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cecil b
Level 17
XP 5.513
Eintrag: 03.01.2018

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Dead Man Walking - Sein letzter Gang

(Dead Man Walking)
Herstellungsland:USA (1995)
Genre:Drama, Krimi

Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,29 (7 Stimmen) Details
inhalt:
Ein Brief von einem Todgeweihten. Für Schwester Helen Prejean ein Hilferuf und gleichzeitig die Eintrittskarte in eine Welt voller Grauen und Furcht. Sie, die Wohlbehütete, soll ihn, Matthew Poncelet, den Mörder und Vergewaltiger bis zur Vollstreckung des Todesurteils betreuen. Angst und Verzweiflung, Wut und Trauer, Freude und Scham sind von nun an ihr Begleiter. Als sie sich schließlich gemeinsam auf den Weg zur Vollstreckung des Urteils machen, glaubt Schwester Prejean all ihre Kraft und ihren Glauben zu verlieren. Bis er ihr, in der Stunde des Todes und am Ende eines schicksalhaften Dramas, endlich seine Schuld gesteht...
eine kritik von cecil b:

                                                         

 

                                                              DER REALE HINTERGRUND

 

DEAD MAN WALKING war der Ausruf von US-amerikanischen Gefängniswärtern, die einen zum Tode Verurteilten in den Hinrichtungsraum führten. Einen Verurteilten wie Matthew Poncelet. Diese Figur ist an den Fällen der im Jahre 1984 auf dem elektrischen Stuhl hingerichteten Mördern Elmo Patrick Sonnier und Robert Lee Willie orientiert, deren Straftaten deutliche Ähnlichkeiten mit der von Poncelet hatten. Das Erscheinungsbild und zum Teil auch das Verhalten von Robert Lee Willie ist unübersehbar das Muster für die Figur Poncelet, aber der fiktive Fall ist in erster Linie an die wahren Begebenheiten rund um Elmo Patrick Sonnier angelehnt. Sonnier wurde von der realen Ordensschwester Helen Prejan bis zu seinem Tode betreut, was diese in ihrem für den Pulitzer-Preis nominierten Buch DEAD MAN WALKING verarbeitet hat, auf dem der gleichnamige Film basiert. Helen Prejan, wird im Film von Susan Sarandon dargestellt, hat einen Gastauftritt als Nachtwache, und gilt in Amerika als die bedeutendste Kritikerin der Todesstrafe. Für ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet, im Jahre 1998 wurde sie für den Friedensnobelpreis nominiert.  

 

                                                           DIE EFFIZIENZ VON HINGABE                                       

 

Die Zugpferde des Films sind vor allem Schauspieler und Regisseur Tim Robbins (Oscar für das Spiel in Clint Eastwoods Mystic River), die Frau, mit der er bis zum Jahre 2009 liiert war, und mit der er zwei Söhne hat, Susan Sarandon ( 53 Auszeichnungen!), und Sean Penn (Oscar für Milk und Mystic River, 69 weitere Auszeichnungen!, Regie: Into Wild). DEAD MAN WALKING ist ein Autorenfilm von Tim Robbins, dessen Regie für den Oscar nominiert wurde. Sarandon erhielt den Oscar für ihr Spiel, und Sean Penn wurde für seine Darstellung von Poncelet für diese Auszeichnung nominiert. Diese Künstler nutzen ihre Publizität nicht selten für Statements, so auch durch die Zusammenarbeit bei DEAD MAN WALKING. Robbins und Sarandon sind Aktivisten, sie richteten sich öffentlich gegen die Bush-Regierung, nahmen an Veranstaltungen und Demonstrationen gegen den Irakkrieg teil, und kritisieren die Todesstrafe deutlich. Sarandon setzte sich auch öffentlich gegen Rassismus und Homophobie ein, und ihr wie Robbins Freund, Sean Penn, zeigte ähnliches soziales Engagement, indem er ebenso die Bush-Regierung kritisierte, sich durch Gemeinschaftsorganisationen für den Pazifismus aussprach, und in dem Film MILK den vielleicht wichtigsten Bürgerrechtler der US-amerikanischen Schwulen- und Lesbenbewegung darstellte. Die Denkhaltung dieser Künstler ist ein Antrieb, der ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten mit einer wirkungsvollen Authentizität verbindet. Ihr Produkt, DEAD MAN WALKING, ist mehr als ein Film, es handelt sich auch um ein Statement ohne Meinungsmache, eine wertvolle Anregung an die Gedanken. Robbins Film kann als ein Gesellschaftsbild verstanden werden, mit dem über Schuld und Sühne, Recht und Unrecht philosophiert, und ein juristisches System vorgestellt wird, das individuell ausgelegt sein soll, aber keine Gerechtigkeit gewährleisten kann. Und der gesamte Cast hat eine Meisterleistung vollbracht. Die komplette Besetzung ist eine Bereicherung, die Kameraführung und die Schnitte sind erstklassig, und Tim Robbins's Bruder David Robbins (Gewinner des Georges Delerue Prize auf dem Ghent International Film Festival 1992 für Bob Roberts) hat für DEAD MAN WALKING eine optimale Zusammenstellung von Liedern in Richtung Folkmusik ausgewählt. Bei dem Lied Be Not Afraid singt auch die erfahrende Soundtrack-Sängerin Susan Sarandon, und Bruce Springsteens für einen Oscar nominierter Filmsong ist ergreifend, wie sein Song für das Drama Philadelphia. Das Fundament dieser Kunst ist die beeindruckende Inszenierung von Robbins.

