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Wonder Woman

Herstellungsland:USA, China, Hongkong, Großbritannien (2017)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Comicverfilmung,
Fantasy, Krieg, Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,26 (33 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Vor ihrem Siegeszug als Wonder Woman wurde die Amazonenprinzessin Diana zu einer unüberwindlichen Kriegerin ausgebildet. Sie wuchs in einem abgelegenen Inselparadies auf – erst von einem notgelandeten amerikanischen Piloten erfährt sie von den fürchterlichen Konflikten im Rest der Welt. Darauf verlässt sie ihre Heimat, weil sie überzeugt ist, dass sie der bedrohlichen Situation Herr werden kann. In dem Krieg, der alle Kriege beenden soll, kämpft Diana an der Seite der Menschen, entdeckt allmählich ihr volles Potenzial … und ihre wahre Bestimmung. (Warner Bros.)

eine kritik von derrezensierer:

Sonder Woman!

Nach nun gefühlten hunderten von Heldenfilmen die allesamt gerne überdreht, arg Humor lästig und eher Komödien darstellen als einen ernstzunehmenden Superhelden-Film, bin ich davon ausgegangen, dass zumindest Detective Comics  sich nicht von diesem unterirdisch schlecht konzipierten Filmen anstecken lässt: Leider weit gefehlt!

Hier hat sich die DC-Filmschmiede auch zum negativen entwickelt. Wurden vorher klangvollen, bekannte Heldencharaktere mit Tiefe und Emotionen ausgestattet und der entsprechenden Düsternis, so ist es leider nicht zu verkennen, dass man sich dem Marvel-Stil unverkennbar hingegeben hat. Sind die Comics von Superman und Co stets mit einer gewissen Ernsthaftigkeit ausgestattet und humoristische Ansätze gekonnt vertreten, so ist es mit Wonder Woman oder doch eher  „Sonder Woman“  zu verdanken, dass man sich hier auch nur um Zuschauergruppen bemüht, die eher dem leichten Gemüt zuzuordnen sind und somit eine fatale Fehlentscheidung getroffen wurde aus bodenständigen Helden nun Clowns zu machen, die jedwede ursprünglichen Charaktereigenschaften verlieren! Eben dem Zuschauer angepasst!

Mit dem obigen Absatz möchte ich mich gerne erklären warum Wonder Woman für mich nicht funktioniert und nicht einfach auf dem Film Grundlos herumtrampeln ohne passende Gründe zu nennen. Ich verwende hier keine Spoiler und gehe nur auf die Charaktere ein und vergleiche diese mit heutigen Werten der „Möchtegern“ Zuschauerschaft.

Angefangen mit Chris Pine, der zuweilen oder in weiten Teilen des Films(Immerhin kann man dieses Machwerk dennoch als Film bezeichnen) eher wie Piet Klocke daher stammelt und nicht einen Satz geradeaus sprechen kann! Dazu kommt erschwerend die überhebliche Einstellung oder besser die monothematische Charaktereigenschaft des Snobs hinzu, was das Ganze nur schwer erträglich macht wenn er davon ausgeht überdurchschnittlich zu sein und auch daran glaubt. Was für ein Schenkelklopfer, ja was haben wir gelacht! Da mag man nur noch mit dem Kopf schütteln bis man Kopfschmerzen bekommt! Dann ist oder war da noch diese ständige Zerrissenheit des Darstellers über seine Mission oder seiner Angebetenen. Alles nicht gerade förderlich wenn es um Charakterstärke, Sympathie und Anerkennung geht.

Was dem Fortkommen der Geschichte auch mehr als geschadet hat war der Umstand, dass die Zusammenkunft der „Heldenparty“ einfach grotesk, zu lang und vor allem ennuyant ist!

Selten wurden auf der Leinwand solch maximal eindimensionale, flache, bedeutungslose Nebendarsteller kreiert, dass man sich durchaus fragen kann, ob das nicht nur als Füllstoff für die Länge des Films gedient haben muss.  Absolut überflüssig und zur Geschichte überhaupt nicht passend, weil generisch austauschbar ohne Bezug zum Zuschauer.

