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Ghostfacelooker
Level 16
XP 4.308
Eintrag: 15.12.2017

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Brautalarm

(Bridesmaids)
Herstellungsland:USA (2011)
Genre:Komödie

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,29 (14 Stimmen) Details
inhalt:
Das Leben der mit sich selbst unzufriedenen Annie (Kristen Wiig) geht gerade drunter und drüber. Geldnot und Liebeskummer sind nur zwei der Sorgen, mit denen sich die Mitdreißigerin rumärgern muss. Doch nicht, dass sie mit sich selbst schon genug beschäftigt ist: jetzt eröffnet Freundin Lillian (Maya Rudolph) auch noch freudestrahlend, sie wolle heiraten und Annie solle ihre Trauzeugin werden. Selbstverständlich möchte Annie ihre langjährige Freundin nicht enttäuschen, sondern deren Hochzeit so perfekt wie möglich gestalten. Um den Schein vor den anderen Brautjungfern zu wahren, heißt es für Annie, in den sauren Apfel zu beißen und die absonderlichen und kostspieligen Hochzeitsrituale über sich ergehen zu lassen. Wenn sie gewusst hätte, auf was sie sich da eingelassen hat...
eine kritik von ghostfacelooker:

Vielleicht bin ich zu wenig Frau, respektive mein femininer Anteil kommt immer nur beim Schmollen und nörgeln zu Tage, oder aber ich habe seit den weiblichen Ghostbusters einfach ein Aversion gegen Kirsten Wiig und Melissa McCarthy, wobei bei der ging es schon früher los.

Der scheinbar amüsante Girls-Treff zur Hochzeitsplanung birgt das Entfant terrible des weiblichen C-D Star Katasters, als da wären beide bereits genannte Damen, Rose Byrne und Maya Rudolph, die in Kindsköpfe ja noch wirklich annehmbar lustig war, sich selbst aber dieser Rolle wörtlich öffentlich besch..schmutzt.

Obwohl sie hier zwangsweise sogar noch das Niveau, das permanent und konstant von McCarthy untergraben wird, hochzuhalten sucht. Ich weiß beim besten Willen nicht warum die ehemalige Gilmore Girls Köchin nicht einfach so spielen kann wie in der Serie. Oder war sie schon immer eine unflätig, dauersabbelnd, notgeile Frau, die ihre Triebe unbedingt in ihren Rollen therapieren muß, wer weiß.

Fakt ist jedoch, das der Film zur Hälfte überzogen dämlich ist und wie ein Kleinkinderkrieg zwischen Wiig und Byrne anmutet und selbiger infantiler Blödsinn zur anderen Hälfte auch Spaß machen kann, läßt man die Szenen von McCarthy außen vor.

Oder aber, und das soll es ja geben, man ist ein solch großer Fan ihres umfangreichen Repertoire´, dass man nicht genug von ihren Ausdrücken und verbalen Eskapaden bekommt, dann ist man in einem Highlight von Film.

Höchstens am Ende schafft es McCarthy, FAST menschlich zu wirken als sie die Sinnkrise von Wiig, verbal zu kurieren sucht und dabei eine Selbstanalyse ihrer hoffentlich nicht realen Jugend (denn so wenig kann selbst ich sie dann leiden, ihr das nicht zu wünschen) durchführt.

Wiig indessen scheint von ihrer ich bin Mannstoll-Einstellung seit dem sabbernden Auftritt wegen Hemsworth nicht mehr weg gekommen zu sein, und läßt fast alles was halbwegs männlich scheint in ihr Bett nur um sich dann a la Birdget Jones, nur eben niveauloser über ihre gescheiterte Existenz zu beklagen, was ja stellenweise sogar in den Szenen ihres Jobs mit den Kunden noch lustig auf Dauer und im Hinblick mit ihrer Eifersucht der neuen besten Freundin gegenüber schon lästig ist. Und warum auch nicht, bei einem Nachnamen der sich fast auf die schönste Sache der Welt reimt.

Dazwischen sinnieren noch Matt Lucas, aus Little Britain mit seinem weiblichen Ebenbild Rebel Wilson, passenderweise als Geschwisterpaar über die erlaubten Dinge im WG-Leben der drei, wobei man anfangs den Eindruck hat, beide würden bei Annie Walker, so Wiig´ Rollenname, wohnen, nur um dann gegen Ende eines scheinbar besseren belehrt zu werden.

