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Ghostfacelooker
Level 16
XP 4.350
Eintrag: 05.12.2017

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Dark

Herstellungsland:Deutschland (2017)
Genre:Drama, Krimi, Science-Fiction, Thriller,
Mystery

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,43 (7 Stimmen) Details
inhalt:
Im Zentrum der ersten deutschen Produktion des weltweit führenden Streamingdienstes Netflix stehen vier Familien in einer deutschen Kleinstadt. Als zwei Kinder auf mysteriöse Weise verschwinden, wird die vermeintlich heile Welt dieser Familien aus den Fugen gerissen und ein Blick hinter die Fassaden offenbart die dunklen Geheimnisse aller Beteiligten. Im Verlauf der zehn einstündigen Folgen bekommt die Tragweite der Ereignisse eine neue Dimension als die Ermittlungen zurück ins Jahr 1986 führen und die Schicksale der vier Familien auf tragische Weise verknüpft werden.
eine kritik von ghostfacelooker:

Schwermut ist eine trügerische Empfindung, vor allem wenn sie über der Handlung einer Serie, wie zähflüssiger Sirup zu wabern scheint. Der deutsche Beitrag DARK, wandelt auf vielerlei Genrebeiträgen, während er versucht ein eigenständiges Konstrukt zu sein. Aber, und man möge mir diese Vermessenheit meiner eigenen subjektiven Wahrnehmung verzeihen, es bleibt eine Mischung aus Bekanntem. Vor allem weht durch diesen, zwar teils innovativen, teils abgekupfertem Mix, immer ein Hauch Tatort, wenngleich man zumindest versucht, internationales Flair anzustreben.

Die Handlung lässt über die erste Folge alle Charaktere mehr oder weniger unbeleuchtet und setzt den Zuschauer in die Mitte der Geschichte, um einen Selbstmord, der scheinbar dreh und Angelpunkt zu sein scheint, bis man mit Verlauf der weiteren Episoden festzustellen beginnt, dass man nicht nur altbekannte Parallelen zu Lost; Twin Peaks oder auch Back to the Future zu erkennen beginnt, sondern auch komplexere Glaubensaspekte sowie Theorien der Quantenphysik als Säulen des Plots verwoben hat.

Der Ort ist wie die drei Kilometer entfernte Höhle real und bietet, wie die jederzeit mögliche Tatsache einer Kindesentführung, so dem Zuschauer eine greifbare Ebene. Das Atomkraftwerk jedoch wie die gesamten Theorien der Handlung ist Fiktion, zumindest in der Tatsache, als das das AKW über 150 km entfernt steht.

Fakt ist, die aufkommende Theorie der Einstein-Rosen-Brücke, während der Lunar-Solar Zyklus, real anders konzipiert ist. Aber gerade dieses verweben, realer Fakten mit Fiktion, bildet die geheime Zutat der Serie.

Durchaus spannend bleibt die Geschichte zu weiten Teilen, vor allem durch die mystische und teilweise kryptische Erzählung und Darstellung der Figuren, zu denen man (oder zumindest ich) bis auf die Teenager, keinerlei Sympathie aufbauen will.

Jeder der Erwachsenen, oder dessen Schicksal, war mir komplett egal, was aber nicht dazu geführt hat, dass man deren Verlauf nicht verfolgen wollte, sondern vielmehr hatte ich weder Mitleid noch Mitgefühl mit den Protagonisten, was ja normalerweise für eine Serie, ebenso wichtig wäre, wie zu den Hauptcharakteren Sympathie aufbauen zu können.

Der eigentliche Hauptdarsteller und Sympathieträger ist, neben einigen Jungdarstellern, hierbei das Konstrukt der Idee, die in die Serie verwoben ist, was jeden der damit zu tun hat, wiederum ersetzbar oder bis zu einem Grad unwichtig macht.

