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BFG97
Level 4
XP 212
Eintrag: 06.12.2017

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The Walking Dead - Die komplette siebte Staffel

Justice League

Herstellungsland:USA (2017)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Comicverfilmung,
Fantasy, Science-Fiction

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,63 (8 Stimmen) Details
inhalt:
Motiviert durch seinen neu gefundenen Glauben an die Menschheit und inspiriert von Supermans selbstloser Handlung, bittet Bruce Wayne seine neue Verbündete, Diana Prince, um Hilfe, einen noch größeren Feind zu besiegen. Gemeinsam arbeiten Batman und Wonder Woman schnell daran, ein Team aus Metamenschen zu finden und zu rekrutieren, um gegen diese neu erwachte Bedrohung zu kämpfen. Aber trotz dieses beispiellosen Heldenteams – Batman, Wonder Woman, Aquaman, Cyborg und The Flash – könnte es schon zu spät sein, um den Planeten vor einem Angriff von katastrophalen Ausmaßen zu beschützen.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von bfg97:

Nach Man of Steel, Dawn of Justice und Wonder Woman, welche von den Kritikern nicht sonderlich gut empfangen wurden (von Wonder Woman mal abgesehen), kommt nun das Klassentreffen der DC-Superhelden. Dieses fällt deutlich düsterer aus als Marvels Avengers, was den Fans von bunten Superheldenfilmen eventuell nicht passen würde. Da DC erst wesentlich später mit Filmen über seine Helden angefangen hat, wodurch sich das Publikum bereits an das Bunte gewöhnen konnte, wird Justice League mit großer Sicherheit weit hinter dem Erfolg der Konkurrenz zurückbleiben. Meiner Meinung nach völlig zu Unrecht, denn man bekommt hier einen Schlagabtausch geliefert, der wesentlich dramatischer ist, als der Kampf der Avengers gegen Loki. Zwar gibt es weniger Informationen zu den Hintergründen der einzelnen Helden, was sich aber in den nächsten Jahren ändern dürfte. Jedoch bleiben einige Charaktere vorerst sehr blass, allen voran Aquaman, von dem man zuvor noch nichts gesehen hatte und es auch keine Serie gab (The Flash). Das stört jetzt nicht sonderlich, ist aber auch nicht gerade förderlich für den Film. Hinzu kommt die relativ "kurze Laufzeit", die nicht allzu viel Zeit lässt um die neuen Helden einzuführen. Es kommt mehr einem Abarbeiten einer Liste gleich um möglichst viele Superhelden in dem Film unterzubringen. Dadurch wirkt dieser zwar nicht überladen, aber doch sehr sprunghaft und man hat des öfteren das Gefühl, dass aus dem Film einiges herausgenommen wurde. Ob der Film besser geworden wäre, wenn man diese Szenen dringelassen hätte, lässt sich leider nicht sagen, es sei denn Zack Snyders ursprünglich gewollte Fassung findet den Weg ins Heimkino. 
​Ungewöhnlicherweise ist aber nicht einer der schon in vorherigen Filmen eingeführten Helden der Interessanteste, sondern ein gänzlich neuer, der mir im Trailer nicht besonders gut gefallen hat. Cyborg. Man bekommt einige wenige Informationen darüber, wie er zu dem geworden ist, was er nun ist und durch die kurzen Rückblenden aus seiner Vergangenheit wirkt er am mysteriösesten und macht Lust auf mehr. Diese Figur besitzt eine dramaturgische Tiefe und Tragik, die man bei den meisten anderen vergeblich sucht. Außerdem sind seine vielfältigen Fähigkeiten beeindurckend und es scheint als gäbe es für Cyborg keine Grenzen hinsichtlich der technischen Aspekte.
Lediglich Wonder Woman weist eine ähnliche Tiefe auf, was aber auch nur durch ihren eigenen Film hervorgerufen wurde, weswegen man schon ihre Geschichte und Beweggründe kennt. Ebenso Batman und Superman über die man auch nichts neues mehr erfährt, außer dass Batman ein ziemlich schlechtes Gewissen, wegen den Ereignissen aus Dawn of Justice hat und dass gegen Superman kein Kraut der Galaxy gewachsen ist. 
​Besonders enttäuscht hat mich Flash, der die meiste Zeit des Films einfach nur durch sein ständiges und inhaltsloses Gejammere nervt, ohne wirklich große Hilfe im Kampf gegen das Böse zu leisten. Trotzdem ist er für einige der lustigsten Szenen im Film verantwortlich, wenn er zum Beispiel mit Superman Menschen vor dem Tod rettet und er es lediglich schafft ein Auto mit vier Insassen zu bewegen, während Superman ein ganzes Gebäude mitnimmt. Der ganze Film ist etwas lustiger gestaltet, als noch Dawn of Justice oder Man of Steel. Man sollte aber keine Gags am laufenden Band erwarten, denn er ist immer noch ernst und düster, was vor allem an der Inszenierung des Gegenspielers liegt. Steppenwolf, so sein Name, ist nämlich die Verkörperung des abgrundtiefen Bösen, des Wahnsinns und der Zerstörung. Die gesamte Justice League dient nur als sein Boxsack, die es nicht einmal annährend schafft ihm Einhalt zu gebieten und erst als Superman wiederkommt, nachdem er in einer einzigartigen und intensiven Szene gegen die League gekämpft hat, wendet sich das Blatt.

