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Veröffentlicht am von theNEWguy

Videospiele sind Kulturgut

Deutscher Kulturrat nimmt Videospiel Verband auf

Lange wurden Computer und Videpspiele recht stiefmütterlich behandelt, wenn es darum ging die Frage zu klären, ob diese Medien nun als Kulturgüter gelten sollen, oder nicht.
Nun gibt es endlich ein Lösung in dieser Debatte. Der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen, G.A.M.E, wurde nun vom Deutschen Kulturrat in die Sparte Film und audiovisuelle Medien aufgenommen. Damit gelten Computer- und Videospiele nun auch als Kulturgüter.
Als Begründung für die Aufnahme von G.A.M.E wurde vor allem die Tatsache angebracht, dass eben viele Künstler in der Spieleindustrie arbeiten. Die Spanne reicht vom Grafiker über Komponisten bis hin zu Drehbuchautoren.

Game-Geschäftsführer Malte Behrman:

"Zum ersten Mal ist ein Verband der Spieleindustrie im kulturellen Politikumfeld institutionell verankert worden. Damit ist die Spieleindustrie endgültig im kulturellen Bereich angekommen. Das ist ein großer Tag für die deutsche Spieleindustrie!"

Was diese Enwicklung für den Spielemarkt in Deutschland bedeutet, ist noch nicht abzusehen. Entwicklern in Deutschland könnten somit unter Umständen mehr Freiraum bei ihren Produktionen zugestanden werden. Auf jendefall ist es eine positive Entwicklung, das Entwickler von Spielen nun auch eine Interessenvertretung im Kulturrat Deutschlands haben.

Möglicherweise bestünde vielleicht auch die Chance, dass Diskussionen über Spiele, insbesondere über sogenannte "Killerspiele", in Zukunft etwas objektiver geführt werde. Ob dies so kommt, oder ob es nur eine vage Hoffnung bleibt, wird abzuwarten sein. Auch lässt sich noch nicht sagen, ob die Entscheidung des Kulturrates Auswirkungen auf die Entscheidungen der USK bei Spieleprüfungen haben werden.

Quelle: www.game-bundesverband.de www.gamestar.de

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Kommentare

15.08.2008 17:27 Uhr -
WOW. Das man sowas noch erleben darf :P
Vielleicht bekommen dann auch mal die ganzen Politiker ne andere Meinung von Spielen. Wäre zumindest nicht schlecht.

15.08.2008 17:31 Uhr -
Auch von mir ein dickes WOW. Sehr schöne Entwicklung. Eine denkbare Konsequenz wäre doch z.B., daß verfassungsfeindliche Symbole nicht mehr zensiert werden müssen, oder sehe ich das falsch? Und genau, die Killerspieldebatte. Zumindest kann man nun auch offiziell eine Analogie zu Killergemälden, Killerskulpturen, Killerarchitektur, Killermusikstücken, Killergedichten, Killerromanen etc. ziehen, was doch auch in etwas hohleren Kreisen die Absurdität dieses Begriffes sehr schnell deutlich werden lassen dürfte.

15.08.2008 17:33 Uhr - peda
Bitte ändern: "waage Hoffnung" in "vage" :)

15.08.2008 17:43 Uhr - Hakanator
Das ich DAS noch erleben darf. :D

15.08.2008 17:43 Uhr - hybridgenom
zeit wirds ja mal..
aber ob das nun unbedingt die usk milder zu stimmen vermag..
ich glaub nicht dran...

aber abwarten

15.08.2008 17:50 Uhr - Balrok
@Verdegrand:
Müsste so sein, daß verfassungsfeindliche Symbole dann nicht mehr zensiert werden müssen.
Das war meines Wissens ja auch nur der Fall, weil Games im Gegensatz zu Filmen nicht als Kunst galten...
Ob man solche Nicht-Zensuren allerdings braucht, ist eine ganz andere Frage...
Allerdings trotzdem eine löbliche Sache!