Dann war da noch Ares, oh mein Gott! „Pornobalken Johnny“ höchst persönlich übernimmt diesen Part des göttlichen Widersachers in einer Art und Weise, dass es einen traurig stimmt, wie man zu solch einem Fehlgriff sich hinreißen lassen kann! Der „Bösewicht“ der keiner ist und von einem X-beliebigen X-Men stammen könnte ohne groß aufzufallen. Sollen oder dürfen  Bösewichte heut zu Tage nicht mehr auffallen, um all die Leichtgemüter da draußen nicht zu überfordern?

Es scheint fast so als wenn der Geist von Woody Allen mit seinen neurotischen Zügen, doch dieses Mal in extrem langsamer Sprechweise von seinem Wortdiarrhoe im Bösewicht kundtut.

Jedenfalls kann man diesen genauso wenig eine Ernsthaftigkeit zusprechen, wie dem „Möchtegern“ Ares.

Wonder Woman spielt alleine Ihre Rolle routiniert und ohne Pathos, allerdings am Schluss weicht auch sie von der Rolle ab und gibt sich diesem Pathos und Kitsch zu 200% hin. Was man sich im Film gespart hat taucht zum Ende hin maximal wieder auf und verunstaltet den Film bis zur Konturlosigkeit. Hier merkt man eindeutig, dass dieses filmische Werk nur von Frauen verunstaltet wurde, dass zumindest lässt die heftigsten Liebesbekundungen der Hauptdarstellerin am Ende des Film erklären. Nur weil das Volk der Amazonen eben nur aus Frauen besteht, muss man diesen Aspekt nicht noch unnötigerweise auf die Produktion ausdehnen!

Ist es das was man heute im Kino sehen will? Will man hier der Leichtigkeit des Seins frönen und den Zuschauer mit nichts belasten, was seine geistige Konstitution ändern könnte?

Frei dem Motto: Das Leben ist eine Party und wir haben den ganzen Tag gute Laune und grinsen von früh bis spät, weil wir RTL und RTL2 Anhänger sind.

Heißt das heute „Unterhalten werden“?

Schon damals war diese Zuschauergruppe vorhersehbar als noch Bryan Singer mit seinen Men in blue tights und später Zack Snyders mit  Man of Steel für Furore sorgte und alle auf die Filme schimpften weil sie ja so düster waren und eben keine gute Laune versprühen und den Film wie in den Comics naturell belassen haben und keine Komödie daraus verdrehten, wie in heutigen „Modernen“ Super Helden Filmen(Marvel), wo man noch nicht mal mehr den Ansatz der Comics wiederfindet. Hauptsache es wird ein unterirdisch schlechte Komödie, wo der „Zuschauer“ unbeschwert seine Zeit verbringen kann, genauso wie in der Hochglanzwerbung alles immer Perfekt und ausgelassen schön dargestellt wird.

Heut zu Tage werden Helden Filme zwangsweise in ein Komödienkorsett gesteckt und dabei verblasst die Institution der Comics, Charaktereigenschaften werden gewollt verdreht,  der Geist und das Filigrane wird ausgelassen, Beweggründe gar nicht mehr aufgefasst und das eigentliche Wesen des Comics für ein paar Euro verscherbelt und demonstrativ ausgelassen, weil der Zuschauer mit dem leichten Gemüt anderes nicht erträgt! Auf diese Zuschauerschaft möchte ich gerne verzichten!

 

04/10 Punkte

 

 

 

 

 

4/10
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Kommentare

03.11.2017 15:20 Uhr - NoCutsPlease
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DB-Helfer
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Sehr emotionale, geradezu wütende Rezension.

Zum Film kann nichts sagen. Bei mir ist das aktuelle Superheldenkino aus Hollywood ganz weit hinten angestellt, Dokus über den Alltag in der Mongolei sind da für mich z.B. interessanter.

03.11.2017 15:44 Uhr - DerRezensierer
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Wie recht du hast! Ich schaue mir auch lieber eine gute Dokumentation an als irgendeinen Hollywood-Superhelden Bockmist.
Mittlerweile werde ich in Zukunft auch diese Filme ganz weit hinten anstellen und abwarten bis sie auf Amazon Prime erscheinen....