Die Zusammenhänge der einzelnen Personen werden mehr und mehr mit den Folgen aufgeschlüßelt und es kommt zum ein oder anderen unvermutetem Twist, jedoch steht die Kausalität, wie bei solchen Filmen immer ein wenig im Widerspruch des eigenen Verstandes, mit das man das dargebrachte Verstehen will, denn ähnlich wie einige Logikknoten meines Erachtens auch bei Terminator bestehen, so ziehen sich selbige Gedanken auch hier mit dem Rätselraten über das Warum, wie ein eigens gesponnener roter Faden durch das eigene Gehirn.

Herausragend in dem „Erwachsenen Cast“ ist Oliver Mascussi in seiner Rolle, der mich vereinzelt an Mads Mikkelsen erinnert, und ähnlich emotionale Höhen und Tiefen in seiner Rolle erklingen und darbieten lassen kann wie Mikkelsen selbst und ebenso nur allein durch Mimik ein Gefühl beschreiben, oder eine Szene bestimmen kann.

Ansonsten, möchte ich über die ausschließlich in Deutschland produzierte Serie und deren Besetzung, nur so viel sagen, als dass es ein guter, wenn gleich auch ausbaufähiger Versuch ist, von der monotonen Sprachweise, der deutschen Produktionen wegzukommen und sich endlich der Wortwahl bedienen zu wollen, mit der dieses Land so tolle Synchronsprecher zu bieten hat.

Selbiges gilt für die Handlung, die endlich versucht auf internationalem Niveau Laufen zu lernen und nicht immer in den Kinderschuhen, der Hera Lind und altbackenen Tatort und oder Krimireihen und Soko irgendwo Folgen weiter zu stampfen.

In fast liebevoll zu nennender Hommage an David Lynch bekannten Settings, der Wälder und zeitweise der Figuren, deren Handlungen, man mit dramatischer Musik unterlegt, versucht die Serie ein Gleichgewicht zwischen Düsternis und Thriller zu erzeugen, das ihr mal mehr mal weniger ausbalanciert gelingt.

Darin eingebettet, buhlen Intrigen, Geheimnisse und die Kausalität der Zeit, in einer Epoche von über sechsundsechzig Jahren miteinander, gleichsam um die Aufmerksamkeit des Zuschauers, bis dieser am Ende mit einem großen Fragezeichen vor einem neuen Anfang steht, oder war es eigentlich das Ende, oder doch die Geschichte selbst?

Doc Brown würde jedenfalls hierbei tatsächlich verrückt werden. Von mir gibt es 80% für die erste Staffel. 

Nachtrag aufgrund aktueller News:

Es wird weitergehen, da eine zweite Staffel bestellt wurde, jedoch liegt noch kein Starttermin fest.

8/10
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Kommentare

05.12.2017 18:58 Uhr - naSum
1x
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Ghostface du kannst einen immer wieder erfrischen - in diesem Fall mit einer sehr wohlformulierten Wortwahl, die mir sehr gefallen hat. Von den bisher guten Kritiken über die Serie war ich bereits ein wenig angefixt, aber mit deinem Segen, werde ich wohl mal einen Blick riskieren.

Nunja und was die kritischen Stimmen angeht, die auf den Genreklau den Finger richten... Mal schauen. Du hast deine Abneigung gegen deutsche Produktionen und ihre Machart auf jeden Fall deutlich gemacht, was aber in diesem Fall nicht zu arg ins Gewicht zu fallen scheint. Danke für den motivierenden und sprachlich erhabenen Anstoß.

05.12.2017 19:12 Uhr - TheRealAsh
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Sehr schön, Einauge! Twin Peaks, Lost und Back to the Future kann ich unterschreiben. Ich war anfangs sehr enttäuscht, bin aber mittlerweile auch halbwegs versöhnt. Es ist schon okay, nicht spitze, aber für nen Versuch ganz gut. Warten wir mal ab.

