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Horace Pinker
Level 19
XP 7.525
Eintrag: 18.10.2017

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The Club

Herstellungsland:England (2008)

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,20 (5 Stimmen) Details
inhalt:
In diesem Battle Royal für Killer und Actinhelden muss man sich nicht nur den Weg zur Freiheit und Ruhm und Ehre freischießen, sondern auch noch besonders stylish dabei sein. Verkette Kills und treffe bestimmte Körperteile um den Highscore in die Höhe zu treiben und sammele besondere Gegenstände um Bonuspunkte und Vorteile zu erhalten. Greif dir eine Knarre und willkommen im Club!
eine kritik von horace pinker:

Hinweis: Die Besprechung basiert auf der XBox 360 Fassung.

In den letzeten Jahren wurde bei vielen Spielen vermehrt auf eine interessante Story, vielschichtige Charaktere und eine offene Spielwelt gesetzt. Ein Vertreter der nichts von diesen Dingen vorzuweisen hat ist der 2008 erschienene 3rd Person Shooter The Club. Ob man trotzdem seinen Spaß mit diesem Titel haben kann versuche ich in der folgenden Besprechung zu klären.

Wie bereits angedeutet, würde die erzählte Geschichte sicherlich keinen Preis für Innovation oder Kreativität gewinnen und wurde in ähnlicher Form auch bereits mehrfach erzählt, wobei sie mich am meisten an den Film The Condemned erinnert: Eine Auswahl der weltweit besten Killer wird von der mächtigen Geheimorganisation The Club entführt, um an einer Art modernem Gladiatorenkampf teilzunehmen. Sollte ein Teilnehmer gegen die Regeln verstoßen, wird ein ihm eingepflanzter Sprengsatz ausgelöst. Der Gewinner erhält seine Freiheit, die Verlierer sterben. So weit so Klischee, an sich spielt dies aber ohnehin kaum eine Rolle, da der Erzählfaden lediglich durch ein einleitendes Video erzählt wird. Zusätzlich bekommt nach durchspielen aller Arenen in Videoform noch das Schicksal der jeweiligen Figur nach ihrer Freilassung präsentiert. Insgesamt gibt es 8 spielbare Charaktere, von denen 2 erst freigeschaltet werden müssen. Von Äußerlichkeiten abgesehen sind die Unterschiede zwischen den Figuren dabei minimal und beschränken sich etwa auf Punkte wie eine leicht höhere Schadensresistenz, oder größere Schnelligkeit. Die Steuerung ist dabei recht einfach gehalten und umfasst vor allem Shooterstandars wie zielen, schießen, Nahkampfangriffe auszuführen oder Granaten werfen, als kleiner Zusatz ist es möglich sich abzurollen oder per Tastendruck um 90 Grad zu drehen. Die Waffenauswahl fällt ausreichend groß aus und wird in die Klassen Pistolen, Schrotgewehre, Maschinenpistolen, Sturmgewehre, Scharfschützengewehre und schwere Waffen (Minigun, Mg und Raketenwerfer) eingeteilt, wobei jede Kategorie durchschnittlich 3-4 verschiedene Waffen umfasst. Bei der Waffenbenennung gibt es einige recht witzige Insider, so heiß etwa der Revolver Callahan 357 und die doppelläufige Schrotflinte Punisher. Der Fokus liegt insgesamt klar auf den Kills, für die der Spieler je nach Ausführung Punkte erhält und diese idealer Weise zu Combos zusammenreiht. Dabei gibt es Möglichkeiten höhere Punktzahlen zu erreichen, indem man etwa Kopfschüsse verteilt, aus großer Entfernung zielsicher Feinde erledigt, oder diese aus der Rolle über den Haufen ballert (wobei es jedes Mal den passenden Kommentar gibt).  Zusätzliche Punkte können dabei durch das zerstören von versteckten Skullshots (Zielscheiben mit aufgemalten Totenköpfen) erzielt werden. Der Gewaltgrad ist  im mittleren Bereich zu verorten, da zwar auf Splatter völlig verzichtet wurde, dafür aber der rote Lebenssaft reichlich spritzt und auch Flecken an den Wänden hinterlassen kann.