15.08.2008 17:54 Uhr - tacc
Also werden Beckstein und Pfeiffer bald fordern den Deutschen Kulturrat zu verbieten oder so.

15.08.2008 17:54 Uhr - DeuX
besser spät als nie!

15.08.2008 18:03 Uhr - schobi
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Ein historischer Tag!

aber wenn ich daran denke, wie hier mit Filmen umgegangen wird...

ob sich da viel ändern wird?

15.08.2008 18:06 Uhr - lordastrubal
Schöne Entwicklung solang sich tatsächlich etwas dadurch ändert.

Allerdings könnten Publisher weiterhin verfassungsfeindliche Symbole zensieren aus Angst, dass das Spiel mit Symbolen eine höhere Freigabe bekommt.

15.08.2008 18:10 Uhr - 10Vorne
Die paar Filme, die der Kunstanspruch vor dem Index gerettet hat, kann man ja wohl an einer Hand abzählen - ein paar japanische Semi-Pornos, ein paar europäische Foltermovies mit historischem Anspruch. Wenn man das auf Games übertragen würde - na dann gute Nacht.

15.08.2008 18:19 Uhr - Goreon
Wirklich toll. Endlich erkennt man den Kunst-Aspekt an, den nicht alle, aber viele Spiele beinhalten.

15.08.2008 18:28 Uhr - gent

nun auch eine Interessenvertretung im Kutlurrat Deutschlands haben.


kleiner typo drin..soll Kulturrat heißen *g*

thx 4 the good news!

15.08.2008 18:32 Uhr - terence-philip
Macht euch mal keine falschen Hoffnungen - in Deutschland wurde schon massenweise Kultur verboten. Das bedeutet soviel wie ein Wahlversprechen.

15.08.2008 18:46 Uhr -
wird ja auch zeit

15.08.2008 18:58 Uhr - Venga
Das ändert gar nichts: Filme, Spiele und Comics sind und bleiben in der Wahrnehmung der selbsternannten deutschen Sittenwächter S-C-H-U-N-D!

15.08.2008 19:13 Uhr -
Ich hoffe inständig dass damit die Mäuler mancher Psychologen gestopft werden die "Computer-süchtige"(was meiner Meinung nach nicht als ernsthafte Suchterkrankung gelten darf) in Anstalten stecken wo sie mit Alkohol und Drogenabhängien auf eine Stufe gestellt werden.

Was meiner Meinung nach mehr soziologische als psychologische Ursachen hat.
Ich hoffe ausserdem dass durch diesen Pseudo Status Quo Medienwissenschaftler und Soziologen mehr gehör finden weil sie sich auf "Kultur" berufen können. Dass hat nichts mit irgendwelchen Medienwächtern zu tun die falschen Moralvorstellungen hinterherjagen.
Sondern einfach mit dem Fakt dass ein Film zu machen und eine virtuelle Umgebung zu schaffen nun endlich auf gleicher Stufe stehen, theoretisch zumindestens.

Ich bin überglücklich dass dies endlich als dass angesehen wird was es ist, ein Kulturgut.

