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Leatherface

Herstellungsland:USA (2017)
Standard-Freigabe:SPIO/JK geprüft: keine schwere Jugendgefährdung
Genre:Horror
Alternativtitel:Leatherface - The Source of Evil
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,14 (72 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

In den frühen 70er Jahren, also zeitlich direkt vor Blutgericht in Texas, brechen drei Jugendliche aus einer Psychiatrie aus. Dabei nehmen sie eine Krankenschwester als Geisel und entführen sie auf einen gewalttätigen Roadtrip quer durchs Land. Doch den jungen Psychopathen, von denen einer später den Namen Leatherface tragen wird, ist bereits das Gesetz auf den Fersen. Ein nicht weniger gestörter Texas Ranger (Stephen Dorff) mit unkonventionell brutalen Methoden nimmt die Verfolgung auf. ()

eine kritik von x-treme-upgrade:

Die schweren Jahre der Pubertät


Da ist er nun, der Chainsaw von den Terrorerfahrenen Regie Duo Alexandre Bustillo und Julien Maury, bekannt durch Inside, Livid und Among the Living. Bereits 2015 gedreht und in der Versenkung verschwunden. Leatherface hatte bisher keinen leichten Stand, doch jetzt wo langsam wieder Horror in Mode kommt, darf auch die Texas Chainsaw Massacre Vorgeschichte das Licht der Kinos und Heimkinomärkte erblicken.

In den USA als Direct Pay TV Premiere abgestraft, gibt es auch Länder die den Film mehr würdigen und ein Kinorelease ermöglichten (Niederlande, Italien). Dies hat der Streifen auch verdient, den optisch wie Auditiv gibt es keine Schwächen zu verbuchen.

Die Handlung:

Familie Sawyer feiert den Geburtstag Ihren jüngsten Spross Jed. Dieser bekommt ein ganz besonderes Geschenk und darf die familiären Werte weiterführen, stilecht mit Kettensäge. Sehr zum Unmut der Familie erfreut es den kleinen leider nicht wie erhofft, aber er hat ja noch andere Qualitäten, seine innerfamiliären Pflichten zu erfüllen. Diese treffen die Tochter des Sheriffs Hartmann. Er sinnt daraufhin auf Rache und entzieht Mutter und Familienoberhaupt Verna Sawyer den kleinen Jed, welcher die nächsten 10 Jahre in einer Anstalt für Psychisch gestörte Jugendliche verbringen soll. Letztlich muss Verna erkennen das sie ihren Sohn ohne persönliches Einschreiten nicht mehr wieder sehen wird. Jed's Identität wurde aus Datenschutzgründen geändert und Ihr wird das Kind, was zu einen Jugendlichen herangewachsen ist, verweigert in Obhut zu gegeben. So nimmt sie die Sache selbst in die Hand und ermöglicht das Entfliehen der Insassen der Anstalt. Die entflohenen Kids ziehen dabei eine blutige Schneise aus Tod und Gewalt durch den texanischen Hinterland... dicht gefolgt von Sheriff Hartmann und seinen Kollegen, in dessen entscheidenden Finale alle Wege auf der Farm der Sawyers zusammenführen.

Der Stil, die Gewalt, der Cast:

Visuell gelbstichlastig, gleicht der Streifen somit sehr den Platinum Dune Verfilmungen. Die Intuition/das Grundmotiv der Familie und deren Werte, sowie denen von Leatherface sind identisch zu Texas Chainsaw 3D. Wobei dieser Film hier wesentlich ernster und unbequemer daherkommt und nicht ganz so "zugänglich" bzw. Mainstreamlastig ist, wie 3D, daher nicht unbedingt Massentauglich. Psychisch Kranke als Identifikationsfiguren, Thematiken wie Nekrophilie, der Realismus der Kills (diese haben mit unter den Richtigen "Biss" ;)), düfte auch dafür gesorgt haben das die FSK 18 Fassung für volljährige Deutsche Bürger stark gekürzt sein wird. Der Durchschnittsdeutsche ist halt nicht reif und gefestigt genug für Gewaltdarstellung die in umliegenden Ausland nicht im geringsten für Empörung sorgen.

Dabei ist der Film längst nicht so grenzüberschreitend sadistisch brutal veranlagt wie Jonathan Liebesmanns' Prequel, noch so Mainstream splattrig wie 3D. Aber da weder Ironie noch Humor vorhanden sind, bleibt "Leatherface" durchgängig kompromisslos und gnadenlos, was durch den Großteil an realistischen und zumindest bis zum Finale hin, nicht übertriebenen Kills unterstreicht wird. Auf billige Jump Scares wird verzichtet, den der Film zieht vor allem seine Kraft aus den schmuddeligen Settings (die Farm, die Anstalt und das zunehmend bedrohlich werdende texanische Hinterland sind visuell hervorragend eingefangen), typische Texas Chainsaw Geschmacklosigkeiten, den Wahnsinn und die Unberechenbarkeit der Protagonisten. In den Aspekt spiegelt der Film sehr stark den Geist des Originals wider.