Kommen wir jetzt zu den verschiedenen spielbaren Modi: Das Herzstück dürfte dabei der Tournament Modus sein. In diesem Single Player Modus muss sich der Spieler auf 8 verschiedenen Karten gegen andere Clubmitglieder antreten muss. Jede Arena setzt sich dabei aus 6 Etappen zusammen, die eine Mixtur aus 5 möglichen Herausforderungen sind. Bei Sprint muss es der Spieler schaffen den Ausgang zu erreichen und unterwegs möglichst viele Feinde über den Jordan zu schicken, bei Run the Gauntlet muss der Ausgang vor Ablaufen einer vorgegebenen Zeit erreicht werden, bei Siege verteidigt man seinen Standort gegen Gegnerwellen, bei Survivor muss man am Leben bleiben bis die vorgegebene Zeit abgelaufen ist und bei Time Attack muss man das Ziel vor Ablauf der Zeit erreichen, wobei man Zeit durch töten von Gegnern, aufsammeln von Uhren und zerstören von Markierungen hinzugewinnen kann. Wegen der immer selben Ablaufweise wird es nach einer Weile leider etwas repetitiv, wegen der kurzen Dauer der Levels (jeweils maximal 5 Minuten) fällt dies aber nicht allzu schwer ins Gewicht.

Zusätzlich sind noch die Modi Single Event, in dem man einzelne freigeschaltete Abschnitte wiederholen kann und Gunplay, in dem man sich seine Level selbst mitgestalten kann. Auch Multiplayer ist verfügbar, wobei sich Offline bis zu 4 und Online bis zu 8 Spieler zusammenschließen können.  Ich habe nur den Offline Modus gespielt, in diesem ergibt sich das Problem, dass durch die Größe der Karten und das Fehlen eines Radars oft erst langes Rumgesuche notwendig ist ehe man auf seinen Gegner trifft. Insgesamt besteht die Auswahl zwischen 3 teambasierten und 5 frei für alle Einstellungen, da ich diese noch nicht alle ausprobiert habe kann ich hierzu aber nicht mehr sagen.

Mit dem Wissen, dass sich die USK mit Spielen die das Töten von Gegnern belohnen schwer tut, sah Sega vollständig von einer Veröffentlichung in Deutschland ab. Gerechtfertigter Weise, wie die bereits 2008 erfolgte Indizierung der Konsolenversionen auf List A bewies, die 2011 auch noch die Indizierung der PC Version nach sich zog.

The Club lässt sich meiner Meinung nach im guten Mittelfeld verorte, da einerseits die Geschichte quasi nicht existent und die Charaktere recht blass sind, das Ganze dafür zum zwischendurchspielen und etwas Frust abreagieren durchaus gut geeignet und recht unterhaltsam ist. Dafür gibt es von mir 6/10 Killer.

6/10
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Kommentare

18.10.2017 16:24 Uhr - dicker Hund
2x
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Das Spiel hört sich recht fad an. Auf Konsole findet ja eh schon eine gewisse Vorauswahl statt, da ja nicht alles lizenziert wird. Mittelmaß ist da für mich schon eine Enttäuschung, weil mir der Zeitaufwand zum Durchspielen dann einfach zu groß ist. Das Review lässt mich dafür um so mehr schmunzeln. Kein Splatter, es spritzt nur Blut? Na so was aber auch! Unabhängig von meiner Heiterkeit habe ich jetzt ein Bild von dem Titel, danke;-)

18.10.2017 16:24 Uhr - leichenwurm
1x
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Jau... dem schliesse ich mich an! Hab das Spiel ne Zeitlang echt ganz gern gespielt. War ein perfekter Feierabend-Zock. Reinschmeissen und losballern... keine zeitfressenden zwischensequenzen oder langgezogenes hin und her gerenne zwischen den Missionen. Einfach anmachen zackig nen Killstreak mit möglichst hoher Kombo hinlegen und gut ist... ! In kurzen Dosen war das echt spassig... ;-) !
Edit: Achso... das Review ist natürlich toll geschrieben... ;-) !