15.08.2008 19:22 Uhr - Pyri
Eine auf alle Fälle ganz hervorragende Nachricht, jedoch mit einem möglicherweise gravierenden Schönheitsfehler: G.A.M.E. ist nur einer von zwei Videospiel-Verbänden in Deutschland.
Ich will hier mit meiner Kritik nicht auch noch wie in einem Forum des IDG-Verlages (ebenfalls G.A.M.E.-Mitglied) enorme Ablehnung hervorrufen, aber: der (wirklich kleinere?) BIU, unter dem praktisch sämtliche internationalen Publisher zusammengefasst sind, und diese produzieren schließlich die ganz überwiegende Zahl der als so problematisch empfundenen Videospiele mit vielen Gewaltaspekten (Crytek-Electronic Arts, Activision, Ubi Soft, etc.), ist von dieser Entwicklung anscheinend doch gar nicht betroffen?
Darüber hinaus stand sowohl in der Erklärung von G.A.M.E., als auch der des Rates überhaupt nichts von einer faktischen Anerkennung als Kulturgut - was auch ein Zugeständnis von Sozialaqäquanz bedeuten würde. Also wurde das nur dahingehend interpretiert, oder gab es noch zusätzliche so nicht öffentlich gemachte Erklärungen von Seiten der beiden Parteien (von G.A.M.E. und dem Kulturrat)?
Mir ist die Sache zu wichtig als dass ich darüber einfach hinwegsehen könnte und ich will auch nichts unnötig dort selbst hineininterpretieren, aber könnte es nicht auch sein, dass der Rat sich mit der Vertretung der internationalen Hersteller - also dem BIU - aufgrund dessen was diese eben inhaltlich so repräsentieren nicht einigen konnte? Und müsste demzufolge nicht von einer Anerkennung der Titel bloß jener Hersteller gesprochen werden, die eben bei G.A.M.E. Dabei sind? Vielleicht sollen allein diese ja auch jene "guten" Computerspiele darstellen die Kulturgut sein sollen, wie es einmal geheißen hat...

15.08.2008 19:26 Uhr - Hoss is on the Wagon
Und die Kassiererin von Lidl ist jetzt auch Künstlerin...
wenn es der Anspruch der Beteiligten an der Produktion eines Videospiels sein soll, dass sie "Kulturgüter" herstellen, warum ist das Interesse der Gewinnmaximierung so groß?
Einige User meinen ja auch die Gewalt in visuellen Medien zu legitimieren, indem sie es als Kulturgut/Kunst definieren.
Es sollte doch eher die Bevormundung des Erwachsenen und die Zensur von Erwachsenenmedien beanstandet werden, als einer medialen Sparte ein "Gütesiegel" ohne jegliche Aussage zu versehen.
@lordastrubal:
Verfassungsfeindliche Symbole/NS-Abzeichen sind gemäß Â§86 StGB verboten und obliegen keiner "altersbedingten Freigabe" (Außnahmen wie Unterricht/geschichtlicher Hintergrund mal außen vor).

...And we thought that nation-states were a bad idea

15.08.2008 19:51 Uhr - theNEWguy
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@ peda und gent: Danke, habs editiert. War schon peinlich. ;)

@ Hoss is on the Wagon:

Ich denke vordergründig ging es bei der Aufnahme von GAME darum, den hohen Anteil an Grafikern und Drehbuchautoren zu honorieren. Diese gelten gemeinhin als Künstler und schaffen somit auch Kunst. In sofern ist dies Aussage hier also, die Honorierung der Arbeit, den diese Leute leisten. Das ist ein Grund.

Der zweite Grund ist sicherlich auch, dass der Absatzmarkt für Spiele in den letzten Jahren gewaltig gestiegen ist. Als prominentes Beispiel wurde hier GTA IV genannt, das erstens gewaltige Produktionskosten erzeugte, aber andererseits enormen ( wirtschaftlichen ) Erfolg verbuchen konnte. Dieser Entwicklung konnte sich der Kulturrat wohl auch nicht länger entziehen. Wie gesagt, dieser wirtschaftliche Aspekt dürfte ein Punkt unter mehreren gewesen sein, von denen ich hier einen weiteren oben aufgeführt habe. Aber warum sollte Gewinnmaximierung nicht auch das Ziel eines Kunstschaffenden sein? Ich finde es etwas naiv zu denken, dass ein Künstler nur zum Selbstzweck gesellschaftlicher Bereicherung arbeitet. Das wäre zwar nobel...aber ist wohl eher eine Ausnahme. Ich finde es nachvollziehbar das auch Künstler leben wollen. Dazu gehört nun mal Geld, welches man sich verdienen muss. Der eine indem er im Büro sitzt und Formularien bearbeitet, der andere in dem er Videospiele programmiert. Das das eine als Kultur gilt und das andere nicht, liegt im Sinn der Sache. Natürlich fände auch ich es schön, wenn die LIDL Verkäuferin eine höhere gesellschaftliche Stellung einnehmen würde. Davon mal abgesehen, gibt es aber auch im Discount und Einzelhandel entsprechende Interessenvertretungen. Nur arbeiten diese nicht unbedingt mit solch einer Öffentlichkeitswirksamkeit.
Mal davon abgesehen: Wer von euch hat sich denn bis zu dieser Meldung mal eingehender mit dem Kuluturrat beschäftigt? Wohl eher die wenigsten. Mich eingeschlossen.

