SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Suche:
Böses Zombie-Spiel PS4 aus AT · Hol dir den Klassiker ohne Zollprobleme · ab 19,99 € bei gameware Wolfenstein 2: New Colossus Switch · 100% uncut Symbolik Edition ohne Zollprobleme! · ab 69,99 € bei gameware
Ghostfacelooker
Level 15
XP 4.162
Eintrag: 19.11.2017

Amazon.de

  • Black Panther
Blu-ray LE Steelbook
28,99 €
4K UHD/BD
32,99 €
Blu-ray
18,99 €
DVD
13,99 €
  • M:I:3 - Mission: Impossible 3
4K UHD/BD Steelbook
29,99 €
4K UHD/BD
26,99 €
Blu-ray Steelbook
14,99 €
amazon video
prime €
  • Mission Impossible
4K UHD/BD Steelbook
29,99 €
4K UHD/BD
26,99 €
Blu-ray Steelbook
14,99 €
  • Mission: Impossible 4 - Phantom Protokoll
4K UHD/BD Steelbook
29,99 €
4K UHD/BD
26,99 €
Blu-ray Steelbook
14,99 €
amazon video
prime €
  • Mission: Impossible 5 - Rogue Nation
4K UHD/BD Steelbook
29,99 €
4K UHD/BD
26,99 €
Blu-ray Steelbook
14,99 €
amazon video
ab 3,99 €
  • Tonight She Comes
  • Blu-ray/DVD Mediabook
Cover A
39,99 €
Cover B
39,99 €
Cover C
39,99 €

6 Days

Herstellungsland:Großbritannien, Neuseeland (2016)
Genre:Action, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,50 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Im April 1980 stürmten Bewaffnete die iranische Botschaft in Princes Gate, London und nahmen alle Insassen als Geiseln. In den nächsten sechs Tagen kam es zu einer angespannten Pattsituation, während sich eine Gruppe hochqualifizierter Soldaten der SAS auf eine Razzia vorbereitete, die die Welt noch nie gesehen hatte.
eine kritik von ghostfacelooker:

Bei solchen Filmen, die wie Argo, von Ben Affleck, realen Geschehnissen zugrunde liegen, fragt man sich immer, in wie weit, das Gezeigte der Wahrheit entsprechen mag, oder dem Spannungsaufbau geschuldet verändert worden sein mag.

Die Geiselnahme, respektive deren Befreiung durch den britischen Special Air Service (SAS), dürfte in Wirklichkeit ein wenig anders verlaufen sein, denn falls es so wie im Film dargestellt abgelaufen sein sollte, bin ich entweder zu amerikanisiert, um das Handeln dieser Spezialeinheit als taktisch klug und ausgereift zu betrachten, oder aber zu wenig in der militärischen Aktivität der 80er Jahre informiert und halte es somit für zu unprofessionell.

Fakt ist nun einmal, dass die Operation Nimrod, so der offizielle Name, ein Erfolg war und es zu keinem größeren Desaster oder Kollateralschaden kam. Mittlerweile durch die Medien weite Recherchemöglichkeit, steht jedoch auch fest, dass, wie im Film zwar angedeutet, es nur zwei Möglichkeiten für die Geiselnehmer geben sollte und man eine der beiden lieber sähe, die finale Option, jedoch durch reale Berichte der Geiseln, die nicht im Film zu sehen sind, von der Einsatztruppe forciert, und nicht wie dargestellt quasi „im Eifer des Gefechts entstand“, indem man die Terroristen gerade zu exekutiert haben soll.

Fraglich ist für mich des Weiteren, ob man tatsächlich zu der Zeit, so vorgegangen sein mag, als das man während sinnbildlich und wörtlich die Uhr tickt, man die Einheit immer wieder Einsatzabläufe durchspielen läßt.

Wenn ja, finde ich, dass man damals entweder wirklich in den Kinderschuhen der Thematik steckte und die Anschläge in München und Teheran als „Lehrstudien“ nahm, oder aber dass ich selbst wie schon angesprochen, durch amerikanisierte Vertreter des Thema „Geiseln aus auswegloser Situation befreien“ , ein solch immens großes Stereotyp aufbaute, das mir diese Spezialeinheit wie Grundschüler in der ersten Klasse vorkommen, die noch viel zu lernen hätten.