Somit komme ich zur Inszenierung des Filmes und diese ist kurz gesagt bombastisch. Die typischen Slow-Motion Aufnahmen sind perfekt eingebettet und sorgen immer wieder für aufklappende Kiefer. Ebenso die Kämpfe sind gut gelungen und man spürt förmlich die Kraft der Charaktere am eigenen Leib, was den Zuschauer nochmal mehr mitreißt und gespannt vor die Leinwand fesselt. 
​Wem die Optik der vorangegangenen Filme nicht gefallen hat, dem wird auch diese nicht gefallen, da auch Justice League die gleiche Optik aufweist, die mir persönlich sehr gut gefällt und die düstere und stilvolle Atmosphäre perfekt untermalt. Was diese nochmals verstärkt ist die musikalische Untermalung, die zu dem besten gehört, was man in den letzten DC-Filmen zu hören bekommen hat. Sie setzt immer in den richtigen Momenten ein und jede Veränderung in der Musik ist passend auf das Geschehen auf der Leinwand abgestimmt. Es ist einfach ein Genuss zuzuhören.
​Jetzt muss ich aber doch nochmal einen negativen Aspekt des Filmes offenlegen und zwar die Effekte. Zwar muss man bei dieser Art von Film Computereffekte nutzen, ABER wenn die teilweise ziemlich auffällig bzw. schlecht gemacht sind, dann stört das schon enorm. Vor allem fällt das bei den Hintergründen und den verlangsamten Szenen von Flash auf, in denen die Effekte nicht immer gut gelungen sind. Das verschlechtert den Film nicht enorm, aber man hätte sich doch etwas mehr Mühe bei den Effekten geben können, dann hätte es vielleicht auch einen Punkt mehr in der Wertung gegeben. 

Nun komme ich zur schauspielerischen Leistung von Gal Gadot, Ben Affleck und co. Alle geben eine solide Leistung ab, wobei aber nur Ciaran Hinds als Steppenwolf schauspielerisch hervorsticht, der sichtlich Spaß an der Darstellung des Antagonisten hat, wodurch man seiner Figur gegenüber eine gewisse Sympathie empfindet. Wie weiter oben geschrieben ist die Figur des Cyborg zwar die interessanteste, was aber nicht der Darstellung durch Ray Fisher geschuldet ist, da er zwar gut spielt, aber nicht besser als die anderen. 
​Nun muss ich nochwas zu Ben Affleck als Batman sagen. Ihm stand ich ziemlich skeptisch gegenüber, als bekannt wurde, dass er in Dawn of Justice den Batman spielen sollte, aber er hat mich wirklich überrascht. Umso öfter ich ihn sehe, desto besser gefällt er mir in seiner Rolle und ich freue mich ihn noch weitere Male als Batman zu sehen.

