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kokoloko
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Eintrag: 13.11.2017

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The Birthday

Herstellungsland:Spanien (2004)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Komödie, Mystery

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,00 (1 Stimme) Details
eine kritik von kokoloko:

The Birthday

Es ist viele, VIELE, VIIIEEELLEEE Jahre her, so mit 10 oder 11 oder 12 oder 13 mein ich, da habe ich, wie auch immer - vermutlich wirklich auf der Suche nach ähnlichen Titeln wie meinem geliebten Langohrmysterystreifen oder aber, wahrscheinlicher, unbekannten schwarzen Komödien - "The Birthday" mit durchaus wohlwollenden Kritiken und einem außergwöhnlich niedrigem Preis auf Amazon gesehen, bestellt und dann mit meinen Eltern geguckt. Und ich erinnere mich noch an mein Fazit: Am Anfang wirklich wunderbar grotesk, surreal und lustig und mit einer starken, verwirrenden Sequenz zum Ende hin, bis dahin aber oftmals durchwachsen strange, unschlüssig und nicht wirklich gut, meine Eltern gingen d´accord.
Jetzt, mit 19, hatte ich dann den Drang das Teil nochmal zu sehen und habe es direkt zweimal gekauft - einmal für einen Freund, der riesiger Lynchfan ist und dem ich noch eine "Überraschung" versprochen hatte, einmal für mich.
Auf dem Cover steht dass man es hier mit einer Mischung aus "David Lynch, Donnie Darko und H.P. Lovecraft" zu tun hätte und meine Güte, was für eine fantastische Mixtur das doch wäre! - Nur leider ziemlich gelogen: Von Lynch sind allenfalls ästhetische Anflüge und einzelne Bilder zu erkennen,surrealer, Donnie Darko ist sowohl inhaltlich als auch atmosphärisch bis auf einige Minuten ziemlicher Schwachsinn und einzig H.P. Lovecraft passt, inhaltlich, geht es doch um das Gefühl dass etwas unbestimmtes, "großes" aussteht, in dessen Vorbereitung der Protagonist aus der Normalität gerissen wird.

Und wie geschieht das? Zuerst einmal durch einen dauerhaft unschlüssigen, überforderten, ultranervösen, hibbeligen Hauptcharakter und zwar dargestellt von einem wirklich gut spielenden - aber imho trotzdem hier und da nervenden Corey Feldman, der zudem noch mit einer unfassbar nervigen, hohen Synchronstimme bestraft wurde. Als nächstes durch ziemlich holprige Exposition: Dass die Freundin ein gewisses Problem hat wird erzählt durch die Szene wo er sagt: "Hey, du hast doch was!" und sie dann: "Ja, nagut, ich habe..." blablub und richtig mit dem Holzhammer gehts bei der Erklärung der Haupthandlung zu, denn der wichtigste Punkt des Films wird wortwörtlich einfach erzählt, nix da Geheimnis oder Mystery mehr.
Bis dahin gibt es zwar in der Tat ein paar herrlich skurille Gespräche, Situationen und Charaktere, die für regelmäßiges "WTF?" gesorgt haben, ein paar pointierte Stellen lassen sich finden und zwischendrin war die Atmosphäre wirklich gelungen, weil man das Gefühl hatte dass rundherum irgendwas schlimmes, unangenehmes passiert, man aber nicht weiß was genau, das verliert sich dann aber später leider in besagter offensichtlicher Erklärung und zu viel inhaltslosen Szenen, in denen nichts passiert.
Zum Finale hin dreht der Film dann nochmal auf - nur um in einer imo wirklich ziemlich fantastischen Szene zu enden, die die ganze Chose schlußendlich sehenswert macht, sofern man sich ähnlich für Störgeräusche und Sounddesign interessiert, wie ich es tue, da man hier ein Paradebeispiel für eine mutige und imho perfekt funktionierende Anwendung eben jener Elemente gefunden hat.

Alles in allem ist "The Birthday" also ein merkwürdiger, gut gemeinter Film mit einem netten bis guten Anfang und einem starken Ende, der sich zwischendrin aber leider in verschenkten Chancen und Belanglosigkeiten verheddert - wer "strangen", surrealen, düster-komischen Filmen jedoch was abgewinnen kann, der sollte die paar Euronen und Minuten durchaus zu investieren überlegen. 6/10

Die DVD hat ein mittelmäßiges Bild, ein sehr nettes Menü, keine Extras und die ziemlich schlechte Synchro, Rest weiß ich gerade nicht. Sound ist ok.

6/10
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Kommentare

13.11.2017 10:21 Uhr - cecil b
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Eine schöne Vorstellung, die mein Interesse am Film geweckt hat!

Aber bei diesem Satz komme ich nicht ganz mit. Vielleicht stehe ich ja auf dem Schlauch.:


"Zuerst einmal durch einen dauerhaft unschlüssigen, überforderten, ultranervösen, hibbeligen und zwar wirklich gut spielenden - aber imho trotzdem hier und da nervenden Corey Feldman, der zudem noch mit einer unfassbar nervigen, hohen Synchronstimme bestraft wurde."

Einen überforderten, aber gut spielenden Feldman? Das passt doch nicht zusammen. Meinst du dass seine Figur überfordert wirkt?

13.11.2017 10:53 Uhr - kokoloko
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Ertappt, ja, stimmt schon - hier hätte ich den Rollennamen nennen sollen, bzw. hab versucht beides gleichzeitig zu beschreiben, was aber nicht richtig klappt. Die ersten Adjektive beziehen sich jedenfalls natürlich nur auf den Protagonisten des Films, nur das nervend und gut spielend auf Feldman.

13.11.2017 11:03 Uhr - cecil b
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Ist ja kein Ding. Editiere den Satz doch einfach, damit nicht noch mehr Irritationen entstehen. ;)

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