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sonyericssohn
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Eintrag: 07.11.2017

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Tod auf dem Nil

(Originaltitel: Death on the Nile)
Herstellungsland:Großbritannien (1978)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Drama, Krimi, Mystery
Alternativtitel:Agatha Christie's Death on the Nile
Agatha Christie: Tod auf dem Nil
Agatha Christies Tod auf dem Nil

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,75 (8 Stimmen) Details
inhalt:
Hercule Poirot will endlich einmal ausspannen und unternimmt eine Urlaubsreise auf dem Nil. An Bord des Luxusdampfers "Karnak" ist auch die amerikanische Millionenerbin Linnet Ridgeway, die sich auf Hochzeitsreise mit ihrem frisch vermählten Ehegatten Simon Doyle befindet. Doch die Flitterwochen werden durch das jähe Ableben der schönen Braut vorzeitig beendet. Da ein Meisterdetektiv immer im Einsatz ist, übernimmt Poirot natürlich den Fall. Mit seinem Freund Colonel Race beginnt er die Ermittlungen und sticht in ein Wespennest: Offenbar haben sehr viele Passagiere ein Motiv für einen Mord - aber keiner will es gewesen sein ...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von sonyericssohn:

Ja ja, auch ein begnadeter Detektiv braucht mal Zeit für sich selbst. In diesem Fall ist es Hercule Poirot der mit seinem alten Freund Col. Johnny Race auf dem Nil umherschippern möchte. Auf dem schnuckeligen Dampfer tummeln sich allerlei reiche Leute. Mittendrin das frisch getraute Ehepaar Doyle.

Doch eine gewisse Jaqueline De Bellefort scheint mit der Heirat der beiden nicht wirklich einverstanden zu sein. Funkt sie doch ständig mit bissigen Kommentaren und gemeinen Taten dazwischen. Doch die Liebe der Doyles ist stärker. Bis die Gattin auf tragische Art und Weise ums Leben kommt. Seltsamerweise scheint aber jeder der Reisegesellschaft ein Motiv zu besitzen.

Im Kopf von Hercule Poirot beginnt es zu rattern…

 

TOD AUF DEM NIL

 

Der Filmklassiker aus dem Jahre 1977 unter der Regie von John Guillermin (Flammendes Inferno, King Kong) ist ein absolutes Meisterwerk. Schon alleine die Riege der Darsteller erschlägt einen beinahe: Peter Ustinov, Jane Birkin, Bette Davis, Mia Farrow (Rosemarie Baby), George (wo geht's hier zum Airport) Kennedy, Angela  (Mord ist ihr Hobby) Lansburry, David Niven usw. Ein Traum !

Und Sir Peter Ustinov IST Hercule Poirot. Er lebt diese Figur die Agatha Christie ins Leben gerufen hat. Schon alleine die Art der Befragung, das sich langsam rantasten bis der Fall schliesslich geklärt werden kann, ist unnachahmlich für Ustinov. Da stinkt sogar ein brilliant spielender David Niven als Colonel Race etwas ab.

Auch grandios agierend Mia Farrow, die die rachsüchtige und geistig leicht labile Jacqueline einfach nur geil darstellt. Auf jeden Darsteller einzeln einzugehen würde jetzt aber den Rahmen sprengen.

Ein wahrer Schmaus für die Augen ist die wunderbare Kameraarbeit von Jack Cardiff der die Bilder toll einfängt. Als Beispiel nur mal erwähnt die Szene bei Abu Simbel die einem fast schon eine Gänsehaut aufzwingt :-) Alles untermalt von passender Musik.

Filmgucker welche den Streifen noch nicht gesehen haben (die soll es wirklich geben) sollten kein Actionfeuerwerk erwarten. Der Film lebt von seiner Spannung und den wunderbaren Darstellern. Auch wenn etwas Blut fließt ist er keineswegs übertrieben brutal wie heutige Streifen die dadurch Spannung erzeugen wollen.

Tod auf dem Nil ist, ich muss mich wiederholen, einfach ein Klassiker den man immer wieder ansehen kann. Er wird nie langweilig...immer wieder entdeckt man neue Dinge die einem vorher gar nicht aufgefallen sind. Und welcher Film kann das schon von sich behaupten?

 

“Sie elender französischer Schnüffler !”

“Belgischer Schnüffler bitteschön, ja?”

 

ses

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Kommentare

07.11.2017 11:20 Uhr - Knochentrocken
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Der Film ist der Hammer! Da kam doch letztens erst eine Box raus mit mehreren Verfilmungen von Christies Werken? Die werd ich mir wohl mal schnappen, auch wenn Orient und Nil auch bei Prime kostenlos zu schauen sind.