@ Pyri: Inwiefern die BIU hier betroffen ist, weiß ich nicht. Augenscheinlich geht es tatsächlich momentan nur um GAME. Ich denke aber, das sollte den "Impact", also die Wichtigkeit dieser Entwicklung nicht schmälern. Denn nun haben tastächlich zum ersten Mal Videospielentwickler quasi eine eigene Lobby im Kuluturrat. Ich glaube das die Aufnahme von GAME durchaus als Signal zu verstehen ist. Man ist im Kuluturellen Bereich angekommen. Und selbst wenn es nicht schwarz auf weiß gesagt worden sein mag, ist es im Prinzip ein Fakt. So würde ich es sehen, und so sehen es ja die einschlägigen Online Portale durchaus auch. Was in Zukunft mit der BIU passiert, wird abzuwarten sein. Ich denke auch hier wird es eine Einigung geben können.


15.08.2008 19:59 Uhr - megakay
Ach, ist mir doch egal wenn es jetzt "offiziell" ist.
Für mich gehörten sie schon immer dazu.
Naja, vielleicht könnten die sich zu erst um die peinlichen riesen USK Logos kümmern. Das ist Zerstörung von Kunst.

15.08.2008 20:11 Uhr - Hoss is on the Wagon
@theNEWguy:
Empfinde nur, dass der Gedanke, künstlerische Werte und wirtschaftliche Aspekte zu kombinieren an Ironie grenzt und den Gedanken, das Menschen, welche für die gesellschaftliche Bereicherung arbeiten einer allgemeinen Naivität zu unterstellen als etwas hoffnungslos. Als wäre man darauf konditioniert worden, wirtschaftlich abnorme Meinungen despektierlich zu behandeln.
Die Frage ist doch eher die, für seine Kunst Geld zu verlangen oder sich mit der Ressonanz darauf zufrieden zu stellen.



15.08.2008 20:17 Uhr - theNEWguy
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@ Hoss is on the Wagon

Es ist nicht meine Absicht jemanden Naivität zu unterstellen. Das ist nur mein persönliches Empfinden dabei. Ich glaube das Geld und Konsum leider schon immer eine entscheidene Rolle gespielt haben, nicht erst in unserer "westlichen Welt". Das hiervon auch der kulturelle Bereich betroffen ist, ist meiner Meinung nach nur nachvollziehbar, will doch ein Bildhauer logischerweise auch einen Gegenwert für seine Leistung die er erbracht hat. Das ist in unserer Wertesystem in der Regel Geld. Ohne Geld wiederum wäre er unter Umständen auch nicht in der Lage sein Handwerk auszuführen. Deshalb sehe ich in diesem "finanziellen Denken", eigentlich kein großes Problem.

15.08.2008 20:40 Uhr - Death Master 2000
Das sind mal gute neuigkeiten. Natürlich werden Leute wie Beckstein, Stoiber und Co. toben aber die können sich mal um wichtigere Dinge kümmern wie z. B. Erhöhung des Hartz-IV-Satzes.
Bei der Sache mit verfassungsfeindlichen Symbolen sehe ich es folgendermaßen: Wenn man sie in Filmen zeigen darf sollte man sie auch in Games zeigen dürfen (vorausgesetzt, dass kein NS-Gedankengut verherrlicht wird). D. H. Bei Games wie der Wolfenstein-Reihe oder Call of Duty sollte man sie der historischen Authentizität wegen zeigen dürfen.

