch "gereizt" werden, bevor er seine "Komfortzone" freiwillig verlässt und Gewalt als einziges Mittel bzw. als Ausweg ansieht? Das passierte in meinen Augen nicht nur aufgrund der Belagerung des Hauses!

30.08.2013 22:15 Uhr - COOGAN
"Gewalt rast durch die Stadt" auch. Ein formidabler Polizeifilm um einen Polizisten (Merli) der sich einer Vigilanten Truppe anschließt.

30.08.2013 23:13 Uhr - Tom Cody
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@ deNiro

Stimmt. War auch vielleicht ziemlich vereinfacht formuliert. Die Vergewaltigung seine Frau blieb richtigerweise außen vor, weil Hoffmann`s Figur davon ja keine Ahnung hatte. Und die Belagerung seines Hauses war letztendlich wirklich nur der Tropfen, der das Faß zum überlaufen brachte (nach vielen Provokationen und einer strangulierten Katze). Und ja , Peckinpah ging es tatsächlich darum zu zeigen , daß in jedem Einzelnem (unter einer dünnen Schicht "Sozialisation" bzw."Zivilisation"), ein nicht zu unterschätzendes Gewaltpotential lauert. Ich wollte halt nur den Unterschied verdeutlichen, zu Figuren (in jetzt mal sehr eng definierten "Vigilanten-Filmen") , die aus welchen Gründen auch immer, und mehr oder weniger gezielt "von zu Hause aus", ihren (Rache-) Feldzug entweder gegen spezifische Peiniger oder auch das "Verbrecherpack" schlechthin (als Beispiele für beide Varianten: "PUNISHER", "VIGILANTE", "EXTERMINATOR", "FIGHTING BACK", "THE BOONDOCK SAINTS", "COFFY", "THE HORSEMAN" etc.), planen und auch in die Tat umsetzen.

@ COOGAN (Walt Coogan? Aus Texas? Nein, Arizona!) ;-)

Den Film kenne ich leider nicht. Ich muß aber auch gestehen, daß ich mich beispielsweise im italienischen Genrekino (abgesehen vom Italo-Western und einigen wichtigen Leuten wie Argento,Fulci,Soavi, Bava(s) & Co.) nicht wirklich gut auskenne . Da ist bei mir durchaus noch einiges an Nachholbedarf. Ich gehe aber stark davon aus, das dort noch diverse passende Beispiele zu diesem Thema zu finden sind.

31.08.2013 00:30 Uhr - COOGAN
1x
Arizona, richtig :-) Auf jeden Fall. Lies das mal hier dazu:

http://allesglotzer.blogspot.de/2010/02/gewalt-rast-durch-die-stadt.html

31.08.2013 00:46 Uhr - Subhuman
1x
Vielleicht eine kleine Info zur Enthauptung: Die Szene hat damals den größten Teil des Budgets verschlungen und wurde von Stan Winston realisiert. Bis heute m.E. (neben Rob Bottins Effekten für das Ding) ein gutes Beispiel, dass qualitativ gute Effekte auch nach vielen Jahren noch überzeugend wirken können.

http://youtu.be/_KVuMa1kSHA

Der Film ist toll, wenn man ihn mit 15 sieht - nach rund 30 Jahren später fällt er doch etwas ab. Geht mir aber mit vielen Filmen von Glickenhaus so; der Protector mit Jackie Chan und Danny Aiello wirkt eigentlich heute auch nicht mehr.

31.08.2013 04:44 Uhr - Tom Cody
1x
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@ COOGAN
Der Filminhalt (und die Rezeption) liest sich ja schon mal recht interessant. Auch die "allesglotzer"-Seite scheint ganz gut zu sein. Werde da wohl noch öfter mal reinschauen. Danke für den Tipp.

@ Subhuman
Stan Winston also. Das erklärt die Qualität dieses Effektes. Der gute Stan (RIP) war schon ein hervorragender fx-Meister und Creature Designer. Zu Protector: den fand ja auch Jackie Chan damals schon völlig mißlungen. Er bezeichnet den Film als den krampfhaften Versuch, aus ihm so eine Art chinesischen "Dirty Harry"-Verschnitt zu machen. Das Ende hat ihm ja so sehr mißfallen, daß er es in Eigenregie für die Hongkong-Fassung komplett neugedreht hat.