04.11.2017 11:58 Uhr - Ghostfacelooker
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Tja du kommst ja der Wut fast meinem sarkastischen Zynisumus gleich, den ich manches mal bei 1-4 Bewertungen bei Filmen habe^^^gefällt mir. Auch das Review hat im Hinblick zu früheren Werken mehr Qualität. Die Gesellschaftskritik spiegelt durchaus aktuelle Kommentare des Newsbereichs wieder und zeugt davon das WIR, die wir noch einer anderen Mediengeneration angehören "Düstere Superhelden" im Universum der Lächerlickeit bleiben sollten und gegen dessen Götter angehen

04.11.2017 13:09 Uhr - tschaka17
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Sehr interessante Sichtweise. Hab den gestern auch zur Heim-VÖ gesehen und war positiv überrascht. Für mich funktioniert der. Dazu werd ich auch noch ne Rezi schreiben. Dann ist aus beiden Lagern was dabei.

04.11.2017 14:25 Uhr - DerRezensierer
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04.11.2017 11:58 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Tja du kommst ja der Wut fast meinem sarkastischen Zynisumus gleich, den ich manches mal bei 1-4 Bewertungen bei Filmen habe^^^gefällt mir. Auch das Review hat im Hinblick zu früheren Werken mehr Qualität. Die Gesellschaftskritik spiegelt durchaus aktuelle Kommentare des Newsbereichs wieder und zeugt davon das WIR, die wir noch einer anderen Mediengeneration angehören "Düstere Superhelden" im Universum der Lächerlickeit bleiben sollten und gegen dessen Götter angehen


Absolut auf den Punkt gebracht! Sehe ich genauso.

05.11.2017 10:22 Uhr - Grrrg
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Ich finde, dass der Umstand, dass der Film von Frauen gedreht wurde, schön veranschaulicht, dass die Gleichberechtigung vorankommt. Auch Frauen können schlechte Superheldenfilme drehen.
Ich denke allerdings , dass Männer den Film genauso verhunzt hätten.
Deine Frauenfeindlichkeit und vor allem deine extrem arrogante Art, wie du dich über das Gemeinvolk stellst, machen deinen berechtigten und auch gut geschriebenen Verriss ziemlich unsympathisch.

05.11.2017 12:04 Uhr - DerRezensierer
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Das hat doch nichts mit Frauenfeindlichkeit zu tun! Die Intention erging aus dem Umstand, das der Geschichtskontext des Drehbuchs sich auch auf die Produktion ausgedehnt hat.
Daraus ergibt sich ein gewisser Wahn, wo die Geschichte in jedem Bild und jeder Aspekt, sei er noch klein sich wiederspiegelt und das muss nicht sein!
Bei Ghostbusters(2016) hat man auch nicht in der Produktion auf "Frauenpower" ausschliesslich gesetzt.
Da spiegelt keine Arroganz wieder sondern Emotionen und Wut, da gebe ich dir sogar recht.
Ich habe nun mal keine Lust mich mit Leuten in einem Raum zu setzen die alles laut zerlachen und man nichts mehr mitbekommt. Außerdem kann man diesen Leuten nun mal ein gewisses Leichtgemüt zuschreiben. Das kann man an den Unterhaltungen im Kino auch feststellen, welche Art von Mensch wo sitzt. Da ich aber RTL2 Unterhaltungen und lautes Prollgelache nicht austehen kann, gehe ich auch nicht mehr ins Kino!
Die Filmentwicklung hat doch mit der Zeit gezeigt, wo die Reise hingeht. Seit JJ Abrahams alle wirklich guten Filme verhunzt hat springen alle auf den Zug auf, weil´s eben Kohle bringt und sich nur noch mit den Leichtgemütern auseinandersetzt wird, was ja auch die Masse nun mal ist. Mir gefällt halt nicht die Art und Weise wie man Superhelden versucht in Kindegartenmanier in deplatzierten,aufgesetzten Actionkomödien zu verwandeln, wo noch nicht mal der Grundriss der Vorlagen übereinstimmt.
Naja, was rege ich mich auf....was solls, ist halt deine Meinung, die Akzeptiere ich auch.