15.08.2008 20:52 Uhr - Hoss is on the Wagon
@ theNEWguy:
Sorry,
wollte dich nicht angreifen oder dich in ein "System stecken", sehe allerdings immer wieder Außnahmen wie Propagandhi oder NoFx (amerikanische Punk-Bands), die es verstehen, das "verdiente Geld" auch sinnvoll zu verwenden und Ihre Kunst in den Vordergrund zu stellen. Diesbezüglich finde ich es zwar selbst eher utopisch so zu denken, dass man ohne Geld weit kommt, ziehe es aber der Naivität vor, die ein klares Weltbild nur verzerren würde.
Mach es gut und wir sind diesbezüglich vielleicht anders im Denken...
MfG

15.08.2008 21:03 Uhr -
tolle news!


19. 15.08.2008 - 19:26 Uhr schrieb Hoss is on the Wagon
...
Verfassungsfeindliche Symbole/NS-Abzeichen sind gemäß Â§86 StGB verboten und obliegen keiner "altersbedingten Freigabe" (Außnahmen wie Unterricht/geschichtlicher Hintergrund mal außen vor).

wo ist denn zb bei "hellboy" der geschichtliche hintergrund?

15.08.2008 21:05 Uhr - Pyri
@theNEWguy: Danke für die Antwort und diese interessante Einschätzung. Ich hoffe ebenfalls, dass dies alles möglichst positive Folgen für die Gesamtsituation hofft, und glaube auch, dass eigentlich mit allen Herstellern eine Einigung erzielt werden müsste :-)

15.08.2008 21:10 Uhr -
Danke für die interessante Meldung. Ich bin gespannt, ob sich das auf zukünftige Zensuren und Altersfreigaben auswirkt.

Eine kleine Anmerkung habe ich aber:

"Lange wurden Computer und Videpspiele recht stiefmütterlich behandelt, [...] Damit gelten Computer und Videospiele nun auch als Kulturgüter. [...]"

Hier sind wahrscheinlich eher "Computer- und Videospiele" gemeint. Computer für sich dürften ja auch weiterhin kein offizielles Kulturgut darstellen. ;-)

15.08.2008 21:10 Uhr - theNEWguy
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@ hoss is on the wagon

Keine Sorge, ich habe das nicht als Angriff gewertet. ;)
Es ist nur verständlich das es bei solchen Themen unterschiedliche Sichtweisen gibt.

@Pyri

Jap. Hoffen wir mal das beste. :)

@sqf

Das wäre doch mal was. :)

15.08.2008 21:51 Uhr - Hoss is on the Wagon
26. 15.08.2008 - 21:03 Uhr schrieb Du Niete
tolle news!


19. 15.08.2008 - 19:26 Uhr schrieb Hoss is on the Wagon
...
Verfassungsfeindliche Symbole/NS-Abzeichen sind gemäß Ã‚Â§86 StGB verboten und obliegen keiner "altersbedingten Freigabe" (Außnahmen wie Unterricht/geschichtlicher Hintergrund mal außen vor).

wo ist denn zb bei "hellboy" der geschichtliche hintergrund?

Keine Ahnung, befrage das FSK-Gremium?
Mal im Ernst, der §86 ist unabhängig von sonstigen Meinungen sehr relevant, gerade bei Spielen, wo meistens kaum irgendein Hintergrund besteht, in dem das NS-Regime zwangsweise so dargestellt wird, wie es geschichtlich tatsächlich war. Ausnahmen, auch wenn unverständlich unbehandelt/zensiert, gibt es immer wieder. Allerdings wird das Nazi-Regime auch als schlecht dargestellt (sehr offensichtlich). Würde aber auf diese NS-Kacke auch nicht so rumreiten.
p.S: Du sagtest, dass du beim Dammtor am 14.08. warst. Wie war Martyrs?