 

                                                                 DEAD MAN WALKING

 

Die Beleuchtung und die Farben sind überwiegend so naturgetreu wie möglich gehalten, der Realismus ist sichtbar. Die Kamera (Roger Deakins: 13 Oscar-Nominierungen, u. a. für Fargo, Kundun) bewegt sich oft so, als ob man Helen begleiten würde, und erfasst die Gesichter der dramaturgisch relevanten Figuren immer zielsicher. Die Schnitte von Lisa Zeno Churgin (Oscar-Nominierung für Gottes Werk & Teufels Beitrag) und Ray Hubley (Grand Price auf dem Rhode Island International Film Festival für Boy Wonder) können jeden Ablauf so gut zusammenfügen, dass der Zuschauer praktisch am Geschehen beteiligt wird. Es gibt fast keine Szene, die inhaltlich und inszenatorisch keine cineastische Gesprächsrunde anregen könnte. Wo immer die Protagonistin auftaucht, sie ist oft in einer Position im Bild, die dafür steht, welche gesellschaftliche und zwischenmenschliche Position sie gegenüber allen anderen Figuren der jeweiligen Szene hat. Das sind oft Szenenbilder, die dem Theater auf höchstem Niveau entsprechen, und auch schon in ähnlicher Form in einer Oper vom US-amerikanischen Komponisten und Pianisten Jake Heggie dargestellt worden sind. 

Susan Sarandon spielt die ganze Palette ihrer Rolle so emotional, dass sie eine geniale Identifikationsfigur darstellt. Sie gibt heftigen Emotionen ihren Platz, durch die liebevoll motivierte Figur kann der Zuschauer auch so etwas wie eine neutrale Perspektive,  gar eine ungeahnte Anteilnahme, annehmen. Helen wird schwer durch die Beziehung zu Poncelet belastet, und schafft es trotztem glaubwürdig, mit der Hilfe ihrer Freundin Schwester Colleen (großartig: Margo Martindale: Primetime Emmy für The Americans) nicht das Lachen zu verlieren. Helen hält nichts von Moralpredigen, und liebt es, für Menschen da zu sein, die es schwer haben. Poncelent ist so ein Mensch. Er wuchs perspektivlos mit ungeeigneten Vaterfiguren in ärmlichen Verhältnissen auf. Es ist kaum möglich, Mitleid mit diesem Todgeweihten zu haben, der rassisstisch, primitiv und unüberlegt ist, und eines bestialischen Vergehens bezichtigt wird, aber Sean Penn bereichert die Figur um viele Facetten, die vermeiden, Poncelet auf ein Opfer des Systems oder einen Täter zu reduzieren. Das Zusammenspiel von Penn und Sarandon stellt diese Facetten vor und fordert die individuelle Auslegung. Helen hält ihre Augen und Arme offen, der desorientierte Poncelet öffnet seine widerwillig. Er schützt sich durch verschränkte Arme und einen kantigen offensiven Hass, der ihm wenigstens die Möglichkeit gibt, in der Gesellschaft ein Persönlichkeitsbild darzustellen.