05.11.2017 13:45 Uhr - Ghostfacelooker
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05.11.2017 12:04 Uhr schrieb DerRezensierer
Das hat doch nichts mit Frauenfeindlichkeit zu tun! Die Intention erging aus dem Umstand, das der Geschichtskontext des Drehbuchs sich auch auf die Produktion ausgedehnt hat.
Daraus ergibt sich ein gewisser Wahn, wo die Geschichte in jedem Bild und jeder Aspekt, sei er noch klein sich wiederspiegelt und das muss nicht sein!
Bei Ghostbusters(2016) hat man auch nicht in der Produktion auf "Frauenpower" ausschliesslich gesetzt.
Da spiegelt keine Arroganz wieder sondern Emotionen und Wut, da gebe ich dir sogar recht.
Ich habe nun mal keine Lust mich mit Leuten in einem Raum zu setzen die alles laut zerlachen und man nichts mehr mitbekommt. Außerdem kann man diesen Leuten nun mal ein gewisses Leichtgemüt zuschreiben. Das kann man an den Unterhaltungen im Kino auch feststellen, welche Art von Mensch wo sitzt. Da ich aber RTL2 Unterhaltungen und lautes Prollgelache nicht austehen kann, gehe ich auch nicht mehr ins Kino!
Die Filmentwicklung hat doch mit der Zeit gezeigt, wo die Reise hingeht. Seit JJ Abrahams alle wirklich guten Filme verhunzt hat springen alle auf den Zug auf, weil´s eben Kohle bringt und sich nur noch mit den Leichtgemütern auseinandersetzt wird, was ja auch die Masse nun mal ist. Mir gefällt halt nicht die Art und Weise wie man Superhelden versucht in Kindegartenmanier in deplatzierten,aufgesetzten Actionkomödien zu verwandeln, wo noch nicht mal der Grundriss der Vorlagen übereinstimmt.
Naja, was rege ich mich auf....was solls, ist halt deine Meinung, die Akzeptiere ich auch.
^

Ich betone nochmals das Abrams mit Guy Ritchie und Nolan gleichgesetzt werden kann und er wirklich emotionales und tiefgründiges Kino macht. Seine Liebe zur Nostalgie machen ihn umso sympathischer. Gibt es denn visuelle Beispiele für den Humor den du bei ihm kritisierst? Mir fiele da nichts ein, dass andere nicht auch eingebaut hätten

05.11.2017 15:19 Uhr - Grrrg
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05.11.2017 12:04 Uhr schrieb DerRezensierer
Hier merkt man eindeutig, dass dieses filmische Werk nur von Frauen verunstaltet wurde, dass zumindest lässt die heftigsten Liebesbekundungen der Hauptdarstellerin am Ende des Film erklären. Nur weil das Volk der Amazonen eben nur aus Frauen besteht, muss man diesen Aspekt nicht noch unnötigerweise auf die Produktion ausdehnen!

Das Klischee, dass Frauen besonders emotionale und kitschige Filme drehen, finde ich schon etwas bedenklich. Schon mal was von Kathryn Bigelow gesehen?
Ich mag auch nicht mit Idioten im Kino sitzen, aber ich schau mir so einen Film (wenn überhaupt) nicht im Kino an, da ist doch klar was für ein Publikum da sitzt. Das du überhaupt solch Opium für's einfache Volk schaust wundert mich dann auch etwas.
Man kann so einen Film ubrigens auch verreissen, ohne sich aufs hohe Kulturross zu setzen und ein bisschen Humor würde so einem Review auch nicht schaden.
Bei Abrams gehe ich mit dem Einäugigen ausnahmsweise mal konform (ausser bezüglich Lost, das war nach den ersten zwei Staffeln eine Qual und die Auflösung, für die man das durchgestanden hatte, eine Unverschämtheit) . Ich finde, dass da kein Prollhumor vorkommt und Cloverfield und Cloverfield Lane sind ja mal vollkommen ernst.