15.08.2008 22:31 Uhr - Slipknot666
na das nenn ich doch mal geile news! :-D

ich hoffe natürlich auch als dauerzocker das sich das auf die usk auswirkt!


15.08.2008 22:43 Uhr - Slipknot666
na das nenn ich doch mal geile news! :-D

ich hoffe natürlich auch als dauerzocker das sich das auf die usk auswirkt!


15.08.2008 22:44 Uhr - Stefan84
Nur weil das irgendwas mehr oder weniger offiziell geschehen ist, wird dass an dem niedrigen Ansehen, dass Computerspiele in der deutschen Gesellschaft haben nichts ändern.

Medien, Politik und auch ein guter Teil der Bevölkerung wird dem weiter genauso ablehnend wie bisher gegenüberstehen.
An der Zensur wird das erst recht nichts ändern. Um dagegen mal wirklich offensiv, und vor allem öffentlich (z.B. wenn wieder mal Gesetzesverschärfungen beschlossen werden) Stellung zu nehmen fehlt solchen Verbänden hierzulande der Mut, oder auch einfach das Selbstverständnis.

15.08.2008 23:08 Uhr - Prophet
heißt das denn das ab sofort nicht mehr alle hakenkreuze aus videospielen entfernt werden müssen?

15.08.2008 23:16 Uhr - BallerSant
Endlich ist es soweit, VIDEOSPIELE sind offiziel Kulturgut!!!wusste ich aber schon immer das das Kulturgut ist :) :) :) :) :)

15.08.2008 23:25 Uhr - Pyri
@Stefan84
Beides fehlt tät ich sagen, das haben auch Funktionäre in der Vergangenheit schon des öfteren bewiesen meine ich

15.08.2008 23:31 Uhr - Hoss is on the Wagon
34. 15.08.2008 - 23:08 Uhr schrieb Prophet
heißt das denn das ab sofort nicht mehr alle hakenkreuze aus videospielen entfernt werden müssen?

Nur noch 67,5 %, also gut 7/9 oder die Mehrheit aller im Bundesland größten Vorkommnisse müssen gesetzlich versteuert werden.
Was für eine seltsam unüberlegte Frage nach Quantität?

p.S: noch mal ein paar Zeilen zum Konsum und dessen Folgen...


A friend of mine dropped me a line, it said, "man, I gotta run to the USA. I got no money, got no job." She skipped out of Mexico to stay alive. You've got a problem with her living here, but what did you do to help her before she fucking came? What did the country do? What did the people do? I stand not by my country, but by people of the whole fucking world. No fences, no borders. Free movement for all. Fuck the border. It's about fucking time to treat people with respect. It's our culture and consumption that makes her life unbearable. Fuck this country; its angry eyes, its knee-jerk hordes. Legal or illegal, watch her fucking go. She'll take what's hers. Watch her fucking go. Fuck the border

16.08.2008 00:16 Uhr - Waltcowz
Juhu! Strike!

16.08.2008 02:01 Uhr - metalarm
hoffentlich erleben wir alle ein HAPPY END !!!!!!!!

16.08.2008 02:14 Uhr -
sorry fürs offtopic:

30. 15.08.2008 - 21:51 Uhr schrieb Hoss is on the Wagon
p.S: Du sagtest, dass du beim Dammtor am 14.08. warst. Wie war Martyrs?

hui, war harter tobak und wird für gesprächsstoff sorgen.
unsere medienwächter, moralapostel und jugendschützer werden aurasten.
keinen blassen schimmer, wie und ob der überhaupt nach deutschland kommt.

ich könnte mir gut vorstellen, dass man ziemlich schief angeguckt wird, nachdem man ihn an freunde verliehen hat, oder dass einem die freundschaft gekündigt wird.
würde sich deutschlands kultusministerin für den film einsetzten, würd man sie glaub ich erschießen.

war aber leider kein splatter.

