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Red Faction

Herstellungsland:USA (2001)
Standard-Freigabe:USK Keine Jugendfreigabe
Alternativtitel:Red Faction - Join the Revolution
Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,27 (15 Stimmen) Details
inhalt:
Angelockt durch das Versprechen der Ultor Corporation, sind Tausende zum Mars gereist, um dort ihr Glück und einen Job in den Minen von Ultor zu finden. Doch der Schein trügt. Eine tödliche Seuche grassiert in den Bergwerken, und täglich sind die Arbeiter der unmenschlichen Behandlung der Wachen ausgesetzt. Steht eine Revolution bevor?
eine kritik von inferis:

Red Faction, sozusagen ein Klassiker von Volition und THQ. Ein Spiel, welches sicherlich seinen Reiz hat und vor ein paar Jahren zwei weitere Fortsetzungen bekam. Guerrilla und Armageddon waren es dann, die das Schicksal von THQ leider besiegelt haben. wobei der letzte Teil soll dabei eine wirklich Enttäuschung gewesen sein soll. Vor einer Weile wurde dann die "ze german ädischn" veröffentlicht, welche alle Teile der Reihe für etwa 30 € enthält. Im Ausland gibt es jedoch schon die praktisch gleiche Edition für etwa 7 Pfund und da habe ich schon vor geraumer Zeit zugegriffen. Und so begann es...

In Red Faction schlüpft der Spieler in die Rolle von Parker, einem Mienenarbeiter, der von der Erde auf den Mars geflogen ist, um für den Ultor Konzern zu arbeiten (Saints Row Spielern sollte dieser Konzern bekannt vorkommen). Auf dem Mars angekommen sind die Dinge jedoch nicht so toll wie beschrieben. Unter unmenschlichen Bedingungen müssen die Arbeiter ihrer Tätigkeit nachgehen. Gewalt steht an der Tagesordnung, Als auch noch ein Virus unter den Arbeitern aufkommt und sich ausbreitet, regt sich Widerstand unter den Arbeitern. Während eine von Parkers Schichten zu Ende geht, kommt es zum Kampf zwischen einem Arbeiter und einem Sicherheitsmann. Da der Sicherheitsmann kurz darauf auch Parker angreift, kämpft er gegen ihn und tötet ihn. Schon bald erkennt er, dass die gesamte Kolonie rebelliert und versucht die Unterdrücker abzuschaffen, ein Heilmittel gegen den Virus zu finden und Rache an den Menschen zu nehmen, die für diese Umstände verantwortlich sind. Hoffnung kommt auf... die Red Faction ist geboren!

Wir befinden uns natürlich in der Zukunft, dem Jahr 2075 um genau zu sein und das sieht man auch an der Umgebung und Technik, die im Spiel genutzt wird. Parker steht fast immer im Raumanzug da, es gibt futuristische Waffen und Fahrzeuge (welche man auch benutzen kann). Gesundheit regeneriert sich nicht, sondern man hat Punkte für die Gesundheit und den Anzug. Ist der Anzug kaputt, so nimmt man draußen auch kontinuierlich Schaden. Man kann jedoch Anzüge und MedKits aufsammeln um sich zu heilen. Parker bleibt (leider) während des Spiels stumm, kann aber in Zwischensequenzen reden. Die Waffen können alle gleichzeitig getragen werden. Die Waffen verfügen oft über einen sekundären Feuermodus oder einen Zusatz, wie ein Zielfernrohr oder Schalldämpfer. Man kann zwar theoretisch Stealthmäßig Vorgehen, allerdings klappt das nicht sonderlich gut, weshalb ich lieber gleich die Actionreichere Variante wähle.

Die Waffen haben jedoch einen großen Vorteil, abgesehen mal davon, dass man Gegner erschießen kann. Denn mit Explosiv-Waffen kann man neue Wege durch Wände sprengen, man kann Geheimräume finden und damit Gegner umgehen und ähnliches. Leuten denen die Spiele, die mit der Frostbite Engine entwickelt wurden, gefallen haben, werden hier auch ihre Freude haben. Natürlich ist die Zerstörung nicht so detailliert, wie in heutigen Spielen (wenn es möglich ist), aber ein cooles Feature ist es trotzdem. Der Volition Humor, wie man ihn heute kennt ist leider noch nicht wirklich vorhanden und die Story ist nicht wirklich mitreißend oder spannend, aber interessant genug um weiterzumachen. Es gibt viele Charaktere hier, sowohl auf der Seite der Guten als auch Bösen, so dass die Geschichte etwas vielschichtiger wird. Man sieht die verschiedenen Gesellschaftschichten und es gibt unterschiedliche Umgebungen. Von den Mienen, über Bürokomplex bis hin zu einer Raumstation.

Der Schwierigkeitsgrad ist das ganze Spiel über auf einem angenehmen Niveau. Lediglich der letzte Endgegner war etwas umständlch zu besiegen, aber nach einem Blick auf die Lösungen wurde es etwas klarer und war auch kein Problem mehr. Es ist ein interessantes und gutes Spiel, welches mir, wenn ich es früher gespielt hätte sicherlich noch besser gefallen hätte und sicherlich auch noch mehr in Erinnerung bleiben wäre. So ist es ein gutes Spiel für zwischendurch, mit coolen Features.

Das Spiel gibt es unter anderem auf Steam, ich habe es mit der Pure Faction Mod gespielt und damit kann man das Spiel auch im Fenster-Modus spielen und damit läuft es auch ohne Schwierigkeiten.   

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