05.11.2017 15:23 Uhr - DerRezensierer
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05.11.2017 13:45 Uhr schrieb Ghostfacelooker
05.11.2017 12:04 Uhr schrieb DerRezensierer
Das hat doch nichts mit Frauenfeindlichkeit zu tun! Die Intention erging aus dem Umstand, das der Geschichtskontext des Drehbuchs sich auch auf die Produktion ausgedehnt hat.
Daraus ergibt sich ein gewisser Wahn, wo die Geschichte in jedem Bild und jeder Aspekt, sei er noch klein sich wiederspiegelt und das muss nicht sein!
Bei Ghostbusters(2016) hat man auch nicht in der Produktion auf "Frauenpower" ausschliesslich gesetzt.
Da spiegelt keine Arroganz wieder sondern Emotionen und Wut, da gebe ich dir sogar recht.
Ich habe nun mal keine Lust mich mit Leuten in einem Raum zu setzen die alles laut zerlachen und man nichts mehr mitbekommt. Außerdem kann man diesen Leuten nun mal ein gewisses Leichtgemüt zuschreiben. Das kann man an den Unterhaltungen im Kino auch feststellen, welche Art von Mensch wo sitzt. Da ich aber RTL2 Unterhaltungen und lautes Prollgelache nicht austehen kann, gehe ich auch nicht mehr ins Kino!
Die Filmentwicklung hat doch mit der Zeit gezeigt, wo die Reise hingeht. Seit JJ Abrahams alle wirklich guten Filme verhunzt hat springen alle auf den Zug auf, weil´s eben Kohle bringt und sich nur noch mit den Leichtgemütern auseinandersetzt wird, was ja auch die Masse nun mal ist. Mir gefällt halt nicht die Art und Weise wie man Superhelden versucht in Kindegartenmanier in deplatzierten,aufgesetzten Actionkomödien zu verwandeln, wo noch nicht mal der Grundriss der Vorlagen übereinstimmt.
Naja, was rege ich mich auf....was solls, ist halt deine Meinung, die Akzeptiere ich auch.
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Ich betone nochmals das Abrams mit Guy Ritchie und Nolan gleichgesetzt werden kann und er wirklich emotionales und tiefgründiges Kino macht. Seine Liebe zur Nostalgie machen ihn umso sympathischer. Gibt es denn visuelle Beispiele für den Humor den du bei ihm kritisierst? Mir fiele da nichts ein, dass andere nicht auch eingebaut hätten


Bitte??? Ehrlich jetzt?!?!
Mein "Gott", das haut mir das Zwerchfell raus! :-D
Abrahams "Humor" ist hochnot peinlich!
Er besaß die Frechheit aus SciFi, Actionkomödien zu machen.
Star Wars ist eine "Märchenerzählung" und Star Trek eine SciFi-Geschichte und keine KOMÖDIEN!
Als typisches Beispiel nehme ich gerne die Reperatur Szene des Falken aus Star Wars 7: Die Szene wo BB8 mit dem Schneidbrenner oder was auch immer einen Daumen nach oben miemt. GRAUENHAFTE FILMSCHREIBE AUF UNTERSTEN NIVEAU! Frei dem Motto: EY GEIL EY! Nach Hausmeister Krause Art...
Das ist Slapstick und kein Humor wie sonst von Han und der ganzen Crew man gewohnt ist.
Nichts aber auch gar nichts taucht von dieser wirklich noch Humorklasse auf.
Wie gesagt alles auf Hausmeister Krause Niveau!

05.11.2017 15:47 Uhr - DerRezensierer
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Weltraumgott, was mir noch aufgefallen ist: Du schreibst "seine Liebe zur Nostalgie"
Kennst du das Setting der Enterprise? Was fällt dir da auf? Richtig! Ultra modern getrimmte Brückenbauten und ebensolche hyper modernen Raumschiffklassen.
Tiefgründiges Kino???? Welchen Film meinst du denn ?

05.11.2017 15:59 Uhr - DerRezensierer
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05.11.2017 15:19 Uhr schrieb Grrrg
05.11.2017 12:04 Uhr schrieb DerRezensierer
Hier merkt man eindeutig, dass dieses filmische Werk nur von Frauen verunstaltet wurde, dass zumindest lässt die heftigsten Liebesbekundungen der Hauptdarstellerin am Ende des Film erklären. Nur weil das Volk der Amazonen eben nur aus Frauen besteht, muss man diesen Aspekt nicht noch unnötigerweise auf die Produktion ausdehnen!