05.12.2017 19:19 Uhr - Ghostfacelooker
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05.12.2017 18:58 Uhr schrieb naSumGhostface du kannst einen immer wieder erfrischen - in diesem Fall mit einer sehr wohlformulierten Wortwahl, die mir sehr gefallen hat. Von den bisher guten Kritiken über die Serie war ich bereits ein wenig angefixt, aber mit deinem Segen, werde ich wohl mal einen Blick riskieren.

Nunja und was die kritischen Stimmen angeht, die auf den Genreklau den Finger richten... Mal schauen. Du hast deine Abneigung gegen deutsche Produktionen und ihre Machart auf jeden Fall deutlich gemacht, was aber in diesem Fall nicht zu arg ins Gewicht zu fallen scheint. Danke für den motivierenden und sprachlich erhabenen Anstoß.


Danke ebenso von poetisch versierten Vokabulistenmagier wie dir ist das ein Wahnsinnskompliment^^. Deutsche Produktionen und ich haben eine nachzulesende (Review)Geschichte^^^^

05.12.2017 19:21 Uhr - Ghostfacelooker
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05.12.2017 19:12 Uhr schrieb TheRealAshSehr schön, Einauge! Twin Peaks, Lost und Back to the Future kann ich unterschreiben. Ich war anfangs sehr enttäuscht, bin aber mittlerweile auch halbwegs versöhnt. Es ist schon okay, nicht spitze, aber für nen Versuch ganz gut. Warten wir mal ab.


Ash, danke. Seltsamerweise habe ich dich vermisst^^^^schön deine fast Give me Five Hand zu sehen

05.12.2017 19:24 Uhr - TheRealAsh
User-Level von TheRealAsh 9
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05.12.2017 19:21 Uhr schrieb Ghostfacelooker
05.12.2017 19:12 Uhr schrieb TheRealAshSehr schön, Einauge! Twin Peaks, Lost und Back to the Future kann ich unterschreiben. Ich war anfangs sehr enttäuscht, bin aber mittlerweile auch halbwegs versöhnt. Es ist schon okay, nicht spitze, aber für nen Versuch ganz gut. Warten wir mal ab.


Ash, danke. Seltsamerweise habe ich dich vermisst^^^^schön deine fast Give me Five Hand zu sehen


Ich geb dir sowas von Five Hand für die Review, aber Hallo.

05.12.2017 19:28 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 16
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05.12.2017 19:24 Uhr schrieb TheRealAsh
05.12.2017 19:21 Uhr schrieb Ghostfacelooker
05.12.2017 19:12 Uhr schrieb TheRealAshSehr schön, Einauge! Twin Peaks, Lost und Back to the Future kann ich unterschreiben. Ich war anfangs sehr enttäuscht, bin aber mittlerweile auch halbwegs versöhnt. Es ist schon okay, nicht spitze, aber für nen Versuch ganz gut. Warten wir mal ab.


Ash, danke. Seltsamerweise habe ich dich vermisst^^^^schön deine fast Give me Five Hand zu sehen


Ich geb dir sowas von Five Hand für die Review, aber Hallo.


5 back(fl)ash^^

05.12.2017 19:55 Uhr - Intofilms
Hi Ghost!
Meine Ovationen findest du wundersamerweise unter der heutigen Rezi zu "Dead Presidents". Mehr sag' ich jetzt nicht.

05.12.2017 20:51 Uhr - Ghostfacelooker
1x
User-Level von Ghostfacelooker 16
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 4.350
05.12.2017 19:55 Uhr schrieb IntofilmsHi Ghost!
Meine Ovationen findest du wundersamerweise unter der heutigen Rezi zu "Dead Presidents". Mehr sag' ich jetzt nicht.