Helen und Poncelet sitzen sich im Gefängnistrakt gegenüber, zwischen ihnen ist das Sicherheitsglas. Robbins stellt diese Figuren frontal durch halbnahe und nahe, im Profil durch halbnahe und halbtotale Einstellungen, und Spiegelungen im Glas dar, die es ermöglichen, die Gesichter von Helen und Poncelet gleichzeitig zu sehen. Die Dialoge verbalisieren bedeutend die Kommunikation, die schon so genial inszeniert durch die Gesten, die Körperhaltung und die Mimik der Figuren dargestellt wird. Helens Einstellung ist klar, aber sie muss erkennen, was der Zuschauer auch erkennen muss. Die Verhältnisse von Täter, Opfern, der Gesellschaft und des Systems scheinen unveränderbar, jedoch kann man mit einer eigenen Einstellung ein wenig Platz für die Individualität geben. 

Helen vermeidet es, Opfern und Tätern keinen Namen zu geben, sie besucht die Familien der Opfer und die des Täters. Beide Seiten geben einen Einblick in ihre auch verständlichen Gedanken und Gefühle. Die Eltern der Opfer erzählen von ihrem unendlichen Leid und dem Bedürfnis, ein Unrecht mit einem Recht auszugleichen, auch wenn dieser Ausgleich nicht real ist. Helen muss sich vorwerfen lassen, dass sie einem Menschen hilft, der das Leid der Eltern zu verantworten hat. Durch alttestamentarische Zitate wollen die Eltern Helen belehren, die gleichzeitig Verständnis dafür zeigen kann, wie dass sie sich mit dem Hinweis auf die Philosophie von Christus schützen kann. Sie muss ihre Einstellung sogar vor Geistlichen rechtfertigen. Die verarmte, gettoisierte Famile von Poncelet entspricht einem realen Zustand einer Gesellschaft, und zeigt somit auch erklärliche Anhaltspunkte für Poncelets Verhalten, die aber nichts entschuldigen. Helen kann das Drama erfassen, und muss dabei feststellen, welcher Zwiespalt zwischen den unterschiedlichen Seiten besteht, der auch einem Riss durch die Gesellschaft gleicht. Helen setzt sich mit Ängsten und Ansichten unterschiedlicher Gesellschaftsschichten auseinander, das Verständnis ihrer Haltung gegenüber ist stark eingeschränkt, ihre Ideale sind extrem gefordert. Die Anschauungen der verschiedenen Personen sind nicht unverständlich, was den Anspruch der Situation noch verstärkt. Die juristischen Verhältnisse stellen sich schnell als ein Unrecht dar, das die unterschiedlichen Lager der Klassengesellschaft und die Kluften dazwischen nur vergrößert. Der differenzierte Blick verdeutlicht, dass Hass und Hass nichts anderes ergeben als Hass, und jeder nur seinen eigenen Frieden mit sich machen kann. 

 

 

DEAD MAN WALKING erzählt seine Story fulminant, und überlässt es dem Zuschauer, mit dem Prinzip von Todesstrafe umzugehen. Die überragene Inszenierung und die grandiosen darstellerischen Fähigkeiten bringen ein Thema nahe, welches wirklich fordert. Trotz einer kleinen dramaturgischen Schwäche im letzten Teil des Films, kann DEAD MAN WALKING dem hohen Anspruch durchaus gerecht werden. 

 

 

10/10
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Kommentare

03.01.2018 14:44 Uhr - WeltraumkarateKaktus
1x
User-Level von WeltraumkarateKaktus 5
Erfahrungspunkte von WeltraumkarateKaktus 325
Jeah! Das ist ein starkes Stück Film! Stark wie die Kritik.
Sean Penn in einer seiner besten Rollen. Nur in Mystic River hat er mich noch mehr überzeugt!

03.01.2018 14:53 Uhr - dicker Hund
1x
User-Level von dicker Hund 12
Erfahrungspunkte von dicker Hund 2.127
Review und Film werden wahrlich höchsten Ansprüchen gerecht.

03.01.2018 14:59 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
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Erfahrungspunkte von NoCutsPlease 11.360
cecil ist wieder da und macht das, was er am besten kann: Monströse und eindrucksvolle Kritiken zu unvergesslichen Filmen schreiben! :)

03.01.2018 15:29 Uhr - cecil b
3x
DB-Co-Admin
User-Level von cecil b 17
Erfahrungspunkte von cecil b 5.513
What? Jetzt habe ich die schon in versehen veröffentlicht? Kein Scherz!