Das Klischee, dass Frauen besonders emotionale und kitschige Filme drehen, finde ich schon etwas bedenklich. Schon mal was von Kathryn Bigelow gesehen?
Ich mag auch nicht mit Idioten im Kino sitzen, aber ich schau mir so einen Film (wenn überhaupt) nicht im Kino an, da ist doch klar was für ein Publikum da sitzt. Das du überhaupt solch Opium für's einfache Volk schaust wundert mich dann auch etwas.
Man kann so einen Film ubrigens auch verreissen, ohne sich aufs hohe Kulturross zu setzen und ein bisschen Humor würde so einem Review auch nicht schaden.
Bei Abrams gehe ich mit dem Einäugigen ausnahmsweise mal konform (ausser bezüglich Lost, das war nach den ersten zwei Staffeln eine Qual und die Auflösung, für die man das durchgestanden hatte, eine Unverschämtheit) . Ich finde, dass da kein Prollhumor vorkommt und Cloverfield und Cloverfield Lane sind ja mal vollkommen ernst.

Was Lost betrifft stimme ich dir zu und 10 Cloverfield Lane war auch nicht übel aber bei lezteren war er nicht ausführender Produzent, der was am Set zu sagen hat sondern NUR Produzent. Die Geschichte war auch nicht von ihm sondern von Josh Campbell und Matt irgendwas.
Was ich ihm ewig vorhalten werde ist die verhohnepiepelung von Star Trek und Star Wars.



05.11.2017 19:47 Uhr - Ghostfacelooker
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Ich bin nicht der den du meinst. Was hat den ein neuzeitliches Setting mit deiner Aussage zu tun das Abrams den du immernoch falsch schreibst alle Filme mit Humor verhunst?

05.11.2017 19:48 Uhr - Ghostfacelooker
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05.11.2017 19:47 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Ich bin nicht der den du meinst. Und tu mir einen gefallen verwechsel mich nicht mit Weltraumg. nur weil das Thema Weltraumfilm ist.

Was hat den ein neuzeitliches Setting mit deiner Aussage zu tun das Abrams den du immernoch falsch schreibst alle Filme mit Humor verhunst?

05.11.2017 20:13 Uhr - Grrrg
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Man sollte vielleicht auch nicht vergessen, dass Star Wars (von denen ich als Erwachsener wirklich KEINEN mehr ohne Fremdscham anschauen kann) Filme für Kinder sind. Und die meisten Superheldenfilme nun mal auch. Wie kann man Wonder Woman ernst nehmen?
Und die neuen Star Trek fand ich schon unterhaltsam, wenn auch nicht ein cineastisches Erlebnis, aber das wollen sie ja auch gar nicht sein. Es ist halt Mainstreamware.

05.11.2017 20:21 Uhr - Ghostfacelooker
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sorry wegen dem Doppelpost. Bitte löschen, wer kann^^^^

06.11.2017 12:47 Uhr - DerRezensierer
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05.11.2017 19:47 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Ich bin nicht der den du meinst. Was hat den ein neuzeitliches Setting mit deiner Aussage zu tun das Abrams den du immernoch falsch schreibst alle Filme mit Humor verhunst?

Ja,stimmt! Das kommt daher, weil ich hier gelesen habe das Weltraumgott und Ghostfacelooker sich wieder in den Haaren haben :-D
Hab den Namen leider verwechselt, sorry.

Weil du geschrieben hast er hat einen Hang zum nostalgischen und Liebe zum Detail. Deswegen auch dein übersehenes Detail in den Filmen zu Star Trek.

06.11.2017 15:46 Uhr - Ghostfacelooker
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06.11.2017 12:47 Uhr schrieb DerRezensierer
05.11.2017 19:47 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Ich bin nicht der den du meinst. Was hat den ein neuzeitliches Setting mit deiner Aussage zu tun das Abrams den du immernoch falsch schreibst alle Filme mit Humor verhunst?

Ja,stimmt! Das kommt daher, weil ich hier gelesen habe das Weltraumgott und Ghostfacelooker sich wieder in den Haaren haben :-D
Hab den Namen leider verwechselt, sorry.