18.10.2017 17:48 Uhr - Horace Pinker
1x
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Wieder mal vielen Dank an dicker Hund, freut mich das meine Besprechung wieder so gut bei euch angekommen ist.
Dicker Hund: Das mit dem Splatter war vlt. etwas blöd formuliert, ich wollte damit nur sagen das Spielereien wie Gliedmaßen abtrennen oder Schädel explodieren lassen bei The Club nicht funktionieren. Ansonsten ist das hier sicher kein Must Have aber ganz nette Unterhaltung für Zwischendurch (viel Zeitaufwand ist auch nicht erforderlich wenn du nicht gerade auf schwer zockst schaffst du eine Arena locker in maximal 15 Minuten).
Leichenwurm: Schön das wir hier einer Meinung sind :) Dank der kurzen Länge ist der für den zwischenzeitlichen Zockerspaß ganz gut geeignet auch wenn ich insgesamt eher ein wenig Storylastigere Titel bevorzuge.

18.10.2017 18:17 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
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Auf H.P. ist Verlass! :)
Interessanter Kontrast zu der anderen Rezension hier (die anscheinend aus reiner Gewaltgeilheit geschrieben wurde).

Für kleines Geld würde ich mir den Titel sicher trotzdem mal holen, denn gerade für mich als absoluten Gelegenheitsspieler sind solche 15-Minuten-Runden ideal.

18.10.2017 20:37 Uhr - Horace Pinker
1x
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Erfahrungspunkte von Horace Pinker 7.525
18.10.2017 18:17 Uhr schrieb NoCutsPlease
Auf H.P. ist Verlass! :)
Interessanter Kontrast zu der anderen Rezension hier (die anscheinend aus reiner Gewaltgeilheit geschrieben wurde).

Für kleines Geld würde ich mir den Titel sicher trotzdem mal holen, denn gerade für mich als absoluten Gelegenheitsspieler sind solche 15-Minuten-Runden ideal.

Genauso wie auch auf dich als Kommentator verlass ist NCP :)
Von The Club kannst du die uncut Version auch (falls in deiner Nähe noch vorhanden) aus der Videothek bekommen, da habe ich meine Version auch her. Wie gesagt kannst du mit angepasster Erwartungshaltung durchaus mal einen Versuch wagen, für zwischendurch ist der ja durchaus recht kurzweilig. Was die andere Besprechung angeht, finde ich die Punktevergabe stark übertrieben und würde die Qualität eines Spiels auch nicht ausschließlich am Gewaltgrad festmachen wollen, da auch derbste Splattereien bei schlechtem Gameplay und lahmer Story imho nur sehr bedingt Spaß machen (so würde ich auch anders als der Autor dem ersten Dead Rising wegen dem sehr ungünstigen Speichermöglichkeiten und der schlechten Schusswaffensteuerung nicht mehr als 8 Punkte geben).
P.S. Da ich es im ersten Kommentar vergessen habe an dieser Stelle auch vielen lieben Dank an Leichenwurm für die lobenden Worte.

19.10.2017 13:22 Uhr - (sic)ness_666
1x
User-Level von (sic)ness_666 2
Erfahrungspunkte von (sic)ness_666 96
Für zwischendurch bockt der Titel schon. Gehe da voll konform mit deiner Review. Habe das Spiel boxed für PC. Leider lässt sich mit dem Key das Spiel nicht in Steam einbinden, so dass ich darüber spielen kann. Naja dann halt weiter mit Windows Live bei dem Titel.

19.10.2017 17:20 Uhr - Horace Pinker
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19.10.2017 13:22 Uhr schrieb (sic)ness_666
Für zwischendurch bockt der Titel schon. Gehe da voll konform mit deiner Review. Habe das Spiel boxed für PC. Leider lässt sich mit dem Key das Spiel nicht in Steam einbinden, so dass ich darüber spielen kann. Naja dann halt weiter mit Windows Live bei dem Titel.

Danke (sic)ness, fürs spontane Zocken ist The Club definitiv gut geeignet. Bin auch froh das mich mit meiner Konsole nicht mit Steam und Co. herumschlagen muss.

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