Âlso danke erstmal an seltsamer Positon an dich Into und dann sind wir ja quitt was INTROFILMS angeht^^^^^ wo ich dich falsch bei dem Kreator bezeichnete. Der erste Teil der Antwort steht bei Alex während dieser Teil exklusiv hier ist^^^^das mit dem Handy ist genauso ein Zeichen wie der dessen Name nun im linken wie im rechten gleich klingt und immer noch so schmeckt wie damals.
Wobei so huldigen wie man eventuell meint macht die Serie jetzt auch nicht, ein Paar Songs die zum deutschen Kontext und gleichsam dem der Serie passen und ein oder zwei Werbespots und Klamotten die man selbst damals ungern anzog^^glaub ich zumindest obwohl ich da so klein war das ich noch von Mama die Auswahl-Qual ertragen musste, was sich erst mit dem Mauerfall änderte^^^^ôbwohl ich immer im Westen war.

06.12.2017 08:44 Uhr - JasonXtreme
DB-Helfer
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Erfahrungspunkte von JasonXtreme 2.489
Da ich bisher nur positives höre, auch hier, bin ich umso mehr gespannt auf das Teilchen!!!

06.12.2017 08:52 Uhr - Ghostfacelooker
1x
User-Level von Ghostfacelooker 16
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 4.350
06.12.2017 08:44 Uhr schrieb JasonXtreme
Da ich bisher nur positives höre, auch hier, bin ich umso mehr gespannt auf das Teilchen!!!


Gefällt dir bestimmt

08.12.2017 11:40 Uhr - MickeyKay
Ich könnte dem noch hinzufügen, dass es mir auch so ging, dass mir die erwachsenen Darsteller egal waren. Zunächst. Für mich erwächst die Faszination der Serie aus der Verknüpfung der verschiedenen Zeitebenen, in denen man erlebt, was aus den einstigen Kindern geworden ist. So ist aus dem Rebell Ulrich, der als Jugendlicher mit dem inkompetenten Ermittlungsleiter der Polizei häufiger aneinandergerät und der das verschlafene Nest so schnell wie verlassen möchte, als Erwachsener selber ein spießiger Polizist in ebenjenem Nest geworden. Seine prollige Freundin von einst und jetzige Ehefrau, die auf "gar keinen Fall Kinder wollte", ist jetzt mehr oder weniger brave Hausfrau mit dem Staubsauger in der Hand.
Das Ausfüllen eines gesamtes Leben über einem Zeitraum von 33 bzw. 66 Jahren hinweg regt hier extrem zum Mitdenken und Mitphantasieren an und macht für mich den großen Reiz der Serie aus. Das Verknüpfen der vielen Beziehungen untereinander macht ein zweites oder sogar drittes Anschauen fast notwendig - auch bedingt durch fehlende Sympathie zu den Figuren, was es einem schwer macht, den komplexen Beziehungsfäden immer zu folgen (bzw. folgen zu wollen, was aber später wichtig wird um zu verstehen, warum jemand in welcher Zeitebene was gemacht hat).
Die Schauspieler sind durch die Bank weg leider grottenschlecht und salbadern theatralisch ihre klischeehaften Dialoge in die Gegend. Aber darüber kann man nach spätestens zwei Folgen hinweg sehen - zu faszinierend ist das Storygerüst, das genausogut auch aus der Feder eines Wolfgang Hohlbein hätte stammen können.
Schade ist auch, dass die Sprachqualität so schlecht ist, so dass wir zu Hause sogar mit Untertiteln schauen mussten, da man die Darsteller nur selten gut verstehen kann.
Der Cliffhanger am Ende lässt eine Option auf Staffel 2 offen, die aber einen völlig anderen Anstrich bekommen könnte, als Staffel 1. Staffel 1 löst eigentlich fast alle wichtigen Mysterien zufriedenstellend auf und was noch offen ist, könnte (und sollte) in Staffel 2 nur noch eine Randnotiz werden. Die letzte Szene aus Folge 10 lässt die Möglichkeit für eine komplett eigenständige und neue Handlung offen. Bin gespannt, ob es weiter geht.