Weil du geschrieben hast er hat einen Hang zum nostalgischen und Liebe zum Detail. Deswegen auch dein übersehenes Detail in den Filmen zu Star Trek.


Das mit mir und Weltenboy ist eine unendliche Geschichte^^^^scheinbar hab ich die Verwechselung zeitweise dadurch verdient.
Aber mal ehrlich, hätte Abrams die alte Konsole aus den 60er 70er Serien Episoden verwendet wäre der Aufschrei unglaublich. Ich meinte mit Liebe zur Nostalgie beispielsweise Super 8

Wusstest du das er bei Armaggedon und In Sachen Henry das Drehbuch (mit)schrieb? Also ich finde er ist eine verdiente Bereicherung für Hollywood

07.11.2017 09:06 Uhr - Der Dicke
SB.com-Autor
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06.11.2017 15:46 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Wusstest du das er bei Armaggedon und In Sachen Henry das Drehbuch (mit)schrieb? Also ich finde er ist eine verdiente Bereicherung für Hollywood


Wo war das Drehbuch von “Armageddon” denn bitte schön dem Drehbuch von “Wonder Woman” überlegen? Ersteres war pures “America First”-Gedöns.

07.11.2017 14:40 Uhr - DerRezensierer
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06.11.2017 15:46 Uhr schrieb Ghostfacelooker
06.11.2017 12:47 Uhr schrieb DerRezensierer
05.11.2017 19:47 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Ich bin nicht der den du meinst. Was hat den ein neuzeitliches Setting mit deiner Aussage zu tun das Abrams den du immernoch falsch schreibst alle Filme mit Humor verhunst?

Ja,stimmt! Das kommt daher, weil ich hier gelesen habe das Weltraumgott und Ghostfacelooker sich wieder in den Haaren haben :-D
Hab den Namen leider verwechselt, sorry.

Weil du geschrieben hast er hat einen Hang zum nostalgischen und Liebe zum Detail. Deswegen auch dein übersehenes Detail in den Filmen zu Star Trek.


Das mit mir und Weltenboy ist eine unendliche Geschichte^^^^scheinbar hab ich die Verwechselung zeitweise dadurch verdient.
Aber mal ehrlich, hätte Abrams die alte Konsole aus den 60er 70er Serien Episoden verwendet wäre der Aufschrei unglaublich. Ich meinte mit Liebe zur Nostalgie beispielsweise Super 8

Wusstest du das er bei Armaggedon und In Sachen Henry das Drehbuch (mit)schrieb? Also ich finde er ist eine verdiente Bereicherung für Hollywood


In Sachen Henry fand ich auch unterhaltsam aber Armaggedon???
Diese Voll-Proll und Machoegoismen in Reinkultur???
Das soll eine Bereicherung für Hollywood sein?
Wie der Dicke schon geschrieben hat:America First!
Das war meines erachtens -1 von 10 Punkten, diese überheroische, patriotistisch überbordende Selbstgefälligkeit gepaart mit extrem theatralisch, pathetischen Einlagen geht überhaupt nicht!

08.11.2017 15:49 Uhr - Pantera
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Supi Rezis! Gibt er wenig Punkte, ist der Film definitiv gut. Auf dich ist echt Verlass! By the Way, 8/10 ist realistisch.

10.11.2017 14:57 Uhr - DerRezensierer
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Na, immerhin! Bin halt nicht Massentauglich und finde alles was mir vorgesetzt wird automatisch gut, nur weil´s die Medien abfeiern. Ich bilde mir mein eigenes unvoreingenommenes Urteil und blicke auch hinter den Film und nicht nur auf das offensichtliche.

12.11.2017 13:31 Uhr - Ghostfacelooker
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07.11.2017 09:06 Uhr schrieb Der Dicke
06.11.2017 15:46 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Wusstest du das er bei Armaggedon und In Sachen Henry das Drehbuch (mit)schrieb? Also ich finde er ist eine verdiente Bereicherung für Hollywood


Wo war das Drehbuch von “Armageddon” denn bitte schön dem Drehbuch von “Wonder Woman” überlegen? Ersteres war pures “America First”-Gedöns.


Es ging um Abrams und der hat an Armageddon mitgeschrieben ebenso wie bei in Sachen Henry

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