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Kaiser Soze
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Eintrag: 17.10.2017

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Der Graf von Monte Christo

(Comte de Monte Cristo, Le)
Herstellungsland:Frankreich (1998)
Genre:Abenteuer, Drama, Liebe/Romantik
Alternativtitel:Conte di Montecristo, Il
Count of Monte Cristo, The

Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,50 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Edmond Dantès (Gérard Depardieu) sitzt seit zwei Jahrzehnten in dem berüchtigten Gefängnis Chateau d’If. Als junger Mann war er von seiner Verlobung mit der schönen Mercedes weg verhaftet worden. Wegen Hochverrats wanderte er in den Kerker. Eines Tages gelingt es einem Mitgefangenen (Georges Moustaki), Kontakt zu dem Isolierten aufzunehmen. Er vertraut Dantès an, dass er das Opfer einer Verschwörung wurde und verrät ihm das Versteck eines Schatzes. Dantès bricht aus.
Wie angegeben findet er auf einer kleinen Insel vor der Küste das Gold und die Juwelen. Als Graf von Monte Christo kehrt er nach Paris zurück und sinnt auf Rache …
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von kaiser soze:

Ich kenne weder den Roman (Überraschung) noch eine andere Verfilmung „des Grafen von Monte Christo“ und
sehe bzw bewerte diese rund 6,5 stündige Verfilmung daher für sich alleine ohne Vergleiche zu vorgenannten Werken.

Die filmischen Jugenderinnerungen - Filme, die man vor Jahren oder teils Jahrzehnten sah.
Die Erinnerung kann trügen, der Geschmack verändert sich, man versteht mehr usw. Es gibt viele Gründe, wieso etwa Filme, die man früher - in diesem (meinem) Fall mit 14 oder 15 - sah und mochte, heute nicht mehr gefallen.

Dieser Film zählt nicht dazu!
 

Diese Verfilmung des Romans (1840er Jahre von Alexandre Dumas)

Der Graf von Monte Christo“

aus dem Jahr 1998 wurde als TV Mehrteiler gedreht, der in vier Teile unterteilt, die berühmte Geschichte des
von seinen Freunden verratenen Edmund Dantès in rund 6,5 Stunden erzählt.
In Frankreich sahen den Film bei der Erstausstrahlung 1999 über 12 Mio Zuschauer, in Deutschland waren es über
8 Mio. Das ist schon eine Hausnummer, wie ich finde.

Sicherlich hätte man den Film etwas actionreicher, spannender oder kürzer umsetzen können, aber diese ruhige Erzählweise, die sich Zeit nimmt und den Zuschauer in Ihren Bann zieht, hat mich zu keiner Zeit gelangweilt; nur
das gesungene Lied kann man, wenn man mag vorspulen, aber dies sei verziehen!
Insgesamt finde ich, tut hier die Tatsache, dass es „nur“ eine Fernsehverfilmung ist, keinen qualitativen Abbucht!

Gérard Depardieu glänzt, wie man das auch von ihm gewohnt ist, in der Rolle des Rächers, der eigentlich gar kein böser oder schlechter Mensch ist, sondern nur (seine) Gerechtigkeit verlangt.

Neben Edmond Dantès und später den Grafen von Monte Christo verkleidet er sich noch als Priester Abbé Busoni sowie Bankier Lord Wilmore und beeinflusst so raffiniert die Handlungen und Denkweisen deren, die ihm begegnen!
Die Franzosen immer mit Ihrem Verkleidungs- & Täuschungswahn... dies war bereits bei der „Fantomas“ Trilogie (1964 bis 1967) gut in Szene gesetzt.