Oh pardon, knackige Rezi ;)

07.11.2017 11:24 Uhr - sonyericssohn
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Danke. Ich fürchte das man sich über die Länge des Beitrags etwas ärgern wird... Aber ich werde mal sehen.

07.11.2017 11:42 Uhr - NoCutsPlease
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Trotz der überschaubaren Länge wird doch schon einiges über den Film erzählt. Passt also, sony wie er leibt und lebt. :)
Von mir gibt es eine sehr gute 9 für "Tod auf dem Nil" und Ustinov ist der wahre Poirot, eine ganze Ecke besser als Finney im Orientexpress.

07.11.2017 11:55 Uhr - sonyericssohn
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@Cuts
Du hast Recht. Finney ist einfach zu glatt.
Und äh danke ;-)

07.11.2017 11:55 Uhr - Ghostfacelooker
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07.11.2017 11:24 Uhr schrieb sonyericssohn
Danke. Ich fürchte das man sich über die Länge des Beitrags etwas ärgern wird... Aber ich werde mal sehen.


Also wie kann man nur ein sooo kurzes Review in soooooo fehlerfreiem Deutsch schreiben. Das geht nun aber wirklich nicht^^^^^^^^Ustinov ist wie dein Review, er lebt seine Figuren ( flaaaaammendes Roooooom, bringt mir mein Tränenglas) , dein Review belebt die Erinnerungen und man will den Film sehen.

Also geht doch!

07.11.2017 18:25 Uhr - Horace Pinker
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07.11.2017 11:24 Uhr schrieb sonyericssohn
Danke. Ich fürchte das man sich über die Länge des Beitrags etwas ärgern wird... Aber ich werde mal sehen.

Es heißt doch in der Kürze liegt die Würze ;)
Schöne Kritik sony, in der es dir gelingt ansprechend formuliert auf die wichtigsten Punkte einzugehen und dadurch dem Leser einen deutlichen Eindruck zu vermitteln. Von Agatha Christie kenne ich bisher nur ein oder zwei Bücher, sollte sich die Zeit und Lust für ein Aufholen der Adaptionen ergeben werde ich aber auf jeden Fall mit diesem Exemplar anfangen.

07.11.2017 20:41 Uhr - Tom Cody
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Also sowas! Da hätte ich ja fast (neben der unterhaltsamen "Kong"-Review) und einer längeren, kreativen Schaffenspause (?) "The resurrection of sonyericssohn" verpasst. Asche über mein Haupt.

Die Rezension ist im gewohnt knappen, aber überaus unterhaltsamen und zutreffenden sony-Stil gehalten.

Und??? Welcher ist jetzt tatsächlich der beste "Poirot"? Tony Randall, Albert Finney, Peter Ustinov, David Suchet oder gar Kenneth Branagh???

07.11.2017 21:33 Uhr - Intofilms
1x
Knappe Rezi, aber wirklich gut. Gibt sehr schön die besondere Eigenart des Films wieder. Und darauf kommt es schließlich an! ;-)

Zufällig habe ich am letzten Wochenende doch tatsächlich "Tod auf dem Nil" und "Mord im Orient-Express" geschaut. "Tod auf dem Nil" ist wohl immer noch mein Lieblingsteil. Früher wäre der bei mir locker eine knappe 10 gewesen, heute sehe ich ihn bei einer ganz starken 9. Für mich war und ist dieser Krimi in erster Linie eine ganz, ganz große Liebestragödie, die mich auch heute noch ergreift und anrührt, wenn auch nicht mehr ganz so stark wie früher. Ich dachte mir immer: Dieser so verteufelt raffinierte Plan konnte nur von der wundervollen, inspirierenden und beflügelnden Kraft der Liebe selbst geschmiedet werden. Klingt furchtbar kitschig und pathetisch, ich weiß. Aber so wollte ich das immer sehen... ;D

Der 'beste' Poirot...? Schwierig. Ich sage einfach mal: Mein Lieblings-Poirot ist und bleibt Sir Peter Ustinov!

P.S.:
"Mord im Orient-Express" hat mir jetzt am Wochende so gut gefallen wie noch nie, hat mich richtig überrascht. Auch und gerade Albert Finney hat mich da zum ersten Mal so richtig überzeugt. Für mich auch eine ganz starke 9! ;-)
Wundervolle Filme!!!

08.11.2017 14:56 Uhr - Ghostfacelooker
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Branagh taugt weder als Detektiv noch als Shakespear Verfilmer und Mime. Ustinov hat einfach mehr Präsenz in all seinen Rollen und er wird zu diesen Charakteren. Er war noch ein echter Mime

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