Ich wollte die morgen noch einmal mit Abstand durchlesen, und dann veröffentlichen.

Aber wenn ich diese erfreulichen Kommentare lese, habe ich das Gefühl, sie passt. :) Kommentatoren sind doch oft die beste Reflexion. Danke! :)

Jetzt habe ich auch wieder den Kopf frei, und nehme mir die Zeit (so weit es geht), die Kostbarkeiten der Schreiberlinge einzuverleiben.

03.01.2018 15:40 Uhr - Intofilms
1x
"Dead Man Walking" (genialer Titel): Einmal jämmerlich durchlitten und danach bewusst gemieden. Das Filmende, der Vollzug der Hinrichtung, dann war endgültig Schluss bei mir: Die heißen Tränen flossen in Strömen. Ich war so aufgewühlt, traurig und verzweifelt, ich war wie zerbrochen... Aber ich bin ja auch ein Stehaufmännchen und schaue den bestimmt irgendwann noch einmal. Ich hoffe es! ;D
Von mir gibt's auch die Höchstwertung. Beeindruckende Rezi, cecil! ;D

03.01.2018 15:46 Uhr - cecil b
1x
DB-Co-Admin
User-Level von cecil b 17
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Intofilms: Ja, der Film ist intensiv. Als ich die Kommentare und die Review noch einmal gelesen habe (ein Wort kam zwei mal vor), hatte ich wieder einen Klos im Hals. Kaum ein Film berührt mich so wie dieser. Das liegt wohl vor allem daran: ".....motivierte Figur kann der Zuschauer auch so etwas wie eine neutrale Perspektive, gar eine ungeahnte Anteilnahme, annehmen.....und daran, dass das Leid aller so angemessen, subtil und doch so heftig nahe gebracht wird. Ich liebe diesen Film, auch wenn er wirklich weh tut. Für mich ein moderner Klassiker....und eine Herz-Angelegenheit.

03.01.2018 16:00 Uhr - NoCutsPlease
1x
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Wenn ein Film mit dieser Thematik beim Zuschauer dermaßen heftige und unangenehme Gefühle auslöst, dann haben Cast und Crew ja alles richtig gemacht!

03.01.2018 16:27 Uhr - Intofilms
1x
Sagen wir mal so: Die kathartische Wirkung ist zweifellos überwältigend! ;)

03.01.2018 16:32 Uhr - Insanity667
1x
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User-Level von Insanity667 10
Erfahrungspunkte von Insanity667 1.592
Bei dem Film war ich am Ende auch wirklich mit den Nerven runter, keine Frage! Allein dein absolut-cecilianisch-exzellentes Review lässt mich da schon wieder zusammenzucken. Die Thematik ist auch sowas von dermaßen erdrückend und zieht einen in eine Abwärtsspirale, dass man mit Worten und Gedanken da kaum wieder raus findet... Da muss man den Gefühlen einfach den Vortritt lassen und es "durchstehen"... Wahnsinn!

03.01.2018 16:36 Uhr - cecil b
3x
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03.01.2018 16:00 Uhr schrieb NoCutsPlease
Wenn ein Film mit dieser Thematik beim Zuschauer dermaßen heftige und unangenehme Gefühle auslöst, dann haben Cast und Crew ja alles richtig gemacht!


Ja. :)

03.01.2018 16:36 Uhr - cecil b
2x
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03.01.2018 16:27 Uhr schrieb Intofilms
Sagen wir mal so: Die kathartische Wirkung ist zweifellos überwältigend! ;)


Ja. :)

03.01.2018 16:41 Uhr - cecil b
2x
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User-Level von cecil b 17
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03.01.2018 16:32 Uhr schrieb Insanity667
Bei dem Film war ich am Ende auch wirklich mit den Nerven runter, keine Frage! Allein dein absolut-cecilianisch-exzellentes Review lässt mich da schon wieder zusammenzucken. Die Thematik ist auch sowas von dermaßen erdrückend und zieht einen in eine Abwärtsspirale, dass man mit Worten und Gedanken da kaum wieder raus findet... Da muss man den Gefühlen einfach den Vortritt lassen und es "durchstehen"... Wahnsinn!