Auch die erste Übersetzerin, spricht meines Erachtens eher ungarisch mit den libyschen Terroristen als lybisch, wobei das meine europäischen Wurzeln nicht bestätigen können, jedoch die Sprache, die dann die Terroristen selbst untereinander sprechen deutlich weniger Umlaute zu besitzen scheint.

Ebenso wundert mich, das man daß eigentliche Chuzestan, um das es den Terroristen ging in Arabistan umformulierte, was auch im Hinblick auf die aktuell politischen Terroranschläge mit 1980 wiederum wenig zu tun hat, denn wäre die Gruppe im Film aktueller, hätten jene aller Wahrscheinlichkeit nach, weniger zögerlich gehandelt und sich erst gesprengt und dann Geiseln genommen, falls noch jemand übrig gewesen wäre.

Des Weiteren, dass man obwohl offen vor der Botschaft demonstriert wurde dies im Film ebenso wenig zu sehen ist, obwohl sich tatsächlich Demonstranten als Tausch gegen Geiseln anboten, was wenn man schon einen realen Hintergrund hat, nicht verschwiegen werden sollte.

Ansonsten sind die Reporter, allen voran Kate Addie, die von Abbi Cornish dargestellt wird, real. Die Tatsache, daß sie mehr wie beim Kaffeekränzchen wirken und einer von ihnen (ich glaube, es ist Tim Downie) mit Schnurrbart, schwarzen Klamotten und Sonnenbrille, besser von einem jüngeren Nicolas Cage, wenn nicht gleich von ihm hätte gegeben werden können, untergräbt umso mehr den eigentlich realen und bestimmt weniger lustigen Hintergrund von damals.

Aber das dürfte jeder für sich beurteilen. Fest steht für mich, neben allem schon Geschriebenem, dass der Filmstoff, nicht von der Einsatztruppe um Rusty Firmin, dargestellt von Jamie Bell getragen wird, sondern vielmehr von der ebenso realen Person des Max Vernon, der hier von Mark Strong gegeben wird.

Anders als eine Vielzahl von Strong´s sonstigen Charakteren, ist es geradezu erfrischend ihn mal auf der „guten Seite“ zu sehen. Diese erfüllt er mit einer emotionalen Art, die mir ebenso bisher neu an ihm scheint.

Man kauft ihm die zwiespältige Haltung als vermeintlich ungewolltem Unterhändler, der einerseits um den Ernst der Lage weiß und andererseits mit sich selbst, seiner Handlung und der sich langsam aufbauenden Sympathie zu dem Anführer der Terroristen ab.

Und man weiß ebenso, das dies keine Sympathie ist, weil er die Sache der Gruppierung gut findet, sondern, weil er, um Geiseln zu retten, zu dem Mensch vordringen muß, der hinter dem Terroristen verborgen ist. Ben Turner, gibt den Anführer Salim, und somit über weite Strecken eben jenen Opponenten, den es zu überzeugen gilt.

Die sich somit in Exerzitien und politischem Gehabe dahinplätschernden fünf der sechs titelgebenden Tage, bleiben bis auf Mark Strong´s Part eher mäßig spannend und sorgen mit dem letzten Tag auch nicht wirklich für höheren Puls, sondern vielmehr für Kopfschütteln ob des visuell dargestellten Einsatzes einer der Top Einheiten Europas.

Basierend auf der Tatsache das es kein Actionfilm, sondern eine Verfilmung auf real basierenden Tatsachen und Ereignissen sein soll, möchte ich eine neutrale Wertung abgeben.

5/10
mehr reviews vom gleichen autor
Romina
Ghostfacelooker
1/10
Stirb
Ghostfacelooker
5/10
Stirb
Ghostfacelooker
10/10
die neuesten reviews
Free
sonyericssohn
8/10
First
kokoloko
3/10
Romina
Ghostfacelooker
1/10

Kommentare

19.11.2017 03:01 Uhr - Brti

Libanesisch = Sprache im Libanon nicht Landessprache in Libyen. Das wäre libysch.