Ein weiterer positiver Punkt ist nicht die Story, da diese sowieso immer dieselbe ist bei Superheldenfilme, sondern das Ende. Es ist bei weitem nicht so übertrieben, wie im zweiten Avengers-Film, sondern findet in einer kargen Landschaft in Russland statt, wodurch es nicht in eine Zerstörungsorgie abdriftet, sondern man sich voll und ganz auf den eigentlichen Kampf der Justice League gegen Steppenwolf und seine Dämonenkäfer konzentrieren kann. Das hat mir wesentlich besser gefallen, als bei der Bonbon-Konkurrenz.

Justice League mag vielleicht nicht der beste Superheldenfilm aller Zeiten sein, aber innerhalb des DCCU ist er doch der beste zusammen mit dem Extended Cut von Batman v. Superman: Dawn of Justice (Kinofassung ist nicht so gut ;)) und vor allem unterhält er sehr gut. Es macht einfach Spass Batman, Cyborg und co. dabei zuzusehen, wie sie sich zusammenraufen und als eine Einheit kämpfen, auch wenn sie sich nicht immer einig sind. Zusammen mit der tollen Optik ergeben sich knapp 2 Stunden purer Filmspass und die paar kleinen Längen stören diesen auch nicht, weswegen ich eine klare Empfehlung an alle die gebe, denen schon Man of Steel oder Dawn of Justice gefallen haben. Man bereut es nicht, es sei denn man schaut ihn in 3D, dann ist aber auch der beste Film Schrott.
​Einen schönen Nikolaus-Tag und bis zum nächsten Mal

8/10
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Kommentare

06.12.2017 15:54 Uhr - TheRealAsh
1x
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Geh absolut mit deiner schönen Rezi mit, mir hat der auch gut gefallen und mich vor allem gut unterhalten. Auf den Rest freu ich mich auch, der da noch so kommen mag.

06.12.2017 16:09 Uhr - BFG97
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Danke Ash das freut mich zu lesen :)

06.12.2017 16:34 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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Liest sich doch gut auch wenn ich diesem Comic-Kasperhaufen fernbleiben werde^^

06.12.2017 17:09 Uhr - BFG97
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Gefallen dir etwa keine Comic-Verfilmungen Ghost? ^^

06.12.2017 18:44 Uhr - Ghostfacelooker
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06.12.2017 17:09 Uhr schrieb BFG97
Gefallen dir etwa keine Comic-Verfilmungen Ghost? ^^


Iron Man, die alten Spiderman und die drei Bale Batman wobei der 2. der Burner mit Abstand ist.Achso ja und die 3 Wolverine Streifen, aber das wars dann

06.12.2017 20:37 Uhr - BFG97
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06.12.2017 18:44 Uhr schrieb Ghostfacelooker
06.12.2017 17:09 Uhr schrieb BFG97
Gefallen dir etwa keine Comic-Verfilmungen Ghost? ^^


Iron Man, die alten Spiderman und die drei Bale Batman wobei der 2. der Burner mit Abstand ist.Achso ja und die 3 Wolverine Streifen, aber das wars dann


Perfekte Aufzählung meiner liebsten Comicverfilmungen ;)

06.12.2017 22:20 Uhr - TheRealAsh
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BFG, du bist okay!

07.12.2017 08:58 Uhr - BFG97
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06.12.2017 22:20 Uhr schrieb TheRealAsh
BFG, du bist okay!


Danke Ash du aber auch ;)

07.12.2017 16:17 Uhr - Martyrs666
DB-Helfer
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Dem Review und auch der Bewertung kann ich voll zustimmen. Mir hat JUSTICE LEAGUE auch sehr gut gefallen, genau wie der Director's Cut von Batman v Superman!!!

07.12.2017 19:19 Uhr - BFG97
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07.12.2017 16:17 Uhr schrieb Martyrs666
Dem Review und auch der Bewertung kann ich voll zustimmen. Mir hat JUSTICE LEAGUE auch sehr gut gefallen, genau wie der Director's Cut von Batman v Superman!!!


Es ist wirklich bemerkenswert, wie sehr sich der Director's Cut von der Kinofassung unterscheidet

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