Die Darsteller sind insgesamt sehr gut gewählt, man kauft Ihnen Ihre Rollen ab, der Wahnsinn der Familie Sawyer ist sehr bedrohlich und unbehaglich eingefangen, der Verbitterte von Vergeltung getriebene Sheriff Hartmann ebenso glaubwürdig dargestellt wie die Psycho Kids. Nur deren Geisel wirkt etwas farblos und blass, da diese nunmal auch nicht sehr viele Facetten als einfaches Opfer einbringen kann und die Psychos aufgrund Ihres unberechenbarkeit mehr Dimensionalität bieten.

Die Intuition einen sozial des isolierten unbequemen Film schaffen zu wollen, wie Bustillo und Maury im Vorfeld äußerten ist sehr wohl geglückt. So ist nachvollziehbar weshalb Jed sein Seelenheil in seiner Familie findet. Unbewusst unterstüzt Hartmann die Sawyer Familie für die passende Auffassungsgabe Jed's, da dieser erfährt wie unheilvoll das Leben ausserhalb der Familie sein kann. Der Familie entrissen, schwere Jahre in der Anstalt, lediglich verhaltensgestörte Jugendliche als sozialen Kontakt, ein Rechtssystem welches Unrecht tut und der Verlust von geliebten Menschen, sorgen dafür das die familiären Werte der Sawyers für Jed immer mehr Bestätigung finden.

Die Kritikpunkte:

Es ist ein eher untypischer Texas Chainsaw, lediglich am Anfang und Ende des Films, kommt das gewohnte Texas Chainsaw Massacre Feeling auf, welches es dann auch in sich hat. Dazwischen verfolgt der Zuschauer das Treiben in der Anstalt und die Hetzjagd zwischen den Kids und den Cops, was Hauptaugenmerk ist.

Die erwähnten auf Realismus bedachten Kills kommen meistens jedoch nicht sonderlich innovativ daher, so setzten sie sich aus bereits gesehenen zusammen, was ich schon aus American History X, Rob Zombie's Halloween II oder Hannibal kenne. Aber dankenswerterweise ersäufen sie sich nicht selbst in 100 Liter Kunstblut wie in anderen Streifen.

Größter Kritikpunkt ist, dass "Leatherface" nicht unbedingt originell daherkommt, da hätte ich mir mehr Eigendynamik gewünscht als die Psycho Road Movie Storyline aus "The Devils Rejects" 1:1 zu übernehmen. Die Kids sind ebenso gestört wie die Firefly's jedoch ohne den Versuch der Sympathie für die "Anti Helden", Sheriff Hartmann verfällt auch zunehmend seinen Rachgelüsten, ähnlich Wydell und das Finale mündet dann auch auf der Sawya Farm.

Und genau das dürfte die Interessenten in 2 Lager spalten, den der Mittelteil hätte auch ein X-beliebiger Psycho Roadmovie Film sein können, anstelle eines Texas Chainsaws. Der Zuschauer erlebt den Roadtrip der Kids und einer von Ihnen wird später zu Leatherface, aber dadurch sind weder Er noch seine Familie den Großteil der Handlung vertreten, was ja bewusst die Grundprämisse des Films ist.

Für den einen erfrischend anders, für den anderen ernüchternd befremdlich wirkend. Da die Ursprungsthematik derzeit noch ausgelutscht ist, versucht man ähnlich wie in 3D was neues einzubringen, in diesen Fall Crime and Revenge Story, Road Trip, mehrere Twists am Ende, alles um mehr Abwechslung zu servieren. Der Originalfilm war "schlicht" gehalten, "simpel" von der Story, verstörend von den Bildern. Die Sehgewohnheiten haben sich geändert, drum muss heute alles spektakulärer und ereignisreicher erscheinen, wodurch aber auch wieder mehr Distanz zu den konventionell erzählten Original entsteht.

Um Spoiler zu vermeiden ist man besser Beraten sich so wenig wie möglich im Vorfeld über den Film zu Informieren (Screenshots, Clips, etc...). Da der Film versucht inhaltlich überraschend zu sein, nimmt man sich sonst einiges an Spannung. So ist z.B. bis zum Finale hin noch ungewiss welcher der Kids zu Leahterface wird. Die Trailer (Green- oder Redband) bieten einen recht guten Vorgeschmack und lassen schonmal Mitfiebern wer Leatherface werden könnte.

