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Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung

Originaltitel: Star Wars: Episode I - The Phantom Menace

Herstellungsland:USA (1999)
Standard-Freigabe:FSK 6
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy,
Science-Fiction
Alternativtitel:Star Wars: Episode I - The Beginning
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,48 (133 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Rund 30 Jahre vor den Ereignissen das original Star Wars Films nimmt die Legende ihren Anfang. Im Mittelpunkt von Episode 1 steht der Sklavenjunge Anakin Skywalker, ein Kind mit außergewöhnlichen Kräften. Als Anakin sich auf eine schicksalhafte Reise macht, weiß er nicht, dass ihm eine dunkle Zukunft als Darth Vader bevorsteht. Obi-Wan Kenobi, legendärer Jedi-Ritter der Star Wars Trilogie, tritt als entschlossener Schüler des Jedi-Meisters Qui-Gon Jinn auf. Sein Gegenspieler ist Palpatine, der ehrgeizige Senator der Republik, besser bekannt als der teuflische Imperator. Es ist die Zeit, in der Jedi-Ritter machtvolle Friedenshüter einer umkämpften Galaxis sind und eine junge Königin mit aller Kraft für das Wohl ihres Volkes eintritt. Eine Zeit überschattet von einer dunklen Macht, die nur auf den richtigen Moment wartet, um vernichtend zuzuschlagen. (20th Century Fox)

eine kritik von schobi:
Was soll man noch zum missratenen Neu-Auftakt der legendären Reihe sagen? Großartig viel Neues habe ich natürlich nicht zu erzählen. Ganz so schlimm wie von vielen Hardliner empfunden, fand ich Jar Jar Binks aber eigentlich nicht - klar, ein paar Sprüche sind einfach zu infantil, viel schlimmer ist allerdings, dass er viel zu viel Screentime bekommt, während die ungemein interessantere Figur des Darth Maul in wenigen Szenen abgehandelt wird. Dabei offenbart gerade der Endkampf, die wohl beste Szene des Films, sein Potenzial. Bei diesem Endkampf offenbaren sich auch deutlich die großen dramaturgischen Schwächen des Films: Während das Pod-Rennen in der Mitte des Films ausführlich abgehandelt wird, passiert gegen Ende einfach zu viel auf einmal - Die Stürmung des Palast, der Luftkampf an der Blockade der Handelsföderation, die Schlacht der Gungans gegen die Droiden und eben der Kampf der Jedi gegen den Sith Darth Maul. Kaum ist Qui-Gon Jin einen dramatischen Tod gestorben (der den Zuschauer aber nicht annähernd so berührt wie eigentlich nötig) gibt es einen Schnitt auf Jar Jar Binks, dem bei der alles andere als episch wirkenden Schlacht gegen die Droiden ein weiteres Missgeschick passiert.

Auch die Figuren-Zeichnung offenbart teils gravierende Mängel. Während die hinterlistigen Aliens mittels französischem Akzent zu Witzfiguren degradiert werden und Natalie Portman am ehesten durch eine Vielzahl fantasievoller Kostüme auffällt, können sich Liam Neeson und Ewan McGregor als Jedi-Ritter noch am besten aus der Affäre ziehen. Jake Lloyd als Anakin Skywalker dagegen hat angesichts der platten Dialoge kaum eine Chance hat, etwas aus seiner Rolle zu machen. Ihm fehlt aber auch schlicht das nötige Charisma und Talent. So verantwortet der kleine Anakin auch das größte Ärgernis gen Ende der leidlich packenden Story, wenn er aller Schilde und Gegner zum Trotz im Alleingang und quasi aus Versehen das Kampf-Schiff der Handelsföderation zerstört. Facepalm-Alarm, epische Raumschlachten stelle ich mir anders vor! Sauer aufgestoßen hat mir auch die Tatsache, dass die mystische Macht, die von den Jedis ausgeht, plötzlich biologisch auf kleine Wesen im Körper eines jeden Wesen zurückzuführen ist.

Es ist aber nicht alles schlecht an dem Film, immerhin gibt es noch die fantasievollen Sets, die von allerlei kurioser Weltraum-Wesen bevölkert werden, und bei jedem zweiten Szenenwechsel schwirrt ein anderes lustiges Wesen durchs Bild und C-3PO und R2D2 sind ja auch noch dabei. Dass diese aber teilweise mehr Charme versprühen als mancher Charakter im Film, ist schon ziemlich bezeichnend.

Fazit: Episode 1 macht ein bisschen was richtig und vieles falsch. Zu glatt-gebügelt und kindgerecht geht dem Auftakt der neuen Reihe ein Großteil des Charmes und der Atmosphäre, die Star Wars ausmachen, verloren. Auch für Charaktere und Dramaturgie bewies George Lucas bei seinem Prequel zur bekanntesten Trilogie der Welt kein glückliches Händchen und dass aus dem kleinen Drei-Käse-Hoch Anakin mal der legendäre Darth Vader werden soll, will man nicht so recht glauben.
6/10
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