Ansonsten empfinde ich im Vergleich zum Turbo Kid Review wieder einige Sätze als zu lang bzw. in sich nicht schlüssig formuliert. ZB den Satz mit nicolas Cage: Soll einer der Reporter besser von einem jungen Nicolas Cage gespielt werden bzw. gleich von dem aktuellen Nicolas Cage?

Und in diesem Satz fehlt meiner Meinung nach noch ein Verb :
Des Weiteren, dass man obwohl offen vor der Botschaft demonstriert wurde dies im Film ebenso wenig zu sehen, obwohl sich tatsächlich Demonstranten als Tausch gegen Geiseln anboten, was wenn man schon einen realen Hintergrund hat, nicht verschwiegen werden sollte.


Insgesamt Scheine ich mich jedoch in Teilen sogar an deinen Stil zu gewöhnen. Ich kann im Vergleich zum Turbo Kid Review jedoch nicht genau nachvollziehen wie die zu der eigentlichen Punktebewertung am Ende kommst, da du wie ich finde im Text wenig auf die filmische Qualität eingehst ? Bekommt der Film letztlich 5 Punkte dA er auf realen Tatsachen beruht oder weil er weder langweilig noch spannend ist?

19.11.2017 07:42 Uhr - Ghostfacelooker
2x
User-Level von Ghostfacelooker 15
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 4.162
19.11.2017 03:01 Uhr schrieb Brti

Libanesisch = Sprache im Libanon nicht Landessprache in Libyen. Das wäre libysch.

Ansonsten empfinde ich im Vergleich zum Turbo Kid Review wieder einige Sätze als zu lang bzw. in sich nicht schlüssig formuliert. ZB den Satz mit nicolas Cage: Soll einer der Reporter besser von einem jungen Nicolas Cage gespielt werden bzw. gleich von dem aktuellen Nicolas Cage?

Und in diesem Satz fehlt meiner Meinung nach noch ein Verb :
Des Weiteren, dass man obwohl offen vor der Botschaft demonstriert wurde dies im Film ebenso wenig zu sehen, obwohl sich tatsächlich Demonstranten als Tausch gegen Geiseln anboten, was wenn man schon einen realen Hintergrund hat, nicht verschwiegen werden sollte.


Insgesamt Scheine ich mich jedoch in Teilen sogar an deinen Stil zu gewöhnen. Ich kann im Vergleich zum Turbo Kid Review jedoch nicht genau nachvollziehen wie die zu der eigentlichen Punktebewertung am Ende kommst, da du wie ich finde im Text wenig auf die filmische Qualität eingehst ? Bekommt der Film letztlich 5 Punkte dA er auf realen Tatsachen beruht oder weil er weder langweilig noch spannend ist?


1. Ausgebessert, danke
2 fehlte ist, und trug ich nach, danke
3. finde ich es immer witzig das du ganze Absätze kopierst
4. Glaube ich immernoch das du mich nie verstehen wirst, selbst wenn du mit mir sprechen würdest, da meine Art zu sprechen, der schriftlichen sehr ähnelt
5. Das mit Cage steht für mich deutlich da und ja er hätte in jüngeren Jahren da besser reingepasst und somit durch den Schnurrbart und der derzeitigen Optik besser gleich gecastet werden sollen
6. Bewertung 5 ist weder gut noch schlecht. In diesem Fall jedoch, wie ich es ebenfalls deutlich schrieb, weil er eine Realverfilmung ist und ich mir kein Urteil über Tatsachen , die verfilmt wurden machen will, ob sie nun spannend sein sollten oder langweilig.

Wenn du mehr Reviews mit gleicher Bewertung von mir lesen solltest fällt es auf und ist ähnlich wie bei DICKER HUND mein persönliches Wertesystem, dass nicht seitengebunden oder allgemein auf der Skala 1-10 basiert, weshalb ich auch mittlerweile zu Totenköpfen oder Prozentwertung übergehe, und dies somit auch keine Aussage ist, ob er spannend oder langweilig ist, wenn man es nicht schon aus dem ganzen Text entnehmen kann zu welcher Atmosphäre des Films ich tendiere.

Ps: scheinst du scheinen von als Schein und nicht als Teil deiner Meinung gesehen, oder aber im einfach durch schnelleres tippen ungewollt groß geschrieben zu haben

Danke für die positivere Kritik

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)
© Schnittberichte.com (2018)