29.10.2013 15:16 Uhr - burzel
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ich befürchte, ihr geht etwas am Thema vorbei. Vigilantismus bedeutet ja nicht "Selbstjustiz um der Selbstjustiz willen" sondern "staatsgewalten-gestützte Selbsjustitz", in denen staatliche Institutionen "Selbstjustiz" oder "selbstjustiz-artigen" Terror decken, um subversive Elemente auszuschalten oder "unter dem Deckel" zu halten. Spontan fallen mir jetzt nur Zeuge einer Verschwörung (weil eine organisation, staatlich gestützt bestimmte Aufträge ausführen läst), Mississippi Burning und L.A.Confidential ein, wo das ein Thema ist; natürlich ist es in F.I.S.T. zwangsläufig ein Thema.
Vigilanten sind eher Terror-verbreitende Subjekte/-Gruppen, die es auf gesellschaftliche Randgruppen Gruppen abgesehen haben. Ich finde, für Exterminator greift das auch zu kurz, weil es einen konkreten Anlass gibt, der den Protagonisten dazu bringt, gegen gesellschaftliche Randgruppen vorzugehen; also ist es eher wieder "fehlgeleitete Selbstjustitz" den Vigilantismus. In Savage Steets kommt das ähnlich rüber. Hier sind die Vigilanten die Gangs, die (scheinbar staatlich gedeckt) Terror in den Straßen verüben; nach den Tod der Schwester, nimmt die Protagonisten dann "die Sache in die Hand" und bekämpft die Gang auf eigene Faust; demzufolge könnte man auch in Last Exit Brooklyn oder in Kiss of the Dragon noch mehr Vigilantismus finden, als Taken oder Death-Wish, die meines Erachtens reine selbstjustiz-Thriller sind.
Vigilanten-Filme, in denen Vigilanten die Helden sind, kann es meines Erachtens gar keine geben, da der Begriff durch und durch negtauiv besetzt ist. Klar, Selbstjustiz ist auch negativ, da aber in Amerika nur der etwas zählt, der es zu etwas bringt und Selbsrjustiz die amerikanischen Geschichte wie ein roter Faden durchzieht, ist es "uns" als Film-Sujet erhalten geblieben. Filme über Vigilanten, in denen diese wiederum nicht die Helden sind, wären dann auch Django - sein Gesangbuch war der Colt und Alfredo Garcia und Keoma in denen der Vigilantismus wiederum negativ gezeigt wird, und vom Anti-Helden bekämpft wird.
Auch Punisher halte ich nicht für ein Vigilanten-Film, weil die Gewalt des Punishers nicht staatlich-gestützt ist; er, der Punisher schlägt sich "auf eigene Rechnung" mit seinen Gegnern. Der einzige echte Vigilanten-Film ist meines Erachtens Leathal Weapon 2, indem Riggs die weißen Akfrikaner weiter bekämpft und tötet, nachdem er den Polizeischutz quittiert hat; er kämpft, staatlich gestützt gegen die Afrikaner; dieser Kampf wird nachträglich durch Murtaugh legitmiert, als er den letzten Afrikaner selbst stellt. Ich habe lage nicht verstanden, warum Vorstedt (recht zusammenhanglos) bevor er stirbt Riggs sagt, er sei für den Tod seiner Frau verantwortlich (denn dies war vorher nie Thema und auch einen Rückbezug zum ersten Teil gibt es nicht); dies geschieht meines Erachtens nur deswegen, weil man dadurch den Vigilanten-Verdacht von Riggs nimmt (denn er bekämpft die Afrikaner zunächst nicht aus Rache) und ihn zum "Selbstjustizler" machen kann; dies scheint in den USA allenthalben ehrenvoller als ein Vigilant. Dadurch, dass Vigilantismus (in seiner wirklichen Bedeutung) in Deutschland (außer in der Zeit zwischen den Weltkriegen) nicht groß in Erscheinung tritt, mag das in Leathal Weapon außerhalb der USA nicht sofort auffallen, in den USA, weil er dort immer noch existent (z.B.KuKluxKlan) ist, aber schon .
Selbstjustiz per se gibt es dann noch in viel mehr Filmen, als den hier genannten; aber es wurden ja fast nur reine Selbstjustizbesispiele genannt.

Am besten passen dann für mich noch, neben den bereits genannten Filmen, jene WIP-Filme, in denen die Insassinnen gegen die Aufseher vorgehen und kaum dass diese tot sind, Macht- und Befehlsgewalt in Staat (und Gefängnis) auf ein neues Regieme über gehen... Das ist dann im Prinzip auch staatlich-gestützte Gewalt.

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