09.12.2017 13:12 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 16
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 4.350
08.12.2017 11:40 Uhr schrieb MickeyKayIch könnte dem noch hinzufügen, dass es mir auch so ging, dass mir die erwachsenen Darsteller egal waren. Zunächst. Für mich erwächst die Faszination der Serie aus der Verknüpfung der verschiedenen Zeitebenen, in denen man erlebt, was aus den einstigen Kindern geworden ist. So ist aus dem Rebell Ulrich, der als Jugendlicher mit dem inkompetenten Ermittlungsleiter der Polizei häufiger aneinandergerät und der das verschlafene Nest so schnell wie verlassen möchte, als Erwachsener selber ein spießiger Polizist in ebenjenem Nest geworden. Seine prollige Freundin von einst und jetzige Ehefrau, die auf "gar keinen Fall Kinder wollte", ist jetzt mehr oder weniger brave Hausfrau mit dem Staubsauger in der Hand.
Das Ausfüllen eines gesamtes Leben über einem Zeitraum von 33 bzw. 66 Jahren hinweg regt hier extrem zum Mitdenken und Mitphantasieren an und macht für mich den großen Reiz der Serie aus. Das Verknüpfen der vielen Beziehungen untereinander macht ein zweites oder sogar drittes Anschauen fast notwendig - auch bedingt durch fehlende Sympathie zu den Figuren, was es einem schwer macht, den komplexen Beziehungsfäden immer zu folgen (bzw. folgen zu wollen, was aber später wichtig wird um zu verstehen, warum jemand in welcher Zeitebene was gemacht hat).
Die Schauspieler sind durch die Bank weg leider grottenschlecht und salbadern theatralisch ihre klischeehaften Dialoge in die Gegend. Aber darüber kann man nach spätestens zwei Folgen hinweg sehen - zu faszinierend ist das Storygerüst, das genausogut auch aus der Feder eines Wolfgang Hohlbein hätte stammen können.
Schade ist auch, dass die Sprachqualität so schlecht ist, so dass wir zu Hause sogar mit Untertiteln schauen mussten, da man die Darsteller nur selten gut verstehen kann.
Der Cliffhanger am Ende lässt eine Option auf Staffel 2 offen, die aber einen völlig anderen Anstrich bekommen könnte, als Staffel 1. Staffel 1 löst eigentlich fast alle wichtigen Mysterien zufriedenstellend auf und was noch offen ist, könnte (und sollte) in Staffel 2 nur noch eine Randnotiz werden. Die letzte Szene aus Folge 10 lässt die Möglichkeit für eine komplett eigenständige und neue Handlung offen. Bin gespannt, ob es weiter geht.


Danke. Ja durch die letzte Folge kann es, falls es weitergeht in jedwede Richtung gehen, was sich auch vom herkömmlichen Zeitreise Storytelling unterscheiden würde

20.12.2017 17:43 Uhr - TheUn4givenII
User-Level von TheUn4givenII 4
Erfahrungspunkte von TheUn4givenII 211
Spitzen Kritik! Habe seit heute morgen einen Netflix-Account und gleich mit "Dark" angefangen. Kann alles was du sagst zu 100% unterschreiben. Ich bin jetzt schon bei Folge 8 und würde fast zu einer 9er-Bewertung tendieren. Diese Serie ist der beste Beweis dass Deutschland doch Genre kann!

20.12.2017 22:11 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 16
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20.12.2017 17:43 Uhr schrieb TheUn4givenIISpitzen Kritik! Habe seit heute morgen einen Netflix-Account und gleich mit "Dark" angefangen. Kann alles was du sagst zu 100% unterschreiben. Ich bin jetzt schon bei Folge 8 und würde fast zu einer 9er-Bewertung tendieren. Diese Serie ist der beste Beweis dass Deutschland doch Genre kann!


Danke dir

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