Freut mich, dass es dir gefällt. :)

Ich habe gerade auch dein letztes Hitchcock -Review genossen. Siehe Kommentare. De Palma, Hitchcock, Robbins und Ittenbach, Seagal, Möchtegern-Scott Pilgrimms, Buffy, Kurzfilme usw., eine schöne Mischung, die da aktuell vorhanden ist. :) Und so viele unterschiedliche Stile, schön.

03.01.2018 16:43 Uhr - TheRealAsh
2x
User-Level von TheRealAsh 8
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 970
Ich muss da meinen Vorrednern zustimmen, ich hatte da auch einen Kloß im Hals. Deine wie immer vorzüglich gestaltete und inhaltlich treffende Review zeigt das sehr gut. Ich habe den Film bisher nur ein Mal gesehen und das ist über 20 Jahre her. Ich weiß jetzt auch wieder, warum ich den nicht wieder sehen wollte. Aber, das ist eine sehr lange Zeit und den muss ich mir jetzt mit dem gehörigen Abstand endlich mal wieder anschauen und besorgen.

03.01.2018 19:48 Uhr - Necron
2x
User-Level von Necron 4
Erfahrungspunkte von Necron 226
Den Film wollte ich immer schon mal sehen.
Nach dieser umfangreichen, wie motivierenden Vorstellung werde ich das mal zeitnah in Angriff nehmen. :)

04.01.2018 08:51 Uhr - Punisher77
DB-Helfer
User-Level von Punisher77 13
Erfahrungspunkte von Punisher77 2.625
Ein absolut perfektes 10/10-Review mit vielen interessanten Informationen und Details. Absolute Hochachtung!

Den Film habe ich vor Ewigkeiten mal gesehen und ich erinnere mich, dass ich am Ende einen ziemlich dicken Kloß im Hals hatte und dass es nur wenige Filme gibt, die mich so bewegt haben wie dieser. Vielleicht muss ich meine Erinnerung mal wieder auffrischen.

04.01.2018 10:29 Uhr - Horace Pinker
User-Level von Horace Pinker 20
Erfahrungspunkte von Horace Pinker 8.288
Absolut fantastisches Review, das sowohl sprachgewaltig als auch informativ daher kommt und auf ganzer Linie überzeugen kann. Vom Film höre ich hier das erste mal, könnte aber durchaus was für mich sein wenn ich mal wieder in Stimmung für ein ernsthaftes Drama bin.

04.01.2018 18:39 Uhr - naSum
User-Level von naSum 11
Erfahrungspunkte von naSum 1.930
Um es mit den Worten von Gaius Julius Caesar zu sagen:

Venis, scribis, vicis
Du kamst, schriebst und siegtest


Hab dein Review begeistert gelesen und der Film wird sobald möglich gekauft oder geliehen, denn er hat bisher mein cineastisches Radar unterflogen, wie der letzte Bomber aus Dr. Seltsam...

04.01.2018 21:01 Uhr - cecil b
3x
DB-Co-Admin
User-Level von cecil b 17
Erfahrungspunkte von cecil b 5.513
Mensch, ihr 5. Nehmt es mir nicht übel, wenn ich euch wie auch andere Kommentatoren zusammenfassend 'anspreche'. Ich freue mich sehr darüber, dass euch diese Review erfreut hat, und das Künstlerbrot schmeckt durch solche Kommentare deutlich besser. :)

Des Weiteren behaupte ich, dass man diesen Film gesehen haben sollte. Er kann aufgrund der Thematik und manchen Szenen polarisieren, aber euren Kommentaren entnehme ich klar und deutlich, dass ihr eine gute Herangehensweise habt. ;)

https://www.youtube.com/watch?v=O5RnDJ1pyCM

10.01.2018 19:38 Uhr - JasonXtreme
DB-Helfer
User-Level von JasonXtreme 12
Erfahrungspunkte von JasonXtreme 2.461
Wahnsinnig guter Film zu einem wichtigen Thema- fabelhaft rezensiert vom Herr b

14.01.2018 16:57 Uhr - der neue1067
User-Level von der neue1067 1
Erfahrungspunkte von der neue1067 7
Ein seeehr ausführliches Review zu einem fantastischen Film, du durchleuchtest ja quasi den Film samt Hintergrund.
Obwohl ich den Film vor Ewigkeiten schon einmal gesehen habe, habe ich ihn nicht mehr richtig auf'm Schirm. Dein Review soll aber Anlass sein den Film bei nächster Gelegenheit nochmals zu sichten!

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