Die Veröffentlichungen und Marketing:

In Deutschland wird der Titel mal wieder künstlich gepusht, für ein FSK 18 Freigabe gekürzt, welche von Eurovideo mit den Teaser Plakat Motiv erscheint, Uncut juristisch geprüft und indizierungsfähig, vertrieben durch Turbine Media Group. Diese am 19.12. zu veröffentlichen ist strategisch gesehen für Deutschland (wohl bewusst ?) sehr gewagt, zur Weihnachtszeit die Uncut Fassung öffentlich in einigen Läden zu bringen (z.B. das Digibook für Müller exklusiv). Ein Titel mit Chainsaw und deutlichen Artwork, da dürfte das doch schnell in die Hände der BPJM fallen, zumal derzeit nicht viel Indizierungsfähiges Material erschienen ist. Im Falle einer Indizierung dürfte es dann wohl nochmal den Härtegrad unterstreichen und dadurch den Kultstatus vorantreiben. Obwohl nicht so kontrovers hart, als das eine Freigabeverweigerung der ungekürzten Fassung hätte sein müssen. Dies ist mal wieder Deutschland exklusiv. Selbst in den USA schien es sofort mit einen R-Rating geklappt zu haben, zumindest laß ich bisher nichts Gegenteiliges.

Als Fanservice deklariert gibt es Digibooks, Digipacks (1000), Steelbooks (5000), Mediabooks (mit 3 Covervarianten, insgesamt 4000), alles wie angegeben limitiert, um den Uncut Fan zum schnellen Kauf zu animieren, wobei der Inhalt realistisch betrachtet dann mit einer Auflage von 10.000 Stück (Blu-Ray) dann doch nicht mehr all zu limitiert ist. Eine stinknormale Amary mit Originalmotiv wäre ja nicht so gewinnträchtig, drum meint man es besonders gut mit den Zensurgeplagten deutschen Kunden. Wobei wie ich finde, ein Motiv hässlicher ist wie das Andere, billigstes Packshoot Artwork, anstelle sich primär auf die Originalmotive zu beschränken. Auch wenn man es nicht zugeben mag, scheint Turbine das mittlerweile auch erkannt zu haben, wo man Gratis Poster auf Conventions des US Motivs verteilt (aufgrund der Nachfrage mittlerweile auch gegen Entgeld zu kaufen), sowie die inliegenden Booklets besagtes Motiv zierren. Man sagt zwar Geschmäcker sind verschieden, aber scheinbar dann doch nicht so verschieden. Auch daran ersichtlich das dass Mediabook B mit Originalmotiv schon bereits bei Vororder rasch vergriffen war, während die eigens konzipierten Designs, trotz Limitierung noch erhältlich sind. Der reine DVD Käufer wurde dahingehend bevorzugt, welcher als Amary das US Artwork bekommt. Würde Turbine vertrauen in Ihre eigens konzipierten Artworks haben, wären diese ja auch auf Plakate gedruckt und freudig verteilt worden. Die Krone allen üblen Designs ist meiner Ansicht nach das hässlich nachgezeichnete Steelbookcover des Originalmotives, welches eher zu Sony's Pop-Up Editions passt, mit ganz übler Farbkomposition Grau, Blau, Rot. Schade das man seitens Turbine, nicht so charmant war wie bei sonstigen limitierten Veröffentlichungen und eine Facebook Umfrage für die Covervariante startete, was den Käufer am meisten zusagen würde.

Fairnesshalber muss ich aber sagen das Filmlizensen nicht günstig sind und Turbine es schon verdient hat rasche Einnahmen zu erzielen, dass Label ist wegweisend, hat viel für die Deutsche (Horror-) Filmszene getan und verdient dafür den höchsten Respekt.

Fazit:

Den Fans der Ursprünglichen Texas Chainsaw Massacre Filme, wird der Film vielleicht nur bedingt gefallen, da kommt es auf die persönliche Sparte an wie offenherzig man für neue Storyelemente ist. Mir persönlich hat die erneute Entstehung Leatherfaces schon sehr zugesagt, auch wenn nicht formvollendet, ist er definitiv ein sehr gelungener Eintrag in Texas Chainsaw Universum. Selbst wenn nicht durchgängig die typischen Elemente vorhanden sind, einiges eher aus anderen Filmen bekannt ist und wenig innovativ erscheint, so ist die Intuition und das morbide Grundgerüst immer noch konform zu den Ur- als auch den 3D Film, so das von der Storyline um den Originalfilm eine zusammenhängende Trilogie erschaffen wurde, welche in sich geschlossen ist.