Aber die zeitlich erste Szene des Films spielt bei Edmond Dantès Verlobungsfeier - gut 20 Jahre vor der folgenden Handlung. Ein lustiger Einfall hierbei war es, dass Gérard Depardieu hier Edmond Dantès Vater spielt, sein richtiger Sohn, Guillaume Depardieu, den jungen Edmond Dantès, wobei man erwähnen sollte, dass Gérard Depardieus Tochter, Julie Depardieu ebenfalls in diesem Film mitspielt (als Valentine de Villefort). Ich meine sogar, dass Ornella Muti in dieser Szene Mercédès Mutter spielt und Ihre Tochter, Naike Rivelli, die junge Mercédès.
Aber dies mal nur so am Rande ;-)

Ich war auch etwas erstaunt, dass die ersten beiden Teile eine FSK ab 6 Jahren Freigabe haben, wohingegen die Teile drei und vier ab 12 Jahren freigegeben wurden. Man sieht zwar nichts wirklich schlimmes, da etwa der tote Zellenkumpane, der Edmond Dantès zur Flucht verhilft, nicht wirklich gezeigt wird, aber ab 6 (?!), naja seis drum.
In dem Alter schaut man Filme sowieso noch nicht alleine.

Auch die anderen Schauspieler spielen sehr überzeugend sowei passend Ihre Rollen und die stets schönen Frauen sind wirklich eine Augenweide! Egal ob Ornella Muti (Mercédès), Julie Depardieu (Valentine de Villefort), Constanze Engelbrecht (Hermine Danglars) oder Inés Sastre (Haydée) - ein herrlicher Anblick!

Die Erschaffung des 19. Jahrhunderts, da der Film größtenteils in den 1840er Jahren spielt, ist ebenfalls sehr geglückt. Die Landschaft, die Anwesen mit riesigen Gärten, Frauen in Kleidern, Männer mit Zylinder im Anzug
- eine schöne Zeit, wenn auch etwas flach und eindimensional dargestellt, aber nun gut. Es gibt hier auch keine hässlichen Menschen und Gérard Depardieu ist wohl auch der einzige, welcher etwas korpulenter ist.
Hier könnte man etwas kritisieren; mich hat es hier aber nicht gestört.

Kleines Manko zum Schluss: dieses kitschige Ende...
 

9 von 10 Punkte

9/10
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Kommentare

17.10.2017 14:12 Uhr - Ghostfacelooker
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Finde den mit Chamberlain immernoch am besten, neben deinem Review versteht sich^^^^
Dumas hat ja auch die Drei bis Vier Musketiere geschrieben und jeder der sich in solcherlei Mantel und Degen Materie wohlfühlt findet zahlreiche Verfilmungen zu beiden Werken

17.10.2017 14:25 Uhr - NoCutsPlease
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Mensch, vom Soze-o-pathen gibt es in letzter Zeit ja recht häufig interessante Lektüre. ;)

17.10.2017 16:49 Uhr - Kaiser Soze
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Danke euch beiden!

@Ghost
Ja, es gibt viele Verfilmungen, aber leider lange nicht so viele, die so gut sind, wie diese hier.

@NCP
Wie in letzter Zeit ;-D
Seit wann denn? und warum nicht vorher schon?

17.10.2017 16:53 Uhr - NoCutsPlease
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Ich meine damit, dass du seit einigen Wochen viel aktiver bist und vorher nur recht sporadisch etwas veröffentlicht hast. ;)

17.10.2017 17:56 Uhr - Ghostfacelooker
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17.10.2017 16:49 Uhr schrieb Kaiser Soze
Danke euch beiden!

@Ghost
Ja, es gibt viele Verfilmungen, aber leider lange nicht so viele, die so gut sind, wie diese hier.

@NCP
Wie in letzter Zeit ;-D
Seit wann denn? und warum nicht vorher schon?


Schau dir mal die mit Chamberlain an und die Muskeltiere sind die besten mit Oliver Reed, Kiefer Sutherland und Gene Kelly

17.10.2017 22:06 Uhr - Kaiser Soze
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@NCP
Achso, ich dachte schon:-D

@Ghost
70er sind jetzt filmtechnisch gesehen zugegebener Maßen nicht so meins. Mit viel Abstand zur geschauten Verfilmung werde ich vllt mal nen Blick riskueren.

Die 3 Musketiere schaue ich mal!
Danke jedenfalls für die Tipps!

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