Während sich der rote Faden des Films, die Hochzeit meiner besten Freundin, zwischen dem gewollt oder ungewollten Klamauk und Fäkalhumor-Niveau wie ein Bandwurm schlechten Geschmacks schlängelt.

Die sich überbietenden Gunstbezeugungen der Freundschaft von Wiig und Byrne gegenüber der Braut Lilian, sind manchmal wie schon gesagt witzig, wie das Rededuell der vermeintlich besten Freundinnen oder die Aufmerksamkeitshascherei bei Rhodes, dem Polizisten, verlaufen sich dann aber immer wieder in infantile Sketche, die dann noch durch McCarthy auf ein Niveau gesenkt werden, dem nicht mal die Wayans Brüder wirklich gerecht werden würden.

Chris O´Dowd, alias Nathan Rhodesist das Alibi Niveau, als rechtschaffener Cop und emotional korrekter Mann des Films, der mit seinem Herzen nicht nur den Film halbwegs stabil zu halten sucht, sondern auch die von Selbstzweifeln und gestörter Selbstwahrnehmung geplagte Annie erobern zu wollen, währen jene wiederum alles daran setzt die Rivalin als neue beste Freundin der Freundin und Braut auszustechen. Während Greg Tucelescu, in der anderen männlichen Rolle als sexistischer Mittvierziger, einfach nur ein genauso peinlich männliches Pendant von McCarthy selbst ist.

Sieht man sich den Regisseur dieses zweifelhaften Werks weiblichen Östrogenüberschußes an, so stößt man bei Paul Feig, unweigerlich auf die Tatsache, dass dessen Filmographie seit 2011 einschließlich Werke mit McCarthy in der Hauptrolle aufweist.

Entweder ein Zeichen dafür das das allgemeine Vollkrasschecker-T9 Niveau, nicht nur eine deutsch typische Entwicklung ist, oder aber, dass dies die schlussendliche Untergrenze weiblicher Emanzipation darstellt.

Für mich funktioniert dieser Streifen nur zu 40% und trägt den unterschwelligen Untertitel: Wenn dir schon Scheiße passiert, solltest du nicht gerade im Brautkleid rumlaufen.

4/10
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Kommentare

16.12.2017 12:58 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
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Klingt nach seichtem Stuss (der Film, nicht das Review), den man getrost ignorieren kann. Zwanghaft witzige Emanzipation mit der Brechstange ist doch wahrlich verzichtbar.
Da scheinst du mit deinem Text ja noch echt viel aus dem Streifen herausgeholt zu haben.

16.12.2017 13:09 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 16
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16.12.2017 12:58 Uhr schrieb NoCutsPleaseKlingt nach seichtem Stuss (der Film, nicht das Review), den man getrost ignorieren kann. Zwanghaft witzige Emanzipation mit der Brechstange ist doch wahrlich verzichtbar.
Da scheinst du mit deinem Text ja noch echt viel aus dem Streifen herausgeholt zu haben.


Naja ich denke der größte Nachteil ist wirklich McCarthy, die das Niveau extrem nach unten zieht. Wäre ihre wahre Natur der Schauspielerin, denn als nichts anderes schätze ich diese Art des Schauspiels ein, schon bei Gilmore Girls so rausgeplatzt, wäre sie entweder höchstens eine Staffel dabei gewesen oder aber die Serie weniger erfolgreich. lalalaaaal alalalaal lalaa^^^^^^^^^^

28.02.2018 14:50 Uhr - DerRezensierer
1x
User-Level von DerRezensierer 3
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Obwohl das Cover zugegebener Maßen voll auf die zwölf geht und man vermuten darf, der Inhalt ist ähnlicher Natur, kann ich vom Gesehenen her, das Gegenteil feilbieten.
Denn der Film besitzt sicherlich eine Form des "einfacheren" Humors aber dafür gekonnt und es ist eben NICHT alles Maßlos übertrieben! Das Gegenteil ist der Fall! Nur weil man eine Aversion gegen Miss McCarthy hat muss das nicht im Allgemeinen seine Berechtigung finden.
Warum schaut man sich überhaupt einen Film an, wohlwissend, das ein "Hass-Charakter" ein Nebendarsteller ist? Da verwundert es doch nicht, das der Film eine schlechte Wertung bekommt. Die Kritik stimmt vorne und hinten nicht, da sie genau das Gegenteil beschreibt was der Film darstellt!

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