Und Dank Turbine Media Group, erhält der Horrorfan ein schönes Weihnachtsgeschenk, vom Inhalt her passend zur Weihnachtszeit, den immerhin geht es bei den Film ganz besonders um familiäre Werte.

 

9/10
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Kommentare

18.11.2017 09:39 Uhr - Knochentrocken
3x
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Tja, ich habe mich ebenfalls schon immer gefragt, weshalb FSK 18 Filme dennoch gekürzt sein können.
Das witzige ist ja, dass es dann immer heisst: wegen Jugendschutzgefährdung. JUGEND!
Mit 18 ist man Volljährig.

So ein Schwachsinn!


Der Film ist bei Müller schon bestellt, freu mich drauf.

18.11.2017 12:58 Uhr - FordFairlane
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Die Frage fie ich mir stelle ist, der Film wirkt wie eine TV-Produktion und trotzdem hauen einige hier eine 9 von 10 raus😂

18.11.2017 19:42 Uhr - TheShield2013
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Tja Geschmäcker sind verschieden. Ich fand den auch wirklich gut und alles andere als billig. Die Review ist klasse.

18.11.2017 20:01 Uhr - Ghostfacelooker
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Das nenn ich mal ein Review Debüt. Respekt. Nebenbei bist du mit unserem verehrten JASONXTREME verwandt?^^^^

18.11.2017 21:43 Uhr - deNiro
3x
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Schöne Kritik, informativ und interessant geschrieben. Mir ist aber der "Marketing-Teil", dann doch etwas zu ausufernd geraten.
Sonst aber sehr schön, macht neugierig auf den Film!

19.11.2017 01:37 Uhr - naSum
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Deine Kritik liest sich durchweg interessant und deckt neben den filmischen Aspekten auch einige Infos drumherum ab. Sehr gut gefallen hat mir die differenzierte Kritikbetrachtung, warum einzelne Aspekte von Leatherface verschiedenen Fangruppen gefallen könnten. Eine ausführliche Einstiegsarbeit, bei der man im zweiten Lesedurchgang evtl noch einige Rechtschreibfehler mit der Kettensäge ausmerzen kann.

19.11.2017 15:00 Uhr - Horace Pinker
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Dann erst mal herzlich willkommen bei den Review Autoren X-treme-upgrade. Deine Premiere ist ja schon aussagekräftig, ansprechend formuliert und interessant ausgefallen, gerne mehr davon! Was Leatherface angeht , wollte ich mir den als Fan der Reihe ohnehin ansehen und deine hohe Wertung hat mich darin nur noch bestärkt. Ich denke zwar bei mir wird der wohl nicht ganz so gut weckkommen, könnte aber dennoch recht unterhaltsam sein.

19.11.2017 16:41 Uhr - JasonXtreme
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18.11.2017 20:01 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Das nenn ich mal ein Review Debüt. Respekt. Nebenbei bist du mit unserem verehrten JASONXTREME verwandt?^^^^


Das is mein Alter Ego! Nein Quatsch, liest sich aber gut, u d ich bin gespannt auf den Film!

16.12.2017 15:33 Uhr - Tommy83
Endlich gesehen und ich kann dir nur zustimmen...geht mal in eine andere Richtung aber dies ist alles andere als schlecht...natürlich kann man Fehler oder Ungereimtheiten finden wenn man will... er ist aber trotzdem sehr unterhaltsam.

17.12.2017 08:28 Uhr - X-treme-upgrade
Ich finde gerade die Ursprungsschnittfassung noch gelungener als den US-Cut, diese kratzt bei mir an 10/10. Wie man anhand der Blu-Ray feststellen konnte mussten ja Nachdrehs durchgeführt werden, da man mit den vorherigen Anfang/Ende und den Love-Story Zwischentönen weniger bei den Produzenten/Testpublikum punkten konnte.

Was ich echt kacke finde, da dadurch das ganze nochmal mehr in sich geschlossen wirkte (vor allem was die Innere Zerissenheit des künftigen Leatherface betrifft, als auch die Entstehung seiner 1 Maske, die Krankenschwester Lizzy hatte dadurch auch mehr Dimensionalität gewonnen) und nochmals mehr Sinn ergeben hätte. So hatte die Ursprungsfassung meiner Meinung nach auch viel mehr "Seele". Gerade auch da das Ursprungsende wesentlich makabrer und verstörender ist.

Aber es ist ja leider so, das eine Minderheit entscheidet was für die Mehrheit am Besten ist (siehe die FSK).

Aber dennoch eine geile Sache das die alternativen Szenen/ Handlungsverläufe das Licht der Öffentlichkeit erblicken durften.

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