16.08.2008 18:45 Uhr -
Leider werden Telespiele ( Videospiele ) immer noch in Deutschland als " Kinderspielzeug " angesehen
Anders als in Japan , da spielen viel mehr Erwachsene Menschen solche Spiele
Da ist es nur verständlich das es hier keine große Lobby gibt die sich dafür stark macht

16.08.2008 22:34 Uhr - ParamedicGrimey
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Frage:
Könnte dies bedeuten, dass Spiele mit Hakenkreuen und anderen verfassungsfeindlichen Symbolen in Zukunft uncut hier erscheinen könnten?
Die Indiana Jones Filme zählen ja auch zu Kulturgut (weil Filme an und für sich auch seit vielen Jahren dazu zählen) ansonsten wären diese doch auch weg vom Fenster.
Richtig oder falsch?

Nichtsdestotrotz eine tolle Nachricht, auch wenns über zwei Dekaden gedauert hat...

17.08.2008 10:24 Uhr - KielerKai
Seit 30 Jahren hämmern BPS (heute BPjM), dumme, profilierungsgeile Politiker und selbsternannte Sittenwächter gegen Computer-und Videospiele. Im kollektiven Bewusstsein der (ebenso dummen) Deutschen sind Spiele immer noch entweder menschenverachtender Schund oder nur was für Kinder.

17.08.2008 14:28 Uhr - LinguaMendax
Die rechtsradikale "Symbolik" , die ja -eigentlich- keine ist , ist in Deutschland lt. Gesetz verfassungsfeindlich. Deshalb werden diese auch weiterhin aus entsprechenden Spielen entfernt werden...

17.08.2008 17:43 Uhr -

44. 17.08.2008 - 14:28 Uhr schrieb LinguaMendax
Die rechtsradikale "Symbolik" , die ja -eigentlich- keine ist , ist in Deutschland lt. Gesetz verfassungsfeindlich. Deshalb werden diese auch weiterhin aus entsprechenden Spielen entfernt werden...

aber die symbole erscheinen doch auch in unterhaltungsfilmen.

17.08.2008 19:19 Uhr - ParamedicGrimey
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Eben. Deswegen fragte ich ja nach. Weil diese Filme ja dann ebenfalls verfassungsfeindlich wären, es aber wegen der Anerkennung als Kulturgut faktisch nicht sind.

18.08.2008 11:34 Uhr -
Find ich gut und ist schon längst überfällig gewesen.
Die Kreativität und Entwicklungsdauer für ein Spiel erfordert meist mehr, als die eines Filmes.
Ausserdem wird es massenhaft benutzt und ist ein Teil der heutigen Kultur.
Vielleicht wird der Vertrieb dann ja einfacher in der BRD mit diesen Kulturgütern.

18.08.2008 13:10 Uhr -
Wenn ALLES zum Kulturgut gehört, kann ja Manhunt wieder erscheinen XD

18.08.2008 23:15 Uhr - ParamedicGrimey
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Amnestie ist in Deutschland ein Fremdwort.

23.08.2008 15:35 Uhr - cymain
@ The Black Panther
Dein Kommentar ist sowohl lächerlich als auch unnötig!


Ist ein guter Weg für die Videospielindustrie im allgemeinen in Deutschland.
Wenngleich es auch langsam mal Zeit wurde..

23.08.2008 19:47 Uhr -
@cymain: Ach ja ?? du befürwortest also die Beschlagnahmung des Spiels ??

23.08.2008 22:26 Uhr -
@theNEWguy: Im ersten Satz unter deiner Überschrift steht Videpspiele, du meinst unter Garantie die Videospiele =)

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